Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Scrypton schrieb:
Auch in Schweden gab es 2020 Übersterblichkeiten. Im November gab es gar die höchsten Todeszahlen innerhalb eines Monats seit über hundert Jahren - aufgrund von Corona.
Man muss dazu aber fairerweise auch sagen, dass die Bevölkerung von Schweden gewachsen ist. Die Sterberate pro 100k Einwohner ist nicht ganz so lange her. 30-50Jahre waren es glaube ich. Man muss dann aber auch natürlich darauf hinweisen, dass die Medizin heute schon besser ist als vor 30-50 Jahren....
Scrypton schrieb:
Der Impfstoff deckt alle diese Mutanten ab.
Also bei der brasilianischen Variante ist man sich da wohl nicht sicher, bzw hat widersprüchliche Ergebnisse. Das ist zumindest mein Stand.

Aktuell kann man nicht sagen, das man sich jährlich wird impfen lassen, aber es gibt ja auch noch ganz andere Erreger. Eine ganz allgemeine Diskussion wie man zukünftig mit derartigen Situationen umgeht muss also erfolgen. Ganz unabhängig von Corona.

An sich ist irgendwie auch klar, dass die Antwort eigentlich nur lauten kann, das falls es in den nächsten Jahrzehnten nochmals dazu kommt, wir mehr Menschen werden sterben lassen müssen, weil die Kosten die Volkswirtschaften erdrücken. Also zumindest wenn man in unserem Wirtschaftssystem bleibt. Was jetzt vielleicht auch diskutabel wäre....
 
Zwiebelsoße schrieb:
Über das ganze Jahr gesehen nicht, die gab es eigentlich nirgendwo relevant, jedenfalls nicht so relevant um die Schließungsorgien so durchzuziehen, so sehe ich das.
Das
Ist
Einfach
Nicht
Wahr
https://twitter.com/DrEricDing/status/1352133090215387136?s=19

Wie möchtest du bitte als ernstzunehmender Diskussionspartner wahrgenommen werden, wenn viele deiner Aussagen nachweislich falsch sind.
Oder du Strohmänner konstruierst und dagegen argumentierst, als ob irgendjemand diesen Punkt gebracht hätte.
 
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Noxiel schrieb:
Die Gefährlichkeit des Virus zu betonen und korrekte Zahlen wiederzugeben bzw. falsche zu korrigieren ist Schwarz/Weiß Denken?
Wo gebe ich denn falsche Zahlen weiter?
irgendwie scheinst du mir wie scrypton auf einem Tripp zu sein.
Wie oft soll ich noch sagen, dass das Virus durchaus gefährlich ist, aber eben nur für Risikogruppen, von Einzelfällen abgesehen.

Noxiel schrieb:
Die Gefährlichkeit ist wissenschaftlich bewiesen.
Und ich habe das nicht bestritten, ich sehe die Gefährlichkeit aber nicht bei 1%, nicht bei 0,5, sondern höchstens bei 0,23% laut Ioannidis. Dieses Virus gefährdet primär alte Menschen, bis 70 Jahre ist in Deutschland kaum jemand daran gestorben. Das Durchschnittsalter liegt bei 83 mittlerweile.
Noxiel schrieb:
Und natürlich besteht eine Korrelation zwischen einschränkenden Maßnahmen (Kontaktverbot, Schließen von Einzelhandel und Gastronomie) und der Reduzierung von Infektionen.
Korrelationen gibt es viele, aber niemand kann sagen wie wir mit dauerhaften Öffnungen und Hygienekonzepten gefahren wären. Meine Philosophie ist entweder alles für 3 Wochen dicht machen, oder gar nichts, allenfalls Veranstaltungen mit weniger Besuchern zulassen.
Noxiel schrieb:
Und die teilweisen hohen zweistelligen Werte bei der Übersterblichkeit konntest du ja auch noch nicht erklären. Wie gesagt, die Münchner sagen ja nicht, es gab keine Übersterblichkeit 2020 sondern es gab auf ganz Deutschland gerechnet, GERADE SO keine Übersterblichkeit ABER in einzelnen Bundesländern TROTZ der Lockdowns sehr wohl, sehr hohe Übersterblichkeiten.
Aufs Jahr gerechnet? Eher nicht, Monatsweise ja. Was für mich im Großen und Ganzen nur bedeutet, dass Corona größenteils lediglich andere Sterbefälle ersetzt. Viren konkurrieren schließlich miteinander.

