Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo

stummerwinter schrieb:
Das lag an der Datenlage
Das ist mir klar, trotzdem hat es dem Ruf von AstraZeneca geschadet und die Impfgeschwindigkeit gebremst.

nik_ schrieb:
Wenn Frauen die die Pille nehmen ausgeschlossen werden wegen des erhöhten Thrombose Risikos. Müssten dann nicht auch Raucher ausgeschlossen werden?
Das ist richtig und wird gerade untersucht: https://www.n-tv.de/panorama/Astrazeneca-demnaechst-nur-ohne-Antibabypille-article22433525.html
Zitat:
"Wenn die Europäische Arzneimittelbehörde EMA heute ihre Entscheidung über den Impfstoff von Astrazeneca bekannt gibt, könnte sie eine Wiederzulassung an Bedingungen knüpfen. Das halten der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, sowie der Medizinrechtler Alexander Ehlers für möglich. Bergmann sagte der "Rheinischen Post", die Experten prüften derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Verhütungsmitteln, Rauchen und Impfen gebe. Möglicherweise hätten sich "hier Risiken potenziert", fügte er hinzu. Dann könne es möglicherweise eine Zulassung mit Einschränkungen geben - "etwa nur für bestimmte Altersgruppen oder beispielsweise ohne gleichzeitige Nutzung der Pille"."

j-d-s schrieb:
Die Politik beharrt noch immer auf der fixen Idee, man müsse um jeden Preis die Zahlen so niedrig bekommen, dass man zur Kontaktnachverfolgung zurückkehren kann.
Die CDU wurde letzte Woche bei den Landtagswahlen nicht umsonst abgestraft, wegen dem politischen Corona Chaos, so schlecht hat die CDU noch nie bei Wahlen abgeschnitten.

j-d-s schrieb:
Das ist auch das schlimme von dem ständigen "Alarm schlagen von Intensivmedizinern" - da werden Ansprüche gestellt wie "Lockdown bis es nur noch 1000 Coronapatienten auf Intensivstationen gibt", obwohl die Kapazität das 17-fache beträgt.
Du weißt gar nicht wieso Alarm geschlagen wird, Krankenhäuser sind wirtschaftlich handelnde Unternehmen, Krankenhäuser wollen voll ausgelastet sein, ungenutze Reserven sind unerwünscht.
Das Problem ist das Corona Patienten nicht genug Geld bringen und einen sehr hohen Pflege-, Material-, und Reinigungsbedarf haben, andere Patienten bringen mehr Geld bei weniger Aufwand.
Bei Corona Patienten muss sich das Personal ständig umziehen, das Zimmer und die Geräte müssen ständig komplett gereinigt/desinfiziert werden, wenn Corona Patienten für eine Untersuchung auf eine andere Abteilung/Station müssen dann muss der gesamte Weg (inkl. Räumen/Aufzügen/Fluren) gereinigt/desinfiziert werden, die Handhabung von Corona Patienten ist teuer, stressig und aufwendig.
Ich könnte immer lachen wenn ich lese das die armen Krankenhäuser (fast) voll ausgelastet sind, Vollauslastung ist der Idealzustand bei dem sich die Geschäfsführer die feuchten Hände reiben.

NephTis schrieb:
Ich glaube die Leute sind sich gar nicht bewusst wie gut es uns hier geht!
Wie kommst du darauf, bzw. was hat das damit zu tun das logisch nicht nachvollziehbare Massnahmen kritisiert/hinterfragt werden ?

Mustis schrieb:
2,67 Millionen weltweit sind ein Witz?
Eigentlich Ja*

Weltweit sterben jedes Jahr über 5 Millionen Kinder an Hunger und uns Wohlstandsmenschen in den Industrieländern juckt das nicht: https://www.welthungerhilfe.de/file...t_sheets/topics/Factsheet_Hunger_2020__1_.pdf

Wir schmeissen sogar lieber jedes Jahr über 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf die Mülldeponie als diesen Kindern zu helfen:
https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/blog/lebensmittelverschwendung/#:~:text=Jedes Jahr werden rund 1,Welt 821,4 Millionen Menschen.

