Nobsi schrieb:
Eine ähnliche Hygiene wie im Krankenhaus ist mMn privat praktisch nicht erreichbar. Würde ich ähnlich agieren wie in meinem damaligen Berufsalltag wäre der Materialverbrauch sehr hoch. Die Empfehlung
war vor und nach Patientenkontakt/Kontakt zu Oberflächen im Patientenumfeld die Hände zu desinfizieren bzw. zu waschen.
Genaueres hier:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Haendehygiene/Haendehygiene_node.html
Das hieße korrekt auf den Einkaufsweg übertragen, Handhygiene vor
und nach dem berühren von sämtlichen Oberflächen. Schon bis zu meinem Fahrrad sind das 5 Kontaktpunkte (Türklinken), nach dem verschliessen aller Türen bin ich bei zehn. Im Laden dann genauso, Desinfekt vor
und nach Berührung von irgendeinem Produkt und Einkaufswagen. Idealerweise Einmalhandschuhe für den Einkaufswagen.
Dazu käme Desinfektion von Smartphone, Geldbeutel, Bekleidung, Schlüsselbund und so weiter, spätestens nach Heimkehr.
Selbst wenn ich/wir das so umsetzen würden, ist unbekannt ob wir „den“ Virus in den Kühlschrank packen würden um uns dann nach der Entnahme schlimmstenfalls zu infizieren.
Unsere pragmatische Lösung; Händewaschen mit Seife (länger als 20 Sekunden) vor dem Einkaufen und unmittelbar nach Heimkehr, bevor die Lebensmittel eingelagert werden. Bezahlung im Laden nach Möglichkeit kontaktlos.
Ob wir den Virus schon hatten ist noch unklar, zumindest bisher keine typische Symptomatik, allerdings arbeitet meine Freundin im Risikobereich Gesundheitswesen, „an der Front“ sozusagen.