Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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Kleiner Fun Fakt im August sind 11.000 an Hitze gestorben aber nur 135 an Corona, sprich im August sind mehr mehr Menschen an Hitze gestorben als im März, April, Mai, Juni, Juli, August zusammen an Corona, Zahlen sind überprüft. Sprich günstiger Strom (Danke Verteuerbare Energie) für Klimaanlagen und flächendeckender Einsatz von Klimaanlagen in Altersheimen hätte mehr Menschen gerettet als Abstand, Lockdown und Maskenpflicht zusammen.

Rot:Gesamttote
Rot mit Punkten: Corona Toten
Blau Durchschnitt 2016-19

Hitzewelle.jpg
 
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knoxxi schrieb:
Wir haben unser Kontingent nun auf 100 FFP2 Masken und 50 OP Masken daheim aufgestockt. Ich vermute das sollte genügen. Aber wer weiß...
Ich hab 14 Stück + 2 Waschbare FFP2.

Und in der Arbeit bekommen wir auch noch welche, da hier der Arbeitgeber zum Glück bereitstellen muss.
Scrypton schrieb:
In 2020 zählen wir nun fast 50.000 laborbestätigte Coronatote.
Wobei man da auch etwas unterscheiden muss: Wir haben 50.000 Personen, die nachweißlich mit Corona infiziert waren und gestorbe sind, aber es ist nicht labortechnisch bestätigt, dass sie AN Corona gestorben sind.

In der Medizin stellt man sich ja nicht umsonst die Frage: An oder mit Corona. Gerade wenn du eine Vorerkrankung hast, egal ob chronisch oder akut, kann eine weitere Infektion als Brandbeschleuniger dienen. In dem Fall ist man dann mit Corona gestorben, aber nicht an.

Und genau diese Untersuchung steht ja auch noch aus, dass man nun Menschen nachträglich noch mal opduzieren möchte.

Soll jetzt keine Verharmlosung sein, sonder nur etwas die Zahlen gerade Rücken, wenn wir denn wirklich auf Fakten wert lege wollen.
CCIBS schrieb:
Genauso wie es ein Waschlappen zum Arschputzen getan hätte
Klar hätte es das getan, aber sag das mal den Menschen, die werden dich mit großen Augen ansehen.
 
Noxiel schrieb:
Ich habe mir aber dennoch die Mühe gemacht und habe mir die ersten zwei Einträge und eine weitere Stichprobe zur Maskeneffektivität vorgenommen und konnte schnell herausfinden, dass die Seite - oh Wunder - Aussagen zur Wirksamkeit verkürzt wiedergibt oder schlicht erfindet.
Das ist lustig... habe mir auch mal willkürlich einen Punkt (nämlich Punkt 7) rausgesucht.:
Folgt man der angegebenen Quelle zur Studie, steht dort als Fazit das Gegenteil, nämlich dass das Verwenden von Masken in Kombination mit den anderen Maßnahmen eben sehr wohl empfohlen wird, ich zitiere:
"We found insufficient evidence for a difference between surgical masks and N95 respirators and limited evidence to support effectiveness of quarantine. Based on observational evidence from the previous SARS epidemic included in the previous version of our Cochrane review we recommend the use of masks combined with other measures."

Dass sie nur unzureichende Beweise für eine unterschiedliche Wirksamkeit zwischen OP-Masken und N95-Masken fanden liegt halt schlicht daran, dass die herangezogenen analysierten Studien schlicht fehlerhaft sowie unzureichend sind, wie sie selbst festhalten:
"Most included trials had poor design, reporting and sparse events. There was insufficient evidence to provide a recommendation on the use of facial barriers without other measures."

Jaja... so verhält sich das also mit seinen "Listen von Studien"... die angeblich seinem Narrativ entsprechen würden, es dann bei genaueren Hinsehen aber eben doch nicht tun.
 
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Nobsi schrieb:
Und eine Lieferung, bzw. eine Charge zu kontrollieren ist ja wohl kein Hexenwerk.
Dazu hat @Tomislav2007 bereits eine Antwort geliefert.
Es können nur Stichproben gemacht werden, die Überprüfung einer kompletten Charge Namen steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand.
 
Teralios schrieb:
In der Medizin stellt man sich ja nicht umsonst die Frage: An oder mit Corona. Gerade wenn du eine Vorerkrankung hast, egal ob chronisch oder akut, kann eine weitere Infektion als Brandbeschleuniger dienen. In dem Fall ist man dann mit Corona gestorben, aber nicht an.

