Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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getexact schrieb:
....Aber sowas wie "geht" nicht sollte in so einer Situation nicht vorkommen.....
Ich glaube bei den Meisten geht es nicht um es geht nicht sondern "Ich möchte nicht""Oder ich will noch mehr Geld"
Man kann aus jeder simplen Sache einen Aufstand machen, und gerade in Deutschland mit der sinnlosen Bürokratie wo ein ganzes Land lähmt ganz schlimm..

Dann lasst man die Sanitätsbattalione aufmaschieren dann wird man hald von der BW geimpft würde sehr leicht gehen(Impfstoff vorausgesetzt) wenn man den nur will, aber man kann sich auch wieder hinter Verordnungen und sinnbefreiten Regeln verstecken, wenn die Pandemie so schlimm ist wie immer getan wird, dann muss man auch so handeln und das schnell durchziehen ohne auf alle Feinheiten zu achten die zu normalen Zeiten nötig sind...
 
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Lt. KBV gibt es 55.000 Hausärzte in Deutschland. Wenn es jeder schafft pro Woche knapp 20 Patienten zu impfen wäre das pro Woche eine Million. Und das müsste mit einem entsprechenden Konzept durchaus machbar sein. Die eine Woche mal ein bisserl mehr, die andere ein bisserl weniger. Und das wäre sicher eine gute Ergänzung zu den Impfzentren. Und ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass ein Hausarzt den einen oder anderen Skeptiker zur Impfung motivieren kann, wie kein anderer. Denn zum eigenen Hausarzt haben die Leute dann ja oft doch nochmal mehr Vertrauen als zu irgendwelchen Fachleuten/ Ärzten im Fernsehen oder irgendwelchen (teils arg versagenden) Politikern.
Und von daher ist jeder Tag, den wir die Hausärzte nicht mit ins Boot holen ein verlorener Tag.

@deekey777 : Ich kann Tomi nur beipflichten. Ohne Dokumentation bekommt der Arzt nicht einen einzigen Cent. Und weiter muss er aber auch Rechenschaft über den Verbleib der Impfdosen ablegen. Die Daten dazu müssen weitergegeben werden.

Was mich immer noch sehr verärgert ist die Kurzsichtigkeit bei der Impfstoffverteilung. Während man in allen Medien erfährt, wie wenig Impfstoff die EU im Vergleich zu Israel, USA uind GB bekommt und man sich darüber echauffiert, bekommt man nur sehr wenig bis gar nix mit, wie es denn um die weltweite Versorgung aussieht.
Glaubt wirklich irgendwer, dass wir Ruhe haben, wenn WIR geimpft sind? Man hätte AZ, Biontec/ Pfizer und Moderna Hunderte Milliarden in den Rachen schieben müssen und sie zur Offenlegung der Zusammensetzung zwingen müssen. Damit jeder das Zeug herstellen kann. Alles andere fällt uns über kurz oder lang fürchterlich auf die Füße.
 
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Scrypton schrieb:
Du willst halt einfach nicht verstehen, dass es nicht um "Entweder/Oder" geht sondern um die Kombination.
Selbstverständlich sollen die Hausärzte hierbei ebenfalls Impfen; sie sprechen sich ja mehrheitlich auch dafür aus.
ICH versteh schon das es nicht entweder oder gibt, aber les dir nochmal durch was propagiert wird. Wenn nur die Hausärzte impfen dann wären alle Probleme gelöst auf magische Weise gelöst. Am Besten die Impfzentren dicht machen...

Und das ist halt totaler Bullshit. Die Hausärzte können gerne mit impfen. Das finde ich unterm Strich sogar als sehr wichtig an, weil man damit auch Leute mit nimmt die sonst durchs Raster fallen. Aber ob z.b. Biontech da die richtige Wahl ist? Hmmm keine Ahnung, da habe ich so meine Zweifel. Wichtig ist aber das 1. Die Versorgung mit Impfstoff verbessert wird und 2. Die Impfzentren einfach das durchpressen was sie können so lange es Leute gibt die sich impfen lassen wollen. Denn wo geimpft wird es dich egal, so lange überhaupt geimpft wird.