*Was macht die 2,67 Millionen Corona Toten (hauptsächlich Alte/Vorerkrankte) weniger witzig oder witziger als die über 5 Millionen toten Kinder die jährlich verhungern ?
Wo bleibt bei jährlich über 5 Millionen toten Kindern (die verhungern) das Verbot Lebensmittel wegzuschmeißen, analog zu Corona Shutdown/Lockdown/Maskenpflicht ?

Grüße Tomi
 
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Mustis schrieb:
2,67 Millionen weltweit sind ein Witz?

Mit solchen Aussagen gibt es aber doch einige Probleme oder etwa nicht?

Zum ersten stellt sich die Frage wie man den Begriff eines "Coronatoten" nicht evident ist und erstmal definiert werden muss.
Soweit ich weiss werden in D alle Personen die infizert sterben als Coronatote gezählt (was auf der einen Seite vernünftig ist weil man dadurch ein klares Kriterium hat, auf der anderen Seite aber eben auch Verstorbene mitzählt die eigentlich "mit" und nicht unbedingt "an" Covid verstorben sind).
Die verwendete Definition wird allerdings nicht in allen Ländern diesselbe, so dass man nicht einfach Zahlen der einzelnen Länder aufsummieren kann.
Dazu kommt dass es in vielen Ländern die eventuell stark betroffen sein könnten (etwa in Afrika) überhaupt keine Infrastruktur existiert um verlässliche Zahlen produzieren zu können und schliesslich scheinen in manchen Staaten (etwa China) alle Statistiken politischem Einfluss ausgesetzt zu sein (Vollkswirte können ein Lied davon singen wie inkonsistent die veröffentlichten Statistiken einiger Länder oft sind).

Die Sterbefälle werden also in einigen Ländern systematisch überschätzt und in anderen unterschätzt und wieviele Todesfälle es global wirklich gegeben hat weiss niemand - und auf zwei Stellen hinter dem Komma noch viel weniger.
 
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@wolve66 das Problem wird sein das es einige überhaupt nicht betrifft, und bei Anderen erwischt es viele Bekannte, Freunde und Familie.
Ich habe auch fast niemanden im direkten Umfeld den das wirklich betrifft, weder bei Kollegen in der Firma noch Familie oder bei bekannten.
Aber es gibt es dann wieder welche da war der Bruder Krank relativ harmlos aber mit üblen Nachwirkungen, die Mutter kam glimpflich davon und der Vater durfte ein paar Tage auf der Intensiv verbringen, was natürlich alles andere als erfreulich ist.
Deswegen gibt es dann auch solche Meinungen die glauben das es nur die älteren erwischt und man so fast fein raus sei bis auch ein paar, allerdings erwischt es dan doch schon viele mehr und das selbst mit 20Jahren man beatmet werden kann wissen dann viele nicht oder verdrängen es dann einfach...
 
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Es gibt 3 neue Studien aus England: die britische Variante ist etwa 35 % ansteckender und > 50 % tödlicher:

Vor allem bei Älteren sei die Sterberate deutlich angestiegen. Bei den über 85-Jährigen etwa von 16,7 auf 24,3 Prozent - das heißt: Jeder Vierte in dieser Altersgruppe stirbt binnen vier Wochen, nachdem er an der B.1.1.7-Variante des Coronavirus erkrankte. Bei den 70- bis 84-Jährigen erhöhte sich die Sterberate von 4,7 auf 7,2 Prozent.
Quelle

Und wenn der dann noch mutiert und das Feature der bretonischen Variante bekommt: Endboss
 
Ein entfernter bekannter von mir lag mehrere Wochen im Koma und dann wochenlang im Reha Zentrum da geht es nur ganz langsam voran
 
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Stand 18.03:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...cht_VOC_2021-03-17.pdf?__blob=publicationFile

1616180064702.png

Die B 1.1.7 Variante ist absolut dominierend. Und sie ist anscheinend deutlich tödlicher, https://www.tagesschau.de/faktenfinder/britische-mutante-b117-101.html

Ab Ostern können Haus- und Betriebsärzte impfen, aber die dritte Welle (es ist immer noch die zweite IMO) lässt sich nicht aufhalten, https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/impfgipfel-hausaerzte-103.html

WTF: https://www.ndr.de/nachrichten/schl...-Luebecker-Corona-Testzentrum,razzia1632.html
 
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Binalog schrieb:
Derzeit steigt es mit Faktor 1,3 pro Woche...
Ja, es sieht aber so aus, als ob das aktuell ansteigt und zudem wird ja praktisch nirgends verschärft aber weiter gelockert. Zudem hat man ja auch vor Weihnachten gesehen, dass die Entwicklung sich eher beschleunigt. Ich bin daher eher pessimistisch.
 
