Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Binalog
Sorry, wenn du richtig gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass ich meinen Post im Konjunktiv verfasst habe. Man verwendet ihn unter anderem in der indirekten Rede. Ich habe damit nur die Kernaussage des verlinkten Spiegel Artikels wieder gegeben. Das heißt nicht, dass ich daran glaube. Daher die Verwendung des Konjunktivs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Analyse zu zwei Querdenkerdemos (7. November in Leipzig sowie am 18. November in Berlin) und Fallzahlen:

Studie

Untersucht wurde Busfahrten Hin- und Zurück von den Demos und die Auswirkung auf die lokalen Fallzahlen.

 
Zuletzt bearbeitet:
Bei allem Verständnis für den Unmut über die Demos, die Studie halte ich für Humbuk. Sie arbeitet nicht sauber heraus, dass es zwischen der Korrelation einzelner Ereignisse eine wirkliche Kausalität gibt.
 
Komisch, als ich anmerkte, dass das höchstwahrscheinlich eine Rolle spielte wurde man nieder gemacht und nein ich habe nicht nur geraten sondenr mir durchaus angeschaut, wer wo wohnt, wo solche Veranstaltungen sind und wo di Fallzahlen hochsczhnellten. . Dabei ist es ja so überraschend, dass solche Veranstaltungen und Menschen mit dieser Haltung dazu beigetragen haben.

Aber klar, diese Demos waren ja ausschließlich nur die in BErlin und nur deutlich davor und somit keinerlei zusammenhang....
Ergänzung ()

Jelais schrieb:
Bei allem Verständnis für den Unmut über die Demos, die Studie halte ich für Humbuk. Sie arbeitet nicht sauber heraus, dass es zwischen der Korrelation einzelner Ereignisse eine wirkliche Kausalität gibt.
Du hast das 50 seitige Paper in 15 Minuten gelesen, verstanden, die Quellen überprüft? Oder worauf fusst deine Aussage? Wie willst du auch eine 100% Kausalität beweisen, wenn nicht exakt bekannt ist, wer auf den Demos dabei war, sprich namentlich? Zumal ein Demogänger nicht unmittelbar selber als Kranker auffällig geworden sein muss.

Wenn aber exakt jene gegenden, in denen statistisch eine erhöhte Zahl Coronaleugner wohnen und solche Demos stattfinden dann als erste un ebsonders heftig betroffen sind, dann ist das blanker Zufall? Wohl eher nicht. Statistisch gesehen hätte es dann eine solche Häufung nicht geben dürfen. Es ist also, auch nach Ockham, ziemlich wahrscheinlich, dass es da einen Zusammenhang gibt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das es ein Discussion Paper ist bitte Defizite bei

Martin Lange and Ole Monscheuer
ZEW Mannheim
Humboldt University of Berlin

einreichen...
 
Mustis schrieb:
Du hast das 50 seitige Paper in 15 Minuten gelesen, verstanden, die Quellen überprüft? Oder worauf fusst deine Aussage? Wie willst du auch eine 100% Kausalität beweisen, wenn nicht exakt bekannt ist, wer auf den Demos dabei war, sprich namentlich? Zumal ein Demogänger nicht unmittelbar selber als Kranker auffällig geworden sein muss.
Nein, ich hatte sie heute abend gelesen, als der Artikel in der Welt erschienen ist.
 
Ich glaube nicht, dass man die Aussagekraft des Papers anhand eines Weltartikels beurteilen kann. Ansonsten, siehe stummerwinter.
 
Nein, das habe ich nicht. Das Diskussionspapier habe ich schon selbst gelesen. Ich bin nur durch den Weltartikel darauf gestoßen. Denn dort wurde das Diskussionspapier verlinkt.
 
Dann frage ich mich, warum deine Kritik so oberflächlich ist. Und vorallem so weltfremd. Das keine direkte Kausalität nachgewiesen werden kann, sondern nur indirekt, sollte einleuchtend sein. Die Punkte, die dazu führen, habe ich ja bereits benannt.
 
