Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Logisch ist für mich dass eine Verknappung nicht öffentlich gesagt wird, weil die Leute dann sonst erst recht nochmal hamstern.

So schnell kann dieses Jahr kein neues Obst und Gemüse nachwachsen. Kann zum Beispiel Spanien zu wenig Tomaten liefern, dann stellt sich die Frage: Sollen diese in Konservendosen für Pizzastücke verarbeitet werden oder frisch im Gemüseladen verkauft werden?

Bei mir im Supermarkt ist die ganze Abteilung ohne Kartoffelchipse. Das wären nicht dringend notwendige Lebensmittel. Also dürfen die Kartoffeln nicht mehr zur Verarbeitung von Kartoffelchipse geliefert werden, sondern zur Essensausgabe, falls es zu Lebensmittelverknappung kommt. Ist nur meine Vermutung.
 
Moin

In den letzten Beiträgen ging es nur um Masken. Wer kann sich eine leisten, wer nicht, und wer muss dabei finanziell unterstützt werden.

Die ganze Diskussion ist so überflüssig wie ein Kropf.

Solange ich junge alleinerziehende Mütter mit drei Kindern sehe, lebend von Vater Staat, ausgestattet mit dem neuesten Smartphon, tätowiert und noch ordentlich Blech in der Fresse, stellt sich mir bei solchen Personen einfach nicht die Frage nach Unterstützung.

Wer dafür die finanziellen Mittel hat, sollte ja wohl die paar Piepen für seine Gesundheit über haben, oder sehe ich das falsch?

Gruß
Nobsi
 
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@Nobsi

Demgegenüber stehen die Alleinstehenden, wo das Geld vorne und hinten nicht reicht, da tun z.B 15 oder 20 Euro Mehrkosten für Masken richtig weh.

Es gibt gewisse Grundkosten die jeder Haushalt hat, die mit steigender Personenzahl nicht linear steigen (Strom, Geld für Nahrungsmittel usw. usf), der Regelsatz aber nahezu schon.

Eine Stromnachzahlung, eine defekte Waschmaschine/Kühlschrank/Herd oder Kaffeemaschine/Fernseher/Möbel und schon war es das. Dann wird ein Darlehen beim z.B. JC aufgenommen, das freilich zurückgezahlt werden muss, und schon kann man, egal wie sparsam man ist, keine Rücklagen mehr bilden. Kommen noch Erkrankungen hinzu, bist Du gleich ganz gekniffen. Wohnung mit Durchlauferhitzer? Pech gehabt. Der Zuschuss dafür deckt die Mehrkosten nicht ansatzweise.

Die Wenigsten (auch hier) wissen wie es ist, täglich nur ca 4.50 5 Euro für Lebensmittel (Füllstoffe) zur Verfügung zu haben.

Ich Maße mir nicht an, abschließend zu beurteilen wie das ab zwei oder drei Personen ist. Aus oben genannten Grund zumindest etwas anders.

Der tatsächliche Regelsatz bzw. das tatsächliche Existenzminimum liegt übrigens bei ca 550 Euro/Erwachsener, statt wie gegenwärtig bei 432, das aber nur am Rande.

Das mit jeder sozialen Sicherung auch Missbrauch des System einhergeht, war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Gerade diesbezüglich wird leider nicht mehr, dank Schröder und Medien, differenziert.

Ein weiteres Beispiel erfolgreicher Propaganda......
 
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Corona-Krise in Deutschland: Experten stellen Regierungspolitik in Frage.
Sechs Gesundheitsexperten, darunter zwei ehemalige Mitglieder des Sachverständigenrats der Bundesregierung für das Gesundheitswesen, stellen die radikalen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland in Frage Stand: 06.04.2020 https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-experten-thesenpapier-101.html
Darin enthalten ein Link / Thesenpapier (mit kurzer Zusammenfassung vorab auf den ersten Seiten) : http://www.matthias.schrappe.com/einzel/thesenpapier_corona.pdf
Verkürzt:
-Datenbasis verbessern
-Prävention gezielt weiterentwickeln
-Bürgerrechte wahren
 
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Nobsi schrieb:
Wer dafür die finanziellen Mittel hat, sollte ja wohl die paar Piepen für seine Gesundheit über haben, oder sehe ich das falsch?
Warum ist dir der Lebensentwurf von Anderen denn so wichtig? Kann dir doch schnuppe sein, schau halt weg wenn du es so unerträglich findest.
Sympathie ist zum Glück kein Kriterium für die Gewährung notwendiger Hilfeleistung.
 
