Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hmm also bis 7 März soll wohl doch erstmal fast alles zu bleiben.

Gut Kitas und Schulen kommen wohl ab 22.2 und Friseure ab 1. März.

Ich denke das ist gar nicht so schlecht, wobei die Öffnung vom Einzelhandel in Kreisen mit <10 vielleicht auch jetzt schon hätte kommen können. Das sind wenige und man hätte damit testen können was bei einer Öffnung passiert.

Jetzt hat man das teils durch Schule und Kita.

Man sollte halt verhindern zu viel auf einmal zu machen. Das führt nur zu großen Ausschlägen
 
Mir geht der Virus mittlerweile sehr an die Substanz. Wollte eigentlich im Juni heiraten und hatte mich riesig gefreut. Werde dann wohl weitere in psychologischer Behandlung bleiben, denn wenn die Hochzeit nicht stattfinden kann, werde ich erst einmal in ein tiefes Loch fallen.

Was ich der Regierung vorwerfe sind folgende Punkte:
1. Keine wirkliche Strategie. Im Sommer letzten Jahres wurden keine Strategien für den Winter entwickelt. Keine Konzepte zum Schutz der älteren bzw. Risikogruppen erstellt. Der Bürgermeister in Tübingen hat extra Einkaufszeiten für Risikogruppen geschaffen, so dass diese sich mehr schützen können. Stattdessen wurde der komplette letzte Sommer verschwendet.
2. Überforderung der Familien. Menschen brauchen Kontakte. Erwachsene wie auch Kinder. Mit den Beschränkungen wird der beste Teil des Menschsein weggenommen. Die Kontakte. Diese sind dich gerade für Kinder extrem wichtig, in der Schule als auch im der Freizeit. Wie sollen sich Kinder bei diesem Wetter dauerhaft selbst beschäftigen? Wie sollen Eltern die Arbeiten gehen sich eine rund um die Uhr Betreuung leisten? Auch hier wurde meiner Meinung nicht viel gemacht.
3. Home Schooling:
Was ich selbst jeden Tag erlebe. Eine einzige Katastrophe. Eine Überforderung der Schüler mit Aufgaben. Der jüngste meiner Freundin hat alleine im Februar schon bestimmt an die 200 Matheaufgaben gerechnet und ist im 3. Schuljahr. Von den Lehrern gibt es wenig bis keine Hilfe. Da werden Aufgaben reingestellt und dann heißt es Friss oder stirb. Das kann es nicht sein. Hier wurde am meisten meiner Meinung verhunzt. Keine einheitlichen Konzepte auf Landesebene, keine Absprachen im Kreis, kein Fokus auf das grundlegende. Eltern sind keine Lehrer. Deren Partner auch nicht. Und man bekommt nicht einmal einen Ausgleich, dass man diese ganze Arbeit macht, nein man träumt von Abgabefristen, schützt die Kinder in dem man Teile der Hausaufgaben nicht mehr macht usw. Das ist ein Armutszeugnis für Deutschland. Und in der notbetreuung sitzen die Kinder auch nur die Zeit ab. Wirklich Aufgaben werden da nicht gerechnet.

Wozu haben wir Experten für alles, wenn auf diese nicht gehört wird. Frau Merkel macht es sich einfach. Sie vergisst die Kinder und Familien. Im März sind Landtagswahlen und da bin ich auf die Ergebnisse gespannt. Denn viele die ich kenne, haben keine Geduld mehr.
In der Region in der ich wohne, Grenze zu Belgien und Luxemburg, gibt es fast keine positiven Fälle mehr.
 
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Binalog schrieb:
Das könnte daran liegen, dass derzeit die einzig mögliche Strategie das Abwarten darstellt. Wenn unter den neuen Virusvarianten eine einzige ist, welche unter den jetzigen Beschränkungen einen R-Wert > 1 hat, dann sprechen wir Mitte/Ende März nicht über weitere Lockerungen, sondern über einen härteren Lockdown.
knoxxi schrieb:
Und wenn die dann auch nicht umgesetzt werden kann, warum auch immer, ist es auch wieder falsch. Deswegen ist es völlig egal was sie tun, beschwert wird sich so oder so.

