CnQ für Sockel A ?

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waRhawK

Gast
Hi all,

sagt mal ich finde ständig dutzende Tools, die eine Änderung des FSB im laufenden Betrieb ermöglichen, und ebenso finde ich Tools die alles exakt auslesen können.

Aber ich finde nichts, wo ich verschiedene Hardwareprofile konfigurieren und die je nach Auslastung automatisch anwenden lassen kann.

Auf diese Weise hätte ich ein prima CnQ für meinen Barton.

Mit den ATI Tray Tools funzt das ja auch gut für die GraKa. Im 2D Betrieb untertaktet, und im3D Betrieb bis zum Limit hoch. Ich will dass das auch für CPU und noch besser inkl. RAM-Settings machbar ist. Mich nervt einfach dieses "System-Overdrive" obwohl ich nur gerade surfe oder ne Textdatei bearbeite, wo ist da der Sinn. Und ständig Low-Level is auch Käse wenn ich mal wieder nen Shooter oder VirtualDub anschmeiss.

Vielleicht hat ja von Euch noch jemand nen Tipp ?

PS: Und nein, ich kaufe mir kein A64 Board ;)
 
Yo, 8rdavcore ist die Macht für den Sockel-A. Ich meine Du könntest da auch Profile abspeichern, die das ganze sehr erleichtern werden.

Greetz, G.
 
Hört sch interessant an, würde das Programm auch gerne nutzen, funktioniert aber bei mir nicht...
Ich kann keinen Treiber auswählen, das Feld ist leer... (es ist auch völlig egal welches Board ich da auswähle, ich kann nirgends einen Treiber auswählen)
 
versuchs mal mit crystalcpuid, funktioniert allerdings nur tadellos auf VIA und SIS Boards! Auf nem Nforce-Board gabs immer Hänger, da dort der Multi nicht im Windows änderbar ist!
 
Aber CrystalCPUID funktioniert doch nur bei Sockel A Mobil-Prozessoren bzw. Prozessoren mit Cool&Quiet. Ich kann da jedenfalls nichts einstellen (Sockel A 2500+ von Werk aus unlockt, d.h. Multiplikator frei einstellbar)
 
Tools wie 8rdavcore sind längst nicht für alle Sockel-A - Boards gut brauchbar, da die Board-Konstrukteure - anders als beim A64 - nicht von vornherein dazu gezwungen waren, die gesamte Spannungsversorgung für Umschaltvorgänge an Takt, Multiplikator oder VCore passend stabil auszulegen. Einigermaßen an die Effizienz von Cool&Quiet kann man ohnehin nur dann herankommen, wenn man neben dem FSB-Takt bzw. dem Multiplikator auch auch VCore beinflussen kann und zusätzlich "Bus Disconnect" aktiviert. Speziell letzteres führt bei Sockel-A - Boards häufig zu Schwierigkeiten vom bröselnden Sound bis hin zu sonstigen Instabilitäten. Man muss sich obendrein darum kümmern, dass Festplattenkontroller, PCI-Bus, USB-Schnittstelle, AGP-Slot weder nennenswert über- noch untertaktet werden.
Bei einigermaßen gepflegter Sockel-A - Hardware kann man immer noch nur anraten, sie z.B. über eBay zu verscherbeln, solange die Preise noch leidlich gut sind und die Hardware noch funktioniert. In die Zeit der Sockel-A - Boards fallen viele Krücken mit fehldimensionierten bzw. unsachgemäß produzierten Elektrolytkondensatoren in der Onboard - Spannungsversorgung, die speziell bei "Bus Disconnect" großen zusätzlichen Stress bekommen.

Ein "kleiner" Desktop-A64 verbraucht dank Cool'n'Quiet in Windows Idle keine 5W bei 1,1V und 1000Mhz, ohne dass man irgendwelche Instabilitäten befürchten muss. Auch nicht von den Ein/Ausgabeeinheiten wie Festplattenkontroller usw..
Einen Gang höher schaltet ein "kleiner" A64 z.B. beim Surfen höchst selten, sodass der Prozessor meist unter 10W Leistungsbedarf bleibt. Wenn DDR400 vorhanden ist, wird der selbst von einer Sockel-754-CPU besser genutzt als von einer Sockel-A-CPU. Und Cool'n'Quiet spricht dank Verankerung auf Treiber-Ebene natürlich deutlich schneller an als externe Tools und VCore wird automatisch passend gewählt.

Zurück zum Sockel A und Cool'n'Quiet für Arme: In mancher Hinsicht besser als das Umschalten des FSB ist das Umschalten des Multiplikators. Aber dazu muss man entweder einen Mobile-Prozessor haben oder einen Prozessor, bei dem man den Multiplikator "freischalten" kann. Letzteres gefährdet bei unsachgemäßem Vorgehen den Prozessor.
Bei Sockel-A - Boards mit nForce2- Chipsatz funktioniert das Umschalten des Multiplikators im laufenden Betriebs generell nicht.
Wenn man Pech hat, muss man auch die korrekte Board-Version und das richtige BIOS haben, damit Tools wie 8rdavcore oder s2kctl funktionieren. Bei meinem 8rda+ funktionierte ausgerechnet 8rdavcore nicht, dafür aber s2kctl. Das gebraucht erstandene 8rda+ ist bei mir nach wenigen Monaten an der "Kondensatorenseuche" verreckt (auf eBay dürften derzeit kaum noch voll intakte 8rda+ erhältlich sein).
 
Das Porzessoren mit Cool&Quiet besser zum Energiesparen geeignet sind ist schon klar, aber ist doch schön wenn man aus einem Sockel A noch potential rausholen kann.

s2kctl war ein super Tipp!
Im Gegensatz zu allem anderen was ich bisher probiert habe funktioniert dieses Programm bei meinem PC und wie: Statt satten 148,2W im Leerlauf braucht mein PC mit s2kctl nur noch 109,5W! (35% weniger!)
Wenn ich mit dem ATI Tray Tool dann noch die Grafikkarte im 2D-Betrieb runtertakte komme ich auf ca.96W
Muss aber noch ausgiebig testen ob es wirklich dauerhaft stabil läuft.
 
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