Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn so ein vollständiger Shutdown gefordert werden sollte, warum dann zum Schutz der Firmen z.B. mal nicht soweit gehen, und auch sämtliche Gehaltszahlungen aussetzen? Warum müssen Unternehmen denn Monate oder gar Jahre ohne nennenswerte Einkünfte überleben können, Privatleute müssen das aber scheinbar nicht? Ich war letztes Jahr schon sehr verwundert, als sich hier (im Unternehmen) einige über das KUG beschwert haben, dass ihnen die ~80% vom Netto insgesamt nicht reichen und sie nicht in Kurzarbeit wollen. Wie planen solche Menschen denn ihr Leben? Wie kann man denn sein Leben planen in dem man nicht mal ein oder zwei Monate mit geringerem Einkommen zurecht kommt? Ich nehme da jetzt mal Geringverdiener und Mindestlöhner raus die es ohnehin schwer haben, mit dem vollen Gehalt über die Runden zu kommen.
Mir geht es um Normal- und Besserverdiener, 2k€ netto + .
Ich wäre zum Wohle der Firma bzw. zur Sicherung meines Arbeitsplatzes jederzeit bereit, auch mal unbezahlt einen Monat zuhause zu bleiben. Gerade auch wenn man über einen totalen Lockdown sprechen möchte. Würde mich mal interessieren, wie die Meinung der Bevölkerung dann dazu wäre, wenn sie dann auch 1:1 für diese Zeit auf sämtliches Gehalt verzichten müssen.

Ich habe mittlerweile mehr vor den Folgen der ganzen Krise aus volkswirtschaftlicher Sicht Angst als vor Corona selbst. Die Zeche dafür werden vor allem die jüngeren Generationen über deutlich höhere Steuern bezahlen. Ich glaube nicht, dass es nur bei einer Mwst-Erhöhung bleiben wird. Lohnsteuer, Sonderabgabe für die Coronakrise, Gewerbesteuern etc. Alles denkbar. Natürlich kommen diese Themen erst nach den Wahlen auf den Tisch.
Ist nicht 2022 wieder ne Fußball EM oder WM? Da kann man das ein oder andere Gesetz doch wieder klamm heimlich durchdrücken.
Scrypton schrieb:
Stichwort Verhältnismäßigkeit.
Das ist doch auch genau der Punkt, bei dem es auch bei einem kompletten Lockdown bzw. Shutdown geht. Ist er Verhältnismäßig zu rechtfertigen?
Da kommen wir ja dann von einer Ausgangsbeschränkung in ein Ausgangsverbot. Meiner Meinung nach ein komplett anderes Level. Auf welcher Grundlage will man denn verbieten, dass man sich tagsüber noch draußen bewegen darf. Insbesondere in der momentanen Situation halte ich das für höchst fragwürdig ob das im Rahmen einer Verhältnismäßigkeit angebracht werde. Wenn wir von Inzidenzen von 500 oder 1000 sprechen ok – aber von Mittlerweile oftmals unter 100 wäre ein vollständiger Shutdown doch nicht mehr gerechtfertigt. Das wird die Zahlen zwar kurzfristig oder Mittelfristig runterbringen – es wird aber 100% zurückkommen. Es sei denn man beginnt die Grenzen wie Nordkorea abzuriegeln. Keinerlei personeller Verkehr mehr über die Grenze. Negativer Coronatest hin oder her. 100% Sicherheit gibt auch der nicht bei der Mentalität der Menschen zum Thema Quarantäne. Wie soll sich denn ein Famlienvater 10 Tage in Selbstquarantäne begeben? Soll er für die Zeit ausziehen? Bzw. alternativ die restliche Familie?
Ich bin ohnehin der Meinung, dass man sich das zu einfach vorstellt. Ich bin da völlig der Meinung von Hagen. Das bringt nix wenn das nur die Deutschen machen und der Rest von Europa wieder was anderes macht. Da müssten schon deutlich mehr Staaten ZEITGLEICH mitmachen damit es was bringt UND der wirtschaftliche Schaden minimiert wird. Mittlerweile sind doch soviele Firmen voneinander abhängig. Wenn wir da über 10 Wochen hinweg ständig in einem anderen Land einen Shutdown haben wird das so massiven Einfluss auf die Lieferketten haben – bevor man sowas angeht müsste eine gemeinsame Strategie zumindest auf europäischer Ebene her. Von einer globalen Strategie brauchen wir weder reden noch träumen. An sowas zu glauben ist mMn völlig illusorisch.