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SE. schrieb:
Warum ist dir der Lebensentwurf von Anderen denn so wichtig? Kann dir doch schnuppe sein, schau halt weg wenn du es so unerträglich findest.
Sympathie ist zum Glück kein Kriterium für die Gewährung notwendiger Hilfeleistung.

Moin

Ich finde es nicht unerträglich. Habe ich auch nicht geschrieben.

Gruß
Nobsi
 
Bisher haben wir gut durchgehalten und gerade zu Anfang musste ich feststellen, dass sich die Dinge für mich kaum verändert haben. Da habe ich erstmalig realisiert, wie wenig Zeit neben Job und Familie noch bleibt. Ich habe ein EFH mit Garten, somit war hier auch genug zu erledigen, womit sich die Kontaktsperre etwas kaschieren ließ. Auch habe ich das Glück, ein eigenes Homegym im Keller zu haben, so dass ich weiter trainieren konnte.

Allerdings war ich schon seit Ende Februar bis in den späten März krank zuhause gewesen und auch meine Kinder mussten schon krankheitsbedingt vor der Kindergarten- und Schulschließung zuhause bleiben. Das ging nahtlos über in Homeoffice und Kinderbetreuung zuhause. Somit dauert dieser Zustand für mich schon ziemlich lange an. Inzwischen habe ich Urlaub und ich stelle fest, dass mich die Situation doch ziemlich nervt.

Die Hoffnung ist groß, dass es bald vertretbar ist, gewisse Maßnahmen zu lockern. Vor allem Homeoffice und gleichzeitige Kinderbetreuung ohne Unterstützung der Omas ist eine echte Herausforderung.
 
Ich finde esimmer noch ein Unding, das man Leute mit Symptomen bei uns nicht testen will, wenn man nicht in einem Riskiogebiet war oder Kontakt mit einem Infizierten hatte. Klar kann man nicht jeden testen aber das immer so abzuschieben
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wenn ich sehe was bei dem schönen Wetter seit letztem Sonntag in den (Alt/Innen) Städten und den Ufern von Rhein und Ruhr los ist dann ist die Frage nicht mehr ob sondern nur noch wann.
Wenn ich alles soweit richtig verstanden habe, dann sollte das solange die jeweiligen Haushalte unter sich sind und sagen wir 5m Abstand zu allen anderen einhalten, auch kein Problem sein. Oder sehe ich das falsch?

Exar_Kun schrieb:
Vor allem Homeoffice und gleichzeitige Kinderbetreuung ohne Unterstützung der Omas ist eine echte Herausforderung.
Ich bin am allermeisten gespannt, wie das Thema Kinderbetreuung die nächsten Monate weiter geht, also konkret Krippe, Kindergarten und Schule. Möchte man eine Krankheit schnell unter die Leute bringen, gibt es keine bessere Möglichkeit als sie dort frei zu lassen.
 
forfuture schrieb:
Corona-Krise in Deutschland: Experten stellen Regierungspolitik in Frage.
Sechs Gesundheitsexperten, darunter zwei ehemalige Mitglieder des Sachverständigenrats der Bundesregierung für das Gesundheitswesen, stellen die radikalen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland in Frage Stand: 06.04.2020 https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-experten-thesenpapier-101.html
Darin enthalten ein Link / Thesenpapier (mit kurzer Zusammenfassung vorab auf den ersten Seiten) : http://www.matthias.schrappe.com/einzel/thesenpapier_corona.pdf
Verkürzt:
-Datenbasis verbessern
-Prävention gezielt weiterentwickeln
-Bürgerrechte wahren


