Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
mykoma schrieb:
Und dazu kommt noch das Problem, das es sich dabei um sehr gefragte Ware handelt, die schneller ausverkauft ist, als man schauen kann.
Wenn dann ein Angebot kommt, wird zugegriffen, auch auf das Risiko, das es nicht der Norm entspricht.

Wenn man die Preise für Masken betrachtet, würde es mich auch nicht wundern, wenn die von einem Händler zum nächsten wandern und jeder einen Aufschlag draufsetzt um Reibach zu machen.
Moin

Also das wird mit Sicherheit nicht so sein. Schließlich hat ein Krankenhaus auch eine Fürsorgepflicht seinen Mitarbeitern gegenüber. Außerdem wird das Personal schon penibel darauf achten, mit welchen Masken sie ausgestattet werden.

Wenn es wirklich so fahrlässig gehandelt werden sollte, es wäre längst ein Aufschrei durch die Medien gegangen.

Und eine Lieferung, bzw. eine Charge zu kontrollieren ist ja wohl kein Hexenwerk.

Gruß
Nobsi
 
Der Aufschrei ging und geht doch durch die Medien!
Besonders einige Asklepios Kliniken fallen bislang unrühmlich auf.
Haben Ihren Mitarbeitern unzertifizierte Masken für die Arbeit mit COVID19 Patienten gegeben und behaupten nur, die Zertifizierung sei nachgeholt worden, ohne dafür einen Beweis liefern zu wollen. Da glauben einige Mitarbeiter eben nicht daran, weil sich viele Mitarbeiter eben mit COVID19 angesteckt haben und es nicht auf ihr Freizeitverhalten, sondern auf die Arbeitsbedingungen schieben.
Der erhöhte Infizierungsdurchschnitt von Mitarbeitern im Gesundheitssektor kann auch durch fehlerhafte Masken verursacht sein. Das die Gesundheitsmitarbeiter die übrigen Hygieneregeln kennen und anwenden, darf man wohl annehmen.
Die Kontrolle der Masken auf den Prüfaufdruck hin müssen eben die Mitarbeiter übernehmen, wie auch die Käufer im Einzelhandel. Gegen gefälschte Aufdrucke ist der einfache Bürger aber recht hilflos. Nur die wenigsten haben doch ein Mikroskop zu hause und können es auch fachgerecht bedienen.
Hier ist einfach die Regierung gefordert, solche Produkte ohne Zulassung und damit falschem Verpackungs-/Warenaufdruck aus dem Verkehr ziehen zu lassen.
 
DerOlf schrieb:
Setzt euch mal ne Brille auf, atmet einige Male in die Maske aus ... wenn die Brille dann beschlagen ist, dann sitzt die Maske falsch bzw. schließt nicht richtig (die Brille sollte kalt sein ... momentan draußen kein Problem).
Die OP-Masken mit dem Draht kannst du gar nicht so genau an die Gesichtsstruktur anpassen, dass nichts entweicht. Ich bereue es, dass ich diesen Mist bei Amazon bestellt habe. Mein Arbeitgeber stellte wenig später doppellagige Stoffmasken zur Verfügung. Die lassen sich wesentlich besser anpassen. Trotzdem kann ich da mit bloßen Augen die Struktur erkennen, wenn ich sie gegen das Licht halte. Eigenschutz wohl damit auch nicht so prall.

Wegen dem Preis von FFP2 (ich würde mir ohnehin nur FFP3 kaufen, aber egal):
An der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wird vom BfArM eine Untersuchung mit FFP2-Masken unterstützt. Nach den bisherigen Erkenntnissen bleibt die Filtereigenschaft an verschiedenen Bauarten von FFP2-Masken wesentlich erhalten, wenn man die Dinger in den Backofen packt bei der richtigen Temperatur.
Oder halt 7 Tage trocknen..
https://www.fh-muenster.de/gesundheit/forschung/forschungsprojekte/moeglichkeiten-und-grenzen-der-eigenverantwortlichen-wiederverwendung-von-ffp2-masken-im-privatgebrauch/index.php
 
Zuletzt bearbeitet:
downforze schrieb:
Eigenschutz wohl damit auch nicht so prall.
Ist es leider auch nicht.

Wir haben unser Kontingent nun auf 100 FFP2 Masken und 50 OP Masken daheim aufgestockt. Ich vermute das sollte genügen. Aber wer weiß...
 
thepate94227 schrieb:
Ich muss das erstmal suchen, das war eine Weile her
Dann suche und liefere; aber hör auf, hier einen sonderbaren Schwachsinn nach dem anderen zu behaupten der entweder schlicht nicht zutreffend ist oder schon längst widerlegt wurde... ;)

thepate94227 schrieb:
Nein, behält sie nicht.
Doch, tut sie; Drostens Aussage war korrekt und ist das auch weiterhin. :0)

thepate94227 schrieb:
Ich glaube, das war pauschal gesagt
Du glaubst Unsinn, ich weiß. Vor allem, ohne dir seine Aussagen überhaupt angehört zu haben - andernfalls du ja nicht derart blind herum steuern würdest mit solch offensichtlich ausgemalten Mutmaßungen.

Nein, nochmal: Bhakdi hat vor knapp einem halben Jahr sogar behauptet, dass "das Virus nicht mehr da ist" - nicht weil sich im Sommer die Anzahl der positiv Getesteten trotz steigender Testzahlen kaum änderte (was zudem falsch ist; eine weitere Lüge deinerseits) sondern weil er sich einzig und alleine auf die Sentineltests bezogen hat und in seinen YouTube-Filmchen sämtliche anderen Zahlen, Tests und Ergebnisse völlig unter den Tisch hat fallen lassen.