Noxiel schrieb:
Kurz: Deine Aussagen zu Schweden sind desaströs falsch.
Welche Aussage?
 
Noxiel schrieb:
Wie möchtest du bitte als ernstzunehmender Diskussionspartner wahrgenommen werden, wenn viele deiner Aussagen nachweislich falsch sind.
Nachweislich falsch sind sie keineswegs, da bei einer alternden Bevölkerung immer mehr Menschen sterben als im Schnitt der Vorjahre. Und ihr Panikmacher ( sorry so betrachte ich einige hier) die Vergleiche gezielt so auslegen, damit die Todeszahlen besonders hoch erscheinen und das vergiftet nunmal genauso die Debatte, wie zu behaupten Corona sei nicht ernst zu nehmen. Falsche Relationen, sprich falsche Zahlen.
In Deutschland sind 2020 980000 Menschen gestorben, ein bisschen mehr als erwartet und rund 40000 im Zusamnenhang mit Corona.

940000 sind durch andere Erkrankungen gestorben, vielleicht sollte man sich das mal klar machen. Corona hat hier einen Mini Anteil, und in Schweden mit gerade mal knapp 8000 Menschen sind das 6% laut Grafik an den Gesamtverstorbenen.

Wow... schlimme Pandemie. Durchschnittsalter 86! Jahre.

Noxiel schrieb:
Oder du Strohmänner konstruierst und dagegen argumentierst, als ob irgendjemand diesen Punkt gebracht hätte.
Ach das macht ja Scrypton permanent.
Neutralität sieht irgendwie anders aus.
Eine monatsweise Übersterblichkeit habe ich nie bestritten. So ist das halt wenn ein Virus umhergeht.

2013 und 2015 als mehr Menschen gestorben sind als 2020, hat ja auch niemanden interessiert.
Wieso macht man nun jetzt so einen Aufriss?

https://www.aerzteblatt.de/nachrich...e-Zahl-an-Todesfaellen-seit-Spanischer-Grippe

Besonders die Kommentare sind hochinteressant, 2020 war demnach die viertniedrigste Sterblichkeit der vergangenen 10 Jahre. 😉
Und folgte auf 2 Jahre Untersterblichkeit..

https://www.google.de/amp/s/www.hei...orona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html
Und hier der Artikel, aber ja bestimmt auch wieder alles Lügen von Corona Leugnern.

Nachdem die Gesamtsterbezahlen schon nicht wirklich hochgehen, fixiert man sich auf wenige Monate oder Wochen.

Schweden liegt bei der Übersterblichkeit nicht schlechter als Finnland oder Norwegen. Und die Witetschaft ist nur halb so stark eingebrochen wie in Deutschland...
Edit:

Die aktuellsten Zahlen sprechen in Schweden nun vom achtsterblichsten Jahr der letzten 10 Jahre, das ist schon weniger gut, aber immer noch weit entfernt von irgendeinem Ausreißer oder eines Beleges für eine schlimme Lage.
Besonders weil in den Jahren zuvor auch wenig gestorben wurde...

https://www.heise.de/forum/Telepoli...rlaeufiges-Endergebnis/posting-38205568/show/

So viel zur Katastrophe in Schweden..


2010 / 90487 / 9415570 / 9,61036 / 10
2011 / 89938 / 9483855 / 9,48327 / 9
2012 / 91938 / 9555893 / 9,62108 / 11
2013 / 90402 / 9644864 / 9,37307 / 7
2014 / 88976 / 9747355 / 9,12822 / 5
2015 / 90907 / 9851017 / 9,22818 / 6
2016 / 90982 / 9995153 / 9,10261 / 4
2017 / 91972 / 10120242 / 9,08792 / 3
2018 / 92185 / 10230185 / 9,01108 / 2
2019 / 88766 / 10327589 / 8,59504 / 1
2020 / 97941 / 10380345 / 9,43524 / 8
 
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=70084
Die Informationen zu den Nebenwirkungen der bisher erfolgten Impfungen machen Hoffnung. Wieso Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht in der Lage ist, transparent Daten zur Verfügung zu stellen, wie es der Autor ausführt, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Ich halte es für richtig, eine Risikoabwägung bei der Impfung zu machen, generell bei jeder Impfung. Ja, die Impfung ist freiwillig, aber um diese Entscheidung zu treffen, muss eine Basis an Informationen vorhanden sein, was wohl nur eingeschränkt der Fall ist.

