Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
https://www.tagesschau.de/ausland/polen-briefwahl-coronavirus-101.html

Man muss schon sehr komisch drauf sein, wenn man als Opposition ne Wahl verschieben will. Per Briefwahl ist das doch überhaupt kein Problem.

Würde man aber die Wahl verschieben, wird entweder das Amt des Präsidenten vakant (da er nicht länger im Amt bleiben kann als für die Wahlperiode) oder er bleibt illegal, quasi als Usurpator, weiter im Amt.

Dass Präsidenten ohne Wahl weiter im Amt bleiben gibts nur in Diktaturen.
 
j-d-s schrieb:
Würde man aber die Wahl verschieben, wird entweder das Amt des Präsidenten vakant (da er nicht länger im Amt bleiben kann als für die Wahlperiode) oder er bleibt illegal, quasi als Usurpator, weiter im Amt.
Je nach Gesetzeslage. Ich würde die spontan nicht einmal in D kennen, aber auf keinen Fall in Polen.

j-d-s schrieb:
Dass Präsidenten ohne Wahl weiter im Amt bleiben gibts nur in Diktaturen.
Das ist in dem Wording/Spin schon far stretched. Staaten haben gerne mal Übergangsregelungen für verschiedene Fälle z.B. wenn keine Regierung gebildet werden kann.
 
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j-d-s schrieb:
Dass Präsidenten ohne Wahl weiter im Amt bleiben gibts nur in Diktaturen.

Da wir in Österreich erst vor kurzem eine Periode ohne hatten - wegen Wahlwiederholung und -verschiebungen: In Österreich übernimmt für so eine Zeit die Vertretung. In Österreich sind das die 3 Nationalratspräsidenten (gemeinsam).

Auch in Polen wird es wohl entsprechende Regelungen geben - die treten immerhin auch ein wenn ein Präsident schwer erkrankt oder verstirbt.
 
j-d-s schrieb:
https://www.tagesschau.de/ausland/polen-briefwahl-coronavirus-101.html

Man muss schon sehr komisch drauf sein, wenn man als Opposition ne Wahl verschieben will. Per Briefwahl ist das doch überhaupt kein Problem.

Würde man aber die Wahl verschieben, wird entweder das Amt des Präsidenten vakant (da er nicht länger im Amt bleiben kann als für die Wahlperiode) oder er bleibt illegal, quasi als Usurpator, weiter im Amt.

Dass Präsidenten ohne Wahl weiter im Amt bleiben gibts nur in Diktaturen.
Schon mal daran gedacht, das es in einer Pandemie keinen wirklichen Wahlkampf geben kann und das die Chancengleichheit, gerade bei einem undemokratischen System wie es die PIS in Polen mit der Gleichschaltung der Medien geschaffen hat, praktisch nicht mehr vorhanden ist. Du kannst als Opposition keinen normalen Wahlkampf führen und die Medien räumen dir keine Sendezeit ein, weil sie Regierungsabhängig sind!
Es ist schon klar, warum die Regierung die Wahl auf biegen und brechen will, da alle Vorteile beim Amtsinhaber sind.
 
DonL_ schrieb:
Schon mal daran gedacht, das es in einer Pandemie keinen wirklichen Wahlkampf geben kann und das die Chancengleichheit, gerade bei einem undemokratischen System wie es die PIS in Polen mit der Gleichschaltung der Medien geschaffen hat, praktisch nicht mehr vorhanden ist. Du kannst als Opposition keinen normalen Wahlkampf führen und die Medien räumen dir keine Sendezeit ein, weil sie Regierungsabhängig sind!

Das ist in D doch nicht anders. Gerade in der aktuellen Situation sieht man sehr einseitige Berichterstattung durch die Journalisten.

Es wird zwar manchmal berichtet, dass auch ne Wirtschaftskrise (vor allem so eine massive wie da auf uns zurollt) zu vielen Todesopfern führt (Selbstmorde, Depressionen, Herzkasper usw., die Lebenserwartung sinkt durch Arbeitslosigkeit um mehrere Jahre), aber sowas will halt im Moment niemand hören.
 
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j-d-s schrieb:
Das ist in D doch nicht anders. Gerade in der aktuellen Situation sieht man sehr einseitige Berichterstattung durch die Journalisten.

Es wird zwar manchmal berichtet, dass auch ne Wirtschaftskrise (vor allem so eine massive wie da auf uns zurollt) zu vielen Todesopfern führt (Selbstmorde, Depressionen, Herzkasper usw., die Lebenserwartung sinkt durch Arbeitslosigkeit um mehrere Jahre), aber sowas will halt im Moment niemand hören.