Zitat aus dem Link:

Liegen Fallzahlen tatsächlich höher?
So hätten die täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) verkündeten Zahlen der gemeldeten Infektionen "nur eine geringe Aussagekraft", da man nicht wisse, wie viele unentdeckte Infizierte es in Deutschland gebe. Die britischen Epidemiologen um Neil Ferguson vom Imperial College gehen in einem vor einer Woche veröffentlichten Report aufgrund von Schätzungen davon aus, dass Ende März in Deutschland bereits 600.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert waren. In Italien seien es zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Millionen Menschen gewesen, in Spanien sieben Millionen.


Die von RKI übermittelten Zahlen zur Sterberate (Case Fatality Rate) "überschätzen derzeit das Problem und können nicht valide interpretiert werden", schreiben die Autoren. Zu ihnen gehört neben dem Hamburger Staatsrat für Gesundheit, Matthias Gruhl, auch Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands und unter Spahns Vorgängern Ulla Schmidt (SPD) einst die graue Eminenz im Berliner Gesundheitsministerium.

Die Damen und Herren vergessen irgenwie, das wir mittleweile Zahlen zu den Tests haben, nicht nur wieviele positiv sind, sonder auch die negativen. Hier liegen zwar auch Mehrfachtestungen von Menschen vor, aber 93% der gemachten Tests in Deutschland sind negativ und das zienmich gleichbleibend. Wie man da statistisch als "Fachmann" von solchen riesigen Dunkelziffern ausgehen kann, erschließt sich denen nur selber, mit Stochastik hat es aber rein gar nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit "Glauben"!
 
Exar_Kun schrieb:
gerade zu Anfang musste ich feststellen, dass sich die Dinge für mich kaum verändert haben
Für mich hat sich durch die Massnahmen auch nicht wirklich viel geändert.

Aufgrund der Einschränkungen im ÖPNV (die Busse verkehren hier momentan nach Feiertagsfahrplan) ist der Weg zur Arbeit etwas anders ... aber bei dem Wetterchen kann ich da ja auch zu fuß hin (dauert ca 45 Minuten ... mit dem Bus sind es nur 15).

Da ich kein Auto besitze (und keinen Führerschein) empfinde ich die Empfehlungen teilweise als Frechheit ... "nutzen sie nicht den ÖPNV sondern lieber das eigene Auto" ... ha ha. Aber daran habe ich mich schon gewöhnt, Deutschland ist halt eine Auto-kratie.

Unterrichtsausfälle und der entsprechende Verdienstausfall sorgt dafür, dass mein Finanzierungskonzept nicht mehr aufgeht ... bzw. ich muss jetzt halt sehen, wie ich mit knapp 200,- über den Monat komme (nach Abzug der Fixkosten natürlich).
Ich überlege ständig, ob ich zum JC rennen soll (ich hatte mir eigentlich geschworen, dass die mich vor der Grundsicherung im Alter nicht mehr wiedersehen) oder mir lieber bei Freunden und Bekannten Geld leihen sollte.

Und dann habe ich noch einen Mitbewohner, dessen Lebensentwurf ich ... eigentlich halte ich ihn für verabscheuenswürdig.
Der gute Mann kassiert Hartz4 (mir ist also bekannt, wie viel Geld er im Monat zur Verfügung hat), hat aber irgendwie ein Problem damit seinen Anteil an unseren Rechnungen für Strom und Telekomunikation zu zahlen. Dafür stinkt er den ganzen tag nach Bier und rört regelmäßig die ganze Nachbarschaft zusammen (scheiß Alki).
Aufräumen ist offensichtlich etwas, was andere machen. Und er ist passionierter Dauerlüfter ... momentan geht das (bei fast 20°c), aber im Winter sieht er es irgendwie auch nicht ein, dass unser Küchenfenster nicht 24/7 offen sein sollte ... denn das treibt nunmal die Heizkosten in die Höhe und die zahlen wir zu gleichen Teilen.
Er sieht es also nicht nur garnicht ein, dass man Fenster auch mal schließen kann, die Kosten sind ihm nicht nur egal, sondern er findet es irgendwie vollkommen OK, sie noch gleich für zwei weitere Menschen zu steigern.
Versuche, mit ihm normal darüber zu reden, waren bisher sinnlos, da er allenfalls einsichtig tut.
Im moment bin ich froh, dass er seine Miete zahlt und nicht die ganzen €730,- vom JC einfach verfeiert.