Die Zeit spielt hier (für mich) eine untergeordnete Rolle.
Was m.M.n viel wichtiger ist, ist der Bevölkerung ein konkretes Ziel zu nennen das dann auch möglichst verlässlich ist.
Wochenlang wurde ein I-Wert von <50 angepriesen (bin mir auch sicher weiterhin als die Virusmutationen bereits bekannt waren, deren Auswirkung aber vllt noch nicht) und nun verständigt man sich auf <35. Was passiert in 4 Wochen wenn wir bei < 40 sein sollten ? Wird dann als neuer I-Wert <10 ausgerufen ?
Dass das vllt. notwendig ist kann ja sein, aber es sollte keinen Entscheidungsträger wundern, dass das Vertrauen sinkt, wenn man keine verlässliche Angaben machen will/kann.

Man hätte/muss einfach viel transparenter in der Kommunikation sein/müssen.
 
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nik_ schrieb:
2. Überforderung der Familien. Menschen brauchen Kontakte. Erwachsene wie auch Kinder. Mit den Beschränkungen wird der beste Teil des Menschsein weggenommen. Die Kontakte. Diese sind dich gerade für Kinder extrem wichtig, in der Schule als auch im der Freizeit. Wie sollen sich Kinder bei diesem Wetter dauerhaft selbst beschäftigen? Wie sollen Eltern die Arbeiten gehen sich eine rund um die Uhr Betreuung leisten? Auch hier wurde meiner Meinung nicht viel gemacht.
Moin

Das ist es ja. Gerade Kontakte verbreiten das Virus doch. Und du willst Kontakte. Verstehe ich nicht.

Gruß
Nobsi
 
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Es gibt bisher keine wirklichen wissenschaftlichen Studien, wie das Virus verbreitet wird. Sind Schüler die Superspreader. Ich rede nicht von Massenveranstaltungen, sondern von privaten treffen mit einer befreundeten Familie oder im freien auch mit 2. Man weiß nur, daß z.b. Altenheime Hotspots sind. Was spricht dagegen sich mit einem anderen Haushalt zu treffen, statt nur einer Person oder das sich mehrere Kinder treffen?

Zur Info: heute dürfen die Kinder hier im Kreis zusammen singen gehen
 
nik_ schrieb:
Frau Merkel macht es sich einfach.
Das kann man kaum Frau Merkel vorwerfen. Hier haben die Länder Hohwit in fast allen Belangen. Da kann Merkel fordern was sie will, die länder haben jedesmal gemeint es anders machen zu müssen.

Deine Kritik ist berechtigt, richtet sich in weiten bereicehn an die falsche.
 
Zum Thema Homeschooling kann ich hier nur eines anbieten.

Wenn ihr eine Aufgabe habt, die ihr problematisch findet, sendet mir den Aufgabentext per PN.
Ich helfe gerne, und auch wenn es mal einge Tage dauert, eine Antwort gibts von mir auf jeden Fall.
Ich bitte um Verständnis ... denn ich kann hier keine "Nachhilfe" anbieten (für die müsste man einen Unterrichtsvertrag mit Gegenleistung aufsetzen), sondern biete nur meine private Hilfe an.

Man sollte keine Wunder erwarten, aber immerhin schauen dann nochmal zwei weitere Augen drauf, die sich eine ganze Weile mit Aufgabenstellungen, Fehleranalyse und Ähnlichem beschäftigt haben (und damit meine ich nicht meine eigene Schulzeit).

