Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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wolve666 schrieb:
Der Unterschied zw Corona und Grippe ist immens, Frage mich echt, wie man das noch vergleichen kann.
Corona ist viel ansteckender und gefährlicher, es gab bisher noch keine Impfstoffe dagegen also auch keine Immunisierung, und die gesundheitlichen Folgen sind für betroffene dramatischer.
Das läddt sich so pauschal nicht sagen. Es gibt eben auch sehr aggressive Influenzastämme, die auch in Europa ziemlich gewütet haben. Nimm z.B. die Hongkong Grippe.

Mitte Dezember 1969 hatte die Hongkong-Grippe das Land Bayern voll erfasst. Genaue Zahlen über die Infizierten konnten damals allerdings noch nicht ermittelt werden. Professor Werner Anders vom Bundesgesundheitsamt in Westberlin gab immerhin bekannt, dass die Erkrankungsrate doppelt so hoch sei als bei früheren Grippewellen. In manchen Betrieben erreiche sie zwischen sieben bis zehn Prozent der Beschäftigten, bei einem hohen Frauenanteil sogar noch mehr. Nach einer Umfrage der Deutschen Presseagentur in Bayern mussten 800 Notbetten auf Gängen, in Tagesräumen und Ärztezimmern aufgestellt werden.
Die Zahl der Todesopfer konnte daher nur hochgerechnet werden: ein bis zwei Millionen weltweit, rund 40.000 in der Bundesrepublik Deutschland. München kam mit 16 Toten infolge der Hongkong-Grippe noch verhältnismäßig gut davon (genau 16 Corona-Tote zählte München bereits am 6. April 2020). Die Journalistin Rosemarie Elsner verlor ihren Vater und ihren Großvater, beide waren schwer erkrankt. Damals erzählte ihre Mutter immer wieder von der "Spanischen Grippe", an der ihre Mutter im Oktober 1918 innerhalb weniger Tage verstorben war.
https://www.abendzeitung-muenchen.d...innern-sich-an-die-hongkong-grippe-art-491842

"Die Leute wurden in katastrophalem Zustand auf Tragen gebracht. Sie waren ganz grau, starben an Lungenblutungen. Alle Altersgruppen waren dabei, 20-, 30-, 40-Jährige und auch ältere", erinnerte sich der französische Infektiologe Pierre Dellamonica 2005 in der Tageszeitung "Libération" an die Zeit der "Hongkong-Grippe". Auf dem Höhepunkt der Epidemie in Frankreich hätten sich die Toten "in den Hinterzimmern der Krankenhäuser und in Leichenhallen" gestapelt, sagt der Medizinhistoriker Patrice Bourdelais von der Pariser Hochschule EHESS.
https://www.n-tv.de/panorama/Hongkong-Grippe-toetete-Hunderttausende-article21760324.html


Auch die russiche Grippe wahr ziemlich fatal.
https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza-Pandemie_von_1889_bis_1895


2017/2018 sah die Situation in Deutschland stellenweise auch nicht besser aus.
https://www.spiegel.de/gesundheit/d...krankenhaeuser-und-aemter-lahm-a-1198398.html
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Aufnahmestopps-und-Isoliermassnahmen-in-Kliniken-223634.html

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte Corona damit nicht herunter reden. Die Situation ist sehr ernst, aber die pauschale Aussage, es sei viel gefährlicher wie die Influenza stimmt ebenso auch nicht. Zumal beide im Körper ähnliche Schäden anrichten können. Es kommt eben immer auf den Influenzastamm an. Diese Pauschalisierung führt letztendlich dazu, dass es immer wieder diese Vergleiche gibt. Fakt ist einfach dass beide Virenstämme gefährlich sein können. Coronaviren ansich gibt es schon lange. Bisher waren sie vergleichsweise harmlos. Dieser Stamm eben nicht und so verhält es sich auch mit der Influenza. Hätte man solche Situationen wie 2018 ernster genommen und als Warnschuss aufegfasst, wäre man heute wahrscheinlich besser vorbereitet gewesen.
 
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Moin

Ich verstehe überhaupt nicht das hier immer wieder die Grippe ins Spiel gebracht wird. Gibt es denn immer noch Deppen die Corona ähnlich einer Grippe ansehen?

Gruß
Nobsi
 
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Ja ich, weil es sich eben so pauschal nicht sagen lässt. Es kommt eben auf den Influenzavirus an. Die bekanntliche ständig mutieren. Wir haben bisher nur Glück gehabt, dass es keinen erneuten Influenzavirus ähnlich der spanischen Grippe gab.
 
