Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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Jo, April natürlich. :D Mir war nur so, dass es bzgl. der Geschäfte etc. auch einen voraussichtlichen Termin gab.
 
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@Blackland Ich hatte schon geschrieben, dass ich keineswegs glaube eine andere Partei oder Regierung wäre das Problem besser angegangen. In dem Post (#4515) geht es um die Kosten der Krise und wie diese aufzubringen sind. Das ist kein Rückblick. Die Einleitung sollte meine Meinung unterstreichen, dass ich nicht besonders optimistisch bin das es diesmal anders laufen würde als bei der zurückliegenden Finanzkrise 2008-2012 (und bis heute).

Ich meine nicht, dass es schlau wäre es über Umverteilung durch die Sozialsysteme zu regeln, sondern dass Beste wären deutlich hohere Löhne insbesondere für die untere Hälfte der Einkommen, zulasten der Renditen, Dividenden, Rücklagen und großen Vermögen. Ich wundere mich immer, dass sehr wenige die naheliegende Idee kommunizieren, das Geld bei jenen einzusammeln die sehr viel davon haben. Die Kosten der Krise selbst ließen sich leicht aufbringen, wenn sehr grosse Einkommen (500.000-1.000.000€+/Jahr) mit Steuern und Abgaben genauso belastet würden wie die, der anderen angestellten Spitzenverdiener, allerdings alle ohne Beitragsbemessungsgrenze und ohne die Möglichkeit sich aus der solidarischen Finanzierung zu verabschieden. Eine Vermögenssteuer ist längst überfällig und eine alte Forderung des BVG. So würde die Finanzierung der Kosten die unteren Einkommen nicht belasten und nicht zu Einsparungen bei den Leistungen der öffentlichen Hand und der Sozialsysteme kommen. Ausserdem würden dabei die Belastungen für die grosse Mehrheit der Arbeitnehmer sinken.
Ergänzung ()

Ich hatte auch schon häufiger geschrieben, dass jetzt nicht die Zeit für Schuldzuweisungen ist, sondern das es jetzt darauf ankommt nach Lösungen zu suchen und Ziele zu formulieren. Abrechnen wird man hoffentlich später mal. Man sollte halt nicht vergessen wie wir in diese Lage gekommen sind.
 
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StefanR10 schrieb:
Was bedeutet nochmal BZT
Ich kann dir nur genau sagen, wo ich es her habe ... jedes mal, wenn jemand bei uns mit Karte bezahlt, zegt die Kasse nach Eingabe der PIN an "BZT bearbeitet den Vorgang".

Ich habe mir das mit "BankZahlungsTerminal" behelfsmäßig übersetzt, obwohl ich keine Ahnung habe, was diese drei Buchstaben wirklich bedeuten ... ist fürs kassieren ja auch einfach egal ;)
Gemeint war damit das EC-Terminal bzw. Kartenlesegerät.

Tomislav2007 schrieb:
Das Problem sind die extremen Arbeitsbedingungen (Schicht/Nachts/Wochenende/Feiertags/Sämtliche Ausscheidungen/Anzahl Patienten/etc.) und die werden auch nicht mit besserer Bezahlung besser.
Aber eventuell etwas erträglicher.
Schichtdienst ist natürlich nichts für jeden, aber ich finde man gewöhnt sich dran ... solange man nicht 2 oder 3 Schichten hintereinander ackern muss, weil ganz allgemein niichtmal alle Planstellen besetzt sind.
Ich arbeite selbst im Schichtdienst, also kann ich definitiv noch nicht sagen, ob und wann ich am 20 Juni werde arbeiten müssen. Wo soll daran denn das Problem sein?
Die hohe Arbeitsbelastung ist ein anderes Thema ... aber da wissen wir doch alle, wo die her kommt ... die einzigen "Kranken" mit denen das wirklich viel zu tun hat, sitzen bei euch wahrscheinlich in der Verwaltung.
Sie könnte gemindert werden, WENN z.B. die 17.000 Pflegekräfte mehr zur Verfügung stünden ... also ist de Preisfrage, wie man Leute dazu bekommt, in die Pflege zu gehen ... oder wie man hinkriegt, dass man die, die bereits dort sind, nicht mehr so beispiellos verheizen muss.