Meine Spezialgebiete sind Mathematik, SoWi (Soziologie, Psychologie, Pädagogik) und Musik ... naja ... mit Englisch, Deutsch oder Geografie kann man es auch wenigstens mal probieren, auch wenn das nicht wirklich meine Fächer waren.
Ich habe bisher bei meinen Nachhilfeschülern nur selten mal eine Aufgabenstellung gefunden, bei der ich nicht wenigstens herausfinden konnte, worum es dabei geht ... und notfalls kann ich sowas auch etwas umformulieren ... manchen Schülern hilft auch das schon weiter.

Ich kann verstehen, dass das für viele Eltern eine echte Belastung darstellt ... gerade, wenn die eigene Schulzeit schon etwas länger her ist. Ich merke das bei meinem Bruder und senen Kindern ... und der macht beruflich unter anderem Hausaufgabenbetreuung in einer OGS - aber die eigenen Kinder sind halt irgendwie doch ne andere Nummer.
 
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Skysnake schrieb:
Ich denke das ist gar nicht so schlecht, wobei die Öffnung vom Einzelhandel in Kreisen mit <10 vielleicht auch jetzt schon hätte kommen können. Das sind wenige und man hätte damit testen können was bei einer Öffnung passiert.

Das jeder Dödel im Umkreis von XXX KM meint dahin gurken zu müssen um sich die Sache aus der Nähe anzusehen!? So blöd es jetzt klingt, aber der Mensch ist gerne ein Idiot und selbst das letzte Kuhkaff mit geöffneten Geschäften würde zur Touristenhochburg.
 
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Sie ist die Bundeskanzlerin und somit die Chefin des ganzen Landes. Sie hat die Inzidenzwerte mit vorgegeben. Warum wird alles stur an diesen Werten festgemacht? Warum wurde nie genau geschaut, woher die hohen Zahlen kommen und dann z.b. Altenheime abgeriegelt oder lokale shutdowns. In Belgien, keine Stunde von hier, gibt es einen Ort mit 5000 Einwohnern, da hatte jeder schon Corona. Kaum Todesfälle. In Luxemburg sind jetzt massenweise deutsche zum shoppen, in Schwimmbädern usw. Da bringt der lockdown hier in Deutschland auch nichts. Im Nachbarkreis, Inzidenz von 80, stabil seit Wochen, weil die Altenheime betroffen sind, sonst fast keine Ausbrüche mehr. Spätestens ab März treffen sich die Kinder bei Sonnenschein eh wieder zu Haufe draußen
 
schweden und dänemark werden die leute wohl nur noch mit einem impfpass einreisen lassen. wäre das für deutschland auch eine option, immerhin ist es ein transitland in der mitte europas? ich denke sowieso das der internationale reiseverkehr noch 2 jahre warten muss. ich habe ganz ehrlich kein verständnis auf einen lockdown, nur weil der virus wieder erneut eingeschleppt wurde, aus ecken mit weniger vorsichtsmassnahmen. man kann auch den internationalen reiseverkehr freigegeben, aber muss dann mit der gefahr leben, dass muss man sowieso. der lockdown vor ort muss jedoch zum ende kommen und zwar endgültig.
 
capitalguy schrieb:
wäre das für deutschland auch eine option

das wird nicht funktionieren. Dann kommen die ersten Hansel und schreien nach Datenschutz und wittern dahinter die große VT des Great Reset oder was auch immer.
Ich persönlich wäre absolut für so eine Regelung, befürchte aber das sich das bei uns nicht umsetzen lässt.
 
Nobsi schrieb:
Das ist es ja. Gerade Kontakte verbreiten das Virus doch. Und du willst Kontakte. Verstehe ich nicht.
Verstehen kann ich den Wunsch auf jeden Fall ... ich habe den auch und halte den für natürlich (wir sind halt doch soziale Tiere).

Natürlich ist die Kontaktminimierung die wichtigste Waffe gegen ein Virus, welches sch von Mensch zu Mensch verbretet (soviel ist bei SARS-CoV-2 sicher). Aber Kontakte stellen eben auch einen sehr wichtigen Teil unserer Sozialstrukturen dar. Ohne geht auf dauer halt nicht - auch wenn einige das wohl etwas länger durchhalten können, als andere.

