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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
@Scrypton: Sorry, aber aktuell sind wir ja grundsätzlich mal einer Meinung , ABER...
Bezüglich Home Office, schau doch mal hier, oder hier ,oder oder oder...
Ich wollte es zuerst auch nicht glauben, aber das hat dann dann schon was von:
"Wasch mich, aber mach mich nicht naß..."
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe kein Patent- Rezept, wie es gehen soll, aber unsere Gesellschaften müßten eigenlich allen Corona- Leugnern so richtig an den Karren pi***sen. Egal ob das nun private Einzelpersonen sind, oder ob das Unternehmen, egal welcher Größe sind. Wer nicht alle möglichen Anstrengungen anstellen mag um diesem Mist zu begegnen, muss sanktioniert werden.
In Bezug auf die Firmen und Home- Office. Es kann doch nicht sein, dass man von kleinen Geschäftsinhabern verlangt ihre Aktivitäten auf Null runterzufahren und auf der anderen Seite nimmt man es hin, dass größere Unternehmen nicht gezwungen werden so viele Leute wie nur möglich ins Home- Office zu schicken.
Da hört mein Verständnis einfach auf, im wahrsten Sinne des Wortes...
@Scrypton: Sorry, aber aktuell sind wir ja grundsätzlich mal einer Meinung , ABER...
Bezüglich Home Office, schau doch mal hier, oder hier ,oder oder oder...
Naja gut, ich dachte mir schon, dass du sowas bringst. Natürlich gibt es Firmen, grundsätzlich, die Dinge nicht tun, die sie tun müssten - oder Dinge tun, die sie nicht tun dürften. Seien es nun deine hier vorgelegten Fälle, oder seien es Fälle in denen es um Überstunden geht... gibts, japp. Und ja, die sollten dafür auch entsprechend sanktioniert werden.
Der Weg ist der gleiche, wie er es schon immer war. Und die Frage, ob es mit dem Bestreiten dieses Weges nachträglich unangenehmer für diesen Mitarbeiter wird oder nicht bleibt ebenfalls bestehen, wie immer.
Doch deine "Frage" war es ja nun, was wir mit Unternehmen machen, die ihre Mitarbeiter nicht ins HomeOffice schicken. Meine Antwort darauf war, dass sie es schlicht nicht können, so nicht ein paar Dinge gegeben sind.
Wir dürfen also feststellen, dass du eigentlich folgende Frage stellen wolltest?!
Was machen wir mit Unternehmen, die sich dagegen stellen, dass ihre Mitarbeiter ins HomeOffice gehen, obwohl diese es könnten als auch möchten?
Hagen_67 schrieb:
In Bezug auf die Firmen und Home- Office. Es kann doch nicht sein, dass man von kleinen Geschäftsinhabern verlangt ihre Aktivitäten auf Null runterzufahren und auf der anderen Seite nimmt man es hin, dass größere Unternehmen nicht gezwungen werden so viele Leute wie nur möglich ins Home- Office zu schicken.
Hier verstehe ich nicht ganz, was du willst/meinst.
Man verlangt von kleinen Geschäftsinhabern wie auch von großen Unternehmen, ihre Aktivität auf Null runterzufahren - je nach Aktivitätsbereich eben. Von anderen also verlangt man dies nicht.
Ebenso werden weder kleine Geschäftsinhaber noch große Unternehmen dazu "gezwungen", Mitarbeiter ins HomeOffice zu schicken. Bzw. werden sie ja über Bußgelder bereits; nur müssen das die Mitarbeiter eben auch erst mal melden - dann kann die Behörde die Umsetzung anordnen... und eine weitere Verweigerung kostet dann Geld... und mehr Geld... und noch mehr Geld.
Oh Mann @Scrypton :
Eigentlich meinen wir beide doch das Gleiche... :
Alle Firmen müssen so viele Mitarbeiter, wie es geht ins Home/ Mobile- Office schicken.
Gehst Du da mit?
Alle Firmen, die Mitarbeiter nicht ins Home Office schicken, obwohl es von beiden Seiten aus vertretbar wäre, müssen sanktioniert werden.
Gehst Du da mit?
