Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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j-d-s schrieb:
3,5 Millionen ungenutzte Impfdosen liegen in D rum, während man eine weitere Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns beschließt...

Die Impfzentren, das ist offensichtlich, sind gescheitert. Zu bürokratisch, zu aufwändig gerade für die Zielgruppe. Ein 80-jähriger meldet sich nicht im Internet zur Impfung an...

Daher kann man eigentlich die Impfzentren gleich ganz einstampfen und stattdessen komplett auf die Hausärzte setzen...
Am Sonntag hatte ich im Impfzentrum Stuttgart meine Erstimpfung. Und ich möchte dir deutlich widersprechen, denn die Impfzentren sind für Massenimpfungen eigentlich wie gemacht. Die Organisation dort drin sowie die Abläufe würde ich als fast perfekt bezeichnen.
Das Problem ist die Bürokratie ausenherum. Die Ärzte und Helfer verimpfen das Vakzin wie nichts, aber müssen dafür 20 DinA4 Zettel ausfüllen und ablegen und und und.

Hausärzte sehe ich aber als sehr gute Unterstützung an, die wenn der Patient sowieso Routinemäßig gecheckt wird, auch noch schnell den Astra/Johnson verimpfen kann. Biontech ist einfach zu schwer zu handlen.


Zu den Regeln:
Nach Malle darf man fliegen - in Deutschland keinen Urlaub machen.
Im Büro darf (muss) ich mit 14 Leuten im Großraumbüro sitzen - Familie darf man bis maximal 5 Personen besuchen.
Im ÖPNV darf man dicht an dicht fahren - Im Einzelhandel wird wieder alles zu gemacht.
Wir haben über 3M Dosen an Impfstoff lagernd - wir verimpfen diesen nicht an Impfwillige, weil man auf Nachzügler der hohen Priogruppen warten muss. (typisch deutsches Bürokratiemonster).

Ich für meinen Teil habe aufgegeben hier eine Sinnhaftigkeit zu suchen.
 
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Gaugaumera schrieb:
Am Sonntag hatte ich im Impfzentrum Stuttgart meine Erstimpfung. Und ich möchte dir deutlich widersprechen, denn die Impfzentren sind für Massenimpfungen eigentlich wie gemacht. Die Organisation dort drin sowie die Abläufe würde ich als fast perfekt bezeichnen.
Das kommt wohl ganz auf das jeweilige Impfzentrum an.
Bei uns in der Stadt ist es ebenfalls ein Albtraum... die Terminbeschaffung für Rentner ohne Hilfe deren Kinder/Enkelkinder schlicht nicht machbar. In der Halle ist alles laut und schallend, die Stimmen überschlaglen sich - für Senioren ein NoGo, sich zurecht zu finden.

Die Ärzte dort machen einen super Job, die können dafür freilich nichts.
 
j-d-s schrieb:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/impftempo-datenanalyse-101.html

3,5 Millionen ungenutzte Impfdosen liegen in D rum, während man eine weitere Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns beschließt.

Das sind - selbst wenn man (was nicht wirklich klug ist, jedenfalls nach Lauterbach) immer die 2. Dosis aufhebt - 1,75 Millionen Menschen, die bereits geimpft sein könnten, wenn man in der Politik nicht anstatt dumm zu reden endlich handeln würde.

Hmm die Schlussfolgerung ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Diese Dosen liegen nicht ungenutzt Rum, sonder sie Sind reserviert als 2. Impfung. Daher passt auch dein Vorschlag nicht, diese einfach zu verwenden und die hälfte zu reservieren, denn genau dass wird gemacht.

Aktuell gibt es ca.
  • 7,62mio Erstimpfungen
  • 3,4mio Zweitimpfungen

--> Ca. 11 Mio Impfdosen sind verbraucht
--> Ca. 4 Mio Dosen werden aktuell für eine Zweitimpfung benötigt

Geliefert wurden ca. 14,3mio Impfdosen --> 3 Mio sind reserviert für 2. Impfungen

DIe impfzentrn machen genau dass was sie wollen, nur mit der aktuell vorgegebenen Strategie bleiben immehr mehr Impfdosen "liegen" als Reservierung einer 2. Impfung.
 
