Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Scrypton schrieb:
Früher oder später müssen von der Politik jedenfalls andere(!) Maßnahmen umgesetzt werden - ich will behaupten, dass sich die Masse ab spätestens Ende April an einige "Regeln" mehrheitlich nicht mehr halten wird. Knapp ein Jahr lange habe ich im Grunde sämtliche Maßnahmen verteidigt, aber irgendwann ists halt auch mal genug.

Eine kollektive Missachtung würde ich mittlerweile bei einigen Wirtschaftsbereichen begrüßen, wenn auch klar ist, dass das nicht passieren wird. Man stelle ich vor, am Stichtag X öffnen ~90% sämtlicher Gastronomien, die überhaupt noch Geschäftsfähig (also flüssig) sind im ganzen Land und mit Ankündigung ihre Türen, unberücksichtigt der entsprechenden Auflagen/Verordnungen.

Stumpfsinnige Maßnahmen haben eben keinen Wert, auch dann nicht, wenn man diese dann doch wieder und wieder weiter verlängert.
Schon im Oktober/November wurde von vielen Stellen gefordert, ermüded von dem stetig blinden Hin und Her der Bundesländer, doch mal einen glatten Schnitt zu setzen; harter Lockdown, landesweit für zwei Wochen. Alles still legen, niemand verlässt das Haus, nichts, absolut nichts hat mehr offen - außer KH, Feuerwehr, Notdienste - vom Prinzip halt ähnlich wie z.B. in Neuseeland.

Dann wäre der R-Wert nämlich so weit unten, dass im Zusammenhang mit >sinnvollen< Maßnahmen (die natürlich je nach Geschäftsbereich/Unternehmung ausgearbeitet sein müssten) viele Sektoren unserer Wirtschaft wieder langsam laufen können.
Langsam zu laufen mag immer noch wenig sein, wäre jedoch alle mal besser als völliger Stillstand.
Dazu haben aber vor allem die Politiker auf Landesebene keinen Arsch in der Hose...

Ich hätte das über Weihnachten/Neujahr sehr begrüßt, aber nein da muss gelockert werden.....
 
Wenn man sich erinnert welche Szenen die Ankündigungen letztes Jahr in Supermärkten verursacht haben, dürften 14 Tage alles absperren zu Bürgerkriegs ähnlichen Zuständen führen.

Zumal viele Menschen unterschätzen was und wer alles daran hängt damit z.B Strom aus einer Steckdose kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scrypton schrieb:
Schon im Oktober/November wurde von vielen Stellen gefordert, ermüded von dem stetig blinden Hin und Her der Bundesländer, doch mal einen glatten Schnitt zu setzen; harter Lockdown, landesweit für zwei Wochen. Alles still legen, niemand verlässt das Haus, nichts, absolut nichts hat mehr offen - außer KH, Feuerwehr, Notdienste - vom Prinzip halt ähnlich wie z.B. in Neuseeland.
Das Problem dabei ist, dass für ein solches Vorgehen den Menschen dafür eine gewisse Vorlaufzeit gegeben werden muss, damit sich alle für 2 Wochen mit Lebensmitteln eindecken können. Für Alleinstehende kein Problem, für Familien ein größerer Aufwand.

Es muss also x Tage vorher angekündigt werden. Alle haben erlebt, was am Anfang der Krise in den Lebensmittelgeschäften los war. Kündigt man jetzt eine derartige Verschärfung an, dann gibt das in den Läden "Mord und Totschlag". Einerseits, weil keiner darauf vertrauen wird, dass die Lagerbestände mehr hergeben, als bei den Verknappungen am Anfang der Krise, und weil niemand mehr den Zeitraumangaben glauben schenkt. Erst recht nicht im Zusammenhang mit einer solchen Verschärfung. Viele würden viel mehr einkaufen, als für 2 Wochen notwendig wäre, weil sie davon ausgehen, dass es x mal verlängert wird und man blöd dasteht, wenn einem die Lebensmittelausgehen, es aber untersagt ist, das Haus zu verlassen.

Eine solche Maßnahme würde in einem totalen Chaos enden.
 