Und weiter, kleine Läden werden aktuell zum Schließen gezwungen. Z.B. kleine PC- Läden. Kleine Bücher- Läden, Läden, die Rasier- Pinsel u.ä. seit über 100 Jahren verkaufen. Läden mit vllt. einem oder zwei Angestellten. Die müssen zu machen, während Unternehmen mit 50 und mehr Angstellten nicht gezwungen werden alle Optionen zu nutzen um Mitarbeiter ins Home- Office zu schicken. Und bitte, mir ist klar, das man keine Maurer, Schreiner, Krankenpfleger, etc. ins Home- Office schicken kann... Und es geht auch nicht um die ein oder zwei Büro- Angestellten, die Rechungen schreiben und Kunden vor Ort bedienen müssen.
Es geht um die, die man "schicken" könnte. und das sind sicher mehr als es im Augenblick wirklich sind.
Wenn ich morgens um 05:30 nach München reinfahre weil ich Frühdienst im Krankenhaus habe, dann stehe ich im Stau. Und sorry, das sind sicher nicht alles Krankenpfleger oder Handwerker.
Ist schon so. Es gibt dennoch Bundesländer, in denen der Impfstoff von AstraZeneca gut akzeptiert wird. Eines davon ist Hamburg und das schlägt sich positiv in der Impfquote nieder.
Es ist vielleicht nützlich zu wissen, dass man die Wirksamkeit des AZ-Impfstoffs mit einem Abstand von >=12 Wochen zwischen der ersten und der zweiten Impfdosis auf über 82 % erhöhen könnte. Darauf weist der Preprint einer Studie aus Oxford vom 2. Februar 2021 hin.
Wer aber meint, dass in Großbritannien beim Impfen alles besser läuft als hier, muss jedoch akzeptieren, dass sie dort mehrfach Risiken eingegangen sind und weiter eingehen, die in Deutschland und in der EU so nicht ohne weiteres umsetzbar gewesen wären. Und es kommt Ihnen zugute, dass der AZ-Impfstoff erstens verfügbar ist und zweitens sich deutlich einfacher handhaben und verimpfen lässt, als der von Biontech/Pfizer und Moderna. Dieser Tagesspiegel-Artikel vom 15.02.2021 enthält einige interessante Infos:
GB hat früh genügend Impfdosen bestellt, um die Briten dreimal impfen zu lassen, obwohl die Impfstoffe von Johnson& Johnson und Novavax noch auf ihre Zulassung warten
Kate Bingham von der Impf-Taskforce unterhält gute Kontakte zu den Impfstoffherstellern und konnte so früh gute Verträge abschließen
AZ-Impfstoff aus landeseigener Produktion ist zuerst den Briten vorbehalten
Der Impfstoff von AZ ist robuster und mit weniger Aufwand an (oder besser: in^^) die Leute zu bringen. Impfungen finden in Zentren, bei Hausärzten, in Apotheken, in Stadien und auch in Kathedralen statt
Vereinzelt wird aus Nationalstolz der Impfstoff von Biontech abgelehnt, um lieber auf den von AZ zu warten
Der Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis wird in die Länge gezogen, obwohl es dagegen Bedenken von Fachleuten gab bzw. noch gibt
Es wird geimpft ohne die garantierte Sicherheit auf die zweite Impfdosis zu haben
Anderen Artikeln ist darüber hinaus zu entnehmen, dass die Briten den AZ-Impfstoff auch für Impfungen an über 65-Jährige verwenden. Und wenn wir zurückblicken; GB war wenig zögerlich darin, die Impfstoffe auch ohne abgeschlossene Prüfungen als Notfallzulassungen zu verimpfen.
Edit:
Laut einer umfangreichen Datenanalyse aus Schottland könnte der AZ-Impfstoff bereits nach der ersten Impfdosis das Risiko eines Krankenhausaufenthalts wegen Covid-19 um bis zu 94 % senken.
Ja, natürlich, so wie die Grippewellen..., aber die Gesamtsterblichkeit pro Jahr hat sich nicht erhöht.
Diese war 2013 und 2015 schlechter und das ist eine Tatsache.
Es sind kaum mehr Menschen gestorben als erwartet wurde und 2019 gab es zudem wesentlich weniger Tote als erwartet. Es existiert keinerlei Übersterblichkeit und das in einer angeblich gefährlichen Pandemie.
Der von dir verlinkte Heise Artikel bezieht sich auf Aussagen des Lehrstuhl für Statistik und ihre Anwendungen in Wirtschats- und Sozialwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort hat man die Daten des RKI und des Statistischen Bundesamts um die sich ändernde Altersstruktur ergänzt und daraus die so genannte altersadjustierte Sterblichkeit berechnet.
