Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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drago-museweni schrieb:
sinnvolles Konzept sagt dir anscheinend garnichts, dieser Lockdown ist sicher keines
Er war offensichtlich zu lasch ^^ ... aber hinterher ist man immer schlauer.
drago-museweni schrieb:
vor allem mit seinen wirren Regeln
Bin ich auch kein Fan von, ist aber zum Teil auch unserem Rechtsstaat geschuldet.
drago-museweni schrieb:
das permanent Krankenhäuser geschlossen werden blendest du auch aus, Pflegekraftmangel herrscht schon sehr lange und interessiert aber keinen Politiker...
Alles schön und gut, aber selbst wenn wir doppelt so viele Krankenhäuser und fünfmal so viel Pflegepersonal hätten, wären die innerhalb weniger Wochen ausgelastet, wenn man es einfach laufen ließe.
 
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drago-museweni schrieb:
Erstens stimmt das so nicht mehr bei uns ist es schon wieder besser, geworden. Und so wie es aussieht bringt der Lockdown eh nicht wirklich was wenn du die Infektionszahlen anguckst, vor allem liest man Permanent das es in Pflegeheimen extrem ist bei uns wieder eines 60 Bewohner plus 18 Pfleger und was bringt da der Lockdown und die Masken anscheinend garnichts..
Von der Situation in der einen Region sollte man nicht direkt auf Situationen in anderen Regionen schließen. Zudem widersprichst Du Dir selbst, wenn Du sagst, der Lockdown bringe nicht wirklich etwas, wenn Du gleichzeitig feststellen kannst, dass es in Deiner Region schon wieder besser aussieht.

Der Lockdown wirkt nicht so effektiv, wie er könnte, wenn sich alle an die Regeln halten würden. Auch sinnvollere Konzepte würden nicht viel bringen, wenn die Leute sich nicht um die Regeln scheren würden. Zudem war der Anstieg der Infektionszahlen vorausgesagt worden, denn man befürchtete doch gerade, dass sich mehr Menschen über Weihnachten und Silvester infizieren würden. Bei den Meldezahlen gab/gibt es Verzögerungen, die durch die Feiertage und Praxisschließungen entstanden sind.

Ohne die Maßnahmen würde die Situation anders aussehen, aber ganz sicher nicht noch besser als sie jetzt ist. Ausgangssperren ab 20:00 Uhr und ein womöglich absolutes Kontaktverbot wie im Kreis Gifhorn sind das Resultat aus den milden Einschränkungen kombiniert mit der fehlenden Selbstdisziplin der Menschen in den letzten Tagen. Hinzu kommt, dass politisch Verantwortliche unbedingt die Ausbreitung von neuen Virusvarianten von Sars-CoV-2 unbedingt eindämmen/verhindern wollen. Dass dies sinnvoll ist, zeigen Modellrechnungen zu B.1.1.7 aus England; die Auswirkungen einer höheren Übertragbarkeit des Virus könnte dramatischere Folgen haben, als wenn das Virus noch tödlicher werden würde.
 
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Tengre schrieb:
Jetzt mal ernst, wie hätten deine Pläne ausgesehen?(also damals bis jetzt)
-Keine Krankenhaus Behandlung für Pflegeheimbewohner oder noch weiter runter.
-> alles ab 60 J. ?
Nö aber was bringt dem Pflegeheimbewohner der Lockdown wenn die Pfleger arbeiten müssen mit Corona infektion ohne Symptome das wiederspricht doch schon allem Verstand die Leute solch einer Gefahr auszusetzen.
Natürlich gehören auch die Menschen behandelt das habe ich auch nie anders behauptet wird einem aber immer gleich unterstellt wenn man nicht zu den Lockdown Anbetern gehört... (überspitzt)

Zum Thema Risikopatientenschutz ich gehöre da auch dazu, allerdings verzichte ich hald darauf groß mit Fremden Personen großartig zusammenzukommen und Kontakt zu haben da muss sollte man sich schon auch selber kümmern, und nicht jeden anderen zusätzlich gängeln.
Die hatten im Sommer genug Zeit Konzepte zu erarbeiten bekommen viel Geld haben studiert und das kommt dabei raus Leute einsperren wie im finsteren Mittelalter ?