j-d-s schrieb:
Daher kann man eigentlich die Impfzentren gleich ganz einstampfen und stattdessen komplett auf die Hausärzte setzen.
Hat Frankreich gemacht (also gar keine Impfzentren erst aufgebaut) und kommt damit nicht hin und sie planen jetzt schnellstmöglich Impfzentren hoch zu ziehen.

j-d-s schrieb:
Die Impfzentren, das ist offensichtlich, sind gescheitert.
Am Stammtisch vll. Ansonsten ist das schlicht falsch und populistisch. Das die Hausärzte höhere Kapazitäten haben, sagt wer? Also ich erinnere mich an ein Interview eines Hausarztes, der gar nicht wusste, wie er das umsetzen soll, da er keine Räumlichkeiten dafür hat und auch kein Personal in dem Umfang. Er kann ja schlecht seine Praxis umbauen zwecks Impfung und alles andere bleibt "liegen".

Sicher, weder läufts ideal noch fehlerfrei und es gibt einiges zu kritisieren. Aber dieses pauschale Stammtischpalaver ist mal wieder unerträglich. Jeder weiß es besser, grade die Leute, die nichtmal verstehen, warum schon die Produktion dauerte etc. weil sie weder von Prozesslogistik noch Organisation etc auch nur den Hauch einer Ahnung haben. Zumindest nicht in der hier zu Grunde liegenden Größenordnung.
 
j-d-s schrieb:
Daher kann man eigentlich die Impfzentren gleich ganz einstampfen und stattdessen komplett auf die Hausärzte setzen. Die haben nämlich praktischerweise eine ohnehin viel höhere Kapazität und was noch besser ist, sie brauchen keine bürokratischen Überprüfungen vornehmen, da sie sowieso ihre Patienten kennen.
Und vor allem: Gerade die Zielgruppe, also diejenigen die Priorisiert sind (über 80, vorerkrankt usw.), für die ist das der schnellste Weg zur Impfung - auch weil solche Leute besonders oft beim Hausarzt sind.
Dir ist aber schon bekannt, dass die Hausärzte sehr kritisch bezüglich dem Impfen sind, weil sie nicht wissen, wie sie die Bürokratie/Dokumentation gestemmt bekommen. Und die sehe ich schon als wichtig an. Das RKI braucht die Daten für ihre Statistik und Risikoanschätzung etc.

Die Impfzentren machen absolut Sinn. Nur was sollen die schon machen , wenn sie zu wenig Impfstoff haben? Da bringen die Hausärzte absolut nichts. Genau das Gleiche für die Terminvergabe. Klar wäre es nett, wenn man mehr Callcenter hätte. Aber was bringt es, wenn die dir wie bei uns nur sagen, wir vergeben für den Rest der Woche keine Termine weil wir nicht genug Impfstoff haben....

Das ist mal wieder total Deutsch. Man quatscht darüber was man alles besser machen/optimieren könnte ohne zu sehen, dass das total sinnlos ist, weil es NICHTS ändert...

Bezüglich Ostern.
Ich finde es ja geil, dass die Kirchen sich Ostern nicht nehmen lassen wollen. Die Katholiken haben ja direkt abgewunken, die Evangelischen wollen es sich überlegen, sind aber wohl auch eher dagegen auf die Gottestdienste zu verzichten. Und die jüdischen Gemeinden? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat sich das dort auch erledigt...

Die muslimischen Gemeinden haben sich wohl bisher zurückgehalten. Aber ganz im Ernst. Hier sieht man mal wieder wie verlogen Argumentiert wird. Am Ende ist doch keine Religionsgemeinschaft besser als die andere. Wenn es um ihren Glauben und Bräuche geht, dann wird schnell das Gehirn abgeschaltet...

Ganz im Ernst. Ich würde getauft und bin noch immer Katholik auf dem Papier, weil die Kirche ja durchaus auch gute Dinge macht, aber ich werde jetzt doch endlich austreten. Da spende ich das Geld lieber direkt an die Leute die bedürftig sind.... mit dem was ich an Kirchensteuer zahle kann man sogar richtig was machen...

@ mods könnt ihr erklären, warum mein vorletzter Beitrag ins Aquarium gegangen ist?

