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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Nein, nochmal: Die AN der Infektion sterben, nicht mit...
Du kannst doch lesen will ich meinen?
Zumal du dich, obwohl dir nun mehrere Quellen vorliegen, auch einfach selbst(!) informieren könntest, ehe du realitätsfernen Nonsens in die Welt setzt und davon ausgehst, dass andere dir anschließend alles vorkauen und deine verständnislosen Fragen beantworten.
PLeko2 schrieb:
Wie würde man in der Praxis feststellen dass eine mit Covid-19 verstorbene Person mit Vorerkrankungen (die ja alle Verstorbene hatte) noch x Jahre gelebt hätte und damit nicht nur "mit" sondern auch "an" Covid verstorben ist?
2. Es hatten eben nicht alle Verstorbenen eine Vorerkrankung. Lerne endlich, zu lesen - und zwar im Zusammenhang.
Noch einmal: Püschel ist nur ein Pathologe und seine Zahl nur klein. Wende dich doch an die aktuelleren des gesamten Verbandes. ^_-
Weder hatten alle Vorerkrankungen, wenn auch die meisten - was ebenfalls ein alter Hut ist - noch ist dort unklar, was dabei "an Cobid verstorben" bedeutet.
Habe es ja bereits konkretisiert... eine aktuelle Analyse des Bundesverbandes der deutschen Pathologen führt zum Ergebnis, dass in 86% der Fälle die Menschen tatsächlich an(!) Covid-19 gestorben sind, wobei festgestellt wurde, dass massive Organschäden an Lunge, Milz, Lymphknoten, Leber und Herzmuskeln durch die Viren verursacht wurden und damit letztlich zum Tod führten.
Bist du im Stande, das endlich vollständig zu erfassen?
Was unter "an Covid gestorben" (an(!), nicht mit) heißt ist glasklar.
Sowie es für die Pathologen ebenso glasklar ist festzustellen, ob diese Viren ursächlich(!) für den jeweiligen Todesfall sind oder nicht, unabhängig davon, ob diese Vorerkrankungen hatten - und stell dir vor, genau das tun die Pathologen, auch wenn du dir das einfach nicht vorstellen kannst oder willst. Sie tun und können es dennoch.
@PLeko2 Die Vorgehensweise ist hier schon bekannt. Natürlich sollen immer die anderen alle Details gründlich erklären und Leute wie Du picken sich dann nur Einzelheiten raus, ohne an einer wirklichen Diskussion interessiert zu sein. Wenn es so wäre, dann würdest Du selbst Quellen für Deine Aussagen nennen.
Fang doch selbst mal an und nenne eine möglichst genaue Definition von "an Covid verstorben", die Dir gefällt und nenne die Quelle dazu.
Das ist mir klar, aber mittlerweile wurden doch schon genug Reportagen, Beiträge Quellen genannt, das es auch junge gesunde Leute (und insbesondere auch jüngere mit geschwächtem Immunsystem) gibt, die erkrankt und verstorben sind. Das es da natürlich weniger Fälle gibt als bei Menschen über 60, rechtfertigt in keinster Weise diese naive, dumme Verharmlosung.
"Gestorben an" wird erklärt durch "gestorben durch", wie tiefsinnig.
Dass Covid-19 eine schwere Krankheit ist die auch viele andere Organe neben der Lunge schädigt bestreite ich in keiner Weise.
Aber (zumindest in diesem Land wie es scheint) hatten ALLE Todesfälle Vorerkrankungen.
Covid hat allen diesen Leuten Lebenszeit gestohlen, das ist ebenfalls unbestritten aber ob man in diesen Fällen davon sprechen will dass sie "an" oder nur "mit Covid" gestorben sind, ist lediglich eine Frage des Sprachverwendungsgeschmackes weil sich diese Begriffe gar nicht wirklich klären lassen.
Was mich in dieser Debatte grundsätzlich irritiert ist der religiöse Eifer mit dem sie betrieben wird.