Noch dazu dürften dann nicht Millionen von Leuten in die Arbeit rumpeln wo zig Haushalte versammelt sind in den Hallen, aber da geht es ja um Geld, der Firmen und des Staats..

Gleiches versagen jetzt beim Impfen, DE bekommt das auch nicht gebacken..

@Pym bei uns gingen die Zahlen auch vor dem harten Lockdown auch schon langsam zurück...

Ps: jetzt sind dann die Bartträger dran weil die FFP2 Maske nicht 100% anliegt, es wird ganz schön traurig..
 
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Der Impfstoff wär schon der Wahnsinn aber, bekommen tut man den ja leider nicht wirklich...
 
drago-museweni schrieb:
Nö aber was bringt dem Pflegeheimbewohner der Lockdown wenn die Pfleger arbeiten müssen mit Corona infektion ohne Symptome das wiederspricht doch schon allem Verstand die Leute solch einer Gefahr auszusetzen.
Natürlich gehören auch die Menschen behandelt das habe ich auch nie anders behauptet wird einem aber immer gleich unterstellt wenn man nicht zu den Lockdown Anbetern gehört... (überspitzt)

Zum Thema Risikopatientenschutz ich gehöre da auch dazu, allerdings verzichte ich hald darauf groß mit Fremden Personen großartig zusammenzukommen und Kontakt zu haben da muss sollte man sich schon auch selber kümmern, und nicht jeden anderen zusätzlich gängeln.
Die hatten im Sommer genug Zeit Konzepte zu erarbeiten bekommen viel Geld haben studiert und das kommt dabei raus Leute einsperren wie im finsteren Mittelalter ?

Noch dazu dürften dann nicht Millionen von Leuten in die Arbeit rumpeln wo zig Haushalte versammelt sind in den Hallen, aber da geht es ja um Geld, der Firmen und des Staats..

Gleiches versagen jetzt beim Impfen, DE bekommt das auch nicht gebacken..

@Pym bei uns gingen die Zahlen auch vor dem harten Lockdown auch schon langsam zurück...

Ps: jetzt sind dann die Bartträger dran weil die FFP2 Maske nicht 100% anliegt, es wird ganz schön traurig..

Naja hätte man alles laufen gelassen,
viele Infizierte -> Mehr Schwerstfälle -> Mehr Personalausfall .
->Dann hätte man einige Gruppen nicht mehr Behandelt ... ganz einfach.
(also ist nichts mit unterstellen, sondern eine Tatsache oder du blendest es halt aus)

(Wiederholung)
Und im Gegensatz andere Industrieländer.. haben wir einen schlechteres Personalschlüssel
+ die Pflege pfeift schon vor Corona aus dem letzten Loch.
https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-gute-arbeit-gegen-pflegenotstand-4181.htm
https://www.tagesspiegel.de/politik...nkenschwester-fuer-13-patienten/19370914.html
https://www.aktuelle-sozialpolitik.de/wp-content/uploads/2017/05/Anzahl-Pflegekräfte-internationaler-Vergleich-Bertelsmann.jpg (Tabelle 2012, also wissen die Menschen hier schon länger Bescheid gel)

Na klingelt es warum wir es nicht laufen lassen können?

Die Ressource "Medizinisches Personal" wo in Deutschland einen Mangel herrscht, konnten/können wir nicht verheizen und die Versorgung aller Bundesbürger riskieren, nur damit paar weiterhin halli gali machen können.
(Wie oft man das erwähnen müssen...)