Skysnake schrieb:
zudem wird ja praktisch nirgends verschärft aber weiter gelockert.
Allerdings gibt es ja auch wenig Evidenz dass der Lockdown wirklich etwas bringt.

Man kann sich natürlich hinstellen und sagen wenn man das nicht machen würde wäre alles noch schlimmer aber das sind erstmal nur Behauptungen für die es eben keine wirkliche Evidenz gibt.

Nach wie vor ist (zumindest meiner Kenntnis nach) völlig unklar wo sich die Menschen wirklich anstecken und wenn jetzt sogar im Frühjahr die Fallzahlen steigen scheint mir die Lockdown-Strategie gescheitert.
 
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PLeko2 schrieb:
Allerdings gibt es ja auch wenig Evidenz dass der Lockdown wirklich etwas bringt.
Die gesunkenen Inzidenzzahlen als direktes Resultat des Lockdowns von Weihnachten bis Anfang März sind meines dafürhalten ziemlich evident.

Und was deine Frage zu "An oder mit Corona gestorben" angeht, hier ein Artikel

Einen anderen Fokus hat die jüngst veröffentlichte Sterbefallstudie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Prof. Benjamin Ondruschka, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, ist der unmittelbaren Todesursache der 735 bislang an Sars-Cov-2 Verstorbenen im Großraum Hamburg nachgegangen. Laborbefunde und Arztbriefe, bildgebende Verfahren sowie Obduktionen hätten gezeigt, dass 618 von ihnen primär an Covid-19 verstarben:

Wir wissen, dass der überwiegende Anteil tatsächlich durch das Virus verstirbt. Die Menge der Fälle, die einen positiven Virusnachweis hatten, aber an einer eindeutig Virus-unabhängigen Todesursache gestorben sind, ist deutlich kleiner, etwa sieben Prozent. 75 Prozent aller Covid-19-Sterbefälle war älter als 76 Jahre, mengenmäßig etwas mehr Männer als Frauen unter den Sterbefällen waren, etwa 55 Prozent zu 45 Prozent. Und dass wir insgesamt letztlich nur ganz vereinzelte Sterbefälle unterhalb des 50. Lebensjahres hatten.“

https://www.deutschlandfunk.de/die-...n-oder-mit.724.de.html?dram:article_id=493499

Oder auch hier
Der Großteil der von Kieler Pathologen obduzierten Menschen, die sich vor ihrem Tod mit Corona infiziert hatten, ist tatsächlich an COVID-19 gestorben. „Bei 85 Prozent der Fälle konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an COVID-19 verstorben sind“, sagte der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Christoph Röcken.
https://www.aerzteblatt.de/nachrich...r-Coronatoten-an-statt-mit-COVID-19-gestorben
 
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Könnte man so sehen, dann müsste man aber auch die Steigerung der Zahlen ohne dass sich am Lockdown fundamenal etwas geändert hätte erklären können.
Natürlich kann man jetzt die Mutationen ins Spiel bringen aber mir scheint da viel ad-hoc Argumentation im Spiel zu sein.
 
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Der höhere R-Wert der Mutation B 1.1.7 im Vergleich zum Wildtyp ist dir bekannt? Und auch, dass sich seit Anfang März deutliches geändert hat, was Lockerungen angeht?

Im Schatten der sinkenden Inzidenzzahlen Anfang Februar hatte sich bereits die dritte Welle durch die britische Mutante versteckt, die sich peu a peu als dominante Variante durchgesetzt hat und welcher in Deutschland bereits für 72% der Infektionen verantwortlich ist.