Es gab nämlich zeitweilig keine einzigen positiven Fälle mehr bei den Sentineltests in Deutschland; und seine dümmliche Behauptung aufgrund dieses Umstands war es zu äußern, dass es also keine(!) neuen Fälle mehr gibt.

thepate94227 schrieb:
Monetarisieren ist kein Gegenargument.
Wer seine Lügen über Plattformen verbreitet um Geld damit zu machen, wer seine Lügen durch Bücher zu Geld machen möchte; doch, genau das ist es.

thepate94227 schrieb:
Zu jeder Zeit, überall - wie?
Keinen Ahnung, vermutlich durch Naivität und der Unfähigkeit eigenständig recherchieren zu können. Deshalb spinnst du dir hier auch so viel zusammen und kannst am Ende doch nichts mit Substanz dazu liefern.

thepate94227 schrieb:
Ich poste mal die Studien, die ich in #12.204 erwähnt habe.
Du hast dort keine Studien erwähnt. Du hast einfach nur die Existenz von Studien behauptet, die schlicht nicht existieren.
Wann postest du sie denn nun endlich? Wirds mal was? Lieferst du endlich mal was mit Substanz oder bleibt die Basis deiner ganzen "Argumentation" ein einziges Märchenschloss, dass längst wie ein Kartenhäuschen umgefallen ist?

Dir liegen nun dutzende Studien vor die belegen, dass Masken das Infektionsrisiko signifikant senken. Es können gerne noch weit mehr werden.
Wo sind sie denn nun, die Studien, die das Gegenteil belegen würden, hm?

Die nächsten Ausreden sind zu erwarten... ^_-

thepate94227 schrieb:
Interessant. Es wird das Wort Pandemie in dem Kontext nicht gebraucht.
Was er damals sagte und womit er auch weiterhin Recht behält, auch wenn du nicht verstanden hast, was er da sagte: Die Pandemie lässt sich mit Masken nicht stoppen/aufhalten.

thepate94227 schrieb:
In dem Beispiel ging es um einen Infizierten, was er tun kann, um andere zu schützen. Klarer gehts nicht. Dann gehts um die Maske und er sagt "Damit hält man es nicht auf".
Exakt.
Denn aufhalten könnte man das Virus nur mit etwas, dass das eben auch tatsächlich und effektiv tut - etwas, das das Infektionsrisiko also nahe 0 bringt. Masken sind aber eben nicht dazu da, die Verbreitung des Virus aufzuhalten, sondern zu verlangsamen/bremsen.

Eine Unterscheidung, die eigentlich klar ist, die du aber dennoch - weshalb auch immer - nicht begreifst.

thepate94227 schrieb:
Es ist keine Exponentiallkurve.
Doch, es ist immer wieder eine Exponentialkurve.
Wenn du dazu etwas lernen willst:
Ergänzung ()

thepate94227 schrieb:
Dazu kommt es, dass ich Meldungen von Menschen, die gar nicht Maßnahmen-kritisch sind, höhre, dass Kindern mit Maske zum Teil ohnmächtig werden usw.
Märchen, Ammenmärchen und ersonnene Anekdoten.
Es werden keine Kinder ohnmächtig, nur weil sie eine Maske tragen...

Nun gibts in Verschwörungstheorie-Kreisen das Gerücht, dass eine sogenannte Rückatmung des ausgeatmeten CO² existiere und das irgendwie dennoch schädlich wäre (Atemnot, Schwindel, blabla-blubb). Sie berufen sich dabei auf folgende Studie aus 2004, die von der TU München im Jahr darauf angenommen wurde:
https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

Die Arbeit wurde von Frau Dr. Ulrike Butz eingereicht - für ihre Versuche hatte die Medizinerin zwei Arten von handelsüblichen und zu dieser Zeit in Krankenhäusern verwendeten OP-Masken genutzt. Nur sind die Ergebnisse dieser Arbeit eben nicht jene, die von Verschwörungsheinis verbreitet werden; einzelne Aussage werden aus dem Kontext gerissen zitiert.
Es wird in diesen Kreisen von Spinner so getan, als hätten Testpersonen nach etwa 30 Minuten irgendwelche Symptome für Sauerstoffmangel gezeigt. Diese vermeintlichen Erkenntnisse sind aber gar nicht in der Dissertation zu finden, sogar das Gegenteil ist der Fall.
Es heißt explizit über die Testpersonen, die eine OP-Maske trugen: "Eine kompensatorische Erhöhung der Atemfrequenz oder ein Abfall der Sauerstoffsättigung wurde dabei nicht nachgewiesen." (Seite 43)
Auch beim Herzschlag gab es keine signifikante Erhöhung oder Verringerung (Seite 31).

Ja sogar die Autorin dieser Arbeit, Ulrike Butz sagte auf Nachfrage der DPA (= Presseportal): "Man kann aus der Arbeit keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen ableiten. Das wäre unseriös."
Quelle: https://archive.is/LH9Ep

Klar kann eine Änderung der Blutgase Ursache eingeschränkter kognitiver Fähigkeiten. Diesen Umstand führt die Doktorarbeit soweit auch völlig korrekt aus; was in Verschwörungskreisen aber unterschlagen wird ist, dass eine solche Änderung durch das Tragen von Masken eben nicht festgestellt werden konnte. Die Sauerstoffsättigung bleibt aus, die erhöhte Atemfrequenz bleibt aus - eigentlich bleibt alles aus, außer, dass der CO²-Gehalt in der Einatmung tatsächlich geringfügig steigt (um 2-4% und damit nicht signifikant).
Auch die Folgen von Hypoxämie (also Sauerstoffmangel im Blut), die in der Arbeit erläutert werden, sind korrekt. Aber man muss halt dann auch feststellen, dass das Tragen von Masken bei keiner Testperson Hypoxämie zur Folge hatte. Die netten alternativen Medien wie pi-news, kenfm lassen das aber aus und stellen das so dar, als wären die in der Studie definierten und erläuterten Krankheitsbilder, die es eben als mögliche/denkbare Auswirkungen der Masken zu untersuchen galt, auch tatsächlich aufgetreten.

