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News Cheater inklusive: Gebrauchte Kleinanzeigen-CPU bringt Valorant-Bann mit

Wolfgang.R-357: schrieb:
Finde ich prinzipiell gut,
DocAimless schrieb:
Ich weiß wie du es meinst und versuchst auszudrücken nur in der heutigen Zeit ist Betrügen in Spielen schon so normal, das man halt wie bei anderen Strafen auch mal hart an diese herangehen muss.
Finde ich NICHT gut. Ja, man muss härter gegen Cheater vorgehen, aber nicht so, dass unbeteiligte Dritte darunter leiden. Ich kann auch nicht das ganze Stadtviertel ins Gefängnis sperren, nur weil dort 2 Dealer herumlaufen.
KainerM schrieb:
Der Tankstellenbetreiber kann dir aber ganz einfach Hausverbot geben, und genau darum geht es hier.
Da hat einer mehrfach betrogen, ist eventuell auch mal mit neuen Kennzeichen zur Tanke um zu betrügen - also hat der Tankstellenbetreiber die Fahrgestellnummer auf die schwarze Liste gesetzt. Da braucht es keinen Richter dazu und auch keine Polizei, das nennt sich Hausrecht.
Wenn du jetzt sein Auto kaufst, und nicht dirt tanken kannst, dann ist das zwar blöd, aber der Betrüger ist einfach der Autoverkäufer
Nein, dann ist das nicht "zwar blöd", sondern einfach illegal.

Eine Strafe MUSS gegen den Verursacher gerichtet sein und sonst niemanden. Und wenn sich der Käufer nichts zu schulden hat kommen lassen, dann darf er auch keinen Bann bekommen. Noch nicht mal eine Woche. Ganz einfach.
Dann müssen sie halt ihren Anticheat verbessern oder am besten das Spiel an sich, denn da öffnet man ja die Tore.
 
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Ich glaube, das Verständnis für das Vorgehen würde hier schwinden, wenn die Threadschreiber selber beim Gebrauchtkauf davon betroffen wären. :)
 
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@Kuristina
Wobei da schon die Frage ist, was mit CPUs ist, die online gekauft und der Kauf dann widerrufen wurde.
Könnten ja theoretisch auch gesperrt sein.
 
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@MichaW
Das macht es für den Käufer aber letztlich einfacher, nicht nur an die Erstattung zu kommen, sondern auch an Schadensersatz. Hier haftet dann der gewerbliche Händler und der hat dann erstmal die Beweislast... :)
(Und kann sich den Schaden natürlich beim vorherigen Käufer und Rücksender wieder einholen)

Auch hier bleibt das Problem der Cheater...
 
edenjung schrieb:
Wie zum Teufel kommen die an eine ID der CPU?

Normalerweise sagt die CPU nur was für ein Modell sie ist. Da wird keine ID generiert. Jetzt kommt Riot und erstellt eine?

Nee sorry, so geht's nicht. Die haben nix im kernel zu suchen und irgendwelche IDs haben sie nicht zu erstellen. Und das hier Leute sowas feiern wundert mich massiv. Alle wollen Datenschutz, aber wenn es einen nicht betrifft sind Verstöße dagegen wohl toll.

Welche Datenschutzverstöße?
Es gibt zugestimmte AGBs und Nutzungsbedienungen, auch muss man soweit ich weiß den Zugriff von Vanguard auf das Kernel zulassen.

Davon mal abgesehen würde ich Wetten, dass eine Hardware ID nicht in die DSVGO fällt, da diese nicht zu persönlichen Daten zählt.

Anders wäre es natülich wenn Geburtsdatum, Name etc. des Besitzer ausgelesen werden können und oder gar Verkauft werden.
 
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DocAimless schrieb:
Hardware = Fahrzeug eingezogen wegen Ordnungswidrigkeiten (Bann/Sperrliste).
Das stimmt aber so nicht ganz und lässt sich auch nicht vergleichen!
Ein Fahrzeug wird dann eingezogen wenn es zur Tatwaffe wurde, nicht weil man damit 60 in der 50er Zone fährt.

Zitat StGB:
„Gegenstände, die durch eine vorsätzliche Tat hervorgebracht (...) oder zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht worden oder bestimmt gewesen sind (Tatmittel), können eingezogen werden.“
 
Die Frage ist, kommt der Käufer der gebrauchten CPU wieder aus dem Hardware Ban raus?
Soweit ich jetzt hier gelesen habe, wohl automatisch nach 6 Monaten, aber könnte er mit Nachweis seiner Person, das direkt anstoßen?