Wenn schwerkranke Menschen sich ausserdem noch mit Covid infizieren und dann sterben sind sie "an Corona" gestorben, wenn alte Menschen sich (wie in Würzburg) impfen lassen und dann noch auf dem Gelände des Impfzentrums sterben ist es aber sicher nicht die Impfung, sondern eben in die Vorerkrankung (und nur um dass klarzustellen: Ich halte die Impfungen im wesentlichen für sicher, mich kotzen nur die doppelten Masstäbe an).
Eine These wie "der Lockdown ist ein wesentlicher Teil der Lösung" ist inzwischen unwiderlegbar geworden.
Sinken die Zahlen zeigt es die Wirkung des Lockdowns, steigen sie sind es Mutationen, oder dass die Leute sich zuwenig daran halten oder was auch immer - diese These ist inzwischen immun gegen jeden Versuch sie zu wiederlegen (Popper hat dazu etwas zu sagen).
Nein, wird es nicht - doch ist nun offensichtlich dass du des Lesens leider nicht fähig bist. Es wurde hier unmissverständlich ausgeführt und Quellen liegen dir vor.
Alles weitere ist nicht mein Problem.
PLeko2 schrieb:
Aber (zumindest in diesem Land wie es scheint) hatten ALLE Todesfälle Vorerkrankungen.
Nein, hatten sie nicht- Nonsens zu wiederholen macht ihn nicht richtiger.
Weshalb du dich weigerst, dich mit den Ergebnissen des Pathologen-Verbandes auseinanderzusetzen weißt wohl auch nur du, aber auch das soll weiter dein Problem bleiben.
PLeko2 schrieb:
Covid hat allen diesen Leuten Lebenszeit gestohlen
Nein, Covid hat zu fast 90% aller Fälle direkt zum Tod geführt - der Tod war in diesen Fällen das Ergebnis dieser(!) Erkrankung.
PLeko2 schrieb:
aber ob man in diesen Fällen davon sprechen will dass sie "an" oder nur "mit Covid" gestorben sind, ist lediglich eine Frage des Sprachverwendungsgeschmackes
Nein, es ist das faktische Ergebnis pathologischer Untersuchungen. Das geht zwar, wie hier offensichtlich wird, ganz weit über deinen Verstand hinaus - doch ändert es ja nichts.
Schwachsinn, wieder einmal. Wie oft willst du den Umstand, dass du schlichtweg nichts verstanden hast, noch zur Schau stellen?
Wenn ein schwerkranker Mensch sich mit Covid infiziert und stirbt, dann ist er entweder mit Corona gestorben oder an Corona.
Wie die Pathologen feststellen, sterben die hauptsächlich (zu 86%) AN Corona. In den anderen Fällen eben nicht.
PLeko2 schrieb:
wenn alte Menschen sich (wie in Würzburg) impfen lassen und dann noch auf dem Gelände des Impfzentrums sterben ist es aber sicher nicht die Impfung
Offensichtlich ist dem so; aber auch das sind ja nurmehr Nebenkerzen, die du hier so trollend aufstellst. Niedlich zwar, aber auch absolut unbeholfen.
Wo sind denn die ganzen toten Menschen nach einer Impfung?
Seit Impfbeginn sind in ganz Deutschland "nur" 113 Menschen gestorben, die bereits geimpft wurden.
Oder anders ausgedrückt: 113 Menschen die bereits geimpft wurden sind gestorben, seit Impfstart, insgesamt und in ganz Deutschland, unabhängig davon wodurch/weshalb/wann/warum, ob mit Corona oder ohne Corona.
Und weil Menschen natürlich immer irgendwann sterben werden, ob nun vor oder nach irgendwelchen Impfungen sollte einem selbst als total verblendeter Impfgegner klar sein, dass davon nur ein Teil aufgrund(!) der Impfung gestorben sein könnte(!). Es sei natürlich, man möchte behaupten, dass man ohne Impfung unsterblich wäre...