Ich gehe finanziell auf dem Zahnfleisch ... und zwar schlimmer als das irgendein Hartzer je wird erleben müssen.
Und hier darf ich mir dann Beiträge durchlesen, in denen es primär darum geht, dass der Staat die Leute nicht gut genug pampert.

Ich habe 6 Jahre mit Hartz4 gelebt ... als Alleinstehender ist es absolut kein Problem, damit über die Runden zu kommen und sogar Rücklagen zu bilden. Wenn man dann mal ne Waschmaschine oder einen Kühlschrank kaufen muss, ist die Rücklage dann natürlich weg.
Das große Problem ist wohl, dass man dafür auf andere Annehmlichkeiten Verzichten muss ... z.B. auf Alkohol und Drogen, auf ein Auto oder auf regelmäßige Urlaubsreisen ... es kann auch notwendig sein, sich etwas zu Verkleinern ... also zum Beispiel nicht 60m² pro Person, sondern nur 30.
Wer damit ein Problem hat, der soll sich halt nen Job suchen, der ihm seine Süchte finanziert ... und dem wünsche ich dann auch, dass er dabei nicht so knapp rechnet, wie ich das getan habe.

Für mich hat sich nichts geändert ... und ich ärgere mich momentan masslos über HomeOffice Sesselpupser, die mich anranzen, weil sie momentan nicht "ihre" Zigaretten bekommen ... dann müssen die ihren fetten Arsch eben mal ein paar hundert Meter durch die Gegend bewegen, um ihre Marke zu bekommen.

Mir ist vollkommen egal, wie viele Leute durch Corona ihre Existenz bedroht sehen ... rennt halt zum JC und lasst euch vom Staat durchfüttern ... aber BITTE hört auf, die Leute zu terrorisieren, die unseren Saftladen momentan am Laufen halten.

Ganz besonders rate ich dazu, den Ärzten nicht so überschwänglich zu danken, dass sie gerade so hart arbeiten, sondern ausschließlich dem Pflegepersonal ... die Halbgötter in weiss kommen schon jetzt kaum noch klar, das merke ich jedes mal, wenn ich so einen Weltretter im Laden stehen habe, dem es einfach nicht schnell genug geht.
Keine Zeit, auf die Abfertigung im Laden zu warten, dann aber 5 Minuten warten, damit das Auto fein gemacht wird ... die Welt könnte ja aus den Fugen geraten, wenn Fr. Dr. mit dreckigem Fahrzeug zum KH fährt.
Bitte nicht falsch verstehen ... ich habe respekt vor jedem, der momentan in einem KH arbeitet, aber ich habe keinen Respekt vor Menschen, die dann denken, die Welt müsse stillstehen, bis ihre Bedürfnisse befriedigt sind. Da ist mit scheißegal, ob da ein Bettler oder ein Chefarzt vor mit steht ... für mich ist das ein Kunde ... nicht mehr, und nicht weniger ... eine Sonderbehandlung gibt es nicht ... und sogar ein Herr Drosten wird sich wohl oder übel hinten anstellen müssen ... und zwar mit genügend Abstand zum nächsten.
Wems nicht passt, der kann ja nach ner anderen Tankstelle suchen ... gibt genug davon, und die leute dort müssen alle genauso arbeiten, wie Pflegepersonal, Ärzte, Apotheker und Mitarbeiter im lebensmittelhandel oder Baumarkt. Das Risiko ist da lediglich etwas geringer, als im KH ... aber wenn einem bei dem Wetter allein wegen Zigaretten, Getränken und Eis die Bude eingerannt wird, dann wünscht man sich eben genau den gleichen Raumanzug, den die Bestatter momentan tragen.

