Test Coollaboratory Liquid MetalPad im Test: Flüssigmetall-Leistung ohne Risiko

wenn das nicht reicht die Kühlrippen kurz mit papier blockieren...

Hat hier schon jemand das pad mit ner wakü in betrieb genommen?
 
Du willst doch nicht bestreiten dass Metall auf Metall unbedingt schlecht Wärme leitet.

Eben das ist aber nur der Fall, wenn der Übergang zwischen CPU und Kühler einwandfrei ist, was in der Realität eben nicht der Fall ist und erst den Einsatz dieser dynamischen Zwischenmedien erforderlich macht.
 
MartinE schrieb:
Eben das ist aber nur der Fall, wenn der Übergang zwischen CPU und Kühler einwandfrei ist, was in der Realität eben nicht der Fall ist und erst den Einsatz dieser dynamischen Zwischenmedien erforderlich macht.

Sure, die Leute die sowas herstellen werden sich schon was dabei denken. Was aber nicht meine Frage beantwortet, ob's schonmal jemand ohne versucht hat.
 
Die Temperaturen ohne Pad / Paste liegen etwa 10 bis 15K über denen mit.
 
Eine Wärmeleitpaste/pad ist wichtiger als viele denken, also mach dich nicht darüber lustig...

Ich persönlich finde, dass das Wärmeleitpad eine gute Sache ist, da sie einfach zu bedienen und wirkungsvoll ist, bei der Liquid Pro war das immer so eine Angelegenheit.
 
sehr interessantes Produkt. Ich hantiere nicht gerne mit Wärmeleitpasten, nicht aus Angst etwas zu zerstören, doch ist ein Pad drauf gelegt und fertig.
Lediglich der Preis ist mir etwas hoch, doch für das + an Komfort ist es mir das wert. Zumal ich CPU-Kühler Wechsel oder CPU-Wechsel selten vornehme. 10 Euro für drei klingen viel, aber ich denke das ist es echt wert.
 
Zum Einbrennen würde ich die CPU eher unter- als übertakten. Bei niedrigerer VCore und
geringerem Takt sollte eine CPU m.E. doch eher eine Wärmebelastung vertragen, also
eher die Lüftung ändern als VCore erhöhen...

Dabei vermute ich, dass das Pad bei entspr. Temperatur immer wieder flüssig wird.
Andernfalls müßten vmtl. Komponenten oder Legierungsbestandteile ausdampfen, die
schädlich fürs Board oder vielleicht problematisch für die Gesundheit wären?

Interessant finde ich da noch den Vergleich mit Wood's metal.
 
meine frage:
ich verwende eine wakü. wie soll ich meine cpu auf über 58 grad bringen damit sich das pad am anfang verflüssigt?
selbst wenn ich bei meinem triple radi die 3 120mm lüfter abschalte geht die temepratur nie über 48-50grad....
 
@JiriMan
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;) Steht doch bei den Komments beschrieben, da ich diese Frage auch gestellt hatte. Einfach mal ohne aktive Pumpe starten und die Temps beobachten.
 
ich nutze immenoch die arcticsilver 5 und bin mit der eigentlich immernoch sehrzufrieden da mich bei diesem pad mal wieder die elektrische leitfähigkeit abschreckt denn wer will schon auf seinen die was schmieren was leitet ;)
 
Hm...ich weiss ja nicht. Bei mir läuft der CPU Stundenlang mit 100% Auslastung (getestet mit CPU-Z) 55°C. 10% übertaktet und einem 70mm Coolermaster Kühler. Da müsste ich nen Heizstrahler an mein Gehäuse stellen, damit das Pad sich verflüssigt.:freak:
 
Hi alle!

Ich habe eine Core2Duo E6600 @ 3,2 Ghz und kühle ihn mit einer Wakü.
Wakü ist vom Thermaltake LCS mit dem neuen Copper Brazing W1 (Kupferkühler) und einem 240er Radiator.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mir die Pads für Graka und CPU bestellt.

Das Pad für die CPU ist meiner Meinung nach nicht gut!

Bei 12 Grad Raumtemperatur:

Mit Arctic Silver 5 : Idle - 30 Grad, Last - 42 Grad
Mit Cool. Liquid Pad: Idle - 40 Grad, Last - 53 Grad

Der Kühler lag auf der CPU plan auf. Bei Everest hatte ich beim Erhitzen für die CPU 71 Grad, die Kerne hatten 80 Grad!!! Ich denke dabei müßte das Pad auf jeden Fall geschmolzen sein.

Pro: Die Handhabung für die CPU ist einfach. Einfache Montage und einfaches entfernen...
Contra: Die Temperatur-Werte sprechen für sich.

Fazit: Ich bin wieder Arctic Silver 5 umgestiegen. Kann sein, dass das Pad bei anderen Kühlern besser funktioniert. Das möchte ich nicht ausschließen.

Grüße
Pennywise_82
 
find ich gut ist für manche villeicht auch ganz praktisch die angst haben zu viel oder zu wenig wlp aufzutragen.
 
Sollte eine Deinstallation allerdings doch einmal von Nöten sein, muss der Metalllegierung nicht gleich mit Abschliff oder speziellen Polituren, wie es bei der Liquid Pro bisweilen der Fall war, zuleibe gerückt werden, sondern es genügen die im Reinigungsset enthaltenen Beigaben. Der größte Teil des MetalPads lässt sich einfach am Stück von der Kühloberfläche abziehen. Die hartnäckigeren Reste können unterdessen mit dem Metallschliffpad vorsichtig entfernt werden, sodass nach finaler Säuberung mit einem der in Reinigungsalkohol getränkten Tücher keinerlei Rückstände mehr bleiben.
Was mich interessieren würde - wie gut lässt es sich tatsächlich entfernen? Ich meine, wenn man das Pad auf einem Heatspreader einer CPU/GPU nutzt, das Teil schmilzt, sich anpasst u., wie im Test beschrieben, Reste mittels Metallschliffpad entfernt werden, schleift man dabei nicht auch den Aufdruck ab? Also angenommen, ich nutze das Pad auf einem Core 2 Duo E6600 ordnungsgemäß (Burn-In etc.), möchte aber in einem Jahr auf einen Quad-Core umsteigen, bekomme ich das Pad vom Heatspreader der CPU so ab, dass man die Aufschrift noch 100% lesen kann/ohne den Heatspreader abzunutzen/abzuschleifen?
 
Also ich habe sowohl Grafikkarten- und CPU-Pad getestet.

Bei der GPU ging fast alles ab, die hartnäckigen Reste habe ich mit dem Fingernagel abgekratzt. Mußte dann lediglich den Kühler mit dem Schleifpad bearbeiten.

Bei der CPU sah das schon ein bisschen anders aus. Da hatte sich an einer Stelle auf dem Spreader etwas reingebrannt. Das mußte ich mit dem Pad entfernen. Zum Glück war es nicht auf der Schrift.

Wenn du nämlich den Schriftzug wegpolierst, hast du keine Garantie mehr! Vom Kühler der CPU habe ich alles restlos abbekommen ohne schleifen zu müssen.

Insgesamt ging aber fast alles von selbst ab.
 
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