In Auszügen aus dem aktuellen Bericht (05.02.21): Auch hier wird offensichtlich, dass über das gesamte Jahr 2020 betrachtet in keiner Altersgruppe eine Übersterblichkeit sichtbar wird. Es ist zu vermuten, dass ohne die ergriffenen Maßnahmen im März und im Herbst dieses Jahres die Daten deutlich anders aussehen würden. Insofern konnten die Maßnahmen eine Gesamtübersterblichkeit 2020 verhindern.
Aktuell zeigt sich eine Übersterblichkeit von ca. 30% bei den Über-80 Jährigen und von ca. 15% bei den 60-79 Jährigen
Die Analysen können über alle Altersgruppen hinweg auch für einzelne Bundesländer gezeigt werden. Bei den meisten Bundesländern sind die Übersterblichkeiten gering bzw. rückläufig. Wir zeigen hier nur die auffälligen Bundesländer in Abbildung 3.4. Gezeigt sind die Sterbedaten in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. In allen vier Bundesländern sehen wir deutliche Übersterblichkeiten von 60-70%. Quelle
Dazu passend, ist im Fokus ein Interview zum selben Forscherteam erschienen, dass auch obige Aussagen getroffen hat. Darin wird ebenfalls auf folgendes hingewiesen:
„Wir haben bei der Auswertung der Todeszahlen der Vorjahre im Vergleich zum letzten Jahr gesehen, dass es über das ganze Jahr hinweg betrachtet durchschnittlich in ganz Deutschland kaum eine nennenswerte Übersterblichkeit gab. Dass sich für Gesamtdeutschland trotz Corona im vergangenen Jahr keine nennenswerte Übersterblichkeit ergab, darf dennoch nicht falsch interpretiert werden – oder gar als Argument zur Verharmlosung von Corona genutzt werden. Quelle
Wir können also festhalten, dass es sehr wohl eine teilweise große Übersterblichkeit gab und das OHNE die Einschränkungen und Abstandsregeln Covid-19 in einer ganz anderen Größenordnung bei uns gewütet hätte, völlig unerheblich ob aufgrund der geänderten Altersstruktur ohnehin mehr Menschen, auch ohne Pandemie, gestorben wären.
Wider besseren Wissens zu behaupten, dass das alles nur Panikmache gewesen wäre, vor allem in der Retrospektive und mit dem Wissen um die ergriffenen Maßnahmen, der erliegt nicht nur einer kognitiven Verzerrung (Rückschaufehler) sondern der ignoriert auch den Stand der Forschung zu dem Thema.
Es tut mir ehrlich leid, dass Du persönlich durch die Coronamaßnahmen als Restaurantbetreiber sehr viel härter getroffen wirst als andere Teile der Bevölkerung. Ich möchte wirklich nicht in deiner Haut stecken.
Ich bin persönlich kein Restaurantbetreiber, aber meine Familie ist ein Zuliefererbetrieb von Restaurants, Wirtschaftsbetrieben und da ich öfter dort IT mäßig aushelfe kenne ich das Leid.
Und die haben auch Verwandte in Weißrussland und nein, dort ist es nicht dramatisch, sondern vergleichbar wie in Deutschland, trotz des kalten Klimas und kaum relevanter Beschränkungen, selbst Großveranstaltungen sind zugelassen. Scheinbar lässt es sich auch mit dem Virus leben.
FuTur3d schrieb:
Die Gefahr die von Corona ausgeht zu verharmlosen und einen anderen Umgang mit der Pandemie zu fordern sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Ich sehe die Gefahr sehr wohl, aber ich sehe ich andere Gefahren, wie die stark erhöhte Kindersterblichkeit weltweit, die zerstörten Existenzen, die Gefährdung des Kindeswohls uwm. Das ist meines Erachtens ein zu hoher Preis, daher muss es möglich sein, Geschäfte, Hotels und Restaurants mit entsprechenden Hygienevorkehrungen offen zu halten. Ich sehe es nicht ein zuzusehen wie mittelständische Betriebe arbeiten als wäre keine Pandemie und Restaurants, Friseure und Co mit Berufsverboten ausgeschlossen werden.
Für ein paar Monate oder Wochen ist das in Ordnung, aber wie soll das weitergehen?