Deswegen wird das auch erst NACH Ladenschluss am Samstag für Montag angekündigt und dann am Montag und Dienstag gestaffelt nach Jahrgang der Einkauf erlaubt mit beschränkten Mengen. Wer am Montag als letztes dran war ist am Dienstag als erstes dran. Und dann wird alle 4 Tage der Einkauf erlaubt nach Zeit pro Jahrzehnt gestaffelt. Von mir aus auch mit Berechtigungskarte pro Haushalt.

Wenn man will kann man das schon machen. Und drakonische Strafen für Regelbrecher. Also wer raus geht ab in ne geschlossene Unterbringung und Firmen die sich nicht dran halten den Umsatz des logdowns als Strafe.
 
Capet schrieb:
Das Problem dabei ist, dass für ein solches Vorgehen den Menschen dafür eine gewisse Vorlaufzeit gegeben werden muss, damit sich alle für 2 Wochen mit Lebensmitteln eindecken können. Für Alleinstehende kein Problem, für Familien ein größerer Aufwand.
Klar, es erfordert natürlich etwas Planung vorab - im Privaten innerhalb von Familie, ebenso wie für Unternehmer als auch der Politik.
Alles aber halt kein Hinderniss, sieht man ja, dass es prinzipiell eben doch funktionieren kann - siehe eben z.B. Neuseeland.

Auch Hamsterei von wenigen Verrückten - die nunmal eine Minderheit sind und waren - liese sich unterbinden, wenn das von den jeweiligen Unternehmern/Supermärkten rigeros gehandhabt wird; freilich auf dem Rücken der armen Mitarbeiter, die das nicht durchgehen lassen dürfen.

Ein totaler "Shutdown" würde die Corona-Lage jedenfalls unweigerlich und überdeutlich verbessern....
 
@Skysnake : " kleine Denkfehler in Deinem Vorschlag. Zum ersten sind diese Dinge einfach nicht mit unserem Grundrecht vereinbar. Es sind doch schon "mildere" Einschränkungen vom BVG gekippt worden. Und das ist auch gut so. Bitte nicht falsch verstehen. Dabei geht es mir gar nicht darum ob ein totaler 14 tägiger härtester Lockdown Sinn macht oder nicht. Aber es ist hier so nciht möglich unter den gegebenen Umständen.
Und weiter vergisst Du die Globalisierung. In unserer derart globalisierten Welt macht es keinen Sinn, wenn nur wir diesen harten Lockdown fahren würden. Das müsste man dann weltweit machen.
Rein vom Fakt her liegst Du vollkommen richtig. 14 oder 21 Tage und dann ist Ruhe im Karton. Und ich glaube man könnte die Leute sogar dafür gewinnen. Nicht heute abend den harten Lockdown für Morgen bekannt geben. Nein, den Leuten sagen, dass man in drei Wochen für 14 Tage restlos alles dicht macht. Aber danach öffnen wir dann komplett. Ich denke der größte Teil würde da mitgehen. Man hätte noch zwei Wochen Zeit um alles vorzubereiten. Keiner müsste Panik schieben und gut.
Nur wie gesagt, das müsste global laufen. Und weiter, nur ein gaaanz kleines Beispiel. Fahr mal einen Hochofen runter und in zwei Wochen wieder hoch.

@All: Wer meine Kommentare insg. hier ein bisserl mitbekommen hat, der weiß, dass ich grundlegend hinter den Einschränkungen stehe. Und ich habe selber diese Schei...- Erkrankung gehabt. Ich habe bis heute, bald ein Jahr später noch Atemprobleme. Und ich bin Krnakenpfleger. Zwar in der Psychiatrie. Aber auch bei uns ist Corona ein wichtiges Thema und im Arbeitsalltag sehr belastend.
Aber es fällt mir zunehmend schwerer mit den Entscheidungen der Regierungskoaltion mitzugehen. Was bitte soll das? Frisöre ab 01.03. wieder offen, aber der kleine Einzelhandel weiter zu. Und in SH sollen die Baumärkte geöffnet werden, aber der Rest bleibt zu????
Ich feru mich, dass man seine Frisur und die Hecke im Garten wieder trimmen kann. Keine Frage. Aber wenn ich einem Fremden (Frisör) soooo nah kommen kann für 30 und mehr Minuten, was spricht dann dagegen, dass ich in meinen kleinen Malerladen gehe und in 10 min ein paar Liter Wandfarbe hole. Oder in meinem PC- Laden nen neuen Drucker kaufe.
Vielleicht kann mir das einer hier erklären...
 