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@Mustis: Es ist doch nun wirklich vollkommen abwegig, dass bei einer massenhaften Ansammlung von Menschen, die zum größten Teil keinen MNS tragen ein Virus weitergetragen wird, dass sich unglaublich gut über ausgeatmete Aerosole überträgt.Und es spielt auch keine Rolle, dass diese Menschen zu einem guten Teil keinen Abstand eingehalten haben. Also lass doch bitte mal die Kirche im Dorf. Solche Überlegungen sind doch vollkommen blödsinnig.
Wenn das so wäre, dann müssten wir ja eigentlich alle Geschäfte schließen, die Kinder dürften nicht mehr in die Schulen gehen. Man müsste vielleicht sogar überlegen die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit der Menschen einzuschränken. Das könnte man dann ja schon fast eine Pandemie nennen.

Ne, ne, ne, Mustis, so wird das nix. Kann doch keiner ernst nehmen. :mussweg:

Im Ernst, genau solche "Zweifler" tragen neben den gleichgültigen einen guten Teil der Verantwortung dafür, dass sich diese Rüsselseuche immer weiter ausbreitet und wir den Lockdown bis zum bitteren Erbrechen genießen dürfen.
Und mir wird Angst und Bange, was passiert, wenn mal eine richtig Katastrophe ausbricht. Wenn nicht mal hier und über eine paar Monate ein bisserl Durchhaltevermögen drin sitzt. Aber nur weiter so. Lassen wir halt noch ein paar mehr verrecken und chronisch krank werden. Lassen wir noch ein paar Existenzen mehr kaputt gehen, weil wir uns nicht disziplinieren können.
Und glaubt mir, mich kotzt das auch an. Keine Partys, keine Kneipentouren mit Freunden, Kein Kino, keine Sauna, etc. ... . Aber ich weiß, je länger wir rum zetern und nörgeln, umso länger und schlimmer wird es.
 
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Ich bin einfach nur noch genervt.
Nicht wegen der Beschränkungen, sondern dass keine Exit-Strategie vorgestellt wird.
Im schlimmsten Fall gibt es die noch gar nicht...
 
Exit-Strategie, zu diesem Stichwort habe ich einen Artikel vom 26.03.2020 gefunden: Exit zu Ostern - wohl eher nicht - tagesschau

Einige Zitate daraus könnte man heute nochmal verwenden. Sowohl vom Text her, als auch von den Aussagen. Das ist fast wie ein Déjà-vu.^^ Nur sind die Karten jetzt anders gemischt und die Situation ist immer noch komplex, leider.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würden mal Zahlen dazu interessieren, wie viele Unternehmen bereits zahlungsunfähig sind und einen Insolvensantrag hätten stellen müssen, es aber wegen der bestehenden Aussetzung der Pflicht dazu noch nicht getan haben, und wie viele Arbeitsplätze da dran hängen.

Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber die wirtschaftlichen Auswirkungen scheinen mir in den Medien (TV / Radio) kaum / selten ein Thema zu sein. Vielleicht auch, weil es wohl hauptsächlich kleine und mittlere Unternehmen betrifft und diese, bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung vermutlich keine ausschlaggebende Rolle spielen. Die einzigen umfangreicheren Berichte, an die ich mich erinnern kann, war einer über die Insolvenz von Adler und kürzlich über S.Oliver, die wohl auch in ordentlichen Schwierigkeiten stecken.

Das sind alles Vermutungen von mir, ich glaube aber, dass zurzeit eine Menge unternehmerische Existenzen zerstört werden, unterstützt durch eine unflexible und inkompetente öffentliche Verwaltung aka. "Corona-Hilfen" (zumindest darüber hört und sieht man etwas in den Medien), und die "Schlächterrechnung" am Ende übel aussehen wird.
 
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meph!sto schrieb:
(...)Nicht wegen der Beschränkungen, sondern dass keine Exit-Strategie vorgestellt wird.
Im schlimmsten Fall gibt es die noch gar nicht...
Das könnte daran liegen, dass derzeit die einzig mögliche Strategie das Abwarten darstellt. Wenn unter den neuen Virusvarianten eine einzige ist, welche unter den jetzigen Beschränkungen einen R-Wert > 1 hat, dann sprechen wir Mitte/Ende März nicht über weitere Lockerungen, sondern über einen härteren Lockdown.

