Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
thepate94227 schrieb:
Ich persönlich zweifle sogar an, dass die Maske überhaupt etwas bringt bei asymptomatisch erkrankten Menschen. Man stellt einfach alle Menschen unter Generalverdacht, Virenschleuder zu sein, gleichzeitig gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, dass asymptomatische Menschen überhaupt die schwere Erkrankung Covid-19 überhaupt weitertragen können.
Hier eine andere Studie:

More than half of coronavirus cases spread by asymptomatic carriers, CDC model shows​

More than half of coronavirus cases spread by asymptomatic carriers, CDC model shows | Fox News

thepate94227 schrieb:
Gerade in Bayern waren die Maßnahmen immer mit am härtesten und zudem sind dort wohl die meisten Leute davon überzeugt. Und Trotzdem war Bayern bisher immer mit am meisten von Corona betroffen.
Laut Söder waren die Bayern aber ebenso dem Virus überdurchschnittlich stark ausgesetzt, siehe z.B. Ischgl.
 
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thepate94227 schrieb:
Ich zitiere mal aus dieser Studie:
Nonetheless, it is too early to be complacent, because of the existence of asymptomatic positive cases and high level of susceptibility in residents in Wuhan. Public health measures for the prevention and control of COVID-19 epidemic, including wearing masks, keeping safe social distancing in Wuhan should be sustained. Especially, vulnerable populations with weakened immunity or co-morbidities, or both, should continue to be appropriately shielded.
 
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IBMlover schrieb:
Was meint ihr eigentlich, wann wir wieder halbwegs geordnet zur "normalität" zurückkehren können? Wie schätzt ihr die aktuelle Lage ein?

Ich plane für Herbst eine große Reise und hoffe, dass Tourismus mit Impfung+regelmäßig Testen (z.B. Schnelltest vor einem Konzert) kein Problem mehr ist und die Reisebeschränkungen bis dahin (unter Voraussetzungen) aufgehoben werden.

Meine Glaskugel sagt, dass dein Urlaub im Herbst problemlos möglich sein sollte.
Verschiedene Airlines haben schon anklingen lassen, dass sie ab Zeitpunkt x nur geimpfte Personen befördern werden. Das kann man logischerweise erst machen, wenn alle/viele die Möglichkeit der Impung hatten...
 
KitKat::new() schrieb:
Also das ist kein Link zu einer Studie, sondern ein Link zum Newsbeitrag, der, soweit ich es überblickt habe, die Studie nicht verlinkt. Was sie aber erwähnt:

"A new model from the Centers for Disease Control and Prevention..."
Dazu kann ich nur folgendes sagen: Ich achte nicht so sehr auf Modellrechnungen, sondern auf wirklich erhebbare Daten. Zudem ist das CDC eine Bundesbehörde in den USA. Dass sie Modellrechnungen vorzeigen, die die Maßnahmen der Regierung dort bestätigen, halte ich jetzt nicht für so zufällig. Nur meine Meinung.
KitKat::new() schrieb:
Laut Söder waren die Bayern aber ebenso dem Virus überdurchschnittlich stark ausgesetzt, siehe z.B. Ischgl.
Ich persönlich würde den Worten von Politikern im allgemeinen nicht so viel Gehör schenken, vor allem wenn sie nicht bewiesen sind bzw. keine wissenschaftliche Evidenz oder überhaupt irgendwelche Studien dies gezeigt hätten.
Ergänzung ()

MatzeLP schrieb:
Ich zitiere mal aus dieser Studie:
Ändert nichts an den Daten der Studie :-)
 
Kann mir jemand eine Studie oder einen wissenschaftlichen Beitrag oder notfalls einen journalistischen Beitrag schicken, wo eindeutig beschrieben wird, dass die Impfungen (z.B. der von Biontech) verhindern, dass ein Geimpfter infektiös ist?
Soweit ich weiß, soll der Impfstoff in der Theorie nur die Schwere des Verlaufs reduzieren, und am Ende hat man dann optimalerweise Antikörper.
Aber es wird weiterhin angenommen, dass man dennoch andere weiter anstecken kann. Was dann die Hoffnung auf Normalität erstmal dämpen kann, zumal man ja nicht mal weiß, wie lange genau man die Antikörper hat. Zumal man ja sogar mit Antikörper erkranken kann und andere ohne Antikörper auch nicht immer erkranken.

Wenn irgendwo etwas bzgl. der Infektiösität von Geimpften klar Gegenteiliges steht (und nicht auf Konjunktiv und Vermutungen basiert), dann bitte her damit.
 