Und genau diese Untersuchung steht ja auch noch aus, dass man nun Menschen nachträglich noch mal opduzieren möchte.

Soll jetzt keine Verharmlosung sein, sonder nur etwas die Zahlen gerade Rücken, wenn wir denn wirklich auf Fakten wert lege wollen.
Ähnlich wie die Frau die sich ein 2. An Corona angesteckt hat aber man später erfahren hat dass sie nach der 1. Infektion eine Chemo Therapie gemacht hat, also alles nicht ganz vergleichbar. Auch hier keine Verharmlosung nur hinterfragen warum Stand heute auch Infizierte und geheilte bei ausreichend Impfstoff nochmals Geimpft werden sollen. Sowieso frag ich mich warum man bei knappem Impfstoff nicht mal einen Deutschland weiten Antikörpertest gemacht damit die Dunkelziffer nicht nochmals Immunisiert wird mit einem Kostbaren Impfstoff.
Noxiel schrieb:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html (Bitte die Statistik korrekt lesen)
 
isostar2 schrieb:
Sprich günstiger Strom (Danke Verteuerbare Energie) für Klimaanlagen und flächendeckender Einsatz von Klimaanlagen in Altersheimen hätte mehr Menschen gerettet als Abstand, Lockdown und Maskenpflicht zusammen.
Ich muss sagen, das Thema Hitzetod ist schon interessant, nur ist deine Schlussfolgerung und gewünschte Maßnahmen falsch.

Richtige Maßnahmen, und da kann man auf den Artikel verweisen, welchen @miwob gepostet hat, ist die Bekämpfung des Klimawandel. Dagegen würden billigerer Strom und mehr Klimageräte den Klimawandel fördern und auf lange sich noch mehr Tode verursachen.
 
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Nur stellt der Hitzetod keine Infektion dar, die ansteckend ist und überhaupt Infektionsschutzmaßnahmen bedarf. In somit ist dieser "Funfact" als Vergleich zu Covid-19 völlig wertlos. Der Hitze endgültig zu erliegen, haben Menschen (in unseren Breitengraden zumindest) i.d.R. selbst in der Hand. Dafür muss man demnach gar keine Zwangsmaßnahmen erlassen, die alle betreffen. Der Themenbezug ist mir somit absolut nicht klar, wenn es nicht nur darum ging, Whataboutism zu betreiben und die Zahl der Covid-Toten mal wieder "klein aussehen" zu lassen.
 
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CCIBS schrieb:
Richtige Maßnahmen, und da kann man auf den Artikel verweisen, welchen @miwob gepostet hat, ist die Bekämpfung des Klimawandel. Dagegen würden billigerer Strom und mehr Klimageräte den Klimawandel fördern und auf lange sich noch mehr Tode verursachen.
Und der Lockdown verursacht auf lange Sicht mehr Tode als Corona (500 Milliarden Kosten, 1 Jahr weniger Schule und Studium (also noch dümmere Schüler) Millionen an verschobenen OPs und Vorsorge Untersuchungen und massiver Anstieg an Depressionen, Alkoholismus, Häusliche Gewalt und Fettleibigkeit)

Das Klima wird in Deutschland schon ausreichend bekämpft wir stoßen grade mal 2% CO2 aus lächerlich wenig im Verhältnis zu unsere Innovationkraft (erster beim Corona Impstoff) der einzige Sinnvolle Weg ist Reduktion der Bevölkerung aber das Thema darf man nicht Diskutieren.
TheManneken schrieb:
Nur stellt der Hitzetod keine Infektion dar, die ansteckend ist und überhaupt Infektionsschutzmaßnahmen bedarf. In somit ist dieser "Funfact" als Vergleich zu Covid-19 völlig wertlos. Der Hitze endgültig zu erliegen, haben Menschen (in unseren Breitengraden zumindest) i.d.R. selbst in der Hand. Dafür muss man demnach gar keine Zwangsmaßnahmen erlassen, die alle betreffen. Der Themenbezug ist mir somit absolut nicht klar, wenn es nicht nur darum ging, Whataboutism zu betreiben und die Zahl der Covid-Toten mal wieder "klein aussehen" zu lassen.
Wenn in 1 Monat mehr Menschen an Hitze Sterben als an oder mit Corona in 5 Monaten dann ist die Zahl nunmal kleiner (nicht klein) und dann muss das wenigstens mal Diskutiert werden.
 
