Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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therealcola schrieb:
Also ich habe mir diese Woche FFP3 Masken besorgt und leider sieht man immer häufig vorallem ältere Menschen die noch normalen Mundschutz tragen.
Sind FFP3-Masken nicht ein Fehlkauf? Klar, sie schützen den Träger, aber die Luft, die der Träger über ihr Ventil ausatmet, wird nicht gefiltert, sondern strömt einfach heraus. Oder liege ich daneben?

Darum sind FFP2-Masken ohne Ventil die bessere Wahl.
Ergänzung ()

dieterz1 schrieb:
"Zu welcher Prioritätsstufe gehören eigentlich unsere Politiker des Bundestages?"



Wenn ich richtig informiert bin, beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen ca. 80-82 Jahre.

Jetzt sollen aber ausgerechnet die über 80-Jährigen als erstes geimpft werden, noch vor allen anderen ....

Wird dieser Personenkreis aufgrund der Impfung deutlich länger leben?
Oder werden die ü80-Jährigen trotzdem bald sterben müssen?

Falls ja: warum dann ausgerechnet diese Reihenfolge?
Sind sie (die Alten) vielleicht doch nur eine Art Versuchskaninchen?

Interessant ist ja auch die Aussage von Hr. Spahn, dass durch die Impfung der ü80-Jährigen Krankenhausaufenthalte vermieden werden können.

Ich stelle mir gerade vor, eine 90-jährige wird geimpft, landet 3 Wochen später aber trotzdem auf der Intensivstation - wegen eines Schlaganfalls, eines Herzklappenfehlers, oder wegen einer der vielen anderen Erkrankungen, die gerade im hohen Alter verstärkt auftreten können .....

Lügen wir uns vielleicht in die eigene Tasche?
Menschlichkeit und so.
 
Scrypton schrieb:
Aber ein Corona-Toter, der 80 Jahre alt wurde, hatte im Schnitt eben keine 8 Jahre mehr zu erwarten...
Ich versteh deinen Kritikpunkt nicht. Wer redet von toten?
Meine Antwort bezog sich auf @dieterz1
er hat Sinngemäß ja gesagt: "Warum Impfungen an 80 Jährigen verschwenden?"

Und dem gegenüber steht eben eine restliche Lebenserwartung von weiteren 8 Jahren.
8 Jahre sind weit entfernt von "der fällt doch eh morgen tot um"
 
Scrypton schrieb:
Aber ein Corona-Toter, der 80 Jahre alt wurde, hatte im Schnitt eben keine 8 Jahre mehr zu erwarten...
Dann stehe ich ehrlich gesagt auf dem Schlauch...
Was ist dann die Lebenserwartung (definiert als "die im Durchschnitt zu erwartende Zeitspanne, die einem Lebewesen ab einem gegebenen Zeitpunkt bis zu seinem Tod verbleibt") eines (durchschnittlichen) 80ig-jährigen?
 
florian. schrieb:
Ich versteh deinen Kritikpunkt nicht.
Das macht nichts, ich wiederhole sie...

florian. schrieb:
Und dem gegenüber steht eben eine restliche Lebenserwartung von weiteren 8 Jahren.
Nein.
Jemand, der mit 80 Jahren an Corona stirbt, hatte im Schnitt eben keine restliche Lebenserwartung von 8 Jahren mehr...
Ergänzung ()

Seppuku schrieb:
Was ist dann die Lebenserwartung (definiert als "die im Durchschnitt zu erwartende Zeitspanne, die einem Lebewesen ab einem gegebenen Zeitpunkt bis zu seinem Tod verbleibt") eines (durchschnittlichen) 80ig-jährigen?
Spielt dahingehend eben für den Einzelnen - siehe oben.
 
Scrypton schrieb:
Spielt dahingehend eben für den Einzelnen - siehe oben.
Ich verstehe den Satz nicht.
Du hast auch meine Frage nicht beantwortet.
 