Bestätige Fälle dazu gibt es (insofern, dass in einem dieser 113 Fälle die Impfung Schuld hätte), Stand heute: Null.
Aber wie ja nun bekannt ist, willst du das natürlich besser beurteilen können als die Pathologen, gell? :0)
Zu einem traurigen Zwischenfall ist es am Sonntagvormittag bei der Impfstraße im Austria Center in der Donaustadt gekommen. Eine 58-jährige Frau, die auf dem Weg zu ihrer ersten Covid-19-Teilimpfung war, erlitt in der Warteschlange im Außenbereich einen Herz-Kreislaufstillstand und starb, wie eine Sprecherin des Wiener Samariterbundes der APA einen Bericht von "wien.orf.at" bestätigte.
Schrecklich, jetzt sterben schon Menschen nicht mehr nach, sondern schon unmittelbar vor der ersten Impfung. Mit ausgiebigeren Erprobungen vor der Zulassung, wäre das nicht passiert, denn dann hätte sich die Frau jetzt noch gar nicht impfen lassen können und wäre dort gar nicht gewesen.
Völlig richtig. Das Kontaktbeschränkungen (neben dem Impfen) das effektivste Mittel zur Bekämpfung einer Pandemie sind, ist nach vielen Pandemien und seit vielen Jahrzehnten eine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis. Und wenn eine neue ansteckendere Virusvariante dazukommt, dann genügen die bisherigen Kontaktbeschränkungen eben nicht mehr, d. h. die Kontaktzahlen müssen weiter gesenkt werden um denselben Effekt zu erzielen wie bei der Urform. Glasklarer kann sich ein logischer Zusammenhang gar nicht darstellen.
Sorry, Dein Diskussionsstil erinnert mich an "CO2 ist nicht schuld an der Erderwärmung, das CO2 folgt der Erwärmung, usw.".
Die Frage ist, wer hier den religiösen Eifer an den Tag legt...weil: nur Aussagen und Belege kommen, erinnert mich eher an Glaubensgemeinschaften...
Und Danke!
Zwei LK weiter werden die Zügel schon angezogen:
9. Das Verlassen einer im Gebiet des Landkreises Südwestpfalz gelegenen Wohnung oder Unterkunft und der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung oder Unterkunft ist täglich im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr des Folgetages grundsätzlich untersagt. Während des in Satz 1 genannten Zeitraums ist der Aufenthalt im Gebiet der oben genannten Gebietskörperschaften grundsätzlich auch Personen, die nicht dort sesshaft sind, untersagt.
Da selbst nach einer Nacht darüber schlafen bei mir der Groschen noch nicht fallen will, in wie weit dieses Vorgehen logisch ist, würde mich die Meinung hier interessieren bzw. ob dieses Vorgehen üblich ist:
In einer Kita wird bei einem Kind eine Infektion nachgewiesen. Alle anderen Kinder bzw. deren Eltern bekommen am nächsten Tag einen Anruf vom Gesundheitsamt, dass die (2-3-jährigen) Kinder pauschal für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Es wird erst am Ende der Quarantäne ein angeordneter Test des Kindes gemacht um zu verifizieren, ob noch eine akute Infektion vorliegt. Sollte dieser negativ sein, wird die Quarantäne für das Kind aufgehoben. Die Eltern oder Geschwister werden bis dahin weder getestet noch sind ihnen irgendwelche anderen Dinge auferlegt worden.
Was ist die Rationale für die pauschale 14-tägige Quarantäne? Sollte dafür nicht eine nachgewiesene Infektion vorliegen? Der einzige Grund für dieses Vorgehen wäre doch eine sehr wahrscheinliche Infektion aller anderen Kinder (Kontaktpersonen ersten Grades), die ein Testen nach einer relevanten Inkubationszeit überflüssig machen.
Wenn das letzte unsere Arbeitshypothese ist, in wie weit ist es dann logisch, dass die Eltern/Geschwister weder getestet noch unter Quarantäne gestellt werden und munter die Infektion weiter verbreiten können?