Zum jetztigen Zeitpunkt bin ich absolut gegen einen vollständigen Shutdown. Das hätte man im Dezember zwischen Weihnachten und 3.König machen können. Jetzt ist es zu spät dafür. Es ist Mitte Februar – man hat ja schon letztes Jahr gesehen, dass die Fälle mit steigenden Temperaturen wieder abebben.
Ich bin der Meinung, man muss jetzt noch die Zeit bis ca. Ende April überstehen und dann schauen, dass man soviele Impfungen vor dem Herbst durchführt wie es eben möglich ist. Da sollte der Staat lieber ne Mrd€ in die Impfdosenherstellung bei diversen Firmen versenken als im kommenden Herbst wieder so überrascht von der nächsten Welle zu sein wie die Bahn vom jährlichen Wintereinbruch.

Just my 2 cents.
 
Oh man was man hier alles so lesen muss....

UNd nein, ich bin ganz klar nicht bereit auf mein Gehalt zu verzichten. Warum sollte ich diesen Teil des unternehmerischen Risikos tragen? Ich werd doch auch nicht beteiligt, wenn die Wirtschaft unerwartet brummt wie nix. Im Gegenteil, ich bin verpflichtet in einem gewissen Umfang mehr Arbeit fürs gleiche Geld zu abzuliefern. Das können (müssen) Staat und Unternehmen unter sich ausmachen. Ich bin als normaler AN sowieso stets das schwächste glied in der Kette und werde am Erfolg auch nicht weiter beteiligt und trage bei Mißerfolg wie jetzt bei Corona meinen Teil schon bei mit bis zu 40% (nicht 80%...) weniger Einkommen und dem Risiko des Arbeitsplatzverlustes.

Und ein kompletter Shutdown? Meine güte, zeiht halt nach China oder Nordkorea, wenn ihr meint, dass die positiven Aspekte solcher Führerstaaten die Nachteile überwiegen. Bei uns ist das schon rein rechtlich so nicht durchsetzbar und wie man das dann nachhaltig kontrollieren und durchsetzen soll, weiß ohnehin keiner Die Polizei schafft es ja schon nichtmal jetzt die Verordnung wirklich durchzusetzen. Da brauch ich nur 20 min um Block fahren um zig Verstöße zu sehen und hier ist direkt die örtliche Ordnungspolizei untergebracht...

Langsam wird echt utopisch....
 
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Scrypton schrieb:
Was quatscht du dir denn da wild zusammen?
Was ist dein "deswegen" - weswegen von den Dingen, die ich konkret nannte, werden sie denn von den Gerichten kassiert?
Leg nen anderen Ton an den Tag, dann antworte ich auch gerne...
Scrypton schrieb:
Doch, ist es. ;P
Aber ich warte ja noch immer auf das Grundgesetz, das ein solches Unterfangen unmöglich machen würde. Wo ist es denn, hm?
Das war nur eine provokative Antwort darauf:

Scrypton schrieb:
ch verstehe dich gut genug, um deine wirren Behauptungen als das zu sehen was sie sind. Erst behauptest du - ohne Belege vorlegen zu können - dass das rechtlich nicht gehen würde. Dann behauptest du - ebenfalls ohne Belege - dass das auch nichts bringen würde.
Was an meinen Behauptungen ist wirr?

Ein 14 tägiger umfassender Shutdown würde aufgrund mangelnder Verhältnismäßigkeit einkassiert werden. Den Kram hatte wir doch schon hier in bei uns in Bayern mit dem Alk- Verbot. Das ist nach einer Klage auch wieder einkassiert worden. Bezüglich der Belege. Ich erwarte natürlich ein Stück weit, das der informierte User hier in der Lage ist selber zu differenzeieren.
Aber dem scheint ja nicht so zu sein. Also fange ich mal gaaaaaanz von vorne an:
Guggst Du hier... :stacheln:

Und ich habe NIE behaupter, das das nix bringen würde. Da bin ich ja eher entgegengesetzter Meinung rein sachlich gesehen. Aber ich habe Bedenken in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit. Und dieses Recht ist in meinen Augen (Ganz wichtig, meine sehr persönliche Meinung: sehr VIEL) sehr viel höher und wichtiger als der Infektikonsschutz...

Bitte versteht mich nicht falsch. Die ganze Scheiße macht mir Sorgen und Angst. Und ganz verrückt. Ich merke, dass ich älter werde. Ich habe weniger Angst um mich. Ich habe Angst um die Zukunft unserer Kinder. Sorge mich um meinen 23-jährigen Sohn.
Und ein kompletter harter Lockdown stand auch schon auf meiner Wunschliste. Aber ich denke, die Folgen davon wären härter als das, was wir im Moment tun und erleben...