Davon, einem Arzt zu sagen "ihre Sorte wird hier nicht bedient", bin ich weit entfernt, aber ein gewisses Minimum an sozialer Kompetenz sollte auch denen jederzeit zugemutet werden können ... ganz egal, unter welcher Belastung die gerade stehen, es ist keine Entschuldigung dafür, den Rest wie Sklaven zu behandeln und sich zu echauffieren, wenn mal ein Sklave Paroli gibt.
 
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@DerOlf
Die wahren Helden sind ja auch nicht nur die Ärzte und Pfleger, sondern eben auch jene, die die Grundversorgung der Menschen aufrechterhalten im Moment.
Also Kassierer, LKW-Fahrer, Müllabfuhr, etc.
Die Berufe, die sonst eher müde belächelt werden, halten aktuell alles am Laufen (und im normalen Alltag tun sie das auch, da ist es nur keinem klar, weil er zu sehr damit beschäftigt ist, von Termin A nach Termin B zu hetzen und sich keine Gedanken darüber macht wo jetzt Produkt C herkommt was er nur schnell noch besorgen will).

Vielen Dank an der Stelle an dich, dass du dir den Terror Tag für Tag gibst! :)

Ich habe auch mal eine Weile an der (Supermarkt-) Kasse gearbeitet, und schon ohne Pandemie kann einen das manchmal zur Weißglut bringen.

Und ganz ehrlich? Bei 200 Euro im Monat finde ich es angebracht, darüber nachzudenken zum JC zu gehen.
 
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@DerOlf kann dich sehr gut verstehen, meine Mutter ist auch auf einer Tankstelle und da bekommt man es schon mit was da oft abgeht, vor allem ist auch der Umsatz massiv weggebrochen...

@matze313 vor allem auch die Leute bei den Wasserwerken, Müllabfuhr, Energieversorger und Telekommunikation sowie auch noch viele andere in der Lebensmittelindustrie und Handwerk..

forgoden schrieb:
Bei mir im Supermarkt ist die ganze Abteilung ohne Kartoffelchipse. Das wären nicht dringend notwendige Lebensmittel. Also dürfen die Kartoffeln nicht mehr zur Verarbeitung von Kartoffelchipse geliefert werden, sondern zur Essensausgabe, falls es zu Lebensmittelverknappung kommt. Ist nur meine Vermutung.

Naja es liegt wohl eher daran das erst zuviel gekauft wurde nun nicht so schnell nachgeliefert wird, und das nicht genug Personal da ist alles wieder einzuräumen.

War gerade einkaufen, man bekommt so alles zumindest bei uns, teilweise war bei Aldi das Gemüse ausgeräumt zur hälfte im Edeka war wieder alles da Montag war es umgedreht, und beim rausgehen kam der LKW mir Ware.
Selbst den f...g Spargel gibt's obwohl da wegen den Erntehelfern geheult wurde...

Entspannt bleiben, und selbst wenn es einiges dieses Jahr nicht mehr geben sollte wird man es überleben die wichtigsten Sachen werden eh bei uns Angebaut, und alles was maschinell geerntet wird da gibt es keine Probleme...
 
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DonL_ schrieb:
.. nicht nur wieviele positiv sind, sonder auch die negativen. Hier liegen zwar auch Mehrfachtestungen von Menschen vor, aber 93% der gemachten Tests in Deutschland sind negativ und das zienmich gleichbleibend.
1. Die Zahl der täglich beim RKI gemeldeten Fälle wird in hohem Maße durch die
Testverfügbarkeit und Anwendungshäufigkeit beeinflusst.
2. Unter Berücksichtigung dieser anlassbezogenen Teststrategie ist es nicht
sinnvoll, von einer sog. Verdopplungszeit zu sprechen und von dieser Maßzahl
politische Entscheidungen abhängig zu machen.
http://www.matthias.schrappe.com/einzel/thesenpapier_corona.pdf
Dass die verantwortlichen Entscheider sich auf die „sog. Verdopplungszeit“ als Maßzahl der Ausbreitung stützen, ist ein gravierender statistischer Interpretationsschnitzer und eine solche Regel überhaupt als entscheidenes Maß durchgehen lassen zu haben, deutet gar auf gezielte Ergebnisüberzeichnung für willkürliche „Regelwerke“ hin.
 