Als ich schrieb, "der Beruf sei eben zu unattracktiv", dachte ich definitiv nicht nur an die Gehälter ... ich weiß dass die nicht so schlecht sind ... sie stehen nur eben in keinem adäquaten Verhältnis zu Verantwortung und Arbeitsbelastung.

Mir ist sogar klar, dass man an den Gehältern nicht groß schrauben kann, weil dann gleich wieder Leute über erhöhte Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge meckern würden ... und zwar mit recht.

Attracktiver bekommrt man den Berufsstand wohl nur durch eine Verringerung der Arbeitsbelastung (körperlich und psychisch). Eine organisatorische Aufgabe für die Pflegedienstleitungen und eventuell noch die Seelsorge (Supervision).

Ich habe knapp 2 Jahre (insgesamt) in der Pflege gearbeitet (Altenpflege ... 39,5 Stunden-Woche ... 11 Tage Arbeit, 3 Tage frei).
Solange es nicht gerade "Schaukelschicht" war (früh, spät, früh, spät ... über Wochen hinweg) ging das klar ... und dem sollte der Gesetzgeber ohnehin einen Riegel vorschieben, wenn er das nicht schon lange getan hat.

Bei meinem momentanen Job müssen zwischen zwei Schichten mindestens 12 Stunden frei sein ... "Schaukelschicht" geht da einfach nicht ... und das ist auch sehr gut so - denn Schaukelschicht fickt dich richtig.

Bei den meisten Menschen, die ich in der Pfege kenne, gibt es ohnehin Unterschiede zwischen "Nachtschicht"-Pflegern und "Tagschicht"-Pflegern. Ich habe in meiner ganzen Zeit nur 2 Nachtschichten gemacht ... und das war freiwillig, weil ich es kennen lernen wollte (das ist in einem Altenheim auch was anderes, als im KH).

@acme.INC:
Die Idee(n) aus Post #4522 werden schon öfter mal geäußert ... nur umgesetzt werden sie halt nicht. Es gibt halt scheinbar doch keine Mehrheit dafür.
Das Haupt-Gegenargument ist ja auch, dass die, denen die Finanzierung zuzumuten wäre, ganz schnell woanders ihre Steuern abführen, wenn es ihnen hier zu "ungünstig" wird ... "zu wenig" ist definitiv mehr als "garnichts".
Die, die in unserem Staat standardmäßig belastet werden, sind durch die Bank Leute und Unternehmen, die eben nicht die Wahl haben ... die machen den Laden dann lieber dicht (wenns durch die höhere Steuerlast nicht mehr darstellbar ist) oder zahlen irgendwie.

An Dividenden und Renditen herumzuschrauben, wäre zwar eine Idee, die mir gefallen würde ... aber den Aktionären und Investoren wird es weiter gefallen, ihr Geld dort anzulegen, wo die Renditen und Dividenden eben am höchsten sind ... und damit beginnt der Zirkus von neuem.
Es bringt also nichts und schadet unter Umständen sogar.
Was wird an einem internationalen Markt passieren, wenn einzelne nationale Märkte die Erlöse aus Kapitalgeschäften deckeln? ALLE Staaten werden das ganz sicher nicht tun ... die stehen ja ohnehin schon in hartem Konkurenzkampf um die niedrigsten Unternehmenssteuern (warum sitzt google europe in irland?).
 
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acme.INC schrieb:
@Blackland
Ich wundere mich immer, dass sehr wenige die naheliegende Idee kommunizieren, das Geld bei jenen einzusammeln die sehr viel davon haben. Die Kosten der Krise selbst ließen sich leicht aufbringen, wenn sehr grosse Einkommen (500.000-1.000.000€+/Jahr) mit Steuern und Abgaben genauso belastet würden

Jetzt einmal innerhalb unseres verkorksten Geldumverteilungssystems angedacht (was ich nicht so gerne tue).

Warum gleich immer direkt mit der Abgabenkeule kommen?