@Scrypton :
Und wenn wir ein ganz kleines bisserl wertschätzender mit einander umgingen, würden wir auch ein bisserl vorwärts kommen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Khaotik schrieb:
Das ist doch auch genau der Punkt, bei dem es auch bei einem kompletten Lockdown bzw. Shutdown geht. Ist er Verhältnismäßig zu rechtfertigen?
Der Punkt, also die Verhältnismäßigkeit, ist letztlich immer maßgeblich - daran wäre nichts neu, ob aktuelle Lockdown-Maßnahmen die über viele viele Monate hinweg gehen als auch ein temporärer Shutdown von ~14 Tagen.
Die Rechtfertigung ist, so die Verhältnismäßigkeit gegeben ist, identisch.

Khaotik schrieb:
Da kommen wir ja dann von einer Ausgangsbeschränkung in ein Ausgangsverbot. Meiner Meinung nach ein komplett anderes Level.
Selbstverständlich - und nur ein "komplett anderes Level" vermag es, die Zahlen an Neuinfektionen nahe 0 runter zu drücken. Ist eben so.
Gibts ne Alternative? Ich kenne keine. Du etwa?

Khaotik schrieb:
Auf welcher Grundlage will man denn verbieten, dass man sich tagsüber noch draußen bewegen darf.
Auf der gleichen Grundlage, weshalb man eben das bis zuletzt ab 21 Uhr nicht mehr durfte. Zumal ich mich damit weiterhin auf November/Dezember bezog, als dieser Weg zur Diskussion stand und die Inzidenz deutlich höher war, als sie es heute/aktuell ist.

Khaotik schrieb:
100% Sicherheit gibt auch der nicht bei der Mentalität der Menschen zum Thema Quarantäne. Wie soll sich denn ein Famlienvater 10 Tage in Selbstquarantäne begeben?
1. Langweilig... 100% Sicherheit gibt es nirgendwo. Nichts Neues unter der Sonne.
2. Der Familienvater soll sich dann natürlich ebenso in Quarantäne begeben, wie er es auch die letzten Monate hätte tun müssen, so er als Kontaktperson der Stufe 1 eines positiv Getesteten ausgemacht worden wäre. Wie denn sonst?

Khaotik schrieb:
Das bringt nix wenn das nur die Deutschen machen und der Rest von Europa wieder was anderes macht.
So niemand ohne negativen Test ins Land kommt bzw. jene, die hier leben in Quarantäne müssen, bis ein negativer Test vorliegt: Weshalb konkret nicht? Wo bleibt die Begründung?

Khaotik schrieb:
Mittlerweile sind doch soviele Firmen voneinander abhängig.
Ja und? Völlig nebensächlich. Ich arbeite als IT'ler zufällig in nem etwas größeren Logistik- und Speditionsunternehmen - was meinst du, läuft gerade an der Grenze zwischen Deutschland und Tirol/Österreich ab?
Es gibt hier genug Pendler, LKW-Fahrer usw. welche die Grenze tagtäglich überqueren wollen und müssen. Dazu besteht eben auch für jeden die Möglichkeit, regelmäßige Tests zu machen, in Worten: Alle 7 Tage testen die sich, kostenlose Stellen/Möglichkeiten gibts genug.
 
Hagen_67 schrieb:
@Skysnake
Ich fänd es ganz schön, wenn du in deiner Ausdrucksweise etwas vorsichtiger wärst. :schluck:

Auch hier wieder, es ist nicht mal interessant, ob Du rein faktisch recht hast. Aber stell dir vor, hier ist einer der Foren- User, der grad pleite geht. Wie soll der denn bitte schön deinen Kommentar lesen? Also ein bisserl mehr Empathie wäre schon angebracht. Und so wie du dich ausdrückts, ist es ein Schlag ins Gesicht für die Betroffenen. Tut doch gar nicht Not. Einer meiner besten Freunde ist Berufsmusiker. Der hat viele Menschen mit seiner Musik sehr glücklich gemacht. Aber der scheisst grad so richtig böse ab. Ist pleite und am Ende. Und dann sind solche Aussagen nicht ganz so schön zu lesen.
Diese Ausdrucksweise ist nicht nur zynisch, sondern verkennt auch den ernst der Lage. Zudem konnte kein Unternehmer so ein Risiko einkalkulieren. Wenn jetzt keine Rücklagen mehr da sind, liegt die Ursache dafür nicht in einer falschen Risikobewertung eines Unternehmers.