KitKat::new() schrieb:
Kann jemand empfehlenswerte wiederverwendbare FFP2 Masken verlinken?
Das was wir als FFP2 Masken kennen und auch großflächig verteilt wird ist nicht wiederverwertbar, es gibt zwar welche, allerdings müssen hier die Filter aufwendig getauscht und der Rest Desinfiziert werden. Man hat kurzzeitig bei der ersten Welle empfohlen die Masken im Backofen zu desinfizieren, dann jedoch wenig überraschend festgestellt das es nutzlos ist.

https://www.aerzteblatt.de/nachrich...Maskenaufbereitung-toetet-SARS-CoV-2-nicht-ab

Die Standard FFP2/3 Masken entfalten nur dann ihre Schutzwirkung wenn sie einmalig verwendet werden (der Filter reinigt sich ja nicht von selbst), darum wird auch eine solche Verordnung ins Leere laufen da ein Pendler wohl kaum 10 Masken in einer Woche (Hin und Rückfahrt) nehmen wird sondern vermutlich 1-2 im Höchstfall.

Ist einer der politischen Schnellschüsse die weder nützen noch schaden, der Handel freut sich vermutlich, während die Stadtreinigung das vermutlich weniger tut.
 
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thepate94227 schrieb:
@drago-museweni aus meiner Sicht ist das Anordnen von Söder purer Aktionismus aus Machtlosigkeit. Gerade in Bayern waren die Maßnahmen immer mit am härtesten und zudem sind dort wohl die meisten Leute davon überzeugt. Und trotzdem war Bayern bisher immer mit am meisten von Corona betroffen.

Das frage ich mich ganze Zeit auch...bei uns in der Gegend (SWP/SÜW/GER) sind die Beschränkungen relativ locker und die Zahlen aber auch relativ niedrig...ok, insgesamt recht wenig besiedelt...

Vll ist doch der hohe extrem Konservative Anteil mittlerweile Schuld...

IBMlover schrieb:
Was meint ihr eigentlich, wann wir wieder halbwegs geordnet zur "normalität" zurückkehren können? Wie schätzt ihr die aktuelle Lage ein?

Ich hoffe mal ab Sommer...Juli / August...
 
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deekey777 schrieb:
Medisana RM 100 scheinen die zu sein, die Apotheken verteilen, auch kann man sie hier und da kaufen ...
In einer Apotheke in Niedersachsen wurden im Dezember 2020 FFP2-Masken von Shengquan verteilt. Es gibt also nicht nur ein Maskenprodukt, welches verteilt worden ist.

Achtet beim Kaufen von FFP2-Masken auf die richtigen Kennzeichen. Eine Grafik von der Webseite der BGW zeigt alle wichtigen Kennzeichnungen einer solchen Maske:

fffffff.jpg


Meine FFP2-Masken haben beispielsweise die CE Nummer 2834.
 
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stummerwinter schrieb:
Das frage ich mich ganze Zeit auch...bei uns in der Gegend (SWP/SÜW/GER) sind die Beschränkungen relativ locker und die Zahlen aber auch relativ niedrig...ok, insgesamt recht wenig besiedelt...

Vll ist doch der hohe extrem Konservative Anteil mittlerweile Schuld...
Ich glaube, es sind so viele Faktoren und unbekannte Variablen, die man nicht so einfach überblicken kann. Zudem hängen viele in den Medien gehandelte Werte von der Anzahl der PCR-Tests ab und der Test ist zudem nicht standardisiert. Je nach CT-Wert erhält man mehr oder weniger Positive....

Ich persönlich würde dies aber nicht an der Einstellung der Menschen festmachen, das wäre mir zu einfach. Da fehlt für mich jegliche Kausalität und Evidenz.
 
Naja...es gibt zumindest für die aktuellen Zahlen eine Korrelation und verdacht auf Kausalität:

Bericht Tagesspiegel

Ein weiterer Faktor könnte der Umgang in Tschechien mit der Pandemie sein...
 
thepate94227 schrieb:
Zudem ist das CDC eine Bundesbehörde in den USA. Dass sie Modellrechnungen vorzeigen, die die Maßnahmen der Regierung dort bestätigen, halte ich jetzt nicht für so zufällig. Nur meine Meinung.

Ich halte fest: Studien können wegen der möglichen Interessenlagen der Autorenschaft ohne weiteren konkreten Verdacht abgelehnt werden, selbst wenn die unterstellte Interessenlage konträr zu den Ergebnissen steht. Für welche Maßnahmen der Trump-Regierung liefert das CDC hier denn die Rechtfertigung?

thepate94227 schrieb:
Man stellt einfach alle Menschen unter Generalverdacht, Virenschleuder zu sein, gleichzeitig gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, dass asymptomatische Menschen überhaupt die schwere Erkrankung Covid-19 überhaupt weitertragen können.
Eine peer-reviewte Studie aus China mit insgesamt 10 Mio Probanden zeigt sogar das Gegenteil.
https://www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w

Einer chinesischen Studie kann natürlich keinesfalls unterstellt werden, Ergebnisse zu liefern, die das Vorgehen der dortigen Regierung erfolgreich erscheinen lassen. Daher ist es auch nur im Sinne des kritischen Hinterfragens, mit der Zahl 10 000 000 hausieren zu gehen. Was eine ehrfurchtgebietende Zahl.

