News Cisco streicht 9 Prozent aller Arbeitsplätze

Echt cool, wieviele hier Einblicke in die Akten und Prognosen von Cisco haben. :)
Wenn das nicht so wäre, dann würden sie ja auch nicht lästern.


Klar Entlassungen sind immer hart, aber oftmals halt ein notwendiges Übel.
Und bei Cisco ist es halt ein anderer Maßstab als bei der Bäckerei an der Ecke.
 
Immer dieses Rumgeheule hier. Hat sich einer von euch positiv über Cisco geäußert, als sie die tausenden Leute eingestellt haben?

Wenn es einem Unternehmen mit weniger Mitarbeitern besser geht, dann ist es das Recht des Unternehmens Leute zu entlassen. Unternehmen sind keine Gemeinnützigen Vereine sondern auf Gewinn und Rendite bedacht.

Die Arbeit, die jetzt von den Leuten gemacht wird muss nicht zwangsläufig auf die verbleibenden Mirarbeiter aufgeteilt werden. Es könnten Abteilungen völlig wegfallen (Produkte, Entwicklung, Länder, Vertrieb, Verwaltung) oder die Arbeit wird tatsächlich von anderen übernommen, die aber evtl. andererseits selber weniger zu tun haben weil bestimmte Bereiche wegfallen. Da wir hier keinen Einblick haben ist es quatsch sich aufzuregen, von Turbokapitalismus zu sprechen oder zu meckern wie böse doch alle sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klingerdennis schrieb:
im prinzip weniger umsatz = weniger benötigte mitarbeiter


Nene, die haben ja schon mit den Mitarbeitern Umsatzverluste, wenn man jetzt noch Mitarbeiter entlässt muss dies ja zu einer weiteren Senkung führen.
Umgekehrt, wenn die Firma mit X Mitarbeitern ihren Gewinn steigern, sagen die ja auch die Mitarbeiter die deswegen von uns in zukunfest eingestellt werden haben das für uns verdient :freak:


Theoretisch machen die ihre Arbeit, Gewinnmaximierung, Effizienz steigern ...
Praktisch führt das zu Asozialem verhalten, Das schlimme ist ja auch das diese verlorenen Prozente nicht woanders auftauschen wo die Mitarbeiter halt dann hin können, da verschwinden die Meisten Stellen gänzlich ...


Ob das nun bei Cisco nötig ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, ich bin allerdings dafür das Firmen soetwas dem Staat erklären müssen können und Strafe zahlen müssten wenn Sie Mitarbeiter entlassen um aus 1 Mrd gewinn 2 Mrd machen wollen, aber das würde bedeuten gegen Kapitalismus ...
 
ich vergas, Cisco hatte ja schon immer 73000 Stellen.
Die haben die Leute nie eingestellt, die waren einfach da!


Im einen Jahr entlässt man einen Schwung.
Die Jahre drauf geht es einem wieder besser und man stellt wieder ein.
nur geht das einstellen eben langsamer so das sich keiner freut.
 
wenn ich das immer höre mit Fachkräftemangel. Ist doch alles Verarsche.
da haben wir 6500 Fachkräfte ;)
 
Ein guter Chef muss nie Leute entlassen - er sorgt dafür, dass der Laden brummt. Dafür ist er Chef.
Leute entlassen kann jeder Vollidiot - da brauch ich keinen hochbezahlten Manager, sondern kann notfalls auch ein Hund an den Schreibtisch setzen. Der kost mich nur 'n Sack Futter pro Woche und will drei Mal am Tag zum scheißen raus. -> Wesentlich wirtschaftlicher. Dafür könnten 5 bis 20 Leute ihren Job behalten.
 
blue2sign schrieb:
Ein guter Chef muss nie Leute entlassen

Grundsätzlich, wenn ich sehe was meine beiden Chefs an aufträgen reinholen könnte ich dem nur zustimmen, allerdings wenn es mal so weit ist, muss ein Guter Chef auch 1-2 Leute entlassen um den verbleibenden ihren Job zu sichern ...
 
Haja, bevor der Laden halt existentiell ganz den Bach runter geht, aber jetzt guck Dir mal Cisco an.
Bestes Bsp: Trigema. Die machen T-Shirts - in Deutschland! Komisch dass soetwas rentabel ist, "mussten" doch alle anderen ihre Produktion nach Taiwan verlegen.
 
Ich weiß ja nicht, ob man Trigema als gutes Beispiel darstellen sollte. Die profitieren meiner Meinung nach nur vom Auslagerungswahn der anderen.

Einerseits ist die Firma nur deshalb rentabel, weil die meisten anderen ihre Produktion ausgelagert haben und es deshalb kaum Konkurrenz bei "Made in Germany" gibt.