Wenn in mehreren Branchen 30%-50% der Unternehmer Insolvenz anmelden so lässt sich das kaum kompensieren und hat auch gesamtgesellschaftlich sowie auf die Wirtschaft enorme Auswirkungen, auch wenn diese Branchen nicht zum Motor der deutschen Wirtschaft zählen.

Die Aussage der Bedarf sei da, deshalb werde es auch Neueröffnungen geben, mag richtig sein, wenn man dafür einen sehr langen Zeitraum veranschlagt. Denn nach dieser Pandemie müssen Menschen auch bereit sein das Risiko einzugehen, in den betroffenen Branchen einen neuen Betrieb zu eröffnen, vor allem mit dem Wissen, das Sars-Cov-2 auch in den nächsten Jahren ein Thema sein wird und das trotz Impfung. Darüber hinaus würden bei dieser Anzahl an Insolvenzen auch viele Kredite nicht mehr bedient werden können. Das Kreditausfallrisiko für Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus wird jetzt als sehr hoch eingeschätzt. Zu einer Unternehmensgründung gehört auch Kapital. Dafür muss man in der Regel Kredite aufnehmen. Und dann muss erst einmal eine Bank finden, die einen Kredit mit hohem Ausfallrisiko gewährt.

Zudem zieht eine Insolvenzwelle auch im privaten Sektor enorme Kreditausfälle mit sich. Menschen die ihren Betrieb schließen müssen oder Menschen, die deshalb ihren Arbeitsplatz verlieren werden auch Kredite für das Auto, die Immobilie usw. nicht mehr bedienen können.

Aber auch bisher gesunde Betriebe werden Einbußen erleiden, wenn es zu einem Branchensterben kommt. Unternehmen die z.B. Gastronomiebedarf vertreiben werden erst einmal dauerhaft Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Auch das Handwerk wird leiden, da größere Investitionen auch von Betrieben, die überleben erst einmal Investitionen zurückhalten, entweder weil sie nicht noch einen Kredit aufnehmen wollen oder das Risiko zu groß erscheint. Das könnte ich noch endlos weiterführen. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es erhebliche Auswirkungen haben wird.

Eine große Anzahl an Insolvenzen wird auch Arbeitslosigkeit verursachen, wodurch auch das Konsumverhalten und damit auch der gesamte Wirtschaftraum negativ beeinflusst wird. Wer keinen Job hat oder einen Jobverlust fürchtet, der kauft kein Auto mehr, um es platt auszudrücken.

Durch eine hohe Arbeitslosigkeit fehlen Krankenkassen- und Rentenbeiträge sowie Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Auch das wird unser Leben nachhaltig beeinflussen. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass alle wieder einen Arbeitsplatz finden. Es gab mal eine Untersuchung bezüglich der Auswirkung der spanischen Grippe auf die schwedische Wirtschaft (man hatte Schweden gewählt da dort der 1. Weltkrieg kaum Auswirkungen hatte) Nach der Pandemie gab es ein hohes Maß an Arbeitslosigkeit und Armut. Es zeigten sich zwar schnell Erholungseffekte doch verblieben 25% der Menschen in Armut, die durch die Pandemie in Armut geraten sind. Es besteht also durchaus die Gefahr, dass viele Menschen in Armut bleiben. Und Armut senkt laut RKI die Lebenserwartung in Deutschland bei Männern um 11 Jahre und bei Frauen um 8 Jahre.

Daher sollte man die wirtschaftlichen Schäden der Pandemie und deren Folgen nicht damit abtun, dass sich schon genug Menschen finden, welche die entstandene Lücken füllen
 
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Khaotik schrieb:
Zum jetztigen Zeitpunkt bin ich absolut gegen einen vollständigen Shutdown.
Ja jetzt ist das auch Schwachsinn und würde wirklich in keinem Verhältnis stehen. Ich hoffe wir sind uns da einig, das es da zu 90% um Die Zeit Weihnachten Neujahr geht. Außerhalb dieser Zeit ist viel mehr los in der Wirtschaft womit auch die Inzidens höher sein müsste als alles was wir bisher hatten. Die Zeit gibt es halt genau einmal im Jahr und in diesem Jahr ist es sogar günstig gefallen wie ich finde. Das sollte man definitiv berücksichtigen.
Khaotik schrieb:
man hat ja schon letztes Jahr gesehen, dass die Fälle mit steigenden Temperaturen wieder abebben.
Da würde ich aber nicht drauf wetten. Die Brasilianische und wohl auch Afrikanische sind da soweit ich das mitbekommen habe eventuell anders.
Mustis schrieb:
weiß ohnehin keiner Die Polizei schafft es ja schon nichtmal jetzt die Verordnung wirklich durchzusetzen. Da brauch ich nur 20 min um Block fahren um zig Verstöße zu sehen und hier ist direkt die örtliche Ordnungspolizei untergebracht..
Das hat aber auch ganz viel mit wollen zu tun...