Die neue Argumentation, durch den Lockdown wird es mehr Tote geben als wenn wir das Virus einfach ignoriert hätten und dann natürlich Zustände, wie in Italien, Spanien und Frankreich freudestrahlend in Kauf genommen hätten.

Kannst du mal irgendwelche Belege oder wissenschaftliche Studien beibringen, die deine Argumentation auch nur in Ansätzen stützen, für mich ist das nichts weiter als Geschwätz, weil die Zahlen bei Corona, kann man ganz gut ausrechnen, vor allen dingen, wenn das Gesundheitssystem kollabiert!

Was das ganze jetzt mit der Wahl in Polen zu tun hat, bei der die Opposition keinen Wahlkampf führen kann, erschließt sich wohl nur dir selbst.
 
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DonL_ schrieb:
Die neue Argumentation, durch den Lockdown wird es mehr Tote geben als wenn wir das Virus einfach ignoriert hätten und dann natürlich Zustände, wie in Italien, Spanien und Frankreich freudestrahlend in Kauf genommen hätten.

Kannst du mal irgendwelche Belege oder wissenschaftliche Studien beibringen, die deine Argumentation auch nur in Ansätzen stützen, für mich ist das nichts weiter als Geschwätz, weil die Zahlen bei Corona, kann man ganz gut ausrechnen, vor allen dingen, wenn das Gesundheitssystem kollabiert!

Was das ganze jetzt mit der Wahl in Polen zu tun hat, bei der die Opposition keinen Wahlkampf führen kann, erschließt sich wohl nur dir selbst.

Genau diese Argumentation ist das Problem. Es wird behauptet, von Politikern und Medien, das derzeitige Handeln sei Alternativlos.

Dabei ist es so, dass das Coronavirus für Menschen ohne Vorerkrankungen nicht gefährlicher ist als die anderen üblichen Infektionskrankheiten auch.

Daher muss man die Menschen mit Vorerkrankungen isolieren, und zwar viel konsequenter als jetzt, aber alle anderen haben zu mindestens 95% nur ne kleine Erkältung oder gar keine Symptome.

Mit diesem Vorgehen würde man sogar noch geringere Zahlen bei Menschen, die wegen Corona ins Krankenhaus müssen, beatmet werden müssen oder sterben.
 
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j-d-s schrieb:
Genau diese Argumentation ist das Problem. Es wird behauptet, von Politikern und Medien, das derzeitige Handeln sei Alternativlos.

Dabei ist es so, dass das Coronavirus für Menschen ohne Vorerkrankungen nicht gefährlicher ist als die anderen üblichen Infektionskrankheiten auch.

Daher muss man die Menschen mit Vorerkrankungen isolieren (und zwar konsequent), aber alle anderen haben zu mindestens 95% nur ne kleine Erkältung oder gar keine Symptome.
Das sieht man deutlich gerade in Italien, Spanien, und Frankreich, das 95% nur eine kleine Erkältung haben und auch gar nicht Ältere davon überproportional betroffen sind.

Laut verschiedenen Statistiken gibt es 6 Millionen Menschen in Deutschland mit Vorerkrankungen und 17,5 Millionen Menschen die 65 Jahre und älter sind, natürlich überschneiden sich hier auch die Zahlen, aber man kann von ~ 20 Millionen besonders gefährdeten Menschen ausgehen. Wie du die konsequent isolieren willst organisatorisch und logistisch, bleibt natürlich dein Geheimnis, selbst 6 Millionen sind völlig utopisch!

Aber mal schön etwas in den Raum zu werfen, das man selber nicht umsetzen muss, sondern als völlig abwegige Forderung in den Raum stellt!
 
@j-d-s Ich verstehe nicht wieso man ständig unsere Bundesregierung und deren Reaktion in Frage stellen muss. Es nervt mich auch langsam das ständig jemand hier in diesem Thread auftaucht der es angeblich besser weiß.

Es ist doch nun völlig egal, dass man nur die Risikopatienten isolieren sollte und der verbleibende Teil der Gesellschaft schnell erkranken soll. Die Regierung hat anders entschieden und so sollte das jeder konsequent durchziehen.

Es ist inzwischen wie in einem Fußballspiel. Der Trainer gibt die Taktik vor und die Mannschaft auf dem Feld weiß es besser und spielt ihren eigenen Stil. Am Ende steht der Trainer und die Mannschaft doof da wenn sie das Spiel verlieren.