Sicherlich spielt das Folgende keine Rolle für deine Schlussfolgerung aus den Zahlen:
All repositive cases, asymptomatic positive persons, and their close contacts were isolated for at least 2 weeks in designated hotels managed by primary health care professionals, and they were released from isolation only if two consecutive nucleic acid tests were negative.

Ich frage mich nur, warum sich die Autoren da zurückhaltender geben als du:
and there was no evidence that the identified asymptomatic positive cases were infectious.
 
Zuletzt bearbeitet:
giessl schrieb:
Ich halte fest: Studien können wegen der möglichen Interessenlagen der Autorenschaft ohne weiteren konkreten Verdacht abgelehnt werden, selbst wenn die unterstellte Interessenlage konträr zu den Ergebnissen steht.
Habe ich nicht behauptet. Zudem war die Studie nicht verlinkt, ich konnte sie nicht anschauen. Und es basiert auf Modellrechnungen, laut dem News-Link. Ich weiß nicht mal, ob sie peer reviewed wurde. Modellrechnungen sind immer so eine Sache. Man kann schön mit Daten rumspielen, aber eine richtige Aussagekraft ist mmn fragwürdig. Siehe die Modellrechnungen im Februar-März.
giessl schrieb:
Für welche Maßnahmen der Trump-Regierung liefert das CDC hier denn die Rechtfertigung?
Kenn mich da nicht aus, würde auch zu politisch gehen, aber in den USA ist es mmn ersichtlich, dass in der Regierung und vor allem in den Staaten nicht alle pro-Trump waren, im Gegenteil. Zudem geht es mir mehr um die Maßnahmen der einzelnen Staaten. So oder so ist es nun mal eine Bundesbehöre, das sollte jedem bewusst sein. Genau so wie das FBI eine Bundesbehörde ist.
giessl schrieb:
Einer chinesischen Studie kann natürlich keinesfalls unterstellt werden, Ergebnisse zu liefern, die das Vorgehen der dortigen Regierung erfolgreich erscheinen lassen. Daher ist es auch nur im Sinne des kritischen Hinterfragens, mit der Zahl 10 000 000 hausieren zu gehen.
Zumindest kommst sie nicht von China CDC und wurde im Nature Communications veröffentlicht. Wäre sie von der chinesischen Behörde, dann gilt meine Aussage natürlich auch für sie. Nur tragen die Chinesen alle schon lange brav Masken etc., schon vor Corona. Da wäre es ja aus der Sicht sinnvoll, dass die Studie zeigen würde, dass asymptomatische Menschen andere Menschen anstecken können. Damit diese Maßnahmen dort gerechtfertigt wären.
giessl schrieb:
Sicherlich spielt das Folgende keine Rolle für deine Schlussfolgerung aus den Zahlen:
All repositive cases, asymptomatic positive persons, and their close contacts were isolated for at least 2 weeks in designated hotels managed by primary health care professionals, and they were released from isolation only if two consecutive nucleic acid tests were negative.
Doch, gerade das spielt für mich eine Rolle :D
Das bedeutet, dass diese Leute keine andere Möglichkeit hatten, angesteckt zu werden in den 14-tätigen Zeitraum, außer halt vorher von den positiv Getesteten. Umso aussagekräftig ist ja das Ergebnis.
So grob: meine Ehefrau wird positiv getestet und hat keine Symptome. Ich werde direkt danach 14 Tage isoliert und getestet. Und bin negativ.
Und das galt für alle asymptomatisch-positiv-Getestete.

giessl schrieb:
Ich frage mich nur, warum sich die Autoren da zurückhaltender geben als du:
and there was no evidence that the identified asymptomatic positive cases were infectious.
Ganz meine Rede. Sie sagen es ja eindeutig: no evidence. Ich wüsste nicht, wie man etwas klarer aussagen kann im wissenschaftlichen Papern. Die haben von den über 1k Kontakten positiv Getesteter von ca. 10 Mio alle Verwandte, Bekannte etc getestet und keiner von denen war positiv. Daher deren Aussage.
Oder habe ich dich falsch verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet: (enthielt Fehler)
thepate94227 schrieb:
Habe ich nicht behauptet. Zudem war die Studie nicht verlinkt, ich konnte sie nicht anschauen. Und es basiert auf Modellrechnungen, laut dem News-Link. Ich weiß nicht mal, ob sie peer reviewed wurde. Modellrechnungen sind immer so eine Sache. Man kann schön mit Daten rumspielen, aber eine richtige Aussagekraft ist mmn fragwürdig. Siehe die Modellrechnungen im Februar-März.

