Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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mykoma schrieb:
der Winterdienst kommt vorn und hinten nicht hinterher.
Wie denn auch, bei knapp 5cm Neuschnee die Stunde?

Bei uns haben sich an den Auffahrten zur Tankstelle einige BMW festgebuddelt (kann man nicht anders nennen). Irgendwie waren es fast nur BMW, die ich heute auf der Arbeit ausgebuddelt habe - komisch, gerade bei bayerischen Autos sollte man doch denken, dass die mit Schnee klarkommen (kann aber sein, dass das eher an den Fahrern lag, als an den Autos).

Zwischendurch habe ich sogar zwei Räumfahrzeuge (der Stadt - die Privaten waren heute nicht unterwegs) gesehen, die in einer Kurve vor der Tankstelle in Schneewehen gerutscht sind, und dann nicht mehr raus kamen.

Für sowas fehlt den meisten Autofahrern offensichtlich die Erfahrung mit Schnee (sowas wie heute gabs hier gut 25 Jahre nicht mehr) ... natürlich meist jüngere ... die Älteren wissen meistens, wie das geht.

Besonders unangenehm war heute früh (7:20) die Erkenntnis, dass keine Busse fahren und ich dann knapp 45 Minuten zur Arbeit laufen musste. Durch ca. 20 - 30 cm Schnee ... da bekommen die gerademal 2,6 km ungeahnte Qualitäten (ohne Schnee schaffe ich die Strecke in knapp 30 Minuten). Dabei hatte ich noch einen Bus gesehen, als ich um kurz vor 7 los bin.

Ich denke, die meisten hatten heute einfach andere Probleme als die Maskenpflicht ... viele trugen z.B. zum ersten mal dieses Jahr eine Winterjacke ... und da war eben nicht in jeder Tasche ein MNS drin, wie bei den normalen Übergangsjacken, die bisher gereicht haben. Ich habe heute wieder sehr oft gehört, dass die Leute einfach keine Maske dabei hatten.
Halb so wild, ich bediene die Leute mittlerweile auch an der Tür, wenn die keine Maske haben (Nachtschalter ist leider im Ars...).

Das war auf jeden Fall mal eine "sehr interessante" Schicht ... hoffentlich ist das morgen etwas weniger.
Aber Busse werden wohl morgen wieder keine fahren ... mit Wartung nach minimal-Prinzip bekommt man den Linienbetrieb eben nicht winterfest (zum Glück gabs hier schon lange keinen echten Winter mehr). Heute reichen oft schon 5cm Schnee, und die Busse bleiben im Lager (eigentlich ganz schön lächerlich).
Erinnere ich aus meiner Kindheit auch noch anders ... aber wahrschenlich trügt mich da die Erinnerung ... ich habe seit fast 30 Jahren keinen Schnee mehr gesehen, der länger als 5 Stunden liegen blieb.

Eigentlich ist das ja ganz schön - wenn man nicht gerade zur Arbeit muss.

Ich denke auch, dass den Leuten ein bisschen Pause von der Corona-Dauerberieselung ganz gut tut ... vielleicht ist der ein oder andere nun wenigstens wegen etwas anderem unentspannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Capet
Das ist doch so eine dürftige Zeitungsmeldung!

Ein worst case Szenario zu berechnen, halte ich immer (!) für nicht falsch.
Schlimmer ist doch die systemnahe Presse, welche anders Denkende grundsätzlich als "Realitätsverweigerer" bezeichnet hat.
Ein worst case Fall ist einfach das, was im schlimmsten Fall eintreten kann. Ich glaube, nichts anderes wurde auch so kommuniziert. Nur weil das Papier als geheim eingestuft wurde, muss es ja nicht falsch sein. Ich finde es auch nicht schlimm, das die Meinung von Wissenschaftlern eingeholt wurde.
Ist doch besser als von PR oder Meinungsforschern, oder?

Wer weis, vielleicht knacken wir in D ja auch noch die 1 Mio. Tote mit Covid19?
Nichts genaues weis man nicht.
 
Nicht so toll. 14 Senioren nach zweiter Impfung infiziert

Ist natürlich die Frage wie viele sich schon vorher infiziert haben, aber in Pflegeheimen sollte ja regelmäßig geprüft werden. Meine Frau in der ambulanten Pflege wird zweimal wöchentlich getestet. Da ist die Masse an Fällen schon erschreckend. Vor allem auch weil die erste Impfung garantiert schon vorher durch war.