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Erster Arbeitstag mit FFP2-Maske im Gesicht liegt hinter mir. Ich gebe mal nen Erfahrungsbericht.

Ich hab jetzt Segelohren, weil die Gummizüge meine Ohrläppchen brutal nach vorne ziehen (die Einheitsgröße ist mir also zu klein) ... aber das ist egal, weil nur optisch.
Ansonsten schließen die Masken bei mir sehr gut (hab den Brillentest gemacht ... fast kein Beschlag) und die Atmung fällt dadurch zunächst sogar leichter, als durch meine "Hey-Bamboo"-Stoffmaske.

Es gibt allerdings auch zwei fette Nachteile:
1. Der Widerstand beim Atmen (egal ob rein oder raus) ist SEHR viel geringer, als bei meiner Stoffmaske zuvor (die hat sich beim Einatmen fast wie Frischhaltefolie am Gesicht festgesaugt). Ich gehe also davon aus, dass die FFP2 tatsächlich durchlässiger ist (zumindest für Luft).

2. Meine Atemfrequenz erhöht sich nach ca 30 Minuten merklich. Offensichtlich bekomme ich durch die FFP2 weniger Sauerstoff in meine Lunge (Co2-Rückatmung?).
Wenn ich die Maske nicht jede Stunde für einige tiefe Atemzüge abnehme, ist mir nach etwa 2 Stunden schwindelig. Da ich in meinem Job allerdings 5 Stunden am Stück mit Maske arbeiten muss, ist das natürlich mehr als nur "suboptimal".

Da kann das Ding unter Laborbedingungen gerne bessere Filtereigenschaften haben, als Stoffmasken ... für längeres Arbeiten am Stück sind die ungeeignet ... ist wahrscheinlich noch krasser, wenn man körperlich anstrengendere Arbeiten durchführt ... nachdem ich heute unsere 3 Doppelzapfsäulen geputzt habe, war ich auf deutsch gesagt "fertig". Mit der Stoffmaske war das hingegen nie ein Problem (obwohl das Atmen durch diese Maske anstrengender war).
Etwas mehr als eine Stunde vor Feierabend bekam ich dann langsam Kopfschmerzen., die jetzt (nach nur 20 Minuten ohne Maske) wieder weg sind.
Meine Konzentration ließ zum Schichtende ebenfalls merklich nach (hab meine Schichtabrechnung vergessen ... und zum ersten mal ist mir das NICHT in der Tanke wieder eingefallen, sondern erst zuhause).

Ein dritter Einwand (eigentlich ja der vierte) ist genau wie die Selgelohren eher kosmetischer Natur ... nach 5 Stunden unter der Maske fühlte sich mein Gesicht um Mund und Nase an, wie Stundenlang in Seifenlauge eingeweicht. Im Gegenzug ist die Haut jetzt (ca. 30 Minuten nach absetzen) total ausgetrocknet.
Soll ich mir noch Feuchtigkeitscreme ins gesicht schmieren, oder was?


Mein Fazit zu FFP2: Der letzte Scheiß.
Meine Empfehlung: Wenn ihr längere zeit ohne Pause eine Maske tragen müsst, tut euch das nicht an. FFP2 ist maximal für ne halbe Stunde ÖPNV oder Einkauf OK.


Ab morgen werde ich dann die OP-Masken tragen ... mal sehen, ob das besser geht. Meine Kollegin aus der Spätschicht hat auch nach knapp 15 Minuten FFP2 lieber gewechselt.


PS:
Die 50er Packs "OP-Masken" bei uns in der Tankstelle sind übrigens "made in China" und laut Aufschrift "NICHT für den Medizinbereich geeignet" :lol:
Für sowas nen Fuffi zu verlangen, ist ne echte Frechheit, denn die sehen nunmal nur nach OP-Maske aus.

Ich bin recht froh, dass das auf meinem 10er-Pack nicht draufsteht.
 
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Hallo

Kalifornien hat wegen allergischen Reaktionen 300.000 Moderna Impfstoff Dosen aus dem Verkehr gezogen und Norwegen untersucht dutzende Sterbefälle nach der Impfung mit dem Biontech Impfstoff.

