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News Cheater inklusive: Gebrauchte Kleinanzeigen-CPU bringt Valorant-Bann mit

Ändert aber nichts daran, dass man an Hardware-Bans ziemlich sicher festhalten wird.
Und das völlig zu recht. Meiner Meinung nach dürften Competetive Spiele ausschließlich mit Ausweiskontrolle und -zuweisung verkauft werden. 1 mal cheaten = Lebenslange Sperre für das Spiel. Merkt man, dass sich ein anderer Account in dem Spiel mit deiner IP / Hardware einloggt = Lebenslange Sperre. Da muss kein Mensch involviert werden. Steamaccount? Ausweisbindung. In 3 Multiplayerspielen gecheatet? Lebenslanger Ban des Steamaccounts für alle Onlinemodi. Ausnahmslos.

Nur so würde man die völlig verkommende Gaming Community in Spielen, wie Counter-Strike oder Call of Duty jemals wieder in den grünen Bereich bekommen. Wer betrügt und erwischt wird, wird für immer von der Sportart ausgeschlossen.
 
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Hmm, irgendwie wäre es doch wirklich schade, wenn jemand in einer VM sequenziell alle CPU-IDs durchprobieren würde, sodass diese alle gesperrt werden. Dann müsste Valorant mit dem Mist sehr schnell wieder aufhören :evillol:

Nein aber Spaß beiseite, ich verstehe natürlich, dass Cheater den Spaß kaputtmachen, aber bei Hardware-Bans, die ich als Gebrauchtkäufer ja unmöglich vorher nachprüfen kann, hört für mich der Spaß ebenfalls auf bzw. besteht keine Verhältnismäßigkeit mehr. Da muss es bessere Lösungen geben.
 
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blackiwid schrieb:
... man kann mit solchen Bedingungen die Nutzung der Software an Bedingungen knüpfen aber die Software ist an einen Benutzer geknüpft nicht an ne CPU. Die CPU hat die Software nicht gekauft und die CPU hat nicht gecheatet.
Bloß ist die CPU eine Sache und keine Person. Sie gehört allerdings der Person, die gecheatet hat und ist nun als Eigentum des Verbannten zusammen mit diesem vom Bann betroffen.

Sie wird auf einer Schwarzen Liste stehen, aber sonst nichts. Die CPU selbst ist nicht gekennzeichnet. Bloß wird sie namentlich und/oder nummerlich, als vom Bann betroffen in jener Schwarzen Liste vermerkt sein.

Das ist so eine Art der Zugangskontrolle durch den Spieleinhaber. Eine Art Gesichtskontrolle von der Türsteher-KI die vor dem Eingang des Games die Zugangskontrolle ausübt. Die Erscheinung der CPU gefällt der Türsteher-KI nicht, sie bleibt draußen. Die Türsteher-KI übt das Hausrecht aus.

Da steht man denn als Zweit-Besitzer dieser CPU da, wie der Zweit-Besitzer einer Dauerkarte für ein Fussballstadion, dass man erst wieder in 4 Monaten betreten darf. Was man aber nicht weiß, weil einem der Vorbesitzer nichts von diesem zeitweiligen Stadionverbot gesagt hat. Und nein, die Dauerkarte trifft an diesem Umstand keine Schuld.
 
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squbash schrieb:
In 3 Multiplayerspielen gecheatet? Lebenslanger Ban des Steamaccounts für alle Onlinemodi. Ausnahmslos.
Den Gedanken hatte ich auch schon. Gibt viel zu oft Fälle wo ich mir dann das Steamprofil anschaue und dort sowas steht wie "mehrere Spielausschlüsse". Spätestens beim dritten Bann lernt es die Person ja offensichtlich nicht mehr, also an dem Punkt lieber gleich eine komplette Sperre verhängen.
 
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Ich finde es bedauerlich, dass es eine recht große Gruppe gibt, die meint das Cheaten in Spielen, also Betrug, ein Spaß oder Kavaliersdelikt ist.

Ich finde diese Bans völlig Ok und denke diese gehen noch nicht einmal weit genug. Am Ende ist die Hardware nur in Valorant gesperrt, der neue Besitzer kann also weiterhin alle anderen Titel spiele.

Wer das nicht will, braucht ja keine Multiplayer Online Games zu spielen.

In jedem Sport würden Betrugsversuche, zu einer empfindlichen Sperre führen, aber in der Anonymität des Internets darf man ruhig bescheißen oder wie?

