Canon 5dmark4 +Objektivübernahme

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Legolas1972 schrieb:
War aber dort nicht so angetan.
Weshalb? Mal abgesehen vom Preis ist so ein 24-70 2.8 schon top, muss auch nicht unbedingt von Canon kommen.
24-105 muss man abwägen, durchgängig F4 wäre schon ein Schritt nach vorne aber auch nicht immer der Brüller. Allerdings sind auch beides Zoom-Objektive. Ich meinte eher Festbrennweiten. Da müsstest du aber selber erst mal schauen welche Bereiche für dich Interessant sind vll. auch anhand deiner bisherigen Fotos und jeweils verwendeten Brennweite.
 
Ich schaue mir erstmal die Software an. Danach nochmal die beiden Objektive. Auf YouTube waren sie nicht so begeistert. Aber ich sollte mir die vor Ort im Laden selber anschauen und gegebenenfalls ausleihen.

Danke erstmal für reichlichen Tipps. Ich melde mich die Tage wie es weitergeht. 🤓
 
200/2.8L, da bekommst du für relativ schmales Geld richtig richtig gute Bildqualität, ein immer drauf wäre ein 16-35/2.8L, was aber sehr teuer ist, das 24-105/4 hatte ich mal eine Zeitlang zum testen, das war gar nicht so verkehrt.
 
Legolas1972 schrieb:
Was mich stört bei meiner aktuellen 7DMark2 ist das recht hohe Bildrauschen. Die Farben sind mir auch zu blass.

Das wird mit einer Vollformatkamera zwar besser, aber viele Amateure sitzen der Fehleinschätzung auf, dass die Vollformatkamera bei ISO 25.600 Bilder produziert wie APS-C bei ISO 100 und dem ist nicht so. Bis 6.400 sollte man mit ein bisserl RAW-Entwicklung auch noch super Material aus der 7D2 bekommen. Alternativ (und billiger) kommst du weg, wenn du dir bessere Objektive zulegst, da hast du mehr davon als von einer 5D4, für die du dann genauso Objektive brauchst, die draufpassen.

Ich hab mir jetzt den Account von dir angeschaut und bei den Fotos, die du machst (und das meine ich neutral), bist du mit einer 5D4 + sauteurem Vollformatglas übermotorisiert. Festbrennweiten oder gute Zooms für APS-C sind deutlich günstiger und bringen dir mehr als Vollformat mit mittelmäßigem Glas.
 
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Moin, auch ich würde Dir davon abraten, auf Vollformat umzusteigen. Dass VF automatisch weniger rauschen produziert, ist ein Trugschluss. Warum? Wird in diesem Video erklärt:
Crop Factor TRUTH: Do you need Full Frame?
Kurze Zusammenfassung: Wenn Du mit der gleichen Tiefenschärfe + gleicher Brennweite fotografieren willst, musst Du bei gleicher Belichtung bei VF die Blende mehr schließen, sodass Du in höhere ISO-Bereiche kommst als unter APS-C. Damit wird dann der Vorteil des geringeren Bildrauschens bei gleichem ISO-Wert wieder zunichte gemacht. Der einzige Grund m.Mn. nach, auf VF zu setzen, ist entweder noch mehr Licht einfangen zu können (z.B. Astrofotografie) oder weniger Tiefenschärfe haben möchte (z.B. für Portraits). Da jedoch deine beiden Objektive nicht in diesen Bereichen sind (Blende 1.4 und weniger), macht VF ergo keinen Sinn für dich.
 
Emmell schrieb:
Moin, auch ich würde Dir davon abraten, auf Vollformat umzusteigen. Dass VF automatisch weniger rauschen produziert, ist ein Trugschluss. Warum? Wird in diesem Video erklärt:
Crop Factor TRUTH: Do you need Full Frame?

Dieses Video regt mich jedes mal auf. Da werden einfach ein paar Fakten rausgehauen, ohne über Hintergründe aufzuklären. Vieles von dem was die erzählen ist ohne hintergründige Tatsachen (wie z.B. das Nichtvorhandensein von f0.7er Objektiven in MFT) einfach wertlose Information.

