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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
- Ersteller Sithys
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M
Mustis
Gast
Das hast du woher? Die 14 Tage bezogen sich auf den Verlauf mit milden Symptomen. Jene Verläufe mit schweren Symptomen dauern erheblich länger, Tot kann schonn früher eintreten. Siehe dazu: https://www.deutsche-familienversic...ikel/coronavirus-symptome-verlauf-behandlung/Jo_Bo schrieb:Sondern im Schnitt nach etwa 2 Wochen.
Die Toten können somit aus bis zu 7 Wochen Zeit stammen, deine 2 Wochen sind vollkommen willkürlich dahingehend... Genau deswegn nimmt man die aktuellen Zahlen und diese werden sich verschieben mit dem Zeitverlauf, dem Gesetz der großen Zahl folgend wird sie sich aber irgendwann weitgehend stabilisieren, auch schon während des Verlaufs.
Übrigens sind die weltweit knapp 5% Todesrate derzeit ziemlich exakt die Häufigkeit, welche schwere und schwertse Verläufe prozentual erreichen. Und genau das wird weitgehend die Todesrate sein, wenn die Gesundheitssystem kollabieren wie in Italien und New York, denn unbehandelt (insbesondere Beatmung) scheinen diese tödlich zu verlaufen. Das erklärt auch die deutlich niedriger Todesrate in den Ländern, wo das Gesundheitssystem noch weitgehend intakt ist und genügend Behandlungsmöglichkeiten der schweren Verläufe möglich sind.
Jo_Bo
Lt. Commander
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DonL_ schrieb:Ich halte das zum einen für eine Wunschvorstellung derer, die sich eine schnelle Durchseuchung wünschen, um möglichst schnell wieder die Wirtschaft anzufahen und zum anderen eine Wunschvorstellung, um "Panik" zu verbreiten.
Panik würde das eher nicht verbreiten, denn es würde die Mortalitätsrate ja extrem senken. Aber du hast vermutlich Recht, in Deutschland wird die Dunkelziffer wesentlich niedriger als in vielen anderen Ländern sein.
Ergänzung ()
Mustis schrieb:Das hast du woher? Die 14 Tage bezogen sich auf den Verlauf mit milden Symptomen. Jene Verläufe mit schweren Symptomen dauern erheblich länger, Tot kann schonn früher eintreten. Siehe dazu: https://www.deutsche-familienversic...ikel/coronavirus-symptome-verlauf-behandlung/
Das habe ich aus einem Drosten-Podcast. Dort sagte er, dass es durchschnittlich 14 Tage vom Auftreten der ersten Symptome bis zum Tod seien. Keine Ahnung, wie realistisch das ist. Sollte es länger dauern, ist die Mortalitätsrate leider noch ungünstiger. Das ist dir schon klar?
Beispiel: Vor 4 Wochen hatte Italien 2000 bekannte Fälle. Heute starben (bislang)= 800 Menschen. Da möchte man nicht weiterdenken ... und hoffen, dass die italienische Dunkelziffer exorbitant hoch ist.
Zuletzt bearbeitet:
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Mustis
Gast
Natürlich. Trotzdem macht es keinen Sinn willkürlich zeitversetzte Zahlen in Verhältnis zu setzen. Ansonsten siehe meine Ergänzung oben wieso die Zahlen realistisch sind und wie sie zustande kommen.Jo_Bo schrieb:Das ist dir schon klar?
Jo_Bo
Lt. Commander
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@Mustis
Die Zahlen sind eben nicht willkürlich zeitversetzt. Egal, ob man (im Falle eines Falles) nun eher nach 2 oder nach 6 Wochen stirbt. Es ergibt sich eine Mortalitätsrate von mindestens 10%, wenn man die Dunkelziffer nicht miteinbezieht. Auf 0,8% kommt man leider auf keinen Fall
Und bitte glaube mir, ich wäre glücklich, wenn mich jemand eines Besseren belehren könnte!
Die Zahlen sind eben nicht willkürlich zeitversetzt. Egal, ob man (im Falle eines Falles) nun eher nach 2 oder nach 6 Wochen stirbt. Es ergibt sich eine Mortalitätsrate von mindestens 10%, wenn man die Dunkelziffer nicht miteinbezieht. Auf 0,8% kommt man leider auf keinen Fall
Und bitte glaube mir, ich wäre glücklich, wenn mich jemand eines Besseren belehren könnte!
