Cat6-Kabel Probleme

Vielleicht sollte man dann auch die Kosten des Pozenzialausgleichs mal miteinberechnen, bevor gesagt wird das LWL soo teuer ist...
Ich bin raus hier aus dem Thread, entweder man macht's richtig, so wie es hier vorgeschlagen wird oder man lebt mit den "brennbaren" Konsequenzen...Hauptsache billig..."ich" sehe uns schon wieder hier: "meine Gartenhütte ist abgebrannt etc...."
 
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Cat6 zur Gartenlaube? Kann man machen. Wenn man sauber und aufwändig Potentialausgleich und Überspannungsschutz an beiden Enden installiert. (Letzteres gegen Blitzeinschläge in der Nähe...)

Wäre nur irgendwie unnötig aufwändig. Es hat schon seinen Grund, warum man unterschiedliche Gebäude mit LWL verbindet. Einfache Medienwandler an beide Enden und fertig. Man hat dann nicht das Längenproblem bei Kupferkabeln (max. 100m zwischen zwei aktiven Kompenenten! nicht 100m pro Kabel!) und LWL ist am störfestesten / stabilsten (signaltechnisch gesehen).
 
realchill schrieb:
LWL ist sicher interessant, aber eben auch recht teuer! Ich suche eine möglichst stabile Leitung. Hatte es mit einer TP-Link Wlan Richtantenne versucht, aber stabil ist echt was anderes. Zudem habe ich leider keine Fenster zu der Seite hin, sodass ich nur durch Wände gehen könnte. Auch habe ich es mit Ubiquiti Adaptern versucht, jedoch ist das leider nicht deutlich stabiler gewesen.

Also ich bin für alle Tips dankbar!

Das mit dem wAP 60G hast du schon gelesen? 60GHz Richtfunk mit 1 GBit/s und für Außenmontage incl. POE gedacht.
 
MadMax 21 schrieb:
Vielleicht sollte man dann auch die Kosten des Pozenzialausgleichs mal miteinberechnen, bevor gesagt wird das LWL soo teuer ist...
Ich bin raus hier aus dem Thread, entweder man macht's richtig, so wie es hier vorgeschlagen wird oder man lebt mit den "brennbaren" Konsequenzen...Hauptsache billig..."ich" sehe uns schon wieder hier: "meine Gartenhütte ist abgebrannt etc...."
Nein mein Bester, das hat keiner gesagt! Ich sagte, dass eine LWL Lösung in meinen Augen eher teuer, aber nie gesagt, dass das ein KO Kriterium ist.
Ich will eine vernünftige Lösung und evtl eine kurze Erklärung was es mit dem Potentialproblem aufsich hat...
Ergänzung ()

Groug schrieb:
Das mit dem wAP 60G hast du schon gelesen? 60GHz Richtfunk mit 1 GBit/s und für Außenmontage incl. POE gedacht.
OK, dann sollte ich das als eine der Lösungen in Betracht ziehen. Nur dass der Aufwand ungleich höher ist, da ich, wie erwähnt, leider keinerlei Fenster habe in diese Richtung, sondern das Signal durch zwei Hauswände müsste. Und das ist bei 5GHz schon eher suboptimal und wird bei 60GHz physikalisch von der Dämpfung her noch schlimmer...
Deswegen meine Idee zum Kabel zu greifen.

Hat denn jemand eine Link zu einer schönen LWL Komplettlösung?
 
Thema WLAN Bridge: Ich hatte das jahrelang am Laufen und das war super stabil, sollte man eben entsprechende Hardware kaufen :) Ich hatte ein LigoDLB Set hier liegen, das ging quer über nen andern Hof - keine Abbrüche, guter Durchsatz und absolut zufriedenstellend. Jetzt gammelts hier rum :D
 
Welche Anforderungen an die Geschwindigkeit werden gestellt? Reichen 100 MBit auch? Dann könnte man das vorhandene Cat6-Kabel für so etwas verwenden...