Am Ende plädiere ich noch immer für eine UnifiedPlayerID, hinter der ein Scoring System steckt, welches die verknüpften Plattformen, Anzahl Spiele, Spielzeit, Verhalten im Spiel und Chat, Cheats, Hardware, Zahlungsmittel etc. verbindet und dann Leute mit ähnlicher Score in eine Lobby steckt.

Das ganze ist freiwillig, man kann als UPID in den Einstellungen auch deaktivieren, dann spielt man eben mit Leuten, denen das nicht so wichtig ist oder du kannst die UPID nach Kriterien filtern, wenn es dir z.B. egal ist, dass Leute permanent rassistische oder beleidigende Sprüche im Chat raushauen.

Solch Ansätze gibt es ja schon in einzelnen Titeln.

Ich investiere meine Lebenszeit in diese Spiele und die ist für mich endlich und damit unersetzbar. Die verbringe ich auch so nicht freiwillig mit Betrügern und vermeintlichen Idioten und möchte, das auch nicht in der Anonymität einer Spiele Lobby.
 
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Meine Gedanken - HW Ban sollte sein:
  • Free to Play Wochenenden bei Kaufspielen ist immer Cheater Wochenende. Neuer Account, los geht's.
  • Bei reinen F2P Titeln wäre die Hürde viel zu gering lediglich einen Account zu sperren, wenn Cheat Programmierer mal wieder etliches testen wollen.
  • Ein HWID Ban auf eine Gerätekombination wäre doch nett. Sollte doch möglich sein. CPU und Mainboard in der Kombi bannen (entschärft zumindest das Thema bei den einzelnen Komponenten, natürlich nicht bei Kauf des gesamten Systems).
 
SuperHeinz schrieb:
Das ist so eine Art der Zugangskontrolle durch den Spieleinhaber. Eine Art Gesichtskontrolle von der Türsteher-KI die vor dem Eingang des Games die Zugangskontrolle ausübt. Die Erscheinung der CPU gefällt der Türsteher-KI nicht, sie bleibt draußen. Die Türsteher-KI übt das Hausrecht aus.
Ok also gehen wir in Bandenkriminalät die Verbrecherbande sagt, hier hast du unsere Kriminellen Türstehen die die Drogen verkaufen und aber die schauen den LEUTEN ins Gesicht die Sagen nicht zeig mal dein Handy das ist doch das Handy von Masut dem wir gestern nicht rein gelassen haben, dann kommst du auch nicht rein.

Klar kannst sagen theoretisch könnte ein Türstehen das vermutlich, er wird das aber nicht offiziell zu geben, er wird auch nicht zu geben das er dich nicht rein Lässt weil du Türke bist, der Wird offiziell sagen du siehst so aus wie wenn du Stress machst oder deine Klamotten passen nicht zum Abend, nun kannst sagen aber Klamotten, nein dann kommen alle mit nem Hellen Puli nicht rein, da wurde sich dann nicht ein Foto von deinem Puli gemacht und gesagt dein spezieller Puli passt hier nicht rein.

Es gibt halt auch gute Sachgründe für Türsteher, z.B. der Laden könnte überfüllt sein, mich erinnert das eher an Sippenhaft, dann der Sohn der mit der Selben Jacke oder Auto kommt wird dann anhand des Gegenstands auch nicht rein gelassen.

Du darfst z.B. auch praktisch nicht nach Geschlecht einstellen oder nur in ganz wenigen Situationen, geh aber zur Kneipe der stellt eventuell nur Mädchen ein junge weil das Leute an zieht. Das ist eigentlich auch illegal trotzdem wirds gemacht, nicht alles was toleriere wird ist auch legal. Ein Konzern muss sich aber normal schon an Gesetze stärker halten wie irgend ne Eckkneipe oder Disko, wie gesagt dort läuft auch oft mit Wissen des Geschäftsführers der geregelte (nur der aus der angebandelten Rockerbande darf da verkaufen) Drogenverkauf.

Es gibt zwar Gewohnheitsrecht aber das geht nicht so weit.
Ergänzung ()

CarlOne schrieb:
  • Bei reinen F2P Titeln wäre die Hürde viel zu gering lediglich einen Account zu sperren, wenn Cheat Programmierer mal wieder etliches testen wollen.
Kein Problem da es ja eh meist Glücksspiel ist (Lootboxen z.B.) wo mit psychologen geforscht wird wie man möglichst viele Menschen ins Unglück / Spielsucht stürzen kann. Ja dann sollten diese Glücksspiele auch nur mit Ausweispflicht erlaubt werden problem gelöst.
 
