Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nein, das weiß ich natürlich nicht. Dennoch sind 5 Tote in einer Einrichtung schon sehr viel. Daher kann ich dies nur unterstützen:
Angesichts der Todesfälle in dem Pflegeheim forderte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, ein Monitoring durch das Robert Koch-Institut. "Insbesondere müssen wir in den Blick nehmen, wie ist die Entwicklung nach der ersten Impfung und nach der zweiten Impfung", sagte er. Das sei notwendig, um für einen möglichst guten und intelligenten Schutz zu sorgen. Notwendig sei aber auch eine konsequente Sequenzierung bei positiven Corona-Tests in Pflegeheimen und Krankenhäusern, um festzustellen, ob Mutationen vorliegen. "Das könnte der Bundesgesundheitsminister sofort per Anweisung regeln", sagte Brysch. Diese Maßnahmen seien notwendig, um das Risiko besser einschätzen zu können.
https://m.focus.de/gesundheit/news/...FbrBi71GUi0r9rtEfi0Ka4bGW5dbPz0r03ourEFNTW8IA


Nur wenn ich sehe, dass es bei uns auch einen Ausbruch in einer Tagespflegeeinrichtung für Senioren gab trotz zweiter Impfung und nicht einmal weiter getestet wurde sondern für die übrigen Besucher nur Quarantäne angeordnet wurde, sehe ich schwarz, dass man das näher untersucht. Zumal es nun nicht der erste Ausbruch nach einer Impfung war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hagen_67 schrieb:
Nein, der "Hagen" liest einfach Zeitung
Nur gibt es keine Zeitung und keinen Zeitungsbericht, der deine Behauptung, ein Shutdown wäre bei uns aufgrund des Grundgesetzes rechtlich nicht möglich unterstützen würde.
Aber auch das hindert dich nicht, eben das trotzdem zu behaupten. Was willst du damit erreichen?

Hagen_67 schrieb:
Und was hat das nun damit zu tun?
Richtig, nichts. Zwar etwas mehr als dein Alkoholverbot-Beispiel, mit dem du dich ja letztlich völlig an die Wand gefahren hast, aber recht viel mehr halt auch nicht - denn aus dem Urteil geht halt nicht nur hervor, dass die Verhältnismäßigkeit in diesem Bundesland nicht mehr gegeben war sondern eben auch, dass sie es in den Monaten zuvor eben doch war. Und um die ging es ja, wie ich bereits klar zum Ausdruck brachte.

Hagen_67 schrieb:
Weitere darfst Du Dir dann schon selber aus dem Netz saugen. Ich bin ja schließlich nicht Deine vorkauende Kücken- Mama... Und ein gewisses Maß an Vorbildung erwarte ich einfach hier.
Dann solltest du dir aber nicht irgendwelche Zeitungen ausdenken und auch keine Urteile (Alkoholverbot, das einkassiert wurde) zur Seite ziehen die mit dem Grundgesetz nichts zu tun hatten sondern einfach nur eine kompetenzüberschreitende Maßnahme darstellen.
Alle diese Urteile richten sich nach den Rahmen, die in den umgangssprachlichen "Pandemiegesetzen" (tatsächlich "Bevölkerungsschutzgesetze") festgelegt sind und eben die im Grundgesetz gegebenen Rechte temporär und damit legitim einschränken.

Wenn nun ein viertes Bevölkerungsschutzgesetz (das letzte/dritte wurde glaub ich letzten November durchgewunken), das einen Shutdown beinhaltet, vom deutschen Bundestag - also vom Parlament - verabschiedet werden würde (was freilich nötig wäre): Was macht das unmöglich? Bitte lege endlich(!) fundiert dar, weshalb bei uns in Deutschland aufgrund des Grundgesetzes ein Shutdown nicht möglich wäre.
 