Im SWR3 hatten sie auch was zu nur 10% Schutz vor der britischen und südamerikanischen Variante gesagt. Habe dazu aber sonst nichts gefunden.

Auf jeden Fall schon beunruhigend.
 
Capet schrieb:
Interessanter Artikel der "Welt am Sonntag": https://www.welt.de/politik/deutsch...nministerium-spannte-Wissenschaftler-ein.html

Hier sind wir wieder beim Thema "Vertrauen in politische Entscheidungen". Es fällt mir wirklich schwer dieses aufzubringen, auch wenn ich viele davon einfach hinnehme, weil ich sowieso nichts daran ändern kann.
Das ist doch schon lange bekannt, das kam schon im letzen Frühjahr auf.
https://www.focus.de/politik/deutsc...en-deutschen-angst-zu-machen_id_11851227.html

Es ging damals um dieses Papier:
https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/

Dort werden verschiedene pandemische Szenarien beschrieben und was dies für Gesellschaft und Wirtschaft bedeuten würde. Daran ist nichts auszusetzen. Denn das gehört zu einem vernünftigen Risikomanagement. Die Regierung kann aber solche Szenarien nicht aus dem "Bauch" heraus erstellen. Sie muss letztendlich Modellrechnungen in Auftrag geben, um überhaupt eine Entscheidungsgrundlage zu haben. Ich würde dies erst einmal als normales und in der Situation notwendiges Vorgehen auffassen. Wie soll man denn sonst abwägen, wenn die möglichen Auswirkungen nicht bekannt und wissenschaftlich nicht mit Modellrechnungen und Gutachten untermauert sind. Man wirft doch gerade jetzt der Politik vor, dass ihre Entscheidungen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das zeigt für mich wieder einmal, dass die Medien zurzeit in alle richtungen sehr tendenziös berichten. Sei es über abweichende Sichtweisen wie aber auch über politische Entscheidungen. Aus allem wird ein Skandal gemacht. Skandale sind eben gut für das Geschäft.
 
@Skysnake genau dies Meldung habe ich auch gerade gelesen.

Fast schon eine Hiobsbotschaft über vermutlich auch der Dolchstoß für eine baldige Rückkehr zur Normalität.

Allerdings auch das, was ich erwartet habe, ein ähnlicher Verlauf wie bei Influenza mit saisonalen Mutationen.
Um pro-aktiv einen effektiven Wirkstoff die kommende Mutationen zu entwickeln fehlen vermutlich die Erfahrungen mit dem Erreger und dem Medikament selbst.

Ich gehe seit längerem davon aus, das sich Covid-19, wie Influenza zuvor, als saisonale Infektionskrankheit festsetzen wird und über Medikamente und Impfungen halbwegs kontrolliert werden kann.

Das zeitnah ein Durchbruch passiert und ein dauerhaft wirksames Mittel entdeckt wird, glaube ich eher weniger.
 
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ThomasK_7 schrieb:
@Capet
Das ist doch so eine dürftige Zeitungsmeldung!

Ein worst case Szenario zu berechnen, halte ich immer (!) für nicht falsch.

Jelais schrieb:
Die Regierung kann aber solche Szenarien nicht aus dem "Bauch" heraus erstellen. Sie muss letztendlich Modellrechnungen in Auftrag geben, um überhaupt eine Entscheidungsgrundlage zu haben. Ich würde dies erst einmal als normales und in der Situation notwendiges Vorgehen auffassen. Wie soll man denn sonst abwägen, wenn die möglichen Auswirkungen nicht bekannt und wissenschaftlich nicht mit Modellrechnungen und Gutachten untermauert sind. Man wirft doch gerade jetzt der Politik vor, dass ihre Entscheidungen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das zeigt für mich wieder einmal, dass die Medien zurzeit in alle richtungen sehr tendenziös berichten. Sei es über abweichende Sichtweisen wie aber auch über politische Entscheidungen. Aus allem wird ein Skandal gemacht. Skandale sind eben gut für das Geschäft.
Ich halte es ebenfalls für sinnvoll, "worst case" Szenarien aufzustellen. Mein Problem mit der Meldung ist eher, dass sich die Situation nicht so darstellt:
"Liebe Wissenschaftler, erstellt uns bitte ein worst-case-Modell, damit wir eine Grundlage für unsere Entscheidungen haben."

sondern eher so:
"Liebe Wissenschaftler, dies sind unsere geplanten Maßnahmen. Bitte erstellt uns ein Modell, was diese Maßnahmen stützt."

wenn ich die Meldung lese. Ich behaupte nicht, dass sie stimmt, aber auch nicht, dass sie "tendenziös" ist, eben weil ich nicht weiß, ob sie stimmt. Nur, weil mir ihr Inhalt oder ihre Formulierung nicht passt, ist sie nicht "tendenziös".
 
