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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Deinen Beitrag empfinde ich noch als wesentlich schlimmer und ignoranter. Ich könnte genauso fordern, dass die Stimmen die ständig alternativlose Lockdowns fordern endlich mal Ruhe geben und die Politik und Menschen sich einig wären, trotz einer bestimmten Zahl an Neuinfektionen Geschäfte mit Hygienekonzepten und Restaurants und Gastronomie öffnen dürfen, weil das nicht verhältnismäßig ist.
FrankenDoM schrieb:
Du hast recht und die Wissenschaft hat unrecht. Wir haben keine Pandemie.
Und du bist halt nicht in der Lage zwischen „ Ich halte die Pandemie für nicht so schlimm und Maßnahmen überzogen“ und „es gibt kein Virus“ zu unterscheiden.
Man kann gegen die Pandemie auch vorgehen ohne alles zu verbieten, zu schließen. Oder wieso dürfen Friseure die mit den Kunden in nahen Kontakt kommen aufmachen und der Gastronom um die Ecke nicht, oder das Kino, Läden usw.
Corona ist nur für Menschen ab 104 schlimm und tödlich...
Ja dann schau dir doch mal die Sterbeverteilung an. Das Sterbealter mit oder an Corona liegt über der durchschnittlichen Lebenserwartung.
Irgendwie muss ich da doch sehen, dass offenbar vorrangig alte Menschen mit Vorerkrankungen sterben.
FrankenDoM schrieb:
Die Maßnahmen dienen nur zum Spaß und Corona ist die größte Verschwörung seit dem Aussterben der Dinos. Russland, China und die USA sind sich endlich mal einig und ziehen an einem Strang und das alles nur um Lieschen..
Gott bist du ignorant, ich habe nichts gegen die meisten Maßnahmen, sondern was dagegen, dass manche Geschäfte öffnen dürfen und andere nicht und das einfach nicht verhältnismäßig ist.
Wenigstens kommt jetzt eine Klagewelle.
FrankenDoM schrieb:
Ergo ist die Pandemie, falls es überhaupt eine ist, gar nicht so schlimm und hier sind eh alles Panikmacher genau wie Lauterbach.
Wenn man Zahlen nicht im Kontext der Gesamtsterblichkeit über ein Jahr sieht, sondern Übersterblichkeiten schon wochenweise ausweisen muss ( siehe analog Grippewellen) und bei Schweden von einer Katastrophe schwurbelt, obwohl die Sterbezahlen mit 9 Einwohnern pro Tausend im Schnitt der letzten 2 Jahre keine Übersterblichkeit zeigen, stellt man eben die Maßnahmen teilweise in Frage und das ist das gute Recht eines jeden Bürgers. Wenn er der Meinung ist, die Verhältnismäßigkeit ist nicht gewahrt, dann muss man das aussprechen können ohne als Troll beleidigt zu werden.
DU hast diese Zahlen hier gepostet und zwar absolute Zahlen und nur einen Beitrag vorher, waren dir diese offenbar gut genug um deinen Punkt zu untermauern.
Nö, Zahlen in Relation zu den Vorjahren.
Immer abhängig von der Bevölkerungsentwicklung.
Blöd ist halt, wenn du den Text nicht vollständig liest und dann überrascht bist, dass deine Zahlen genau das Gegenteil dessen aussagen, was du mit ihnen eigentlich belegen wolltest.
Ja, das behauptest du jetzt, was aber gar nicht stimmt. Ich rede von Schweden und da sind im Schnitt der letzten 2 Jahre nicht mehr Menschen verstorben wie vor 3 und 4 Jahren. Offenbar geht es sehr wohl Geschäfte offen zu lassen und trotzdem mit der Pandemie zurechtzukommen.
Die Zahlen sagen überhaupt nicht das Gegenteil dessen aus, wie kommst du bitte auf das schmale Brett?
Mit der Zulassung der Schnelltests für privat ab 1.3.2021 werden meiner Meinung nach die Fallzahlen stärker nach oben gehen, kommen doch so viel mehr Fälle aus der Gruppe der Dunkelziffer in die Statistik.
Ich glaube das eher das Gegenteil eintreten wird:
1. Werden durch falsche Handhabung (Nicht tief und lang genug) viele falsche negative Ergebnisse produziert.
2. Werden duch absichtliche falsche Handhabung negative Ergebnisse produziert, weil die meisten ohne Symptome keine Lust auf Quarantäne haben (Vor allem bei schönem Wetter).
3. Viele die ein positives Ergebnis bekommen werden das Ergebnis verschweigen, weil die meisten ohne Symptome keine Lust auf Quarantäne haben (Vor allem bei schönem Wetter).
Ich finde die Schnelltests für zuhause zum selber machen sind ein großer Fehler, die Ergebnisse haben keine medizinische/rechtliche Bedeutung.