Spawn182 schrieb:
Ich finde es bedauerlich, dass es eine recht große Gruppe gibt, die meint das Cheaten in Spielen, also Betrug, ein Spaß oder Kavaliersdelikt ist.
Was soll es denn sonst sein, eine Ordnungswidrigkeit oder gar eine Straftat? Mir ist bisher kein Gesetz oder irgendeine Rechtsvorschrift bekannt, die Cheating in Spielen als objektiven Tatbestand beinhaltet. Es ist somit nicht nur kein Kavaliersdelikt, sondern generell gar kein Delikt im rechtlichen Sinne. Und Betrug ist es höchsten umgangsprachlich, aber ebenfalls nicht im rechtlichen Sinne, da dafür die Tatbestände nicht erfüllt werden.

Ja, Cheaten ist infair gegenüber den anderen Spielern und asoziales Verhalten, aber letzlich nichts Strafbares. Es wird lediglich in den AGB bzw. Nutzungsbedingungen der Spiele untersagt (und mit Bans geahndet), aber das ist kein Gesetz, sondern eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien (Spieler/Kunde und Hersteller/Anbieter).

Also egal wie verwerflich und "schlimm" man subjektiv das Cheaten in Spielen sieht, rechtlich gibt es da im Endeffekt keine wirkliche Handhabe und entsprechend sind dahingehende Begriffe eigentlich auch unpassend.
 
SuperHeinz schrieb:
Da steht man denn als Zweit-Besitzer dieser CPU da, wie der Zweit-Besitzer einer Dauerkarte für ein Fussballstadion, dass man erst wieder in 4 Monaten betreten darf. Was man aber nicht weiß, weil einem der Vorbesitzer nichts von diesem zeitweiligen Stadionverbot gesagt hat. Und nein, die Dauerkarte trifft an diesem Umstand keine Schuld.
Ein viel besseres Beispiel als die Vergleiche mit Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, da auch Privatrecht. Und gerade Dauerkarten werden ja gerne geteilt, weil nicht direkt personengebunden. Also indirekt schon - die Karte gehört einem Käufer. Aber er darf sie offiziell teilen und möglicherweise wird sie sogar von beiden oder mehreren Personen bezahlt.
Nur hat sich Person A ungebührlich verhalten und dadurch das Stadionverbot kassiert - was der/die anderen nicht wissen, die dann aber auch nicht reinkommen, weil das Verbot über das Ticket durchgesetzt wird.
Kleine Randnotiz: Beim BVB ist es in den AGB sogar geregelt, dass die Weitergabe der Dauerkarte während der Sperre sogar eine fristlose Kündigung rechtfertigt :P

CarlOne schrieb:
Ein HWID Ban auf eine Gerätekombination wäre doch nett. Sollte doch möglich sein. CPU und Mainboard in der Kombi bannen (entschärft zumindest das Thema bei den einzelnen Komponenten, natürlich nicht bei Kauf des gesamten Systems).
Na ja. Wenn du ein Teil der Kombination austauscht, hast du die Kombination ja schon wieder "aufgelöst". CPU+MB würde dann bedeuten, dass ich einfach das MB austausche. Kostet dann auch weniger. Also kommst du effektiv nur dazu, nicht nur die Kombinationen zu betrachten, sondern wirklich jedes Teil eigenständig.
Meines Wissens bannt Riot aber den TPM/Endorsement Key.

silentdragon95 schrieb:
Hmm, irgendwie wäre es doch wirklich schade, wenn jemand in einer VM sequenziell alle CPU-IDs durchprobieren würde, sodass diese alle gesperrt werden. Dann müsste Valorant mit dem Mist sehr schnell wieder aufhören :evillol:
Und damit umgeht Riot auch direkt deinen Versuch ;)
Ergänzung ()

mibbio schrieb:
Was soll es denn sonst sein, eine Ordnungswidrigkeit oder gar eine Straftat?
Es ist weder das eine noch das andere... weil wir hier - noch einmal - weder im Straf- noch im Ordnungsrecht sind. Ins Strafrecht würden wir vermutlich bei einem Pro Gamer kommen, weil es da auch um Preisgelder und Vermögensvorteile geht. Denn das ist für den strafrechtlichen Betrug elementar: Der Vermögensschaden.

Es geht hier wie gesagt vor allem Fairplay und gegenseitigen Respekt. Ich erwähne gerne noch einmal: Riot bannt nicht nur wegen Cheats, sondern auch wenn man sich total daneben benimmt. Toxisch ist, beleidigt oder sogar Gewalt androht oder ausübt. Und das tatsächlich ziemlich konsequent.
 
