Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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Hallo

@Der Paule
Wo siehst du in meiner Aussage "Eine Krankenversicherungspflicht und versicherte Arbeitslose ist kein weltweiter Standard." das ich mich ausschliesslich bei Extremen umzuschaue ?
Du hast nach allen anderen Ländern gefragt und es gibt auch Länder außerhalb der EU, wenn es dir nur um die EU ging hättest du nicht nach allen anderen Ländern fragen sollen.

Grüße Tomi
 
Der Paule schrieb:
Absolut korrekt, nur:

Warum vergleichst Du denn jetzt ausgerechnet Deutschland mit dem Negativbeispiel USA. Vergleiche Deutschland doch einmal mit Österreich oder der Schweiz, oder Portugal, Niederlande, Belgien, Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden oder oder oder. Das liegt doch viel näher.

Kann man doch ganz praktisch tun, sowohl bezogen auf Corona als auch Allgemein, wo sieht da Deutschland irgendwie schlecht aus?
Warum sollte man den Vergleich scheuen?
Im Gegenteil, auch bezogen auf die aufgeführten Staaten sieht man ziemlich gut aus.
 
@Tomislav2007

Ich habe Dich nur darauf aufmerksam gemacht, dass Deine Sichtweise diesbzgl. etwas eingeschränkt ist. Vergleiche sind legitim, dann aber bitte in beide Richtungen.

Und auch gerne noch einmal für Dich und um das hier zu einem Abschluss zu bringen:

Eine Versicherung sagt noch nichts über die Qualität der Versorgung aus.
 
Hallo

Der Paule schrieb:
Eine Versicherung sagt noch nichts über die Qualität der Versorgung aus.
Das habe ich nie behauptet/geschrieben.
Ich habe geschrieben das es Länder ohne Krankenkassenpflicht gibt und ob man krankenversichert ist oder nicht macht schon einen Unterschied aus.

Grüße Tomi
 
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RfgsWlcm2k17 schrieb:
während Appverweigerer eben in Quarantäne bleiben müssen, wenn sie partout nicht via App nachweisen wollen, nicht infiziert zu sein.
achso , nun soll Smartphones verpflichten sein ^^

man mag es nicht glauben, aber es gibt noch die Kategorie Mensch, die kein Smartphone will, denen reicht ein stink normales Handy, womit sie anrufen und angerufen werden können
 
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Achim_Anders schrieb:
Könnt ihr mir auf der Welt in unserer Größenordnung ein Derzeit besseres System zeigen? Gerade in Hinblick auf die Machtstruktur?
In verschiedenen Aspekten: JA.

Zum einen Veränderungen zum Negativen hier, durch das Primat der Ökonomie über die Medizin.
Zum anderen im Vergleich mit Gesundheitswesen in anderen Ländern, z.B. was die Pflege angeht.
Zum dritten im Vergleich der Effektivität der Gesundheitswesen in internationalen Statistiken, je nach Kriterium.

Deutschland steht international im oberen Drittel im Vergleich der Industriestaaten, ist aber noch lange kein Spitzenreiter. (Bitte selbst suchen. Es gibt sehr viel gutes Material von Fachleuten dazu. Das bezieht sich auf deren Argumente, nicht auf die Personen.)
 
RfgsWlcm2k17 schrieb:
..und vor genau solchen Menschen muss die Gesellschaft geschützt werden. In Sachsen macht man ausnahmsweise mal den ersten richtigen Schritt um Quarantäneverweigerer herr zu werden und denkt über eine Einweisung nach .

Diese Stilblüte habe ich gerade erst gesehen und habe einmal nachgeschaut, für Interessierte:

https://www.welt.de/politik/deutsch...aene-Verweigerer-in-Psychiatrien-sperren.html

Ich weiß im Moment nicht was für mich schlimmer ist:

1. Das es Menschen gibt, die sich im Hinblick auf die derzeitige Situation nicht angemessen verhalten.
2. Das über derlei Dinge (siehe Link) wirklich ernsthaft nachgedacht wird oder diese umgesetzt werden. Psychiatrie statt Krankenhaus oder Gefängnis, es wird immer besser.
3. Es solche schwammigen Paragraphen, die das GG aushebeln, gibt, und gffs. bei Anwendung auf die Psychiatrie (so möglich), gleich vollkommen neue Möglichkeiten schaffen. Immerhin muss der Eingewiesene ja strikt alles befolgen, was das "Gesundheitspersonal" dort vorgibt, inkl. Medikamente, im Zweifel auch unter Zwang.
4. Das es Menschen gibt, die dieses Vorgehen auch noch gut heißen.

Das mag sich jeder selbst beantworten.
 
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Selbst das Drogenkartell wird langsam unruhig...

Kartellen fehlen Rohstoffe aus China

Andere Beobachter, etwa von Polizeigewerkschaften, machen ähnliche Beobachtungen und gehen davon aus, dass Grenzschließungen und mehr Kontrollen den internationalen Drogenhandel behinderten. Außerdem hat das LKA laut NDR in Nordrhein-Westfalen auffällige Bewegungen von in Deutschland lebenden Mitgliedern der Mafiaorganisation ’Ndangheta nach Italien beobachtet – denkbar, dass Krisentreffen anstehen.