Die Kontakte fehlen mir ... und niemand kann mir erzählen, dass ihm das nicht fehlt.
Eine Weile alleine ist ja mal ganz nett ... aber spätestens nach 8 Monaten stört es mich schon, dass meine Sozialkontakte größtenteils auf Schichtübergaben bei der Arbeit reduziert sind.
Das fühlt sich einfach nicht richtig an, denn ob ich auf diese Leute privat Bock habe, spielt auf Arbeit nunmal nicht die geringste Rolle ... diese Sozialkontakte sind also im Grunde nichtmal wirklich freiwillig (ich hab nur Glück, dass ich unser Team mag).
 
nik_ schrieb:
Sie ist die Bundeskanzlerin und somit die Chefin des ganzen Landes.
Ist sie eben entgegen der landläufigen Meinung nicht. Wir sind ein föderalistisches Staatengebilde, die Bundesregierung hat nur (teils sehr) begrenzte Einflussnahme auf das, was die jeweiligen Länder tun. Grade bei Themen, die für Corona entscheidend sind, hat die Bundesregierung kaum mehr Einflussnahme als Empfehlungen abzugeben. Und das funzt nichtmal innerhalb der CDU/CSU wie man an Söder und Co regelmäßig sieht. Die Inzidenzwerte gibt sich in dem Sinne nicht vor. Man berichtige mich, aber diese Werte sind für die Länder nicht bindend. Bayern und andere Bundesländer haben regelmäßig abweichende Werte genutzt. Auch wenn es um die Umstezung und Kontrolle geht, ist das Landeshoheit bzw. Kreissache.

Wie gesagt, deine Kritik ist berechtigt, in meinen Augen aber der Adressat weitgehend falsch gewählt.

Inwieweit sie für das "Debakel" mit dem impfen und dem Einkauf des Impfstoffes verantwortlich ist, kann dazu jemand was sagen? Da bin ich mir nicht sicher, aber da hat doch die EU über von der Leyen reingepfuscht oder auf wessen Kappe geht das letztlich?
 
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Mustis schrieb:
Wir sind ein föderalistisches Staatengebilde, die Bundesregierung hat nur (teils sehr) begrenzte Einflussnahme auf das, was die jeweiligen Länder tun.

Leider und dieses Provinzfürstengetue nervt mich immer mehr. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte z.b. Söder hingehen und sagen ab morgen ist wieder alles offen was in den Hoheitsbereich seines Landesrecht fällt.
Mich persönlich würde es zur Weißglut bringen, da diskutierst Du teilweise 12 Stunden mit den Länderchefs/*innen und im Endeffekt macht eh jeder was er will.
 
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Noch ein kleines Beispiel. Nach Weihnachten lag keine 10 Minuten entfernt Schnee ohne Ende. Problem: ganz NRW kam auf die Idee hier hin zu kommen. Von Aachen, Duisburg, Köln usw. Einheimische waren nie welche zu sehen. Wurde dagegen etwas unternommen? Nein, erst als Schneebruch war wurde alles gesperrt. Da wurde links und rechts vom Weg sein Geschäft gemacht, Ackerfeld zerstört und und und. Polizei konnte erst was machen, wenn zu viele Autos die Straße versperrten.
Das kann es dann auch nicht sein...
 
Mustis schrieb:
Inwieweit sie für das "Debakel" mit dem impfen und dem Einkauf des Impfstoffes verantwortlich ist, kann dazu jemand was sagen? Da bin ich mir nicht sicher, aber da hat doch die EU über von der Leyen reingepfuscht oder auf wessen Kappe geht das letztlich?
Ich bin mir unsicher, wie es genau gelaufen ist, aber zumindest hat sich unsere Regierung unter Merkel dazu entschieden, die Beschaffung der EU zu überlassen.