Fazit: CO² ist ein flüchtiges Gas und kann von so nem Fetzen nicht signifikant gehalten werden.
Die München Klinik, ein Verbund städtischer Krankenhäuser bestätigt das auf Facebook - CO2 sei ein Gas, das nicht am Stoff hängen bleibe. Mit jedem Atemzug komme genug frische, sauerstoffreiche Luft in die Lungen:
http://archive.is/MBFwx

Ein kleines „Aber“ gibt’s halt doch noch, nur um der Fairness halber nichts auszulassen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrich...jeden-ist-das-Tragen-einer-Maske-unbedenklich
Zitat: „Nicht für jeden Menschen ist das Tragen einer Maske unbedenklich. Das gilt für alle Patienten mit einer symptomatischen und instabilen Angina pectoris und einer symptomatischen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beziehungsweise eingeschränkter Lungenfunktion.
Diese Menschen erhalten allerdings auch ein Attest, welches sie von der Maskenpflicht vollkommen befreit.

thepate94227 schrieb:
Mein Vorschlag wäre: Keine Massentests, sondern nur Menschen mit Symptome testen. Dann hätten wir die große Auslastung nicht und es wäre viel zielführender.
Zum Glück haben Menschen wie du dahingehend nichts zu entscheiden.
1. Ein Infizierter mit Symptomen ist bereits ~2 Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome infektiös.
2. Auch ein Infizierter, bei dem sich überhaupt keine Symptome zeigen, kann(!) infektiös sein (Fakt), weshalb...
3. ...sämtliche Kontaktpersonen einer positiv getesteten Person ebenfalls getestet werden müssen, unabhängig irgendwelcher Symptome, weil ansonsten das Ziel absolut(!) verfehlt werden würde.

Der zweite Punkt ist natürlich am wichtigsten und es ist umstritten, wie viel die asymptomatischen Fälle beitragen; Stand heute sieht es so aus, als dass sie eine deutlich untergeordnete Rolle spielen. Wie aber bei Pandemien üblich, geht man folgerichtig erstmal vom schlimmeren aus, bis man es besser, genauer oder tatsächlich weiß - und geht nicht den umgekehrten Weg des Risikos, indem man es einfach darauf ankommen lässt.

thepate94227 schrieb:
Zudem scheint es noch vor Corona so zu sein, dass die Maske als nicht Wirskam gegen Filter von Viren gesehen wird.
Dir liegen dutzende Studien vor, die das Gegenteil nachweisen. Schon die Metastudie, welche über 200 Studien analysierte, die alle vor Corona durchgeführt wurden... ;)
Was du dir da wieder zusammen fantasierst und als ersonnene Behauptung hier in den Raum wirfst ist einfach nur abenteuerlich. Und erschreckend.

thepate94227 schrieb:
Man hat das Recht darauf, krank zu werden. Also angenommen, es bliebe nur der Eigenschutz.
Man hat auch das Recht, mit dem Auto in nen Baum zu fahren. Und dennoch gibt es die Gurtpflicht (= Eigenschutz). Tja... dumm gelaufen?

thepate94227 schrieb:
Als damals die Maskenpflicht verordnet wurde, hatte man im Grunde keine Ahnung, ob die überhaupt wirken.
Indem du deine Lügen wieder und wieder wiederholst werden sie nicht richtiger; Quark wird durchs Treten nicht richtiger, sondern breiter.
Zu Masken gibt es unzählige Studien; auch schon lange vor Corona.

thepate94227 schrieb:
Das ist nur meine Ansicht: Die Viren sind so klein, dass der allergrößte Teil so durch die Filter fliegen wie Fliegen durch ein Maschendrahtzaun.
Luftmoleküle sind noch(!) kleiner als Viren. Versuche doch bitte mal, durch eine Maske eine Kerze auszupusten - ich wünsche viel Spaß dabei.

Zumal sich Corona hauptsächlich durch Tröpfcheninfektionen ausbreitet, Tröpfchen, die wir beim Husten, beim Sprechen usw. ausstoßen. Dieser Ausstoß wird durch das Tragen von Masken selbstverständlich stark vermindert, das gilt natürlich auch für die Reichweite(!) der ausgestoßenen Aerosole:

thepate94227 schrieb:
Die mögliche Viruslastreduktion steht nicht im Verhältnis zur Pflicht, es zu tragen.
Ähm, doch, genau das tut sie - wie Gerichte auch immer wieder bestätigt haben. :0)

thepate94227 schrieb:
Den schwedischen Weg, im Sinne von Eigenverantwortung, Empfehlungen etc., zu gehen, halte ich für besser.
Der schwedische Sonderweg ist gescheitert, die Politik ist längst zurück gerudert.
Warum es bisweilen keine Maskenpflicht in Schweden gab liegt einfach nur daran, dass Schweden sie gesetzlich nicht einführen durfte/konnte. Das hat Schweden ja nun zuletzt korrigiert, die Gesetze entsprechend angepasst.

thepate94227 schrieb:
Warum gab es denn keine Maskenpflicht die letzten Jahre? Gibt ja genug andere Viren.
Weil die "anderen Viren" nicht das Potenzial haben, unsere Gesundheitssysteme zu überlasten...

thepate94227 schrieb:
Ist das eine gewaltige Zahl?
Ja; schon die Frage zeigt, dass du nichts verstehst...

thepate94227 schrieb:
Ich könnte aufhören zu testen und hätte eine Inzidenz von 0.
Schwachfug; wenn du aufhören würdest zu testen, hättest du einfach nur eine Inzidenz von Unbekannt.
Die Inzidenz zeigt, wie viele Menschen über einen bestimmten Zeitraum hinweg neu erkrankt sind. Man könnte diesen Wert auch "Neuerkrankungsrate" nennen. Je mehr Tests durchgeführt werden, umso näher kommt man der tatsächlichen Rate.

