Chinas Wachstum schwächt sich ab

Tekpoint

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In den nächsten drei bis fünf Jahren auf sieben Prozent - Höhere Arbeitskosten und steigende Preise

Mit den Arbeitskosten scheint sich ja durch eine News über teure Handys in Zukunft zu bestätigen die vor kurzen hier bei Computerbase geben hat.

Sollte eigentlich positive für unsere Europäische Wirtschaft bedeuten oder?
 
Mit den Arbeitskosten scheint sich ja durch eine News über teure Handys in Zukunft zu bestätigen die vor kurzen hier bei Computerbase geben hat

irgendwie verstehe ich diesen satz nicht :mussweg:
 
Kann kauf die jtzt eins ;-)
Ergänzung ()

Ja und das könnte natürlich positiv für Europa+Rest sein kann aber genauso auch nach hinten losgehen da vieles Teuerer wird.
 
eigentlich war schon länger absehbar dass es so nicht weitergeht mit der ausbeutung der Chinesen.Und dass finde ich persönlich auch gut so. vielleicht sind wir einfach zu verwöhnt, was die Preise angeht,alles wird ja einem quasi nachgeworfen,Handys als gutes Beispiel,rede da mal mit älteren Leuten,früher war Handy ,PC usw noch reine Luxusartikel. mein 1. Handy hat 400 Euro gekostet,Subventionierte Verträgem gabs noch nicht und das war ein klobiger klotz mit grosser Antenne und 1 Zeilen schwarz weiss Display,und trotzdem gefühlt wie ein King:D
Langsam muss hier ein Umdenken stattfinden.
 
Das ein großteil der Ressourcen die wir benötigen teurer werden? naja....
 
Die Ressourcen die wir brauchen werden wohl oder übel teurer.
Währ ja auch egoistisch zu denken dass die Chinesen weiter so billig arbeiten,für einen Hungerlohn 12 std am Tag irgendwo in einer Fabrik stehen,X km weg von zuhause.
dass es eine chance für Europa ist,glaub ich weniger,gibt ja hier auch "billig" Länder genug.
 
@zethos: Die Zeiten ändern sich auch. Sprich Massenartikel lassen auch Preise fallen. Besonders das Beispiel PC und Handy.
Damals war es Kinderarbeit (was völlig normal war) heute sind es Chinesen bald sidn es andre Länder. Die Wirtschaft funktioniert so. Da wird die sogenannte Drecksarbeit gemacht. Zu solchen Arbeiten sidn sich ja Leute wie viel Europäer zu fein. Man siehe da Beispiel Österreich wo es neues Gesetz gibt wo Ausländer arbeiten kommen dürfen für Arbeiten die sonst keiner Machen will, die schlecht bezahlt, nicht anerkannt wird ect.

@trekschaf: Ja könnte es man hofft es aber nicht.
 
ja gut dass stimmt natürlich auch.Ich sage nicht dass es früher besser war,mann musste einfach hart dafür arbeiten,was heute selbstverständlich ist,dass man die Sachen sich leisten kann.und die Chinesen sind jetzt genau da wo wir waren vor 30-50 Jahren,die wollen doch alle irgendwann denselben Luxus wie wir.
Es beschäftigt mich seit Jahren,weil ich denke dass es so mit der ganzen Ausbeutung einfach nicht weitergehen kann,deswegen fand ich das mit den höheren Foxconn Löhnen auch positiv.als Beispiel.
Das mit den Ausländer und Drecksarbeit stimmt,aber warum machen sie das,um zu überleben,sich doch ein wenig Luxus leisten zu können,sehe es ja selber,arbeite im Bauhauptgewebe.und auch wenn es jetzt bisschen offtopic ist,letzte Woche gekündigt habe,ein Grund auch weil die Firma immer mehr Arbeiter holt die nicht mal Deutsch können,und ich das letztes halbe Jahr nur damit beschäftigt war von Baustell zu Baustell die Pfüsche auszubessern.Sollen sie,ich arbeite ab 1.2. bei einem Staatsbetrieb :D
 
Tekpoint schrieb:
Chinas-Wachstum-schwaecht-sich-ab

Wenn man China's Wirtschaft nur als Auftragsfertiger und Hersteller von irgendwelchem billig Konsumer-"schnick-schnack" betrachtet, mag das Wachtum wohl langsamer werden.

Wie schon oben erwaehnt, steigen die Loehne und auch die Gesetzgebung bei den Arbeitnehmerrechten hat sich verbessert. Die Lage fuer Firmen mit Geschaeftskonzept "Billigware durch schlecht bezahlte und schlecht ausgebildete Arbeitnehmer herstellen", ist viel schwieriger geworden. Diese Firmen wandern jetzt schon in die Nordprovinzen ab bzw. Verlegen die Produktion in billigere Laender.

Es werden riesige Anstrengungen unternommen, um technologisch, anspruchsvolle Industriezweige zu etablieren und zu foerdern.
Forschungs- und Entwicklungskapazitet des Landes steigt staendig an, auch weil viele sehr gut ausgebildete Ingenieure und Wissenschaftler nach Auslandsstudium zurueckkehren.

Es darf auch nicht uebersehen werden, das China ein grosser Binnenmarkt ist und der Ausbau der gesamten Infrastruktur fuer viele Jahre stark zum Gesamtwachstum beitragen wird. Der Bedarf an hochwertigen Konsumguetern steigt schnell an, auch Chinesen wollen sich nicht mehr mit "Billigkram" abspeisen lassen.

Klar darf nicht ausgeblendet werden, dass es sehr viele Probleme zu loesen gibt:

  • groesses Gefaelle bei Einkommen und Lebensstandart zwischen Land- und Stadtbevoelkerung
  • Umweltprobleme
  • Bevoelkerungspyramide
  • Goldgraebermentalitaet und Korruption
  • usw.

Tekpoint schrieb:
Sollte eigentlich positive für unsere Europäische Wirtschaft bedeuten oder?

China ist Importland fuer hochwertige Konsum- und Investitionsgueter, somit eine grosse Chance fuer Europa. Ich wuerde mir auch sehr wuenschen, wenn in Europa wieder Produktionskapazitaet fuer viele der heutigen "made in China" Produkte enstehen wuerde. Klar meine ich damit nicht 99 Euro LCD TV oder die 9.99 Euro Bohrmaschine, sondern anspruchsvolle Sachen.
 
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