Ja er ist überspitzt formuliert und will provozieren. Er fordert aber nur auf zu diskutieren. Er gibt kein Ergebnis vor. Auch stellt er nicht meine Meinung dar. Ich bin da nämlich sehr zwiespältig. Man muss aber einfach darüber diskutieren in unserer Gesellschaft. Also völlig ohne Denkverbote und Angst. Denn nur so können wir ehrlich mit Pandemien wie jetzt umgehen. Klar finde ich es gut, sich in guten Zeiten den Luxus zu gönnen niemanden zu opfern. In schlechten Zeiten funktioniert das aber einfach nicht. Vor allem kann das am Ende teilweise sogar zu mehr Leid und sogar töten führen als mit dem Opfern von Menschen

Genau die gleiche Sache beim autonomen Fahren und Dilemma Situationen. Wir verschließen die Augen und wollen das nicht angehen, weil uns das Ergebnis nicht passt das absehbar ist. Dilemma Situationen sind halt ein Dilemma. Da kann man nur zwischen Pest und Cholera wählen. So bitter ist das nun mal.

Das ist halt ein grüner Faden der sich durch alle Bereiche unseres Lebens und der Politik zieht. So lange man die Probleme nicht sieht oder nicht direkt betroffen ist, macht man die Augen zu, damit man ja nichts an seiner Lebensweise ändern muss....
 
Ich war heute in meiner nächstgelegenen Apotheke, um mir meinen 1. Selbsttest zu kaufen.
Es gab keinen. Die Apotheke hat bislang noch nicht einen Test erhalten.
Kosten soll 6-9 Euro/Test sein.

In der Kita meiner Kinder sind bislang noch keine Tests der Kinder erfolgt, bei den Erziehern weis ich es nicht. Auf der Arbeitsstelle meiner Frau in der Lebensmittelproduktion sind bislang auch noch keine Tests erfolgt.

Teststrategie der Regierung klingt toll, aber es ist wohl wie beim Impfstoff eine einzige Mangelverwaltung.
Lediglich an den Schulen in meiner Gegend hat es jetzt schon erste Massentests gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
Das die Hausärzte höhere Kapazitäten haben, sagt wer? Also ich erinnere mich an ein Interview eines Hausarztes, der gar nicht wusste, wie er das umsetzen soll
Also ich würde behaupten, dass es viele Hausärzte gibt, die schon Ewigkeiten Impfungen anbieten. Warum soll ein Hausarzt also keine Räumlichkeiten dafür haben? Versteh ich ehrlich gesagt nicht.
Das einzige woran es grad hapert ist die Menge an Impfstoff. Denn der würde grad mal ausreichen jedem Hausarzt eine Ampulle zu schicken, was keinen Sinn macht. Die Situation soll sich nach Oster wohl bessern, dann rechnet man mit Nachlieferungen.

Aber wenn das einmal bei den Hausärzten anläuft, wird es Tausende Anlaufstellen geben sich impfen zu lassen.
Und mich würde schwer wundern, wenn das Hausärzte nicht hinbekommen.

Übrigens haben wir bald mit extrem hohen Inzidenzen zu rechnen laut Berechnungen von RKI und der TU Berlin:

"Werden Schulen und Kitas nach den Osterferien geöffnet, das aktuelle Aktivitätsniveau (von 76 Prozent) beibehalten, die jetzige Impfrate fortgeführt und keine Tests in den Einrichtungen durchgeführt, dann ist im Mai in Deutschland mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 2000 zu rechnen.

Werden in Schulen und Kitas einmal pro Woche Schnelltests gemacht, so liegt der Inzidenz-Peak nur noch bei 1600. Werden die Tests dreimal pro Woche gemacht, erreicht die Inzidenz ihren höchsten Wert Ende April/Anfang Mai und liegt dann bei 1200."

https://www.tagesspiegel.de/wissen/...rnen-vor-2000er-inzidenz-im-mai/27029528.html


Ich bin gespannt, wie damit dann umgegangen wird, wenn wir grad über eine Inzidenz von 100 schon klagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe das mit den Hausärzten kritisch, die haben ja nur begrenzte Ressourcen. Die machen dann also etwas, in das sie sich erstmal einarbeiten müssen. Das ist eigentlich ineffizient.

Ich sehe da eigentlich eher die Gemeinden in der Pflicht die Leute mit dem Taxi, der Feuerwehr oder sonst wie zu den Zentren zu Karren, oder bei sehr langen wegen dann halt in ner Sporthalle oder sonst wo ein temporäres Zentrum für einen oder zwei Tage zu eröffnen. Das würde mehr Sinn machen, da dann viel mehr Routine dein ist und es damit schneller geht.
 