matze313 schrieb:
Erlaubt sind nach der neuen Regelung Treffen von Angehörigen eines Haushalts und einer weiteren Person eines anderen Haushalts. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen nicht dazu.
Diesen Punkt verstehe ich nicht. Können Kinder das Virus nicht weitergeben? Wenn ja, dann gibt es wohl auch Erwachsene, die das anders sehen. Ein Kollege von mir erzählte mir heute, dass er am Montag seine kleine Tochter hier (Norddeutschland) wieder in die Kita hätte bringen können. Ergebnis: die Kita bleibt weiter zu, weil alle 23 (!) Angestellten sich ab Montag krank gemeldet haben. Die Kita hat einen kirchlichen Träger. Die dürfen wohl nicht streiken.

Meine Befürchtung ist, dass wir uns noch Monate mit einem Wechsel zwischen Lockerung und Verschärfung von Einschränkungen dahinschleppen werden.
 
Zwiebelsoße schrieb:
Nachweislich falsch sind sie keineswegs, da bei einer alternden Bevölkerung immer mehr Menschen sterben als im Schnitt der Vorjahre. Und ihr Panikmacher ( sorry so betrachte ich einige hier) die Vergleiche gezielt so auslegen, damit die Todeszahlen besonders hoch erscheinen und das vergiftet nunmal genauso die Debatte, wie zu behaupten Corona sei nicht ernst zu nehmen. Falsche Relationen, sprich falsche Zahlen.
In Deutschland sind 2020 980000 Menschen gestorben, ein bisschen mehr als erwartet und rund 40000 im Zusamnenhang mit Corona.
Zahlen können per se nicht falsch sein, aber die Interpretation kann es sehr wohl sein. Und immer wenn du einen These aufstellst, die im Anschluss widerlegt wirst, wanderst du bequem zur nächsten und wiederholst dich in immer wieder gleichen, vor allem widerlegten, Aussagen.

Das nennt man Moving the Goalpost.

Zwiebelsoße schrieb:
940000 sind durch andere Erkrankungen gestorben, vielleicht sollte man sich das mal klar machen. Corona hat hier einen Mini Anteil, und in Schweden mit gerade mal knapp 8000 Menschen sind das 6% laut Grafik an den Gesamtverstorbenen.

Wow... schlimme Pandemie. Durchschnittsalter 86! Jahre.


Ach das macht ja Scrypton permanent.
Neutralität sieht irgendwie anders aus.
Eine monatsweise Übersterblichkeit habe ich nie bestritten. So ist das halt wenn ein Virus umhergeht.
Eine monatsweise Übersterblichkeit von teilweise 70% ist in deinen Augen, TROTZ aller Vorsichts- und Beschränkungsmaßnahmen, also normal?

Und deine Aussage zum Durchschnittsalter ist in meinen Augen blanke Verächtlichmachung, als ob ein Tod durch Ersticken mit 86 Jahren plötzlich als Fun-Event zählen oder in die Kategorie "Is halt so" fallen würde.
Noch dazu trifft Covid natürlich auch jüngere Menschen und andere vulnerable Gruppen mit Vorerkrankungen. Als Gesellschaft sollte es unser Bestreben sein alle Mitglieder gleichermaßen zu schützen und nicht eine Gruppe über die Planke gehen zu lassen, weil die "ja eh schon alt sind".

Zwiebelsoße schrieb:
2013 und 2015 als mehr Menschen gestorben sind als 2020, hat ja auch niemanden interessiert.
Wieso macht man nun jetzt so einen Aufriss?

https://www.aerzteblatt.de/nachrich...e-Zahl-an-Todesfaellen-seit-Spanischer-Grippe

Besonders die Kommentare sind hochinteressant, 2020 war demnach die viertniedrigste Sterblichkeit der vergangenen 10 Jahre. 😉
Und folgte auf 2 Jahre Untersterblichkeit..

https://www.google.de/amp/s/www.hei...orona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html
Und hier der Artikel, aber ja bestimmt auch wieder alles Lügen von Corona Leugnern.

Nachdem die Gesamtsterbezahlen schon nicht wirklich hochgehen, fixiert man sich auf wenige Monate oder Wochen.

Schweden liegt bei der Übersterblichkeit nicht schlechter als Finnland oder Norwegen. Und die Witetschaft ist nur halb so stark eingebrochen wie in Deutschland...