BTW.
in 20 Jahren brauchen wir über 1 Millionen , kannst dich ja umschulen und beim Nächsten Pandemie -> kannst du weiterhin arbeiten gehen. ;) joke

Also ich höre nachdem wir Corona einigermaßen sehr gut unter Kontrolle haben mit meinem beruf in der Pflege auf, kannst für mich einspringen :schluck: joke

Gruß
 
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Mich nervt dieses herumgeheule einfach nur noch. Von wegen "so viele Regelungen, da blickt man gar nicht durch". Ganz einfach: Generell gilt: So wenig Leute treffen wie möglich. Je mehr Leute die Grenzen der Verordnungen ausreizen, desto enger werden diese gezogen. Der Bereich zwischen Verordnung und Eigenverantwortung wird enger.

Besonders kotzt mich hier das Verhalten der Covidioten an. Die Anpassung von Maßnahmen wird als Zeichen von "braucht eh keiner" interpretiert. Das ist genauso wie wenn ein Kleinkind drauf besteht einen roten Baustein "blau" zu nennen. So viele Farben, wer soll denn da durchblicken. Warum einzelne Farben benennen, wenn eh alles bunt ist?

Dieses permanente Bullshit-Gequatsche regt mich auf.
  • "Nur eine Grippe" -> Vielfaches von Grippetoten der letzten Jahrzehnte zusammen -> "Ja es gibt doch schlimmere Krankheiten" -> Unnatürliche Todesursache Nummer eins weltweit -> "alles geplant"
  • "Die Krankenhäuser sind leer" -> Intensivstationen laufen reihenweise voll, erste Fälle von Triage -> "aber es sind nicht alle Intensivbetten von Covid-19-Patienten belegt".
  • "Wo sind die Toten" -> Todeszahlen erreichen wöchentlich neue Rekorde, in den Krematorien stapeln sich die Särge -> "an oder mit corona"
  • "warum wird nicht mehr im ÖPNV getan?" -> FFP2-Maskenpflicht -> "wer soll das bezahlen"
  • "mehr für den Schutz der Risikogruppen tun" -> Schnelltests an Pflegeheimen -> "ich lass mich doch nicht testen!" -> Besuchsverbote -> "ihr könnt mir doch nicht den Besuch von x verbieten!"....
 
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@B.XP wenn bei dir die Emotionen so hoch gehen, dann atme tief durch und lass es nicht an dich rangehen. Sonst kann so eine Wut toxisch wirken. Es scheint so, als nimmst du die kritischen Aussagen persönlich... Muss nicht sein.
 
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thepate94227 schrieb:
@B.XP wenn bei dir die Emotionen so hoch gehen, dann atme tief durch und lass es nicht an dich rangehen. Sonst kann so eine Wut toxisch wirken. Es scheint so, als nimmst du die kritischen Aussagen persönlich... Muss nicht sein.
So eine als guten Rat verkleidete Stichelei muss auch nicht sein. Es kann gesünder sein, seine Emotionen zu äußern, als sie runterzuschlucken.
 
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Tengre schrieb:
Naja hätte man alles laufen gelassen,
viele Infizierte -> Mehr Schwerstfälle -> Mehr Personalausfall .
Durchaus möglich aber sehen aber anscheinend nicht alle so;
Zumindest der Chef der Kassenärzte attestierte am Mittwoch, der Lockdown habe „quasi nichts gebracht“.

Wissen wird man es nie richtig es sei den man zieht wieder Schweden ran, und wie sich das dann verhält weiß ich nicht.. (Die Äpfel ka)


Und im Gegensatz andere Industrieländer.. haben wir einen schlechteres Personalschlüssel
+ die Pflege pfeift schon vor Corona aus dem letzten Loch.
Das habe ich auch nicht angezweifelt und ich glaube auch schon mehrfach selbst hier geschrieben...

....kannst dich ja umschulen und beim Nächsten Pandemie -> kannst du weiterhin arbeiten gehen.

Also ich höre nachdem wir Corona einigermaßen sehr gut unter Kontrolle haben mit meinem beruf in der Pflege auf, kannst für mich einspringen

Ich war nie Zuhause, bei uns brummt der Laden (2020 Rekordjahr) und da wir als EVU eingestuft sind, sind wir angeblich sogar Systemrelevant, (Ja ohne Strom läuft nix) desweiteren bin ich kein richtiger Menschenfreund, und halte mich trozdem an die Regeln...