Andererseits - würden alle anderen auch hier produzieren, wären die Preise, die man für deutsche Produktion bezahlt, wegen des Konkurrenzdrucks nicht zu halten und würde vielleicht mehr Menschen dazu bringen, wieder deutsche Produke zu kaufen, auch wenn sie immer noch teurer als Importwaren sind.
 
Sehen wir mal die positive Seite: Cisco macht weniger Gewinn. Die sind eh zu groß im Netzwerkmarkt und leben seit Ewigkeiten eher vom guten Namen als von überlegenen Produkten.
Wenn es Cisco schlechter geht ist das doch nur gut für alle, eine Chance für die vielen Firmen die bessere Produkte für weniger Geld anbieten. ;)
Die stellen dann vielleicht auch 7000 Leute ein.

btw:
Cisco hat im 3. Quartal seinen Umsatz um 5% auf 10,9 Mrd $ gesteigert. Der Gewinn im operativen Geschäft war aber um 7% auf 2,2 Mrd $ rückläufig
Quelle

Armut sieht imo anders aus.
 
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Blutschlumpf schrieb:
Armut sieht imo anders aus.
Es ist doch aber offensichtlich, dass die Tendenz in Richtung Verlust zeigt. Man muss da wohl kein Held sein um zu erkennen, dass (wenn man nicht reagiert) man ziemlich schnell Verlust machen wird.
Solche Management-Aktivitäten werden meist aber taktisch/strategisch ausgerichtet. Toll, wenn man im Operativen Geschäft aktuell noch Gewinn macht - das bringt einen in 3 oder 4 Jahren aber nicht weiter.
 
Bei einer Expansion eines Unernehmens müssen immer mittel- und langfristig Leute entlassen werden, da dabei mehr oder minder immer redundante Strukturen entstehen. Leute bezahlen, ohne dass sie im Betrieb gebraucht werden, gibts seit 20 Jahren nicht mehr.
Könnte in diesem Fall ein Grund bzw. einer der Gründe gewesen sein.
 
Wenn ich expandieren will, dann entlasse ich keine Leute. Sag mal bitte, was in deinem Kopf vorhanden ist. :rolleyes:

Das Einzige, was Cisco damit erreichen wollte, ist die Steigerung des Aktienwertes.
Sowas kommt bei den Aktionären halt immer gut an, wenn ein paar tausend Leute auf die Strasse geworfen werden.
 
Dem Unternehmen ist wohl ehr wichtig das es sie in 10 Jahren noch gibt.
wäre es nicht nötig, dann würden sie auch nicht 6000 Leute entlassen.

Der Markt Wandelt sich eben, diese Stellen werden nicht mehr benötigt daher werden sie gestrichen.
wofür braucht man 20.000 Facharbeiter/angelernte in der Montagelinie wenn man sich ehr auf den Dienstleistungssektor konzentrieren will? (Fiktives Beispiel)
 
voodoo44 schrieb:
Cisco muss nicht unbedingt in diesem oder dem nächsten Quartal Verlust deshalb machen.
Man sollte auch daran denken, dass so ein Unternehmen IMMER eine Prognose in die Zukunft vorliegen hat. Und wenn man eben erkennt, dass diese Mitarbeiter auf die Sicht von 2-3 Jahren nicht tragbar sind oder man mit weniger Mitarbeitern mehr Gewinn machen kann, dann entlässt man eben diese Mitarbeiter.

./sign

denkt auch mal an die börse ;-) das was wir sehen ist der nachteil der börse : alles basiert auf erwartungen ;)
 
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typisch Vorstände, bevor die ihr Gehalt runtersetzen werden erstmal Leute rausgeschmissen.

Sowas ist eine richtige Schande.
 
chardy schrieb:
Ich weiß ja nicht, ob man Trigema als gutes Beispiel darstellen sollte.

:freak:

http://de.wikipedia.org/wiki/Trigema
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Grupp

TRIGEMA ist ja wohl DAS Positivbeispiel schlechthin. Und selbst wenn das

chardy schrieb:
Die profitieren meiner Meinung nach nur vom Auslagerungswahn der anderen

stimmen würde (was nicht der Fall ist),dann wäre das durchaus positiv zu werten,und nicht negativ !

Wolfgang Grupp verkörpert mehr Fach- und Sachverstand in einer Person als unsere sog. Wirtschaftsweisen. Lies dich mal ein wenig genauer in die Materie Grupp/Trigema rein,dann wirst auch du verstehen dass der Erfolg dieses Mannes und Trigema keinesfalls Zufall sind.
 
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