ALLNET all-mc115-vdsl2
 
Binalog schrieb:
Welche Anforderungen an die Geschwindigkeit werden gestellt? Reichen 100 MBit auch? Dann könnte man das vorhandene Cat6-Kabel für so etwas verwenden...

ALLNET all-mc115-vdsl2
Geschwindigkeit ist nicht sooo entscheidend. 100 MBit reichen gaaaanz dicke. Wäre auch mit der Hälfte zufrieden oder gar weniger. Letztlich wird eine Nvidia Shield TV Box / eine Switch / ein PC an einem 60 Zoll Monitor bzw einem Beamer betrieben. Und halt Handys zum surfen etc...

Welchen Vorteil hat dieses ALLNET Gerät? Klemme ich eines auf Hausseite an und eines im Garten und dahinter dann den AP?
Ergänzung ()

Pupp3tm4st3r schrieb:
Thema WLAN Bridge: Ich hatte das jahrelang am Laufen und das war super stabil, sollte man eben entsprechende Hardware kaufen :) Ich hatte ein LigoDLB Set hier liegen, das ging quer über nen andern Hof - keine Abbrüche, guter Durchsatz und absolut zufriedenstellend. Jetzt gammelts hier rum :D
Ja hast du diese Bridge auch durch Wände genutzt oder hattest du ein Fenster zur Verfügung?
Was soll das gebrauchte System kosten?
 
realchill schrieb:
(...)Welchen Vorteil hat dieses ALLNET Gerät? Klemme ich eines auf Hausseite an und eines im Garten und dahinter dann den AP?(...)

Genau so. Du hast zwei Modems, die über Zweidraht verbunden werden und jeweils über mindestens einen LAN-Port verfügen (die im Beispiel haben jeweils zwei Ports). Es gibt diese auch in anderer Ausführung und von anderen Herstellern. Da bei Dir der "Zweidraht" schon liegt, wäre es m. E. eine Überlegung wert.
 
War ein Outdoor System mit PoE Injector, Wände waren nicht notwendig dadurch :) Ich vermute aber, dass es auch Wände überbrücken kann ;) Für den Rest, schreib mich lieber privat an :)
 
realchill schrieb:
und evtl eine kurze Erklärung was es mit dem Potentialproblem aufsich hat
Wenn zwei Systeme elektrisch verbunden werden, aber räumlich an unterschiedlichen Orten geerdet sind, liegt über die Verbindung eine Spannung zwischen den beiden Systemen an und wo eine Spannung anliegt, fließt Strom.

Ist die Elektroinstalltion der Gartenlaube am selben Potentialausgleich geerdet, wie das Haus, dann ist alles ok. Hat die Laube einen eigenen Potentialausgleich, hast du wahrscheinlich ein Problem. Im schlimmsten Fall kann sowas zu zerstörten Geräten und Kabelbrand führen. Lass dich im Zweifel von einem Elektriker beraten.

Diese ganze Problematik hast du nicht, wenn du z.B. auf LWL setzt, weil dabei keine elektrische Verbindung zwischen den Systemen existiert (sofern die LWL Kabel keine metallischen Komponenten beinhalten).
 
realchill schrieb:
Ich muss meine Gartenhütte per Netzwerkkabel verbinden mit dem Haus.
Steht die Hütte auf dem gleichen Grundstück?
Woher kommt der Strom dort?

Daraus leitet sich ab, ob eine galvanische gekoppelte Verbindung überhaupt zulässig und sicher ist.

Sonst +1 für den Wireless Wire von @Groug
Damit gibts einige sehr positive Erfahrungen, auch hier im Forum.
 
realchill schrieb:
es mit dem Potentialproblem aufsich hat

hier ist das auch schön erklärt:

http://www.xn--gebude-vernetzen-xnb.de/

siehe unter Probleme


wobei sollte schon ein Stromkabel von DEINEN Haus zur Gratenlaube liegen, dann sollte das den Potenzialausgleich übernehmen, wenn es ausreichend dimensioniert ist.
 