Jo_Bo schrieb:@Mustis
Die Zahlen sind eben nicht willkürlich zeitversetzt. Egal, ob man (im Falle eines Falles) nun eher nach 2 oder nach 6 Wochen stirbt. Es ergibt sich eine Mortalitätsrate von mindestens 10%, wenn man die Dunkelziffer nicht miteinbezieht. Auf 0,8% kommt man leider auf keinen Fall
Und bitte glaube mir, ich wäre glücklich, wenn mich jemand eines Besseren belehren könnte!
Wenn wir mal davon ausgehen, das Deutschland mit seinen massenhaften Tests eine niedrige bis sehr niedrige Dunkelziffer hat und laut Drostens heutigem Podcast der Median der bis jetzt Infizierten bei 48 Jahren liegt, was etwas oberhalb des deutschen Bevölkerungsmedians (44-45 Jahre) liegt, denke ich das die Mortalitätsrate von 0,8%- 1% die wir im Moment haben, ziemlich realistisch ist. Natürlich kann das noch nach oben oder unten etwas ausschlagen (je nachdem wie die Dunkelziffer ist).
M
Mustis
Gast
Nur mal als Beispiel, dass die 2 Wochen nicht stimmen können: vor 2 Wochen hatte New York nicht mal 1000 infzierte. 2 Wochen später über 1000 Tote. Sterblichkeitsrate von über 100%? Selbst wenn man eine enorme Dunkelziffer annimmt sollte klar sein, dass ein Verlauf mit Todesfolge erheblich schneller als binnen 2 Wochen erfolgen kann.
Auch Drosten Aussagen werden teils von der Realität eingeholt und dabei widerlegt oder bestätigt. Soweit ich seine Podcasts gehört habe spricht er, je weiter man zurück geht auch immer von annahmen und nicht WIssen. Manches bestätigt sich, manches verläuft anders. Auch Herr Drosten kann nicht in die Zukunft schauen.
Auch Drosten Aussagen werden teils von der Realität eingeholt und dabei widerlegt oder bestätigt. Soweit ich seine Podcasts gehört habe spricht er, je weiter man zurück geht auch immer von annahmen und nicht WIssen. Manches bestätigt sich, manches verläuft anders. Auch Herr Drosten kann nicht in die Zukunft schauen.
@Mustis
Das habe ich auch nicht gesagt!
Ich habe selber die Annahme einer geringen Dunkelziffer getätigt, das aber auf grund von verschiedenen Aussagen zu der deutschen Testmenge. Der Altersmedian der bis jetzt Infizierten (in DE) deckt sich ziemlich mit dem Bevölkerungsmedian und wir testen und erfassen die Fälle groflächig seit 4 Wochen.
Deshalb halte ich meine Feststellung für halbwegs realistisch.
Wie schnell es mit den Todesraten nach oben gehen kann hat man ja die letzten 3-4 Tage mit den betroffenen Altersheimen gesehen. Ich habe meine Aussage auch "nur" getätigt, weil Drosten und die Redakteurin den Altersmedian der bereits Infizierten besprochen haben, der vom RKI wohl von Anfang an penibel erfasst wird, das schließt schon mal eine Menge Unwägbarkeiten aus.
Das habe ich auch nicht gesagt!
Ich habe selber die Annahme einer geringen Dunkelziffer getätigt, das aber auf grund von verschiedenen Aussagen zu der deutschen Testmenge. Der Altersmedian der bis jetzt Infizierten (in DE) deckt sich ziemlich mit dem Bevölkerungsmedian und wir testen und erfassen die Fälle groflächig seit 4 Wochen.
Deshalb halte ich meine Feststellung für halbwegs realistisch.
Wie schnell es mit den Todesraten nach oben gehen kann hat man ja die letzten 3-4 Tage mit den betroffenen Altersheimen gesehen. Ich habe meine Aussage auch "nur" getätigt, weil Drosten und die Redakteurin den Altersmedian der bereits Infizierten besprochen haben, der vom RKI wohl von Anfang an penibel erfasst wird, das schließt schon mal eine Menge Unwägbarkeiten aus.
Jo_Bo
Lt. Commander
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DonL_ schrieb:Wenn wir mal davon ausgehen, das Deutschland mit seinen massenhaften Tests eine niedrige bis sehr niedrige Dunkelziffer hat und laut Drostens heutigem Podcast der Median der bis jetzt Infizierten bei 48 Jahren liegt, was etwas oberhalb des deutschen Bevölkerungsmedians (44-45 Jahre) liegt, denke ich das die Mortalitätsrate von 0,8%- 1% die wir im Moment haben, ziemlich realistisch ist. Natürlich kann das noch nach oben oder unten etwas ausschlagen (je nachdem wie die Dunkelziffer ist).