Scrypton schrieb:
Alle diese Urteile richten sich nach den Rahmen, die in den umgangssprachlichen "Pandemiegesetzen" (tatsächlich "Bevölkerungsschutzgesetze") festgelegt sind und eben die im Grundgesetz gegebenen Rechte temporär und damit legitim einschränken.
Scrypton schrieb:
Wenn nun ein viertes Bevölkerungsschutzgesetz (das letzte/dritte wurde glaub ich letzten November durchgewunken), das einen Shutdown beinhaltet, vom deutschen Bundestag - also vom Parlament - verabschiedet werden würde (was freilich nötig wäre): Was macht das unmöglich? Bitte lege endlich(!) fundiert dar, weshalb bei uns in Deutschland aufgrund des Grundgesetzes ein Shutdown nicht möglich wäre.
Er könnte bspw. nicht möglich sein, weil das Bundesverfassungsgericht dessen Verhältnismäßigkeit als nicht gegeben ansieht. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass, wenn ein solcher Shutdown beschlossen werden sollte, er juristisch angefochten werden wird. Davon auszugehen, dass das BVerG die Verhältnismäßigkeit definitiv als gegeben ansehen würde, halte ich für gewagt.

Und, nur weil dieser, totale, Shutdown im Rahmen eines Gesetzes kommen könnte, heißt das rein gar nichts. Es ist ja nicht so, dass in der Vergangenheit nicht bereits diverse Gesetze verabschiedet wurden, die anschließend vom BVerfG einkassiert wurden, weil sie mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind.

Da spielt es auch keine Rolle, ob man es nun viertes IrgendwasSchutzgesetz oder viertes GrundrechteEinschränkungsGesetz nennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Jelais schrieb:
Wir sind bei uns an der Arbeit auch angehalten Schnelltests durchzuführen zumindest für das Personal. Ein entsprechendes Testkonzept habe ich dann erstellt und mit dem Gesundheitsamt abgesprochen. Mittlerweile darf jede Berufsgruppe Schnelltests durchführen natürlich nach entsprechender Unterweisung. Ich sollte mir dann einen Arzt suchen, der dies übernimmt.
Mit Unterweisung und mit Hilfe eines Arztes ist etwas anderes als wenn Schnelltests in der Apotheke verkauft werden und das jeder zuhause ohne Unterweisung und ohne Hilfe eines Arztes selber macht.

Jelais schrieb:
Die Betriebsärztin hat sich zuvor aus der Affaire gezogen, dass sie nur eine beratende Funktion habe.
Logisch, die hat keine Lust darauf evtl. die Verantwortung dafür zu übernehmen wenn Laien die Schnelltests durchführen.

Jelais schrieb:
Apotherker unterstelle ich daher mehr medizinisches Wissen wie Personen, die gerade Schnelltests durchführen.
Wenn die Apotheker die Schnelltests machen würden wäre das was anderes, ich habe @DerOlf so verstanden das die Schnelltests in der Apotheke verkauft werden und die jeder selber zuhause macht.

Grüße Tomi
 
Die Schnelltests sind schön zu haben, aber präziser ist die PCR, aus dem Grund akzeptieren viele nachbetreuende Einrichtungen keine Schnelltests, genauso akzeptiert unser Haus bei geplanten Aufnahmen keine Schnelltests.
Aber um schnell zu entscheiden, warum der Patient Fieber oder Atemprobleme hat und ob man evtl. isolieren muss, sind die Teile Gold wert, vor allem, wenn man bedenkt, wie wenige richtige Isoliereinheiten es überhaupt gibt.


Sorgen mache ich mir eher darüber, das die Schnelltests sehr präzise gehandhabt werden müssen, zu lang oder zu kurz gewartet, nicht tief genug in der Nase gebohrt, Trägermedium nicht vernünftig mit dem Träger vermisch und ganz schnell sind die Teile wertlos.

Da sehe ich ein hohes Fehlerpotenzial, gerade wenn die Handhabung dann im Stress zwischen zwei Kunden vermittelt werden soll.
Und wie man hier im Forum häufig sieht, ist "Anleitung lesen" nichts für gestandene Männer und Frauen.
 
Skysnake schrieb:
Das ändert aber nichts daran, dass das als Gesellschaft eben nicht abfederbar ist ab einem gewissen Punkt. Da wurde schon sehr viel getan und wie gesagt, 20-50% sterben lassen ist am Ende für die Gesellschaft günstiger als krampfhaft am Leben halten.
Wegen so einem Pippifaxvirus.
Frage mich schon lange wieso die Bevölkerung das noch mitträgt.
Wir wissen von dem Virus seit Februar 2020, also seit über einem Jahr und es gibt außer Lockdown-Lockdown immer noch keine langfristige Ausstiegsstrategie, mit verpflichtenden Tests vor Friseur, Schwimmbad, oder sonstigen Besuchen.