Hast du überhaupt auch nur einen Blick auf den von mir verlinkten Twitter Tweet zu Schweden geworfen oder falls Doch, die Zahlen dort schlicht ignoriert?

Zwiebelsoße schrieb:
Edit:

Die aktuellsten Zahlen sprechen in Schweden nun vom achtsterblichsten Jahr der letzten 10 Jahre, das ist schon weniger gut, aber immer noch weit entfernt von irgendeinem Ausreißer oder eines Beleges für eine schlimme Lage.
Besonders weil in den Jahren zuvor auch wenig gestorben wurde...

https://www.heise.de/forum/Telepoli...rlaeufiges-Endergebnis/posting-38205568/show/

So viel zur Katastrophe in Schweden..


2010 / 90487 / 9415570 / 9,61036 / 10
2011 / 89938 / 9483855 / 9,48327 / 9
2012 / 91938 / 9555893 / 9,62108 / 11
2013 / 90402 / 9644864 / 9,37307 / 7
2014 / 88976 / 9747355 / 9,12822 / 5
2015 / 90907 / 9851017 / 9,22818 / 6
2016 / 90982 / 9995153 / 9,10261 / 4
2017 / 91972 / 10120242 / 9,08792 / 3
2018 / 92185 / 10230185 / 9,01108 / 2
2019 / 88766 / 10327589 / 8,59504 / 1
2020 / 97941 / 10380345 / 9,43524 / 8

LIEST du wirklich was du postest? Unmittelbar unter diesem Zahlenblock, denn du gerade noch verlinkt hast?
Ich bin so frei:

Mit ca. 98.000 liegt die absolute Anzahl der Todesfälle 2020 deutlich über der des Jahres 1993 (97.008 Tote). Mehr Sterbefälle in einem Jahr gab es in Schweden zuletzt im Jahr 1918 beim Ausbruch der "Spanischen Grippe" (104.591 Todesfälle).
https://www.scb.se/en/finding-stati...le-country/population-and-population-changes/

Die absoluten Zahlen sind natürlich wenig aussagekräftig!

In Relation zur Populationsgröße ist die Sterblichkeit mit 9,44/1.000 EW im Jahr 2020 die höchste der letzten 8 Jahre und steht in starkem Kontrast zu Schwedens Nachbarländern Norwegen, Finnland und Dänemark.

Die viel zu optimistische Vorhersage des TP-Autors C. Kreiß beruhte auf unvollständigen Daten bis Oktober 2020, einer veralteten Prognose der Bevölkerungsentwicklung sowie der falschen Grundannahme das es in Schweden nicht zu einer zweiten Welle kommen würde.

Viele Grüße,
S.B.

@Capet

Ich persönlich empfinde den Artikel mal wieder als schlecht recherchiert und vor allem auch tendenziös aufgeladen. Erwartbar aber nichts Neues auf den Nachdenkseiten.

Denn ob ein Palliativpatient an einer Corona Erkrankung stirbt ist nach der Obduktion zweifelsfrei festzustellen (Viruslast im Körper, Schäden an der Lunge etc.) während das bei einer Impfung eben nicht so ohne weiteres zu schlussfolgern ist. Beides aber in einem Atemzug zu nennen ist aber in meinen Augen unredlich:
Wenn es um „Impftote“ geht, ist jeder Redakteur und Kommentator peinlich bemüht, auf den Unterschied zwischen einem Todesfall „mit der Impfung“ und „durch die Impfung“ hinzuweisen. Geht es jedoch um Corona-Tote, gilt dies nicht. Jeder multipel vorerkrankte Palliativpatient mit positiven PCR-Test ist zwar „an Covid-19“ gestorben, verstirbt er jedoch kurz nach der Impfung, wird schnell auf die Begleitumstände hingewiesen, so dass gar nicht erst der Eindruck entstehen kann, es läge ein kausaler Zusammenhang zur Impfung vor.
 
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Guck Dir doch einfach die Verläufe von Infektionen und Todesfälle an...

1614111913053.png

1614111941512.png


Ist es wirklich so schwer sich die Todeszahlen auszumalen, wenn man dem exponentiellen Infektionsgeschehen freien Lauf gelassen hätte?

Das ist 2020 in Nembro einer Gemeinde nahe Bergamo passiert...