Bei vielen Dingen will man ja gar nicht wirklich kontrollieren....
 
Jelais schrieb:
Zu einer Unternehmensgründung gehört auch Kapital. Dafür muss man in der Regel Kredite aufnehmen. Und dann muss erst einmal eine Bank finden, die einen Kredit mit hohem Ausfallrisiko gewährt.
Dann schau dir mal bitte an wie es in der Gastro Branche im Allgemeinen abgeht. Die Brauereien oder sonstigen Vermieter stellen die normal Möbel plus Küche. Dafür musst du halt was am Umsatz abdrücken. Anders geht es aber meist gar nicht, weil du so hohe Investitionen nicht gestemmt bekommst und Umsatzprognosen sind in der Branche nicht das Papier Wert auf dem Sie stehe. Es sei denn es dreht sich um den nächsten MC neben ner neuen Schule oder Raststätte...

Diejenigen die über Kredite gehen sind meist die Eigentümer als Brauereien oder Vereine. Und die werden bevor es leer steht auch mal anders Verpachten.

Ich glaub euch ist nicht klar, das diese Branche darauf fußt das sich sehr viele Leute ausbeuten lassen oder gleich selbst ausbeuten.
Jelais schrieb:
. Auch das Handwerk wird leiden, da größere Investitionen auch von Betrieben, die überleben erst einmal Investitionen zurückhalten, entweder weil sie nicht noch einen Kredit aufnehmen wollen oder das Risiko zu groß erscheint. Das könnte ich noch endlos weiterführen. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es erhebliche Auswirkungen haben wird.
Man muss sich immer fragen welches Substitutionsgut gibt es. Wenn ich essen/feiern will gehe ich in die Gastro. Wenn ich neue neue Frisur will gehe ich zum Friseur. Da gibt es kein Substitutionsgut. Wenn kann ich komplett verzichten. Das ist aber ziemlich unabhängig davon ob jetzt die Betriebe in den beiden Branchen 1a dastehen oder reihenweise Pleite gehen.

Und wie schon mal gesagt, es wird einen Bedarf geben der erfüllt wird.

Da muss man sich tatsächlich um Handwerker mehr Sorgen machen weil du da schon echtes Eigenkapital brauchst und die Hürden auch höher sind. Aber nicht Gastro und Friseure.

Hotels ist so ne Sache. Da gibt es ja Immobilien. Das startet man also nicht so einfach. Aber wir haben in D auch zu hohe Kapazitäten, wobei der Inlandtourismus wohl mittelfristig profitieren wird.

Man kann Gastro und Friseure nicht mit der Auto und Luftfahrindustrie etc vergleichen. Oder mit der Investitionsgüterindustrie wie dem Maschinenbau. Da muss man ernsthaft schauen die Läden am Leben zu halten, sonst übernimmt das Ausland den Bedarf.

Der Bäcker, Friseur, Restaurant und Handwerker von nebenan wird aber nicht durch nen Billiglöhner in Huan ersetzt...
 
Scrypton schrieb:
So niemand ohne negativen Test ins Land kommt bzw. jene, die hier leben in Quarantäne müssen, bis ein negativer Test vorliegt: Weshalb konkret nicht? Wo bleibt die Begründung?
Scrypton schrieb:
Es gibt hier genug Pendler, LKW-Fahrer usw. welche die Grenze tagtäglich überqueren wollen und müssen
Dazu dann noch:
Scrypton schrieb:
Alle 7 Tage testen die sich, kostenlose Stellen/Möglichkeiten gibts genug.
Einerseits muss man dafür sorgen, das keiner mit Infektion einreist, andererseits wollen/müssen aber täglich viele Menschen über die Grenzen reisen. Jetzt ist es ja aber so, dass auch der PCR-Test erst nach einigen Tagen anschlägt, man da aber bereits infiziert sein kann. 7 Tage später kann dann ggf. schon zu spät sein um Infektionen zu verhindern.

Und dann sind wir doch wieder genau da wo wir nicht hinwollen -das wir uns das Virus wieder ins Land holen. Solang du keine innereuropäische Strategie fährst und sich die Länder einigen, die auch einen starken Grenzverkehr haben, wird man immer wieder die Probleme der Einschleppung haben.