Wir haben 2020 keine Übersterblichkeit zu verzeichnen gehabt, aber dafür haben wir sicher bald jede Menge Kollateralschäden.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Mit Unterweisung und mit Hilfe eines Arztes ist etwas anderes als wenn Schnelltests in der Apotheke verkauft werden und das jeder zuhause ohne Unterweisung und ohne Hilfe eines Arztes selber macht.
Wo hast du denn her, dass die die Test einfach nur verkaufen sollen?
Die sollen sie durchführen ODER die Kunden in die Handhabung einweisen (wenn das Apothekenpersonal sie durchführt geht's wahrscheinlich sehr viel schneller).
Ich hatte das Interview so verstanden, dass die Tests auf jeden Fall in der Apotheke (oder dem angegliederten Testcenter - falls machbar) bleiben sollen.
Tomislav2007 schrieb:
Wenn die Apotheker die Schnelltests machen würden wäre das was anderes, ich habe @DerOlf so verstanden das die Schnelltests in der Apotheke verkauft werden und die jeder selber zuhause macht.
Dann hast du mich - wie so oft - eben falsch verstanden.
Vielleicht liest du das Interview, auf das ich mich bezog, einfach noch mal.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Logisch, die hat keine Lust darauf evtl. die Verantwortung dafür zu übernehmen wenn Laien die Schnelltests durchführen.
Oder auch einfach Schiß, dass sie mit einer für Laien verständlichen Anletung brutal überfrdert ist ... wäre ja nicht das erste mal, dass Fachidiotenleute mit Erklärungen bei Laien mehr Verwirrung stiften, als Klarheit.
Eventuell sollte man ihr einen Waldorfpädagogen zur Seite stellen, der die Einweisung ganzheitlich erfahrbar tanzt (natürlich mit Anleitung zum Mitmachen für die ganze Gruppe) :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Vielleicht liest du das Interview, auf das ich mich bezog, einfach noch mal.
Das ist das Problem, ich kann es nicht lesen, weil es hinter einer Paywall ist:

Unbenannt.jpg

DerOlf schrieb:
Wo hast du denn her, dass die die Test einfach nur verkaufen sollen?
https://www.apotheker.de/aktuell/1097
https://www1.wdr.de/nachrichten/antigen-schnelltests--corona-von-zuhause-100.html
https://www.mdr.de/brisant/corona-schnelltest-zu-hause-machen-100.html
https://www.stuttgarter-nachrichten...0a81-4694-8206-1f927a61ddf3.html?reduced=true
https://www.stuttgarter-zeitung.de/...eke.0d3d4d8d-92f4-487f-ab42-065e5cc476f6.html

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Das ist das Problem, ich kann es nicht lesen, weil es hinter einer Paywall ist:
Ups ... ich kann es heute auch nicht mehr aufrufen.
Naja ... da kannst du natürlich auch nichts dafür. Ich hatte wohl einfach Glück.

Ich hatte den Herrn so verstanden, dass die Apotheken die Ergebnisse der Schnelltests an die Gesundheitsämter melden sollten ... und das klappt nur, wenn der Test in der Apotheke gemacht wird.
Er hatte sich sogar dagegen ausgesprochen, die Test einfach zu verkaufen (aber er sprach dabei von einem freien Verkauf in Supermärkten). Er wünschte sich für die Schnelltest eine Apothekenpflicht.

Und er sptrach von einer Verpflichtung aller Bürger, sich regelmäßig testen zu lassen. Diesen Punkt sehe ich kritisch, solange unklar ist, wie die Tests finanziert werden ... nicht ganz wenige von uns können sich ~€20,- mehrmals wöchentlich einfach nicht so leisten. Selbst wenn man nur alle drei Tage einen Test macht, sind das schon gut €200,- im Monat.
Ich bin zwar kein Maßstab, aber bei mir würde das mehr als knapp.
Ergänzung ()