Kenn mich da nicht aus, würde auch zu politisch gehen, aber in den USA ist es mmn ersichtlich, dass in der Regierung und vor allem in den Staaten nicht alle pro-Trump waren, im Gegenteil. Zudem geht es mir mehr um die Maßnahmen der einzelnen Staaten. So oder so ist es nun mal eine Bundesbehöre, das sollte jedem bewusst sein. Genau so wie das FBI eine Bundesbehörde ist.

Zumindest kommst sie nicht von China CDC und wurde im Nature veröffentlich. Wäre sie von der chinesischen Behörde, dann gilt meine Aussage natürlich auch für sie.

Kurz: Wenn dir die Ergebnisse nicht passen kann man schon mal - obwohl man sich laut eigener Aussage nicht auskennt - irgendwas rumvermuten, was eher wenig Sinn ergibt und das noch mit irrelevanten Querverweisen auf völlig andere Papiere (Modelle im Februar-März auf Grundlage einer viel schlechteren Datenlage) weiter "erhärten". Wenn dir die Ergebnisse passen, dann kommt sowas dabei raus:

thepate94227 schrieb:
Nur tragen die Chinesen alle schon lange brav Masken etc., schon vor Corona. Da wäre es ja aus der Sicht sinnvoll, dass die Studie zeigen würde, dass asymptomatische Menschen andere Menschen anstecken können. Damit diese Maßnahmen dort gerechtfertigt wären.

Weil die chinesische Bevölkerung schon völlig unabhängig von Corona bereitwillig Masken trägt ergibt sich die Notwendigkeit, das Tragen von Masken zu rechtfertigen.

thepate94227 schrieb:
Doch, gerade das spielt für mich eine Rolle :D
Das bedeutet, dass diese Leute keine andere Möglichkeit hatten, angesteckt zu werden in den 14-tätigen Zeitraum, außer halt vorher von den positiv Getesteten. Umso aussagekräftig ist ja das Ergebnis.
So grob: meine Ehefrau wird positiv getestet und hat keine Symptome. Ich werde direkt danach 14 Tage isoliert und getestet. Und bin negativ.
Und das galt für alle asymptomatisch-positiv-Getestete.

Wie viele Tage hatten die Asymptomatiker denn laut Studienprotokoll Kontakt zu den Kontaktpersonen?

thepate94227 schrieb:
Ganz meine Rede. Sie sagen es ja eindeutig: no evidence. Ich wüsste nicht, wie man etwas klarer aussagen kann im wissenschaftlichen Papern. Die haben von den über 1k positiv Getesteten von ca. 10 Mio alle Verwandte, Bekannte etc getestet und keiner von denen war positiv. Daher deren Aussage.
Oder habe ich dich falsch verstanden?

Witzig, du bist schon einen Faktor 10 000 unter der eingangs von dir genannten Zahl und immer noch ganz weit von der tatsächlichen Zahl an asymptomatischen Testpositiven, die Gegenstand der Studie waren entfernt.



Nebenbei: Die Studie wurde in der Nature Communications veröffentlicht, nicht in Nature.
 
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Benzalin schrieb:
Das was wir als FFP2 Masken kennen und auch großflächig verteilt wird ist nicht wiederverwertbar, es gibt zwar welche, allerdings müssen hier die Filter aufwendig getauscht und der Rest Desinfiziert werden. Man hat kurzzeitig bei der ersten Welle empfohlen die Masken im Backofen zu desinfizieren, dann jedoch wenig überraschend festgestellt das es nutzlos ist.
Gibts da mittlerweile nichts neues?

Verwenden & Wegwerfen - was da an Müll entsteht...
 
giessl schrieb:
Kurz: Wenn dir die Ergebnisse nicht passen kann man schon mal - obwohl man sich laut eigener Aussage nicht auskennt - irgendwas rumvermuten, was eher wenig Sinn ergibt
Ja, ich vermute gerne etwas. Versuche aber gleichzeitig, es kausal zu erklären, weil ich ja aus meiner Sicht nicht etwas unlogisches vermuten würde. Das wäre ja widersprüchlich.
giessl schrieb:
und das noch mit irrelevanten Querverweisen auf völlig andere Papiere (Modelle im Februar-März auf Grundlage einer viel schlechteren Datenlage) weiter "erhärten".
Irrelevant? Warum irrelevant? Welcher Querverweis war von der Zeit? Das Paper wurde August 2020 eingereicht:
1610473723133.png