Eventuell war das aus deutscher Sicht ein Fehler, aber es war ein starkes Signal "pro EU" ... und ich kann eben nicht genau sagen, ob Merkel da versucht hat "durchzuregieren" oder ob das eventuell aus einer anderen Ecke kam ... ich bin bei den Sitzungen nicht dabei gewesen.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Mich persönlich würde es zur Weißglut bringen, da diskutierst Du teilweise 12 Stunden mit den Länderchefs/*innen und im Endeffekt macht eh jeder was er will.
An Gründen für Föderalismuskritik gibt es in Deutschland jedenfalls keinen Mangel ... und das auch nicht erst seit 2020. Auf der einen Seite bietet das zwar auch eine gewisse Flexibilität (Entscheidungen können an die lokalen Gegebenheiten angepasst erfolgen) aber die Kehrseite ist dann eben ein "Flickenteppich"... und manchmal lässt das auch Zweifel an der Effektivität dieses Systems aufkommen.
 
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Laut berichten kam es durch die Übergabe an die EU zu neuen Verhandlungen, die 1,5 Monate Verzug bedeuteten, da Spahn schon alles fix hatte
 
Wer hier kund tut, die Regierung hätte kein Konzept, verschließt meiner Meinung nach die Augen vor der Realität, dass die Regierung ein Konzept hat und dies auch klar kommuniziert: Herdenimmunität durch Impfung.

Nur ist die Regierung halt nicht so ehrlich die Modellrechnungen zu den Impfterminen zu veröffentlichen.
Wenn es jetzt heißt, bis September 2021 soll jedem Bürger ein Angebot zur Impfung gemacht werden, bedeutet dies, das es dann auch heißen kann: Sie sind im Februar 2022 dran!
Weiterhin wäre es ein Super-GAU, wenn sich herausstellen sollte, das die Impfwirkung nach z. Bsp. 9 Monaten rapide nachlassen würde und neuerliche Impfungen nötig wären, auch wegen dann neuer Mutationen o.ä.

Das die Modellrechnungen mit jedem neu zugelassenen Impfstoff angepasst werden müssen, ist klar.
Aber im heutigen Zeitalter der Rechentechnik alles kein Problem.
Ginge alles über eine simple Tabellenkalkulation mit webinterface, jederzeit aktuell auf den Seiten des Bundesgesundheitsamtes abrufbar o.ä.

Vermutlich würden dann aber viel mehr Bürger gegen diese Strategie aufbegehren, wenn sie denn deren damit verbundenen Zeitplan kennen würden.

Ich persönlich finde in Pandemiezeiten den Förderalismus gut, denn das lokale Infektionsgeschehen ist stark unterschiedlich und bedarf unterschiedlicher angemessener Reaktionen. Der derzeit gezeigte Aktionismus in Sachen Einheitlichkeit bei den Maßnahmen ist nur einer Führungsschwäche einzelner Landespräsidenten geschuldet und verschlimmert für geschätzt 3/4 der Bevölkerung nur deren Lage, weil die Maßnahmen für diesen Teil der Bevölkerung unangemessen hart sind.
 
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Ich könnte mich frühestens nach aktueller Kalkulation 2023 impfen lassen. Top Strategie.
Was heißt hier verschließen. Auf Impfung setzen ist für mich kein Konzept, nur planlosigkeit. Mehr nicht.
 
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@nik_
Dann beschreibe doch mal etwas, was du als "Strategie" bezeichnen könntest.
Die Strategie umfasst ja nicht ein "wir impfen halt, wird schon passen", sondern eben auch einen Plan, nach dem geimpft werden soll.
Man kann diesen Plan und vor allem die schleppende Beschaffung kritisieren, aber "planlos" ist das ganz sicher nicht.

Plan- und verantwortungslos wäre es gewesen, wenn man die Verteilung der Impfstoffe einfach dem freien Markt überlassen hätte ... denn dann könnten sich einige von uns die zwei Dosen wohl erst 2030 leisten. Aber wenigstens wäre der "Impfplan" dann ganz klar ... rich men first.
 
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