Ich bin daher auch voll dafür, dass das 24/7 Impfangebot der Bundeswehr angenommen wird sobald so viel Impfstoff da ist, das man den so schneller durch bekommt.

Scrypton schrieb:
Kannst du natürlich alles weiter ignorieren.

Japp; Rentner an die Wand vor ein Schießkommando zu stellen würde die "volkswirtschaftliche Gesamtrechnung" auch verbessern - das ist aber halt kein Grund, das auch zu tun.
Somit... nein: Corona ist dahingehend keine "Chance".

Der Staat ist verpflichtet, auch die alten Menschen weitestgehend zu schützen.
Also von Erschießungskommando zu reden ist ziemlich zynisch. Das geht in die Richtung Euthanasie. Also etwas wo jemand anders aktiv über die Beendigung eines Lebens entscheidet.

Bei der von mir aufgeworfenen Kontroverse wäre dagegen der Tod von Menschen nur die Folge vom freiwilligen Verhalten der Leute, bei der keine Entscheidung für das einzelne Individuum getroffen wird, sondern sich nur durch rein statistische Gegebenheiten ergibt. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

Damit bewegt man sich zu einem gewissen Grad dann aber im Bereich wo sich auch der Konsum von Alkohol oder sonstigen Drogen bewegt. Wobei Alkohol eher schlecht ist, da darunter überwiegend die Trinker leiden. Rauchen ist besser, weil man da durch sein Verhalten andere Schädigt und gefährdet. Das ist ja auch etwas was sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Schau dir mal alte TV Shows an. Oder Restaurants. Da wurde geraucht und gesoffen... heute unvorstellbar und das ist richtig ich will nicht wissen wieviele am Ende an Lungenkrebs gestorben sind weil sie so arbeiten mussten.

Das war aber ganz ganz lange sozial total akzeptiert. Oder der Sicherheitsgurt. Bei 50 Jahre Sendung mit der Maus wurde gezeigt wie man früher mal über den Gurt dachte. Also Kinder nach hinten ohne Gurt, damit der Sitz das Kind auffängt... WTF und so kannst du tausende Beispiele finden, wo sich die Ansichten extrem gewandelt haben.

Ich habe den Eindruck, dass das allgemein besser geworden ist, aber auch heute gibt es noch extrem viele Dinge die meiner Meinung nach fragwürdig sind. Und wenn man in die USA oder so manche katholisch geprägte Länder schaut wie dort mit Frauen umgegangen wird bezüglich Abtreibung etc, dann sieht man auch, dass das kein natürlicher Vorgang ist der immer nur in eine Richtung zeigt. Nein die Werte einer Gesellschaft muss man immer aufs neue erarbeiten.
Scrypton schrieb:
Du denkst offensichtlich gar nicht - anders kann man diesen menschenverachtenden Käse nicht erklären:Nein, hätte man nicht aus Gründen, die du vermutlich weder kennst noch verstehst.
Na ich kann viel verstehen, aber ich bin der Auffassung, das man in einer Demokratie einer Gesellschaft zugestehen muss die objektiv falsche Entscheidungen zu treffen. Denn nur damit lässt sich der Kern der Demokratie auf Dauer erhalten. Und ja das trifft auch Leute, aber auf Dauer sterbe weniger Leute, wenn man der Bevölkerung auch zugesteht Fehler zu machen, wenn dadurch etwas gelernt wird. Ansonsten füttert man nämlich Leute die man heute als Querdenker bezeichnet. Dieses Gedankengut ist wie ein Geschwür das sich verbreitet.

Ich sehe da leider keine Chance, wie man die Leute vor sich selbst immer schützen will. Die Leute sind einfach dumm und einfältig im Schnitt.