Warum nicht einfach einmal bei den 1% (+-) der Vermögenden mit richtig Asche hintenrum stumpf anfragen, ob sie bereit wären sich zu beteiligen? Gerne auch mit großem medialem Echo im positiven Sinn, sofern gewünscht oder das Ego geschmeichelt werden möchte. Der darunter leidende Mittelstand, der hier gerne immer als Gegenargument vorgeschoben wird, wäre so zumindest schon einmal raus.

Das hätte zugleich auch den Vorteil, dass der Bürger sich einen Eindruck verschaffen könnte, wie es um die Solidarität der Kapitalsammelbecken so steht, die stets von den Fleißigen und unteren Einkommensklassen, insbesondere in Krisensituationen, erwartet wird.

Und falls das nichts nutzt, kann man immer noch über anderweitige Regelungen diesbzgl. nachdenken. Zumindest würde dieses Vorgehen etwas Brisanz aus der Angelegenheit bzw. Diskussion nehmen und vielleicht das ein oder andere Vorurteil beseitigen (oder eben auch bestätigen).

Fragen kostet zumindest nichts...
 
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Ich arbeite selbst im Schichtdienst, also kann ich definitiv noch nicht sagen, ob und wann ich am 20 Juni werde arbeiten müssen. Wo soll daran denn das Problem sein?

Arbeite mal 10 bis 20 Jahre im Schichtdienst am besten mit unregemäßigem Wechsel. Ich hab das mal fast 10 Jahre gemacht und seit fast 10 Jahren nicht mehr. Ich schlafe noch immer schlecht und wache zu den alten Aufstehzeiten auf gelegentlich.

Schichtdienst ist einfach schlecht und anstrengend und schränkt das Sozialleben sehr ein, wenn man keine Schichtarbeiter als Freunde oder verständnissvolle Freunde hat. Deswegen sind auch viele Polizisten gerne unter sich.
Aber ohne Schichtarbeit funktioniert es eben nicht mehr. Wobei ich mich noch an Zeiten erinnern kann, da haben die "Supermärkte" Samstags um 12 uhr spät. 14 Uhr dicht gemacht, und da ist auch keiner verhungert.

In der Pflege/KH kommt eben noch die Verantwortung hinzu, das man da nachts oft allene ist und auch nicht die Zeit hat sich in passender Weise um alle zu kümmern. Gerade in Altenheimen kommt es abends oft vor das die (einsamen) alten Menschen Angst haben wenn es Dunkel wird..
 
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DonL_ schrieb:
Ich beobachte genau das Gegenteil!
Nudeln, Toilettenpapier , Mehl, Handseife, Reis, sogar Konserven stehen alle wieder im Regal und zwar in mehreren Supermärkten, die ich in meiner Umgebung "besucht" habe.

Jupp, hier auch. Frau hat gestern auch Hefe und laktosefreie Milch ganz normal gekauft. Toilettenpapier hatte hier unser Rossman dauerhaft.
Ich sehe da auch keine Probleme. Dass nun vor dem 4 Tage WE wieder gehamstert wird ist klar, aber das passiert jedes Jahr zu Ostern, Weihnachten und Silvester oder sollte mal ein 1.11 oder 3.10 auf Freitag oder Montag fallen...
 
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smuper schrieb:
Viel schlimmer wiegen doch die sonstigen Umstände im Beruf. Der Pflegeschlüssel/die Personalsituation muss verbessert werden. Und da dreht sich der Kreis. Aber ich wage mal zu bezweifeln, dass man den Job mit mehr Geld soviel attraktiver macht.
Das sehe ich ähnlich. Vor allem ist es mMn unabdingbar, daß die Pflegekraft diesen Beruf ausübt, weil sie sich dazu berufen fühlt. Menschen, die eigentlich keinen Bock drauf haben sich um andere zu kümmen, mit mehr Geld in diese Berufssparte zu locken, wird eher kontraproduktiv sein. Ich hab es gesehen, als meine Mutter letztes Jahr im Hospiz lag.