Aufpassen muss man nur, wenn die durchgeführte Anzahl von Tests pro Tag erhöht werden. Diesen Anstieg muss man dann in den Resultaten berücksichtigen - und natürlich wird das auch gemacht.

thepate94227 schrieb:
Aber bitte nicht auf die PCR-Tests basierend
Doch, natürlich.
Ein PCR-Test zeigt, ob eine getestete Person mit Corona infiziert ist oder nicht und das mit einer außerordentlichen Treffsicherheit. Punkt.

Informiere dich doch einfach mal, was ein PCR-Test eigentlich genau ist und wie er funktioniert, ehe du irgendeinen Nonsens von Schwurblern und Querdenkern nachplapperst.

thepate94227 schrieb:
Aber wenn man den PCR-Test nicht so in der Art verwenden und die Ergebnisse interpretieren würde
Es wird nichts interpretiert - und ein PCR-Test wird genau so angewendet, wie er eben angewendet wird, da gibt es überhaupt keine anderen oder alternativen "Arten".

Bei den am meist verwendeten Tests liegt die Fehlerquote bei unter(!) einem Prozent.... Warum?
Die gängigen PCR-Tests für SARS-CoV-2 testen mehr(!) als nur ein Gen. Das sogenannte E-Gen ist in 'Betacoronaviren' üblich, taucht in der verwendeten Form aber hauptsächlich bei SARS-1 auf. Doch es gibt ne Lösung: S-Gen, rdrp-Gen, N-Gen und ORF1ab-Gen zum Beispiel. Das sind weitere Genloci, die man testen kann.
Wenn nun EINER dieser Loci ne falsch-positiv-Rate von 2% hat, ist das natürlich "doof" und die Medien wie auch Herr Spahn hängen sich medienwirksam daran auf.

Wenn wir aber nun mehrere dieser Loci testen, und das sieht fast jeder Test auf dem Markt übrigens vor, dann kommen wir zum Thema bedingte Wahrscheinlichkeiten. Eine bedingte Wahrscheinlichkeit ist das, wenn wir eine Wahrscheinlichkeit unter der Bedingung einer anderen annehmen. Also, wenn wir eine falsch Positivrate von 2% haben bei jedem dieser Gene, dann müssten wir bei einer Prüfung von zwei Genen eine bedingte Wahrscheinlichkeit von 2% mal 2% Prozent haben. Also eine falsch Positive Messung bei beiden ist nicht etwa 4%, sondern 0,04%.

Fehler bei PCR Tests gibt es durchaus, vor allem dann, wenn es Schnelltests sind. Diese werden aber kaum verwendet, sondern teilautomatisierte Tests in sogenannten Roche Light Cyclern. Es gibt durchaus auch Labore, die einen Test benutzen, bei dem nur das E-Gen getestet wird. Das hat auch die WHO zwischendurch empfohlen, damit die Testkosten in einigen Ländern gesenkt werden könnten. In Deutschland ist das aber nicht üblich. Die genauen Testergebnisse verschiedenster Kits wurden von der FIND Foundation überprüft, die Ergebnisse kannst du hier einsehen:
https://www.finddx.org/covid-19/sarscov2-eval-molecular/molecular-eval-results/

thepate94227 schrieb:
dann hätte wir einfach eine "Grippewelle" (bzw. Coronawelle), man hätte je nach dem eine kleine Übersterblichkeit in 2021 für das Jahr 2020 festgestellt und dann vermutet, dass es wohl mal wieder ne schöne Grippewelle gab.
lol...
In der größten/schwersten Grippewelle hierzulande - nämlich 16/17 - gab es ~25.000 Grippetote, eine Zahl die schlicht auf einer Schätzung betreffend der Übersterblichkeit basiert. Im gleichen Jahr gab es davon nicht mal 2.000 laborbestätigte Grippetote.

In 2020 zählen wir nun fast 50.000 laborbestätigte Coronatote. In Deutschland sterben an Grippe im Jahr im Schnitt paar Hundert, in Ausreißer-Jahren auch mal 1.000 bis 2.000. Im Jahr (bestätigte Fälle; nicht Schätzungen). Corona hat das nach paar Monaten schon erheblich getoppt, und das trotz(!) vieler Maßnahmen die das Infektionsrisiko nachweislich signifikant senken (Abstand halten, Maske tragen, ...), Maßnahmen, die es in den "Grippe-Jahren" nie gegeben hat.

In Amerika sterben (nun Schätzungen, nicht bestätigte Fälle) im Jahr etwa 23.000 und 61.000 Menschen im Jahr an Influenza. Corona hats in wenigen Monaten auf über 200.000 gebracht. Trotz Maßnahmen.

