downforze schrieb:
Die Zustimmungszahlen für die Coronamaßnahmen sind nämlich auch fallend.
Mhm? Da kommen aber sehr unterschiedliche Informationen, je nach Medium, dass man konsumiert und so wirklich glauben kann man da keinem.
Auf der einen Seite berichten Spiegel, Zeit, Süddeusche, FAZ und Co, dass eine Mehrheit härtere Corona-Maßnahmen befürworten und da die Zahlen steigen, du schreibst nun dass die Zahlen fallen.
Gut, kann man auch gut auflösen: Die Zahlen fallen, weil die aktuellen Maßnahmen nicht so funktionieren und die meisten Menschen von dieser Salami-Taktik genug haben, gleichzeitig wünschen sich halt mehr auch härtere Maßnahmen.
Egal, die Tendenzen sind irrelevant für die Argumentation.
wolve666 schrieb:
Weil die Leute jetzt Mal 1-2 Monate verzichten müssen und mit ihrem Hintern Zuhause bleiben sollen, drehen alle am Rad? Manchmal Frage ich mich echt, wie das unsere Großeltern im Krieg geschafft haben -Verzicht üben.
Red da auch immer mal wieder mit meiner Mutter drüber und anderen. Das Interessante ist, dass selbst bei ihr viele "Freundinnen" auf der einen Seite für härtere Maßnahmen sind, gleichzeitig aber jede "Schwäche" der Maßnahmen ausgenutzt werden. Und auch bei anderen sehe und höre ich von einem ähnlichen Verhalten.
Da sind viele dabei, die jetzt ins Erzgebirge sind und Co, eben weil es erlaubt war. Auf den Hinweis, dass man doch gebeten wurde, auf sowas verzichten kam: Ja dann sollen sie es verbieten, dann halte ich mich dran.
Es ist eigentlich schade, dass viele nicht von sich aus verzichten können, sondern wirklich explizit ein Verbot brauchen.
downforze schrieb:
Du warst lange nicht in einer Innenstadt, kann das sein? Da wurden schon lange weitreichende organisatorische Maßnahmen getroffen. Die funktionieren auch, wenn man sie beachtet. Warum sollte das auf einem Parkplatz nicht möglich sein?
Ich glaube viel eher, dass du lange nicht mehr in entsprechenden Innenstädte warst und ebenso auch nicht in öffentlichen Einrichtungen und Co.
Klar, man versucht vieles organisatorisch zu lösen, hängt Schilder auf, versucht darauf zu achten und doch … wirklich funktionieren tut es nicht. Abstände werden selten eingehalten, selbst wenn es möglich ist.
Im November und auch Anfang Dezember haben gerade die "Gastwirte" mit ihren Glühweinständen als auch Glühweintaxis und Co teilweise extrem versucht auszuloten was geht. Konsequenz war, dass um diese Verkaufsstände die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden und die Maskenpflicht ebenso wenig.
Die Tage bis zum Schließen des Einzelhandels waren eine wahre Katastrophe, weil jeder noch meinte Einkaufen zu gehen.
Wir haben im November und auch im Dezember erlebt, dass sich die Leute nicht wirklich an die Regeln halten, sobald die "Möglichkeit" dafür geschaffe wird. Man hat im November darum gebeten, dass sich keine "Ansammlungen" in den Fußgängerzonen sammeln sollen. Essen "mindesten" 50 Meter entfernt verspeißt werden dürfen usw. Die ersten Tagen ging das auch, bis die besagten Glühweinstände kamen. Da haben sich dann Trauben bei den Ständen gebildet und im nahe Umkreis, ohne Abstand, ohne Masken.
Und auch jetzt: Abstände? Klar, es gibt viele die es versuchen, aber genau so viele die es nicht versuchen.
Und nein, viele machen das nicht bewusst. Viele haben ihre Masken dabei und Co, doch sie achten dann im Fall der Fälle nicht darauf und entsprechend kommt es dazu.
drago-museweni schrieb:
Dann aber bitte konsequenter weiße auch den ÖPNV dichtmachen,(Behörden) (oder auch auf die Abstände im Fahrzeug achten) mit allen Kosequenzen wenn der Parkplatz so böse ist, alles andere ist Scheinheilig...
Abstand wenn dann überall...
Na ja, es gibt da einen Unterschied: Auf den ÖPVN sind viele Menschen, gerade im Ballungsraum auch angewiesen, da nicht jeder ein Auto hat und doch auch mehr als 15km pendeln muss. Klar, da werden oft die Abstände auch nicht eingehalten und so mancher versucht die Maskenpflicht zu verweigern. Aber da gibt es immer mehr, die dann doch Rabatz machen, wenn sich einer nicht dran hält.
Mit den Behörde ist das so ein Ding: Die meisten Behörden haben zu, oder lassen Personen nur noch mit Terminen rein. Andere haben geöffnet, haben entsprechende Regeln und versuchen darauf zu achten. Aber wie auf diesen Parkplätzen: Es kann gerne mal dazu kommen, dass all die Wachsamkeit nicht mehr hilft und als Angestellter im ÖD überlegt man sich irgendwann 2 mal, ob man dann was macht oder lieber dann an die eigene Sicherheit denkt. Es gibt nämlich leider genug Spinner, die einen dann auch körperlich angehen und man hat nicht immer den Wachschutz da.