Die Menschen die dort arbeiten, wollen das von ganzen Herzen. Der Rest der Familie war heilfroh, daß unsere Mutter dort so gut aufgehoben war. Das nimmt einfach etwas den Druck aus dem Kessel in so einer Situation. Da gehört unter anderem Empathie und Selbstlosigkeit mit dazu. Und solche Eigenschaften kann man nicht mit Geld kaufen.
 
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Begu schrieb:
Ich bin am allermeisten gespannt, wie das Thema Kinderbetreuung die nächsten Monate weiter geht, also konkret Krippe, Kindergarten und Schule. Möchte man eine Krankheit schnell unter die Leute bringen, gibt es keine bessere Möglichkeit als sie dort frei zu lassen.
Ich gehe davon aus, dass es nach Ostern wieder losgeht. Man kann das Virus nicht aufhalten und es hieß auch immer, dass es nur um eine Verlangsamung der Ausbreitung gehe, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Es war nie der Plan, sich dauerhaft einzuigeln und zu hoffen, dass man die Infektionen insgesamt niedrig hält. Man ist immer davon ausgegangen, dass früher oder später 60-70% der Bevölkerung am Virus erkranken werden - Stichwort Herdenimmunität. Irgendwann wird man sich der Realität stellen müssen und damit leben, dass dies passiert.

Kinder, Jugendliche und Eltern gehören nicht zu den Hauptrisikogruppen, wobei mir Einzelfälle bekannt sind, in denen auch Jüngere schwer erkrankten. Mein Gedanke ist folgender: Wären die Eröffnung von Schulen und Kindergärten nicht ein gutes Instrument, um diese besagte Herdenimmunität zu befördern, ohne dass es zu einem massenhaften Anstieg an schweren Verläufen kommt?
Für die Risikogruppen müssten natürlich weiterhin geeignete Maßnahmen aufrecht erhalten werden, damit es nicht zu massenhaften Infektionen mit schweren Verläufen kommt.
 
Es gibt allerdings berechtigte Bedenken, dass eine Herdenimmunität nicht funktionieren könnte, zumindest nicht schnell. Wenn es stimmt, dass bei einem leichten Verlauf nicht genügend Antikörper gebildet werden, dann ist Isolation die einzige Möglichkeit.

https://www.wienerzeitung.at/nachri...Drittel-weist-Mangel-an-Antikoerpern-auf.html

Herdenimmunität zu erreichen, ohne unser Gesundheitssystem zu überlasten dauert sowieso schon Jahre - wenn man davon ausgeht, dass die Immunität 6 Monate anhält wäre diese Möglichkeit so oder so keine Lösung.

Wir brauchen Medikamente und letztlich eine Impfung um wieder einen Normalzustand erreichen zu können.
 
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Ob die 60-70% noch aktuell sind, halte ich für nicht sehr wahrscheinlich. Dass ist eine Theorie vom Drosten vom 1.3. Hier der Bericht dazu und da sagt er einige Sachen welche mittlerweile obsolet sind.
https://www.bz-berlin.de/berlin/70-prozent-der-deutschen-werden-corona-bekommen

Danke @hallo7, Du sparst mir Tipparbeit ;)

Scheinbar ist ja noch nicht einmal 100% sicher ob man wirklich nach Erkrankung 100% Immun ist. <- Wie gesichert das ist, keine Ahnung.
 
Tharamur schrieb:
Da gehört unter anderem Empathie und Selbstlosigkeit mit dazu. Und solche Eigenschaften kann man nicht mit Geld kaufen.
Da hast du Recht. Den Eindruck kann ich zu 100% bestätigen ... und es trifft auch lange nicht nur auf Pflegeberufe zu, sondern auf sehr sehr viele soziale Berufe.

Leider fördert unsere Gesellschaft momentan auch nicht unbedingt diese Eigenschaften, obwohl ja Nachbarschaftshilfe momentan bei vielen angeblich supergut funktioniert.
Sogar der Lesch scheint schon dran zu glauben, dass die Welt durch Corona etwas sozialer geworden ist.
Ich bewerte das lieber erst, wenn die Krise seit einigen Monaten überwunden ist, denn ich glaube, dass die Menschen ganz schnell zu ihren alten Gewohnheiten zurückfinden werden.