1614112269120.png


https://www.n-tv.de/panorama/Gibt-es-doppelt-so-viele-Covid-19-Tote-article21734505.html

Lässt man einem neuen Virus freien Lauf endet es in einer Katastrophe. Das ist seit Jahrzehnten eine wissenschaftliche Erkenntnis.
 
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Gerade im HeuteJornal.

AstraZeneca soll laut britischen und irländischen Studien wohl mit 94% Schutz sogar eine höhere Quote haben als Biontech-Pfitzer mit 87%

AUCH bei den über 65 jährigen soll sowohl Schutz als auch Nebenwirkungen gut aussehen


Ich warte mal jetzt darauf, welche Kuh als nächstes durch Dorf getrieben wird, damit man die Impfung ablehnen kann...

Wir erinnern uns mal

1. Pfitzer und andere mRNA Impfstoffe sind nicht zumutbar weil man weiß ja nicht was mit dieser DNA passiert bullshit Vektorimpfstoff ist das einzig wahre eins eins elf!!!
2. AstaraZeneca kann man nicht nehmen, weil er ja nur 70% Schutz bietet und total minderwertig ist bullshit

Was kommt bitte als nächstes?

Wieder die Sau mit den MikroChips?

Sorry Leute wir haben im Bekanntkreis auch so ne Tieffliegerin. Ich hoffe echt, das jeder solchen Leuten Widerspricht. Ich sehe das als die Bürgerpflicht eines jeden an. Selbst meine Frau, die da normal ziemlich ausweichend ist hat zum Glück das nicht so stehen lassen, weil ihr das Messer in der Tasche bei so nem Bullshit aufgegangen ist...
 
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Seppuku schrieb:
Was ist eigentlich das erwartete (normierte) Inzidenzniveau, welches man mit den aktuellen Maßnahmen und der der aktuellen Gehorsamkeit erreichen kann? Es ist ja jedem klar, dass man früher oder später eine Plateauphase erreicht.
In wie weit haben eigentlich die ganzen (Winter)ausflügler einen Einfluss auf die aktuellen Zahlen? Welchen Einfluss hatte Karneval? Welchen Einfluss hat die B.1.1.7 Mutante?
Für mich stellt sich mittlerweile die Frage warum Virologen nur die Verlängerung oder die Verschärfung des Lockdowns fordern aber nichts tun um mehr über das Infektionsgeschehen zu erfahren. Wo stecken sich die Leute an. Wo sind besondere Gefahrenquellen. Kann man sie durch besondere Konzepte minimieren. Das sind wichtige Fragen, aber niemand bemüht sich die dafür benötigten Daten zu erheben. Wenn Virologen und Epidemiologie sich diesen Fragen nicht widmen ist die Wissenschaftlicher ihrer Arbeit anzuzweifeln. Zurzeit zementiert man eher die Unwissenheit und das ist nicht wissenschaftlich.
 
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Das sind bis auf die Ausbrüche in Pflegeheimen keine konkreten Daten sondern Annahmen. Die Pflegeheime waren bekannt. Und dort hat man kläglich versagt, weil man sich zu lange darauf verlassen hat, dass es ausreiche die Gesamtinfektionen nur weit genug zu drücken. Dabei hatte das schon im ersten Lockdown nicht ausgereicht. Zu wissen wo sich die Menschen anstecken, ist auch nur der erste Schritt, danach muss man doch schauen ob es möglich ist den das Infekrionsrisiko zu minimieren. Das muss dann durch Hygieniker auch wissenschaftlich begleitet werden.
Ein Lockdown ist in gewissen Situationen richtig und wichtig. Er verursacht aber große Schäden, ist zermürbend und kräftezehrend. Es wird immer gesagt, eine Pandemie sei ein Marathon. Ein Lockdown ist aufgrund seiner Begleiterscheinungen ein Sprint, den man sich auf einer solchen Distanz aber nicht zu oft und nicht zu lang leisten kann. Einen Marathon hält man eben nicht sprintend durch.
 