Wir als Gesellschaft sind stärker wenn wir alle an einem Strang ziehen. Dabei zählt erstmal machen und den Mund halten. Am Ende kann man die Situation analysieren und seine Schlüsse daraus ziehen. Dort sind wir allerdings noch lange nicht.
 
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Nach dem Corona überstanden, oder halbwegs überstanden wurde, werden Gerichte und Anwaltskanzleien Hochkonjunktur haben, weil dann gegen alles geklagt wird, wo falsch entschieden wurde, was man aber heute noch nicht absehen kann.

Natürlich werden jetzt auch falschen Entscheidungen getroffen. Man kann aber nur hoffen, dass sie nicht Katastrophal Falsch sind, sonder nur "nicht das Optimum Falsch". Ich bin auf jeden Fall froh, keine Entscheidung treffen zu müssen, für Personen, welche danach dann noch leben, mir aber trotzdem einen Strick umlegen werden.

Oder anders Formuliert. Mit der Entscheidung rettet man 1.000 Menschen das leben, während der 1.001 darunter leidet und der wird dann den Strick einem anlegen.
 
j-d-s schrieb:
Es wird behauptet, von Politikern und Medien, das derzeitige Handeln sei Alternativlos.
Und du hattest ganze 20 jahre, um dich daran zu gewöhnen.

Das "TINA"-Prinzip (there is no alternative) ist in der Politik wahrscheinlich älter als wir alle zusammen.

Wir (bzw. unsere Politiker) hatten angesichts einer sich rasant ausbreitenden Krankheit schlicht nicht die Zeit, Alternativen zu diskutieren, und uns die absolut Beste harauszusuchen ... jedenfalls nicht, solange sich die Zahl der Betroffenen alle 3 Tage verdoppelt.
Ich hatte hier mal ein Video verlinkt, durch das man den RFaktor Zeit eigentlich recht gut hätte einschätzen können ... nach drei Tagen gibt es zwei Infizierte ... nach sechs schon vier, nach 9 Tagen sind es dann 8 Infizierte ... und nach 12 Tagen schon 16.
leider klapüpt das zu jeder Basis ... also auch bei X mal 1000, X mal 1 Mio oder X mal 1 Mrd.

Und dadurch SIND die Massnahmen alternativlos ... der entscheidende Faktor ist die Zeit ... bei JEDEM exponentiellen Wachstum.

Können wir die (leider unvermeidbare) Hexenjagd bitte auf nächstes Jahr verschieben?

Im Nachhinein wird es ohnehin Aufklärung darüber geben, wer so alles suboptimal reagiert hat ... und das wird die, die in der nächsten Krise Entscheidungen zu treffen haben, leider nicht vor dem gleichen Schiksal bewahren.
Heute kann man sich eventuell Alternativen ausmalen ... aber heute ist 3 Wochen nach Beginn der Massnahmen - Nochmal zurück zur Mathematik ... 3 Wochen bei Verdoppelung alle drei Tage bedeutet 2^7 = 128 mal so viele Infizierte, wie mitte März.
Wenn wir JETZT erst beginnen würden, ETWAS zu tun, dann kann das der objektiv beste superduper-Masterplan sein ... er hätte trotzdem keine Chance im Vergleich zu suboptimalen Sofortmassnahmen. Die Epiemie wäre nicht mehr in den Griff zu bekommen - Basta.
 
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Lipovitan schrieb:
@j-d-s Ich verstehe nicht wieso man ständig unsere Bundesregierung und deren Reaktion in Frage stellen muss. Es nervt mich auch langsam das ständig jemand hier in diesem Thread auftaucht der es angeblich besser weiß.
Moin

Es gibt doch auch gar kein "richtig oder falsch". Ob ich jetzt mit der Bahn oder Pkw von Hamburg nach München fahre, beides ist richtig. Falsch wäre wenn ich nicht fahren würde.

Falsch wäre wenn die Regierung nichts unternimmt, tut sie aber nicht.