@Mustis
Ich würde es trotzdem sehr begrüßen, wenn Hausärzte auch impfen. Aber natürlich nicht statt der Zentren, sondern zusätzlich. Ausschließlich in den Praxen würde es niemals funktionieren, alleine logistisch ein Alptraum, da bin ich bei dir.
Vorzugsweise sollte es dann auch ein Impfstoff sein, bei dem die Handhabe einfach ist, beispielsweise der Janssen/Johnson & Johnson Impfstoff. Der dürfte ja ähnlich wie eine Grippeimpfung funktionieren, kann im Kühlschrank gelagert werden und es braucht nur eine Dosis.
Das sollte für die Praxen jetzt erst einmal kein Hindernis sein. Der größte Hemmschuh ist meiner Meinung nach wieder einmal die Bürokratie.

Nach Ostern soll es ja in den Praxen losgehen. Aber wohl erst einmal mit Biontech. Da bin ich ja skeptisch, weil der Impfstoff wieder höhere Anforderungen an Transport und Lagerung stellt.
 
Skysnake schrieb:
Ich sehe das mit den Hausärzten kritisch, die haben ja nur begrenzte Ressourcen. Die machen dann also etwas, in das sie sich erstmal einarbeiten müssen. Das ist eigentlich ineffizient.
Das Verabreichen von Impfstoffen ist der Daily-Business. Was soll daran ineffizent sein?
 
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getexact schrieb:
Also ich würde behaupten, dass es viele Hausärzte gibt, die schon Ewigkeiten Impfungen anbieten. Warum soll ein Hausarzt also keine Räumlichkeiten dafür haben? Versteh ich ehrlich gesagt nicht.
Meinst du das ernst? Ab und an mal ne Impfung vs. Dauerimpfungen? Impfungen gegen Krankheiten, die die zu impfende Person definitiv nicht ht versus coronoa mit asymptotischem Verläufen?

Die Sache ist: Es wird von der Regierung mehr oder weniger gesagt, macht der Hausarzt jetzt, die bekommen aber weder Unterstüzung noch Vorbereitung und auch keine genauen Vorgaben, wie das eigentlich laufen soll. Politiker soleln nicht einfach sagen, so machen wir das, deren Kernaufgabe ist eigentlich, dann auch zu gewährleisten, dass man das so machen kann....

@Thane
Bin ich auch und verstehe auch nicht, waurm man darüber erst jetzt diskutiert. Was mich stört war hier der Tenor, dass die Hausärzte das definitiv reißen, die Zentren aber am besten nie hätten gebaut werden sollen. Beides zusammen, das ist sinnvoll, eben weil auch nicht jeder Hausarzt dann das gleich gut umsetzen kann. Es gibt nunmal kleine Landärzte und Großpraxen (als Beispiel).

Wir gehen also da konform in der MEinung.

PS: Die Ansprüche von Biontech an die lagerung etc sind deutlich gesenkt worden, vor allem dann wenn der Stoff ohnehin zügig verbraucht wird. Da reichen auch Kühlschrank etc.
 
Skysnake schrieb:
könnt ihr erklären, warum mein vorletzter Beitrag ins Aquarium gegangen ist?
Weil hier menschenverachtendes Querdenker-Gerede keinen Platz hat?

Corona als "Chance" gegen den demografischen Wandel zu sehen... also echt - besser erst denken, dann posten.
 
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Mustis schrieb:
Meinst du das ernst? Ab und an mal ne Impfung vs. Dauerimpfungen? Impfungen gegen Krankheiten, die die zu impfende Person definitiv nicht ht versus coronoa mit asymptotischem Verläufen?
Es redet doch niemand von Dauerimpfungen. Letztendlich weiß ich nicht, wie es genau geplant wird, aber grundsätzlich kennt ein Hausarzt seine Patienten sehr viel besser, als eine Regierung und kann doch eigtl. sehr gut direkt mit den Patienten kommunizieren, dass wenn eh ein Termin beim Hausarzt ansteht und derjnige zur Risikogruppe gehört, mal eben auch eine Impfe erhält. Da werden sich ja dann hoffentlich keine Schlangen bilden, dass er nur noch impfen muss...
Das ist nicht die Idee der ganzen Geschichte.