Könntest du die Behauptung, die Datenlage sei schlecht, belegen oder begründen?
giessl schrieb:
Wenn dir die Ergebnisse passen, dann kommt sowas dabei raus:
Hat nichts mit den Ergebnissen zu tun. Meine Aussage war eine Reaktion auf deine Aussage. Es ist ein Unterschied, ob eine Bundesbehörde wie die CDC oder China CDC eine Modellrechnung publiziert oder eine von 19 Autoren von verschiedenen Universitäten herausgekommene und peer-reviewte Studie publiziert ist. Das sollte doch hoffentlich klar sein.
Aber letztlich zählen nur die Inhalte mmn.
Und auf die beziehe ich mich. Nicht mal so sehr, was die Autoren selber vorschlagen oder sonst etwas. Sondern rein auf deren Daten.
giessl schrieb:
Weil die chinesische Bevölkerung schon völlig unabhängig von Corona bereitwillig Masken trägt ergibt sich die Notwendigkeit, das Tragen von Masken zu rechtfertigen.
Könnte man so argumentieren, wenn man will.
Aber wie gesagt, für mich sind die Daten und deren Aussagen wichtig.
giessl schrieb:
Wie viele Tage hatten die Asymptomatiker denn laut Studienprotokoll Kontakt zu den Kontaktpersonen?
Kannst den Autoren gerne eine E-Mail schreiben. Oft antworten sie.
Soweit ich gelesen habe wurde nur gesagt, dass deren engsten Kontakte getract wurden etc.
giessl schrieb:
Witzig, du bist schon einen Faktor 10 000 unter der eingangs von dir genannten Zahl und immer noch ganz weit von der tatsächlichen Zahl an asymptomatischen Testpositiven, die Gegenstand der Studie waren entfernt.
Verstehe nicht, was du meinst? Ich habe nie etwas falsches behauptet. Es wurden ca. 10 Mio getestet und die engsten Kontakte der positiv Getesteten (ca. 1k) wurden isoliert und getestet.
Ah doch, ich habe die Kontakte mit den Getesteten vertauscht. Danke für den Hinweis, werde ich korrigieren.
giessl schrieb:
Nebenbei: Die Studie wurde in der Nature Communications veröffentlicht, nicht in Nature.
Ich meinte damit eigentlich die Webseite, die ist ja unter nature.com/.... aufzufinden.
Es ist ja eine Schwesterzeitschrift laut deinem Wiki-Link. Aber danke für den Hinweis, werde ich korrigieren.
 
thepate94227 schrieb:
Ändert nichts an den Daten der Studie :-)
Das ist durchaus korrekt. Ich wollte nur darstellen, dass der Autor Studie andere Schlussfolgerungen aus den Daten zieht. Welche jetzt zutreffender sind, ist jetzt nicht abschließend klärbar.
 
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MatzeLP schrieb:
Das ist durchaus korrekt. Ich wollte nur darstellen, dass der Autor Studie andere Schlussfolgerungen aus den Daten zieht. Welche jetzt zutreffender sind, ist jetzt nicht abschließend klärbar.
👍 Wobei ich persönlich das eher als Statement sehe, nicht so sehr als Schlussfolgerung der Studie. Aber sei's drum.
 
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thepate94227 schrieb:
Irrelevant? Warum irrelevant? Welcher Querverweis war von der Zeit? Das Paper wurde August 2020 eingereicht:
Anhang anzeigen 1025088
Könntest du die Behauptung, die Datenlage sei schlecht, belegen oder begründen?

Mit "irrelevant" meinte ich deine Bezugnahme auf die Modellrechnungen aus dem Februar-März, siehe das Zitat von dir, welches ich eingebracht habe. Ich dachte, das wäre offensichtlich. Die Datenlage der Modellrechnungen aus dem Februar und März würde ich eben als schlechter bezeichnen als das, was wir heute haben. Ich hoffe, dir genügt die seit Beginn der Pandemie verstrichene Zeit als Beleg meiner Behauptung.

thepate94227 schrieb:
Hat nichts mit den Ergebnissen zu tun. Meine Aussage war eine Reaktion auf deine Aussage. Es ist ein Unterschied, ob eine Bundesbehörde wie die CDC oder China CDC eine Modellrechnung publiziert oder eine von 19 Autoren von verschiedenen Universitäten herausgekommene und peer-reviewte Studie publiziert ist. Das sollte doch hoffentlich klar sein.

Klar ist da ein Unterschied. Aber die Argumentation "da könnte jemand die Finger im Spiel gehabt haben" ist entweder bei beiden "fruchtbar" (dann können wir uns die Diskussion aber sparen, weil der andere dann immer Unrecht hat) oder bei beiden nicht "fruchtbar". Letzteres halte ich in einem Diskussionsforum für eine weitgehend vernünftige Grundlage. Eine gewisse Großzügigkeit meinerseits spielt da auch mit rein, da ich freiwillig darauf verzichte, das Offensichtliche - nämlich eine mögliche Einflussnahme der chinesischen Behörden - zur Grundlage meiner Argumentation zu machen.

thepate94227 schrieb:
Aber letztlich zählen nur die Inhalte mmn.
Und auf die beziehe ich mich. Nicht mal so sehr, was die Autoren selber vorschlagen oder sonst etwas. Sondern rein auf deren Daten.