Und ja, der Staat sollte immer versuchen für seine Bürger zu sorgen. Da finde ich die soziale Marktwirtschaft sehr sehr sehr viel besser als das was man in den USA sieht wo viele Leute leiden oder (früher) sterben weil sie sich keine Krankenversicherung leisten können. Aber jetzt halte dich fest. Ein signifikanter Teil der Bürger will es gar nicht anders....

Auf der andern Seite sieht man aber auch an den Liquidatoren in Tschernobyl (bedingt freiwillig) und Fukushima aber auch, dass der Mensch ein altruistischen Wesen hat.

Und jetzt halte dich nochmals fest. Es gibt durchaus auch alte die sagen, dass sie sich lieber dem Risiko des Todes aussetzen, als ihre ganzen Sozialkontakte auf zu geben oder die Wirtschaft und damit die Zukunft ihrer Kinder und Enkel zu zerschlagen.

Weißt du "der Staat muss für seine Bürger sorgen"tm hört sich erstmal toll an und kann wie "ein Menschenleben kann man nicht mit Geld aufwiegen"tm auch als Totschlagargument verwendet werden. Das funktioniert in einer realen Welt aber nicht! Du kommst auch in guten Zeiten immer wieder in die Situation in der das nicht funktioniert. Allerdings betrifft es dann nur wenige und wird vor der Öffentlichkeit verdeckt auf den unteren Ebenen vollzogen. Z.b. die Lebensrettende Behandlung abgewiesen, die zufällig teuer wäre wie sau, weil sie noch in der Studienphase ist...

In schlechten Zeiten wie jetzt wird es halt nur sichtbar für alle. Aber es ist KEIN neues Problem.

Und die obigen beiden verblendeten Sichtweisen führen auch zu Leid. Diese sind nämlich auch dafür verantwortlich dass die Sterbehilfe in Deutschland nicht möglich ist. Und stell dir mal vor es gibt Leute für die ihr leben wegen Schmerzen einfach nicht mehr übertragbar ist... und natürlich gibt es auch da wieder Gefahren zu Bedenken, aber diese absoluten Haltungen sind einfach bullshit...

Wie gesagt, Ansichten von Gesellschaften ändern sich und das muss man auch zulassen. Früher waren Afrikaner keine Menschen, daher war Sklaverei auch nicht schlimm. Früher hatten Frauen keine Rechte, früher wurde Homosexualität bestraft, früher war Abtreibung eine Todsünde usw usf.

Die meisten Punkte werden 99.999% der Leute gleich sehen, aber z.b. bei der Abtreibung ist das aber nicht so. Wer will sich jetzt hier anmaßen eine absolute Entscheidung zu fällen?

Und als kleines tagesaktuelles Beispiel.

Die katholische Kirche hat abgelehnt auf Präsenzgottesdienste zu verzichten an Ostern weil das ja gar nicht geht. Realistisch betrachtet werden dadurch sicher Leite sterben. Wie bringst du das bitte mit deinem absoluten Anspruch in Einklang???
Scrypton schrieb:
Gesetze und Vorschriften erlauben es schlichtweg nicht, ein Menschenleben ökonomisch zu bewerten.
Dann schau mal bitte in den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Da wird das täglich/jährliche gemacht. Frag z.b. mal deine Frau/Freundin, was sich in den letzten paar Jahren bei der Vorsorge getan hat. Du wirst erstaunt sein... und rate mal was der Hintergrund ist. ich gebe mal einen Tip. GELD

Sorry, aber du gehst da in diesem Punkt nach "ich male mir Die Welt wie sie mir gefällt" vor. Das funktioniert aber nicht.

Offen anzusprechen, das eben nicht alles alternativlos ist und eben die Gesellschaft einen Disput führen muss an dessen Ende man eine Entscheidung steht, ist sicher nichts was mich zum "Querdenker"macht. Nein ganz im Gegenteil die wissenschaftlich untermauerten Fakten müssen immer auf den Tisch. Und gewisse Grundsätze muss man aber auch als unumstößlich festhalten. Wie z.b. die Würde des Menschen ist Unantastbar. Oder alle sind vor dem Gesetz gleich.