Schau dir die Länder weltweit an; je restriktiver die Maßnahmen, um so weniger Tote und Infizierte.
Hätte es im Jahr 2020 keinerlei Maßnahmen gegeben, hätten wir nicht ~50.000 Tote zu beziffern sondern 200.000 aufwärts - plus dann all jene weitere Toten aufgrund vollbelegter Intensivstationen.

thepate94227 schrieb:
Seine Hauptthese ist ja im Grunde, dass der PCR-Test nicht richtig angewendet wird
Das ist keine "These", sondern schlicht eine Lüge, eine Unterstellung und dem Leugnen dessen, was tagtäglich in den Laboren getan wird. Die PCR-Tests sind validiert und geprüft, nachweislich, überprüfbar und von voneinander unabhängigen Stellen.

thepate94227 schrieb:
Corona vergleichbar mit Grippe ist
Ist es aber nicht, oder seit wann gibt es bei Corona - wie eben bei der Grippe der Fall - eine Herdenimmunität sowie den Schutz der Risikopatienten durch eine Impfung?
Wenn man diese zwei erheblichen Umstände, die insgesamt höhere Letalität als auch dessen Spätfolgen nach der Genesung ignoriert, ja, dann....

Es zeichnet sich mehr und mehr ab, dass die Spätfolgen von Corona mitunter erheblich sein können (Hirnschäden, Herzschäden, Lähmungen, Lungenschäden usw… – letztere genannte Schäden bilden sich aber wohl bei einigen wieder zurück), die erst Wochen bis Monate nach der Krankheit auftreten; und das betrifft a) auch junge und gesunde Menschen, bei denen sich b) die Symptome entweder gar nicht oder nur milde zeigten.
Mal drei Quellen dazu:
https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Covid-19-ueberstanden-Alles-wie-vorher-559179.html
https://www.infranken.de/ratgeber/g...e-auswirkungen-auf-lunge-und-herz-art-5043239
https://www.t-online.de/gesundheit/...uf-herz-lunge-und-gehirn-das-ist-bekannt.html

thepate94227 schrieb:
und wenn man die Unterscheidung mit und an machen würde
???
Der Rechtsmediziner Dr. Klaus Püschel aus Hamburg hatte dahingehend die ersten Obduktionen in Deutschland durchgeführt.

Bei 61 der dort bis Ende April 65 Obduzierten wurde die Coronaviruserkrankung als ursächlich für den Tod eingetragen. Vier sind nicht an, sondern nur mit dem Virus gestorben:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-obduktionen-103.html

Bis dahin, also was Püschel betrifft, hatten von diesen aber die meisten irgendwelche Vorerkrankungen. Zu großen Teilen aber eben keine schweren: Ein Drittel der Toten haben nur an Diabetes "gelitten"; ein Großteil sei dazu deutlich übergewichtig gewesen.

Als Österreich zum 14. April angefangen hat, die Toten hinsichtlich dazu per Obduktionen zu differenzieren reduzierte sich die Zahl nachträglich von 384 Corona-Toten auf 332 (also auch hier: Fast alle sind tatsächlich AN Corona gestorben):
https://www.addendum.org/coronavirus/todesrate-obduktionen/

Der April ist nun schon lange hinter uns, die Zeit lief weiter und wir haben in Deutschland genauere Zahlen und Erkenntnisse. Eine aktuelle Analyse des Bundesverbandes der deutschen Pathologen führt zum Ergebnis, dass in 86% der Fälle die Menschen tatsächlich an(!) Covid-19 gestorben sind, wobei festgestellt wurde, dass massive Organschäden an Lunge, Milz, Lymphknoten, Leber und Herzmuskeln durch die Viren verursacht wurden und damit letztlich zum Tod führten.
Dazu mal 5 Quellen:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mit-oder-am-coronavirus-gestorben-119707/
https://www.welt.de/wissenschaft/ar...d-86-sterben-nicht-mit-sondern-an-Corona.html
https://www.infranken.de/ratgeber/g...mit-und-nicht-an-corona-gestorben-art-4995445
https://www.merkur.de/welt/corona-l...mburg-studie-tv-these-fakten-zr-13647944.html
https://www.cicero.de/innenpolitik/pathologenverband-Klaus-Pueschel-Todesursache-Corona

Fazit: Ja, die meisten sterben an Corona.

thepate94227 schrieb:
Was hälst du von der folgenden Seite, die viele Quellen hinterlegt?
Nichts.
So wird z.B. behauptet, dass 30% aller "zusätzlichen Todesfällen" (ich vermute, hier sind also 30% der Übersterblichkeit gemeint) nicht auf Corona sondern auf irgendwelche Folgen von Lockdowns, Panik und Angst zurückzuführen währen. In dieser Behauptung werden auch "Quellen" mit eingebaut, doch keine dieser Quellen bestätigt das. Es bleibt eine haltlose Behauptung.

thepate94227 schrieb:
Wenn man Bhkadi oder Wodarg der Lüge bezeichnet, dann ist liegt es vermutlich daran, dass man an die Aussagekraft des PCR-Test letztlich glaubt.
Nein; dann liegt es einfach daran, dass sie Unsinn verbreiten. Wie Wodarg es aber schaffte, seine Anhänger mit seinen Fantasien völlig zu verwirren damit, dass der Impfstoff von Pfizer die Frauen womöglich unfruchtbar machen würde, war als Beobachter durchaus amüsierend.
 
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KitKat::new() schrieb:
Warum drucken die Betrüger die Nummer nicht drauf, wenn man sie dadurch so einfach entlarven kann?
Weil man sie genauso entlarven kann, wenn man will. Sprich: Es wird nachgeforscht, ob die Zertifizierungsstelle tatsächlich die Masken geprüft hat.