Hagen_67 schrieb:
Vielleicht kann mir das einer hier erklären...

Wahrscheinlichkeiten und allgemeine Mobilität. Friseure auf ist ein Risiko, aber für viele Menschen wichtig und außerdem wird da sonst auch viel privat gemacht. Waren kann man sich hingegen bestellen und man gibt den Menschen keinen Treffpunkt in Gebäuden. Es gehen doch viele einkaufen als Freizeitbeschäftigung, vor allem wenn es sonst nichts gibt.
 
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@hallo7: Gut, mit deiner Argumentation kann ich ein Stück weit mitgehen. (Und eh sowieso, wenn ich mir meine befellte Hackfresse im Spiegel anschau Grinsen)
Aber wenn man dieser Logik folgt, müsste man die Restaurants auch wieder öffnen. Denn deren Hygiene- Konzepte sind definiv besser als die von Karlchen Müller in seinem Party- Keller inne drin, wo er am Wochende....
 
Das mit den Friseuren ist doch der größte bullshit überhaupt und nur das Zuckerbrot für die Leute. Kein Mensch würde sterben wenn für die nächsten 10 Jahre kein Friseur mehr öffnen dürfte und es auch keine illegalen Läden gäbe.

In der Steinzeit gab es das auch nicht und geh mal allein hier bei uns 2 oder 300 Jahre zurück, dann ist da niemand zum Friseur gegangen. Das ist nur nen Problem unserer oberflächlichen auf Äußerlichkeiten fokussierten verweichlichten Gesellschaft.

Mir kommt ganz Recht. Ich geh auch normal nur 2-3 mal im Jahr zum Friseur. Das konnte ich jetzt letztes Jahr auf 1 reduzieren. Geld gespart und im Winter ist es jetzt schön warm am Kopf...

Und bevor jetzt jemand mit Volkswirtschaftlichem Schaden kommt. Bullshit. Dann sperren halt Läden zu und? Dumm für diejenigen aber es gibt so etwas das nennt sich unternehmerisches Risiko. Klar soll man schauen das man hilft, genau wie in der Gastro. Wenn aber 20-50% dicht machen ist das leider ein Kollateralschaden und mehr nicht. Der Bedarf für die Dienstleistung egal ob beim Friseur oder in der Gastro ist da und wird dann von jemand anderem gedeckt. Volkswirtschaftlich ist das nicht das Problem. Und das sage ich als jemand dessen Eltern 20 Jahre ein eigenes Lokal hatten...

Hagen_67 schrieb:
Es sind doch schon "mildere" Einschränkungen vom BVG gekippt worden. Und das ist auch gut so. Bitte nicht falsch verstehen. Dabei geht es mir gar nicht darum ob ein totaler 14 tägiger härtester Lockdown Sinn macht oder nicht.
Ja leider. Da wird teils nicht mit dem richtigen Augenmaß dran gegangen. Wobei man immer berücksichtigen muss das es da oft auch im die Ungleichmäßigkeit der Maßnahmen ging. Das wäre hier nicht der Fall. Daher würde ich mir nicht anmaßen zu sagen ob das hier auch abgeschmettert wird oder nicht.
Hagen_67 schrieb:
Und weiter vergisst Du die Globalisierung. In unserer derart globalisierten Welt macht es keinen Sinn, wenn nur wir diesen harten Lockdown fahren würden. Das müsste man dann weltweit machen.
Ja das ist ein Problem. So wie in Australien funktioniert das bei uns nicht. Wir könnten aber auf quasi 0 runter und dann mit harten lokalen Abriegelungen handeln. Das würde uns sicher nen 3/4 Jahr oder Jahr tragen bis wir wieder in einer Situation wie vor Weihnachten mit ner 200er Inzidens sind und es aus dem Ruder läuft. Das ist ja das nette an der richtig harten Bremsung. Man kann sehr spät erst bremsen.
Hagen_67 schrieb:
Nur wie gesagt, das müsste global laufen. Und weiter, nur ein gaaanz kleines Beispiel. Fahr mal einen Hochofen runter und in zwei Wochen wieder hoch.
Ja so was muss weiterlaufen. Mir ist schon bewusst das Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen etc weiter laufen müssen. Meine Frau arbeitet ja auch in der Pflege. Aber der Unterschied zu jetzt wäre schon sehr deutlich.
 