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@Jelais

Das ist auch etwas, was ich nicht nachvollziehen kann.
Entweder es gibt die Daten für fundierte Entscheidungen oder man muss sie erheben. Wenn man gesamte Branchen über Monate schließen kann, warum kann ich mit Steuergeldern bezahlte Forschungseinrichtungen und Lehrstühle nicht dazu bringen, koordiniert und strukturiert die relevanten und noch offenen Fragen zu beantworten.
Man muss sich nur einmal das Thema Masken anschauen. Erst braucht man keine Masken, dann Stoffmasken und jetzt ausschließlich medizinische Masken bzw. in manchen Bereichen FFP2 Masken. Wenn die Masken das Zünglein an der Waage sind und Stoffmasken so ungeeignet sind, dass man diese nicht weiter nutzen kann, warum sieht man den großartigen Effekt der medizinischen Masken nicht eindeutig in den Fallzahlen der letzten Wochen seit der Einführung?

@Binalog

Nein, die saugt sich niemand aus den Fingern. Sie sind aber auch nur bedingt hilfreich, da es hier um "Ausbrüche" geht, die nur 1/6 der Infektionen ausmachen und zudem die Zuordnung teilweise auf einer wagen Einschätzungen/Annahmen der infizierten Personen beruht.
Es ist besser als nichts, aber nur ein bedingt geeignetes Datenset um weitreichende Entscheidungen zu treffen. Und wenn man die aktuellen Entscheidungen von diesem Datensatz abhängig gemacht hätte, würden die meisten Maßnahmen bezüglich der Schließung von Geschäften und Restaurants wenig Sinn ergeben. Und das ist doch genau der Kritikpunkt.
 
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Jelais schrieb:
Für mich stellt sich mittlerweile die Frage warum Virologen nur die Verlängerung oder die Verschärfung des Lockdowns fordern aber nichts tun um mehr über das Infektionsgeschehen zu erfahren. Wo stecken sich die Leute an. Wo sind besondere Gefahrenquellen. Kann man sie durch besondere Konzepte minimieren. Das sind wichtige Fragen, aber niemand bemüht sich die dafür benötigten Daten zu erheben. Wenn Virologen und Epidemiologie sich diesen Fragen nicht widmen ist die Wissenschaftlicher ihrer Arbeit anzuzweifeln. Zurzeit zementiert man eher die Unwissenheit und das ist nicht wissenschaftlich.
Finde es ein wenig enttäuschend, sowas von Dir zu lesen. Virologen und Epidemiologen haben sicher ein Interesse daran, entsprechende Studien durchzuführen oder arbeiten an ähnlichen Themen. Ich schätze, wir wissen nur nicht, wie schwer das umzusetzen ist vom Aufwand und der Zeit her. Von Hendrick Streeck beispielsweise weiß ich, dass er genau solche Ziele hat. Als problematisch dabei nannte er unter anderem, dass immer auch entsprechende Vergleichsgruppen benötigt werden würden und die Studien unter Realbedingungen schwierig zu organisieren sind. Mit realen Menschen kann man in einer freien Demokratie nicht einfach bestimmte Experimente beliebig skalieren. Entweder man betreibt gute Forschung und benötigt dafür die entsprechende Zeit, oder man nimmt sich nicht die Zeit dafür und hat am Ende mit Forschungsergebnissen zu rechnen, deren Ergebnisse weniger aussagekräftig sind.
 
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Feligs schrieb:
Ich hab keine Befreiung bekommen (welch Wunder :( ). Mein HNO-Arzt hat zwar eingesehen dass ich mit einer chronischen Sinusitis durch eine Maske schlecht Luft bekomme, aber dann müsse er "der halben Praxis eine Befreiung ausstellen und das geht nicht". Mein Argument, dass ich fast jeden Tag mit Kopfschmerzen nach Hause komme, hat er als nicht triftig genug abgespempelt.

Soweit ich das verstanden habe ( Meine Frau arbeitet auch bei einem HNO) darf ein Arzt garkein Attest für eine Befreiung der Maske ausstellen, das darf nur das Gesundheitsamt.

Ein Arzt der ein solches Attest ausschreibt macht sich wohl strafbar und das Attest hätte sowieso keine Gültigkeit.
Zumal in den Läden Hausrecht besteht, dass heisst wenn die Ladenbesitzer auf dein Attest pupsen und dich nicht reinlassen ohne Maske kannst du dagegen sowieso nix machen.
 
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Eine Google-Suche nach "Ansteckungsort Corona Deutschland"

liefert folgendes Ergebnis:

"Ungefähr 19.900 Ergebnisse (0,51 Sekunden) "

Ich habe einfach das erste Ergebnis beispielhaft verlinkt.

Wie ist unter diesen Umständen die Aussage...

