News Cherry MC 4900: Maus mit Fingerabdrucksensor für Links- und Rechtshänder

Jan

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#1
Auch Cherry bietet jetzt eine Maus mit Fingerabdrucksensor an. Anwender können sich damit an Rechnern mit Windows 8.1 oder 10 über ihren Fingerabdruck anmelden. Die Maus eignet sich für Links- und Rechtshänder gleichermaßen, hat aber ihren Preis: 110 Euro verlangt Cherry für die MC 4900. Linkshänder haben keine Alternative.

Zur News: Cherry MC 4900: Maus mit Fingerabdrucksensor für Links- und Rechtshänder
 
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#2
Ich finde die Idee echt nicht schlecht aber dann sollte der Sensor auf der Linken Maustaste sein und man sollte ihn nicht spüren können. Dann könnte man auch durchgehend überprüfen, ob es immer noch der richtige Finger ist.
 

ScorpAeon

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#3
Ich finde die Idee echt nicht schlecht aber dann sollte der Sensor auf der Linken Maustaste sein und man sollte ihn nicht spüren können. Dann könnte man auch durchgehend überprüfen, ob es immer noch der richtige Finger ist.
Wieso sollte er auf der linken Maustaste sein? Erstmal wäre es dann für Linkshänder schlecht und zum anderen würde er so ständig reagieren und evtl mal einfach so den Fingerabdruck auslesen können. Nicht immer ist das gewollt. Aber wieso erst jetzt jemand auf diese Idee mit dem Fingerabdrucksensor kommt ist mir schleierhaft. Finde ich nützlich.
 
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#4
ja macht schon sinn, so eine gefragte funktion auf die maus zu legen. der fingerabdrucksensor ist schliesslich eine der am meisten verwendeten eingaben am pc.

ich warte schon auf mäuse, die endlich die numlock oder rollen-taste mit sich bringen...

:rolleyes:
 
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#5
Ist zumindest das Klickgeräusch niedriger als bei der Konkurrenz?
Ich finde Mäuse in leisen Umgebungen immernoch furchtbar laut und silent Modelle haben weiterhin nur eine durchschnittliche Ergonomie.
 
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#7
Prinzipiell ja, aber es kann auch jemand dein Passwort rausbekommen, beispielsweise mit einem Keylogger der zwischen deine Tastatur und deinen PC gesteckt wird, oder Keylogger Malware.

Ich finde jedenfalls den Fingerabdrucksensor am Notebook sehr praktisch, damit entfällt das bei meinem Windows 10-Desktop sehr nervige: Taste drücken, 1 bis 2 s warten, damit dass Passwort eingegeben werden kann und dann erst die Passworteingabe.

Edit: Auch bei Smartphones ist der Fingerabdrucksensor mittlerweile weit verbreitet, nicht nur bei Notebooks. Ich möchte jedenfalls nicht mehr darauf verzichten.
 

_LC_

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#8
Dass die Sensoren relativ einfach ausgetrickst werden können, hat man beim CCC (und nicht nur da) hinreichend bewiesen.
Nun ratet mal, wo man die Fingerabdrücke hierfür finden kann? Das ist ungefähr so, als würde man den Hausschlüssel draußen auf die Klinke legen. ;-)
 
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#9
Das ist ungefähr so, als würde man den Hausschlüssel draußen auf die Klinke legen. ;-)
Naja, ganz so einfach ist es nicht. Aber so gut wie alle Sicherheitssysteme lassen sich irgendwie überwinden, man könnte auch in Fort Knox einbrechen, sofern man entsprechende Hilfsmittel und wahrscheinlich auch die dafür notwendige Armee hat. Aber zum schnellen PC sperren wenn man nur kurz 5 min afk ist, ist es sicher besser als garnichts.
 

_LC_

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#11
Einfach ein Blatt Papier anzünden. Die Asche zerreiben und über die Maus pusten (alternativ tut es auch etwas Staub). Auf der selbigen sollten sich jetzt auf den Tasten die passenden Abdrücke manifestieren. Tesastreifen drüber - so einfach kann es sein. Man kann es mit mehr Zeit und Aufwand natürlich deutlich besser machen und einen richtigen 3D-Abdruck fertigen.
 
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#12
Fingerabdrucksensor gut und schön, aber sonderlich bequem sieht das Teil nicht aus, jedenfalls nicht wenn man damit auch mal mehrere Stunden arbeitet.
 
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#13
Microsoft selbst hat bisher keine Maus mit Fingerabdrucksensor vorgestellt, wohl aber eine Tastatur. Alternativen auf diesem Markt: Fehlanzeige.
Braucht man ja auch nicht wirklich.
So ein Sensor ist in der Tastatur eh besser aufgehoben, egal ob am Desktop-PC oder Notebook.
Bessere Alternativen sind Chips die einen Computer automatisch freischalten wenn man sich nähert, oder der Rechner gesperrt wird, wenn man sich von ihm entfernt. Das einzig wahre meiner Meinung nach. Der Rest ist nur Mumpitz.
 
