DerOlf
Admiral
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Danke ... nun weiß ich wo die Zahl her kam.dieterz1 schrieb:Der Beitrag liegt mir zwar nicht mehr vor, jedoch habe ich beim googeln eine Seite gefunden, die den Artikel 1:1 beschreibt:
https://www.yamedo.de/blog/vogtland-keine-uebersterblichkeit/
Es war also die Angabe eines Baestattungsunternehmers, die scheinbar unhinterfragt überommen wurde.Ein Bestattungsunternehmer aus Bad Elster erklärt die aktuelle Situation so:
In Bad Brambach zum Beispiel liegt der Altersdurchschnitt der Einwohner bei sage und schreibe 75 Jahren ...
Naja ... Qualitätsjournalismus halt. Sowas passiert nicht nur beim Vogtländer Anzeiger.
@Mustis:
Danke für die Infos zu den Unterschieden (bzw. Ähnlichkeiten) zwischen mRNA- und Vektoripfstoffen.
Wahrscheinlich hätte ich das nach kurzer Recherche auch schnell selbst herausgefunden, aber diese recherche hast du mir nun erspart. Danke.
Ich habe durchaus Verständnis, dass man sich mit einem Stoff, der noch nicht lange in der Praxis ist, nicht so gerne Impfen lässt, wie mit Impfstoffen, die seit 30 jahren im Einsatz sind.
Die Entwicklung der Corona-Impfstoffe (egal ob Vektor oder mRNA) fand unter etwas anderen Umständen statt, als das normal ist. Es waren nicht einige wenige Labore, die mit Hochdruck nach Impfstoffen geforscht haben ... es waren letztes Jahr eher einige wenige Labore, die NICHT nach einem Impfstoff gesucht haben.
Ausserdem wurde sogar zusammengearbeitet, was sonst auch nicht so unbedingt normal ist (der erste macht den größten Reibach ... und letztes Jahr war die "Konkurenz" riesig).
Klar geht das mit der Entwicklung unter solchen Umständen dann schneller und auch das Notwendige für die Genehmigungsverfahren kann auf diese Weise schneller zusammengestellt werden.
Dass es so schnell ging, ist also mit Contergan (oder ähnlichem) nicht zu vergleichen ... denn bei Contergan war es ein Unternehmen, welches sein Medikament nach viel zu wenig Forschung auf den Markt geschmissen, und für Schwangere Frauen empfohlen hat ... die Folgen sind ja bekannt (diesem Skandal haben wir wohl unser umfangreiches Genehmigungsverfahren zu verdanken ... das gabs vorher scheinbar nicht in der Form). Contergan war lange sogar rezeptfrei erhältlich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-SkandalDas millionenfach verkaufte Beruhigungsmedikament Contergan, das den Wirkstoff Thalidomid enthielt, konnte bei der Einnahme in der frühen Schwangerschaft Schädigungen in der Wachstumsentwicklung der Föten hervorrufen. Contergan half unter anderem auch gegen die typische morgendliche Schwangerschaftsübelkeit in der frühen Schwangerschaftsphase und galt im Hinblick auf Nebenwirkungen als besonders sicher. Bis Ende der 1950er Jahre wurde es gezielt als rezeptfreies Beruhigungs- und Schlafmittel für Schwangere empfohlen. Es wurde vom 1. Oktober 1957 bis zum 27. November 1961 vertrieben und wurde aufgrund von möglichen Nebenwirkungen auf das Nervensystem ab dem 1. August 1961 rezeptpflichtig. Durch die Einnahme von Contergan kam es zu einer Häufung von schweren Fehlbildungen (Dysmelien) oder gar dem Fehlen (Amelie) von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen. Dabei kamen weltweit etwa 5.000–10.000 geschädigte Kinder auf die Welt. Zudem kam es zu einer unbekannten Zahl von Totgeburten
Für mich ist die Entscheidung für oder wider Impfung nur von einer Frage abhängig:
Habe ich mehr Lust auf die Infektion/Erkrankung und die fortgesetzte Grundrechtseinschränkung als auf die bisher recht unwahrscheinlichen Nebenwirkungen des Impfstoffes?
Ob bei mir Nebenwirkungen auftreten werden, kann ich nicht sagen ... aber, dass mir die Einschränkungen im Alltag so langsam auf den Sack gehen, das weiß ich SEHR sicher.
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