Was die OP-Masken angeht: Sie bieten doch keinen Eigenschutz, oder? Ich glaube, das war hier im Thread auch mal besprochen worden, die OP-Masken verhindern vorrangig, dass eigene Tröpchen (aus dem Mund, Nase, auch Schweiß) in den Patienten gelangen können bzw. anders herum, wenn's überall spritzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ThomasK_7 schrieb:
Das die Gesundheitsmitarbeiter die übrigen Hygieneregeln kennen und anwenden, darf man wohl annehmen.
Haha der war gut. Klar wissen die das ABER dann kommen so Argumente wie:
-Ich habe keine Zeit mir die Hände 60 Sekunden vor und nach jedem Patienten zu desinfizieren. Da werde ich nicht fertig.
-wir haben nur eine FFP2 Maske pro Dienst, die muss ich aber eigentlich nach jedem Patienten wechseln...
-es gibt nur einen Kittel und Maske pro Schicht pro Isolierzimmer also wird das mehrfach verwendet obwohl das eigentlich nicht zulässig ist...

Und so geht es gerade weiter. Orginalzitate vom Beginn der Pandemie und teils auch schon von davor (Handdesinfektion)...

Gerade im Gesundheitswesen maßt sich ein Großteil der Leute an entscheiden zu könne ob Hygienevorgaben wichtig und zu beachten sind oder eher als Empfehlungen zu verstehen sind die man wenn wenig Zeit ist eben ignoriert....

Ich habe schon unzählige male die Diskussion geführt, was nun wichtiger ist Hygiene- und Arbeitsschutzregeln (rückenschonendes Arbeiten) oder das jemand geduscht bzw aus der Scheiße geholt wird....

Die Ansichten gehen da weit auseinander. Es gibt ja zu wenig Personal...
 
deekey777 schrieb:
Was die OP-Masken angeht: Sie bieten doch keinen Eigenschutz, oder? Ich glaube, das war hier im Thread auch mal besprochen worden, die OP-Masken verhindern vorrangig, dass eigene Tröpchen (aus dem Mund, Nase, auch Schweiß) in den Patienten gelangen können bzw. anders herum, wenn's überall spritzt.
Die helfen bei Aerosolen halt quasi nichts, weil die Struktur tu grob und zu dünn ist. Ein Tropfen ist letztendlich ja nur eine verdichtete Ansammlung von Gasen. Deshalb funktioniert wenigstens das. Theoretisch könnte man sich von den Dingern auch zwei übereinandersetzen. Das ist dann die russische Methode und dürfte die Wirksamkeit etwas verbessern.
 
Scrypton schrieb:
Nun gibts in Verschwörungstheorie-Kreisen das Gerücht, dass eine sogenannte Rückatmung des ausgeatmeten CO² existiere und das irgendwie dennoch schädlich wäre (Atemnot, Schwindel, blabla-blubb).

Das sind die gleichen Schwurbler die behaupten, dass die Masken eh nichts bringen weil sie alles durch lassen.
Ich versteh nur nicht wie man dann darauf kommt, dass Masken zu Ohnmacht, Atemnot oder gar zum Tod führen können.

Aber gut, hier wurde auch schon behauptet die Impfung ist schon 10x tödlich geendet. Fakt ist nur, dass schon 10 schwerstkranke Geimpfte gestorben sind. Manche von denen wurden bereits palliativ behandelt, aber das spielt ja keine Rolle, nur bei Coronatoten spielt es eine Rolle ob an oder mit und an stirbt ja eh niemand.
 
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Skysnake schrieb:
Es gibt ja zu wenig Personal...
... und das seit Jahrzehnten.

Ich wünsche ganz allgemein viel Spaß mit Angehörigen, die um 11:00 zu Besuch kommen, und dann feststellen, dass Oma oder Opa schon wieder nicht "fertig" ist (also eben noch im Dreck liegt, nicht gefrühstückt hat, weder gewaschen noch rasiert wurde ... und sich drüber ärgert).
Ich wäre damit auch etwas unzufrieden, wenn mich (bzw. die Pflegeversicherung) dieser "Service" dann mehrere Tausender im Monat kostet.

In der Pflege ist das natürlich besonders krass, aber auch an der Tanke fehlt mir für die vollumfängliche Umsetzung aller Anordnungen seitens Regierungsstellen, Arbeitgeber oder Dachverband (ja, die unterscheiden sich ... AG und Dachverband überbieten dabei regelmäßig die Regierungsstellen) schlicht und ergreifend die Zeit.
Bei ca. 20 Sekunden zwischen zwei Kunden ist es unmöglich, zwischendurch die Hände zu waschen ... bei uns geht momentan pro Woche ein ganzer Liter Handwasch-Lotion drauf ... denn zwischen den Kunden mal eben mit sowas die Hände einschmieren, das geht zeitlich ... trotzdem hatte ich schon Beschwerden über "feuchtes Wechselgeld".

Mir wäre es egal, wenn die Kunden halt mal ein paar Minuten warten müssen, weil der Kassierer halt noch Türgriffe, Regale, Kassenbereich, EC-Terminal, Kühlschränke und -truhen sowie seine Hände desinfizieren muss.
Die meisten Kunden werden damit aber sehr wohl ein Problem haben ... denn "warum dauert das hier immer so lange?".

Ich müsste mir die Zeit einfach nehmen ... da ich sie dabei den Kunden allerdings (zumindest subjektiv) stehlen würde, denke ich, dass der Dachverband irgendwann wegen schlechter Bewertungen anklopfen wird ... denn der kommt doch nie im Leben auf die Gedanken, dass seine Massnahmen nur umsetzbar wären, wenn der Tag 26 Stunden hätte ... oder wenn Kunden eben nicht ständig erwarten würden, "Husch-Husch" bedient zu werden.
Die Massnahmen die ergriffen werden sollen sind bekannt ... und dennoch bekommen die meisten Kunden es eben nicht hin, mal etwas mehr zeit mitzubringen ... mal vorm Laden warten? ... IHHHGITTIGITT ... das ist ja wie in der DDR ... nein ist es NICHT, denn der Grund warum gewartet werden muss, ist eben nicht der Hohe Andrang auf die leeren Regale, sondern der hohe Zeitaufwand für die Umsetzung der geforderten Hygiene.