Das Vorgehen ist doch nichts halbes und nichts ganzes. Man schränkt die Ausbreitung in diesem Fall nicht sinnvoll ein und trotzdem ist die Einschränkung für die Familien sehr hoch.
Fördert man durch solche nicht nachvollziehbaren Aktionen nicht die Disziplinlosigkeit?
Soweit ich weiß wurden die Quarantäneregeln mit dem Aufkommen der Corona-Mutante, insbesondere der britischen Variante, deutlich verschärt. Zum einen der Quarantänezeitraum (jetzt 14 Tage) und zum anderen der Umfang der Personen, die sofort sich in Quarantäne begeben müssen.
Es spricht erstmals nichts gegen eine Verschärfung des Vorgehens wenn sich die Gegebenheiten sich verändern.
Für mich ist es wieder einmal ein Zeichen, dass Entscheidungen nicht wirklich zu Ende gedacht wurden.
Bezüglich deines Links:
Das ist doch auch wieder ein Beispiel dafür, wie hemdsärmelig oder eigentlich dilettantisch Entscheidungen getroffen werden. Warum hat es die Landesregierung nicht geschafft, einen solchen Beschluss vernünftig zu begründen? Hat man sich davor keine Gedanken gemacht? Oder andersherum, wenn es kein vernünftiges Indiz dafür gibt, dass regelmäßig x Stunden Kontakt im gleichen Raum zu Ansteckungen führt, wie werden dann überhaupt die aktuellen Kontaktbeschränkungen gerechtfertigt?
Weils halt keine ausreichenden Daten dazu gibt. Es fehlt die Zeit alles mit randomisierten Doppelblindstudien zu belegen. Dafür kann die Landesregierung nichts. Die Landesregierung versucht das Beste draus zu machen. Wenn es einem Richter nicht ausreicht, dann weiß man das im voraus doch nicht.
Wenn man das logisch weiter treibt, dann stirbt auch niemand mit Vorerkrankung an einem Sturz vom Hochhaus, Blitzschlag oder einem Schuss in den Kopf, sondern nur mit diesen Umständen....
Seppuku schrieb:
ie Eltern oder Geschwister werden bis dahin weder getestet noch sind ihnen irgendwelche anderen Dinge auferlegt worden.
Ja das kann man kritisieren, allerdings verstehen leider viele nicht, was Quarantäne eigentlich bedeutet. Die Person muss sich UNABHÄNGIG von Alter oder Einschränkungen von allen andere Absondern wenn sie in Quarantäne ist. Ist dies nicht möglich weil diese Person betreut werden muss oder es die Räumlichkeiten nicht hergeben, dann müssen sich die Kontaktpersonen AUCH in die Quarantäne begeben. Das wird aber NICHT explizit vom Gesundheitsamt angeordnet, weil sie das weder beurteilen können noch die Ressourcen dafür haben. Wenn du dich aber nicht dran hältst, verstößt du gegen das Seuchenschutzgesetz und kannst dafür auch bestraft werden...
Seppuku schrieb:
Was ist die Rationale für die pauschale 14-tägige Quarantäne?
Das macht schon Sinn, weil am Anfang auch ein PCR negativ ausfallen kann und es später halt auch asymptomatische Fälle gibt.
Also an sich alles nachvollziehbar und begründbar.
Intellektuel sind da aber scheinbar viele von überfordert oder ignorieren es einfach bewusst. Daher wäre eine verbindliche Quarantäne aller Haushalte mit einer Kontaktperson 1. Grade angebracht. Aber wie oben verlinkt ist das leider nicht so einfach..
Hier steht sich die Demokratie leider mal wieder selbst im Wege und macht die Sache unnötig kompliziert.