Das ist kein ad-hoc Argument, das ist reine Wissenschaft.
 
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Steht doch schon in #14.046 ...

1616186678973.png


Die Mutation B.1.1.7 ist deutlich ansteckender, sonst hätte sie sich nicht in ein par Wochen derart durchgesetzt. D. h. die bisherigen Maßnahmen sind effektiv gegen die Urform, reichen aber nicht gegen die Mutation.

Der Verweis auf den direkten Zusammenhang zwischen Lockdown und fallenden Infiziertenzahlen (mehrmals in zig Ländern) wurde ja bereits gemacht.

Da beißt der Querzweifler keinen Faden ab!
 
Tomislav2007 schrieb:
Du weißt gar nicht wieso Alarm geschlagen wird, Krankenhäuser sind wirtschaftlich handelnde Unternehmen, Krankenhäuser wollen voll ausgelastet sein
Nun... es waren auch selten Krankenhäuser, die Alarm geschlagen haben. Sondern Mediziner, Intensivmediziner, Epidemiologen sowie die schlichten Zahlen, die uns im Dezember aufzeigten: Wenn wir die "Welle" nicht schnell brechen, dann sind diese schlichtweg überlastet.

Tomislav2007 schrieb:
Ich könnte immer lachen wenn ich lese das die armen Krankenhäuser (fast) voll ausgelastet sind
Wo hast du das denn gelesen?
Ich eigentlich nirgendwo...

PLeko2 schrieb:
Zum ersten stellt sich die Frage wie man den Begriff eines "Coronatoten" nicht evident ist und erstmal definiert werden muss.
Da muss nichts definiert werden. Weltweit wird als Coronatoter gewertet, wer mit/an Corona stirbt - ausgenommen all jene Fälle, die ganz offensichtlich nicht mit Corona im Zusammenhang stehen (Selbstmord, Autounfall, Drogen-Überdosis, ...).

So ist das bei uns der Fall, so ist das in ganz Europa der Fall, so ist das in Amerika und Kanada der Fall und auch in China, Australien, Neuseeland, ...

PLeko2 schrieb:
auf der anderen Seite aber eben auch Verstorbene mitzählt die eigentlich "mit" und nicht unbedingt "an" Covid verstorben sind).
Ein alter Hut, bekannt und nichts Neues unter der Sonne.
Hier weiß ich nicht, wie es global aussieht - aber zumindest in Deutschland und Österreich sind ~90% jener, die mit/an Corona gestorben sind tatsächlich AN Corona gestorben.
So die Ergebnisse dutzender Pathologen.

Die reale weltweite Zahl ist sicherlich deutlich höher als die offizielle Zahl - viele Länder mit vielen Einwohnern (z.B. Brasilien) testen ja kaum trotz der dortigen Zustände...

PLeko2 schrieb:
Allerdings gibt es ja auch wenig Evidenz dass der Lockdown wirklich etwas bringt.
Ganz im Gegenteil ist mit wenigen Ausreißern weltweit zu sehen: Je restriktiver die Maßnahmen, umso weniger Infektionen und Tote pro 100.000 Einwohner.

Das kann man freilich stets weg ignorieren, doch es ändert ja nichts.
Auch die Zahlen zeigen stets, dass Lockdowns etwas bringen - nämlich einfach, indem die Zahlen mit Verzug, der immer zu erwarten ist, nach unten gehen. Oh Wunder.

PLeko2 schrieb:
Man kann sich natürlich hinstellen und sagen wenn man das nicht machen würde wäre alles noch schlimmer
Selbstverständlich; die Alternative ist nämlich, zu behaupten, dass weder Masken noch ein Sicherheitsabstand das Infektionsrisiko signifikant senken würden. Beides jedoch ist mit dutzenden Studien bestens wissenschaftlich belegt.