Wenn nun die Mutanten mit B117 daherkommen und wegen der höheren Ansteckungsrate das günstige Sommerwetter überleben können, haben wir wieder die gleiche Situation und zumindest ich bin mir sicher, dass Impfungen langfristig auch nicht die Lösung sein werden.
Man muss mit diesem Virus leben, wie wir auch mit der Grippe leben.
Und wenn das alles so schlimm wäre, wären dieses Jahr deutlich mehr Menschen gestorben als im letzten Jahr, was einfach nicht der Fall ist.
FuTur3d schrieb:
Ich bin auf jeden Fall auch der Meinung, dass man Gewerbetreibenden, die durch Corona in Schieflage geraten sind, jetzt unter die Arme greifen muss.
Meine Familie wartet seit April 2020 auf das Geld.
FuTur3d schrieb:
Bei der hierfür notwendigen Abwägung der Interessen muss man allerdings beachten, dass es am Ende für sehr viele Menschen um Leben und Tot geht und da müssen sich finanzielle Interessen einfach hinten anstellen.
Sehr viele Menschen? Definitiv nein. Das Durchschnittsalter liegt bei mittlerweile 83 Jahren, das ist oberhalb des Durchschnittsalters mit dem deutsche versterben.
FuTur3d schrieb:
Es ist defintiv keine gute Lösung einfach zu behaupten Corona sei nicht so gefährlich, die Übersterblichkeit nicht so daramtisch und man sollte jetzt einfach weitermachen als wäre nichts.
Die Übesterblichkeit ist auch nicht so dramatisch, wir hatten schlimmere Jahre, nämlich 2013 und 2015.
Dort sind prozentual mehr Menschen gestorben als 2020. 2021 wird man sehen müssen.
In den USA hört man zu Corona nun kaum mehr was, dort sind die Zahlen, obwohl man wesentlich weniger Maßnahmen getroffen hat, auf ein Minimum eingebrochen.
FuTur3d schrieb:
Ich gehe jetzt nicht auf Rahmenbedingungen bezüglich der Coronasituation in Belarus ein, weil eine konkrete Betrachtung wirklich Zeitverschwendung ist und wir (zwei) dabei zu keinem belastbaren Ergebnis kommen (können).
Nein, das ist keine Zeitverschwendung, weil es ganz offensichtlich ist, dass Länder mit kaum Maßnahmen besser abschneiden als Länder mit vielen und umgekehrt.
Das wird man alles erst im Nachgang genau bewerten können.
Wie Boris Palmer schon sagte, am Ende retten wir Menschen die in ein paar Wochen/Monaten sowieso gestorben wären, und riskieren auf der anderen Seite dann Millionen tote Kinder durch Mangelernährung.
FuTur3d schrieb:
Wir werden uns so oder so nicht auf eine Tatsachenbasis einigen.
Sicherlich nicht, denn ich habe keine Angst vor dem Virus, kenne in meiner Familie und Bekanntenkreis (etwa 4000 Menschen) niemanden der daran verstorben ist und alle die sich selbst mit Vorerkrankungen und 70 Jahrenm+ angesteckt haben. Zum Beispiel (1x Herzinfarkt + Lungenembolie, Zucker, Parkinson, Übergewicht, alles kombiniert).
Er hatte nicht mal Symptome wurde aber 2x positiv getestet und seine 10 Jahre jüngere Frau lag ohne Vorerkrankungen 2 Wochen mit klassischer Grippe im Bett und konnte zweitweise nicht mal mehr laufen.
Erstaunlicherweise hat sie sich aber nicht angesteckt, trotz 24/7 Zusammenlebens.
Also nein, wenn du es wissen willst,ich vertraue den Medien insgesamt nicht, weil ich gesehen habe, was man bei den vergangenen Pandamien wie der Schweinegrippe für einen Zirkus gemacht hat.
Ich halte somit Corona keineswegs für ungefährlich, aber ich halte es für so ungefährlich, dass ein normales Leben mit zielgerichteten Maßnahmen wie Hygienekonzepten und auch der Einschränkung von Großveranstaltungen sowie Belüftungskonzepten definitiv möglich ist.
Schweden wurde ja für ihren Kurs im Frühjahr massiv kritisiert, aber auch dort ist die Übersterblichkeit ausgeblieben.
Ergänzung ()
Hagen_67 schrieb:
Alle Firmen, die Mitarbeiter nicht ins Home Office schicken, obwohl es von beiden Seiten aus vertretbar wäre, müssen sanktioniert werden.