Viele werden aber glauben das Sie sich damit z.B. vor einem "echten" Corona Test und einer Quarantäne vor/nach dem Urlaub drücken könnten.
Das wird noch ein ganz großes Chaos geben, ich sehe die schon auf den Flughäfen mit den selbst gemachten negativen Testergebnissen wedeln.
Das ist durchaus richtig was Du schreibst. Der Einwand ist richtig. Gesundheitssystem, Gesellschaft und Wirtschaft verkraften nur eine gewisse Anzahl an Infektionen und Toten. Richtig ist aber auch, dass Gesundheitssystem, Gesellschaft, Staat und Wirtschaft nur eine gewissen Anzahl an Arbeitslosigkeit und ein gewisses Maß an Armut verkraften.
Das heißt eine Lockdown kann nur eine gewisse Zeit aufrecht erhalten werden. Die wirtschaftlichen Schäden und die damit verbundene Arbeitslosigkeit nehmen mit der Dauer des Lockdowns zu und zwar nicht linear sondern irgendwann auch expnentiell und sind somit irgendwann nicht mehr beherrschabar. Ich kann zwar unser Wirtschaftssystem kritisieren und Änderungen fordern und voranbringen wollen, aber sicher nicht in der dafür notwendigen Geschwindigkeit.
Allein das zeigt, dass es ungenügend ist, die Pandemie, deren Auswirkung sowie die notwendigen Maßnahmen allein einer virologischen und epidemilogischen Betrachtun zu unterziehen. Denn es ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderung.
Es ist nicht zielführend die Pandemie einfach laufen zu lassen, aber auch nicht die Folgen zu langer und zu restriktiver Eingriffe zu negieren oder zu verharmlosen.
Zurzeit gibt es aber nur eine Strategie so wenig Infektionen wie möglich egal wie hoch der Preis ist. Die Gesellschaft wird erbarmungslos dem virologisch sinnvollen Handeln unterworfen. Die Gesellschaft und ihre Teilnehmer werden als potentiell tödlich eingestuft, um es mal auf die Spitze zu treiben. Das wird dem Problem aber nicht gerecht. Denn es gibt nicht nur infizierte und coronafreie Menschen. Eine Gesellschaft darauf zu reduzieren wird irgendwann in einem Desaster enden. wie treffend diese einschätzung ist zeigt sich allein in den modellierungsversuchen die viel zu wenig Parameter berücksichtigt und dadurch jeden Kontakt unabhängig von den Umstanänden das gleiche Risiko. Es zeigt sich daran, dass man sich auf Inzidenzwerte fokussiert und die Annahme hat, dass man ab 35 die Lage dauerhaft kontrollieren lässt. Das ist für mich aber nicht wissenschaftlich. Dabei geht es mir nicht nur um die Nachverfolgbarkeit sondern dass aufgrund der Testkapazität und den ungenauen Daten über die Dunkelziffer nur ein kleiner Ausschnitt des Infektionsgeschehens überhaupt erfasst wird. Virologie und Epedmiologie befassen sich letztendlich nur mit ddem Virus und deren Übertragungswege selten und nur unzureichend mit Prävention oder den gesellschaftlichen auswirkungen einer Pandemie. Das wird immer deutlicher je länger die Pandemie andauert.
Es wären nicht nur verlässlichere Modellrechnungen über den das Infektionsgeschehen notwendig gewesen sondern auch Modellrechnungen und Szenarien über die Entwicklung der lockdownbedingten Schäden. Daraus hätte man ein Zeitfenster für den Lockdown ableiten können und einen Zeitpunkt annehmen können, an denen man zwangsläufig öffnen muss. Die Politik verschärft gerade die wirtschaftlichen Schäden. Nicht nur dass sie die Hilfen nicht auszahlt sondern auch dass sie die Insolvenzpflicht weiter aussetzt. Viele Betriebe wissen zurzeit gar nicht, wie ihre wirtschaftliche situation ist. Es gibt abschlagszahlungen aber letztendlich wissen sie nicht, wieviel sie am ende tatsächlich da stehen. Für den ein oder anderen wäre eine Insolvenz vielleicht jetzt schon sinnvoll. Dann kann man vielleicht noch sanieren, so wird die Insolvenz aber weiter hinausgeschoben und dann gibt es nichts mehr zu sanieren. Und dieses Zeitfenster muss man nutzen um präventive Maßnahmen für die Zeit danach zu entwicklen und vorzubereiten. Es ist bedauerlich dass man die Zeit nach dem ersten Lockdown nicht für präventive Maßnahmen genutzt hat. sicher Restaurants, Theater, aber auch Betriebe haben Hygienekonzepte entwickelt. Aber ich bezweifel, dass die alle effektiv oder brauchbar waren. Dabei hätten Hygieniker und Infektiologen viel mehr eingebunden werden müssen um Handlungsrichtlinien und Musterkonzepte zu erarbeiten. Lange Zeit galten Alltagsmasken als ausreichend, ich habe das schon von Anfang an bezweifelt, weil es dabei zu große Unterschiede hinsichtlich Passform, Passgenauigkeit, Sitz sowie Materialbeschaffenheit und -stärke gab. Auch das hätte ich untersucht.