Dann nenn' mir doch mal die relevanten Inhalte. Fangen wir mal damit an: Wie viele asymptomatische Testpositive - die sich erst kürzlich infiziert haben - wurden in der Studie gefunden? Das ist doch die wichtige Zahl, oder? Und diese muss ja gigantisch groß sein, wenn du die 10 Mio. Probanden ins Spiel bringst. Wenn diese Zahl nämlich eher klein wäre, dann hätte es ja gar keinen Sinn, die 10 Mio. als Vergleichsgröße ins Spiel zu bringen - es sei denn natürlich, man möchte den Eindruck erwecken, hier hätte es eine Unmenge an relevanten Fällen gegeben.

thepate94227 schrieb:
Könnte man so argumentieren, wenn man will.

Du kannst natürlich argumentieren, dass eine weitläufig akzeptierte Maßnahme besonderer Rechtfertigung bedarf. Es ist nur nicht besonders sinnvoll.


@thepate94227 Bitte entschuldige den längeren Nachtrag, aber ich hab' muss glaube ich noch 1-2 Sachen zu der Studie loswerden.

Kommen wir also zum Heart of the Matter. Die Autoren identifizieren 300 asymptomatische Fälle. Bei diesen führen sie verschiedene Antikörpertests durch.

1610479944440.png


Laut diesem Labor ist das wie folgt zu interpretieren:

Die typische Konstellation für eine akute bzw. kürzlich erfolgte Infektion wäre IgM/IgA-positiv, IgG-(noch)negativ

Von diesen, hier als „akut“ bzw. „kürzlich“ Infizierten bezeichnet, gibt es in der Studie also keinen Fall. Hier geht es um die 0 in der vierten Zeile des Diagramms oben. In Worten: Zero.

Auf der Seite des Labors findet sich auch dieses Diagramm:

1610479927552.png


Interpretation: Die 161 Fälle aus der ersten Zeile sind sehr alte Infektionen, die durch Zufall noch nachgewiesen werden konnten. Man hört ja, manche Testverfahren seien zu hochauflösend für die Diagnostik, u.a. weil solche Späße wie hier eben 161-mal passieren, wenn man 10 000 000 Menschen anlasslos mit irgendeinem Test bewirft.

Zeile 1 und 4 wären damit geklärt. Weiter geht es mit Zeile 3. IgM und IgG positiv liegt auch nicht mehr in der Phase, in der sich der Großteil der Infektionen abspielen soll.

Es bleibt Zeile 2. Bei 110 Fällen wurden weder IgM, noch IgG nachgewiesen. Nach obigem Chart – die Studie sagt ja nichts zu prä- vs. asymptomatisch – könnten wir uns also bei diesen 110 wirklich voll in der als infektiös geltenden Phase befinden.

Was schreiben die Autoren der Studie dazu?

The proportion of asymptomatic positive cases with both IgM (−) and IgG (−) was 36.7% (95% CI: 31.2–42.4%; n = 110), indicating the possibility of infection window or false positive results of the nucleic acid testing (Table 2).

Sie nennen also neben der Möglichkeit, dass sich die Fälle gerade in der potentiell infektiösen Phase befinden noch die Möglichkeit, dass das zumindest in Teilen falsch positive Testergebnisse sind.

Also stehen wir bei sicher <110 Fällen, die potentiell infektiös sein könnten.

Das wäre für deine Argumentation bisher schon schlimm genug, aber das Studiendesgin setzt jetzt noch einen drauf.

Von diesen <110 Fällen müssten wir – siehe Chart – annehmen, dass sie durch den Test recht früh erwischt wurden. Jetzt gehen die Autoren her und stellen die binnen 2-3 Tagen für zwei Wochen unter Quarantäne. Es scheiden also nochmal alle Fälle aus, die Zufallstreffer kurz nach der Exposition waren, weil die schlichtweg keine Zeit hatten, irgendwie genug Viruslast aufzubauen, um irgendwen anzustecken. Es irritiert mich daher ein wenig, dass du diese Quarantänemaßnahme für deiner Interpretation der Studie zuträglich hältst.

Tatsächlich verbannt dich vermutlich genau diese Maßnahme Tief ins Reich der zweistelligen Fallzahlen – gegenüber der Ankündigung, deine Schlussfolgerung hätte irgendwas mit 10 Mio. Menschen zu tun wirkt das schon sehr, sehr mau.

In Summe: Die Studie soll laut Aussage der Autoren zeigen, dass der Lockdown sehr effektiv war. Und das tut sie auch – sie finden bei den 10 Mio. Test keine neuen COVID 19-Fälle und lediglich 300 asymptomatische, von denen sich die allermeisten als falsch positive Fälle oder Zufallsbefunde von zuvor unentdeckten Altinfektionen entpuppen. Wo hätten die frischen Fälle auch herkommen sollen? Es gibt ja kein Corona mehr in Wuhan, laut Studie. Das zu zeigen scheint mir hier auch die Hauptsache gewesen zu sein und nicht, die Frage der Übertragung durch Asymptomatiker zu klären.