Gehst Du da mit?
Wenn das Virus so gefährlich ist, wieso arbeiten dann die meisten Menschen noch in Betrieben?
Wieso kein 3 Wochen Voll-Lockdown in ganz Deutschland?
Jeder deckt sich mit Essen für 3 Wochen ein und dann bleibt alles - außer zwei Lebensmittelläden und Apotheken zu. Wo ist das Problem? Stattdessen hüpft man von einem in den nächsten Teillockdown.
Wider besseren Wissens zu behaupten, dass das alles nur Panikmache gewesen wäre, vor allem in der Retrospektive und mit dem Wissen um die ergriffenen Maßnahmen, der erliegt nicht nur einer kognitiven Verzerrung (Rückschaufehler) sondern der ignoriert auch den Stand der Forschung zu dem Thema.
Bei euch gibt es halt nur Schwarz oder Weiß. Das ist das Problem.
Wenn nicht genügend Menschen versterben, dann sind es natürlich die Maßnahmen die alles zum Guten gefügt haben. Dass das ganze weit weniger gefährlich, als permanent durch alle Kanäle dauergesendet wird, ist, wird nicht als Möglichkeit in Betracht gezogen.
Betrachte die Zahlen mal in Relation - das tut von den Corona Panikmachern niemand.
Erst kürlich erfuhr man, dass die Zahl der auf Intensiv behandelten Patienten eigentlich bis zu 30% niedriger liegt, weil sie gar nicht wegen Corona behandelt werden, sondern lediglich einen positiven Test haben - ohne klinische Relevanz.
Dann wurden statt in der Spitze 6000 Corona Infizierte nur rund 4500 deshalb behandelt, die auf Intensiv damit lagen.
Doch, wird an den relevanten Stellen getan. Mit b wissenschaftlicher Expertise.
Zwiebelsoße schrieb:
Erst kürlich erfuhr man, dass die Zahl der auf Intensiv behandelten Patienten eigentlich bis zu 30% niedriger liegt, weil sie gar nicht wegen Corona behandelt werden, sondern lediglich einen positiven Test haben - ohne klinische Releva
Der Denkschritt, der dir schlicht fehlt: du nennst einzelne Studien, kontextlos, wahrscheinlich missinterpretiert. Und die hältst du für wahr. Passt in deine Argumentation. dazu eine von vielen anderen Studien, medial aufbereitet: https://www.fr.de/politik/corona-to...faelle-todesursache-ergebnis-zr-90198189.html
Warum ist meine jetzt schlechter als deine? Weil sie nicht zu deiner Meinung passt. Die reale Welt basiert aber nicht auf Meinungen. Die reale Welt bietet Herausforderungen und die müssen gelöst werden.
Mein Grund warum ich meiner verlinkten Glaube: Wissenschaften haben die letzten 100 Jahre Recht gut funktioniert. Kein Grund, jetzt daran zu zweifeln, bei so großem Konsens WELTWEIT(!!!).
Trotzdem, stell dir vor, bin ich mit den aktuellen Maßnahmen unzufrieden und denke, dass die deutsche Politik seit Spätsommer nicht gut agiert hat.
Man könnte echt richtig sinnvolle Diskussionen über bessere und zielgerichtete Maßnahmen diskutieren. Aber auch in diesem Thread derailen einige wenige die Diskussion mit generellen zweifeln an wissenschaftlichen Konsens. Schade.
Erst kürlich erfuhr man, dass die Zahl der auf Intensiv behandelten Patienten eigentlich bis zu 30% niedriger liegt, weil sie gar nicht wegen Corona behandelt werden, sondern lediglich einen positiven Test haben - ohne klinische Relevanz.
Wo ist denn die Quelle zu deiner sehr steilen These? Du meinst also Krankenhäuser binden extrem personalintensiv Patienten in der ITS weil sie positiv sind, aber sonst alles tutti? Das mag sicher vorgekommen sein, aber 30%?
Na, bei aller liebe nicht.
@knoxxi seine Meinung, das das ja alles nicht so schlimm und dramatisch wäre, soll er doch bitte auch persönlich den Angehörigen der daran Verstorbenen erklären oder Betroffenen, die immer noch mit Folgeschäden zu kämpfen haben.