Scrypton schrieb:
Nein.
Jemand, der mit 80 Jahren an Corona stirbt, hatte im Schnitt eben keine restliche Lebenserwartung von 8 Jahren mehr...
Jemand der mit 80 Jahren noch Lebt, hat eine restliche Lebenserwartung von weiteren 8 Jahren.
Wenn jemand Tot ist, lebt er natürlich keine weitern 8 Jahre.
Wir Impfen aber doch hoffentlich die Lebenden oder?
Ich versteh deinen Standpunkt also irgendwie noch nicht so richtig.
 
florian. schrieb:
Jemand der mit 80 Jahren noch Lebt, hat eine restliche Lebenserwartung von weiteren 8 Jahren.
Das macht und ändert nichts... ;)

Wer mit 80 Jahren an Corona stirbt, hatte, ehe er sich damit infizierte, weiterhin keine restliche Lebenserwartung von weiteren 8 Jahren mehr.
Ergänzung ()

Seppuku schrieb:
Ich verstehe den Satz nicht.
Das macht nichts. :)
 
Mal sehen, wenn ihr alt genug seid und eure Eltern eben 80 Jahre alt und älter: Da gebt ihr ihnen bestimmt nebenbei eine Gifttablette nach dem Motto, ihr lebt schon zu lange.
 
Ich kenne deine Aussage noch nicht, bzw. verstehe nicht, was die mit meiner zu tun hat.
Meine Aussage ist: "Ein 80 Jähriger hat im schnitt noch 8 Jahre vor sich, da lohnt sich das Impfen natürlich noch"

Deine Aussage versteh ich so:
"Wenn jemand mit 80 an Corona stirbt, wissen wir nicht wie alt der sonst geworden wäre"
Ja schön, und was hat das jetzt mit dem Impfen zu tun?
 
@Scrypton
Deine überhebliche Art und dein arroganter Diskussionsstil fällt wirklich regelmäßig auf.
Auch dir sollte klar sein, was @florian. ausdrücken wollte. Dass du jetzt mit Strohmann-Argumenten versuchst die Diskussion von dem eigentlichen Punkt abzulenken, ist nicht gerade förderlich. So ergibt das (wiedereinmal) wenig Sinn mit dir weiterzudiskutieren...

@florian.
Ich verstehe deinen Punkt durchaus und seinen auch nicht bzw. was er mit seinem Punkt widerlegen will.
 
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Seppuku schrieb:
Auch dir sollte klar sein, was @florian. ausdrücken wollte.
Natürlich; und weiterhin sollte klar sein, dass das, was er ausdrücken wollte, schlicht nicht haltbar ist.

Ich wiederhole es deshalb für dich: Die genannten Zahlen gelten für eine Grundgesamtheit, die alle kranken, gesunden, ... inkludiert. Die Menschen die sterben, sind zwar Teil der Grundgesamtheit, bilden in ihrer Stichprobe aber eine komplett anderes Segment ab, was Vorerkrankungen (Bluthochdruck, ...), Verhaltensweisen (Sport, Rauchen, ...). Das ist ein logischer Fehlschluss. Das Paper hat es wegen solcher Fehler nicht durchs Peer-Review geschafft, auch weil es mehrfache Vorselektionen der Krankenakten gegeben hat.

Die Lebenserwartung von einem durchschnittlichen Mann beträgt (bei Geburt!) in Deutschland 78,8 Jahre - und von einer Frau (bei Geburt(!) 83,5 Jahre - im Jahr 2020.
Doch nicht jeder, der 80 Jahre alt ist, stirbt an Corona. Wer mit 80 "Pumperlgsund" ist, hat auch gute Chancen, Corona zu überleben. Wer mit 80 aber mit Herz-Kreislaufproblemen, Nierenproblemen, ... schon vorbelastet ist, der hat halt ein höheres Risiko, zu sterben - bei Corona wie auch bei jeder anderen Krankheit.

Seppuku schrieb:
Dass du jetzt mit Strohmann-Argumenten
Quatsch.
Das sind die Tatsachen, auch wenn sie dir - oder ihm - nicht schmecken mögen. Sie wurden von den zu prüfenden Wissenschaftlern jedenfalls ebenso festgestellt... weshalb das Peer-Review am Ende auch "durchgefallen" ist. Muss man hinnehmen, ist eben so.

Seppuku schrieb:
und seinen auch nicht
Tja, dann verstehst du halt nicht den Grund, weshalb es das Peer-Review nicht geschafft hat. Macht nichts... ist dennoch so.