Der Schutz der Pflegeheime wurde völlig unzureichend bedacht, dabei gilt es diese Gruppe zu schützen. Irgendwann hat man zähneknischend das Konzept aus tübingen übernommen ohne sich überhaupt Gedanken zu machen wie es dann umgesetzt werden kann. Man verkennt die personelle situation in Pflegeheimen. Das liegt nicht nur an dem Personalschlüssel sondern auch an den Dokumentationsaufwand der betrieben werden muss. Wer noch nie in einem Pflege- oder wohnheim gearbeitet hat wird das nicht nachvollziehen können. Allein das Betreiben eines Kühlschrankes erfordert viel Aufwand. Jede geöffnete Verpackung muss mit einem anbruchsdatum versehen werden, täglich muss die temperatur kontrolliert werden. Monatlich erfolgt eine Vergleichsmessung mit einem anderen Thermometer. Bei Temperaturabweichungen müssen Maßnahmen in Abhängigkeit von den gelagerten Lebensmitteln ergriffen und dokumentiert werden. Oder die "Essensausgabe": Beim Eintrffen des Essens muss die Temperatur kontrolliert werden und Grenzwerte die abhängig von den Zutaten sind dokumentiert werden. Die ausgabetemperatur muss später kontrolliert werden usw. Wenn man Pech hat sitzt man nach einer Mahlzeit eine Stunde um die Essensausgabe zu dokumentieren. Und dazu kommen noch viele andere Dokumentationsverpflichtungen Da fehlt auch ohne Schnelltests schon Personal.
Die Verbreitung innerhalb einer einrichtung wird weiterhin völlig vernachlässigt. Man ignoriert einfach, dass es Masseneinrichtungen sind die keine Kapazitäten haben um effektiv infizierte zu isolieren. Räumt man Zimmer und verteilt die Bewohner auf andere Stationen hat man zwar Isoliermöglichkeiten verdichtet aber die Personenzahl auf dem verbliebenen Raum. Aus Einzelzimmern werden dann eben Doppelzimmer gemacht, was eine Verbreitung dann noch mal vereinfacht.
Davon haben weder Virologen noch Epedemiologen eine Vorstellung. Das können sie auch nicht, daher ist es unerlässlich nicht nur Virologen an lösungen arbeiten zu lassen. Politik scheint sich dessen aber auch nicht bewusst zu sein.
Das Ende des Lockdowns würde ich auch nicht allein an Inzidenzzahlen festmachen. Ich würde sie von präventiven Maßnahmen abhängig machen. Das muss man aber auch einmal in Angriff nehmen.
Ich bleibe dabei, der virologische Fokus zur Bewältigung der Pandemie ist einfach nicht wissenschaftlich. Virologen und Epidemiologen können die Probleme nur sehr eingeschränkt wahrnehmen und daher nicht alles lösen.
Ergänzung ()
Binalog schrieb:
Du weichst aus, denn Du hast in #13.389 behauptet, dass nichts getan würde.
Wiederholt musst Du Dich nun selbst widerlegen, denn selbst Annahmen zu treffen ist mehr als nichts.
Es wurden weltweit seit Ausbruch der Pandemie Zig Studien und Untersuchungen durchgeführt und natürlich werden dabei auch Annahmen getroffen, wie soll das auch anders gehen. Selbst wenn man in mehreren Friseurläden reale Messungen durchführen würde, müsste man eine Annahme bzgl. der Repräsentativität machen.
Wie gesagt ändert dies nichts an Deiner widerlegten Falschbehauptung.
Wenn ich nichts meinte dann waren das Bestrebungen verlässliche und in die breite gehenden Daten zu erheben. Annahmen sind keine verlässlichen Daten. Das wurde Dir hier aber auch von anderer Seite bereits nahegelegt. Ich kann vieles annehmen, aber verlässlich ist es damit noch lange nicht.
Annahmen sind keine verlässlichen Daten. Das wurde Dir hier aber auch von anderer Seite bereits nahegelegt. Ich kann vieles annehmen, aber verlässlich ist es damit noch lange nicht.
Ich verstehe, verlässlich ist nur Deine Annahme(!) dass nichts getan wird.
Und Fakt ist, dass ohne Grundimmunisierung die Todesfälle proportional zu den Infektionen und diese wiederum proportional zu den Kontaktzahlen steigen.
Das sind gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse seit vielen Jahrzehnten und einigen Pandemien. Aktuell für jeden anhand der Fallzahlen und den jeweiligen Maßnahmen abzulesen.