Naja,"positiv" ist ja, das es bisher keine schweren Verläufe gibt. Wobei es auch noch etwas früh ist um das wirklich sicher sagen zu können. In 3-4 Wochen wissen wir mehr.

Im Endeffekt könnte es wirklich auf das Gruppeszenario hinauslaufen. Wäre jetzt auch nicht sooo schlimm. Klar es würden jede Jahr trotzdem noch X geschwächte Menschen dran sterben aber das ist allgemeines Lebensrisiko.

Es ist aber halt schon ein Schlag gegen das Szenario zuerst die Leute zu impfen die Kontakt mit den Risikogruppen haben, vs Risikogruppen u impfen.

Was mich eher beunruhigt ist die P1 Variante aus Brasilien, die scheint ja deutlich weniger als die B1 Varianten auf die Impfung an zu sprechen. Das könnte auch echt zum Problem entwickeln, das uns Wenn's dumm läuft aus Start setzt... das wäre natürlich fatal.
 
Wieso hiobsbotschaft? Es ist doch gar nichts weiter bekannt? Man kennt nicht mal die Umstände richtig, geschweige denn ist bekannt, welcher mutation dafür verantwortlich ist. Immer diese schwarzmalerei, weil medien verkürzte meldungen bringen.

Problematisch ist eher, dass sowas kaum nachhaltig untersucht wird bzw. Viel tu langsam. Wir machen nach über ein Jahr immer noch blindflug.
 
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@mykoma
Davon geht ja auch der ein oder andere Virologe aus (wie z.B. Streeck). Das erscheint mir auch realistisch. Ich glaube kaum, dass sich respiratorische infektionserkrankungen, die sich über Aerosole verbreiten, ausrotten lassen.
Es gibt ja auch den ein oder anderen Virologen, der davon ausgeht, dass die Gefährlichkeit von Covid 19 nachlässte je öfter das Immunsystem damit konfrontiert wurde. Die quelle dazu, habe ich leider gerade nicht parat.
Ergänzung ()

Mustis schrieb:
Problematisch ist eher, dass sowas kaum nachhaltig untersucht wird bzw. Viel tu langsam. Wir machen nach über ein Jahr blindflug.
Bei uns hier gab es auch einen Ausbruch in einer Tagespflegeeinrichtung trotz zweiter Impfung. Das Gesundheitsamt hält es aber nicht für notwendig alle Besucher zu testen. Die werden einfach nur in quarantäne geschickt. Das finde ich schon sträflich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die Impfung leider nicht wie z.B. bei den Masern eine Ansteckung verhindert und damit eine Weitergabe unterbindet ist schon seit Längerem bekannt, der Focus bei der Entwicklung, auch um das Ganze zu beschleunigen, lag auf der Vermeidung von schweren Verläufen, indem das Immunsystem trainiert werden soll, schneller auf das neu eingedrungene Virus zu reagieren als dieses selbst für seine massive Vermehrung braucht.

Dies ist laut den Studien, die es bis jetzt gibt, gelungen. Leider können jetzt erst die Studien zur Effektivität in Bezug auf die Weitergabe des Virus erfolgen, somit gibt es dazu nur erste Tendenzen, heute morgen im Radio die Meldung gehört, daß Astra-Zeneca hier wohl sogar die Nase vorn hat, es soll wohl bis zu 60% weniger Ansteckungen dann geben. Allerdings nur eine "Randnotiz", die ich bislang nicht schriftlich nachvollziehen konnte.

Wichtig ist also weiterhin, auch wenn man geimpft ist, daß man die Regeln einhält und somit eine Weitergabe möglichst unterbindet, da man selbst zwar vor einem schweren Verlauf geschützt ist, allerdings nicht weiß, ob man selbst infektiös sein könnte und somit noch nicht geimpfte Personen, die ja noch in der deutlichen Mehrheit sind, gefährdet.