Die Berliner Charité hatte im Herbst zusammen mit der Uniklinik Heidelberg untersucht, wie sich rund 150 Corona-Verdachtspatienten beim Umgang mit einem noch nicht auf dem Markt erhältlichen Selbsttest samt Anleitung geschlagen haben. Der Tupfer musste im vorderen Nasenbereich in zwei bis drei Zentimetern Tiefe für 15 Sekunden in kreisenden Bewegungen an den Innenwänden der Nase entlang geführt werden. Beobachtet wurden laut Charité-Professor Frank Mockenhaupt nur minimale Unterschiede zwischen Selbsttest und Test mit tiefem Nasenabstrich durch einen Profi. Beim Selbsttest wurden laut der Studie 33 von 40 Infizierten erkannt, beim Einsatz von Fachpersonal waren es 34.
Aus den brisant-link von @Tomislav2007 (danke).
Einen so großen Unterschied scheint es wohl nicht zu geben und Laien machen scheinbar bei den Tests nicht viel mehr Fehler, als Profis. Das kommt aber sicherlich auch drauf an, wie gut die Selbststester betreut werden.
Von unbeaufsichtigten Selbststests halte ich recht wenig.

So wirklich kompliziert klingen die Beschreibngen der möglichen Schnelltests in deinen Artikeln jedenfalls nicht. Und im Grunde sollte jeder positive Test sowieso noch durch einen Labortest bestätigt werden.

Die Kosten sind allerdinsg weiterhin ein Problem ... sind die Tests zu teuer, kauft sie keiner.
Ergänzung ()

In Österreich werden die Selbsttests in Schulen bereits eingesetzt ... es gibt also ein Nachbarland, von dem man Daten dazu erhalten könnte, wie das bisher läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird hier wochenlang über die Maßnahmen diskutiert und auch berechtigt Kritik an die fehlenden Transparenz der Politik geäußert, aber mit keiner Silber wird hier nicht erwähnt, dass wir den Impfmangel besser in den Griff bekommen würden, wenn man die Patente/Lizenzen an alle Pharma Unternehmen freigeben würde und nicht ausschließlich diese bei Biotench/Pfilzer liegen würde
Auch wenn die dieses entwickelt hat - durch stattlichen Hilfen
 
@Ribery88

Würde man das? Woher kommt deine Zuversicht? Welches große Unternehmen würde denn dann noch zusätzlich tätig werden?
Es ist ja nicht so, dass man 10 Bestandteile in eine Schüssel gibt, ein bisschen herumrührt und dann in irgendwelche Fläschchen füllt und man dann ein fertiges Produkt hat. Weißt du wie aufwändig ein Technologietransfer in eine andere Site selbst von firmeneigenen Produkten ist? Der neue Prozess muss übrigens auch von den Behörden in den entsprechenden Ländern zugelassen werden. Man braucht zwar (normalerweise) keine klinischen Daten mehr, muss aber die Vergleichbarkeit der Qualität des Produktes nachweisen (auch wenn die Behörden bei Coronaimpstoffen den Unternehmen schon sehr entgegenkommen und auch teilweise beide Augen zudrücken...).
So ein Technologietransfer verschlingt nicht wenige und zwingend erforderliche Ressourcen auch von der "sending unit". Wie würde eine solche kleine Klitsche wie Biontech, die jetzt schon aus dem letzten Loch pfeift, dass noch zusätzlich hinbekommen?
 
Ribery88 schrieb:
dass wir den Impfmangel besser in den Griff bekommen würden, wenn man die Patente/Lizenzen an alle Pharma Unternehmen freigeben würde und nicht ausschließlich diese bei Biotench/Pfilzer liegen würde
Das wird mit Sicherheit nichts ändern. Andere Länder bekommen das auch einigermaßen der Griff, nur die EU/Deutschland mal wieder nicht.
EuGGaikWQAQiBLJ.jpg


Aber bei dem Preis, den die EU zu zahlen gewillt ist, braucht man sich natürlich nicht wundern: https://www.welt.de/politik/ausland...14-70-Euro-so-viel-kosten-die-Impfstoffe.html
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
. Das kommt aber sicherlich auch drauf an, wie gut die Selbststester betreut werden.
Von unbeaufsichtigten Selbststests halte ich recht wenig
UND wie motiviert die Leute sind den Test überhaupt richtig zu machen.. ich erinnere mal an Dover wo jeder LKW Fahrer nen negativen Test bringen musste. Da wurde denen das auch selbst überlassen. Das Ergebnis war das viele das Stäbchen niemals in den Mund gesteckt haben...

