Computerreperatur-Service neben dem Studium - aber wie?

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vitoromeo

Gast
Hallo liebe CB-Community,

ich wende mich an Euch mit einer, vielleicht etwas umfangreichen Frage.
Ich bin Student der Agrarwirtschaft an einer FH in Baden-Württemberg und nebenbei, also semi professionell Computerfachmann. Ich weiß, es gibt viele dieser selbsternannten Computerfachmänner, allerdings ist das bei mir etwas anders. Mein Vater hat eine kleine Computerfirma, die sich vorwiegend auf Programmierung spezialisiert ist. Bevor mein Vater die Firma jedoch spezialisiert hat, hat er im Bereich IT alles mögliche angeboten. So bin ich schon sehr früh in den Genuss gekommen, an Computern herumschrauben zu dürfen. Ich fing also schon mit 9 jahren an Computer auseinander zu bauen und meinem Vater zu helfen. Das hat sich nicht geändert und ich denke, ich beherrsche von Windows NT bis 7 alles ausgiebig und kann mittlerweile mit einem umfangreichen Erfahrungsschatz an Fehlererkennung und Beseitigung aufwarten. Ebenfalls habe ich an der Uni, an der ich vor der FH studiert habe im Institut das Netzwerk betreut.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Ich suche eine Nebenbeschäftigung um das Portemonaie meiner Eltern zu entlasten und auf eigenen Füßen zu stehen. Ich dachte bei an einen Computerreperaturservice für Studenten, bei dem die Preise eher gering sind, weil jeder weiß, dass Studenten kaum Geld zur verfügung haben.
Jetzt weiß ich nur nicht, wie ich das ganze aufziehen darf.
Müsste ich dazu eine Gewerbe anmelden?
Lohnt sich das überhaupt, wenn ich anpeile nur 400 euro im Monat zu verdienen, damit mein Studium nicht darunter leidet.

Nun ist meien Frage, wie ich das machen kann, damit ich kein Stress mit dem Finanzamt oder der Familienkasse bekomme, aber trozdem mein Wissen einsetzen kann um Geld zu verdienen?

Ich hoffe auf viele Antworten, vielleicht auch Rückfragen.

Liebe Grüße
VitoRomeo
 
Wo kein Kläger da kein Richter biete es halt an wenn du glück hast sprichts sich in der UNI um :)
 
Super Kommentar, ich denke Zielsetzung der Frage war ja gerade, ob es rechtlich erlaubt ist, bzw. welche Probleme es geben könnte.

Ganz allgemein sollte man sich mit der Mängelhaftung im Werkvertragsrecht beschäftigen, ein Gewerbe muss wenigstens angezeigt werden und ein kurzer Besuch bei der zuständigen Kammer schadet sicher auch nicht.

Meine zuerst gestellte Frage sticht aber zunächst alles aus, eben weil das vielen Möchtegernselbständigen nicht klar genug ist.
 
Hallo,

wollte mich auch selbstständig machen, genau in dem Bereich den du auch ansprebst. Habe es dann gelassen nach dem ich wusste:

Sozialleistungen werden gestrichen gekürzt, wenn man seine EinnahmeÜberschussRechnung macht und man dann ein Gewinn hat.
Mit einem Kleinen Gerwerbeschein, wäre es vorteilhaft wenn Krankenversicherung/Haftpflichtversicherung hast bzw KV muss man glaube haben. Dann kannst du dich entscheiden ob du mit Umsatzsteuer arbeiten willst, denn für kleine Unternehmer bis 100.000 € (glaube) im Jahr muss man keine Umsatzsteuer abführen, dann darf man sie aber auch nicht in Rechnung stellen... was ein Nachteil sein kann, den viele FirmenKunden wollen UST auf der Rechnung sehen, das sie die Vorsteuer ziehen können...

Dann musst du wie gesagt immer eine kleine EinnahmeÜberschussRechnung machen...

summasumarum komme ich auf 0 raus... kann bei dir aber auch anders sein, in meinem Fall ist das so, da ich in Ausbildung bin und BAB bekomme, würden die mir dann mein BAB extrem kürzen...
 
vitoromeo schrieb:
Ich weiß, es gibt viele dieser selbsternannten Computerfachmänner, allerdings ist das bei mir etwas anders.
(..)
Das hat sich nicht geändert und ich denke, ich beherrsche von Windows NT bis 7 alles ausgiebig und kann mittlerweile mit einem umfangreichen Erfahrungsschatz an Fehlererkennung und Beseitigung aufwarten. Ebenfalls habe ich an der Uni, an der ich vor der FH studiert habe im Institut das Netzwerk betreut.
Mal ehrlich, du bist ein selbsternannter Computerfachmann. Daran gibt es nix zu rütteln. Die anderen "semi-professionellen" Computerfachleute sagen dasselbe über sich wie du über dich.

Ein Mann vom Fach kann mehr als nur am Computer basteln und ein paar Windows-Einstellungen ändern. Er kann Kunden in den unterschiedlichsten Bereichen beraten, von Home- bis Serversystem und dazu passende Softwarelösungen. Ich bezweifle, dass du da ausreichend Ahnung hast, um als Computerfachmann genannt zu werden.

Ich meine, ich will dich nicht schlecht reden, aber es hat schon einen Grund, warum alle(?) Informatikerberufe drei Jahre Ausbildungs- bzw. Studienzeit benötigen. Und da geht es auch nicht um's Austauschen von Hardware (das kann nämlich eh jeder, der nicht zwei linke Hände hat) sondern um u. a. die effizientesten Lösungen zu suchen.
 
Du kannst ein Kleingewerbe anmelden und da bis zu 400 € im Monat steuerfrei verdienen

Computerfachmann (meines wissens) ist nicht rechtlich geschützt kannst dich auch so nennen wenn du lustig bist
 
Es geht mir lange nicht darum mich Computerfachmann zu nennen...
Und Deine Antwort, lieber e-Laurin, würde in einer Deutscharbeit mit 6 bewertet werden, weil sie absolut an meiner Frage vorbei geht. Außerdem kannst du in keinster Weise nachvollziehen, ob ich die Anforderungen, die an einen "Computerfachmann" gestellt werden, erfülle oder nicht. Außerdem hast du wie ich sehe meine Frage absolut nicht verstanden:

Ich fragte nicht danach, ob ich einem Studenten ein Serversystem verkaufen darf, sondern ob ich ihnen dabei helfen darf, ihren Computer wieder auf Vordermann zu bringen...

Der Rest der Antworten war sehr informativ, vielen Dank dafür!

Liebe Grüße
VitoRomeo
 
Sowas müsste doch eigentlich Freiberuflich gehen und du bietest nur die Dienstleistung aber keine Hardware an.
Dann kannst Du als "wasauchimmer" alles möglich anbieten von Netzwerkkonfiguration bis hin zu Computerreparatur und stellst Rechnungen aus...
 
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