Und deine Aussage ist nur bedingt richtig. Wenn du keine Tiefenschärfe brauchst, oder du kurze Brennweiten verwendest ist eine Vollformatkamera immer im Vorteil. Und wenn du die Teifenschärfe brauchst hast du eben keinen Vorteil, aber auch keinen Nachteil.
Wenn er das Geld hat, spricht absolut nichts gegen Vollformat. Und er hat sich über die fehlende Dynamik geärgert. Da ist Vollfformat eben auch besser.


Das entscheidende Kriterium wird sein, ob er langfristig dabeibleiben will und ob er das Geld für die Objektive hat.
 
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zandermax schrieb:
Und er hat sich über die fehlende Dynamik geärgert.

Eher über das Rauschen - und dafür gibts Objektive, die mehr als 3.5-5.6 haben - meine Fuji mit APS-C Sensor hab ich ausschließlich mit Festbrennweiten mit 1.4 oder besser bestückt und hab gaaaaanz selten das Problem, über 3.200 ISO verwenden zu müssen. "Blasse" Farben sind primär Kameraeinstellung und sekundär Einstellungen im RAW-Konverter - die 7D2 kannst du mit den richtigen Settings auch Farben erzeugen lassen wie für National Geographic, aber dann ist halt alles übersättigt.
 
Nimm doch einfach eine Kamera, die "out of the box" gute Bilder liefert. Meiner Erfahrung nach ist es so, dass die teuren Vollformat Kameras schlechtere JPEG produzieren als günstigere Kameras. Das liegt vermutlich daran, dass Vollformat-Kameras für anspruchsvolle und ambitionierte Fotografen gedacht sind, die eh sofort auf RAW umstellen und dann selber entwickeln.

Meine OIympus EM10 (1. Gen) mit einem MFT-Sensor macht z.B. bessere JPEG als meine deutlich teurere Sony A7II mit ihrem Vollformat. Generell finde ich, dass Sony nicht unbedingt den besten JPG-Algorithmus hat und erst im RAW-Format ihr Potential entfaltet. Das wird bei den teuren Profi-Canons auch nicht anders sein.

Mein Tipp wäre daher eine Olympus zu kaufen.... Auch Fuji steht im Ruf, sehr gute JPEG zu liefern.
 
Moin,

dann schlagt mal was vor, welche Objektive sinnvoll wären. 😀

Aktuell habe ich die beiden:

Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS

Canon EF 70-200mm f/4L IS USM
 
Geplant wäre nun folgendes:

1. Software Capture One holen

2. Canon EF 24-70mm f/4L IS USM und das 18-135 abgeben. Warum dieses weil es zusätzlich hätte und das 24-105 f4 hat es nicht

3. Sigma Contemporary 150‑600mm F5‑6,3 DG OS HSM


Für Tieraufnahmen Vögel und Co

4. oder am 70-200 ein Extender. Aber das zerschießt die Lichtstärke oder nicht

Vorrangig mache ich aktuell Aufnahmen, Zoo, Landschaft, Architektur, Museum
 
@M.Ing: Ich rede von Dynamik, nicht von Sättigung. Gerade das Anheben von Tiefen und das Herausnehmen der Lichter kann extrem praktisch sein und wie weit das geht ist stark Sensorabhängig.
@leboef: Wie die jpegs gemacht werden ist nicht von der Sensorgröße abhängig, sondern hat viele Faktoren. Bei der A7 II kannst du ja verschiedene DRO-Stufen einstellen. Außerdem ist das stakr vom Objektiv abhängig. Setz mal an deine A7II ein Zeiss-Obejtkiv, oder ein Sony GM-Objektiv. Dann hast du gleich ganz andere Farben.
@Legolas1972: Ich persönlich würde mir ein 24-105 F4 und ein 50 F1.4 holen, aber das ist geschmackssache. Für Landschaft und Architektur würde sich ein 16-35 anbeiten.
 
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Für einen APS-C Body ein 24-<wasauchimmer> zu empfehlen finde ich fast als fahrlässig - 24*1,5 mm sind als Immerdrauf schon zu nah - außerdem schleppt man unnötiges Glas für den Vollformat-Bildkreis mit.