Meinen Respekt hast du, wenn du den Job ausübst bei den Arbeitszeiten/Bezahlung auf jeden Fall, ich bleibe in meinem Beruf, ist für beide Seiten Gesünder..;)


Söders FFP2-Pflicht zeigt, dass die Verantwortlichen geschlafen haben
 
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Pym schrieb:
So eine als guten Rat verkleidete Stichelei muss auch nicht sein. Es kann gesünder sein, seine Emotionen zu äußern, als sie runterzuschlucken.
Warum Stichelei? Ich habe auch nicht gesagt, dass er seinen Emotionen nicht freien Lauf lassen soll. Ich hinterfrage nur die Emotionen an sich, woher die Wut kommt und ob das so sein sollte.
 
Pym schrieb:
Der Lockdown wirkt nicht so effektiv, wie er könnte, wenn sich alle an die Regeln halten würden. Auch sinnvollere Konzepte würden nicht viel bringen, wenn die Leute sich nicht um die Regeln scheren würden. Zudem war der Anstieg der Infektionszahlen vorausgesagt worden, denn man befürchtete doch gerade, dass sich mehr Menschen über Weihnachten und Silvester infizieren würden. Bei den Meldezahlen gab/gibt es Verzögerungen, die durch die Feiertage und Praxisschließungen entstanden sind.
An welchen Zahlen machst du einen Anstieg über Weihnachten und Silvester fest?
1610578268128.png

Seit Weihnachten sind fast 3 Wochen vergangen. Verringerte Testzahlen und Meldungen werden sicher dazu beitragen, dass die Werte teilweise sehr niedrig sind. In welchem Ausmaß eine Verzerrung vorliegt, wird sich noch zeigen. Wenn aber ein paar Feiertage das ganze Meldesystem so aus dem Ruder bringen, dass es Monate braucht (der erste ist bald vorbei...), um sich wieder zu normalisieren, dann haben wir auch andere Probleme...

Was mich an der ganzen Diskussion wundert, ist das willkürliche Jonglieren mit den (absoluten) Infektionszahlen (da fällt auch die 7 Tageinzidenz darunter) als Indikator für die Ausbreitung des Virus von den meisten Medien, ohne dabei Testzahlen, geänderte Teststrategien entsprechend sinnvoll zu bewerten. Vielleicht habe ich eine entsprechend sinnvolle Auswertung auch nur noch nicht gefunden... Aber ich tue mich wirklich schwer, die Entwicklungen vernünftig einzuschätzen.
 
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@thepate94227 - meine Therapie: Ich fress das nicht in mich rein sondern teile meinen Frust mit euch :) Keine Sorge, irgendwelche Trolle im Netz bringen mich nicht aus der Ruhe.

Was mich aber tatsächlich sorgt, und das mehr als das Virus selbst ist der Umgang dieser Asozialen damit. Eine Freundin von mir arbeitet im Intensivbereich und ist wie viele weitere ihrer Kolleginnen und Kollegen dank eines übergriffigen Coronapatienten jetzt selbst erkrankt. Eine FFP2-Maske schützt nicht mehr, wenn sie einem vom Patienten vom Gesicht gerissen wird, bevor dieser das Personal anhustet. Diese Individuen sollten dem Hippokratischen Eid danken, dass sie nicht umgehend zum Sterben vor die Tür gesetzt werden.
So viel Security, wie der Einzelhandel wegen aggressiven Zeitgenossen bräuchte, gibt es in diesem Land nicht.
Den Herrschaften ist es nicht klar, dass das was sie treiben nicht nur ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz ist, sondern oft genug mit vorsätzlicher Körperverletzung bzw. Androhung von Straftaten einher geht. Freunde aus dem Einzelhandel erzählen von solchen Geschichten tagtäglich. Da werden schon mal Verkäufer mit Messern bedroht; Irgendwann sagen sie nix mehr, weil sie schlicht Angst um ihr Leben haben.