Es ist zu wenig Personal da, um die Empfehlungen gut umsetzen zu können, denn natürlich hat sich seit Beginn der Pandemie in keinem Bereich irgendwie was an der Optmierung auf "maximal Einfach-Besetzung" geändert ... in fast keinem Arbeitsbereich.
Schon ohne die Empfehlungen ist das Arbeitspensum bei etwas mehr als normalem Kundenandrang nur schwer zu bewältigen ... und aus der Pflege (Zivi in den 1990ern) kenne ich das nicht anders.

Das Zeitargument ist tatsächlich valide ... und die Einhaltung sämtlicher Empfehlungen geht definitiv auf die Qualität der Betreuung ... einfach weil das der einzige Ort ist, an dem in diesen Bereichen überhaupt noch ein paar Sekunden zu holen sind.
Geht leider in vielen Berufen nicht anders, denn ohne die Maximalminimierung des Persnals sind die Unternehmen nunnmal in Deutschland nicht lebensfähig ... oder werfen für die Investoren halt einfach nicht genug ab.

Ist ne Scheiß Situation (für alle) ... aber die ist (leider) hausgemacht und hat mit Corona zunächst mal nicht das geringste zu tun. Momentan fällt die standardmäßige Unterbesetzung nur deswegen so böse auf, weil die Corona-Massnahmen eben nochmal on Top zum normalen Lastenheft dazu kommen, die Arbeitsabläufe aber noch immer auf den "Normalbetrieb" ausgerichtet sind und die Mitarbeiter obendrein noch angehalten sind, sich wegen jedem Erkältungssymptom sofort krank zu melden.
Mehr Krankheitsausfälle UND mehr zu tun ... wer denkt bitte, dass sowas in einem Wirtschaftssystem gut funktionieren könnte, in dem auch ohne Corona schon auf Kante genäht werden muss?
 
Zuletzt bearbeitet:
thepate94227 schrieb:
@Noxiel @SE. ihr wolltet ja die von mir angesprochene Links sehen zu den Masken und deren Wirksamkeit.
Ich habe beruflich einiges zu tun und habe es bisher noch nicht gefunden. Ich weiß nur, dass einer auf einem Twitterbeitrag geantwortet hatte und meinte, es gäbe x Studien, die zeigen, dass die Maske nicht wirkt und hatte dafür einen Link mit den Studien gepostet. Und daraufhin hat ein anderer geantwortet und meinte, es gibt y Studien, die zeigen, dass die Maske etwas bringt und hat dazu einen Link mit den Studien gepostet.
Leider finde ich das nicht, aber ich werde mich bemühen, es zu finden.
Das müsste so August/September gewesen sein...
Etwas ähnliches, was ich auch kenne und auch wie diese erwähnten Links natürlich nicht alles gelesen habe, zeigt auch sowohl Studien, die die Wirksamkeit belegen als auch welche, die eher das Gegenteil aussagen. Aber ist auch eine Weile her, dass ich mir das angeguckt habe.
Bitteschön.
Aber wie gesagt, das von Twitter sah vielversprechender aus, weil es in Summe viel mehr enthielt, soweit ich mich erinnere.
Damit hast du (leider) den Vogel abgeschossen.
Entschuldige, aber der ganze Sermon um am Schluss eine Seite zu präsentieren, die noch bis zur Mitte letzten Jahres "Swiss Propaganda Research" hieß und Gegenstand häufiger Kritik ist und sich in erster Linie durch eine unsauberere Publikationsmentalität hervortut.

https://www.br.de/nachrichten/deuts...laubwuerdig-ist-swiss-policy-research,S128XLH
https://www.zeit.de/politik/deutsch...oerungstheorien-regierungsrat/komplettansicht
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ausland/schweiz-desinformation-105.html
https://www.beobachter.ch/digital/verschworungstheorien-anonyme-warner-mit-scharfem-s

Ich habe mir aber dennoch die Mühe gemacht und habe mir die ersten zwei Einträge und eine weitere Stichprobe zur Maskeneffektivität vorgenommen und konnte schnell herausfinden, dass die Seite - oh Wunder - Aussagen zur Wirksamkeit verkürzt wiedergibt oder schlicht erfindet.

Da du dir ganz offensichtlich keine Mühe gemacht hast, deine Quellen selbst vor Veröffentlichung zu überprüfen und ich auch weiterhin nur Relativierung a la "Könnte ja sein, das..." und "Mein Gefühl sagt mir, das..." kommen, habe ich beschlossen dich von der weiteren Teilnahme an dieser Debatte, vorerst befristet, auszuschließen.
 
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@thepate94227 Auch weil du scheinbar erstmal nicht antworten kannst fasse ich mich kurz: Es ist schon ziemlich entlarvend, welche Teile meiner Replik du unter den Tisch hast fallen lassen.

Ich bleibe dabei: Wenn dir Evidenz nicht passt, lässt du sie einfach weg. Wenn dir eine vernünftige Annahme nicht passt, forderst du immer mehr und mehr Evidenz, bis an den Punkt an dem diese nicht mehr produziert werden kann. Du hältst an Behauptungen fest, weigerst dich aber, diese an den daraus ableitbaren Konsequenzen zu messen.

Also ergibt sich in Summe nur ein wirres - und argumentativ stellenweise haarsträubend schwaches - Konglomerat aus allem möglichen Geschwurbel, welches auch in sich nicht konsistent ist.
 
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Eine Information für bärtige Menschen, passt eure Gesichtstracht an, falls noch nicht geschehen.
Sonst bringt die Maske weniger.