Drogenhandel

Spricht sowas nicht dafür die Grenzschließung auch "nach" der Corona-Krise beizubehalten?

Weniger Drogenhandel, Geldwäsche, Menschenhandel etc.
 
Und mehr Einschränkungen für Reisende ohne kriminellen Hintergrund. Also ganz klares nein...
 
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Achim_Anders schrieb:
Ich sehe im weltweiten Vergleich, dass es Deutschland gerade mit am besten geht.

Das Niederländische Gesundheitssystem wird häufig gefeiert wie gut es ist. Wenn ich mir nun deren Fallzahlen ins Verhältnis zu den Todesfällen setze und das mit Deutschland Vergleiche... kommen sie extrem schlecht weg. Erkrankte zu gestorbenen im Verhältnis 1/10.
 
Mustis schrieb:
Und mehr Einschränkungen für Reisende ohne kriminellen Hintergrund. Also ganz klares nein...

Aber die Einschräkungen wären doch marginal für uns rechtschaffende Bürger. Es geht hier ja nicht um kleinkriminelle...da fließen riesige Geldbeträge über die Landesgrenzen. Soll der Staat weiterhin einfach die Augen verschließen?
 
Timo Lock schrieb:
Spricht sowas nicht dafür die Grenzschließung auch "nach" der Corona-Krise beizubehalten?

Weniger Drogenhandel, Geldwäsche, Menschenhandel etc.
Sicher. Wenn man garantieren kann, dass dann innerhalb von maximal 2 Jahren alle Drogenkartelle verhungert sind und nicht mehr so schnell wiederkommen.
 
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Timo Lock schrieb:
Aber die Einschräkungen wären doch marginal für uns rechtschaffende Bürger
Marginal? Wenn man nicht mehr Reisen kann? Oo Dir ist klar, was geschlossene (!) Grenzen bedeuten? Ich glaube du verwechselt da ziemlich was? Grenzübertritte sind derzeit nicht zulässig außer man arbeitet im Nachbarland oder hat die entsprechenden Staatsbürgerschaften.
 
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Oh verdammt ich hab das hier mit der Grenzkontrollen in der Schweiß durcheinandergbracht. Manchmal leb ich echt hinterm Mond. ;)
 
Der Paule schrieb:
Diese Stilblüte habe ich gerade erst gesehen und habe einmal nachgeschaut, für Interessierte:

https://www.welt.de/politik/deutsch...aene-Verweigerer-in-Psychiatrien-sperren.html

2. Das über derlei Dinge (siehe Link) wirklich ernsthaft nachgedacht wird oder diese umgesetzt werden. Psychiatrie statt Krankenhaus oder Gefängnis, es wird immer besser.

Widerspruch: Psychiatrie ist Krankenhaus.

Ergänzung: Wer Psychiatrie aus dem Gesundheitswesen in den Bereich Justiz/Strafverfolgung verschiebt diskriminiert Kranke. Das ist der Beginn einer Entwicklung, die in ihrer schlimmsten Form (Euthanasie) hoffentlich überwunden ist. Als ehemaliger Beschäftigter in der Psychiatrie wehre ich mich heftig gegen alle Anfänge in die Richtung.

Die gesetzlichen Vorschriften sind umfangreich und ein so starker Schutz für die Einzelnen, dass gefährliche Nicht-Behandlung deutlich häufiger vorkommt als nicht notwendige Behandlung. Der Richter, der den handlungsunfähigen Obdachlosen bei Minustemperaturen aus der Klinik entließ (Stadt Frankfurt) mit der Folge des Erfrierungstod zwei Tage später, hat keine Konsequenzen zu befürchten. Der Arzt, der gegen den Willen dieses Patienten ein Medikament spritzen ließe, müsste um seine Approbation fürchten, mit einem Verfahren, das über Jahre geht.
 
knoxxi schrieb:
Das Niederländische Gesundheitssystem wird häufig gefeiert wie gut es ist. Wenn ich mir nun deren Fallzahlen ins Verhältnis zu den Todesfällen setze und das mit Deutschland Vergleiche... kommen sie extrem schlecht weg. Erkrankte zu gestorbenen im Verhältnis 1/10.

Schweden hat landesweit maximal 550 + Intensivplätze - davon sind aktuell 450 belegt -
Kommen dort die nächsten Extremfälle - boscht es in deren System -
Milliarden Kronen über Jahrzehnte aus gegeben, aber aktuell System arm oder kaputt
gespart - wie in Deutschland auch.
Tausende Patienten erliegen Infektionen, welche diese sich in den "Viren/Bakterien-Bunkern
eingefangen haben -
dann liegens wochen-/monatelang auf den septischen Stationen um-einander, weil an paar
Putzlappen + Personal gespart wurde
 
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DerOlf schrieb:
Der kennt aber nicht die Leute, die das Geld liefern ;)
In Punkto Geldbeschaffung ist ein gut vernetzter Bänker jedem anderen überlegen und ohne Geld läuft auf unserer Welt nunmal nicht das geringste.
Ja klar hast du da recht aber ein Fachmann für die richtige Sache wäre die richtige Mann, der Bänker kann nur Geld besorgen und kennt nicht die einzelnen Abläufe in einem Krankenhaus
 
Jupp53 schrieb:
Ergänzung: Wer Psychiatrie aus dem Gesundheitswesen in den Bereich Justiz/Strafverfolgung verschiebt diskriminiert Kranke.