9pinking
 
9pinking schrieb:
Dass die Impfung leider nicht wie z.B. bei den Masern eine Ansteckung verhindert und damit eine Weitergabe unterbindet ist schon seit Längerem bekannt
Nonsens, was du dir hier aus dem Märchen-Hut zauberst. Weder ist das schon "seit Längerem bekannt", noch ist das überhaupt(!) bekannt.
Ob es sich nun um eine sterilisierende Immunität handelt oder nicht ist derzeit Gegenstand der Forschung.
 
Danke @Scrypton für das "Nonsens", aber ich arbeite an der Front und muß jeden Tag zu genau diesen Fragen Beraten und Behandeln, daher denke ich, daß ich schon weiß, was bislang kommuniziert wurde. Und genau das war es, was ich als von Dir benanntem Nonsens geschrieben habe.
Wir alle hoffen, daß es sich als anders herausstellt, da dies aber bislang nicht belegt werden kann, wurde es wie immer in der Medizin erstmal als nicht gegeben kommuniziert, auch um nicht auf diesen Punkt hin festgenagelt werden zu können.

EDIT: hier noch ein Link vom Dezember, der dies thematisiert hat: Ansteckend trotz Impfung

Gruß
9pinking
PS: und ich bin FÜR die Impfung, nur damit es nicht falsch rüberkommt, möchte nur falsche Hoffnungen in die Impfung vermeiden
 
Zuletzt bearbeitet:
Scrypton schrieb:
Nonsens, was du dir hier aus dem Märchen-Hut zauberst. Weder ist das schon "seit Längerem bekannt", noch ist das überhaupt(!) bekannt.
Ob es sich nun um eine sterilisierende Immunität handelt oder nicht ist derzeit Gegenstand der Forschung.
Zumindest ist beim RKI, laut deren Informationen mit Stand 01.02.2021, bekannt, dass nicht bekannt ist, welche Auswirkungen, oder überhaupt irgendwelche, die Impfung auf die Übertragungsfähigkeit hat. Dort heißt es
...
Zudem ist noch nicht bekannt, ob die Impfung auch vor einer Besiedlung mit dem Erreger SARS-CoV-2 bzw. vor einer Übertragung des Erregers auf andere Personen schützt.
...
Zum aktuellen Zeitpunkt kann nicht sicher vorhergesagt werden, wann weitere Daten zur Fragestellung, ob die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe auch einen Effekt auf die SARS-CoV-2 Übertragung (Transmission) haben, vorliegen. Verschiedene Studien zu dieser Fragestellung sind jedoch geplant oder laufen bereits.

Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html
Heißt für mich zur und knapp: Bis kein anderslautendes Ergebnis von denen veröffentlicht wird, ist davon auszugehen, dass auch Personen, die beide Impfdosen erhalten haben, andere Personen anstecken können.
 
Mustis schrieb:
Wieso hiobsbotschaft? Es ist doch gar nichts weiter bekannt? Man kennt nicht mal die Umstände richtig, geschweige denn ist bekannt, welcher mutation dafür verantwortlich ist. Immer diese schwarzmalerei, weil medien verkürzte meldungen bringen.

Problematisch ist eher, dass sowas kaum nachhaltig untersucht wird bzw. Viel tu langsam. Wir machen nach über ein Jahr immer noch blindflug.
[ ] ich habe den Artikel gelesen.

Offensichtlich nicht. In den ersten paar Sätzen steht das es die B1.1.7 Mutation ist. Also die Britische.

Warum liest man nicht bevor man etwas kommentiert?
 
@9pinking
Ich hatte das auch so verstanden, dass es sich um keine sterile sondern klinische Immunität handelt. Daher denke ich auch dass es zurzeit der falsche Weg ist sich einzig und allein auf die Impfung zu fokussieren. Bis dahin wird es ein langer Weg sein, vor allem weil die Impfung eben keine sterile Immunität bewirkt.
Es muss allerdings klar sein, dass man die nun geschlossenen Branchen nicht so lange "dicht" machen kann. Dann wird es nicht mehr viel geben, was dann öffnen kann. Ein Strategiewechsel wird letztendlich unausweichlich sein.
 
Skysnake schrieb:
[ ] ich habe den Artikel gelesen.
[]Habe ich verstanden worum es geht?