PLeko2 schrieb:
wenn jetzt sogar im Frühjahr die Fallzahlen steigen scheint mir die Lockdown-Strategie gescheitert.
Begründung?
Schon letztes Jahr im Frühjahr sind die Zahlen gestiegen - und erst gen Mai wieder gefallen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wo bleibt bei jährlich über 5 Millionen toten Kindern (die verhungern) das Verbot Lebensmittel wegzuschmeißen, analog zu Corona Shutdown/Lockdown/Maskenpflicht ?
Dafür kämpfen seit jahrzehnten diverse vereine etc., es wird um spenden gebeten etc. Davon ab ist das blanker Whataboutismus. Und nicht jedes lebensmittel was hier wegfliegt würde es nach afrika schaffen. Daher ist das ohnehin win blödsinniger vergleich. Solange unsere überproduktion auch hier produziert wird, bringt das afrika relativ wenig. Es besteht, entgegen deiner darstellung kein so direkter zusammenhang wie bei corona und den maßnahmen. Das weisst du aber auch genau...
 
Scrypton schrieb:
Hier weiß ich nicht, wie es global aussieht - aber zumindest in Deutschland und Österreich sind ~90% jener, die mit/an Corona gestorben sind tatsächlich AN Corona gestorben.
So die Ergebnisse dutzender Pathologen.

Schön dass es "dutzende" sind, da kannst Du ja bestimmt eine Quelle für Deine Behauptung zitieren (nehme ich an).

Denn ganz abgesehen davon dass es (unahängig von Corona) seit Jahren viel zuwenig Leichenschau gibt (und somit die tatsächlichen Todesursachen in aller Regel gar nicht genau bekannt sind) ist "AN Corona" zu sterben einfach nur Unfug.

Die Leute sterben (das ist zumindest mein Stand, aber Deine Quellen werden mich ja eines besseren belehren) an Co-Morbititäten von denen Corona halt dann eine dieser Krankheiten ist.

Korrekterweise müsste man in allen diesen Fällen sagen, dass die Leute nicht "an" Corona oder "an" Krebs oder was auch immer gestorben sind, sondern dass ihnen Corona (wie ihre anderen Krankheiten) eben Lebenszeit und Lebensqualität geraubt hat - aber so ein Mass (verlorene Lebenszeit) kann man nur statistisch modellieren und nicht einfach zählen.

Aber dass "90% der Corona-Toten "AN" Corona (in welchem Sinn des Wortes auch immer) gestorben sein sollen halte ich bis zum Beleg für fake-news ersten Grades.
Ergänzung ()

Scrypton schrieb:
Auch die Zahlen zeigen stets, dass Lockdowns etwas bringen - nämlich einfach, indem die Zahlen mit Verzug, der immer zu erwarten ist, nach unten gehen. Oh Wunder.

Natürlich bringt ein Lockdown bei einer durch Tröpfchen übertragenen Krankheit was. Aber damit verbunden sind Kollateralschäden. Und wenn jetzt die Zahlen wieder steigen (und das scheinen sie ja zu tun), glaube ich (zumindest im Moment) nicht mehr dass diese volkswirtschaftliche Investition wirklich sinnvoll ist. Es kostet mehr als es bringt.
 
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PLeko2 schrieb:
Schön dass es "dutzende" sind, da kannst Du ja bestimmt eine Quelle für Deine Behauptung zitieren (nehme ich an).
Natürlich. :)

Der Rechtsmediziner Dr. Klaus Püschel aus Hamburg hatte dahingehend die ersten Obduktionen in Deutschland durchgeführt.

Bei 61 der dort bis Ende April 65 Obduzierten wurde die Coronaviruserkrankung als ursächlich für den Tod eingetragen. Vier sind nicht an, sondern nur mit dem Virus gestorben:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-obduktionen-103.html

Bis dahin, also was Püschel betrifft, hatten von diesen aber die meisten irgendwelche Vorerkrankungen. Zu großen Teilen aber eben keine schweren: Ein Drittel der Toten haben nur an Diabetes "gelitten"; ein Großteil sei dazu deutlich übergewichtig gewesen.