Alles klar. Dein Post hat dich disqualifiziert.
Wenn 20 bis 50 Prozent der selbstständigen insolvent gehen, ist das ein Kollateralschaden. Selten sowas dummes gelesen. Je mehr selbstständige insolvent gehen, umso mehr Stellen gehen verloren, mehr Arbeitslose, mehr Stillstand, ...
Du machst dir das ziemlich einfach.
Nach meiner Ansicht wären schon 20 Prozent und weniger Insolvenzen von selbstständigen eine Katastrophe.
 
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Hagen_67 schrieb:
Zum ersten sind diese Dinge einfach nicht mit unserem Grundrecht vereinbar.
Natürlich sind sie das. In den Grundrechten selbst ist fixiert, wann und wie selbige temporär eingeschränkt werden können.
Wenn du behauptest, 14 Tage Shutdown wären damit nicht vereinbar, wären es viele der aktuellen Maßnahmen, die schon über etliche Monate gehen, schon drei mal nicht. Tatsache aber ist, die meisten Maßnahmen sind es eben sehr wohl...

Hagen_67 schrieb:
Dabei geht es mir gar nicht darum ob ein totaler 14 tägiger härtester Lockdown Sinn macht oder nicht. Aber es ist hier so nciht möglich
Doch, ist es...

Hagen_67 schrieb:
In unserer derart globalisierten Welt macht es keinen Sinn, wenn nur wir diesen harten Lockdown fahren würden.
Quatsch; nach diesen 2 Wochen wäre der R-Wert derart weit unten, dass wir unsere Wirtschaft mit lokalen und sinnführenden Maßnahmen wieder anlaufen lassen könnten, Sektoren, die seit Monaten komplett still stehen.
Was drum herum passiert ist nebensächlich, sofern es Auflagen und Kontrollen sämtlicher Einreisenden gibt.
 
@Skysnake
Ich fänd es ganz schön, wenn du in deiner Ausdrucksweise etwas vorsichtiger wärst. :schluck:
Skysnake schrieb:
Bullshit. Dann sperren halt Läden zu und? Dumm für diejenigen aber es gibt so etwas das nennt sich unternehmerisches Risiko. Klar soll man schauen das man hilft, genau wie in der Gastro. Wenn aber 20-50% dicht machen ist das leider ein Kollateralschaden und mehr nicht.
Auch hier wieder, es ist nicht mal interessant, ob Du rein faktisch recht hast. Aber stell dir vor, hier ist einer der Foren- User, der grad pleite geht. Wie soll der denn bitte schön deinen Kommentar lesen? Also ein bisserl mehr Empathie wäre schon angebracht. Und so wie du dich ausdrückts, ist es ein Schlag ins Gesicht für die Betroffenen. Tut doch gar nicht Not. Einer meiner besten Freunde ist Berufsmusiker. Der hat viele Menschen mit seiner Musik sehr glücklich gemacht. Aber der scheisst grad so richtig böse ab. Ist pleite und am Ende. Und dann sind solche Aussagen nicht ganz so schön zu lesen.

@Scrypton
Scrypton schrieb:
Natürlich sind sie das. In den Grundrechten selbst ist fixiert, wann und wie selbige temporär eingeschränkt werden können.
Wenn du behauptest, 14 Tage Shutdown wären damit nicht vereinbar, wären es viele der aktuellen Maßnahmen, die schon über etliche Monate gehen, schon drei mal nicht. Tatsache aber ist, die meisten Maßnahmen sind es eben sehr wohl...
...und deswegen sind sie auch teils gerichtlicherseits wieder einkassiert worden...
Scrypton schrieb:
Nö, ist es nicht.... ....und jetzt???