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https://www.cdc.gov/niosh/npptl/pdfs/FacialHairWmask11282017-508.pdf

Die taz hatte Montag einen Artikel in dem ein Link zu einem .pdf war unter welchen Bedingungen ffp2 Masken im Privatgebrauch länger verwendet werden könnten, allgemeine Hinweise finden sich dort ebenso:
https://www.fh-muenster.de/gesundheit/images/forschung/ffp2/01_ffp2_info11012021_doppelseiten.pdf

tl;dr: Im vorgeheiztem Backofen bei 80 Grad 1 Stunde erhitzen, dann auskühlen lassen. Bratthermometer verwenden um gleichbleibende Hitze zu gewährleisten.

Die Backofen-Variante hatte ich schonmal letztes Jahr in abgewandelter Form (100 Grad) ausprobiert, bei einer einfachen markenlosen ffp2 Maske lösten sich danach die Gummis. War also nicht so erfolgreich. Mir war langweilig, fragt nicht.

Die zweite im .pdf genannte Variante (Maske lange 7 Tage in trockener Umgebung lüften) funktioniert problemloser, praktizieren wir so seit Herbst. Gelegentlich müssen natürlich neue Masken in die Lüftungskette, schon weil Masken ja auch mal dreckig werden oder durchfeuchten. Falls wer Müll/Geld sparen will/muss, wäre meine Empfehlung.
 
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SE. schrieb:
Eine Information für bärtige Menschen, passt eure Gesichtstracht an, falls noch nicht geschehen.
Nein werde ich nicht.

Ich bezweifle aber dass dies mal Gesetz wird, denn das halte ich für unmöglich durchzusetzen.
 
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SE. schrieb:
Eine Information für bärtige Menschen, passt eure Gesichtstracht an, falls noch nicht geschehen.
Sonst bringt die Maske weniger.
Klopapier war gestern. Ab jetzt werden Rasierklingen gehortet.
 
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Noxiel schrieb:
Ich habe mir aber dennoch die Mühe gemacht und habe mir die ersten zwei Einträge und eine weitere Stichprobe zur Maskeneffektivität vorgenommen und konnte schnell herausfinden, dass die Seite - oh Wunder - Aussagen zur Wirksamkeit verkürzt wiedergibt oder schlicht erfindet.

Ich habe mir eine Quelle zu den Masken angeschaut, komme zum gleichen Ergebnis, da wird die Aussage aus dem Zusammenhang heraus gezogen (Masken sind unwirksam) aber nicht erwähnt, dass in diesen Studien der Probenumfang zu klein ist, und somit eine Aussage nicht möglich ist.

Das hier, wurde nämlich auch unterschlagen:

Quelle

We did not consider the use of respirators in the community. Respirators are tight-fitting masks that can protect the wearer from fine particles (37) and should provide better protection against influenza virus exposures when properly worn because of higher filtration efficiency. However, respirators, such as N95 and P2 masks, work best when they are fit-tested, and these masks will be in limited supply during the next pandemic. These specialist devices should be reserved for use in healthcare settings or in special subpopulations such as immunocompromised persons in the community, first responders, and those performing other critical community functions, as supplies permit.


In lower-income settings, it is more likely that reusable cloth masks will be used rather than disposable medical masks because of cost and availability (38). There are still few uncertainties in the practice of face mask use, such as who should wear the mask and how long it should be used for. In theory, transmission should be reduced the most if both infected members and other contacts wear masks, but compliance in uninfected close contacts could be a problem (12,34). Proper use of face masks is essential because improper use might increase the risk for transmission (39). Thus, education on the proper use and disposal of used face masks, including hand hygiene, is also needed.

Kurz gesagt, Masken helfen, und zu dieser Zeit sollten die "sehr wirksamen Masken" dem Fachpersonal vorbehalten bleiben wg. Lieferbarkeit und Kosten. Dann ordne man mal das Datum ver VÖ ein: 20.05.2020

Danach habe ich nicht weiter gelesen, sondern sehe die Aussagen auf WiKi und von Noxiel + Scrypton verlinkt als belegt.

Tante Edit, aktuelle Ergbnisse aus Israel: @Tagespiegel

Nach zwei Wochen sank die Infektionsrate unter den Geimpften um 33 Prozent im Vergleich zu jenen, die auf die Impfung verzichtet hatten – obwohl die geimpften Teilnehmer nur die erste Dosis des Biontech/Pfizer-Impfstoffs erhalten hatten.

Dessen 95-prozentige Wirkung, die der Hersteller verspricht, soll sich erst nach der zweiten Dosis entfalten. Medizinprofessor Ran Balicer von der Clalit betonte jedoch, dass die Ergebnisse „nicht auf vollen Schutz vor Infektionen“ hindeuten – und das „nicht einmal siebzehn Tage“ nach dem Spritzen der ersten Impfdose.

Das vorläufige Ergebnis der Studie der Maccabi-Krankenkasse, ebenfalls mit 400.000 Teilnehmern, fiel etwas besser aus: Demnach sinkt die Infektionsrate der Geimpften nach zwei Wochen um 60 Prozent. Bisher war unklar, ob der Biontech/Pfizer-Impfstoff nur gegen die Symptome des Virus wirkt oder auch vor Ansteckung schützt. Die Studien legen letzteres nahe.

Das wäre nicht ganz so schlecht...
 
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knoxxi schrieb:
Nein werde ich nicht.
Ich fühle mit, mein Kompromiss ist momentan eine kurze „geht-gerade-so“ Variante zu tragen. Fühlt sich falsch und oft seltsam an. Aber muss ja – kannste nix machen, sonst sinkt die Wirkung der Maske. Wächst ja auch wieder nach.
 
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