Sondern da impfen, wo es möglich ist. Bei den Patienten vor Ort, die es wollen und brauchen.
So schaffst du es viel schneller eine große Menge an Personen zu impfen, weil doch eh viele Patienten zum Arzt laufen.
 
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getexact schrieb:
Es redet doch niemand von Dauerimpfungen
Ja was denkst du denn wie das dann ablaufen soll? Natürlich ist dann dauerimpfen angesagt oder wie soll ein Hausarzt das in absehbarer Zeit sonst schaffen? Ich kenne keine Zahlen, aber wenn ein Hausarzt eine Impfung am Tag macht normal wäre das wohl schon viel und da gehört kein Wust an Bürokratie dahinter dazu.

Fakt ist, dass das einen enormen Einfluss auf die Hausärzte und ihre Abläufe hat. Was sie selber ja so auch ganz deutlich kommunizieren....
 
Also das Thema mit den Hausärzten sehe ich schon auch gespalten. Ich bin auch durchaus der Meinung bzw. kann verstehen, dass sie sagen, dass sie das alleine nicht stämmen können.
Man muss sich ja nur den Impfablauf ansehen. Ausführliche Durchsprache der Nebenwirkungen, Anamnesebogen, Beratung. Danach die tatsächliche Impfung und dann min. 30 min Beobachtung.

So, jetzt sind die Praxen doch sicher auch dazu angehalten, in den Wartezimmern so wenig wie möglich Leute gleichzeitig zu beherbergen. Die Hausärzte, bei denen ich bisher so war hatten Wartezimmergrößen zwischen 8 und 20 Sitzplätze.
Wenn ich dann daran denke, dass neben den Impfungen das tägliche „Geschäft“ auch weiterlaufen muss, dann ist das doch mMn auch wieder ein Platzproblem. Dazu müssen dann die Behandlungsräume genutzt werden und die Ärzte sind (vermutlich) durch die ausführliche Besprechung länger pro Patient gebunden.

Jetzt wird man wohl abwägen müssen zwischen „wieviele Impfungen wollen wir täglich durchführen?“ und „wielang sollen Patienten mit anderen Problemen dadurch länger auf einen Termin warten?“.

Zum Thema Impfzentrum: Meine beiden Großeltern waren bereits 2x dort für ihre Impfungen und waren durchweg positiv überrascht. Es gab kaum Wartezeit, klare Beschreibungen der Vorgänge (Wo geht man rein, wo ist Anmeldung etc.) und ein zügiger aber ruhiger Ablauf.
Ich persönlich halte auch die Impfzentren für wichtig – in Kombination mit möglichen Impfungen bei Hausärzten können wir alle nur gewinnen. Jede Impfung, die verabreicht wurde, hilft dabei, diese Pandemie einzuschränken und beherrschbarer zu machen.
Selbst wenn wir durch die Hausärzte ggf. nur 10 oder 20% (fiktiv) mehr Impfungen pro Monat durchführen können wäre es das durchaus wert. Man muss aber auch verstehen, dass die Hausärzte das nicht allein reißen können und die sich auch ein Stück weit dagegen wehren, die Aufgabe allein zugeschoben zu bekommen. Die können nunmal ihren Betrieb nicht von heut auf morgen auf 80% Corona-Impfungen umbauen.
 
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.DeluXer schrieb:
Das Verabreichen von Impfstoffen ist der Daily-Business. Was soll daran ineffizent sein?
Gestern kam bei Panorama? Eine Bericht zu zwei Hausärzten die schon impfen.

1. Hat vom Gesundheitsamt eine Mitarbeiterin gestellt bekommen, die die Daten digital erfasst, ans rki meldet etc. Die sind nicht so begeistert und wissen nicht wie sie das in Kürze allein schaffen sollen. Vor allem hat die Mitarbeiterin von Gesundheitsamt ein spezielles Programm dafür. Ob der Arzt das bekommt ist unklar. Und selbst wenn meinte die Mitarbeiterin die es jetzt macht, müsse man schon ziemlich aufpassen was man macht, damit es zu keinen Fehlern in den Datensätzen kommt.... und jetzt stell dir das mal im normalen Betrieb vor wenn das Telefon klingelt etc

2. Sehen aktuell keine größeren Probleme und finden es läuft. Jetzt kommt aber das ABER. Die machen aktuell ne Zettelwirtschaft, sammeln das und schicken es dann an die Bundeswehr zur Datenerfassung! Sie hätten aber Sorgen, wie das laufen soll, wenn die Bundeswehr das nicht mehr macht, weil sie keine Ahnung haben wie sie das stemmen sollen im normalen Betrieb...