Den Flugverkehr kann man noch besser kontrollieren bzw. eindämmen. Den grenznahen Verkehr aber eher schwierig wie du ja bereits erwähnt hast.

Scrypton schrieb:
Zumal ich mich damit weiterhin auf November/Dezember bezog, als dieser Weg zur Diskussion stand und die Inzidenz deutlich höher war, als sie es heute/aktuell ist.
Ok, da gehe ich mit dir. Ich hatte so verstanden, dass es aktuell ein Diskussionspunkt sein sollte. Im November/Dezember hätte man das durchaus machen können an den Tagen, an denen man ohnehin zuhause ist und die Wirtschaft Europa- und z.T. Weltweit ohnehin heruntergefahren ist.
 
Hagen_67 schrieb:
Ein 14 tägiger umfassender Shutdown würde aufgrund mangelnder Verhältnismäßigkeit einkassiert werden.
Behauptet der Hagen, der wohl auch ein Hellseher sein will. Dass deine Behauptung alleine aber eben keinerlei Wert als Argument hat, kommt dir wohl nicht in den Sinn.

Natürlich wäre die Verhältnismäßigkeit gegeben; auf der einen Seite Maßnahmen, die mehrere(!) Wirtschaftsbereiche im ganzen Land über mehrere Monate völlig zum Stillstand bringen, auf der anderen Seite ein Stillstand für fast alle, aber nur für 14 Tage mit der nachfolgenden Möglichkeit, dass einige Sektoren vom andauernden Stillstand wieder in wirtschaftliche Bewegung kommen.

Hagen_67 schrieb:
Den Kram hatte wir doch schon hier in bei uns in Bayern mit dem Alk- Verbot. Das ist nach einer Klage auch wieder einkassiert worden.
Ja und warum ist sie einkassiert worden?
Weil das bis dahin gültige Infektionsschutzgesetz Alkoholverbote nur an konkreten(!) öffentlichen Plätzen vorsieht, ein bayernweites Alkoholverbot damit die "Verordnungsermächtigung des Bundesgesetzgebers" überschreitet (so die Urteilsbegründung hier) - dazu hätte also das Parlament befragt werden und zustimmen müssen; dann wäre da auch nichts einkassiert worden.
Bayern hat damit schlicht seine Kompetenz überschritten. Eine ganz andere Sache also, um die es hierbei überhaupt nicht geht.

Hagen_67 schrieb:
Bezüglich der Belege.
Ja, darauf warte ich noch immer - aber eine rechtlich fundierte Begründung kannst du dir halt auch nicht aus den Hut zaubern, gell? ;D
Ergänzung ()

Khaotik schrieb:
Einerseits muss man dafür sorgen, das keiner mit Infektion einreist, andererseits wollen/müssen aber täglich viele Menschen über die Grenzen reisen.
Wayne? Die Praxis zeigt: Es funktioniert.

Khaotik schrieb:
Jetzt ist es ja aber so, dass auch der PCR-Test erst nach einigen Tagen anschlägt, man da aber bereits infiziert sein kann. 7 Tage später kann dann ggf. schon zu spät sein um Infektionen zu verhindern.
Das mit den 7 Tagen galt in den letzten Wochen - seit Stichtag heute darf der Test nicht älter als 48 Stunden sein.

Khaotik schrieb:
Und dann sind wir doch wieder genau da wo wir nicht hinwollen -das wir uns das Virus wieder ins Land holen.
Eben das gilt es ja zu verhindern - was uns wieder zu der Frage führt:
So niemand ohne negativen Test ins Land kommt bzw. jene, die hier leben in Quarantäne müssen, bis ein negativer Test vorliegt: Weshalb konkret nicht? Wo bleibt die Begründung?

Khaotik schrieb:
Den Flugverkehr kann man noch besser kontrollieren bzw. eindämmen. Den grenznahen Verkehr aber eher schwierig wie du ja bereits erwähnt hast.
Schwierig, ja - aber eben dennoch machbar, wie man sehen kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, der "Hagen" liest einfach Zeitung, Du großer Held, du...
Ist das die Sprache, die Du sprechen willst? Immer schön auf die persönliche Ebene runter wenn Du nicht mehr weiter weisst?
Aber nur mal als Beispiel für meine "hellseherische" Behauptung, Du großer Meister, Du... :stock:
Weitere darfst Du Dir dann schon selber aus dem Netz saugen. Ich bin ja schließlich nicht Deine vorkauende Kücken- Mama... Und ein gewisses Maß an Vorbildung erwarte ich einfach hier, Du großer Held, Du....