Traurig, das es immer wieder solche anstrengenden Menschen gibt. ^^
Kleine wie große PC-Läden/Unternehmen, Bücher-Läden/Unternehmen usw. müssen ihre Verkaufsräume schließen.
Hagen_67 schrieb:
Die müssen zu machen, während Unternehmen mit 50 und mehr Angstellten nicht gezwungen werden alle Optionen zu nutzen um Mitarbeiter ins Home- Office zu schicken.
Kleine wie große Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, so es denn überhaupt umsetzbar ist, ins HomeOffice zu gehen. Tun sie das nicht, werden sie über Bußgelder sanktioniert - kleine wie große.
Hagen_67 schrieb:
Und sorry, das sind sicher nicht alles Krankenpfleger oder Handwerker.
Natürlich nicht, hat ja auch niemand behauptet.
Unsere Belegschaft besteht ebenfalls nicht aus Krankenpflegern oder Handwerkern und ohnehin aus 99% Büro-Arbeitsplätze. Von ~90 Leuten am Hauptstandort sind evtl. 20-25 im HomeOffice. Angeboten wurde es allen. Letzten April, in der ersten Welle, waren mindestens 70 im HomeOffice.
Ergänzung ()
Zwiebelsoße schrieb:
Ich sehe die Gefahr sehr wohl, aber ich sehe ich andere Gefahren, wie die stark erhöhte Kindersterblichkeit weltweit
Du meinst, eine "stark erhöhte Kindersterblichkeit" - die angeblich weltweit stattfinden soll (eine Lüge, übrigens) wäre kausal mit Maßnahmen in Verbindung zu bringen, wie sie hier bei uns umgesetzt werden.
Nicht nur, dass das schon von der Basis her völliger Quark ist bitte ich dich doch mal, jene Länder zu benennen, in denen 2020 tatsächlich(!) und nachweislich eine "stark erhöhte Kindersterblichkeit" vorliegt.
Um es nicht ganz so spannend zu machen: Wir werden uns dann die dortigen Maßnahmen als auch die dortigen Fallzahlen zu Corona ansehen.
Zwiebelsoße schrieb:
Man muss mit diesem Virus leben, wie wir auch mit der Grippe leben.
Das geht aber erst, wenn es einen bestimmten Grad an Immunität in der Bevölkerung gibt - wie es ihn auch bei der Grippe gibt. ^_-
Oh... was? Achja... wurde dir ja alles schon vorgekaut...
Zwiebelsoße schrieb:
Und wenn das alles so schlimm wäre, wären dieses Jahr deutlich mehr Menschen gestorben als im letzten Jahr
Nun, dennoch aber ist sie vorhanden - dramatisch ist sie glücklicherweise nicht... schließlich hatten wir ja auch einige einschränkende Maßnahmen, gell?
Zwiebelsoße schrieb:
Nein, das ist keine Zeitverschwendung, weil es ganz offensichtlich ist, dass Länder mit kaum Maßnahmen besser abschneiden als Länder mit vielen und umgekehrt.
Quark wird nicht richtiger, nur weil du ihn pausenlos wiederholst. Das Gegenteil ist zutreffend, Quellen liegen dir bereits vor.
Zwiebelsoße schrieb:
Sicherlich nicht, denn ich habe keine Angst vor dem Virus, kenne in meiner Familie und Bekanntenkreis (etwa 4000 Menschen) niemanden der daran verstorben ist
1. Auch in Schweden gab es 2020 Übersterblichkeiten. Im November gab es gar die höchsten Todeszahlen innerhalb eines Monats seit über hundert Jahren - aufgrund von Corona.
2. Auch Schweden hat doch längst eingesehen, dass ihr Kurs kontraproduktiv ist weshalb Gesetze verabschiedet wurden, die restriktivere Maßnahmen möglich machen, die vorher nicht möglich waren.
Zwiebelsoße schrieb:
Erst kürlich erfuhr man, dass die Zahl der auf Intensiv behandelten Patienten eigentlich bis zu 30% niedriger liegt, weil sie gar nicht wegen Corona behandelt werden, sondern lediglich einen positiven Test haben - ohne klinische Relevanz.
Find's immer wieder geil, wie sich manch einer nur auf die Todesfälle stürzt. Mal ganz davon abgesehen, dass man auf drei Augen blind sein muss, um keine coronabedingte Übersterblichkeit zu erkennen. Das klingt immer so, als sei jede Krankheit nicht schlimm, an der nicht genug Leute verrecken. Parkinson? Easy, die Lebenserwartung ist ja nicht beeinträchtigt.