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matze313 schrieb:
Die wahren Helden

Ich finde es merkwürdig und auch etwas zynisch, dass man Menschen ein Lob dafür ausspricht, dass sie so hart arbeiten und einen großen Beitrag leisten. Ein Mensch mit gesundem Verstand will doch nicht mehr arbeiten als er muss um sich alle Bedürfnisse zu befriedigen. Er strebt danach die Arbeit so effizient zu gestalten, dass er sich so früh wie möglich am Ertrag erfreuen kann. Der wahre Reichtum ist doch die Freizeit in der man ein schönes Leben genießen kann ohne an die Notwendigkeiten des Arbeitens zu denken. Wer will also ein Lob dafür dass ihm so viel von dieser Zeit genommen wird?
 
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Moin

@DerOlf 200 Euro sind eine Menge Geld. Warum willst du darauf verzichten? Wenn es dir zusteht würde ich es beantragen.

Gruß
Nobsi
Ergänzung ()

Moin

@Nexatronic So etwas nennt man Pflichterfüllung und Verantwortungsbewusstsein.

Gruß
Nobsi
 
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Die Berufe, die sonst eher müde belächelt werden, halten aktuell alles am Laufen (und im normalen Alltag tun sie das auch, da ist es nur keinem klar, weil er zu sehr damit beschäftigt ist, von Termin A nach Termin B zu hetzen und sich keine Gedanken darüber macht wo jetzt Produkt C herkommt was er nur schnell noch besorgen wil
l).

Es sind aber nicht nur LKW Fahrer, Kassierer usw. sondern auch ne Menge "Hidden Player". Ohne meinen Job meien AG könnten die Hersteller ihre Produkte nicht kennzeichnen und somit auch nicht verkaufen usw.

Persönlich kann ich das ganze Gerede von "Helden" und "Systemreleveant" nicht mehr hören aus 2 Gründen

- Wenn die "nicht systemrelevanten" keinen Job und kein Geld mehr haben können die dann auch später nichts mehr kaufen

- Interessiert sich schonst 24/7 keiner für diese Pflegeberufe usw.. Wenn das alles rum ist werden die wieder von der Politik genauso schnell vergessen sein wie zuvor und es wird wieder auf LKW Fahrer usw. geschimpft. Zudem würde auch jeder der in Kurzarbeit ist, sicher seinen Job weitermachen.



Jobcenter/Arbeitsamt

Bitte aufpassen das sind 2 völlig unterschiedliche Sachen. Arbeitsamt gibt es nicht mehr und zum anderen ist das eine ALG2 und das andere ALG1 mit völlig anderen Zumutbarkeiten, Vorrausetzungen und SGBs.
 
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DerOlf schrieb:
Ganz besonders rate ich dazu, den Ärzten nicht so überschwänglich zu danken, dass sie gerade so hart arbeiten, sondern ausschließlich dem Pflegepersonal ... die Halbgötter in weiss kommen schon jetzt kaum noch klar, das merke ich jedes mal, wenn ich so einen Weltretter im Laden stehen habe, dem es einfach nicht schnell genug geht.
Keine Zeit, auf die Abfertigung im Laden zu warten, dann aber 5 Minuten warten, damit das Auto fein gemacht wird ... die Welt könnte ja aus den Fugen geraten, wenn Fr. Dr. mit dreckigem Fahrzeug zum KH fährt.


Ich habe bisher mit Ärzten nur gute Erfahrungen gemacht in meiner Gegend. Die sind hier alle ziemlich Bodenständig, zuvorkommend, nicht Eingebildet oder überheblich, ganz normal eben.
Andere Erfahrungen habe ich mit manchen Polizisten, sobald einige von denen Ihre Uniform anhaben, werden Sie zu anderen Menschen, von oben Herabblickend, als ob Sie was besseres sind.
 
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