Das man gegen Cheater vorgeht ist richtig und notwendig.
Über die Umsetzung kann man streiten. Kernellevel Tools sind eine Sauerei. Hardware Bans sind ein Kompromiss, weil Online Konten einfach nicht zuzuordnen sind.
Was wäre denn besser? Perso einscannen?

Mich persönlich betrifft es nicht, da ich solche Spiele nicht spiele und deren AntiCheat (aus gutem Grund) eh nicht unter Linux funktioniert.
 
Andreas10000 schrieb:
Es gibt zugestimmte AGBs und Nutzungsbedienungen, auch muss man soweit ich weiß den Zugriff von Vanguard auf das Kernel zulassen.
Sicherlich, aber AGB (ist btw bereits Plural) sind kein rechtsfreier Raum. Es gibt auch so etwas wie überraschende und unzulässige Klauseln. AGB die unter das BGB fallen, unterliegen relativ strengen Regeln. Sprich: Nur weil irgendwas in irgendwelchen AGB oder ToU steht, ist das noch lange nicht rechtens. Im B2B-Bereich wird es hingegen wilder.
Andreas10000 schrieb:
Davon mal abgesehen würde ich Wetten, dass eine Hardware ID nicht in die DSVGO fällt, da diese nicht zu persönlichen Daten zählt.
Die Wette würdest du voraussichtlich verlieren, wie du bereits im folgenden Absatz selbst erkennst. Sobald die Hardware-IDs mit persönlichen Daten verknüpft werden sind die potentiell DSGVO-relevant. Vermutlich wird sogar schon die abstrakte Möglichkeit dazu ausreichen, z.B. über ein Account mit einer E-Mailadresse mit dem die in Verbindung stehen. Schließlich fallen KFZ-Kennzeichen, IP-Adressen auch bereits in die Kategorie "personenbezogene Daten".

Quelle: Ich hatte u.a. Recht als Modul in Studium welches sich insb. um die DSGVO drehte. Ist aber keine Rechtsberatung! :^)
 
OSx86 schrieb:
Wenn die noch bestimmen, wer es und vorallem wie, nutzen darf dann gute Nacht.
Ist doch jetzt schon so, kein Spielen ohne kernel rootkits, Secure Boot oder Windows.
 
Ranayna schrieb:
Weil das einen Praezedenzfall fuer einen "Hardwareshuffle" bieten wuerde.
Wer sagt denn, dass sich Verkaeufer und Kaeufer nicht kennen? Einen fingierten Kaufvertrag aufzusetzen ist ja nicht schwer.
Dann werden die CPUs (und/oder andere PC Teile) kreuzgetauscht, das OS neuinstalliert und ein neuer Valorant Account angelegt, und weiter gehts.
Also wer einen solchen Aufwand betreibt um zu cheaten, hat GANZ andere Probleme.

Naja, mir im Grunde auch egal, zocke gar kein MP und Rootkits kommen mir auch nicht auf den Rechner.
 
DocAimless schrieb:
Ich hoffe, du hast keinen Führerschein und Fahrzeug den beides kann dir entzogen werden. Benutzer sperren = Führerscheinentzug (Account), Hardware = Fahrzeug eingezogen wegen Ordnungswidrigkeiten (Bann/Sperrliste).
Dir wird für Ordnungswidrigkeiten weder der Führerschein, noch das Fahrzeug entzogen. Das kann bei Straftaten der Fall sein.

Zumal der Vergleich derbe hinkt. Du kannst das Auto nicht verkaufen während es beschlagnahmt ist.
Da ist ja hier das Kernproblem.


Warum nimmt man nicht User account und HW ID? Nur wenn beides positiv ist, startet das Spiel nicht.

Mich würde da auch mal die rechtliche Sicht eines Fachmannes interessieren. Ich habe so meine Zweifel, dass das mit deutschem Recht vereinbar ist.
 
KainerM schrieb:
Da hat einer mehrfach betrogen, ist eventuell auch mal mit neuen Kennzeichen zur Tanke um zu betrügen - also hat der Tankstellenbetreiber die Fahrgestellnummer auf die schwarze Liste gesetzt.
Das will ich sehen, hast dazu ein Link das eine Tanke ein Auto statt Besitzer bannt?
 