Eigentlich nicht. Denn vor 3 Wochen lagen wir noch bei 800 Fällen ... und haben inzwischen 560 Tote ... wie kommst du da auf deine 0,8 - 1% ?
Vorhin sagtest du noch, dass "Verläufe mit schweren Symptomen deutlich länger dauern..." (Post 3642) was denn nun?Mustis schrieb:Nur mal als Beispiel, dass die 2 Wochen nicht stimmen können: vor 2 Wochen hatte New York nicht mal 1000 infzierte. 2 Wochen später über 1000 Tote. Sterblichkeitsrate von über 100%? Selbst wenn man eine enorme Dunkelziffer annimmt sollte klar sein, dass ein Verlauf mit Todesfolge erheblich schneller als binnen 2 Wochen erfolgen kann.
Wie gesagt: vermutlich sind die reinen Fallzahlen aus Italien diejenigen, die schon schwerkrank in Kliniken liegen (die anderen erfasst man gar nicht erst) ... ansonsten hätten wir eine mortalitätsrate wie bei der Pest.
Iregndwas kann an all den Zahlen einfach nicht stimmen ... selbst nicht bei denen aus Deutschland. Das ergibt alles wenig Sinn. Insbesondere dann, wenn mir meine Freundin (Ärztin) berichtet, dass alle ihre Patienten (auch die Älteren) gut durch die Krankheit gekommen sind. Ich bin - ehrlich gesagt - verwirrt ...
M
Mustis
Gast
Lies doch mal nach! von bis! relativ weit gespreizt! New York zeigt aber, dass die 2 Wochen nicht wirklich stimmen können, sondern einige Verläufe deutlich schneller verlaufen müssen.Jo_Bo schrieb:Vorhin sagtest du noch, dass "Verläufe mit schweren Symptomen deutlich länger dauern..." (Post 3642) was denn nun?
mich verwirrt da nicht viel, es zeigt wie wichtig bei Corona ein funktionierendes Krankheitzssystem ist. Behandelt ist die Sterblichkeit erheblich niedirger.
@DonL_ auf deinen Beitrag bezog ich mich nicht.
@Jo_Bo
Wir haben mittlerweile auch schon wieder 9211 Genesene und nach allem was man ließt ist die "Sterbegeschwindigkeit" bei sehr Alten mit Vorbelastung wahnsinnig schnell. Die Sterbefälle in Wolfsburg und dem andere Altershein traten binnen 1-2 Tagen ein und nicht binnen mehreren Tagen oder Wochen.
Wir haben mittlerweile auch schon wieder 9211 Genesene und nach allem was man ließt ist die "Sterbegeschwindigkeit" bei sehr Alten mit Vorbelastung wahnsinnig schnell. Die Sterbefälle in Wolfsburg und dem andere Altershein traten binnen 1-2 Tagen ein und nicht binnen mehreren Tagen oder Wochen.
Jo_Bo
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Natürlich gibt es bei den Verläufen Unterschiede. Aber es braucht einen Mittelwert, um rechnen zu können.
Drosten gab den mit 14 Tagen an. Keine Ahnung, ob das stimmt.
Wirklich Genaues weiß man sowieso erst in vielen Monaten (oder Jahren). Bis dahin kann man nur auf eine exorbitant hohe Dunkelziffer an Fällen hoffen (auch bei uns), sonst siehts mit der Sterblichkeit einfach nur beängstigend aus und man möchte den Scheiß auf keinen Fall kriegen.
@DonL_
Ja, in den Altersheimen scheint das wirklich wahnsinnig schnell zuzuschlagen.
Und ja ... 9000 Genesene ... 560 Tote ... noch immer eine Rate, die mir Angst macht. Denn immerhin sind das über 5% und das bei einem noch funktionierenden Gesundheitssystem.
Drosten gab den mit 14 Tagen an. Keine Ahnung, ob das stimmt.
Wirklich Genaues weiß man sowieso erst in vielen Monaten (oder Jahren). Bis dahin kann man nur auf eine exorbitant hohe Dunkelziffer an Fällen hoffen (auch bei uns), sonst siehts mit der Sterblichkeit einfach nur beängstigend aus und man möchte den Scheiß auf keinen Fall kriegen.