Wie dumm die Covidioten sind bekomme ich ja schlicht aus der Filterblase meiner Schwiegermutter mit. Letztes Jahr kam zwischendurch ein "überweist eurer Geld auf Konto X um es vor der Enteignung zu schützen". Mein Schwiegervater hat zum Glück schlimmeres verhindert. Wobei "dumm" jetzt nicht mal der richtige Begriff ist. Das was in dem Lager an Angst und Panik geschürt wird, mit welchen Methoden den Leuten das Gehirn gewaschen wird ist einfach nur erschreckend. Das ganze Thema zeigt - auch nach den "querschenken"- Geschichten - fast schon Züge von organisiertem Verbrechen.

@Seppuku - Zu deinen Zahlen: Deine 7-Tages-Inzidenz ist keine Absolute Zahl, sondern eine Relation zwischen bestätigten Infektionen zu Bevölkerungszahl.
Die absolute Zahl an Tests und die Positivrate kann dir nur einen Hinweis darauf geben, wie zielgerichtet die Tests eingesetzt werden bzw. eine Indikation, wie hoch/gering die Dunkelziffer ist.
 
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@B.XP
Vielleicht habe ich es missverständlich formuliert. Mir ist klar, wie die 7-Tageinzidenz errechnet wird. Wenn ich aber eine verzerrte Zahl ins Verhältnis mit einer anderen (davon unabhängigen) Größe setze, ist auch dieses Verhältnis verzerrt und macht es nicht richtiger.
 
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Hallo

B.XP schrieb:
"Die Krankenhäuser sind leer" -> Intensivstationen laufen reihenweise voll, erste Fälle von Triage -> "aber es sind nicht alle Intensivbetten von Covid-19-Patienten belegt".
Die Krankenhäuser sind auch ziemlich leer, was voll ist sind die Intensivstationen und Coronastationen, Krankenhäuser bestehen aber nicht nur aus Intensivstationen und Coronastationen.
Die Intensivstationen und Coronastationen machen nur einen ziemlich kleinen Teil von Krankenhäusern aus, als gesamte Einheit betrachtet sind Krankenhäuser aktuell nicht wirklich gut gefüllt.
Überfüllte Intensivstationen und Coronastationen inkl. überforderten/erschöpften Intensivpflegern lassen sich medial besser verkaufen als z.B. gelangweilte Pfleger/MTRA einer Endoskopie/Radiologie.

B.XP schrieb:
"warum wird nicht mehr im ÖPNV getan?" -> FFP2-Maskenpflicht -> "wer soll das bezahlen"
Wenn wir mit FFP2 Masken die Infektionsrate senken würden dann wären die FFP2 Masken deutlich günstiger als der ziemlich uneffektive und sehr teure Shutdown.

B.XP schrieb:
Diese Individuen sollten dem Hippokratischen Eid danken, dass sie nicht umgehend zum Sterben vor die Tür gesetzt werden.
Dem Hippokratischen Eid hat niemand mehr etwas zu verdanken, der Hippokratische Eid hat seit Ewigkeiten keine Bedeutung mehr, den Hippokratischen Eid legen Ärzte seit Ewigkeiten nicht mehr ab.

Grüße Tomi
 
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Seppuku schrieb:
An welchen Zahlen machst du einen Anstieg über Weihnachten und Silvester fest?

Seit Weihnachten sind fast 3 Wochen vergangen. Verringerte Testzahlen und Meldungen werden sicher dazu beitragen, dass die Werte teilweise sehr niedrig sind. In welchem Ausmaß eine Verzerrung vorliegt, wird sich noch zeigen. Wenn aber ein paar Feiertage das ganze Meldesystem so aus dem Ruder bringen, dass es Monate braucht (der erste ist bald vorbei...), um sich wieder zu normalisieren, dann haben wir auch andere Probleme...