Als Österreich zum 14. April angefangen hat, die Toten hinsichtlich dazu per Obduktionen zu differenzieren reduzierte sich die Zahl nachträglich von 384 Corona-Toten auf 332 (also auch hier: Fast alle sind tatsächlich AN Corona gestorben):
https://www.addendum.org/coronavirus/todesrate-obduktionen/

Der April ist nun schon lange hinter uns, die Zeit lief weiter und wir haben in Deutschland genauere Zahlen und Erkenntnisse. Eine aktuelle Analyse des Bundesverbandes der deutschen Pathologen führt zum Ergebnis, dass in 86% der Fälle die Menschen tatsächlich an(!) Covid-19 gestorben sind, wobei festgestellt wurde, dass massive Organschäden an Lunge, Milz, Lymphknoten, Leber und Herzmuskeln durch die Viren verursacht wurden und damit letztlich zum Tod führten.
Dazu mal 5 Quellen:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mit-oder-am-coronavirus-gestorben-119707/
https://www.welt.de/wissenschaft/ar...d-86-sterben-nicht-mit-sondern-an-Corona.html
https://www.infranken.de/ratgeber/g...mit-und-nicht-an-corona-gestorben-art-4995445
https://www.merkur.de/welt/corona-l...mburg-studie-tv-these-fakten-zr-13647944.html
https://www.cicero.de/innenpolitik/pathologenverband-Klaus-Pueschel-Todesursache-Corona

Fazit: Ja, die meisten sterben an Corona.

PLeko2 schrieb:
Denn ganz abgesehen davon dass es (unahängig von Corona) seit Jahren viel zuwenig Leichenschau gibt (und somit die tatsächlichen Todesursachen in aller Regel gar nicht genau bekannt sind) ist "AN Corona" zu sterben einfach nur Unfug.
Nein, deine Behauptung ist Unfug. ^.^
Ergänzung ()

PLeko2 schrieb:
Korrekterweise müsste man...
... dich ignorieren?
Wäre vielleicht erträglicher, nicht so viel Fantasien lesen zu müssen....

PLeko2 schrieb:
Natürlich bringt ein Lockdown bei einer durch Tröpfchen übertragenen Krankheit was.
Du hast aber unmissverständlich behauptet, dass es keine Evidenz dafür geben würde - und nun widersprichst du dir und sagst... klar, natürlich bringt ein Lockdown hier etwas?

Also irgendwas läuft da ziemlich schief bei dir... lol :D


PLeko2 schrieb:
Aber damit verbunden sind Kollateralschäden.
Welche denn?
Achso, du würdest wirtschaftliche Schäden lieber höher bewerten als Menschenleben.

Was bin ich wieder einmal mehr froh, dass Menschen wie du bei uns nichts zu entscheiden haben.
Ergänzung ()

PLeko2 schrieb:
Und wenn jetzt die Zahlen wieder steigen (und das scheinen sie ja zu tun), glaube ich (zumindest im Moment) nicht mehr dass diese volkswirtschaftliche Investition wirklich sinnvoll ist.
Falscher Rückschluss.
Nicht die Maßnahmen, die deiner Meinung nach nichts bringen, sind an aktuell steigenden Zahlen schuld, sondern dumme Politiker, die neben den Maßnahmen planlos die Schulen öffnen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Scrypton schrieb:
Du hast aber unmissverständlich behauptet, dass es keine Evidenz dafür geben würde - und nun widersprichst du dir und sagst... klar, natürlich bringt ein Lockdown hier etwas?

Also irgendwas läuft da ziemlich schief bei dir... lol :D

Ach Gottchen.... wenn ich Dich ernstnehmen würde, würde ich mich über eine sehr böswillige Form der "Diskussion" beschweren...

Es kommt halt darauf an was man unter "bringen" verstehen will. Wenn man Corona nur isoliert als Krankeit sehen will dann bringt ein Lockdown natürlich was. Wenn man (und so war mein Beitrag zu verstehen) Corona als gesellschaftliches Problem ansieht muss man eben auch die Kollateralschäden berücksichtigen und dann zählt das was unter dem Stich herauskommt.

Und die Kollateralschäden sind keinesfalls nur wirtschaftlicher sondern durchaus auch gesundheitlicher Art (Verschiebung von Vorsorgen, Operationen, die psychischen Folgen bei Altersheimbewohnern etc).