Scrypton, auch an Dich gerichtet: Es wäre schön, wenn Du eine andere Tonart an den Tag legen würdest. Denn allein durch frech und persönlich werden macht man die eigene Argumenation weder stärker noch besser. :schluck:
 
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Hagen_67 schrieb:
Scrypton, auch an Dich gerichtet: Es wäre schön, wenn Du eine andere Tonart an den Tag legen würdest. Denn allein durch frech und persönlich werden macht man die eigene Argumenation weder stärker noch besser.


Damit ist er schon öfters angeeckt, zu meiner Zeit hätte man sowas Rotzlöffel verhalten genannt. ;)

Hier bei uns nimmt den Lockdown sowieso keiner mehr ernst, sowie es Mustis auch geschrieben hat verstösse überall..
Gestern habe ich die Krönung gesehen, auf dem Heimweg von der Arbeit schaue ich durch zufall in einem Dönerladen rein und sehe da 4 Jungerwachsene zusammen an einen Tisch sitzen und gemütlich essen..

Ich könnte hier eine ellenlange Liste aufzählen von verstössen, das fängt bei der Moderatorin im TV an die Perfekt Frisiert und Geschminkt ist ( Was ja eigentlich nicht sein kann) und hört bei Bahnmitarbeitern auf die , die Maske unter der Nase tragen währen sie andere Massregeln..

Ein harter Lockdown der 2-3 Wochen alles stillgelegt hätte wäre wohl besser gewesen als dieses Hick Hack das sich jetzt schon 1 Jahr zieht und immer noch kein ende zeigt.
 
Also ich nehme den Lockdown sehr ernst. Und ich denke, jeder der das Vergnügen hatte Corona persönlich kennen zu lernen ist da ganz nah bei mir...
Wir müssen untescheiden zwischen "Kotzt mich an" (persönlich, nah und nachvollziehbar) und "sinnvolle Maßnahme". Und da müssen wir jeden Tag aufs Neue abschätzen was das "kleinere Übel" ist.
Verteufelungen und VT perse bringenuns nicht voran...
 
Cyberdunk schrieb:
(...)Ein harter Lockdown der 2-3 Wochen alles stillgelegt hätte wäre wohl besser gewesen als dieses Hick Hack das sich jetzt schon 1 Jahr zieht und immer noch kein ende zeigt.
Ein harter Lockdown mit anschließender weiten Lockerung ist unter dem Strich schlechter als ein langer "softer" Lockdown, weil das Virus auf absehbare Zeit nicht mehr verschwindet und sich damit bei jeder weiten Lockerung sofort wieder Bahn bricht.

Bis die Impfung durch ist funktioniert nur Kontaktbeschränkung.
 
Binalog schrieb:
Ein harter Lockdown mit anschließender weiten Lockerung ist unter dem Strich schlechter als ein langer "softer" Lockdown,

Das sehe ich eben anders, ein harter Lockdown, in dem wirklich alle! zuhause bleiben die nicht Systemrelevant sind und strenge Kontrollen beim Einkaufen usw. hätten wohl mehr geholfen.

Die Inkubationszeit wurde mal auf 2 Wochen geschätzt, 2 Wochen hätten also gereicht um zu Filtern wer infiziert ist und wer nicht.

Und die Menschen die in der Zeit Krank werden hätten denn zuhause die Krankheit auskurieren können oder wenn es Lebensbedrohlich wird Isoliert im KKH Behandelt werden können..

Ich denke für mich, dass, das der bessere Weg gewesen wäre anstatt 1 Jahr lang fast alles Still zulegen ohne einen nennenswerten Rückgang der Infizierten.
 
Cyberdunk schrieb:
(...)
Ich denke für mich, dass, das der bessere Weg gewesen wäre anstatt 1 Jahr lang fast alles Still zulegen ohne einen nennenswerten Rückgang der Infizierten.
Es wurden zwei Wellen gebrochen...

1613162309642.png


Die zweite Welle im Herbst resultiert aus ungenügenden Kontaktbeschränkungen zur dieser Zeit. Gaststätten offen, Geschäfte offen, Friseure offen, Treffen mit mehreren Personen aus mehreren Haushalten,...
 
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Binalog schrieb:
Es wurden zwei Wellen gebrochen...

Ja mit für mich unzureichenden massnahmen und ergebnissen.
Meine Theorie kann ja leider keine Statsik aufzeigen da sie nicht in Deutschland statt gefunden hat..
So bleibt es von meiner Seite aus eben nur Spekulation.