Echt ma, manch einer sollte sich mal selbst reden hören, da wird einem ganz anders.
auf irgendwas müssen sich die Menschen doch auch stürzen. Wer will es ihnen verübeln? Niemand hat so eine Situation jemals erlebt und man muss leider zugeben, dass diese ganzen Regelungen extrem willkürlich aussehen. Man muss Menschen gestatten, die davon betroffen sind, diese Maßnahmen in Frage zu stellen.
Es sind nicht nur erkrankte und Tote von dieser Pandemie betroffen. Sondern auch Menschen, die isoliert werden, an anderen Krankheiten sterben, ihre Existenz verlieren, Recht auf Bildung versagt werden uvm. 100% der Menschen sind betroffen.
Nur leider dreht sich doch alles im Kreis. Ein Lockdown folgt auf den nächsten. Und daran werden auch Impfungen nichts ändern. Einzige Kennzahl, die man kennt ist die Zahl der Infektionen und Inzidenzwerten. Danach wird gehandelt und entschieden. Andere Werte werden nicht mehr betrachtet. Und das ist fatal.
Zero Covid wirds niemals geben. Nicht nach aktuellen Erkenntnissen. Also wir können uns nun gerne alle bis in alle Ewigkeit auf die Couch hocken, aber das kann niemand ernsthaft wollen.
Wie kommt man zu der "Erkenntnis", eine Impfung würde (oder könnte) daran nichts ändern?
Natürlich ist das unsinnig, denn freilich wird sich an der Situation spätestens(!) dann etwas ändern, wenn entscheidende Teile/Gruppen der Bevölkerungn geimpft - also entsprechend immunisiert - wurden.
Naja man weiß ja, dass die Impfung nicht ewig hält. Mutanten im Umlauf sind. Der Virus verändert sich. Jedes Jahr müssen also hunderte Millionen Impfungen erfolgen. Da nicht alle bereit sind, sich zu impfen, wird es also auch da niemals eine 100% Abdeckung geben...Impfmüdigkeit kommt evtl. auch irgendwann hinzu. Spinnt man das ganze weiter, dann stellt man fest, dass die Infektionszahlen immer wieder hochgehen werden. Ist alles aktuell eine Annahme, aber anzunehmen, dass alles perfekt läuft, ist genauso naiv. Damit ist es am Ende nicht getan, alle 80 jährigen und Risikopatienten zu schützen, denn je nach Schätzung sind das in Deutschland ja schon allein 30-40 Mio. Menschen.
Das ist überall und immer gestattet. Und mittlerweile gibt es zum Glück dich sinnvolle und auf Fakten basierende Kritik!
Es muss aber auch weiterhin gestattet sein, Leugnern ganz klar zu sagen, dass Wunschdenken nicht die Realität verändert.
Das Ding existiert und ist sau gefährlich.
Wer diesen weltweit anerkannten wissenschaftlichen Konsens für seine Argumentation verlässt übt keine konstruktive Kritik, sondern leugnet eine realexistierende Gefahr. Und das führt zu einer Verunsachlichung der wichtigen Diskussionen, um dennoch intelligent und sinnvoll mit der Katastrophe umzugehen.
Jeder, der da mitmacht, trägt ein kleines bisschen zu einer schlechteren Diskussionsgrundlage bei - und damit zu schlechteren und unreflektierterten Maßnahmen. Mich ärgern diese Menschen derweil sehr, weil so viel wichtiger Zeit verloren wurde.
Taiwan, Australien und Neuseeland.. darüber sollten wir sprechen.
Das hatte ich bisher anders verstanden: Es geht um das Spike-Protein, was für das Andocken an die Wirtszellen verantwortlich sein soll. Und bisherigen Variationen des Spike-Proteins werden durch die Impfung (bzw. dessen Resultat/Wirkung im Körper) ganz gut abgedeckt.
Der Impfstoff deckt alle diese Mutanten ab. Ob zeitnah Mutationen entstehen, gegen die der Impfstoff nicht mehr wirkt ist eine reine Mutmaßung deinerseits.
getexact schrieb:
Jedes Jahr müssen also hunderte Millionen Impfungen erfolgen.
Und dann hast du halt solche Leute die diesen Driss auch noch glauben und für alles andere unzugänglich sind.
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