Sigma hat ein 18-35/1.8, das wäre evtl. eine Alternative zum 18-135. Kein IS, dafür 1.8 durchgehend - besagtes Glas hat auch einen Bruder für den Telebereich mit 50-100/1.8 (ohne IS!), wobei da ist der TE ja eh gut aufgestellt mit dem 70-200/4L IS. Alternativ produziert Canon ein 17-55/2.8 mit IS, das bekommt man gebraucht nachgeschmissen. Wenn du das Sigma nimmst, unbedingt nach Erhalt den Autofokus genau testen, da gibts bei Sigma etwas Varianz...

Statt dem 1.4er Canon kann man sich auch die 200€ oder so sparen und das 1.8 STM nehmen, das 1.4er ist bei besagter Blende eh nicht scharf und noch dazu mechanisch vergleichsweise fragil - glaube die Objektivrechnung stammt noch aus den 90ern. 50mm, 1.4 und scharf gibts beim Sigma Art, aber das wiegt so viel wie ein Kleinwagen und sprengt vermutlich das Budget.

Extender fürs f/4er bringt nix, weil der x1,4er Extender bringt nicht wirklich was und der 2er macht aus den f/4.0 f/8.0 - ich glaube, da kann die 7D2 nurmehr mit dem mittleren Sensor fokussieren und für Viecher, die sich bewegen, ist das bäh. Ich hatte das 70-200 2.8 und auch da hat man beim 2er Extender eine deutliche Verschlechterung des AF gemerkt, das war nimmer wirklich lustig. Daher wenn dann gleich ein gescheites langes Tele wie das besagte Sigma 150-600.

zandermax schrieb:
Ich rede von Dynamik, nicht von Sättigung.

I know, aber er hat sich im Eingangspost speziell auf "die blassen Farben" bezogen, ich hätte da jetzt nix rausgelesen von wegen "ich möchte mein RAW mit +100 Shadows und -100 Highlights malträtieren". Dynamik hat die 7D2 auch genug...
 
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Achso. Ich dachte wir reden hier von Vollformat.

Ich kenn mich bei Canon nicht aus, aber warum, überhaupt die 5d? Würde es nicht auch die 6d tun?
 
zandermax schrieb:
Würde es nicht auch die 6d tun?

Das löst - meiner Meinung nach - nicht das Problem, und das Problem ist - meiner Meinung nach - nur eingeschränkt beim Equipment zu suchen, insb. da der TE zu Beginn ja der Ansicht war, aus einer Vollformatkamera purzelt automatisch perfektes Bildmaterial, das keinerlei "Liebe" in der PostPro braucht - da sind wir ja gottseidank schon weiter. Capture One ist btw. ein super Programm mit einer steilen Lernkurve, das dafür extrem viel kann - leider ist Phase One bei den Preisen der Kaufversionen langsam auch größenwahnsinnig geworden...

Ich halte es trotzdem nicht für sinnvoll, das Fass Vollformat aufzumachen, solange man die Vorteile von VF nicht wirklich ausspielen kann und mit den Nachteilen kein Problem hat - sprich die teuren und schweren Objektive sowie die teuren und schweren Bodies. Für die Fotos, die der TE derzeit auf seinem Flickr-Profil hat, reicht die 7D2 locker aus, mit sinnvollen Objektiven ergänzen und das vorhandene Gerät ausreizen (die 7D2 verträgt in RAW sicher ISO 6.400 auch noch) bringt da mehr.

Stormfirebird schrieb:
@M.Ing Hattest du das 17-55 von Canon selber mal in Verwendendung und taugt das was?

Selbst nicht, ich war ganz kurz davor, es für die Canon C100 als Videoobjektiv zu kaufen, weils das einzig bezahlbare Glas mit sinnvollen Brennweiten und konstanter Blende ist, das auch stabilisiert ist. Wird eigentlich immer und überall gelobt, gewisse Perks der L-Linsen wie (offizielle) Wetterfestigkeit hats halt nicht, auch die GeLi muss man extra zahlen (was ich als Schweinerei empfinde) - aber Abbildungsleistung, AF und IS sind super. Hab dann nur die ganze Canon-Ausrüstung verkauft und Fuji angeschafft, wollte was kompakteres...
 
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Stormfirebird schrieb:
Wofür? Für das was er scheinbar vorhat ist der APS-C Crop doch eher von Vorteil.
@M.Ing Hattest du das 17-55 von Canon selber mal in Verwendendung und taugt das was?