Gruß
Nobsi
 
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Meine Tante überlegt gerade, ob sie ihren Mann (also mein Onkel) aus dem Pflegeheim (Herzleiden) wieder ganz nach Hause holt. Zeit hätte sie ja jetzt wieder, da sie vor zwei Monaten in Rente gegangen ist und noch sehr fit ist. Sie würden dann allein in einer kompfortablen 3-Zimmer Eigentums-Wohnung leben. Ich denke, wir (Verwandschaft) können das in diesem konkreten Fall ruhig unterstützen. Oder?
 
j-d-s schrieb:
Genau diese Argumentation ist das Problem. Es wird behauptet, von Politikern und Medien, das derzeitige Handeln sei Alternativlos.
Hier mal ein auch zur Zeit passender und lohnenswerter Vortrag (1,5 Std) von Rainer Mausfeld ( Warum schweigen die Lämmer ?)
Ohne Corona jetzt zu leugnen, sind ggf. gar übersteuerte "Gegenmaßnahmen" zugleich auch ein willkommenes Vehikel vor dem Hintergrund der Angsterzeugung als Herrschaftstechnik.

Der emeritierte Psychologieprofessor Rainer Mausfeld zeichnet die Institutionalisierung der Angst als Mittel zur Herrschaftsstabilisierung nach. Angst gilt seit jeher als ein Rohstoff der Macht.
 
forfuture schrieb:
Hier mal ein auch zur Zeit passender und lohnenswerter Vortrag (1,5 Std) von Rainer Mausfeld ( Warum schweigen die Lämmer ?)
Ohne Corona jetzt zu leugnen, sind ggf. gar übersteuerte "Gegenmaßnahmen" zugleich auch ein willkommenes Vehikel vor dem Hintergrund der Angsterzeugung als Herrschaftstechnik.

Der emeritierte Psychologieprofessor Rainer Mausfeld zeichnet die Institutionalisierung der Angst als Mittel zur Herrschaftsstabilisierung nach. Angst gilt seit jeher als ein Rohstoff der Macht.

Dann müssen wir aber in den letzten Jahren/Jahrzehnt zumindestens in Deutschland und auch teilweise in Europa in verschiedenen Realitäten gelebt haben, da gerade hier die "Herrschenden", bei den vorangegangenen Krisen eben nicht mit Angst gearbeitet haben, im Gegensatz zu den erstarkten Populisten, deren ganze Rhetorik nur aus Angst und Destruktion besteht.
 
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@DonL_
Binnen 6 min wirst du nicht gesehen haben, worum es "Rainer Mausfeld" im Vortrag um Angst geht. ;)
 
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Also ich bin an dem Punkt, dass ich einfach nicht weiß was ich noch glauben soll und kann. Aus meiner Sicht sind die Ganzen Statistiken eh für sonst was, aber halt nix repräsentatives. Und irgendwie sind halt auch die Grippetode 2019 in Deutschland weitaus höher als das jetzt aktuell. Klar könnten es auch noch mehr werden, exponentielles Wachtum halt. Auch höre ich seit fast 2 Wochen, dass wir ja noch am Anfang von dem ganzen stehe. Aber wie gesagt ich bin kein Experte und das sind nur so Dinge die ich als Normalo sehe, ob es nun übertriebene Panikmache ist oder tatsächlich so schlimm, kann ich einfach nicht mehr sagen. Nichtsdestotrotz halte versuche ich die Regeln einzuhalten. Geschäftlich geht das nicht immer, da ich dennoch Kundenkontakt haben muss, aber man arrangiert sich halt. Privat habe ich die Kontakte ins Internet verlegt und gehe nur noch im Grunde zum einkaufen raus. Ich habe zum Glück einen großen Garten, da kann ich auch Sport machen oder mich mal in die Sonne legen.
 
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j-d-s schrieb:
Daher muss man die Menschen mit Vorerkrankungen isolieren, und zwar viel konsequenter als jetzt, aber alle anderen haben zu mindestens 95% nur ne kleine Erkältung oder gar keine Symptome.
Das ist theoretisch Ansatz, der praktisch zum scheitern verurteilt ist. Risikogruppe sind alle ab 60 Jahren, also rund 23Mio. Nimmt man nur Raucher unter 60 Jahren mit in die Risikogruppe rein, sind wir schon bei rund 38Mio. Dazu kommen alle mit Vorerkrankung unter 60Jahren. Wie genau stellst Du Dir vor, dass man die Bevölkerung in zwei fast gleich große Teile trennt, die eine davon nur daheim sitzt und nichts (!!) zum Leben beiträgt? Und selbst wenn nur 5% von der Gruppe mit geringem Risiko Hilfe im Krankenhaus benötigt, wären dass noch 2Mio. Das dauert eine Weile bei 20.000 freien Intensivbetten (50% belegt durch alle anderen), was unweigerlich zu einer hohen Sterblichkeit dieser Gruppe führt. Vor allem sorgt das exponentielle Wachstum ja dafür, dass gleichzeitig viele Millionen krank sind, das ist keine Rechteckverteilung.
Auch weiß ich nicht wie du dir vorstellst, dass das normale Leben mit Einkaufen, Grundversorgung (Wasser, Strom, Müllabfuhr, Produktion und Verteilung von Essen, Klopapier! usw...) von 40Mio aufrecht erhalten werden soll (davon sind ein paar Kinder, Azubi, Studenten...), wenn davon massenweise Leute aufgrund Krankheit ausfallen. Jeder mit 40°C Fieber wird ja in die Gruppe mit leichten Symptomen einsortiert, arbeiten wird der trotzdem nicht. Vielen ist auch nicht klar, was für eine Rolle die Großeltern bei der Kinderbetreuung bundesweit übernehmen. Diese Risikogruppe dürfte dies demnach auch nicht mehr erledigen, womit wieder mehr Eltern nichts zur Versorgung beitragen können.