Leute entspannt euch mal. Ja, SARS-CoV2 ist offenbar infektiöser als ein normales Influenzavirus. Bezüglich der Mortalität ist es aber nicht im Ansatz vergleichbar mit z.B. SARS-CoV1. Da lag der Anteil der Verstorbenen mehr als 10x so hoch, es waren eben nur wesentlich weniger Erkrankte. Und man muss weiterhin von einer enorm hohen Dunkelziffer an Infizierten/bereits wieder Genesenen ausgehen.

Ja, die Pandemie ist ernst und alle sollten im Interesse ihrer Lieben ihre Kontakte minimieren, aber es wird genau so wenig wie der Klimawandel das Ende der Menschheit sein. Dafür ist der Mensch als dominante Spezies des Planeten einfach zu robust.
 
Moin

Mir ist nicht bekannt, das jemals wegen einer Grippe, Deutschland heruntergefahren wurde.

Gruß
Nobsi
 
Das ist richtig, aber keine Bestätigung für die richtigkeit deiner Aussage. Hätte man 1967 oder zu Zeiten der Spanischen Grippe oder der Russischen Grippe ähnliche Maßstäbe und Herangehensweisen gehabt, so hätte man auch zu diesen zeiten die Wirtschaft herunterfahren müssen.
2017/2018 nehme ich mal heraus, weil man sich in dem Jahr einfach mit der Zusammensetzung des Impfstoffes geirrt hatte. Ansonsten wäre diese Welle wohl auch harmloser verlaufen.
Man hat es in der Vergangenheit einfach versäumt zumindest im europäischen Raum Pandemien aufgrund von Viren als ernsthafte Gefahr anzusehen. nicht nur was die Bedrohlichkeit in der Situation angeht sondern auch deren Folgen. Man hat auch unterschätzt wieviel unsere Lebensweise (Massentierhaltung grenzenlose Globalisierung usw.) selbst dazu beiträgt.
Man hat jetzt eigentlich noch Glück im Unglück, dass dieser Corona-Stamm doch vergleichsweise harmlos ist. Es gab weitaus tödlichere Viren. Daher kann man das nun auch als Chance begreifen, wirklich wesentliche Dinge zu verändern.
Dazu passt auch:
Die Coronavirus-Pandemie sei keine Überraschung gewesen, zumal in den Jahren zuvor vielfach vor einer derartigen Möglichkeit gewarnt worden wärei, sagte der WHO-Chef. Nun müsse die Menschheit die Lektionen daraus lernen, forderte Tedros. Allzu lange habe die Welt lediglich in einem "Kreislauf von Panik und Nachlässigkeit" gehandelt.
Es sei "gefährlich kurzsichtig", lediglich Geld im Einsatz gegen aktuelle Krankheits-Ausbrüche auszugeben anstatt sich auf künftige Gefahren vorzubereiten, warnte der 55-Jährige. Bessere Investitionen in Gesundheitssysteme, unterstützt von Regierungen und Gesellschaft, könnten bewirken, "dass unsere Kinder und deren Kinder eine sicherere, widerstandsfähigere und nachhaltigere Welt erben".
Alle Versuche, die Gesundheitssituation in der Welt zu verbessern, seien jedoch zum Scheitern verurteilt, solange der Mensch nicht wirksam gegen den Klimawandel und für den Tierschutz eintrete, warnte der Leiter der WHO. Die Pandemie habe ein Schlaglicht auf die enge Verknüpfung der Gesundheit von Menschen, Tieren und des Planeten geworfen, so Tedros.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/who-chef-tedros-warnt-vor-der-nächsten-pandemie/ar-BB1cg8nb?OCID=ansmsnnews11


Dazu passt auch die Antwort auf die Frage, warum es bisher keinen RNA-Impfstoff gab:
Dass bisher kein Medikament oder Impfstoff auf mRNA-Basis zugelassen war, liegt demnach weniger an der Wirksamkeit des Verfahrens. „Die hätte Ihnen schon vor zehn Jahren jeder Molekularbiologe bescheinigt.“ Vielmehr sei die Herstellung von mRNA-Präparaten technisch extrem aufwändig, ihre Haltbarkeit gering, die Anfälligkeit für störende Umwelteinflüsse immens, der Transport etwa in Arztpraxen oder Kliniken kompliziert, erklärt der Experte.
Die Ressourcen dafür hätten bislang gefehlt. „Aber je größer die Not und die Hoffnung auf Linderung durch ein Präparat, desto mehr Geld fließt bekanntlich. Durch die Pandemie war der Druck offensichtlich so groß, dass so viele Mittel wie noch nie in die Entwicklung geflossen sind.“
https://www.focus.de/gesundheit/cor...um-corona-impfstoff-im-check_id_12806153.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, der Impfstart wird jetzt zum Superduperevent gemacht. Der SWR überträgt über Tagesschau24, wie in einem Impfzentrum geimpft wird: Zig Journalisten, Kretschmann mit seiner Begleitung... Wenn das kein möglicher Hotspot wird.
 