Sorry, Du verstehst es scheinbar nicht. Es wird nicht zielgerichtet danach gesucht, wo sich die Menschen mit Corona anstecken. Zeig mir bitte eine quelle, die das in die breite gezielt untersucht.
Aber mal hier eine Einschätzung eines Statistikers: Tatsächlich kritisiert Kauermann im Gespräch mit der "Welt" nicht nur das Statistische Bundesamt. Auch am RKI, das zu einer der wichtigsten deutschen Corona-Instanzen geworden ist, lässt er kein gutes Haar. "Für uns ist es erschreckend zu sehen, dass die Datenqualität in Deutschland noch immer eine einzige Katastrophe ist", sagt er im Gespräch mit dem Blatt. Dass die Infektionskurve unter alten Menschen trotz Lockdown "nach oben schoss", sei nur ersichtlich geworden, weil Statistiker die Daten des RKI neu aufbereitet hätten. https://www.focus.de/gesundheit/new...ten-eine-einzige-katastrophe_id_12927819.html
oder hier: „Wir sind heute an einem Punkt, wo wir bundesweit im Durchschnitt für 75 Prozent der Infektionen nicht mehr wissen, woher sie kommen“, sagte Angela Merkel. Man könne daher auch nicht sagen, „dass ein bestimmter Bereich überhaupt nicht beiträgt“. Das stimmt. Doch die Lage ist noch undurchsichtiger, und jene 75 Prozent sind sogar eine starke Untertreibung. Nur gut 6000 der 72.320 gemeldeten Fälle von vergangener Woche ordneten die Gesundheitsämter nach Zahlen von Dienstag Ausbrüchen zu und übermittelten an das Robert-Koch-Institut (RKI), in welcher Art Umgebung die Ansteckung höchstwahrscheinlich erfolgt ist: also etwa im Krankenhaus, am Arbeitsplatz oder in einem Restaurant. Für rund 92 Prozent der zuletzt gemeldeten Fälle lagen dem Institut also keine entsprechenden Informationen vor, in der Vorwoche war dies bei rund 85 Prozent der Fall https://www.msn.com/de-de/gesundhei...e-was-wir-alles-noch-nicht-wissen/ar-BB1aydRY
Und allein das zeigt doch, dass es in die breite keine Datenerhebung gibt.
Vielleicht siehst Du es falsch und es kann eine Infektionsquelle nur schwer eindeutig zugeordnet werden, wenn es überall Defizite in der Kontaktnachverfolgung und in den weiteren Instrumenten der Datenerhebung gibt? D.h., Du würdest etwas einfordern, was Dir zum jetzigen Zeitpunkt keiner (in einer ädaquaten Qualität) liefern kann.
Jelais schrieb:
Davon haben weder Virologen noch Epedemiologen eine Vorstellung. Das können sie auch nicht, daher ist es unerlässlich nicht nur Virologen an lösungen arbeiten zu lassen. Politik scheint sich dessen aber auch nicht bewusst zu sein.
Das Ende des Lockdowns würde ich auch nicht allein an Inzidenzzahlen festmachen. Ich würde sie von präventiven Maßnahmen abhängig machen. Das muss man aber auch einmal in Angriff nehmen.
Ich bleibe dabei, der virologische Fokus zur Bewältigung der Pandemie ist einfach nicht wissenschaftlich. Virologen und Epidemiologen können die Probleme nur sehr eingeschränkt wahrnehmen und daher nicht alles lösen.
Du scheiterst offenbar daran, zwischen Wissenschaft und Politik zu trennen. Es sind Wissenschaftler verschiedener Disziplinen an der Lösungssuche beteiligt, nicht nur Virologen und Epidemiologen. Und wichtig: Ob und wie eine Pandemie einzudämmen ist, das entscheidet letztendlich die Politik, nicht die Wissenschaft.
Das mag richtig sein, aber das Problem hatte man schon vergangenes Frühjahr. Und seit dem ist diesbezüglich nicht viel passiert um, Abhilfe zu schaffen.
Und Altmaier hat vor kurzem in einer talkshow ja selbst zugegeben, dass zu Beginn der Pandemie einzelne Gesundheitsämter Daten erhoben hätten, diese aber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht ausgewertet werden durften. Und da hätte man in einem Jahr nun wirklich etwas tun können.
Und wenn man Vorschläge von Kekule hinsichtlich der Schulöffnungen auf andere Bereiche übertragen würde, könnte man auch mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Kontaktverfolgung valide Daten erheben. Er schlug vor einzelne Schulen aus unterschiedlichen Regionen (welche mit hoher inzidenz, niedriger Inzidenz) unter wissenschaftlicher Aufsicht zu öffnen und entsprechende Daten zu erheben. So etwas könnte man auch auf andere Bereiche ausweiten. An so etwas denkt man nicht einmal.