In einer Kita wird bei einem Kind eine Infektion nachgewiesen. Alle anderen Kinder bzw. deren Eltern bekommen am nächsten Tag einen Anruf vom Gesundheitsamt, dass die (2-3-jährigen) Kinder pauschal für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Es wird erst am Ende der Quarantäne ein angeordneter Test des Kindes gemacht um zu verifizieren, ob noch eine akute Infektion vorliegt.
[...]
Was ist die Rationale für die pauschale 14-tägige Quarantäne? Sollte dafür nicht eine nachgewiesene Infektion vorliegen?
Vorab: Dass nicht schon zu Beginn - zusätzlich - ein PCR-Test durchgeführt wird halte ich tatsächlich für... dämlich. Bei uns im Landkreis wird das durchaus gemacht, aber gut... dass hier Landesweit überall anders verfahren wird ist bekannt und macht es freilich nicht besser.
Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen - beträgt 2 bis 14 Tage. Deshalb werden Verdachtsfälle zwei Wochen isoliert. Die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus könnte Analysen zufolge in seltenen Fällen sogar bis zu 24 Tage betragen und damit 10 Tage mehr als bisher angenommen.
Einige Studien kommen aber auch nur auf 4-7 Tage... die Datenlage ist nicht eindeutig, dafür kann unsere Regierung aber mal ausnahmsweise nichts, wie mein Vorposter schon ausführte.
Die Quarantäne von Kontaktpersonen ersten Grades wird also deshalb pauschal angeordnet, weil ein daraufhin direkt folgender PCR-Test auch bei negativen Ergebnis eine Infektion nicht ausschließen kann - die Virenlast könnte einfach noch zu gering sein.
Dass es bei von Gerichten gekippten Entscheidungen kein objektives "Falsch" oder "Richtig" geben kann liegt m. E. an den unterschiedlichen Perspektiven von Exekutiven und Judikativen.
Juristen tun sich mit "könnte" schwer. Es werden Ausgangsbeschränkungen gekippt, da derzeitige niedrige Inzidenzwerte (Istwerte) höher bewertet werden als ein "könnte sein, wahrscheinlich wird". Die Verantwortlichen in der Regierung müssen ihre Entscheidungen mehr auf Basis "könnte sein, wahrscheinlich wird" ausrichten um nicht in eine totale Katastrophe zu laufen. Ich meine beide Seiten sind sich dieser Tatsache und ihrer Rolle durchaus bewusst. Die Gewaltenteilung ist das Fundament des Rechtsstaats. Er wird auch diese schwere Krise meistern, auch wenn seine Feinde auf Dauerbeschuss geschalten haben.
Das Kontaktbeschränkungen (neben dem Impfen) das effektivste Mittel zur Bekämpfung einer Pandemie sind, ist nach vielen Pandemien und seit vielen Jahrzehnten eine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis.
Evtl. habe ich was verpasst oder vergessen, bei welcher Pandemie (in Industrieländern) in den letzten Jahrzehnten hatten wir Kontaktbeschränkungen wo wir Erkenntnisse sammeln konnten ?
Es gibt Alternativen zu Kontaktbeschränkungen, das finde ich sehr gut: https://www.t-online.de/nachrichten...agesticket-erlaubt-leben-ohne-massnahmen.html
Zitat:
"Vor den Schnelltest-Stationen in Tübingen stehen derzeit noch mehr Menschen an als ohnehin in den vergangenen Wochen. Denn wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf in der Stadt für eine begrenzte Zeit fast wieder so leben wie vor der Pandemie."
Jetzt noch zu den getesteten die geimpften und genesenen dazunehmen und ich wäre begeistert wenn man das Bundesweit machen würde.
Warum muss man immer gleich in Extreme abdriften (mal davon abgesehen, dass in diesem Fall keine randomisierte Doppelblindstudie benötigt wird )? Hier geht es vorhandene Informationen entsprechend auszuwerten und schlüssige Maßnahmen abzuleiten. Und das ist der Landesregierung nicht gelungen.