"Für mich stellt sich mittlerweile die Frage warum Virologen nur die Verlängerung oder die Verschärfung des Lockdowns fordern aber nichts tun um mehr über das Infektionsgeschehen zu erfahren.(...)"


des Forenteilnehmers Jelais zu bewerten?

In meinen Augen ist es eine offensichtliche Falschbehauptung. Weist man auf diese offensichtliche Falschbehauptung hin, wird dann mit Ausflüchten erwidert (und &Co stößt wie so oft rein zufällig mit weiteren Ausflüchten dazu).

Ein öffentliches Forum wie CB bietet Raum für vielfälltige Meinungen und das ist auch gut so. Wenn ich der Meinung bin, dass die Grenze zwischen Meinung und offensichtlicher Falschbehauptung überschritten ist, dann gebe ich meinen Senf dazu und zwar klar und deutlich.
 
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@Pym
Wenn man so etwas tatsächlich in dem notwendigen Umfang tut, wäre es für alle hilfreich, dies auch zu kommunizieren.
Streeck selbst arbeitet zwar daran, hat aber selbst kritisiert, dass solche Forschung nicht umfangreich genug und vor allem nicht koordiniert erfolgt. Sie beruhen vielmehr nur auf das persönliche Engagement einzelner.
Ich muss aber auch eingestehen, dass ich gerade ziemlich niedergeschlagen bin. Ich würde in meinem engsten Umfeld recht hart mit den Konsequenzen des Lockdowns konfrontiert. Wenn sich der beste Freund, ein Vollblut Gastronom mit einem wirklich gut gehende Restaurant, versucht das Leben zu nehmen, ist das bitter. Er war ein lebensfroh Mensch, fiel die vergangenen Wochen immer mehr in sich zusammen und man stand hilflos daneben. Wirzschaftshilfen kamen nicht an. Es wurde immer wieder vertröstet und die Verbindlichkeiten nahmen immer mehr zu. Ich glaube wenn jemand nach zwanzig Jahren als selbständiger Gastronom zusehen muss, wie alles unverschuldet den Bach herunter geht ist das bitter.
Ergänzung ()

@Binalog
Tut mir leid aber, dann zeige mir eine Quelle, die annähernd verlässlich zeigt, wo die Infektionen statt finden. Oder die sich damit beschäftigen, wie man ein Infekrionsrisiko an kritischen Orten senken kann. Selbst Politik und Wissenschaft kommunizieren doch, dass sie nichts wissen. Mein Kritikpunkt bezieht sich darauf, dass man zu wenig tut, um diese Fragen zu beantworten. Man verharrt vielmehr in der Unwissenheit, indem man verkennt dass eine Pandemie eine interdisziplinäre wissenschaftliche Herausforderung ist, in der die Profession eng und koordiniert zusammen arbeiten müssen.
Und es wäre naiv und fahrlässig sich darauf zu verlassen, dass die Impfung der Heilsbringer ist. Wieler hat selbst gesagt, dass es durch die Impfung durchaus zu weiteren Fluchtmutationen kommen könnte. Und selbst wenn Europa widererwartend schnell impft, nützt das wenig wenn das Virus in Afrika weiter vor sich hin mutiert. Und da niemand vorhersagen kann, was das bedeuten könnte, sollte man einen Plan B haben. Ein Lockdown kann nicht immer die Lösung sein. Bei einem Virus, dessen Infektion häufig asymptomatic verläuft, kann man sich auch nicht darauf verlassen, dass sich die Kontakte mit unseren Methoden auch bei niedriger Inzidenz dauerhaft nachverfolgen lassen. Daher ist es unerlässlich das Risiko der unterschiedlichen Kontaktdaten und - orte zu kennen, um präventiv zu handeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Binalog

Mit welchen Ausflüchten stoße ich dazu? Wo sind dann die nachvollziehbaren datengestützten Entscheidungsgrundlagen dafür, dass die aktuellen Maßnahmen im einzelnen alternativlos sind?
Was bringen mir ca. 20000 Google-Treffer, wenn diese meisten der Top10-Treffer den aktuellen Maßnahmen widersprechen, da die Infektionstreiber nicht in den Bereichen zu suchen sind, die man aktuell geschlossen hat?
Wo finde ich die Informationen bezüglich Konzepte für Gastronomie und Einzelhandel, die das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Minimum reduzieren und somit die komplette Schließung der Einrichtungen nicht mehr notwendig machen? Wo finde ich die Informationen, dass die Beschränkung der Kontakte auf eine (!) haushaltsfremde Person zwingend erforderlich macht und dass das Treffen von zwei zwei haushaltsfremden Personen (aus ein und dem selben Haushalt) das Infektionsgeschehen signifikant nach oben treibt?
Vielleicht bin ich des googlen einfach nicht mächtig. Aber ich finde diese Informationen nicht.