Sorry für den OT: Aber der Ton einiger hier mehr als zu wünschen übrig. Wäre an der einen oder anderen Stelle mal ganz schön, wenn man von der persönlichen Ebene zurück zur sachlichen kommen könnte
BTT: Wären die Leute allesamt vernünftig, könnte man wahrscheinlich eine ganze Menge mehr lockern. Ich hatte schon irgendwo mal Zahlen zum Infektionsrisiko gelesen. Finde das leider nicht mehr. Da waren Schulen und der ÖPNV sehr hoch und Einzelhandel sehr niedrig. Gastro war nur ein bisserl höher als der Einzelhandel.
Problem ist die Gewichtung.
Schließt man über Monate die Schulen kommt die Gesellschaft an ihre Grenzen. Denn in heutigen Zeiten, in denen beide Elternteile arbeiten (müssen) bekommt man mit Kindern bis, ich sage mal ganz pi mal Daumen 12 Jahre, große Probleme. An dieser Stelle könnte man dann noch ganz andere Diskussionen lostreten, die aber hier zu sehr in den OT gingen.
Also um die Schulen/ Kitas zu öffnen muss man andere Bereiche runter fahren. Ist zwar nicht sooo effektiv und mit einem hohen Preis behaftet, aber besser als nix.
Ich bin selber auch sehr hin und her gerissen. Ich persönlich beschränke meine Kontakte so gut es geht. Ausser Arbeit, meine bessere Hälfte und alle paar Wochen einen kleinen Teil der Familie. Sonst nix. Wäre der Einzelhandel geöffnet würde sich für mich dadurch nix änderen. Ab und zu mal in ein Geschäft. ffp2 dabei auf. Ist ziemlich safe. Aber leider funktioniert das nicht. Denn ein guter Teil der Leute handelt unvernünftig und treibt die Infektionen damit voran. Also muss man an anderen Stellen wieder mehr runterfahren. Einzelhandel und Gastro. Große Firmen schicken nicht alles ins Home- Office was möglich ist. Und ich kann Arbeitnehmer verstehen, die 50@m² zu viert bewohnen. Aber wie viele, die ausreichend Platz und Ruhe zu Hause hätten gehen nicht ins Home Office.
Ich glaube bei aller Kritik am Staat und edr Politik, dürfen wir das Volk selber nicht vergessen. Denn das handelt an einigen Stellen auch absolut unvernünftig.
(...)Ich glaube bei aller Kritik am Staat und edr Politik, dürfen wir das Volk selber nicht vergessen. Denn das handelt an einigen Stellen auch absolut unvernünftig.
Ja das sind die Experten hier...
Schreibe ich von "keine medizinische Masken" bei 6 Leuten im Bus nötig, wird daraus gleich "gar keine Maske" gemacht. Dann hustet auch noch Jemand und alle Insassen passen sich natürlich der veränderten Situation überhaupt nicht an. Dann meint der Oberverdreher hier, ich hätte geschrieben/gemeint, es sollen jetzt nur noch maximal 6 Leute in einem Bus fahren und das dies doch total unrealistisch ist.
Dann schreibt einer hier von einer hohen Sterblichkeit bei den Ü80 Jährigen und als Dank wird ihm unterstellt, er hätte gesagt, es würden nur die 104 jährigen an Corona sterben usw.
Wenn Du die Simulationen kennst, weist Du auch, dass ab der übernächsten Sitzreihe bereits kaum noch ein Risiko besteht. Ich kann keinen link geben, weil ich nur im TV die verschiedenen Berichte hierüber gesehen habe.
Manche scheinen ihren gesunden Menschenverstand zu Gunsten der Corona-Schutzverordnungen abgegeben haben. Sitzen zu zweit/dritt/viert/fünft im Bus und tragen bei jeder Temperaturlage ihre Maske superperfekt und auch auf öffentlichen Plätzen ohne Publikumsverkehr.
Von mir aus. Wer das will, soll das gerne machen!
Er schlug vor einzelne Schulen aus unterschiedlichen Regionen (welche mit hoher inzidenz, niedriger Inzidenz) unter wissenschaftlicher Aufsicht zu öffnen und entsprechende Daten zu erheben
Das klingt vernünftig ... auch wenn ich Kekulé nicht so recht traue.
Es erinnert mich an etwas, was ich neulich (22.02?) im Tagesspiegel gesehen habe.
Im Bundesstaat Sao Paolo (Brasilien) wird momentan an der gesamten Bevölkerung eines Dorfes ein Chinesischer Impfstoff getestet. Ziel ist es, in Isolation zu erforschen, ob dieser Impfstoff auch gegen die brasilianische Mutante wirksam ist.
Leider ist Sao Paolo ein eher "reicher" Bundesstaat, und in den anderen Regionen kommt man mit den Impfungen nicht so recht vorran. Sao Paolo hat früh genug mit den chnesischen Herstellern verhandeln können, und konnte wahrscheinlich auch etwas mehr bieten. Zurück zur Forschung.