Ja super geile Aussichten auf massenweise Impfungen beim Hausarzt...

Da ist mir Fließband mit kleinteilige Arbeitsteilung im Impfzentrum echt lieber
Scrypton schrieb:
Weil hier menschenverachtendes Querdenker-Gerede keinen Platz hat?

Corona als "Chance" gegen den demografischen Wandel zu sehen... also echt - besser erst denken, dann posten.
Es verbessert die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Man kann sich also an sich erlauben länger und härter zu schließen, da man mehr Hilfen finanziert bekommt.

Eine Medaille hat immer zwei Seiten.

Die Frage ist, inwieweit man das mit den eigenen Werten in Einklang bringen kann. Und da könne. Die Ergebnisse selbst in der westliche. Welt sehr weit auseinander liegen. Ich sage nur Abtreibung nach Vergewaltigung...

Oder schau dir an was in GB mit den Kinderhäusern mitn unehelichen Kindern war....

Dinge tot schweigen und nicht offen darüber reden bringt nur Elend.

Wir vermeiden aber wie gesagt solche Diskussionen auf allen erdenklichen Ebenen quer durch alle Lebensbereiche....

Ich denke einfach laufen lassen wäre keine Option gewesen, aber man hätte durchaus zur Disposition stellen müssen ernsthaft zu riskieren in die Triage zu gehen gehen und dann zu sagen die Alten mit Corona lassen wir im Zweifel sterben, weil es Gedsamtgesellschaftlich am wenigsten Schaden hätte.

Das wäre durchaus eine Option gewesen, über die die Gesellschaft hätte reden müssen. Aber natürlich informiert und mit allen harten Fakten.

Ich selbst hoffe, dass die Gesellschaft sich dagegen entschieden hätte. Aber dann hätte Sie das bewusst gemacht und wäre dann hoffentlich auch konsequenter hinter der Entscheidung gestanden. So ist doch aber mal wieder alles Alternativlos... und das ist halt eine Lüge. Es gibt IMMER Alternativen. Die sind aber halt nur oft nicht Mehrheitsfähig. Aber das weiß man an sich erst nach der Diskussion.

Wie gesagt, ich denke das wäre insgesamt keine gute Iption gewesen da es immer bessere Optionen gab, aber das ist meine Bescheidene Sichtweise. Die Gesellschaft kann das anders sehen.

Deswegen ist man aber sicherlich kein Querdenker....

BtT mal eine Zahl bezüglich LongCovid bei Kindern

+++ 09:59 Lauterbach warnt vor Long-Covid bei Kindern +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor den Folgen einer Coronavirus-Infektion auch für Kinder. Long-Covid betreffe sehr viele Genesene - "geschätzt bis 10 Prozent, die weder Lungenentzündung noch schwere Luftnot hatten, ohne Krankenhaus", twittert er. "Das wird in [den] nächsten Wochen sehr viele Eltern treffen." Damit nimmt der Epidemiologe Bezug auf die seit den Schul- und Kitaöffnungen steigenden Infektionszahlen vor allem bei jüngeren Kindern. Gegen neurologische Spätfolgen der Erkrankung gebe es bisher keine Behandlung. "Selbst ein lebenslanger Verlauf bei diesen jungen Menschen können wir, wie bei anderen postviralen Syndromen, nicht ausschließen. Der menschliche Preis, auch für die Familien, ist riesig. Davor müssen wir warnen."

Wenn die 10% stimmen sollten dann aber Healleluja... die bisherigen Öffnungen/Lockerungen wären total unverantwortlich!

Das könnte uns noch viel schwerer auf die Füße fallen als alle bisherigen Toten....

Wenn ihr nicht wisst warum, solltet ihr euch die Augenzeugenberichte über die Kriegsversehrten aus den beiden WW anschauen und was das aus einer Gesellschaft gemacht hat.

10% das wäre ein abartig hohe Quote. Selbst wenn es nur Dinge wie nicht riechen können oder schnelle Erschöpfung sind, wäre das für die Gesellschaft in der Menge eine echte Belastung auf Jahrzehnte!
 