Das habe ich schon beim Impfstart in Großbrittanien und in den USA als schrecklich empfunden. Ein kurzer Bericht über den Impfstart hätte doch genügt.
 
Acrylium schrieb:
Laut RKI starben an Grippe damals rund 25.000 Menschen innerhalb von 3 Monaten. An Corona starben bisher nur rund 3.000 Menschen.
Völlig falsch...
1. Es sind nicht 3.000 Menschen an Corona gestorben, sondern knapp zehn mal so viele - also 30.000 Menschen.
2. Bei diesen knapp 30.000 Menschen wurde Corona nachweislich festgestellt. Und das alles trotz(!) der ganzen Maßnahmen.
3. Grippe-Tote werden nicht gezählt, sondern einfach nur hochgerechnet... laborbestätigte Grippe-Tote gab es im gleichen Jahr keine 25.000, sondern nicht mal 2.000.

Das wurde dir auch bereits in der Vergangenheit mehrmals dargelegt - die Frage ist nun nur noch, weshalb du das immer wieder bewusst vergessen haben willst.

Acrylium schrieb:
Warum also wird wegen Corona so ein "Aufstand" gemacht
Weil Corona - wenn du dir die Zahlen ansiehst - erheblich mehr Gefahr mit sich bringt und das Potenzial hat, das Gesundheitssystem großflächig zu überlasten.
Ergänzung ()

Acrylium schrieb:
Ich habe diese Argumente eben an meine Lebensgefährting weitergegeben, und die sagt nun, das liege einfach daran, dass alle Grippe-Toten als Corona-Tote gezählt würden
Das ist Schwachsinn schon deshalb, weil die Corona-Toten nachweislich(!) Corona hatten; nicht Grippe.

Acrylium schrieb:
denn es kann ja nicht anders erklärt werden, dass es dieses Jahr überhaupt keine Grippe-Toten gibt.
Alle paar Jahre gibt es eben überhaupt keine Grippe-Toten, weil es immer wieder mal keine Übersterblichkeit gibt...
 
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Jelais schrieb:
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte Corona damit nicht herunter reden
aber genau mit solchen (falschen) vergleichen redest du Corona damit runter. Ich will dir mal was sagen: ich arbeite zufällig in einem Altenheim. Seit Ausbruch der Pandemie haben wir 3 tote Bw., 2 Stationen sind völlig isoliert und mehrere Mitarbeiter (von 30-50 Jahre) sind in Quarantäne, und denen gehts nicht gut. Kann sein, das sich die Zahlen weiter erhöht haben, ich hatte 2 wochen urlaub und keinen Kontakt, das sind meine letzten Zahlen.
Bei der jährlichen Grippewelle haben wir a) meistens keine Toten, b) kaum angesteckte Mitarbeiter und c) müssen das ganze verdammte Haus nicht in Isolation stecken, weil die Grippe nicht so dramatisch ansteckend wie Covid ist.
Ja, es gibt auch schwere Verläufe von Grippe und ja, auch diese haben schwere Nachwirkungen. Covid hingegen führt signifikant zu schwereren Verläufen und Nebenwirkungen. Oft muß man künstlich beatmet werden.

Covid wurde bei uns durch eine unachtsame/uneinsichtige Besucherin eingeschleust, die ihren Mann besuchte u. bei diesem den Mundschutz nicht aufsetzen wollte. zu diesem Zeitpunkt war sie bereits positiv, wie sich im nachinein herausgestellt hatte. Damals gab es noch keine Pflicht, das alle Besucher einen negativen, frischen PCR test nachweisen mussten.
Der besuchte Bw. hatte, weil er Selbständig und fit ist, Kontakt zu vielen anderen Bw. Nach dem Ausbruch der Seuche wurde bei all diesen Kontakten Positiv getestet, das zieht sich wie ein Rattenschwanz durchs Haus. Ich muß Angst haben, das ich mich trotz Gegenmaßnahmen (Iso, Mundschutz, Schutzmantel, Haube) anstecke und fürs Leben gezeichnet bleibe (bei den Nebenwirkungen wie Narben auf Lunge etc).
Von den überlasteten KH in der Umgebung fang ich erst garnicht an.
Dieses Risiko habe ich bei einer einfachen Grippe nicht, weil der Körper durch vorangegangen Erkrankungen schon darauf "vorbereitet ist".
Und dieses Herunterspielen ist es, was mich an solchen Vergleichen stört. Vor allem von Theoretikern, und Möchtegernprofessoren, Leuten die wärend des Zwangslockdowns nix anderes zu tun haben, als ständig irgendwelchen Quatsch zu studieren u. meinen, sie müssten ihre Behauptungen denen von FAchpersonal gegenüberstellen u. kritisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Halten wir wiedermal fest, Corona ist mit nichts zu vergleichen, ausser mit Corona.

