Ich meine man muss bei der Wirksamkeit der Maßnahmen mehr differenzieren, pauschale Aussagen wie "es hält sich eh keiner dran" sind nicht zielführend.
Teilt man "die Menschen" in folgende Gruppen ein...
1. Hohes Maß an Verantwortung für sich und andere, alle Regeln werden auf freiwilliger Basis zu 100 % eingehalten.
2. Verantwortungsbewusstes Verhalten, Regeln werden werden zum größten Teil auf freiwilliger Basis eingehalten, gesetzliche Vorgaben werden akzeptiert.
3. Bedingt regelkonformes ("mitschwimmendes") Verhalten, Regeln werden zum größten Teil eingehalten wenn sie gesetzlich vorgeschrieben sind und die Mehrzahl sich daran hält.
4. Regeln werden ignoriert bzw. bewusst nicht eingehalten.
Die Gruppe 1 und 2 zeigt Einsicht, für die bräuchte es gar keine rechtlichen Verhaltensvorgaben.
Die Gruppe 3 ist die große, träge Masse um die es bei den Maßnahmen eigentlich geht. Diese Leute sind zwar alles andere als begeistert, folgen in ihrem Verhalten aber der Mehrheit.
Gruppe 4, Null Einsicht, da ist Hopfen und Malz verloren.
Die Maßnahmen zielen m. E. darauf ab die Gruppe 3 abzufischen. Man hat das im Frühjahr gesehen, bis zum Tag ab dem der Maskenzwang galt gabe es nur vereinzelte Personen mit Maske, ab dem Tag der Maskenpflicht hatten gefühlt alle eine auf. Die Gruppe 3 ist groß, wer die kontrolliert, kontrolliert das Virus.