@florian. Deine Methode (bzw. die jener Untersuchung, auf die du dich beziehst) blendet jegliche Vorerkrankung aus. Jemand, der mit 70 noch tatsächliche 14 Jahre vor sich zu leben hat, der wird statistisch wohl sicherlich auch relativ gut mit Corona klarkommen. Wie gesagt - nicht jeder 70-jährige stirbt an Corona. Da aber die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland bei einem Mann bei 78,8 Jahren liegt, hat der durchschnittliche Deutsche 70-jährige aber halt schon gesundheitliche Probleme. Insofern ist diese Methode "Bullshit-Bingo", weil völlig außer Acht gelassen wird, dass nicht jeder mit 70 pumperlgsund ist. Der eine, der 70 Jahre alt ist, wird vielleicht nämlich aufgrund seine Vorerkrankungen keine 71 Jahre mehr - während der andere 70-jährige, der sich mit Corona infiziert und kerngesund ist in 10 Jahren dann mit 80 Jahren noch mit Kettensäge, Traktor und Hänger ins Holz marschiert und 30 Ster Holz rausmacht.

Insofern: Ja, es ist statistisches Bullshit-Bingo, das du hier betreibst mit dieser Aussage. Der durchschnittliche Deutsche Mann wird 78,8 und eine Frau 83,5. Corona passt sehr gut auf die durchschnittliche deutsche Sterbestatistik - wer alt ist und krank wird, hat ein höheres Risiko zu sterben, als jemand, der jung ist und krank wird.
Von den unter 60-jährigen sind keine 830 Leute an Corona gestorben. Von den 60-69-jährigen sind 1635 Leute gestorben.

Von den Todesfällen im Jahr 2017 sieht die Altersstruktur der Verstorbenen so aus von 100.000 gestorbenen:

4500 waren in der Gruppe der 60-69-jährigen
10920 waren in der Gruppe der 70-80-jährigen
36490 waren in der Gruppe der 80-90-jährigen und

Von den 50-60 jährigen waren es dagegen nur 730. Das Risiko, dass man stirbt, steigt mit zunehmendem Alter zunehmend weiter an. Während man in jungen Jahren noch von Jahrzehnten eine ungefähr gleiche Statistik hat zu sterben, steigt sie ab 50 in 5-jahres Schritten - und ab 80 in 1-jahres Schritten, indem die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass man das nächste Jahr nicht mehr erlebt. Das ist einfach so - da bringt es auch nichts, dass man irgendwelche Statistiken nimmt, die ausblenden, dass davor schon kranke und geschwächte Menschen gestorben sind und gerade sterben - weil in der Corona-Statistik wandern schließlich auch alle rein.

You draw on data primarily from Italy for the ‘LTC’ and ‘Age’ models. But Italy is quite a specific context in terms of COVID-19, one where the health system was overwhelmed and, like any other one context, where specific policies were implemented – both of which likely affect the death profile. Is the profile of deaths in this context actually going to be generalisable to any other? The ‘Survival’ model, on the other hand, is from Welsh data. Again, I’m not convinced the mortality profile will be comparable to Italy in ‘normal times’ let alone ‘COVID times’. For example, life expectancy in the UK is 2-3 years less than in Italy and the UK burden of premature death by LTCs is higher than the EU average. The use of WHO life tables is again a potential concern, particularly with no sex-specific details. Life expectancy differs significantly across sex, as does the negative effect of COVID-19. Particularly for the Italian data, the very small numbers are also concerning. (...) Linked to the above, but probably a more fundamental concern, I wonder if some of the datasets come from a biased population (i.e. selection concerns)? My concern is that both the ‘LTC’ and ‘Age’ models use data from dead patients only, but the ‘Survival’ model then uses all patients with healthcare contacts in Wales. The data sets focusing only on patients who have died can’t be taking into account differences in likelihood of exposure to the virus (for example, more deprived persons with more comorbidities are more likely to be exposed through types of employment and subsequently to die – there are likely going to be different LTC patterns/relationships in the dead versus general population) or severity (for example, a majority of deaths in the UK and other countries are from care home patients – a person with asthma in the general population is going to have a very different life expectancy to someone in a care home with asthma).
https://wellcomeopenresearch.org/articles/5-75
 
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Alter, die Diskussion hat das Niveau "Nur die Titanic liegt tiefer" längst überschritten.