Man fragt sich aber auch, was eine Psychiatrisierung bei einem Regelverstoß zu tun hat, wenn
man selber nicht krank ist und auch Andere nicht gefährdet ( siehe Sachsen ) ?
Wenn Strafsache, dann KNAST - aber keine Zwangspsychatrisierung, wie bei den Kommunisten

m.M.n. ist das koplette System komplett er-krankt - siehe auch http://www.beatebahner.de/ , welche ihre
Anwaltszulassung aktuell zurück gegeben hatte ( Kopfschüttel )

Werden das eigene Unternehmen auch zu sperren, Immos verkaufen und D verlassen.
Investiert hat man im Ausland eh schon.
Jedes Jahr verlassen > 250.000 Deutsche das Land
 
.....
Jupp53 schrieb:
Widerspruch: Psychiatrie ist Krankenhaus.

Schlimm genug.

Jupp53 schrieb:
Ergänzung: Wer Psychiatrie aus dem Gesundheitswesen in den Bereich Justiz/Strafverfolgung verschiebt diskriminiert Kranke.

....die gesetzlichen Vorschriften sind umfangreich und ein so starker Schutz für die Einzelnen, dass gefährliche Nicht-Behandlung deutlich häufiger vorkommt als nicht notwendige Behandlung

Siehst Du, so unterschiedlich können Ansichten sein.

Meinen Beobachtungen nach, stigmatisiert und diskriminiert die Psychiatrie (Gesundheitswesen) bzw. deren Funktionäre (nicht erst seit heute) in Deutschland eher organisch Erkrankte als psychisch krank, obwohl wissenschaftlich kein Grund dafür existiert und verhindert so (auf Funktionärsebene gezielt) eine adäquate soziale und gesundheitliche Versorgung. Mit diesem Vorgehen ist aber weder dem psychisch noch dem organisch Erkrankten geholfen.

Ohne hier jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: Das geht von Kunstfehlern, unterlassener Hilfeleistung, schwere Körperverletzung und dem ausstellen falscher Gesundheitszeugnisse, bis hin zu lebensgefährlichen Therapiemaßnahmen, die durchgeführt werden. Der gemeine Psychiater in Deutschland (nicht alle) anerkennt organische Erkrankungen erst dann, wenn der Patient ein Loch von 20cm Durchmesser im Kopf hat und sich nicht mehr rührt. Gutachten und Befunde reichen ja schließlich nicht.

Ein Beispiel. Das musst Du dir ungefähr so vorstellen: Noch in den 60ern saßen Menschen vor den Psychiatern, im Rollstuhl und konnten nicht mehr laufen. Dies lag aber nicht an einer organischen Erkrankung sondern an deren denken, fühlen, empfinden (Psyche), so deren Meinung. Heute wissen wir, dass es sich bei MS um eine chronische Entzündung des ZNS handelt, sollte sich also erledigt haben das Thema. Wie Du siehst, ist das aber nicht so. Jetzt leiden MS Erkrankte angeblich häufiger unter psychiatrischen (siehe Link) Begleiterkrankungen, bzw. sind anfälliger diesen gegenüber, als wenn das differenzial-diagnostisch überhaupt abgeklärt werden könnte.

Wie pervers ist das denn? Im Gehirn tobt eine Entzündung und psychische Symptome, die sich zwangsläufig daraus ergeben, werden schon wieder als originär psychisch (aus dem denken, fühlen und empfinden heraus) dargestellt und als Beleg, gelten dann die von dieser Berufsgruppe eigenhändig ausgestellten Diagnosen.

Da gibt es noch mehr Beispiele, ein Blick in meine Signatur hilft bei Interesse.

Unabhängig davon hast Du natürlich Recht. Justiz und Strafverfolgung in den psychiatrischen Bereich zu verschieben ist vollkommener Unsinn, ganz gleich welcher Argumentation man da folgt.

Die Moderation möge mir diesen kompletten OffTopic bitte nachsehen. .
 
Ich habe die Sache mit der Psychiatrie verstanden, dass man die Räumlichkeiten verwenden will und nicht die Leute mit P-Kranke gleich setzten will. Oder soll man sie ins Gefängnis stecken? Was wieder etwas ganz anderes wäre. Es gäbe ja noch die Fußfessel, aber da weiß ich nicht, wie die Lage da gerade in Deutschland aussieht.

Aber auf die Schnelle wüsste ich jetzt auch nicht, wo man Personen hinstecken soll, welche gegen die Regelung verstoßen.
 
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