Bezog sich das nicht nur auf diese eine Quelle (was allein daraus kenntlich wird, da ich mit Absicht in der Mehrzahl schreibe). Es geht darum, dass zu jeder vermeintlichen Doppelansteckung, zu jeder Mutation gleich solche Behauptungen auftauchen und so getan wird, als wären die Impfungen damit nahezu wirkungslos. Bezogen auf speziell diese Quelle kennt man den Erreger, genau das ista ber oft nicht der Fall, weil in DE sehr qenig sequenziert wird. Was diverse Berater der Regierung inzwischen öffentlich auch anprangern.

Darüber hinaus, speziell auf diese Quelle, sehe ich ohnehin keine Hiobsbotschaft. Mag ja sein, dass man sich anstecken kann, solange der Verlauf aber harmlos ist, wäre die impfung trotzdem erfolgreich. Mit Grippe kann ich mich auch trotz Impfung anstecken... Slange also die impfung wirkt, indem sie die Verläufe stark abmildert, wäre das ein weitgehender Erfolg.

PS: Das mit der "Immunität" kann ja auch an den jeweiligen Impfstoffen liegen. Südafrika nutzt doch nur Astra Zeneca oder? Wenn da eine schlechtere Wirkung sich zeigt, muss das nicht heißen, dass das für die anderen Wirkstoffe genauso gilt. Das selbe gilt so auch für den P1. ISt den überhaupt bekannt, dass alle Mittel die selbe schlechtere Wirkung zeigen oder nur gegen spezielle Mittel?
 
Capet schrieb:
Bis kein anderslautendes Ergebnis von denen veröffentlicht wird, ist davon auszugehen, dass auch Personen, die beide Impfdosen erhalten haben, andere Personen anstecken können.
Dem ist auch so, japp.
Nur ist eben eine Behauptung, dass die Impfung zu keiner sterilisierenden Immunität führt und das auch noch "längst bekannt" sei eine Behauptung, die an der Wirklichkeit vorbei geht.

Tatsache ist: Wir wissen es nicht, es ist Stand heute schlichtweg unbekannt und Gegenstand aktueller Untersuchungen. Erst die Zukunft wird es zeigen, ob eine solche Immunisierung nach einer Impfung vorliegt oder nicht vorliegt.
 
Scrypton schrieb:
Nur ist eben eine Behauptung, dass die Impfung zu keiner sterilisierenden Immunität führt und das auch noch "längst bekannt" sei eine Behauptung, die an der Wirklichkeit vorbei geht.
Es wurde bisher nicht oder nicht hinreichend erforscht, denn um eine sterilisierende Immunität ging es bei den Entwicklungen nur zweitrangig. Man wollte primär "irgendwas" was die Todeszahlen und die Belastung der Gesundheitssysteme zu senken vermag.
Und genau das hat man nun ja auch. Weniger schwere Verläufe = weniger KH- und IS-Aufenthalte und weniger Tote.

Alerdings ist an dieser "nichts genaues weiß man nicht"-Realität auch etwas wirklich ärgerlich ... denn es hatten wohl ziemlich viele Leute die Hoffnung, nach der Impfung wieder zur Normalität zurückgelassen zu werden ... und das wird einfach mal nichts, wenn auch zweimal Geimpfte noch potentiell ansteckend sind.

Ich denke, da werden sich je nach Ausgang der laufenden Forschungen zu der Fragestellung einige bisher sehr schnell impfende Nationen ans deutsche "Tempo" anpassen ... allerdings nicht wegen eines Mangels an Impfstoffen, sondern wegen eines Mangels an Impfwilligen.
Wozu soll ich mir denn einen im Turbotempo entwickelten Impfstoff reinjagen lassen, wenn der dann nichtmal dafür sorgt, dass ich wieder normale soziale Kontakte pflegen kann?
Diese Kontakte wurden ja gerade reduziert, um die Transmission zu erschweren.

Viele wollen die Impfung nicht wegen einer Krankheit oder der Möglichkeit zu erkranken oder andere anzustecken ... die wollen lediglich die Masken loswerden und wieder nach herzenslust Feiern und Shoppen können.

Könnte was werden,. wenn einige der Impfstoffe die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 auf die eines Schnupfens reduzieren (nervige, aber eben nur leichte Symptome) ... denn dann ist eigentlich auch egal, wenn man jemanden damit ansteckt.

Menschen, die auch an einem Schnupfen oder simplen Erkältungen sterben können, sollten einem auch unabhängig von Corona einfach nur leidtun ... denn die werden auch mit einem Impfstoff, der zu 100% vor Übertragungen schützt, nicht zu etwas zurückkehren, was ein gesunder Mensch für ein "normales Leben" hält.
 
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