KainerM schrieb:
Der Tankstellenbetreiber kann dir aber ganz einfach Hausverbot geben, und genau darum geht es hier.
Da hat einer mehrfach betrogen, ist eventuell auch mal mit neuen Kennzeichen zur Tanke um zu betrügen - also hat der Tankstellenbetreiber die Fahrgestellnummer auf die schwarze Liste gesetzt. Da braucht es keinen Richter dazu und auch keine Polizei, das nennt sich Hausrecht.
Dann fahre ich eben zu einer anderen Tanke. Davon abgesehen, wie soll der Tankstellenbetreiber an die Fahrgestellnummer kommen. Anders wie hier, wo illegal meine CPU ID ausgelesen wird. Aber man wird wahrscheinlich so ein auslesen, mit dem Anerkennen der Benutzungsbedingungen, abgesegnet haben.
 
eLw00d schrieb:
der Abschaum der Gesellschaft
Meine Fresse, gehts noch ne Nummer größer, wir haben noch einen Rechtsstaat, ich finde es auch Problematisch Nutzer zu sperren ohne Ihnen das Geld zurück zu geben, wenn in nem Wettbewerb Geld durch cheaten betrogen wurde ok aber so.

Nehmen wir die Wirtschaft du gehst da Karten spielen aber ohne Geld und wirst beim Betrügen entlarvt, legal darf dir da auch keiner für in die Fresse hauen, aber klar die können sagen mit dir spielen wir nimmer, aber dann können sie dir nicht den Autoreifen zerstechen nach dem Motto du könntest mit ner Maske wieder her kommen und wir es nicht erkennen und wieder mit spielen.

Vielleicht kann dir der Wirt Hausverbot geben, aber doch nicht deinem Auto wenn der Sohn mit dem selben Auto zum Wirtshaus fährt hat er dann einfach ohne Grund Hausverbot weils gleiche Auto ist, ist doch absurd.
 
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@KitKat::new()

Wusste gar nicht das durch Spiele Kernel Rootkits installiert werden……

Welche gefährlichen Rootkits sind das denn genau ?
 
PeacemakerAT schrieb:
Das ist ein ziemlich eklatanter Unterschied, zumal hier die Sperre auch nur auf 4 Monate begrenzt ist.
Es gibt auch Permabanns, also nur weil das zufällig in dem Fall so ist, was hindert die Hersteller es länger zu machen? Und selbst wenn in 4 Monaten kann es jeh nach Marktlage zu massivem Preisverlust kommen aufm Gebrauchtmarkt, der Verkäufer muss es entweder verschweigen sich dumm stellen fast schon betrügen potenziell oder er muss es Erwähnung und dann billiger verkaufen. Ich seh nicht warum ein Händler von Produkt X mir Produkt Y schlecht machen können soll, der hat da einfach kein Zugriffsrecht.
 
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pianon schrieb:
nein, es gibt keine rechtfertigung für deartiges vorgehen außer inkompetenz.
ein spieleentwickler hat nicht zugang auf meine hwids zu haben.
Von mir aus könnt die HW vom Cheater in Rauch aufgehen, dass man dieses Pack noch in Schutz nimmt...
Kaufe ich eine "gebannte" Hardware und es wird mir verschwiegen, ist das schon arglistig.
 
blackiwid schrieb:
Ich seh nicht warum ein Händler von Produkt X mir Produkt Y schlecht machen können soll, der hat da einfach kein Zugriffsrecht.
Du hast gecheatet. Nicht der Spieleanbieter. DU hast durch dein Verhalten deine Hardware im Wert verringert. Es war dein Verhalten.
Um mal den dummen Autovergleich herzuziehen: Es ist die Stadt, die den Findling aufstellt, dafür verantwortlich, dass dein Auto weniger wert ist, wenn es rammst, sondern du selbst :)
 
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@R4ID Wenn Antisheatprogramme die ID eines Prozessors auslesen können, würde ich sagen, das sind Rootkits. :mussweg:
 
SuperHeinz schrieb:
Man kann alles mit der CPU machen, nur nicht ein bestimmtes Spiel dieser Softwarefirma spielen. Das ist alles.
Und damit ist sie schwerer Verkäuflich. Wenn ich ohne Helm mitm Motorrad fahre, nicht mal die Polizei würde mir dann das Motorrad einziehen oder so auch nicht zeitweise.

Das so wie wenn man die Straße sperren würde nur weil ich darauf zu schnell gefahren bin... man kann mit solchen Bedingungen die Nutzung der Software an Bedingungen knüpfen aber die Software ist an einen Benutzer geknüpft nicht an ne CPU. Die CPU hat die Software nicht gekauft und die CPU hat nicht gecheatet.
Ergänzung ()

OiOlli schrieb:
Wenn du schon vergleichst. Er als Person hat Hausverbot. Und auch sein Auto darf er nicht mehr voll tanken. Er kann ja woanders tanken, aber nicht mehr an dieser Tankstelle.
Das wichtige Wort ist "Er" wenn die Tochter damit zur Tanke fährt sich normal verhält darf sie das Auto voll tanken... oder wenn er das Auto verkauft eine andere Person. Völlig absurd das wenn er das Auto verkauft die Person das nimmer betanken darf.
 
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