Ich bin gespannt, wie das bei der nächsten Pandemie dann wird ... ist dann wahrscheinlich auch mit nichts zu vergleichen ... solange es nicht nochmal SARS-CoV-2 ist.

Mich stlören die Grippevergleiche nicht besonders ... mir ist klar, dass Corona was anderes ist ... aber mir ist klar, dass man SARS-CoV-2 auf einzelnen Dimensionen (Inkubationszeit, Tröpcheninfektion, r0-Wert) auch mit Grippe vergleichen kann und dass mit diesem Vergleich keinesfalls immer gemeint ist, es handele sich dabei um gleiche oder ähnliche Krankheiten.

Fies werden diese Vergleiche mMn erst, wenn sich die vorwurfsvolle Frage anschließt, warum man wg. Corona die Wirtschaft schädigt, was man bei keiner noch so hohen Grppewelle davor je getan hat ... Eventuell ist der derzeitige "mangel" an Grippeinfektionen ja sogar auf die Massnahmen zurückzuführen, und das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass es auch zu heftigen Grippewellen einfach unangebracht war, die WIrtschaft weiterwurschteln zu lassen.
 
DerOlf schrieb:
und das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass es auch zu heftigen Grippewellen einfach unangebracht war, die WIrtschaft weiterwurschteln zu lassen.
Ist natürlich unsinnig; denn trotz der Tatsache, dass die Wirtschaft bei früheren Grippewellen weiterwurschteln konnte gab es nie die Gefahr, unser Gesundheitssystem großflächig zu überlasten.

Ergo: Nix unangebracht...
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Eventuell ist der derzeitige "mangel" an Grippeinfektionen ja sogar auf die Massnahmen zurückzuführen,
Ganz sicher sogar, die Zahl der Grippefälle ist durch die Corona Hygieneregeln stark gesunken:
Corona-Regeln stoppen Erkältungs- und Grippewelle | BR24
Weniger Infektionskrankheiten durch aktuelle Hygieneregeln | NDR.de - Nachrichten - Hamburg - Coronavirus
Gesundheit: Corona-Hygienemaßnahmen helfen auch in Grippe-Saison | ZEIT ONLINE
Animation zeigt Trendwende bei Grippewelle in Deutschland (t-online.de)

Es gibt aber Befürchtungen das wir unser Immunsystem durch die Corona Hygieneregeln schwächen und es uns leichter "umhaut" sobald die Corona Hygieneregeln beendet werden:
Kommt nach Corona die Super-Grippewelle? | MDR.DE
Corona-Schutzmaßnahmen: Versetzen sie das Immunsystem in Winterschlaf? | MDR.DE
Corona: Höhere Anfälligkeit für Infektionskrankheiten nach Ende von Regeln? (rp-online.de)

DerOlf schrieb:
die WIrtschaft weiterwurschteln zu lassen.
Mit "die Wirtschaft weiterwurschteln zu lassen" meinst du doch bestimmt Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und unseren Wohlstand sichern ?
Falls nicht, rede mal mit Menschen die in Firmen/Branchen arbeiten die vom Shutdown betroffen sind, die werden dir das ganz genau erklären.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Es gibt aber Befürchtungen das wir unser Immunsystem durch die Corona Hygieneregeln schwächen und es uns leichter "umhaut" sobald die Corona Hygieneregeln beendet werden
Derartige "Befürchtungen" sind aber wissenschaftlich eher nicht haltbar; so enthält auch die Untersuchung von Baker einige Schwachpunkte.
Die große Mehrheit der Experten teilen diese "Befürchtungen" jedenfalls keinesfalls.
 
Ändert halt nur nichts daran: Die große Mehrheit der Experten teilen diese "Befürchtungen" jedenfalls keinesfalls. :)
Vielleicht solltest eher du sie befragen.