Entweder waren die Maßnahmen von vornherein sinnlos, da es keine keine belastbare Rationale dafür gibt oder die Argumentation schlecht bzw. gar nicht vorhanden:
"Konkret nachvollziehbare und belastbare tatsächliche Grundlagen, die eine von dem Robert Koch-Institut abweichende epidemiologische Einschätzung rechtfertigen würden, habe die Landesregierung nicht benannt."
Ich weiche von der (in meinen Augen durchaus zu hinterfragenden) Einschätzung des RKIs ab und begründe das nicht einmal ausreichend? Das zeigt mir einfach einen hohen Grad an Dilettantismus.
(...)Evtl. habe ich was verpasst oder vergessen, bei welcher Pandemie (in Industrieländern) in den letzten Jahrzehnten hatten wir Kontaktbeschränkungen wo wir Erkenntnisse sammeln konnten ?(...)
Es gibt keine "Wunderstrategie" die ein "normales" Leben in einer Pandemie mit einem neuartigen Virus wie Corona ermöglicht. Kein Kontakt > keine Übertragung, manchmal ist es sogar heutzutage noch so einfach.
Tübigen versucht es mit einer breiten Teststrategie, aber ein Test greift ja erst wenn die Infektion bereits erfolgt ist. Man wird sehen wie sich die Lage entwickelt, derzeit steigen die Zahlen in Tübigen wie überall sonst auch...
Jetzt wo angeblich ausreichend Tests zur Verfügung stehen sollen, ist das Nichtprüfen zu Beginn und während und am Ende einer Quarantänezeit ein Offenbarungseid der staatlichen Stellen.
Da gibt es schon einen bestätigten COVID19-Fall um man ist nicht in der Lage, alle direkt in Kontakt stehenden Personen zu testen. Eine schwache Leistung. Mir ist bewusst, dass man vielleicht mit einem Negativergebnis nicht alle Kontaktpersonen wegen der Inkubationszeit in Sicherheit wiegen will. Aber deshalb alle in Unklarheit lassen und weitere Ansteckungen in Kauf nehmen? Welche Familie isoliert zu Hause schon 14 Tage sein Kind, falls dies überhaupt möglich ist, nur weil die Möglichkeit bestehen könnte?
Als Privatperson und Familienmitglied hat man wenigstens jetzt die Möglichkeit sofort einen Selbsttest für die betroffene Quarantäneperson vorzunehmen, was ich ab jetzt auch empfehlen würde. Über die Verwendung des Ergebnisses kann man ja selber entscheiden.
Eine weitere Möglichkeit wäre ja auch, komplett als Familie in einem Testzentrum vorstellig zu werden.
Wobei ich jetzt nicht weis, ob man da als Quarantäneperson überhaupt hin darf und ob die auch Kleinkinder testen?
Zum Glück war in meiner Familie noch nie Jemand unter Quarantäne und aktuell haben wir alle wohl nur dem üblichen Schnupfen.
"Konkret nachvollziehbare und belastbare tatsächliche Grundlagen, die eine von dem Robert Koch-Institut abweichende epidemiologische Einschätzung rechtfertigen würden, habe die Landesregierung nicht benannt."
Ich weiche von der (in meinen Augen durchaus zu hinterfragenden) Einschätzung des RKIs ab und begründe das nicht einmal ausreichend? Das zeigt mir einfach einen hohen Grad an Dilettantismus.
Weils da so steht? Eine "Begründung" sind keine konkreten nachvollziehbaren belastbaren Tatsachen, sondern nur Argumente. Tatsachen sind dem Beweis zugänglich. Wo soll die Landesregierung beweisbare nachvollziehbare Tatsachen her nehmen? Das geht nur mit mehr Daten und Studien. Die gibt es halt noch nicht.
Hast du überhaupt Ahnung von Gesetzgebungsverfahren? Das Gesetz wird zuerst gemacht ohne große Begründungen. Die gerichtliche Streitigkeit ist erst hinterher. Ob die hinterher gelieferte Begründung auch hält, weiß man auch erst hinterher.