@ Herdenimmunität:
Das wird ohne Impfstoffe Jahre dauern ... zumindest wenn man die Leute gesundheitlich Versorgen möchte.
Schneller könnte man dieses Ziel (wenn überhaupt) nur erreichen, wenn man Covid-19 garnicht behandelt und halt danach die Leichenberge wegräumt.
Da wir sowas nicht machen können (es wäre politischer Selbstmord - nicht nur auf nationaler Ebene), bleibt uns keine andere Wahl, als viele der Massnahmen weiter durchzuziehen, und eben auf einen Impfstoff zu hoffen.
Ich stelle mich darauf ein, dass der aktuelle Ausnahmezustand mit Modifikationen über Jahre hinweg der Status Quo bleiben wird. Einfach weil mir dieser Gedanke lieber ist, als immer wieder enttäuscht zu werden, dass keine Lockerungen kommen.

Die 60-70% beruhen übrigens auf der Basisreproduktionsrate R0, die man für Covid-19 mit ca. 3 angenommen hat.
1 infizierter steckt also 3 andere an ... wenn 2 der 3 (2/3 - 66% ~60-70%) immun sind, dann sinkt R0 auf 1.

Normal führt R0=3 zur kommulierten Reihe 1, 4, 13 ... usw.
Bei R0=1 ergibt sich 1, 2, 3 ... usw.
Den Unterschied zwischen R0=3 und R0=1 kann man in einem Baumdiagramm wunderbar sehen.

Natürlich war das damals nur eine Schätzung auf Basis ungenügender Daten - und das wurde auch immer betont. Das Prinzip bleibt allerdings das selbe ... auch mit genauer berechenbarem R0.
So wird der Schwellenwert für Herdenimmunität nunmal berechnet ... wie viele müssen bei der aktuellen zahl immun sein ... die Antwort ist fast immer "R0-1". bei R0= 3 also 2 bzw. 66% ... bei R0=5 dann eben 4 bzw. 80%.
 
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hallo7 schrieb:
Herdenimmunität zu erreichen, ohne unser Gesundheitssystem zu überlasten dauert sowieso schon Jahre - wenn man davon ausgeht, dass die Immunität 6 Monate anhält wäre diese Möglichkeit so oder so keine Lösung.
War es nicht schon immer der Plan, auf den Impfstoff zu warten und das Land soweit am Laufen zu halten, wie das Gesundheitssystem es zulässt?
Denn ohne Impfstoff gab es immer zwei Szenarien. Langsam, so dass das Gesundheitssystem nicht zusammen bricht, wobei es absehbar war, dass es so sogar Jahre dauern kann,
oder radikal, flächendecken anstecken lassen, egal wie viel Opfer es geben würde, dafür ist es dann in ein paar Monaten durch.

Ansonsten halt langsamer Verlauf und irgendwann kommt der Impfstoff.
 
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CCIBS schrieb:
oder radikal, flächendecken anstecken lassen, egal wie viel Opfer es geben würde, dafür ist es dann in ein paar Monaten durch.

Diese Variante würde aber flächendeckend ausradieren und ich bezweifle, dass sich irgendjemand diesen Schuh anziehen möchte.
 
spfccmtftat schrieb:
Diese Variante würde aber flächendeckend ausradieren und ich bezweifle, dass sich irgendjemand diesen Schuh anziehen möchte.
Natürlich nicht. Das ist nur ein Szenario, welches Theoretisch möglich wäre, aber niemand Wahnsinnig genug, es durchzuzieren.
 
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@CCIBS: So verstehe ich das auch.
Kurve abflachen dient nur einem Zweck. Alle die ein Beatmungsgerät brauchen sollen auch eins bekommen können oder noch einfacher ausgedrückt. Jeder der einen Arzt braucht soll auch einen aufsuchen können.
 
Ich rechne nicht damit, dass nach dem 19./20.4.2020 bei mir die Schulen/Kitas wieder aufmachen. Ich denke, es werden die Geschäfte als erstes wieder mit Auflagen aufmachen dürfen.