Und das würde ich auch hier erwarten wenn man an die Leute denkt die sich Maskenbefreiungen erschleichen etc...

DerOlf schrieb:
Und er sptrach von einer Verpflichtung aller Bürger, sich regelmäßig testen zu lassen. Diesen Punkt sehe ich kritisch, solange unklar ist, wie die Tests finanziert werden ... nicht ganz wenige von uns können sich ~€20,- mehrmals wöchentlich einfach nicht so leisten. Selbst wenn man nur alle drei Tage einen Test macht, sind das schon gut €200,- im Monat.
Ich bin zwar kein Maßstab, aber bei mir würde das mehr als knapp.
Ich glaub die wenigsten können 200€+ pro Monat PRO Person so einfach verkraften... denk mal an ne normale Familie, also 4 Personen. Da wären das 800€ im Monat. Wer hat denn das schon über?

Da gehörst du dann aber definitiv zur oberen Mittelschicht...

Als Single würde ich mir das ganz gut leisten können, aber als Familie obwohl wir zu zweit arbeiten gehen wäre das nicht drin mit zwei Kindern. Und wir gehören noch immer zum oberen Einkommensdrittel... das kann sich also kaum jemand leisten...

Und auch als Staat wird man das nicht dauerhaft durchhalten können, zumal man dann ja 2.4 Milliarden Tests pro Jahr brüchte... deswegen waren die 10 Mio aus. Dem Artikel auch ziemlich nichtssagend...
 
DerOlf schrieb:
Er wünschte sich für die Schnelltest eine Apothekenpflicht.
Hier in der Nähe ist so eine Franchise-Apotheke die Schnelltests für ~70€ anbietet. Die Apo liegt genau im Eingangsbereich eines größeren Supermarkts. Was nun passiert ist, dass sich Menschen genau im Eingangsbereich Abstriche machen lassen und alle anderen direkt an diesem „Testbereich“ vorbei laufen müssen. Da es einen Moment dauert bis das Ergebnis vorliegt gehen die getesteten Personen derweil einkaufen. Ganz großes Kino.

DerOlf schrieb:
Und er sptrach von einer Verpflichtung aller Bürger, sich regelmäßig testen zu lassen.
LOL, ich hab seit einem Jahr quasi keinen direkten Kontakt zu anderen Menschen, ausgenommen meine Freundin, die sich berufsbedingt testen (lassen) kann und das auch wöchentlich macht. So eine Testung hätte für mich/andere jetzt null Mehrwert. Alberner Aktionismus.
Was ich mir wirklich wünschte ist, dass ich weiß wann ich mit der Impfe dran bin. Irgendeine Terminmitteilung würde mir reichen. Diese gefühlte Planlosigkeit der Politik kotzt mich nur noch an.
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Einen so großen Unterschied scheint es wohl nicht zu geben und Laien machen scheinbar bei den Tests nicht viel mehr Fehler, als Profis. Das kommt aber sicherlich auch drauf an, wie gut die Selbststester betreut werden.
Das ist der ganz entscheidende Teil deiner Aussage.
In der Charite herrschten ideale Testbedingungen, ich behaupte das die Betreuung in der Charite besser ist als in der Warteschlange einer Apotheke und erst Recht besser als beim testen alleine zuhause.
Dank Geiz ist geil, vor allem wenn die Schnelltests teuer werden, wird wohl ein sehr großer Teil der Schnelltests in günstigeren Online Apotheken gekauft und da gibt es gar keine persönliche Betreuung.

DerOlf schrieb:
Von unbeaufsichtigten Selbststests halte ich recht wenig.
Genau das war/ist meine Aussage/Meinung.

DerOlf schrieb:
Aus den brisant-link von @Tomislav2007 (danke).
https://www.mdr.de/brisant/corona-schnelltest-zu-hause-machen-100.html
Zitat:
"Der Tupfer musste im vorderen Nasenbereich in zwei bis drei Zentimetern Tiefe für 15 Sekunden in kreisenden Bewegungen an den Innenwänden der Nase entlang geführt werden."