Erst wenn die Impfungen Wirkung zeigen, hat man wieder die Kontrolle. Bis dahin bestimmt die Infektiosität der Virusvarianten das Geschehen.

Die Forderung nach einer Exitstrategie aus einem Problem heraus, welches man nicht unter Kontrolle hat, ist sinnfrei. Wie würde eine Exitstrategie gegen Trockenperioden aussehen? Regentänzer einstellen?
 
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Doch: Aufhebung aller Beschränkungen sofern die Pandemie unter Kontrolle ist

Und der Weg dahin liegt in unseren Händen...ich halte das ganze Gefordere nach einer zeitlichen Strategie für Schwachsin. Was soll da drin stehen?

In Woche XX so und so?
In Woche YY so und so?

Und wenn wir uns plötzlich ALLE an die Regeln halten und das deutlich schneller vorwärts (bzw. nach unten) geht? Strategie aufrecht erhalten? Das ist reines Profilierungsgequatsche...
 
Zuletzt bearbeitet: (Schreibfehler korrigiert)
meph!sto schrieb:
sondern dass keine Exit-Strategie vorgestellt wird.
Und wenn die dann auch nicht umgesetzt werden kann, warum auch immer, ist es auch wieder falsch. Deswegen ist es völlig egal was sie tun, beschwert wird sich so oder so.
 
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knoxxi schrieb:
beschwert wird sich so oder so.
Natürlich ... dafür sind wir viel zu unterschiedlich, zu Viele und ausserdem haben wir ja doch alle irgendwie unsere eigene "Wahrheit".

Nichts ist einfacher, als eine in den Augen irgendeines anderen Menschen "falsche" Entscheidung zu treffen.
 
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Vor knapp zwei Stunden hat Kretschmann für Ba-Wü gesprochen und ganz ehrlich, ich bin froh, dass es ab dem 22. Februar für die Grundschulen und Kitas wieder los geht, vorausgesetzt die Inzidenz passt bis dahin. (Stand heute Inzidenz 57).

Ich sehe es jeden Tag wie die Große leidet und ihre Schulkameraden vermisst, vom Kleinen gar nicht zu sprechen. Mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sehe ich die kommenden Wochen/Monaten per se optimistisch entgegen. Wenn dann auch noch ab Mitte 2. Quartal die Impfungen so langsam für jedermann verfügbar sein werden, dürfte wir IMHO das gröbste durchstanden haben.
 
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Die Frage ist, wann hat man die Pandemie wirklich unter Kontrolle? Die neue Virusvarianten erschweren die Beantwortung. Es besteht die Gefahr einer unsichtbaren Welle, worauf hier im Thread schon hingewiesen wurde:

Unsichtbare Welle.jpg

Quelle: ntv vom 09.02.2021

Deshalb möchte man die Inzidenz nun bundesweit unter 35 drücken. Einige der Experten hatten vorgeschlagen, die Inzidenz unter 10 bis hin zu null zu drücken und ein regionales Aufflackern immer gleich im Keim zu ersticken.* Dann wäre ein annähernd "normales" Leben wieder möglich, wenn nicht ohne effektivere Einschränkungen, Kontrollen und Quarantänen. Bei Flugreisenden z.B. sind die Regeln noch immer zu Larifari, wie dieser Artikel zeigt.

*Das Konzept "No-Covid" - Spiegel vom 10.02.2021
 
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Ja genau das ist halt das Problem. Ich wohne selbst in BaWü und bei uns im Kreis sind die Zahlen sogar bei ~35, aber da geht man halt schon ein Risiko ein. Im Nachbarkreis gab es nen Ausbruch mit Mutanten... wir sind halt mobil und hier gibt es viele Pendler über Kreisgrenzen hinweg...

Klar muss man öffnen, aber der aktuelle Zeitpunkt ist halt beschissen... ich hätte vielleicht noch ne Woche länger gewartet, aber das kann man immer.

Ich hoffe die Öffnung gilt aber nur für Kreise mit <50er Inzidens... alles andere wäre ein großes Fehler...
 
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