Nächsten Mittwoch soll auf Bundesebene darüber entschieden werden. So lange werden wir uns noch in Geduld üben müssen. Im Moment scheint sich ja die nachgewiesene Infektionsrate auf eine bundesweite tägliche Steigerung von rd. 5000 Personen einzupendeln, was unser Gesundheitssystem selbst mit den dazugehörigen Quarantänemaßnahme (Faktor 3-4) sehr gut verkraftet.
Bei den Kitas/Schulen rechne ich mit einer Schließung bis mindestens Ende April, evtl. mit Ausweitung der Notbetreuung.

Bei mir in der Gegend trägt fast Niemand eine Schutzmaske beim Einkaufen.
Maskenträger sind aktuell noch die Exoten.
Die maximal erlaubte Personenanzahl bei den Supermärkten und Discountern ist auch noch viel zu hoch. Das ist im Laden noch ein Gedrängel bei annäherndem Erreichen der Maximalzahl. Die Leute versuchen sich schon aus dem Weg zu gehen, aber die Gänge sind gewöhnlich nicht so breit, wie für den Abstand nötig wäre.
In den Supermärkten sind vereinzelt hier und da kleinere Lücken in den Regalen zu sehen, bei den Discountern weniger. Betrifft nur wenige einzelne Artikel.
 
CCIBS schrieb:
Natürlich nicht. Das ist nur ein Szenario, welches Theoretisch möglich wäre, aber niemand Wahnsinnig genug, es durchzuzieren.
Ist es möglich, dass das in China vielleicht so passiert ist und die Zahlen geschönt würden?

An die anderen: Okay, danke für die Infos. Bin davon ausgegangen, dass das noch aktuell ist.
 
Exar_Kun schrieb:
Ist es möglich, dass das in China vielleicht so passiert ist und die Zahlen geschönt würden?

An die anderen: Okay, danke für die Infos. Bin davon ausgegangen, dass das noch aktuell ist.
Dachte in China machen sie genau das Gegenteil. Sie schließen jeden ein und verhindern deshalb die Ausbreitung und warten dann auf den Impfstoff. Aber da kam dann (fast) alles zum erliegen.

Ich finde es aber auch merkwürdig, dass es keinen Aufstieg mehr hat. Entweder wirklich geschönt, oder eine Quarantäne die so streng ist, dass unsere Maßnahmen wir Coronaparty wirken.
 
Exar_Kun schrieb:
Ist es möglich, dass das in China vielleicht so passiert ist und die Zahlen geschönt würden?
Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das schönen kann. Das mit den "Leichenbergen wegräumen", wie es @DerOlf geschrieben hat, stimmt ja leider.
Exar_Kun schrieb:
Für die Risikogruppen müssten natürlich weiterhin geeignete Maßnahmen aufrecht erhalten werden, damit es nicht zu massenhaften Infektionen mit schweren Verläufen kommt.
Risikogruppen sind ganz grob 30-40 Mio Menschen. Das funktioniert einfach nicht.
Zusätzlich folgender Gedanke: Offenbar ist man nach einer Infektion ~6 Monate immun. Das heißt die Gesamtbevölkerung auf dem Planeten (!!!) muss in 6 Monaten durch. Führst du das nur in Deutschland durch, dann fangen wir in 9 Monaten von vorne an, oder man schließt jede Grenze nach außen (haha).
Selbst in der Gruppe mit geringem Risiko werden bei einer Herdenimmunisierung so viele schwer krank (wer weiß schon ob er nicht doch mit 35 Jahren zur Risikogruppe gehört), dass man das Gesundheitssystem auch gleich weglassen kann, da es eh nur ein tropfen auf den heißen steinen ist.
 
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Ich habe da mal eine andere Frage.

Einmal im Monat ist bei uns Burger King Tag, und Heute soll es eigentlich soweit sein.

Isst ihr noch Fast Food? Und wie verhalten sich die Viren auf dem Essen?
Sterben die durch die Hitze ab?
Oder würdet ihr zurzeit lieber komplett davon abraten?
 
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