https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/impftempo-datenanalyse-101.html
3,5 Millionen ungenutzte Impfdosen liegen in D rum, während man eine weitere Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns beschließt.
Das sind - selbst wenn man (was nicht wirklich klug ist, jedenfalls nach Lauterbach) immer die 2. Dosis aufhebt - 1,75 Millionen Menschen, die bereits geimpft sein könnten, wenn man in der Politik nicht anstatt dumm zu reden endlich handeln würde.
Die Impfzentren, das ist offensichtlich, sind gescheitert. Zu bürokratisch, zu aufwändig gerade für die Zielgruppe. Ein 80-jähriger meldet sich nicht im Internet zur Impfung an. Am Telefon bräuchte man Callcenterkapazitäten (aber daran mangelt es natürlich, siehe Gesundheitsämter-Kontaktnachverfolgung) und obendrein viel Bürokratie mit Überprüfung der Zugehörigkeit zu einer Priorisierungsgruppe.
Daher kann man eigentlich die Impfzentren gleich ganz einstampfen und stattdessen komplett auf die Hausärzte setzen. Die haben nämlich praktischerweise eine ohnehin viel höhere Kapazität und was noch besser ist, sie brauchen keine bürokratischen Überprüfungen vornehmen, da sie sowieso ihre Patienten kennen.
Und vor allem: Gerade die Zielgruppe, also diejenigen die Priorisiert sind (über 80, vorerkrankt usw.), für die ist das der schnellste Weg zur Impfung - auch weil solche Leute besonders oft beim Hausarzt sind.
Für Berufsgruppenimpfungen setzt man dann auf die Betriebsärzte (auch hier: viel weniger Bürokratie, weil keine Berechtigungsprüfung nötig)... Impfzentren kann man ja dann wieder einrichten, wenn man echte Massenimpfungen macht.
Aber dann wäre ich dafür, es so wie in den USA zu machen: Drive-In-Impfungen.
1,75 Millionen Impfungen mehr sind schonmal 1,75 Millionen Menschen weniger die jetzt nicht mehr infiziert werden könnten - und viel wichtiger, da hauptsächlich Risikogruppenangehörige geimpft worden wären, würde die Politik nicht schlafen - die nicht mehr auf die Intensivstation müssen oder sterben an Corona. Und genau daran IST Spahn, Söder und Co dann Schuld!