In dem Zusammenhang würde ich sagen, dass der Hinweis der Autoren es gäbe „no evidence“ für die Weitergabe des Virus durch asymptomatische Fälle nicht als „wir würden das gerne umdrehen, dürfen aber nicht, weil wissenschaftlicher Schreibstil und so“ interpretiert werden kann. Im Gegenteil: Ich empfinde es als ziemlich bezeichnend für deine Festgefahrenheit, dass du selbst recht offensichtliche Aussagen der Autoren, dass z.B. weiter Masken getragen werden sollten übergehst und ihnen deine Interpretation der Ergebnisse unterjubelst.
 
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giessl schrieb:
Mit "irrelevant" meinte ich deine Bezugnahme auf die Modellrechnungen aus dem Februar-März, siehe das Zitat von dir, welches ich eingebracht habe. Ich dachte, das wäre offensichtlich. Die Datenlage der Modellrechnungen aus dem Februar und März würde ich eben als schlechter bezeichnen als das, was wir heute haben. Ich hoffe, dir genügt die seit Beginn der Pandemie verstrichene Zeit als Beleg meiner Behauptung.
Achso, jetzt habe ich es verstanden. Sorry fürs Missverständnis. Ich finde diese Verweise aber durchaus für wichtig, da solche Fehler immer wieder passieren und auch immer weiter passieren werden mmn. Auch damals, z.B. bei der Schweingegripppe, hatte z.B. ich glaube der Prof. Neil Ferguson vor Millionen Toten gewarnt, basierend auf Modellrechnungen. Und das ist schon eine Weile her.
Ich bin halt immer skeptisch und bevorzuge valide Daten ggü. Modellrechnungen, wo man je nach Ideologie bzw. Ansicht das sogar so drehen kann, wie man will. (Wenn man denn die Absicht haben würde).
giessl schrieb:
Klar ist da ein Unterschied. Aber die Argumentation "da könnte jemand die Finger im Spiel gehabt haben" ist entweder bei beiden "fruchtbar" (dann können wir uns die Diskussion aber sparen, weil der andere dann immer Unrecht hat) oder bei beiden nicht "fruchtbar". Letzteres halte ich in einem Diskussionsforum für eine weitgehend vernünftige Grundlage. Eine gewisse Großzügigkeit meinerseits spielt da auch mit rein, da ich freiwillig darauf verzichte, das Offensichtliche - nämlich eine mögliche Einflussnahme der chinesischen Behörden - zur Grundlage meiner Argumentation zu machen.
Stimme dir voll zu 👍 . Es geht letztlich um Inhalte, und da sollte es keine Rolle spielen, von wo sie kommen.
Meine "Rechtfertigung": Ich persönlich habe aber einen kleinen Bias in der Richtung, dass ich Resultate von Behörden, die mmn befangen sind, nicht so traue.
giessl schrieb:
Dann nenn' mir doch mal die relevanten Inhalte. Fangen wir mal damit an: Wie viele asymptomatische Testpositive - die sich erst kürzlich infiziert haben - wurden in der Studie gefunden? Das ist doch die wichtige Zahl, oder? Und diese muss ja gigantisch groß sein, wenn du die 10 Mio. Probanden ins Spiel bringst. Wenn diese Zahl nämlich eher klein wäre, dann hätte es ja gar keinen Sinn, die 10 Mio. als Vergleichsgröße ins Spiel zu bringen - es sei denn natürlich, man möchte den Eindruck erwecken, hier hätte es eine Unmenge an relevanten Fällen gegeben.
Ja, ich muss zugeben, die hohe Zahl kann irreführend wirken. Genau so wie bei der Biontech Studie der Wirksamkeit, wo man ca. 40k Probanden hatte und von 95% Wirksamkeit gesprochen hat, aber die relevanten Vergleichsgruppen waren knapp über 100 groß. Und dort würde ich als Argument genau das verwenden und es wäre heuchlerisch, es hier dann nicht zu tun.
giessl schrieb:
Du kannst natürlich argumentieren, dass eine weitläufig akzeptierte Maßnahme besonderer Rechtfertigung bedarf. Es ist nur nicht besonders sinnvoll.
👍
giessl schrieb:
@thepate94227 Bitte entschuldige den längeren Nachtrag, aber ich hab' muss glaube ich noch 1-2 Sachen zu der Studie loswerden.
Kein Problem
giessl schrieb:
Sie nennen also neben der Möglichkeit, dass sich die Fälle gerade in der potentiell infektiösen Phase befinden noch die Möglichkeit, dass das zumindest in Teilen falsch positive Testergebnisse sind.
Erstmal vielen Dank dafür, dass du möglichst sachlich bleibst und dir sogar die Dinge anschaust. Hut ab!
Ja, mmn müssen die das aber auch erwähnen. Weil das ja immer der Fall sein kann. Selbst wenn die Testgenauigkeit bei 99,999999% liegen würde.
giessl schrieb:
Also stehen wir bei sicher <110 Fällen, die potentiell infektiös sein könnten.
Streng genommen sind es ja dia ca. 300, aber ich weiß, was du meinst.
giessl schrieb:
Das wäre für deine Argumentation bisher schon schlimm genug, aber das Studiendesgin setzt jetzt noch einen drauf.
Ist es das eigentlich? Korrigiere mich, aber der Test, den die dort verwendet haben, ist bei weitem nicht so sensitiv wie z.B. der "Drosten-Test" hier. Also ist die Wahrscheinlichkeit für false-positiv viel geringer, aber natürlich da. Und sie schreiben ja, auf welche und wie viele Gene sie getestet haben, meine ich.
Selbst wenn man von ca. 100 "relativ sicheren" positiven Fällen spricht, so ist es doch dann mmn immer noch erstaunlich, dass kein anderer im Umfeld positiv getestet wurde.
Klar, die Studie allein steht nicht für Evidenz und soll auch nicht für meine Argumentation den Anspruch haben, das Thema zu klären.
Nur mmn ist es äußerst fragwürdig, ob überhaupt asymptomatische Menschen andere anstecken können geschweige denn die schwere Erkrankung COVID-19 weitertragen können (aufgrund der geringen Viruslast z.B. )und wie hoch die Warhscheinlichkeit dafür ist. Wenn wir über ein "epsilon" sprechen, dann macht die Maßnahme mmn kein Sinn, zumal der Schaden einer Maske mmn auch zu wenig untersucht wird, gerade bei Kindern und ganz alten, lungenschwachen Menschen sowie bei Menschen, die die Maske lange tragen müssen.
giessl schrieb:
In Summe: Die Studie soll laut Aussage der Autoren zeigen, dass der Lockdown sehr effektiv war. Und das tut sie auch – sie finden bei den 10 Mio. Test keine neuen COVID 19-Fälle und lediglich 300 asymptomatische, von denen sich die allermeisten als falsch positive Fälle oder Zufallsbefunde von zuvor unentdeckten Altinfektionen entpuppen. Wo hätten die frischen Fälle auch herkommen sollen? Es gibt ja kein Corona mehr in Wuhan, laut Studie. Das zu zeigen scheint mir hier auch die Hauptsache gewesen zu sein und nicht, die Frage der Übertragung durch Asymptomatiker zu klären.
Was die Hauptsache ist, ist eine Sache. Was man von den Daten ableiten, vermuten und interpretieren kann, eine andere Sache. Also selbst wenn wir hier nur von ca. 100 sprechen und die engsten Kontakten in Summe ca. 1k sprechen, so ist es mmn schon ein Resultat, das in Richtung meiner Vermutung geht. Ich finde, man müsste sogar erstmal zeigen, dass asymptomatische Menschen andere Menschen mit COVID-19 zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit anstecken kann, um dann eine Maskenpflicht anzuordnen. Und nicht einfach nur so, weil man hofft, das bringt etwas.
Ich warte noch heute auf die Evidenz bzgl. Asymptomatischen (vor allem, die nicht auf Modelle basieren).
giessl schrieb:
In dem Zusammenhang würde ich sagen, dass der Hinweis der Autoren es gäbe „no evidence“ für die Weitergabe des Virus durch asymptomatische Fälle nicht als „wir würden das gerne umdrehen, dürfen aber nicht, weil wissenschaftlicher Schreibstil und so“ interpretiert werden kann.
Das habe ich nicht ganz verstanden? Wie meinst du das? Ich habe nur diese Aussage genommen bzw. die dahinterstehenden Daten, um zu zeigen, dass es eher in die Richtung geht, dass Asymptomatische Menschen eher nicht andere Menschen anstecken, geschweige denn mit COVID-19. Das war's.
giessl schrieb:
Im Gegenteil: Ich empfinde es als ziemlich bezeichnend für deine Festgefahrenheit, dass du selbst recht offensichtliche Aussagen der Autoren, dass z.B. weiter Masken getragen werden sollten übergehst und ihnen deine Interpretation der Ergebnisse unterjubelst.
Ja, deren Statement haben wir gelesen. Aber mmn ist das kein Resultat ihrer Studie in dem Sinne. Wüsste auch nicht, wo sie es gezeigt hätten. Also wirklich kausal. Und nicht nur in Sinne: "wir haben viele getestet, Corona ist quasi weg, also haben alle Maßnahmen gewirkt."
Das wäre mmn nicht wissenschaftlich.

Aber ja, festgefahren sind wir wohl alle. Ich versuche, immer für alles offen zu sein. Nur: kann man sich vom Confirmation Bias lossagen? Was tut man, wenn 10 Studien A behaupten und 10 andere Studien Nicht-A behaupten? Letztlich ist es eine Art Glaubenssache. Zudem ist die Wissenschaft auch nicht immer "einig" und auch nicht die einzige große Wahrheit mmn.
 
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