Und wenn ich nach einem Jahr essentielle Entscheidungen immer noch nicht fundiert treffen kann, dann wurden entsprechend Hausaufgaben nicht gemacht. Einfach ist die Beantwortung der Fragen nicht. Wenn ich aber nur 0,1% der erwarteten Coronakosten in ein koordiniertes Vorgehen zur Beantwortung essentieller Fragen gesteckt hätte, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass man heute nicht deutlich präziser Maßnahmen ergreifen könnte.
 
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Noxiel schrieb:
Mit ca. 98.000 liegt die absolute Anzahl der Todesfälle 2020 deutlich über der des Jahres 1993 (97.008 Tote). Mehr Sterbefälle in einem Jahr gab es in Schweden zuletzt im Jahr 1918 beim Ausbruch der "Spanischen Grippe" (104.591 Todesfälle).
https://www.scb.se/en/finding-stati...le-country/population-and-population-changes/

Die absoluten Zahlen sind natürlich wenig aussagekräftig!
Es ist so witzig wie du versuchst die Sterbezahlen in Kontext zur spanischen Grippe zu setzen. Die Superlativen reichen die vermutlich sonst nicht aus. 😉 Absolute Zahlen sind wie schon erwähnt nicht von Relevanz.

Noxiel schrieb:
In Relation zur Populationsgröße ist die Sterblichkeit mit 9,44/1.000 EW im Jahr 2020 die höchste der letzten 8 Jahre und steht in starkem Kontrast zu Schwedens Nachbarländern Norwegen, Finnland und Dänemark.
Ob der Kontrast so stark ist, hätte ich gerne belegt. In Schweden sind 2019 nur rund 8,6 Einwohner pro 1000 gestorben, erwartet wären eher rund 9 gewesen, ein extremer Ausreißer und da du wunderst du dich, dass im folgenden Jahr nun 9,43 Menschen pro 1000 Einwohner sterben?
Das ist einfach lächerlich, rein von den Zahlen wären für beide Jahre etwa 9 Menschen pro 1000 Einwohner gestorben.
Irgendwann stirbt man halt...
Dass du diese Zahlen als dramatische Übersterblichkeit beschreibst zeigt schlicht deinen Confirmation bias. Dramatisieren, Zahlen verdrehen, misinterpretieren und anderen das dann vorwerfen.

Es wird schlicht unbewusst dramatisiert, und permanent mit absoluten Zahlen gearbeitet, weder ins Verhält (pro 1000) gesetzt noch wird die Demographische Veränderung der Bevölkerung beachtet.

Wir haben keine schlimme Pandemie.
Ende over and out, ich bin hier fertig.

Schweden ist ganz schlimm und du darfst recht behalten, was interessiert schon die Realität.
 
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Seppuku schrieb:
@Binalog

Mit welchen Ausflüchten stoße ich dazu?(...)
Es ging um die Aussage Jelais in #13.389:

"Für mich stellt sich mittlerweile die Frage warum Virologen nur die Verlängerung oder die Verschärfung des Lockdowns fordern aber nichts tun um mehr über das Infektionsgeschehen zu erfahren.(...)"

Nichts bedeutet Null, keine einzige Studie, keine einzige Untersuchung, keine einzige Minute darüber nachgedacht, keine einzige Statistik,...

Diese Falschbehauptung, welche sich schnell mittels offizieller Quellen widerlegen lässt, steht im Raum.

Und stattdessen einfach zuzugeben, dass man eine Unwahrheit verbreitet hat, versucht man dann mit ellenlangen Texten ala "es wird zu wenig getan" die Kurve zu bekommen, obwohl man sich damit selbst widerlegt. Denn "zu wenig" ist halt was anderes wie "nichts".

Meine Meinung ist, dass diese Art des Verstreuens von "Zweifeln/Kritik" dazu geeignet ist die gesellschaftliche Atmosphäre zu vergiften. Und deshalb erlaube ich mir auf derartiges hinzuweisen.
 
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