@DonL_
Ja, in den Altersheimen scheint das wirklich wahnsinnig schnell zuzuschlagen.
Und ja ... 9000 Genesene ... 560 Tote ... noch immer eine Rate, die mir Angst macht. Denn immerhin sind das über 5% und das bei einem noch funktionierenden Gesundheitssystem.
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pedder59
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Die sind halt "besser aufgestellt"Azuro schrieb:In Österreich werden ab Mittwoch vor den Geschäften Masken verteilt.
P
P220
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Was ist eigentlich mit der Dunkelziffer der Sterbefällen? Immer wird nur auf Infizierte verwiesen..
Gib es auf, es gibt hier Leute im Forum die wissen alles besser... oder auch nicht. Bringt auch nichts diese zu korrigieren. Am Ende ist man selbst angeschmiert und wird sogar beleidigt und ähnliches...Jo_Bo schrieb:Wie gesagt: vermutlich sind die reinen Fallzahlen aus Italien diejenigen, die schon schwerkrank in Kliniken liegen (die anderen erfasst man gar nicht erst) ... ansonsten hätten wir eine mortalitätsrate wie bei der Pest.
Iregndwas kann an all den Zahlen einfach nicht stimmen ... selbst nicht bei denen aus Deutschland. Das ergibt alles wenig Sinn. Insbesondere dann, wenn mir meine Freundin (Ärztin) berichtet, dass alle ihre Patienten (auch die Älteren) gut durch die Krankheit gekommen sind. Ich bin - ehrlich gesagt - verwirrt ...
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Mustis
Gast
Wie alt ist dieser Podcast denn?
Wie gesagt, warum ich die Sterblichkeitsraten derzeit nachvollziehbar finde, habe ich angeführt. Entscheidend sind dabei die Hääuzfigkeit der schweren Verläufe. Für diese Wahrscheinlichekit gibt es defacto bereits eine signifiknate Datenbasis. Nun wird sich herauskristalisieren, wie hoch die Sterblichkeit behandelt und unbehandelt sind. Daher halte ich behandelt ca. 1% für realistisch, unbehandelt um die 5-6%. Die GEsamtsterblichkeit weltweit leiget dann entsprechend dazwischen.
aber in einem hast du recht: ganz genau weiß man es hinterher...
Wie gesagt, warum ich die Sterblichkeitsraten derzeit nachvollziehbar finde, habe ich angeführt. Entscheidend sind dabei die Hääuzfigkeit der schweren Verläufe. Für diese Wahrscheinlichekit gibt es defacto bereits eine signifiknate Datenbasis. Nun wird sich herauskristalisieren, wie hoch die Sterblichkeit behandelt und unbehandelt sind. Daher halte ich behandelt ca. 1% für realistisch, unbehandelt um die 5-6%. Die GEsamtsterblichkeit weltweit leiget dann entsprechend dazwischen.
aber in einem hast du recht: ganz genau weiß man es hinterher...
Wissen tut hier keiner was. Aber argumentieren können manche und manche nicht. Und das hat Jo-Bo dir ganz sicher vorraus...P220 schrieb:wissen alles besser.
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Banned
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Das ist wahrscheinlich ein Trugschluss, da dem Anschein nach das Testverhalten in den USA einige Diskontinuitäten drin haben dürfte und die Zahlen vor allem im Verlauf alles andere als representativ für das tatsächliche Verhalten sein dürfte.Mustis schrieb:Lies doch mal nach! von bis! relativ weit gespreizt! New York zeigt aber, dass die 2 Wochen nicht wirklich stimmen können, sondern einige Verläufe deutlich schneller verlaufen müssen.
Jo_Bo
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P220 schrieb:Was ist eigentlich mit der Dunkelziffer der Sterbefällen? Immer wird nur auf Infizierte verwiesen..
Gib es auf, es gibt hier Leute im Forum die wissen alles besser... oder auch nicht. Bringt auch nichts diese zu korrigieren. Am Ende ist man selbst angeschmiert und wird sogar beleidigt und ähnliches...
Die Dunkelziffer der Sterbefälle wird vermutlich eher niedrig sein. Fraglich ist, ob man immer sicher unterscheidet, dass die Ursache wirklich das Virus war.
Und ja ... manche sind leider für kein noch so klares Argument offen
M
Mustis
Gast
Die Spreizung basiert realtiv wenig auf den amerikansichen Daten, dafür sind diese zu jung.
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