Ich bin heilfroh, wirklich wirklich heilfroh, dass wir nicht das Experiment "Herdenimmunität" versuchen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir in dem Szenario die Grundversorgung wirklich immer und überall aufrecht erhalten könnten.
 
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j-d-s schrieb:
Genau diese Argumentation ist das Problem. Es wird behauptet, von Politikern und Medien, das derzeitige Handeln sei Alternativlos.

Es ist alternativ los. Alle die es anders versucht habe, bekommen es nun krachend zurück. Schweden, USW, Großbritannien zb.

j-d-s schrieb:
Dabei ist es so, dass das Coronavirus für Menschen ohne Vorerkrankungen nicht gefährlicher ist als die anderen üblichen Infektionskrankheiten auch.

Es sind bisher also nur Menschen mit Vorerkrankung gestorben? Da liest man täglich anderes. Jeder Gesunde der der Meinung ist, dass dem so ist, der kann sich ja gerne im Krankenhaus melden und helfen. Kann ja nichts passieren......
Wenn dann plötzlich alle die keinen schweren Verlauf haben nicht mehr behandelt werden können, weil die Kräfte für die schweren Verläufe gebraucht werden, dann wird auch die Todesrate beim "normalen" Verlauf steigen. Nicht so schwer zu verstehen... Corona ungleich Keine Symptome oder Tod, da sind noch x Stufen dazwischen.

j-d-s schrieb:
Daher muss man die Menschen mit Vorerkrankungen isolieren, und zwar viel konsequenter als jetzt, aber alle anderen haben zu mindestens 95% nur ne kleine Erkältung oder gar keine Symptome.

Mit diesem Vorgehen würde man sogar noch geringere Zahlen bei Menschen, die wegen Corona ins Krankenhaus müssen, beatmet werden müssen oder sterben.

Unabhängig der Machbarkeit, gibt es hierfür irgendwelche Belege, dass das funktionieren kann?
Aber auch hier nochmal, Corona ungleich Tod oder Nix.

Wer heute noch Corona mit der Grippe vergleicht, ist ohnehin nicht ernst zu nehmen.
Warum?
1. Es geht nicht um Corona ODER Grippe
2. Es geht nicht darum ob Corona 0,9% Sterblichkeit und Grippe 0,95% hat, wenn es den so ist/wäre.

Es geht darum, dafür zu sorgen, dass JEDER der eine Behandlung braucht auch eine bekommt und da Corona zweifelsfrei sich viel viel schneller verbreitet als die Grippe und die Grippe und was weiß ich nicht noch alles ja auch noch da ist und Ressourcen frisst, ist es einfach wichtig, dass sich Corona nicht so schnell verbreitet.
EGAL ob Corona für sich am Ende tödlicher ist oder nicht.
 
Discovery_1 schrieb:
Ich denke, wir (Verwandschaft) können das in diesem konkreten Fall ruhig unterstützen. Oder?
Als Gedanke dazu.
Ich denke das dein Onkel besser in einer Einrichtung betreut ist. Deine Tante ist möglicherweise mit Pflege und Versorgung (schnell) überfordert. Eventuelle Arztbesuche müssen auch selbst organisiert werden. Gerade bei der Risikogruppe wäre ich übervorsichtig.
Aus meinem Umfeld weiß ich, daß Tagespflege oder ambulante Pflegedienste gerade ihre Angebote einstellen bzw. minimieren. In meiner weiten Verwandschaft war die Freude sehr groß jetzt einen stationären Pflegeplatz zu ergattern.
 
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