Bei einem Impfstoff kann man das machen, denn wenn er wirkt, wird mit den Impfungen die Krankheit zurückgedrängt, wenn er nicht wirkt, gibts viel Enttäuschung und es wurde viel Geld für "nichts" (ausser einiger wissenschaftlcher Erkenntnisse) ausgegeben, aber der normalen Verbreitung wird dadurch dank der Isolation nicht Vorschub geleistet.
Bei diesem Experiment werden entweder die Teilnehmer gesund ... oder sie haben weiterhin nahezu das gleiche Risiko, sich zu infizieren, wie ohne die Impfung.
Kontra Kekulé:
Bei Schulöffnungen würde man aber gesunde Menschen eventuell einem zusätzlichen Risiko aussetzen und die Verbreitung in den entsprechenden Regionen dadurch vielleicht vorantreiben.
Man müsste die Einzugsgebiete der Schulen abschotten, um ein Überschwappen in Nachbargebiete zu vermeiden. Und schon das ist vollkommen utopisch, da sich die Einzugsgebiete verschiedener Schulen überschneiden, und man dadurch eben garnicht "eine" Schule kontrolliert beobachten kann, ohne die ganze Region einem Risiko auszusetzen, welches man (noch) nicht sicher einschätzen kann.
Ergo müsste man die ganze Region abriegeln (auch für Pendler) und viel mehr als nur die Schulen wissenschaftlich beobachten lassen.
Als "Forschungsmethode" ist sowas eigentlich extrem ungeeignet, denn es setzt zu viele am Experiment NICHT Beteiligte einem ehöhten Risiko aus.
Dass sowas Daten generiert, und diese an anderer Stelle dann nützlich wären, ist unbestritten. Aber der Aufwand wäre echt enorm in Deutschland. Und dann gibt es eben auch noch sowas wie Forschungsethik.
@Binalog
Liest du die Quellen eigentlich gründlich: Die Zahlen stammen mehr oder weniger aus Modellversuchen. Es handelt sich mehr oder weniger um Simulationen keine Datenerhebung. Und dazu heißt es:
"Die Beurteilung des absoluten Infektions-Risikos über Aerosolpartikel ist noch nicht ausreichend evidenzbasiert", heißt es in der Studie. Es wurden also noch nicht genug empirische Beweise wissenschaftlich ausgewertet.
Ergänzung ()
DerOlf schrieb:
Das klingt vernünftig ... auch wenn ich Kekulé nicht so recht traue.
Er hat dies bei Lanz geäußert. Der Hintergrund war aber, das Testkonzept an Schulen zu überprüfen. Die Schüler sollten ja nicht ungetestet in die Schule. Er sagte nur es sei wahnsinn, dass 10 länder gleichzeitig die Schulen öffnen. Das hätte viel kleinschrittiger passieren müssen. Testkonzepte müssten auch überprüft werden.
Ähnlich könnte man das bei Restaurants machen. Bevor ich flächendeckend Gastronomie öffne, würde ich das in unterschiedlichen Regionen testen und die Besucher auf jedenfall verpflichten sich nach 3 Tagen einem PCR Test zu unterziehen. Besucher müssten allerdings ihre Identität nachweisen und sollten in der Stadt gemeldet sein Vorher würde ich aber die gängigen Hygienekonzepte von Hygienikern und Infektiologen überprüfen lassen. Flankierend noch Konzepte zur Entzerrung des ÖPNV. Das nur ein Beispiel wie ich Öffnungen vorbereiten würde. Das allein an die Inizenz zu knüpfen, wäre fahrlässig. Mit solchen untersuchungen könnte man aber jetzt schon anfangen.
Ich will mich eigentlich da nicht so mit reinhängen aber ich finde das die Zukunft des Landes teilweise schon geopfert wird zu einem bestimmten Teil, durch das Schließen der Schulen, und den jämmerlichen(Was anderes ist das nicht) Versuchen eines Distanzunterrichtes.
Die Kinder und Jugendlichen verlieren schon sehr viel auf die Zeit wo das Wissen nicht so vermittelt wird wie vor Corona und den Lockdowns, wenn es noch länger geht kann man fast 2Schuljahre in die Tonne treten durch die ganzen Fehlzeiten und das wird vielen definitiv lange nachhängen...
So ganz richtig empfinde ich die Maßnahmen nicht alleine aus dem Grund in den zb. Baumarkt darf ich nicht,(Ab Montag wieder) obwohl große Abstände/begrenzte Leute sehr leicht zu realisieren sind,(Und an die Konzepte gehalten wird) in einer Halle voll mit Leuten auf der Arbeit(Ja da sind es fast immer die gleichen Leute) ist alles kein Problem, oder guckt man auf den Bau wo weiß Gott wieviele Gewerke am Arbeiten sind ist auch alles cool.(Und kommt mir keiner da haltet sich jeder an die vorgaben das ist reines Wunschdenken)
Ich wundere mich immer das in Firmen so wenige Corona Ausbrüche gibt, ist man da etwa imun solange es kein Fleischverarbeiter ist, oder soll man da an reines Glück glauben wo sich Corona doch so schnell verbreiten kann zumindest in Altenheimen ?