Sebbi schrieb:
hier ist das auch schön erklärt:

http://www.xn--gebude-vernetzen-xnb.de/

siehe unter Probleme


wobei sollte schon ein Stromkabel von DEINEN Haus zur Gratenlaube liegen, dann sollte das den Potenzialausgleich übernehmen, wenn es ausreichend dimensioniert ist.
Genau so ist es! Das Stromkabel ist vom Keller des Hauses aus zur Gartenhütte gelegt!
 
Durch das Stromkabel käme sogar noch dlan (powerline) in Betracht, d. h. Du hast nun drei Möglichkeiten:

1. WLAN
2. VDSL
3. Powerline

Da sollte sich doch etwas finden lassen. Am stabilsten ist m. E. die VDSL-Lösung zu sehen.
 
Installiere an beiden Enden ein Cat 6A Keystone. Damit ist Fehlmontage fast ausgeschlossen und die meisten sind für alle geschirmten Leitungen von AWG 27-22 geeignet. Egal ob mit flexiblen oder massiven Adern.
Ich empfehle diese: https://www.amazon.de/Telegärtner-AMJ-Modul-Kat-6A-T568A/dp/B000T7NGNC

Verbinde dann die Endgeräte mit kurzen Patchkabeln.

Das sollte eigentlich funktionieren, wenn Du nicht gerade 100m chinesisches Flachbandkabel verlegt hast. Wenn's funktioniert, kommen die Keystones in eine Dose. An fest installiertes Kabel kommen keine Stecker. Noch viel weniger wenn's 100m lang ist. Ich glaube kaum, dass Du das regelmäßige austauschen willst, wenn Mal wieder ne Ader gebrochen ist.
 
Binalog schrieb:
Durch das Stromkabel käme sogar noch dlan (powerline) in Betracht, d. h. Du hast nun drei Möglichkeiten:

1. WLAN
2. VDSL
3. Powerline

Da sollte sich doch etwas finden lassen. Am stabilsten ist m. E. die VDSL-Lösung zu sehen.
  1. Wenn ein Kabel verlegt werden kann (und will), ist dies die günstigste, stabilste und höchste Bandbreite. WLAN ist deutlich teurer, störanfällig und hat deutlich gerignere Bandbreite als LAN.
  2. VDSL ist eine Art des Internetzugangs und hat nichts mit dem Netzwerk zwischen Haus zu Gartenhütte zu tun. Weisst du, was du schreibst?
  3. DLAN ist ein Kompromiss zwischen LAN und WLAN, kann gut sein muss es aber nicht.
 
Also ich habe die Powerline Lösung nicht erwähnt in meiner Eingangsbeschreibung, da ich es getestet habe (Devolo Magic 2) doch leider ohne Erfolg! Allerdings habe ich einen FI Schalter in der Gartenhütte. Ist die Frage ob dieser das Signal so stark beeinflusst, dass nichts mehr ankommt??

Deswegen würde ich gerne LAN haben, da ich es als stabil und funktional ansehe! Eine Netzwerkdose in der Hütte zu installieren wäre auch kein Thema. Wäre es denn dann sinnvoller ein Verlegekabel zu holen mit starren Adern?
 
commandobot schrieb:
(...)VDSL ist eine Art des Internetzugangs und hat nichts mit dem Netzwerk zwischen Haus zu Gartenhütte zu tun. Weisst du, was du schreibst? (...)
Ich meine "Ethernet über Zweidraht", auch dazu wird VDSL eingesetzt.
 
realchill schrieb:
Wäre es denn dann sinnvoller ein Verlegekabel zu holen mit starren Adern?
Kann, muss aber nicht.
Welches genau liegt denn jetzt? Am besten den kompletten Aufdruck fotografieren und posten, wenn Hersteller und Typ nicht bekannt sind.

Ich empfehle es zuerst mit den Keystones zu versuchen. Kostet nicht viel und ist ne saubere Lösung.
 
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