3 von vier genannten Gebiete die er machen will fallen klar in den Bereich in dem VF im Vorteil ist.
Ganz ehrlich. Eine D7 ist doch auch nichts anderes als eine Semi-Profi Kamera. Was soll daran anders sein als an VF, außer dass sie nicht so universell einsetzbar, bzw. einfach die sehr spezialisiert ist?
 
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Moin,

Nun die 6Dm2 kam nicht in die engere Auswahl weil sie schlechter als der Vorgänger ist in gewissen Bereichen die mir wichtig waren. Die 5dm4 hat mich bisher auch noch nicht so überzeugt aber sie wäre die bessere Alternative.

Fazit ich behalte vorerst meine 7dm2

Objektive: dort werde ich wohl vorerst nur das Sigma 150-600 holen da mir tieraufnahmen in der freien Natur wichtig sind und das 70-200 einfach zu wenig Brennweite hat. Das wird dann nur noch für Zoo Besuch benutzt

Das Canon 24-70 f4 fällt ganz raus nach diversen Testberichten.
Canon 24-105 f4 eventuell.

Ich halte die Augen auf für 2.8 und besser bei der Lichtstärke.

Aktuell möchte ich max 1000 Euro ausgeben pro Objektiv.

Und sorry für die Schreibfehler. Ich hantiere gerade mit dem iPhone SE. 😳

LG
 
Als Alltagszoom würde ich mir das 17-55/2.8 anschauen von Canon - kostet gebraucht irgendwo zwischen 400 und 500€ glaub ich, das Sigma 18-35/1.8 ist ca. bei 600€ gebraucht, hat weniger Brennweite, dafür nochmal über eine Blende mehr - also ca. doppelt so viel Licht.

Je nachdem, wo du genau wohnst, schau dich generell mal am Gebrauchtmarkt um, ich kaufe mein gesamtes Equipment so zusammen - meine Fuji-Festbrennweiten kosten neu runde 1.000€, ich hab dafür 600 pro Stück gezahlt. Den Wertverlust dürfen gern andere tragen.
 
Sorry, wenn das jetzt etwas direkt wird, aber: Ausgehend von deinen Flickr-Fotos bist du noch nicht mal annähernd an den technischen Grenzen deines Equipments plus gibst du zu viel darauf, was irgendwelche Leute in YT-Videos sagen, ohne dass du selbst die Erfahrung hast das einzuschätzen. Eine gewisse "Körnung" des Bilds ist bei wenig Licht normal, das liegt schlicht daran, dass du weniger Photonen hast, die du einfängst. Der Wechsel aufs Vollformat gibt dir einen Stop mehr Licht und mehr Freistellung und kostet dich eine vierstellige Summe. Ob das jetzt eine Sony, eine Canon oder eine Nikon ist, ist an der Stelle vollkommen egal.

Auf der anderen Seite kannst du per Postprocessing extrem viel aus den Fotos holen, incl. Rauschreduktion. Welches Programm du konkret verwendest ist dabei egal, ich kenne Profis, die auch nur mit der Canon-eigenen Software entwickelt haben. Das kostet dich erst mal nichts, und schon gar keine Tausender.

Wenn du erweitern willst, fang bei den Objektiven an. Wenn du tendenziell zu wenig "Reichweite" hast, ist Vollformat ohnehin nicht dein weg, weil dein Cropfaktor auf einmal wegfällt. Statt den 200mm deines 70-200 bräuchtest du auf einmal ein 320mm-Objektiv. Und unterschätze nicht, wie viel du über Ausschnitte machen kannst.
Eine Variante wäre, ein Sigma 17-70 F2.8-F4.0 zu kaufen. Das gibt dir auf einen Schlag den Effekt, den du durch eine Vollformatkamera und F4-Objektiv bekommen würdest - für 420€. Ob du ein 150-600mm-Objektiv kaufen solltest?! Behalte im Hinterkopf, dass das mit anderthalb Kilo kein Leichtgewicht ist und aus Erfahrung kann ich sagen, dass 600mm deutlich schwerer zu meistern sind als 200-400mm. Am Crop hast du effektiv 960mm@KB - und das ist schon verdammt viel - zum einen zielen, zum anderen bist du damit bei Verschlusszeiten ~1/500s aus der Hand.
 
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