Die Entscheidung, dass zur ersten Gruppe ü80 gehören (und auch das Pflegepersonal) hat nichts mit der Lebenserwartung zu tun. Unsere Gesellschaft schützt alle, auch Menschen, die älter als 80 Jahre alt sind, die Teil unserer Gesellschaft sind. Und weil diese Personengruppe um einiges mehr gefährdet ist, an einem schweren Krankheitsverlauf zu sterben oder schon schwer zu erkranken, wird sie zuerst geimpft.

Diese Diskussion über die Lebenserwartung, die zwangsläufig in die Richtung geht "Es lohnt sich gar nicht, sie zu impfen, sie sterben eh bald", gehört dorthin, wo die Sonne nicht scheint.
 
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florian. schrieb:
Offensichtlich reden wir recht stark aneinander vorbei.
Mag sein.

Wenn es alleine um die Frage geht, ob wir die Alten impfen sollen: Natürlich. Aber halt deshalb, weil sie jene sind, die am ehesten sterben wenn sie sich mit Corona infizieren.

Aber eben nicht(!) deshalb, weil sie so und so viele Lebensjahre verlieren würden. Denn ein Corona-Toter, der mit 70 gestorben ist, hat in der Regel eben nicht ~14 Jahre verloren - unabhängig davon, dass ein 70 Jähriger im Schnitt noch eine Lebenserwartung von weiteren ~14 Jahren hat.
Ergänzung ()

deekey777 schrieb:
Diese Diskussion über die Lebenserwartung, die zwangsläufig in die Richtung geht "Es lohnt sich gar nicht, sie zu impfen, sie sterben eh bald", gehört dorthin, wo die Sonne nicht scheint.
Dieser Standpunkt wird hier auch nicht vertreten... ;D
Im Gegenteil, die durchschnittliche Lebenserwartung ist hier völlig unerheblich - wie ich mehrmals ausführte - und ist kein Argument, egal ob pro oder contra Corona-Position...
 
Und wieder eine Bullshitschlagzeile: https://www.nordkurier.de/politik-u...ositiven-ist-nicht-ansteckend-2241827212.html
"Die Hälfte aller Corona-Positiven ist nicht ansteckend"
Im Artikel steht jedoch:
"Er sagt aber auch, dass seiner Einschätzung nach die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös sei. Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man „100 Mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests”."

Es ist also nur seine Einschätzung. Und wie er zu dieser Einschätzung gelangt ist, steht nirgendwo.
 
florian. schrieb:
Du hast das Prinzip der Lebenserwartung nicht verstanden oder?
Ein neugeborener hat eine Lebenserwartung von 78 Jahren
Ein 80 Jähriger hat keine Lebenserwartung von minus 2 Jahren.
Der hat noch eine Lebenserwartung von ~8 Jahren.


Die 90 Jährige hat auch noch eine Lebenserwartung von 4,28 Jahren
https://www.gbe-bund.de/gbe/pkg_isg...p_help=0&p_indnr=524&p_indsp=&p_ityp=H&p_fid=


Soll man die alten einfach verrecken lassen?

Manchmal Denkt man einfach nicht genügend nach!
Das ist nicht ganz richtig. Das ist dann noch die durchschnittliche Lebenserwartung. Was sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hatte, war eine Untersterblichkeit nach schweren Influenzawellen. Das lässt sich damit begründen, dass die Menschen verstorben sind, deren Lebenserwartung deutlich unter der durchschnittlich berechneten liegt.
Ob dies nun auch bei Corona zutreffen wird, bleibt abzuwarten. Nach meiner Einschätzung wird eine Untersterblichkeit aber weitaus geringer ausfallen, wie sie bei schweren Influenzawellen zu erwarten gewesen wäre. Corona zeigt sich in einigen Fällen deutlich aggressiver. Zudem und das darf auch nicht vergessen werden, sind viele Menschen wegen anderen Erkrankungen nicht oder zu spät zum Arzt gegangen bzw. haben Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr genommen. Die Angst vor Corona wird daher auch noch Todesopfer nach sich ziehen.
 
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Klebe vor das Ventil einer FFP3 Maske eine Socke und du erfüllst vermutlich die staatlichen Anforderungen an einen Mund Nasenschutz.
 
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