Scrypton schrieb:
Quatsch; nach diesen 2 Wochen wäre der R-Wert derart weit unten, dass wir unsere Wirtschaft mit lokalen und sinnführenden Maßnahmen wieder anlaufen lassen könnten, Sektoren, die seit Monaten komplett still stehen.
Was drum herum passiert ist nebensächlich, sofern es Auflagen und Kontrollen sämtlicher Einreisenden gibt.
... und Deutschland ist eine Insel der Glückseligkeit. Und wir verbeiten es dem Virus einfach von nun an unsere Grenzen zu überqueren und dann wird alles gut.
Du verstehst mich anscheinend nicht. Ich stimme Dir und Skysnake im Grunde genommen ja zu. Lasst uns die Hütte für 2 -3 Wochen dicht machen. Das würde absolut helfen. Aber ihr sprecht davon, das Wohnzimmer dicht zu machen obwohl die ganze 10- Zimmer- Villa dicht machen müsste für einen dauerhaften Erfolg. Um hier dauerhaft erfolgreich zu sein, müssten die größten Teile der Welt mitmachen. Aber wir schaffen es ja noch nicht mal intereuropäisch auf einen Nenner zu kommen.
Und ich denke die Kosten für einen weltweiten richtig harten Shutdown über drei Wochen (zwei reichen, aber zur Sicherheit legen wir noch ein Woche oben drauf) wären auch überschauberer als ein längeres "Weiter so wie bisher".
Aber aufgrund der Systematik würden zu viele Kleine dabei auf der Strecke bleiben. Da kann Skysnake noch so frech und kaltschnäuzig von unternehmerischen Risiko reden. Am Ende liegen diese Leute dann dem Staat und der Allgemeinheit auf der Tasche. Bieten weder Steuereinnahmen noch Arbeitsplätze an. Und ist auch moralisch ein Dilemma (wie so vieles in dieser Pandemie).
 
Scrypton schrieb:
Was drum herum passiert ist nebensächlich, sofern es Auflagen und Kontrollen sämtlicher Einreisenden gibt.
Genau diese Kontrollen sind seit Beginn der ganzen Pandemie nie passiert und auch aktuell nie Gegenstand irgendeines Planes oder einer Verlautbarung gewesen, weswegen Dein Vorschlag nicht die gewünschten Ergebnisse bringen wird.
Im übrigen wird die übermächtige Industrie-Lobby auch diese Regierung dazu bringen, nie den totalen Lockdown zu verkünden, egal wie hoch die Infektionszahlen sein werden.

Man wird lernen müssen, mit mit dem Virus zu leben.
Mit MRSA mutet uns die Regierung doch auch schon seit Jahren jährlich rd. 2000 Tote zu, von denen mit etwas mehr Hygienevorschriften in Krankenhäusern oder der Vermeidung von Antibiotika Masseneinsatz in der Viehhaltung zu viel kleineren Kosten (!) viele nicht daran sterben müssten.
Die finanziellen Kosten dieser COVID 19 Pandemie stehen für mich nicht mehr in einem akzeptablen Verhältnis zum bisherigen Ergebnis bei weiter offener Kostendeckelung.

Im übrigen habe ich gestern einmal das Bundesministerium angeschrieben und mit Angabe meiner persönlichen Daten um eine Auskunft gebeten, wann ich nach jetzigem Stand in etwa mit einer Impfung rechnen kann. Ich benötige diese Auskunft für meine persönliche Lebensplanung. Bis auf eine automatische Eingangsbestätigung ist natürlich noch nichts passiert.
Ich selbst habe mich überhaupt noch nicht überschlägig an eine Berechnung eines möglichen Impftermines gemacht, fehlt einem doch wichtiges Zahlenmaterial, welches aber dem Ministerium vorliegen muss. Das von einem user hier genannte 2023 macht mir dann doch Angst. Ich hatte für mich und meine Familie auf Ende 2021/Anfang 2022 gehofft.
 