Was mich an der ganzen Diskussion wundert, ist das willkürliche Jonglieren mit den (absoluten) Infektionszahlen (da fällt auch die 7 Tageinzidenz darunter) als Indikator für die Ausbreitung des Virus von den meisten Medien, ohne dabei Testzahlen, geänderte Teststrategien entsprechend sinnvoll zu bewerten. Vielleicht habe ich eine entsprechend sinnvolle Auswertung auch nur noch nicht gefunden... Aber ich tue mich wirklich schwer, die Entwicklungen vernünftig einzuschätzen.
Konkrete Zahlen hatte ich nicht genannt, nur eben, dass befürchtet wurde, dass mehr Menschen sich über die Zusammenkünfte zu Weihnachten und Silvester infizieren würden. Es kann nun darüber spekuliert werden, inwieweit die Appelle zur Vorsicht erhört und befolgt worden sind. Nach Silvester sind erst 2 Wochen vergangen und dieser Januar hat 31 Tage, d.h. es stehen mit dem erst jungen, heutigen Donnerstag noch 18 Tage bevor, ehe er vergangen ist. Mitnichten ist der erste Monat 2021 bald vorbei.

Vom RKI Covid-19-Dashboard hast Du die Grafik für die Zahlen nach Erkrankungsdatum/ersatzweise Meldedatum herangezogen. Nutzt man aber die Grafik für die Zahlen nach Meldedatum allein, kann man deutlicher sehen, wie sich verringerte Testzahlen und Meldungen in den Statistiken niederschlagen. Da sind die Lücken zum Ende des Jahres 2020 hin größer und der Zuwachs fällt Anfang Januar 2021 massiver aus.

fälle tag.png
 
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drago-museweni schrieb:
Guck nach Schweden, klar ist es nicht 100% gleich
Schweden ist nicht nur nicht zu 100% gleich.
Mir geht es ziemlich auf den Sack, dass momentan von vielen hier so getan wird, als wären Schweden und Deutschland demografisch und geografisch vergleichbar.

Der Standardvergleich Deutschland vs. Schweden vergleicht Bevölkerungszahl und Infizierte pr 1.000.000 Einwohner. Dieser Vergeich legt nahe, dass Schweden "ohne Maßnahmen" nicht wirklich viel schwerer getroffen wurde.
Der Vergleich ignoriert jedoch einige ziemlich wichtige geographische Unterschiede ... und er ignoriert, dass sogar Schweden Massnahmen ergriffen hat (sie waren nur nicht so hart).

Zunächst die Durchschnittliche Bevölkerungsdichte ... in Schweden lebt nur knapp ein Achtel der Bundesbevölkerung.
Die Landfläche Schwedens beträgt 410.000 km² - die von Deutschland nur 350.000km².
In Deutschland wohnen also 8 mal so viele Menschen auf knapp einem Achtel weniger Fläche.
Rein rechnerisch hat ein Schwede also fast 10 mal so viel Platz wie ein Deutscher.

Klar wohnen auch in Schweden viele in Ballungsräumen ... aber lang nicht so viele, wie in DE. Sowas wie den Ruhrpott gibts in Schweden schlicht und ergreifend nicht. Und auch sowas wie Berlin, wo ein Teil der Stadt 40 jahre lang nur durch Verdichtung wachsen konnte, gibt es in Schweden nicht.
Es gibt gravierende Unterschiede zwischen einer schwedischen und einer deutschen Metropolregion.

Wenn man Inteeresse an einem belastbaren vergleich zwischen Schweden und Deutschland hat, dann vergleicht man nicht einfach die kompletten Staaten miteinander, sondern z.B. München mit Stockholm und das ländliche Brandenburg mit Dalsland.

Demografie und Geografie dürfen bei so einem Vergleich nicht einfach ignoriert werden, denn dass z.B. die Bevölkerungsdichte beim Infektionsgeschehen eine Rolle spielt, kann man sogar innerhalb Deutschlands beobachten.
Dort, wo man sich Mühe geben muss, um am tag 3 Fremde zu treffen, infiziert man sich natürlich nicht so leicht, wie an einem Ort, wo man täglich mehreren hundert Menschen einfach nicht gut aus dem weg gehen kann.
 