Moderna: Allergische Reaktionen! Kalifornien zieht 330.000 Impfdosen aus Verkehr - Coronavirus - FOCUS Online
Zitat:
"Nachdem sechs Personen allergische Reaktionen gezeigt haben, hat Kalifornien mehr als 330.000 Moderna-Impfdosen gegen das Coronavirus aus dem Verkehr gezogen. Die Ursache für die Reaktionen soll jetzt geklärt werden. Auch in Deutschland kommt der Impfstoff des US-Herstellers bereits zum Einsatz."

Moderna: Über 300.000 Impfungen sollen zurückgehalten werden | APOTHEKE ADHOC (apotheke-adhoc.de)
Zitat:
"In Kalifornien ist der Corona-Impfstoff von Moderna in die Schlagzeilen geraten. Der Epidemiologin Dr. Erica Pan zufolge soll eine Charge des Impfstoffs mit mehr als 300.000 Dosen nicht verimpft werden – es sei zu schweren allergischen Reaktionen gekommen, die medizinisch behandelt werden mussten. Die Untersuchungen laufen."

Tod nach Corona-Impfung: Dutzende Sterbefälle werden untersucht – Norwegen rät zur Vorsicht | Wissen (fr.de)
Zitat:
"Todesfälle nach Corona-Impfungen: Norwegen rät zur Vorsicht bei sehr gebrechlichen alten Menschen. Möglicherweise verkraften sie die üblichen Nebenwirkungen nicht."

Mir sind diese mRNA Impfstoffe viel zu schnell entwickelt und auf den Markt geworfen worden, ich weiß schon wieso ich auf den Vektorimpfstoff von AstraZeneca warte.
Wo ist jetzt der Fehler in der Geschichte, sind die mRNA Impfstoffe unausgereift oder sollte man nur alte Menschen mit Vorerkrankungen nicht mit den mRNA Impfstoffen impfen ?

Grüße Tomi
 
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isostar2 schrieb:
Kleiner Fun Fakt im August sind 11.000 an Hitze gestorben aber nur 135 an Corona,...
Im Zusammenhang mit Toten von einem "kleinen Fun Fact" zu sprechen halte ich für geschmacklos...

Um das mal in Bezug zu setzten:

Im Sommer waren in D 80 Mio betroffen => 11.000 / 80.000.000 = 0,013 %

Aktuell sind selbst bei einer Dunkelziffer von Faktor 5 (die dürfte mittlerweile sogar geringer sein) ~ 10 Mio infizierte, eher weniger:

Daraus, bei Potenitell 70 % Infizierten: 56.000.000 => Faktor 5,6 auf die Toten (Heute ~ 48k), und das ist eher sehr konservativ: > 250.000 Tote

Dass das immer noch nicht verstanden wird ist mir ein Rätsel...

Und schöne Form von: Whataboutism

Tante Edit: ich habe mal einen alten Screen von mir ausgegraben, habe ich Anfang Mai zu den Zahlen gepostet, da hatte ich mit simplen Dreisatz eine Zahl in ähnlicher Größenordnung vorher gesagt. Damals wurde gesagt, kann man so nicht berechnen...ich diskutiere nicht über ein paar Tausend (ist schmlimm genug), aber die Zahlen passen immer noch...

20200501-Germany.PNG
 
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@isostar2
"Das Urteil des Amtsgerichtes Weimar ist noch nicht rechtskräftig und auch nicht allgemeingültig."

Das heißt also, dass das nächste Gericht schon wieder ganz anders entscheiden kann und das aufgrund des Föderalismus und der individuellen Härten in den Corona Beschränkungen der Bundesländer eben Unterschiede auftreten können.

Und das jede Kontakt- und Ausgehbeschränkung mit Augenmaß getroffen werden muss, ist ja - gerade mit blick auf das GG - selbstverständlich. Etwas, dass auch jeder mir bekannte Politiker schon unterstrichen hat.
 
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Scrypton schrieb:
In der größten/schwersten Grippewelle hierzulande - nämlich 16/17 - gab es ~25.000 Grippetote, eine Zahl die schlicht auf einer Schätzung betreffend der Übersterblichkeit basiert. Im gleichen Jahr gab es davon nicht mal 2.000 laborbestätigte Grippetote.
Ist die Zahl von ~25.000 Grippetoten automatisch als "falsch" zu werten, nur weil sie hochgerechnet/geschätzt wurde?