ThomasK_7 schrieb:
...Mit MRSA mutet uns die Regierung doch auch schon seit Jahren jährlich rd. 2000 Tote zu...
Hach Du kleiner Tagträumer, Du....:love:
Nein, im Ernst, ich denke da kommen wir mit 2.000 lange nicht hin. Tendenz steigend. Allerdings müssen wir Bürger uns an dieser Stelle selber die Frage stellen. Wer von uns verzichtet denn auf billiges Fleisch, Gummibärchen, etc. Das ist so ein bisserl die "Wasch mich, aber mach mich nicht naß"- Strategie. Das ist bei Corona schon ein bisserl anders.
 
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Aber nur ein "bisserl" und das meine ich ernst.
Nimm 1 Mrd. € und setze sie zielgerichtet in Krankenhäusern für neue Hygienevorschriften ein und die Todeszahlen an MRSA würden sich um vielleicht 80% verringern! Jetzt schaut man sich die bereits ausgegebenen Summen für COVID 19 an und setzt sie in ein Verhältnis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hagen_67 schrieb:
Scrypton schrieb:
Natürlich sind sie das. In den Grundrechten selbst ist fixiert, wann und wie selbige temporär eingeschränkt werden können.
Wenn du behauptest, 14 Tage Shutdown wären damit nicht vereinbar, wären es viele der aktuellen Maßnahmen, die schon über etliche Monate gehen, schon drei mal nicht. Tatsache aber ist, die meisten Maßnahmen sind es eben sehr wohl...
...und deswegen sind sie auch teils gerichtlicherseits wieder einkassiert worden...
Was quatscht du dir denn da wild zusammen?
Was ist dein "deswegen" - weswegen von den Dingen, die ich konkret nannte, werden sie denn von den Gerichten kassiert?

Nein, mein Guter - nichts "deswegen". Maßnahmen werden einkassiert (z.B. Ausgangssperren ab xx Uhr, wenn der R-Wert das nicht mehr zulässt), Stichwort Verhältnismäßigkeit.

Aber es bleibt dabei, dass der überwiegende Anteil an Maßnahmen, die durchaus unsere Grundrechte einschränken und das über viele Monate hinweg, eben bestehen und von Gerichten auch bestätigt(!) werden.
Nun kommst du daher und behauptest wild und ohne jegliches rechtliche Argument vorbringen zu können, dass ein 14 tätiger Shutdown bei uns aufgrund der Grundgesetze nicht möglich wäre. Eine unsinnige, völlig realitätsferne Behauptung, weiterhin.

Hagen_67 schrieb:
Nö, ist es nicht....
Doch, ist es. ;P
Aber ich warte ja noch immer auf das Grundgesetz, das ein solches Unterfangen unmöglich machen würde. Wo ist es denn, hm?

Hagen_67 schrieb:
Du verstehst mich anscheinend nicht.
Ich verstehe dich gut genug, um deine wirren Behauptungen als das zu sehen was sie sind. Erst behauptest du - ohne Belege vorlegen zu können - dass das rechtlich nicht gehen würde. Dann behauptest du - ebenfalls ohne Belege - dass das auch nichts bringen würde.

Hagen_67 schrieb:
Und wir verbeiten es dem Virus einfach von nun an unsere Grenzen zu überqueren
???
Wie wäre es, es einfach nur Menschen(!) zu verbieten, die Grenze ohne negativen und aktuellen Corona-Test zu überqueren? ;)
Deutsche Bürger ohne einen solchen müssten dann eben direkt in Quarantäne, bis ein negativer Test vorliegt.

Hagen_67 schrieb:
Und ich denke die Kosten für einen weltweiten richtig harten Shutdown über drei Wochen (zwei reichen, aber zur Sicherheit legen wir noch ein Woche oben drauf) wären auch überschauberer als ein längeres "Weiter so wie bisher".
Aber aufgrund der Systematik würden zu viele Kleine dabei auf der Strecke bleiben.
lol...
Wer sind denn bitte diese "vielen Kleinen", die bei einem temporären Shutdown von 14 Tagen plötzlich "auf der Strecke" bleiben würden - weshalb blieben die in den vergangenen mehreren Monaten(!) nicht auf der Strecke?