Nun kam ja dann gleich wieder die Kehrtwende im Falle der zusätzlichen Ruhetage und wir sind wieder beim Thema, Corona kann man wohl nur in seiner Freizeit bekommen. Arbeiten soll schließlich jeder weiter gehen.
Man würde ja lachen, wenn das nicht so peinlich traurig wäre.
Ich bezweifle auch stark, dass die Arbeitgeber vor Ostern vermehrt die Angestellten ins Home Office schicken.
 
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Skysnake schrieb:
Die machen dann also etwas, in das sie sich erstmal einarbeiten müssen.
Eine Spritze setzen werden sie wohl noch hinbekommen oder was meinst du?

Bei mir im Umkreis gibt es 2 große Impfzentren. Ich hatte mit 2 älteren Damen über ihre Erfahrungen gesprochen. Beide waren sehr zufrieden. Wurden morgens von einem Taxi abgeholt und auch wieder nachhause gefahren. Einfache Strecke jeweils ca. 30 km. Das Impfen selbst hat mit allem drum und dran ca. 30 Minuten gedauert. Der Papierkram war dabei am zeitintensivsten.

Nebenwirkungen hatten beide keine 👍

p.s.: BUNDESKANZLERIN KIPPT DIE OSTER-BESCHLÜSSE„Trage dafür die volle Verantwortung. Es war mein Fehler!“
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
Ja was denkst du denn wie das dann ablaufen soll? Natürlich ist dann dauerimpfen angesagt oder wie soll ein Hausarzt das in absehbarer Zeit sonst schaffen? Ich kenne keine Zahlen, aber wenn ein Hausarzt eine Impfung am Tag macht normal wäre das wohl schon viel und da gehört kein Wust an Bürokratie dahinter dazu.
Jetzt frage ich einmal Dich, meinst Du das im Ernst?

Kein Hausarzt wird zu irgendwas gezwungen oder hat ein COVID19-Impf-Soll zu erfüllen!

Eine Impfung am Tag?
Was ist das denn für eine lächerliche Prognose von Dir?

Davon abgesehen werden auch die Hausärzte nicht mit Impfstoff überschüttet werden. Die werden den wohl eher in sehr kleinen Tranchen geliefert bekommen, so dass von den teilnehmenden Hausärzten 9 von 10 noch lange sagen werden, wir könnten mehr verimpfen, wenn wir denn Impfstoff hätten!

Bis auf den überflüssigen Papierkram ist das doch alles das Gleiche wie bei der Grippeschutzimpfung oder Tetanus-Schutzimpfung oder FSME-Schutzimpfung oder der Masern-Schutzimpfung oder der xy-Schutzimpfung. Die Hausärzte sind doch richtige Impf-Profis!
Nur wer von denen will, darf überhaupt mitmachen und dann kann das jeder Hausarzt auch noch selber steuern, wie viel personelle Kapazität er dafür entbehren kann.

Am Anfang werden vielerorts noch Zettel an den Praxen außen hängen: Wir impfen aktuell noch nicht!,
weil ansonsten Jedermann zur Praxis-Anmeldung herein kommt, um gerne geimpft zu werden oder wenigstens seine Daten/Bereitschaft zu hinterlassen.
 
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Mustis schrieb:
Ja was denkst du denn wie das dann ablaufen soll? Natürlich ist dann dauerimpfen angesagt oder wie soll ein Hausarzt das in absehbarer Zeit sonst schaffen?
Ja wenn du das sagst, dass es darauf hinauslaufen wird, ist doch alles tutti. Ich denke wir sollten hier pragmatisch sein und einfach mal machen. Gute Vorausplanung ist da ein Muss. Und schon heute bekommen es doch die Hausärzte denke ich gut hin sich zu organisieren. Keiner verlangt unmenschliches, niemand sagt, dass Hausärzte alles schultern sollen, sondern man will das Impfen breiter verfügbar machen und nicht nur auf Zentren verlegen. Das hat gute Gründe. Dass es am Ende sicherlich knirschen wird und nicht alle zufrieden sind, ist leider nach heutigem Stand klar.
Dennoch halte ich nichts davon in der jetzigen Situation sowas noch breit auszudiskutieren. Wir kennen die Planungen nicht und hoffen wir mal, dass überhaupt genug Impfstoff geliefert wird, damit es endlich mal voran geht.
 
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