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#14
Naja, ganz so einfach ist es nicht. Aber so gut wie alle Sicherheitssysteme lassen sich irgendwie überwinden, ...
Nein, es ist nicht alles das selbe, so einfach kannst du es dir nicht machen. Es ist ja ok, ihr wollt Bequemlichkeit über Sicherheit, gut, sagt ja Niemand was, aber rationalisiert es euch nicht mit "ist eh genau so wie ein PW".

Biometrie ist nett für das Faultier in dir aber völlig ungeeignet dein Leben abzusichern. Wer nicht beim Militär oder Geheimdienst arbeitet und Millionen teure Systeme benutzt sollte von diesen Hobbysensoren buchstäblich den Finger lassen.
 
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#15
...

Edit: Auch bei Smartphones ist der Fingerabdrucksensor mittlerweile weit verbreitet, nicht nur bei Notebooks. Ich möchte jedenfalls nicht mehr darauf verzichten.
Seit wann sagt denn die Verbreitung einer Sache etwas über die Qualität aus?
Demnach hätte die BILD den Status von Weltliteratur verdient.

Ich persönlich finde Touch-ID sowie Face-ID horrenden und gefährlichen Blödsinn, gerade in Bezug auf die persönliche (Daten)Sicherheit.
 
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#16
Ich habe nicht über die Qualität geurteilt, sondern nur geschrieben, dass ich es praktisch finde. Und besser als garkein Passwort ist es allemal. Und ja, ich kenne auch in meinem familiären Umfeld genügend Leute, die kein Passwort haben, da ist ein Fingerabdrucksensor keinesfalls unsicherer.

Und ein Muster ziehen, was man über die Schulter beobachten oder anhand der Fettschlieren auf dem Display erkennen kann ist auch nicht unbedingt sicherer.

@_LC_: Ja, es ist nich all zu kompliziert und geht recht schnell. Aber auch wenn du den Fingerabdruck mit Tesafilm sicherstellen kannst, ist das System noch nicht entsperrt, weil du mit dem Tesafilm alleine das Gerät noch nicht entsperren kannst. Es mag viel einfacher zu knacken sein, als ein Passwort. Aber es schützt immerhin davor, dass dritte direkten Zugriff haben und ist einem komplett ungeschützten System immer noch vorzuziehen.
 
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#17
So ein Sensor ist in der Tastatur eh besser aufgehoben, egal ob am Desktop-PC oder Notebook.
Richtig, wie oft verwendet man den Fingerabdruckscanner denn schon? Ein Mal zum einloggen, aber auf Desktop-PCs war es das dann auch schon, weil die Software auf Grund der geringen Reichweite entsprechender Hardware sehr rar gesät ist. Auf Smartphones sieht das ganz anders aus, aber das ist auch nachvollziehbar, zumal es Millionen an Geräten mit integriertem Scanner gibt.

Bessere Alternativen sind Chips die einen Computer automatisch freischalten wenn man sich nähert, oder der Rechner gesperrt wird, wenn man sich von ihm entfernt. Das einzig wahre meiner Meinung nach. Der Rest ist nur Mumpitz.
Ehrlich gesagt sehe ich darin keinen wirklichen Vorteil. Ein Sicherheits Token kann man verlieren, es ist aber auch ziemlich einfach zu stehlen und benötigt weniger technischen Aufwand als den Fingerabdruck zu kopieren. Immerhin ist ein unbemerkter Zugriff schwieriger, weil man den physikalischen Gegenstand benötigt.

Generell glaube ich aber, dass bei physikalischem Zugriff von Drittpersonen ganz andere Kriterien zutreffen, die allesamt nicht mit biometrischen Sicherheitsverfahren oder Gadgets alleine gelöst werden können.
 

Scardust

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#18
Ist zumindest das Klickgeräusch niedriger als bei der Konkurrenz?
Ich finde Mäuse in leisen Umgebungen immernoch furchtbar laut und silent Modelle haben weiterhin nur eine durchschnittliche Ergonomie.
Also bei so einem Design dieser Maus überhaupt an Ergonomie zu denken ist ja schon weit her geholt. Ich habe ne Mionix Maus mit Ablage für den Ringfinger und den kleinen Finger und das nenne ich ergonomisch.

Zum Thema, finde die Idee nicht schlecht. Nur wie stellt man sicher das die Daten nicht irgendwie ins Netz wandern. Toll wäre noch ein Programm wo man damit vielleicht Ordner und Dateien verschlüsseln kann.
 
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#19
Die Maus ist einfach viel zu teuer. Punkt.
 
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#20
Ehrlich gesagt sehe ich darin keinen wirklichen Vorteil. Ein Sicherheits Token kann man verlieren, es ist aber auch ziemlich einfach zu stehlen und benötigt weniger technischen Aufwand als den Fingerabdruck zu kopieren
Ich denke da eher an Firmen. Also z.B. in einen Firmenausweis integriert. Oder eben einen Gegenstand der beim Gang zur Arbeit beim Pfortner ausgehändigt wird und beim Verlassen wieder abgeben werden muss. Jemand der 30x am Tag seinen Rechner verlässt würde sowas sicherlich zu schätzen wissen.
Es gibt mittlerweile sogar schon Versuche, bei denen Personen ein Chip unter die Haut injeziert wird. Ähnlich wie man das bei Tieren auch macht. Natürlich freiwillig logischerweise. Also Möglichkeiten sowas abzusichern gibt es so einige.
 
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