Was meinst du wie schnell/oft beim selber testen zuhause daraus ein streicheln der Nasenhaare in 1 cm Tiefe für 5-10 Sekunden wird und dann kannst du die Ergebnisse in die Tonne kloppen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
SE. schrieb:
(...)
Was ich mir wirklich wünschte ist, dass ich weiß wann ich mit der Impfe dran bin. Irgendeine Terminmitteilung würde mir reichen. Diese gefühlte Planlosigkeit der Politik kotzt mich nur noch an.
Die Frage hat mich auch beschäftigt, ich habe versucht es Ende Januar mal grob für mich zu überschlagen.

Zunächst ein einfaches Modell zu der Anzahl der Impfungen (ich habe einfachheithalber nicht zwischen Erst- und Zweitimpfung unterschieden). Startpunkt 23.01.21, tägliche Anzahl Impfungen zu diesem Zeitpunkt 70.000, Zunahme der täglichen Impfungen um 1 % pro Tag bis zu Höchstanzahl 600.000 Impfungen pro Tag (400 Zentren mit 1.500 Impfungen Tageskapazität). Maximale Impfquote 85 %, d. h. 15 % Verweigerer (V-Tler, Esotheriker, Q-Anon & Co.)...

1613295557097.png


Jetzt noch die Gruppeneinteilung der STIKO...

https://de.wikipedia.org/wiki/Priorisierung_der_COVID-19-Impfmaßnahmen

Unter Punkt 3.5 kann man sehen zu welcher Gruppe man gehört.

Wenn man wie ich zur letzten Gruppe gehört, dann müssen vorher ca. 37 Mio. Menschen geimpft worden sein, d. h. ich wäre frühestens Mitte Juli an der Reihe.
 
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Tomislav2007 schrieb:
"Der Tupfer musste im vorderen Nasenbereich in zwei bis drei Zentimetern Tiefe für 15 Sekunden in kreisenden Bewegungen an den Innenwänden der Nase entlang geführt werden."

Was meinst du wie schnell/oft beim selber testen zuhause daraus ein streicheln der Nasenhaare in 1 cm Tiefe für 5-10 Sekunden wird und dann kannst du die Ergebnisse in die Tonne kloppen.

Grüße Tomi
Zumal berücksichtigt werden muss, dass für die sich selbst testenden Personen ein korrektes Ergebnis weniger wichtig, wenn nicht sogar nicht in deren Interesse, ist, als ein negatives Ergebnis, wenn man sich die Konsequenzen eines positiven Tests vor Augen hält.
 
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Moin

Ich lese häufig "Personen mit Vorerkrankungen". Was soll das sein? Ist ein Herzinfarkt eine Vorerkrankung? Und woher weiß der Gesetzgeber das? Wird etwa vor der Impfeinladung von jedem Bürger die Krankenakte vom Hausarzt angefordert?

Gruß
Nobsi
 
Capet schrieb:
Er könnte bspw. nicht möglich sein, weil das Bundesverfassungsgericht dessen Verhältnismäßigkeit als nicht gegeben ansieht.
Nicht wenn sie aber eben doch gegeben wäre - wie vorgestern bereits dargelegt... ;)

Capet schrieb:
Davon auszugehen, dass das BVerG die Verhältnismäßigkeit definitiv als gegeben ansehen würde, halte ich für gewagt.
Sein Standpunkt war, dass ein Shutdown bei uns nicht(!) möglich(!) wäre. Darum ging es.

Capet schrieb:
Und, nur weil dieser, totale, Shutdown im Rahmen eines Gesetzes kommen könnte, heißt das rein gar nichts.
Doch; denn es ist genau das Gegenteil dessen, was er behauptet hat.
 
Hallo

Nobsi schrieb:
Und woher weiß der Gesetzgeber das? Wird etwa vor der Impfeinladung von jedem Bürger die Krankenakte vom Hausarzt angefordert?
Krankenakte vom Hausarzt anfordern, in welchem Jahrhundert lebst du ?
Die Quelle ist für die Impfeinladung die gleiche wie für den Versand der FFP2 Masken, die Daten stammen von den Krankenkassen, bzw. die Krankenkassen haben das (mit) organisiert.

Grüße Tomi
 
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