Es sind ja auch viele Menschen infiziert worden weil sich ein Teil der Menschen nicht 100% an die Regeln gehalten hat, wie wären die Zahlen wenn sie keine andere Wahl gehabt hätten?
 
Cyberdunk schrieb:
Ich denke für mich, dass, das der bessere Weg gewesen wäre anstatt 1 Jahr lang fast alles Still zulegen ohne einen nennenswerten Rückgang der Infizierten.
wo wurde den 1 Jahr lang alles Stillgelegt?
Wir haben einen Rückgang vom BIP von was? 5%?
Die Deutsche Wirtschaft stützt sich immer noch auf den Export von Autos und Maschinen.
Solange das läuft, werden sich auch langfristig wieder die Kunst und Freizeit Bereiche Entwickeln.

Sperrst du in einem Harten Lockdown die Industrie zu, ist Deutschland ruckzuck ein Pleitegeier wie Italien oder Portugal.

Klar, viele Restaurants werden den Lockdown nicht überleben.
Das sind aber leider Einzelschicksale welche langfristig keine Bedeutung haben.
Der Bedarf wird ja wieder kommen und dann findet sich für ein Restaurant auch wieder ruckzuck ein Investor. Das Restaurant kann dann ohne Probleme wieder Innerhalb von Wochen, wenn nicht sogar Tagen eröffnet werden. Wie lange wird das wohl dauern bis ein Verlust wie Opel Kompensiert ist?

Wie gesagt, schade für die Einzel Schicksale, was zählt sind aber die langfristigen folgen für die Volkswirtschaft.
 
Khaotik schrieb:
Ich habe mittlerweile mehr vor den Folgen der ganzen Krise aus volkswirtschaftlicher Sicht Angst als vor Corona selbst. Die Zeche dafür werden vor allem die jüngeren Generationen über deutlich höhere Steuern bezahlen. Ich glaube nicht, dass es nur bei einer Mwst-Erhöhung bleiben wird. Lohnsteuer, Sonderabgabe für die Coronakrise, Gewerbesteuern etc. ...
Die können gerne die Steuern erhöhen, dann reduziere ich meine Arbeitsleistung soweit das es auf ein viel angenehmeren Level ist, den die Steuerprogression ist schon der Hass und frisst bei bestimmten Höhen ordendlich vom Lohn auf und das als Arbeiter, in DE wird man eh schon extrem belastet, das Steuermodell gehört schon lange geändert,(Wertschöpfung generell versteuern im Land, egal wo der Hauptfirmensitz ist) und Steuerverschwendung gehört richtig geandet. (Siehe Berater für Scheuer 49Millionen ist klar, und das Mautdebakel hat keine Konsequenzen..)
 
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Cyberdunk schrieb:
Meine Theorie kann ja leider keine Statsik aufzeigen da sie nicht in Deutschland statt gefunden hat..
So bleibt es von meiner Seite aus eben nur Spekulation.
Was sind denn deine Annahmen? Auf welche Inzidenzwerte wären wir wann gekommen und wie wäre es ab da weiter gegangen? Wie schottet man sich dauerhaft von Außen ab, wenn man keine Insel ist und der tägliche Grenzverkehr nicht nur für grenznahe Gemeinden wichtig ist.
Gerade das Auftreten der verschiedenen Mutationen in Deutschland zeigt ja, dass die länderspezifische Politik nur ein Puzzelstück ist. Eine Quarantänepflicht inkl. "freitesten" scheint ja auch keinen verlässlichen Schutz zu bieten, wie man an der Familie aus Baden-Württemberg gesehen hat, die sich an alle Quarantäneregeln gehalten hatte und trotzdem die südafrikanische Variante verteilt hat.
 
florian. schrieb:
wo wurde den 1 Jahr lang alles Stillgelegt?

Friseure, Restaurants, Schausteller, Kneipen, Sportvereine, Schwimmbäder, Kinos, soll ich weitermachen?
Deine die grossen müssen überleben Mentalität solltest du nochmal überdenken, denn das Kleinvieh macht den mist und genau das wird uns das Genick Brechen.

3000 VW Mitarbeiter gegen die gesamten Branchen die ich aufgezählt habe, ich für mein Teil weiss was für mich wichtiger ist..

Ein harter Lockdown, meinetwegen auch 4 Wochen am Anfang!! der Pandemie wäre der richtige Schritt gewesen und hätte MMn weniger Opfer ( Finanziel) gefordert.

Nun ist es natürlich zuspät für diesen Schritt und es kann nur noch Schadensbegrenzung erfolgen.
 
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