Scrypton schrieb:
In 2020 zählen wir nun fast 50.000 laborbestätigte Coronatote. In Deutschland sterben an Grippe im Jahr im Schnitt paar Hundert, in Ausreißer-Jahren auch mal 1.000 bis 2.000.
Im Vergleich zu 2000 Grippetote sind 50 000 Coronatote extrem viel (Faktor 25!!!)

Dieses enorme Ungleichgewicht müsste sich dann eigentlich auch in den Gesamt-Toteszahlen pro Tag widerspiegeln.
Die Zahlen des statistischen Bundesamtes sprechen aber eine ganz andere Sprache:

PDF-_Dokument:
https://www.destatis.de/DE/Themen/G...g-sterbefaelle-pdf.pdf?__blob=publicationFile

XLSX-Datei:
https://www.destatis.de/DE/Themen/G...tung-sterbefaelle.xlsx?__blob=publicationFile

Wenn man die Todesfälle pro Tag aus dem Jahren 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 miteinander vergleicht, so kommt man zum Ergebnis, dass an den meisten Tagen zwischen 2500 und 3000 Menschen gestorben sind.

Es gibt aber ein paar Ausreißer, sogenannte "Wellen", in denen es eine erhöhte Sterblichkeitsrate gab (wenn man es überhaupt so benennen darf):

Im Jahre 2017 - von Anfang Januar bis Ende Februar (gesamt: 60 Tage) - lag an 50 (!) Tagen die Todesrate ÜBER 3000.
Im Jahre 2018 gab es eine ähnliche "Welle" von Februar bis März.
Und 2020?
2020 trat die "Welle" - bei der "ständig" mehr als 3000 Menschen pro Tag sterben - Ende November bis einschließlich Dezember auf.

Im Jahre 2018 sind an manchen Tagen sogar zwischen 3800 und 3900 Menschen pro Tag gestorben.
Diese hohen Werte wurden im Corona-Jahr 2020 an keinem einzigen Tag ansatzweise erreicht (wenn ich jetzt richtig nachgeschaut habe, lag der Höchstwert bei ca. 3400 Toten).

Und jetzt kommen wir wieder auf die Zahlen von Scrypton zurück:
Scrypton schrieb:
In 2020 zählen wir nun fast 50.000 laborbestätigte Coronatote. In Deutschland sterben an Grippe im Jahr im Schnitt paar Hundert, in Ausreißer-Jahren auch mal 1.000 bis 2.000.

Und jetzt schaut euch bitte nochmal die Zahlen des statistischen Bundesamtes an.

Also irgend etwas passt doch da hinten und vorne nicht!
 
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Das passt schon, dafür muss man sich nur den aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamts zur Übersterblichkeit anschauen oder wenn einem die Interpretation der Zahlen zu mühselig ist, sich die aufbereitete Form in den Medien suchen.

Fakt ist: Die Corona-Pandemie führt zu einem deutlichen Anstieg der Todesfälle. Das Statistische Bundesamt hat jetzt neue Zahlen zur Übersterblichkeit hierzulande präsentiert. Danach sind 2020 deutlich mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der Vorjahre

Um zu bestimmen, wie viele Menschen in Deutschland an der Pandemie sterben, vergleicht das Statistische Bundesamt die aktuelle Entwicklung mit den vergangenen vier Jahren.

Aktuell gehen die Berechnungen bis Mitte Dezember 2020. Zu diesem Zeitpunkt sind in Deutschland 24 Prozent mehr Menschen pro Woche gestorben als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

Mitte Dezember ragen die Zahlen in mehreren Bundesländern deutlich heraus: Sachsen meldet eine Übersterblichkeit von etwa 109 Prozent, dahinter liegen Brandenburg mit 41 Prozent, Thüringen mit 36 Prozent und Hessen mit 32 Prozent.
https://www1.wdr.de/nachrichten/uebersterblichkeit-corona-statistik-erklaert-100.html


Und das Ganze TROTZ der Kontaktbeschränkungen und Lockdowns. Man darf sich ausrechnen, wie die Zahlen aussähen, hätten wir den Schwurblern auch noch ein Mü nachgegeben.
 
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@dieterz1 Was passt denn hier nicht?

1611173009083.png

Bis einschließlich KW 51 hatten wir ca. 30 k Coronatote und eine "Übersterblichkeit" von ca. 34 k. Das passt bestenfalls nicht zu der Idee, ein relevanter Anteil der Coronatoten wäre eigentlich nur "mit" Corona verstorben.
 
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