Ist doch albern...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Scrypton schrieb:
Wer sind denn bitte diese "vielen Kleinen", die bei einem temporären Shutdown von 14 Tagen plötzlich "auf der Strecke" bleiben würden - weshalb blieben die in den vergangenen mehreren Monaten(!) nicht auf der Strecke?
Dazu gehören die, welche sich bspw. im Gastronomiebereich Abholungen über Wasser gehalten haben. Irgendwann sind die Reserven weg, der Vermieter nicht mehr bereit zu stunden etc.
 
Hagen_67 schrieb:
Ich fänd es ganz schön, wenn du in deiner Ausdrucksweise etwas vorsichtiger wärst. :schluck:
Kann ich verstehen, aber die Argumentation ist in Bezug auf die Friseure total Banane und das muss man auch mal so deutlich sagen.
Hagen_67 schrieb:
Aber stell dir vor, hier ist einer der Foren- User, der grad pleite geht. Wie soll der denn bitte schön deinen Kommentar lesen? Also ein bisserl mehr Empathie wäre schon angebracht. Und so wie du dich ausdrückts, ist es ein Schlag ins Gesicht für die Betroffenen. Tut doch gar nicht Not. Einer meiner besten Freunde ist Berufsmusiker. Der hat viele Menschen mit seiner Musik sehr glücklich gemacht. Aber der scheisst grad so richtig böse ab. Ist pleite und am Ende. Und dan
Kann ich mir sogar sehr gut vorstellen mindestens zwei Bekannte meiner Mutter sind noch in der Gastro aktiv. Die einen haben kleine Kinder...

Und nen Cousin meiner Frau hat paar Wochen vor Corona ein Fitnesscenter auf gemacht mit Physio dabei...

Das ändert aber nichts daran, dass das als Gesellschaft eben nicht abfederbar ist ab einem gewissen Punkt. Da wurde schon sehr viel getan und wie gesagt, 20-50% sterben lassen ist am Ende für die Gesellschaft günstiger als krampfhaft am Leben halten. Gerade in der Gastro hast du ja eh nen guten Anteil an Leuten die eigentlich nicht rentabel sind und keine 5 Jahre überleben...

Zudem gibt es in der Gastro eh ein struckturelles Problem mit zu vielen Läden an zu vielen nicht rentabel Stellen. Jeder depp kann aber nen Gastro eröffnen. Viele überleben kein Jahr noch weniger 2 und 5 erst recht wenige.

Das ist aber halt auch der Grund warum es Volkswirtschsftlich nicht so sehr weh tut, selbst wenn da viele Pleite gehen. Du hast immer noch extrem viele Firmen UND die Einstiegshürden sind extrem niedrig. Sprich der Markt behebt einen eventuellen Mangel auch schnell wieder. Man vergemeinschaftet nur nicht das realisierte Risiko.
Hagen_67 schrieb:
Aber aufgrund der Systematik würden zu viele Kleine dabei auf der Strecke bleiben. Da kann Skysnake noch so frech und kaltschnäuzig von unternehmerischen Risiko reden. Am Ende liegen diese Leute dann dem Staat und der Allgemeinheit auf der Tasche. Bieten weder Steuereinnahmen noch Arbeitsplätze an. Und ist auch moralisch ein Dilemma (wie so vieles in dieser Pandemie)
Weniger als bis jetzt...

UND die Leute haben unseren Sozialstaat als Sicherheitsnetz. In denn USA hätte ich damit ein größeres Problem da jemanden Pleite gehen zu lassen.

In Deutschland wird das leider auch als persönliches Scheitern gewertet, da muss sich die Sicht aber auch ändern und wird es mit Corona auch.
ThomasK_7 schrieb:
Man wird lernen müssen, mit mit dem Virus zu leben.
Mit MRSA mutet uns die Regierung doch auch schon seit Jahren jährlich rd. 2000 Tote zu, von denen mit etwas mehr Hygienevorschriften in Krankenhäusern oder der Vermeidung von Antibiotika Masseneinsatz in der Viehhaltung zu viel kleineren Kosten (!) viele nicht daran sterben müssten.
Ja wird man mit Leben müssen

Und ja, etwas mehr Personal würde schon viele Tote verhindern. Vor allem das trifft perspektivisch auch die Jungen. Also wirklich alle.

