S
Scrypton
Gast
Nein; die Mangelernährung nimmt natürlich überall dort lokal(!) zu, wo sie bereits herrscht. Das ist tragisch, doch solltest du das auch so formulieren und nicht in etwa andeuten, als würde die Kindersterblichkeit generell - also überall - aufgrund der Maßnahmen ansteigen.Zwiebelsoße schrieb:Dann lügen die Organisationen also, wenn sie die zusätzlichen Toten durch das Corona bedingte Ausbleiben der Hilfen schätzen, alles unrealistische Panikmache.
Wenn du ~150.000 bis 200.000 ein "paar" nennst, die bei einer Durchseuchung zu erwarten wären, ja.Zwiebelsoße schrieb:Sollen die Geschäfte, Schulen, Vereine, Veranstaltungen, Theater, Kinos usw.ergo wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag geschlossen bleiben, um ein paar alte Menschen zu retten.
Was wäre eine weitere Alternative? Mir käme nur ein temporärer, 14 tägiger Shutdown in den Sinn, um die Zahl der Neuinfektionen effektiv auf nahe 0 zu bringen, um dann mit durchdachten Maßnahmen wieder alles anlaufen zu lassen. Wie halt im November/Dezember von einigen gefordert; hätte ich auch sofort zugestimmt.
Und doch: Auch in Schweden gab es 2020 Übersterblichkeiten. Im November gab es gar die höchsten Todeszahlen innerhalb eines Monats seit über hundert Jahren - aufgrund von Corona.Zwiebelsoße schrieb:Über das ganze Jahr gesehen nicht
Es gab eindeutig eine Übersterblichkeit, die du so unbedingt nicht wahrhaben willst.Zwiebelsoße schrieb:die gab es eigentlich nirgendwo relevant, jedenfalls nicht so relevant um die Schließungsorgien so durchzuziehen
Hier mal in Summe die Übersterblichkeit von ganz Europa visuell dargestellt:
https://ec.europa.eu/eurostat/stati...s,_2020_and_2016-2019_average_11_Feb_2021.png
Aber natürlich... nirgendwo gab es eine Übersterblichkeit.
Beispiel Spanien: https://www.costanachrichten.com/sp...tote-grippewelle-hitzewelle-ine-90172043.html
"Während in Spanien die dritte Welle des Coronavirus fast unkontrolliert zu toben scheint, werten die Statistiker noch das Katastrophen-Jahr 2020 aus. Die statistische Übersterblichkeit (mortality excess) in Spanien betrug von März bis Dezember 2020 80.605 Personen. Das meldet das Statistische Amt Spaniens (INE), das diese Daten direkt über die Registrierung der Totenscheine der kommunalen Meldeämter (registro civil) ermittelt."
Anfang April starben gar doppelt(!) so viele Menschen wie in den vergangenen Jahren. Wie der Artikel darlegt, wurden in die Übersterblichkeit auch Faktoren wie Grippe- und Hitzewellen, der wachsende Anteil der ältere werdenden Menschen usw. mit einberechnet.
Auch in Frankreich gibt es eine Übersterblichkeit:
https://www.aerzteblatt.de/nachrich...ch-hoeher-als-bei-einer-schweren-Grippesaison
Ebenfalls in Großbritannien gab es eine, dort sind 2020 mehr Menschen gestorben als in den letzten 100 Jahren:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120101/COVID-19-Viele-Tote-in-England-und-Wales
Ähnliches gilt für Italien, Österreich (hohe Übersterblichkeit 2020 in allen(!) Bundesländern), Portugal oder die Schweiz, natürlich auch für Amerika.
Japp, auch in Schweden war die Sterblichkeit 2020 die höchste der letzten 8 Jahre; Quellen/Nachweise liegen dir vor. Dass dir das nicht schmeckt ändert an dem und allem anderen freilich nichts.
Dass Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern eine über das gesamte(!) Jahr 2020 gesehen "geringe" Übersterblichkeit (in Zahlen: 5%) vorzuweisen hat spricht dafür, dass wir vieles eben doch richtig gemacht haben.
Anbei direkt mal die Zahlen zu den einzelnen Bundesländern für 2020:
Quellen: Hier und hier.
Im letztgenannten Link gibts dann auch noch eine visuelle Darstellung eines weltweiten Ländervergleichs.
Ich bin froh, dass Menschen, die das so sehen wie du, in den meisten Ländern dahingehend keine Entscheidungskompetenzen besitzen. So sehe ich das.Zwiebelsoße schrieb:so sehe ich das.
1. Völlig falsch - dass deine Märchen hier zu nichts führen wurde dir doch nun schon mehrmals dargelegt...Zwiebelsoße schrieb:2013 und 2015 als mehr Menschen gestorben sind als 2020, hat ja auch niemanden interessiert.
Schau mal hier oder hier:
Wie viele sind 2020 gestorben? 982.489
Wie viele sind 2015 gestorben? 925.200
Viel viele sind 2013 gestorben? 893.825
2. Und das alles trotz(!) der Maßnahmen, die das Infektionsrisiko zu Teilen erheblich minimierten. Maßnahmen, die es in all den Jahren vorher nicht gegeben hat, Maßnahmen aber, die ja nicht nur das Infektionsrisiko von Corona-Viren mindern sondern auch von anderen.
Hier kommt mir das Bild eines trotzigen Kindes in den Kopf, das mit seinen kleinen Füßlein auf den Boden stampft und poltert während es seinen Schmarrn unverhohlen in die Welt plärrt, sich dann in sein Zimmer verzieht und bockig die Tür zu knallt.Zwiebelsoße schrieb:Wir haben keine schlimme Pandemie.
Ende over and out, ich bin hier fertig.
Nun... es ändert alles nichts an dem, wie es ist. Die Zahlen sprechen eben für sich.
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Du widersprichst dir hier.getexact schrieb:Und die Zahlen werden irgendwann unbedeutend sein. Egal wie hoch die Infektionen sind. Am Ende muss die Regierung dafür sorgen, dass wir ein stabiles Gesundheitssystem haben.
Natürlich muss die Regierung dafür sorgen, dass wir ein stabiles Gesundheitssystem haben (darum die Maßnahmen) - und eben deshalb werden die Zahlen auch nie unbedeutend sein.
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Hast du mal wieder falsch verstanden - natürlich darf ein Arzt das:Cyberdunk schrieb:Soweit ich das verstanden habe ( Meine Frau arbeitet auch bei einem HNO) darf ein Arzt garkein Attest für eine Befreiung der Maske ausstellen, das darf nur das Gesundheitsamt.
https://www.arzt-wirtschaft.de/befr...flicht-aerztliches-attest-nur-bei-indikation/
Weder das eine noch das andere ist zutreffend.Cyberdunk schrieb:Ein Arzt der ein solches Attest ausschreibt macht sich wohl strafbar und das Attest hätte sowieso keine Gültigkeit.
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