Wielange soll man das alles noch mit ertragen,(Als Eltern schon geil neben der Arbeit noch Stundenlang Aufgaben erledigen mit den Kindern) denn eine Impfung in DE ist aktuell reines Wunschdenken bei diesem Versagen, aber da Politiker keine Konsequenzen tragen müssen wird es munter so weiter gehen...
Kommt darauf an wie ein Betrieb etwas umsetzt. Ich hatte z.B. als abteilungsleiter schon vor dem ersten Lockdown Masken, Desinfektionsmittel usw. angeschafft. Hatte vorher schon Lüftungspläne, Desinfektionspläne, Büropläne usw erarbeitet. Mir war Anfang Februar 2020 schon klar, was kommen wird. Daher galt dann ab ende februar generell Maskenpflicht im Büro und bei den Hausbesuchen in den Familien. Es durften nur zwei Personen gleichzeitig im Büro sein und die Dokumentationsarbeit sollte grundsätzlich soweit wie möglich von zu hause erledigt werden. Wir sind so in unserer Abteilung bisher verschont geblieben. Nur in unserer Geschäftsstelle gab es einen Ausbruch. Die hatten es aber längst nicht so konsequent umgesetzt.
Teambesprechungen fanden zunächst gar nicht statt, später dann digital.
Was ich als sehr schwierig empfand und das ist eben mein Kritikpunkt, war die Beratung durch das Gesundheitsamt. Ich hatte für meine Abteilung ein 15 seitiges Hygienekonzept erarbeitet. Das Gesundheitsamt kann mir bis heute Fragen nur unzureichend beantworten, wenn überhaupt. Man wird dann nur auf Empfehlungen vom RKI verwiesen, wie das in der Praxis dann umzusetzen ist, wird einem nicht gesagt. Für die Unterweisung zweier Mitarbeiter zur Durchführung von Schnelltests hat man mir dann ein Link zu einem Video geschickt. Inwieweit das Testkonzept, das ich nun erstellt habe, fachlich einen Sinn ergibt kann mir auch keiner sagen, es genügt zumindest den formalen Ansprüchen.
Nicht unbedingt. Man könnte z.B. ausgewählte Restaurants öffnen, die Besucher vorher testen und unter Realbedingungen Aerosolmessungen vornehmen. Das könnte man auch bei Arbeitsplatzsituationen Theatern usw durchführen.
Ja, da denken sich oft Leute ohne die nötige Fachkenntnis etwas aus. Vor allem müsste man auch eine Risikoanalyse machen, was passiert wenn sich ein infizierter einfach NICHT dran hält. Das wird aber nicht gemacht, weil die Antwort dann ganz schnell GameOver lautet...
Ansonsten zu deiner Kritik an der Politik und der Abwägung zwischen Infektilnslage und Toten auf der einen Seite und Wirtschaft auf der anderen Seite.
Erstmal folgendes. Tote sieht man heute wirtschaftliche Schäden später. Also in nem Jahr oder noch mehr. Jetzt rate mal mit was sich die Politiker leichter tun.
Zudem muss beachtet werden, das man bei der Corona Pandemie sehr aufpassen muss schnell genug zu handeln wenn sich etwas anfängt zu verselbstständigen. Man hat in UK und Irland gesehen WIE schnell das gehen kann. Eine Woche oder maximal zwei hat man da oft nur. So schnell ist Politik aber normal nicht. Man lässt sich also einen Puffer der retrospektiv sehr groß erscheint. Wir waren ja z.B. nie wirklich am Anschlag in der Intensivmedizin. Wir konnten zu jedemn Zeitpunkt die Leute maximal versorgen. Wir waren aber nur Tage davon entfernt, dass das nicht mehr klappt. Das ist halt das fiese an exponentiellem Wachstum was viele nicht verstehen können. Und wenn man an den Punkt kommt, dass die Maximalversorgung nicht mehr möglich ist, dann geht es mit den Todeszahlen aber steil bergauf....
Das muss man so einfach mal realisieren.
Dann zu dem anderen Punkt von dir bezüglich Forschung. Bei den langen Inkubationszeiten von Corona ist es fast unmöglich bei auch nur mittelmäßigen Fallzahlen zu sagen wo man sich angesteckt hat. Weißt du den Namen aller Personen die du in den letzten 7 Tagen getroffen hast? Und da zählt einkaufen und ÖPNV auch dazu... also ich kann das nicht.
Und jetzt noch bezüglich Abwägung. Ich hatte bereits im letzten Herbst gesagt, das man einen Gesellschaftlichen Dialog braucht was uns ein Leben wert ist. Weil es perspektivisch einfach zwingend nötig ist.