Das hier von der Politik nichts gemacht wird ist absolut verantwortungslos. Mir müssen da nur drauf warten das sich Keime bilden und verbreiten gegen die nichts mehr hilft. Dann sind wir bei Corona und schlimmer...


Hagen_67 schrieb:
Wer von uns verzichtet denn auf billiges Fleisch, Gummibärchen, etc. Das ist so ein bisserl die "Wasch mich, aber mach mich nicht naß"- Strategie. Das ist bei Corona schon ein bisserl anders.
Ich habe meinen Fleischkonsum daher stark reduziert. Und obwohl ich Fleisch liebe wäre es auch ok fast nur noch Vegan zu leben. Wenn uns dadurch solche Keime erspart werden dann her damit.

Locken schreddern, Tierschutzverstöße etc tragen auch nicht dazu bei mehr Fleisch essen zu wollen... und nein ich bin kein Veganer oder Tierschützer. Ich liebe Fleisch und Nuzztiere sind dafür da genutzt zu werden, aber man muss sie anständig behandeln... meine Großeltern hatten Vieh und da wars normal das geschlachtet wurde. Wenn darum geht und wir auf ner Insel landen dann schlachten ich dir egal was bevor wir verhungern. Meiner Meinung nach sollte nur der Fleisch essen, der es sich auch selbst besorgen würde.....
 
Capet schrieb:
Dazu gehören die, welche sich bspw. im Gastronomiebereich Abholungen über Wasser gehalten haben. Irgendwann sind die Reserven weg, der Vermieter nicht mehr bereit zu stunden etc.
Ein noch viel größerer Teil im Gastronomiebereich tat dies - und konnte dies zum Teil - nicht.

Eben diese, als auch die anderen, die es eben doch konnten und/oder taten, könnten nach einer solchen Umsetzung aber wieder darüber hinaus öffnen und wirtschaften. Ein wesentlicher Großteil musste nun über Monate hinweg gänzlichst auf Umsätze verzichten, ein kleiner Teil davon konnte zwar freilich auf Abholungen ausweichen, musste damit aber dennoch über Monate hinweg auf einen Großteil seines Umsatzes verzichten.

Nun sagst du, dass ein Shutdown von 14 Tage kleine Gastronomen ins Aus katapultieren könnte.
In Einzelfällen mag das auch zutreffend sein, nur muss man eben auch so ehrlich sein: Wem das ins GameOver treibt, der hätte auch ohne Shutdown keine langfristigen Perspektiven mehr. Der bedeutend größere Anteil würde diese "weiteren zwei Wochen" aber sehr wohl durchhalten können, allen voran mit der Möglichkeit, danach wieder die Türen öffnen zu dürfen.
 
Capet schrieb:
Dazu gehören die, welche sich bspw. im Gastronomiebereich Abholungen über Wasser gehalten haben. Irgendwann sind die Reserven weg, der Vermieter nicht mehr bereit zu stunden etc.
Naja, das hätte man ja auch nicht erst jetzt machen sollen nach x Monaten Schließung sondern zwischen Weihnachten und Neujahr, wo eh viel zu hat.

Und Gastro muss zwei Wochen überleben. Dir kann immer mal das Gesundheitsamt den Laden dicht machen für Die Zeit weil nen Mitarbeiter TB oder sonst was hat...

Und ja mir ist bekannt, das viele daran zu knabbern haben. Aber wie gesagt, ich kenne die Branche und viele würden es eh nicht dauerhaft überleben.

Das jemand 20 Jahre nen Restaurant hat ist selten und das dann noch selbst zugesperrt wird bevor man muss noch mehr, denn viele gehen entweder mit den Füßen voran raus oder merken nicht wann es sich nicht mehr lohnt und gehen dann irgendwann unter...
 
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