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Ein paar Beispielzahlen aus dem demographisch mit Schweden vergleichbaren Norwegen:

Ich lebe in Norwegen in einer ländlichen Region mit folgenden Werten:
Infizierte: 22
Bevölkerung: 10.037
Bevölkerungsdichte: 9,5 / km²
Neuinfektionen seit Montag dieser Woche: 1

Auf der anderen Fjordseite sehe ich eines der derzeit kritischsten (in Sachen Neuinfektionen) Ballungsgebiete:
Infizierte: 1847
Bevölkerung: 207.015
Bevölkerungsdichte: 413,2 / km²
Neuinfektionen seit Montag dieser Woche: 48



Wie @DerOlf schon schrieb, nichtmal die Ballungsgebiete in Schweden (oder Norwegen oder Finnland) sind mit Ballungsgebieten in Deutschland vergleichbar.
Von den ländlichen Regionen ganz zu schweigen.

Ich lebe in einer vergleichsweise dicht besiedelten ländlichen Region.
Genau wie in Schweden (oder Finnland) sind weite Teile des Landes aber (nahezu) menschenleer.
Ich brauche hier nur über die nächsten paar Hügelketten zu gehen, danach kommt dann für etliche zehn Kilometer nichts mehr ausser Wald und Felsen. Dann kommt eine einsame Strasse, und dann wieder etliche zehn Kilometer nur Wald und Felsen.
 
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B.XP schrieb:
Mich nervt dieses herumgeheule einfach nur noch. (...)
  • "Wo sind die Toten" -> Todeszahlen erreichen wöchentlich neue Rekorde, in den Krematorien stapeln sich die Särge -> "an oder mit corona"
Du meinst vermutlich so etwas. Traurig, wenn von überlasteten Krematorien berichtet wird, diese aber davon nichts wissen ;)
https://de.rt.com/inland/111503-zwickau-uberbelastung-bestattungswesens-offenbar-erfunden/

Es ist in der heutigen Zeit sehr wichtig verschiedene Medien zu konsumieren, damit man nicht in einer Filterblase gefangen gehalten wird.
 
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Lol RT deutsch, du stützt dich regelmässig auf absolute Qualitätsmedien oder?

Ja man sollte verschiedene Medien konsumieren. Nur sollte man alle gleich kritisch sehen und nicht einfach überfürhte Propagandamedien unkritisch zitieren nur weil sie das passende Schreiben zu dem, was man hören will.

RT Deutsch ist ein russischer Propgandasender und nichts anderes. Er "berichtet" regelmäßig alternative Wahrheiten, die sich regelmässig als erstunken und erlogen herausstellen. Prominentestes Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Lisa

PS: Man kann sich auch den Artikel der WSZ (Zeitung, ist auch ne geile Übertreibung für diesen wohl eher privaten Blog) auch auf deren Seite durchlesen. Da ist auch schnell klar, was für ein "kritisches" Blatt das ist. Die Recherche bestand darin, einmalig an dem Friedhof vorbeizugehen und festzustellen, das da grad nicht viel los war. Mit wem man angeblich gesprochen hat, darüber schweigt man sich aus, andere Infos hat die Recherche nicht erbracht. Wenn ich dann aber sowas lese: "Dies ist umso verwunderlicher, da sich Voigtsberger selbst noch vor kurzem mit der Aussage „Wir sind voll“ der „Freien“ Presse gegenüber an der derzeitigen Panikmache beteiligt hatte." und ähnliches, bleibt für mich bei einer kritischen Beurteilung nur das Urteil: schlechter Journalimus, unzureichende Recherche, Vermutungen werden als Fakt verkauft.

Ergo genau das, was die ganzen Zweifler der etablierten Presse vorwerfen...
 
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