Und ich werde mir Deine "Quellen" (ich hatte dabei eher an Publikationen gedacht und weniger an Links zu "infranken") mal anschauen, aber hier nur ein Zitat aus Deinem Tageschau-Link:

'Ähnlich wie in Basel sei aber auch hier "keiner ohne Vorerkrankungen" gewesen, sagt Püschel.'

Merkste was? ALLE Verstorbene waren vorerkrankt sagt sogar der von Dir ins Spiel gebrachte Püschel.

Und welche genaue Definition von ihm für "an Covid verstorben" verwendet wird, wird leider nicht klar...
 
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PLeko2 schrieb:
Ach Gottchen.... wenn ich Dich ernstnehmen würde, würde ich mich über eine sehr böswillige Form der "Diskussion" beschweren...
Wenn du wenigstens irgendetwas des Inhaltes ernst nehmen (will sagen: aufgreifen) würdest, wäre der Sache jedenfalls schon hinreichend geholfen.

PLeko2 schrieb:
Es kommt halt darauf an was man unter "bringen" verstehen will.
Das habe ich in meinem vorausgegangenen Beitrag ja bereits konkretisiert: Das signifikante(!) senken des Infektionsnrisikos.

Wenn du nichts liest, was man schreibt... ist das halt nicht mein Problem.

PLeko2 schrieb:
Und die Kollateralschäden sind keinesfalls nur wirtschaftlicher sondern durchaus auch gesundheitlicher Art (Verschiebung von Vorsorgen, Operationen, die psychischen Folgen bei Altersheimbewohnern etc).
Die werden ja auch diskutiert - mir ist klar, dass dies medial nicht großartig aufgearbeitet wird, die Berichterstattung ist aber dahingehend auch nicht steuernd, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Notwendige Operationen werden übrigens keinesfalls verschoben; und die Chirurgie generell boomt aktuell, die schieben Stunden über Stunden mehr denn je...
Chirurgie betrifft in den wenigsten Fällen auch die Intensiv...

Weniger außerdem um die Isolation der Alten mach ich mir sorgen, als um die Entwicklung von Kindern, vordergründig jener, die ohnehin schon motorische und/oder geistige Probleme haben. Dass nicht alles Sonnenschein ist, sagt ja auch niemand.

PLeko2 schrieb:
Und ich werde mir Deine "Quellen" (ich hatte dabei eher an Publikationen gedacht und weniger an Links zu "infranken") mal anschauen
Habe dir ja mehrere Links für gegeben, nimmste eben den von der pharmazeutischen Zeitung oder googlest selbst nach den Ergebnissen des Bundesverbandes der deutschen Pathologen... ;)

PLeko2 schrieb:
Und welche genaue Definition von ihm für "an Covid verstorben" verwendet wird, wird leider nicht klar...
Püschel ist nur ein Pathologe und seine Zahl nur klein. Wende dich doch an die aktuelleren des gesamten Verbandes. ^_-
Weder hatten alle Vorerkrankungen, wenn auch die meisten - was ebenfalls ein alter Hut ist - noch ist dort unklar, was dabei "an Cobid verstorben" bedeutet.

Habe es ja bereits konkretisiert: Eine aktuelle Analyse des Bundesverbandes der deutschen Pathologen führt zum Ergebnis, dass in 86% der Fälle die Menschen tatsächlich an(!) Covid-19 gestorben sind, wobei festgestellt wurde, dass massive Organschäden an Lunge, Milz, Lymphknoten, Leber und Herzmuskeln durch die Viren verursacht wurden und damit letztlich zum Tod führten.
 
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Dann müssen wir wohl erstmal einen semantischen Aufstieg machen und die Begriffe klären...

Was genau verstehst Du denn unter "an Covid-19" verstorben?

Sind das für Dich Leute die mit einer Infektion sterben und die ohne diese Infektion nicht innerhalb der nächsten x Jahre verstorben wären?

Für welchen Wert von x?

Wie würde man in der Praxis feststellen dass eine mit Covid-19 verstorbene Person mit Vorerkrankungen (die ja alle Verstorbene hatte) noch x Jahre gelebt hätte und damit nicht nur "mit" sondern auch "an" Covid verstorben ist?

Ich bitte um eine Explikation...
 
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