Das geht übrigens auch aus den von dir verlinkten Artikeln hervor. ^_-
Nur weil wir Masken tragen und Abstände einhalten, heißt das eben nicht, dass unser Immunsystem nichts mehr zu tun hat...
 
Scrypton schrieb:
Ist natürlich unsinnig;
Ich antworte mal trumpesque: "DU bist unsinnig".

Hätte man die Wirtschaft damals heruntergefahren, dann wäre eventuell auch bei der pösen Grippewelle 2017/18 selbst die pessimistische Schätzung nicht über 10.000 Opfer gekommen.
Dass die Wirtschaft weiterwursteln konnte, diesem Umstand hätten wir dann knapp 15.000 geschätzte Grippetote zu verdanken ... ist es das wirklich wert.
Wir werden es nicht statistisch überprüfen können, denn eine alternative Realität, in der das so gelaufen ist, haben wir nunmal nicht zur Verfügung.


Fakt ist, dass wir diesen Winter bisher so gut wie keine Grippeinfektionen haben ... Fakt ist auch, dass wir Massnahmen ergriffen haben, die (nachgewiesener maßen) SOWOHL gegen Covid 19 als auch gegen Influenza wirksam sind (Masken Abstand, Hygiene hilft bei allen Tröpcheninfektionen ... sogar bei Schnupfen).
Da ist der Zusammenhang nicht so schwer herzustellen.
Aber es ist in jedem Fall sehr viel einfacher, jede abweichende Meinung als Unsinn zu bezeichnen.

@Tomislav2007:
Nein, mit "weiterwurschteln lassen" meinte ich, dass die Wirtschaft ohne jede Veränderung ihrer Prozesse durch bisher fast jede Pandemie gekommen ist.
Bei Tönnies konnte man wunderbar sehen, was dabei herauskommen kann ... denn bei Tönnies wurde stellenweise eben auch unter Corona-Bedingungen einfach weitergewurschtelt.
Tomislav2007 schrieb:
Falls nicht rede mal mit Menschen die in Firmen/Branchen arbeiten die vom Shutdown betroffen sind, die werden dir das ganz genau erklären.
Mit denen brauche ich nicht mehr reden ... schon vergessen ... bis Januar 2020 war ich freiberuflicher Musiker ... und dieser "Arbeitsplatz" ist dank der Massnahmen weggefallen.
Hätte ich das vorher geahnt, dann hätte ich auch gewusst, dass 700 netto nicht ausreichen werden ... aber anfang des Jahres rechnete ich eben noch mit ca. 300 Euro durch Auftritte und Unterricht.
Mein ganzer Lebensentwurf wurde von Corona in Fetzen gerissen.
 
DerOlf schrieb:
Hätte man die Wirtschaft damals heruntergefahren, dann wäre eventuell auch bei der pösen Grippewelle 2017/18 selbst die pessimistische Schätzung nicht über 10.000 Opfer gekommen.
Hätte hätte... wäre eventuell... dass das eine einzige Luftnummer deinerseits ist sollte klar sein, wa? ;)

Zumal auch weiterhin nicht relevant: Die Maßnahmen aktuell haben wir, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Punkt.

Die Maßnahmen sind nicht dazu da, die Todeszahlen unabhängig der Kapazitäten davon nach unten zu drücken.

DerOlf schrieb:
Dass die Wirtschaft weiterwursteln konnte, diesem Umstand hätten wir dann knapp 15.000 geschätzte Grippetote zu verdanken ... ist es das wirklich wert.
Offensichtlich: Ja.
Wie viele Tote würden wir verhindern, wenn wir Autos, Busse usw. verbieten würden? Wäre es das Wert?

Utopien bleiben eben Utopien...

DerOlf schrieb:
Fakt ist, dass wir diesen Winter bisher so gut wie keine Grippeinfektionen haben
Japp... so wie wir eben alle paar Jahre so gut wie keine haben - unabhängig von Coronamaßnahmen.
Ist auch ein Fakt.
 
Hallo

@Scrypton
Ja diese Befürchtung ist umstritten, ich gehöre zu der Gruppe die diese Befürchtung teilt, von mir aus darfst du sehr gerne zu der Gruppe gehören die diese Befürchtung nicht teilt.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Ja diese Befürchtung ist umstritten
Mehr noch; sie ist wissenschaftlich eher nicht haltbar.
Sehr gerne aber darfst du eher unsinnige Befürchtungen teilen; und dich vor Dingen fürchten, die höchstwahrscheinlich nicht zutreffend sind. ^.^
 
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