Das habe ich auch im Winter und Januar wiederholt. Jedesmal wurde ich stark angegangen wie ich so unmenschlich sein könnte u d so kalt und das ein Leben nicht einem Wert zugemessen werden kann.
Es gab eigentlich keinen der bejaht hat das diese Diskussion nötig ist. Du forderst diese aber im Endeffekt ein. Das Ergebnis davon wird dir aber nicht schmecken. Die Leute wollen das NICHT diskutieren. Wir leisten uns als Gesellschaft einfach den Luxus das zu machen. Also einem Leben immer den Wert unendlich zu geben....
In guten Zeiten wie seit den 60er oder 70er Jahren funktioniert das, aber nicht in Krisen wie jetzt. Aber auch da passiert genau das Gleiche wie in der Politik. Die Toten sieht man heute und wenn man falsch handelt hat man sehr schnell sehr viele davon. Von den Geschädigten mal ganz zu schweigen. Da kann also selbst wenn man einen Preis für Leben hätte die Entscheidung schnell falsch werden.
Und dann hat man auf der anderen Seite die wirtschaftlichen Schäden die erst später sichtbar werden und auch keiner sagen kann wie die jetzt genau aussehen werden. Und später kann man nach auch kur ein paar Jahren nur noch schwer sagen, wie groß die Wirkung von den Maßnahmen denn nur im Endeffekt ist. Mal ganz zu schweigen das jemand um die Ecke kommt und dir verrechnet, dass die wirtschaftlichen Schäden sogar noch größer wären wenn du geöffnet hättest.
Perspektivisch muss die Politik also über Gerichte oder öffentlichen Druck dazu gezwungen werden zu öffnen, weil sie von sich aus damit nur verlieren kann....
Wenn sie gezwungen wird hat sie aber halt ihre Exit-Strategie und kann die Schuld von sich weißen...
Ganz im Ernst, ich fände es wichtig die Diskussion über den Wert des Lebens zu führen und mir ist ehrlich gesagt scheißegal was die Leute über mich denken. Ich muss jeden Morgen in den Spiegel schauen können. Wenn das geht, dann geht es mir gut und mir ist es egal was die Leute denken oder sagen.
Das können aber nur wenige sagen und daher wird nichts passieren....
ThomasK_7 schrieb:
Wenn Du die Simulationen kennst, weist Du auch, dass ab der übernächsten Sitzreihe bereits kaum noch ein Risiko besteht. Ich kann keinen link geben, weil ich nur im TV die verschiedenen Berichte hierüber gesehen habe.
Ja ich kenne die Simulationen und da wird normal ohne Luftzug gerechnet, weil man weiß dass das einfach auf eine. Drift hinausläuft und zu sehr beliebigen Ausbreitungen sorgen kann.
Ich erinnere in dem Zusammenhang gerne an zentrale Lüftungsanlagen die Virenschleudern sein können. Gibt gut untersuchte Fälle wo sich so Aerosolo über sehr große Distanzen ausgebreitet haben und Leute krank wurden.
Die Kinder und Jugendlichen verlieren schon sehr viel auf die Zeit wo das Wissen nicht so vermittelt wird wie vor Corona und den Lockdowns, wenn es noch länger geht kann man fast 2Schuljahre in die Tonne treten durch die ganzen Fehlzeiten und das wird vielen definitiv lange nachhängen...
Das seh ich nicht so eng, unser Schulsystem ist ohnehin eine Katastrophe und 95 Prozent des Lehrplans haben die meisten noch vor Beendigung von Ausbildung oder Studium komplett vergessen. Von daher fallen die 1-2 Jahre auf lange Sicht gar nicht weiter auf.
Aber gut, das ist ein anderes Thema...
Letzten Endes ist man hinterher natürlich immer schlauer. Es war anfangs unmöglich die Tragweite des Virus korrekt einzuschätzen und das ist es zu weiten Teilen bis heute. Wenn die Politik die Priorität darauf legt, Menschenleben zu schützen, find ich das gar nicht so verkehrt. Egal, ob jemand nun 8 oder 80 Jahre alt ist. Da gibt es für mich kein Abwiegen und für mich als bekennenden Linksradikalen steht Solidarität eh über allem.
So, soll nicht heißen, dass die Maßnahmen perfekt sind oder waren, um Gottes Willen. Nicht mal ansatzweise. Aber man kann sich natürlich leicht hinstellen und sagen, dass dies und das möglich wäre und bla. Ist aber alles nur Spekulatius. Am Ende kann dir auch alles um die Ohren fliegen. Klar, ist schade, dass die Wirtschaft den Bach runtergeht. Aber die Wirtschaft kann man reparieren. Ein Toter bleibt tot. Also wenn wir nur einen mit den Maßnahmen gerettet haben, hat sich das aus meiner Sicht schon gelohnt. Und ich behaupte mal, es waren sogar ein paar mehr.