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@mibbio Du bestätigst ja nur meine Aussage. Dann wird es eben Zeit, dass dort vom Gesetzgeber her nachgebessert wird.

Wie du ja schreibst, hat der Hersteller "das quasi Hausrecht" durch die AGB und kann bei Verstößen gegen diese entsprechend einschreiten. Was hier in diesem Fall ja ganz legal auch geschehen ist, weshalb das alles kaum eine Meldung wert ist.

Ein weiterer Aspekt wäre den Weg über das Urheberrecht zu gehen. Denn das Spiel bzw. der darunterliegende Code ist urheberrechtlich schutzfähig. Sollte eine digitale Vorteilsverschaffung einen Eingriff in den Code bedeuten, also in das geschützte Werk, könnte man auf diesem Wege durchaus etwas bewirken.

Das würde sich in erster Linie auf die Ersteller der Cheat Tools auswirken. Wobei bei man, wenn man unerlaubt eine Wand mit einem Presslufthammer einreißt, auch nicht den Hersteller des Hammers angehen würde, sondern dessen Nutzer.

Sollte es zu einer direkt verwertbaren Vorteilsnahme kommen, könnte man auch in den Bereich Online Betrug § 263 StGB ausweichen oder bei Eingriffen in die grundlegenden Funktionen eines Spiels serverseitig, den § 202a des Strafgesetzbuches (StGB), des Ausspähens von Daten heranziehen.

Momentan geben diese Paragraphen das noch nicht her.

Ich wünschte mir da ein wenig mehr Regulierung und wenn diese eben im Zivilrecht (Privatrecht) durch Anti Cheat Tools und Account sowie HW Bans daher kommt, soll es mir eben auch Recht sein.

Am Ende bergüße ich die neuen Anti Cheat Tools. Embark baut da ja auch gerade neue Massnahmen auf und die scheinen auch zu greifen.
 
kachiri schrieb:
Es ist weder das eine noch das andere... weil wir hier - noch einmal - weder im Straf- noch im Ordnungsrecht sind.
Genau darauf gehe ich doch im weitern Text ein, wenn du nicht nur meinen Anfangssatz losgelöst rauspickst. Da störe ich mich doch in meinem Post, dass hier mit rechtlichen Begriffen über Cheating geschrieben wurde, was eben nicht passend ist.

@Spawn182 Was macht denn Cheaten in Onlinespielen so gravierend, dass es unbedingt auf den Level des Strarechtes gehört? Dir und vielen anderen geht Cheating sicherlich auf den Sack, aber irgendwo sollte man dann doch mal etwas von der Rage runterkommen und auf die Verhältnismäßigkeit achten. Da sind rechtliche Maßnahmen, wie sie dir vorschweben, durchaus schon übertrieben.

Und über das Urheberrecht kann man auch nur bestimmte Cheatmethoden abdecken. Es gibt aber auch diverse Methode, die komplett ohne direkten Eingriff in die Spiellogik oder den Spielcode auskommen - Speicher auslesen, Bildausgabe abgreifen und in Echtzeit (per KI) auswerten, Overlays auf Basis dieser Analysen oder auch per Bot gesteuerte emulierte Eingabegeräte (in Kombination mit den beiden anderen Methoden).

Letzteres dürfte auch der Grund sein, warum Spiele von Blizzard erstmal nicht bei Geforce Now drin waren und auch sowas, wie ganze Cloud-PCs wie bei Shadow Tech. Dort sieht das Spiel nämlich auch nur die virtuelle Eingabehardware der VM und weiß nicht, ob diese Daten letzlich von einer menschlichen Bedienung kommen oder von einer Software / einem Bot an die VM geschickt werden.
 
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mibbio schrieb:
und auf die Verhältnismäßigkeit achten
Die es im Privatrecht nicht gibt...

Ich bin auch weit weg davon, dass Bescheißen in Spielen im Straf- oder Ordnungsrecht zu verankern. Da sehe ich ehrlich gesagt nicht zwingend die Notwendigkeit. Aber das dann im Privatrecht der Entwickler seine Möglichkeiten nutzt sein Hausrecht durchzusetzen, dass darf man ihm auch zugestehen.
Und wenn man sich daran stört, dass er dafür selbst ziemlich ins System eingreift und sogar Hardware vorübergehend bis dauerhaft bannt - auch für einen neuen Besitzer. Dann ist das halt auch eine Maßnahme. Mit der muss man nicht einverstanden sein. Ich persönlich kann damit aber gut leben.
Der AC und die HW-Bans bei Valorant sind nicht neu. Das Spiel hat inzwischen auch 6 Jahre auf dem Buckel. Und jetzt wird da ein Fall öffentlich, wo scheinbar eine gebrauchte CPU dazu geführt hat, dass man den HW-Ban eines anderen auch auf seinen Account hat.

Also wenn wir schon über Verhältnismäßigkeit sprechen wollen...

Legitimer Zweck => Ja (der liegt btw. fast immer auch im ÖR vor :D)
Geeignetheit => Ja (HW-Bans führen mindestens mal dazu, dass ein Cheater nicht direkt mit dem nächsten Account weitermacht)
Erforderlichkeit => Ja (Mir würde jetzt kein milderes Mittel einfallen, dass ebenso effektiv ist)
Angemessenheit => Aus meiner Sicht Ja (Es ist zwar ein schwerer Eingriff beim Betroffenen (Cheater), aber die Vorteile der Allgemein, also der restlichen Community, überwiegen)

Man könnte an der Angemessenheit zweifeln, wenn der Ban nicht nur ein Spiel betrifft, sondern sich direkt auf die gesamte Sammlung bezieht. Das wäre tatsächlich ein extrem schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte.

Aber wie gesagt: Wir sind im Privatrecht. Da gibt es sowas wie "Verhältnismäßigkeit" nicht.

Es gibt dazu ja auch tatsächlich schon Urteile - wenn auch durch kleinere Gerichte. Allerdings hat der BGH ja bspw. in dem Fall, als Sony gegen einen Cheat-Entwickler vorgegangen ist, zwar geurteilt, dass das verändern variabler Daten im Arbeitsspeicher keine Urheberrechtsverletzung ist. Allerdings darf Sony in seinen AGB das Cheaten verbieten und auch mit einem (permanenten) Ban bestrafen.

https://www.online-und-recht.de/urt...-to-play-game-amtsgericht-karlsruhe-20150519/

Mal ein Urteil vom AG. Wie gesagt. Die Fälle sind selten. Weil das natürlich auch wieder Geld kostet, rechtlich dagegen vorzugehen.

Mit dem DSA wurden zwar die "Spielerrechte" dahingehend gestärkt - das heißt ein Anbieter muss seinen Ban begründen und eben auch nachweisen können. Es darf also nicht willkürlich sein. Aber der Anspruch das Hausrecht durchzusetzen und (wiederholtes) Cheaten oder schlechtes Verhalten im Zweifel sogar mit einem lebenslangen Ban zu belegen ist nach Rechtsprechung durchaus legitim.
 
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H3rby schrieb:
Dir ist aber schon klar, dass "andere Wege" schon gegangen worden sind und nicht geholfen haben?

Ja, und? Dann ist das halt so.
 
@H3rby
Nein, das geht gar nicht in meinen Augen. Lieber nehme ich ein paar Cheater hin, als dass ich Hardware-Sperren akzeptieren würde.
 
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hm, an was wird eine bestimmte cpu denn eindeutig "erkannt"?
seriennummer?
ich glaube mich da an einen versuch intel´s vor langer zeit zu erinnern, und damals war das geheule der ablehnung doch recht heftig.
ich glaub, das war bevor der begriff "shitstorm" in alle sprachen der welt einzug hielt. jedenfalls war das ein shit-tsunami, quasi.

oder ist es ein äquivalent? das halt dasselbe kann, ohne so zu heissen?
was mich persönlich ned wirklich wundern würde, theese days.

hab ich da was verpasst?
 
Zuletzt bearbeitet:
DocAimless schrieb:
Was ja dann das aktuelle X-Tage/Wochen Sperrliste wäre.
Nein das ist nur ein Mittel um die auf zu halten bis die Polizei da ist, in dem Fall ists ne Strafe, den Autoschlüssel weg nehmen wenn das überhaupt möglich / legal ist, ist keine Strafe das ist der Unterschied.
 
will-lee schrieb:
Was ich nicht verstehe: Der Betreiber des Spiels scheint den Fall ja zu kennen. Wieso kann der, mit Nachweis des Kaufs, den Ban dann nicht zurücknehmen?
Was für ein Nachweis? Hat der Käufer die persönlichen Daten vom potenziellen Cheater an den Entwickler geschickt?
 
derartige Hardware bans sollten aus etlichen Gründen schlicht illegal sein
 
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