Wenn man sich aber z.b. Altenheime anschaut, dann kann man schon Zweifel daran äußern, das uns als Gesellschaft die Würde des Menschen unantastbar ist...
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


In der Medizin wird nichts undokumentiert gemacht, was nicht dokumentiert ist gilt als nicht gemacht, Ansage vom QM Management Ende.


...

Grüße Tomi
Ich wiß nicht, wann diese PK war (dabei waren Spahn, Wieler und eine Vertreterin der Hausärzte). Und genau die Dame hat schon mehr als klar gesagt, dass die Dokumentationspflicht für Hausärzte deutlich gesenkt werden muss.

Es ist doch wie bei einer OP: Der Patient muss über die Risiken aufgeklärt werden, er muss in den Eingriff einwilligen und diese Einwilligung muss beweissicher dokumentiert werden. Hier kommt noch hinzu, dass die Impfung an das RKI übermittelt werden muss, also zig Unterlagen müssen durchgelesen werden und unterschrieben. Nur habe ich den Eindruck, dass die Hausärzte den Aufwand minimieren wollen.

Bei meiner Grippeimpfung habe ich nichts unterschrieben, bin nicht aufgeklärt worden, was die Nebenwirkungen angeht. Da ist mir riesige Tür geöffnet worden und der Hausarzt wird beweisen müssen, dass er mich aufgeklärt hat, um sich zu entlasten.

Daher meinte Lauterbach, dass kein klardenkender Hausarzt auf die Idee kommt, bei Impfungen mit AZ die Dokumentationspflicht zu vernachlässigen, wenn Sinusvenenthrombose als Nebenwirkung möglich ist.

@9pinking Eine Hausarztpraxis ist nunmal Massengeschäft. Und die Corona-Impfungen sind eine weitere Einnahmequelle. Da kann mir doch keiner erzählen, dass hier kein finanzielles Interesse gegeben ist.
 
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Hagen_67 schrieb:
Man hätte AZ, Biontec/ Pfizer und Moderna Hunderte Milliarden in den Rachen schieben müssen und sie zur Offenlegung der Zusammensetzung zwingen müssen. Damit jeder das Zeug herstellen kann. Alles andere fällt uns über kurz oder lang fürchterlich auf die Füße.
Natürlich, genau solche Forderungen (wie Patentausetzung) gab und gibt es aus plausiblen und naheliegenden Gründen. Nur leider verweigern u.a. die Bundesregierung und EU sich schon länger vehement.
Eine Auswahl an Meldungen dazu:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121487/Appelle-fuer-Patentaussetzung-bei-Impfstoffen
https://www.rnd.de/wirtschaft/zoff-...ona-impfstoff-T2O3JO7JDVHXLCR7TJDEBA7UJ4.html
https://www.zeit.de/wirtschaft/2021...atentschutz-aufhebung-welthandelsorganisation

Kann man nix machen. Patentschutz ist scheinbar wichtiger als Pandemie-Bekämpfung.
 
Hatte vorhin im Radio gehört, dass der Chef der deutschen Krankenhaus Gesellschaft bzw. deren Vorsitzender Spahn widerspricht was die Belegung von Krankenhäusern und Intensivbetten angeht und er aktuell keine Probleme sieht, insbesondere dann nicht, wenn das impftempo angezogen wird.

In Berlin liegen mehr als eine halbe Millionen AZ Dosen ungenutzt herum, weil die Leute nicht zum impfen gehen.
Da platzt mir die hutschnur
 
Mal als Nebeninfo, weil das kaum berichtet wird:

Die Zustimmung Deutschlands zum milliardenschweren Corona-Wiederaufbaufonds der EU wurde jetzt von Karlsruhe untersagt: https://www.tichyseinblick.de/daili...t-das-ja-des-bundestags-zur-eu-schuldenunion/

Wenigstens da scheint es noch Menschen zu geben, die normal denken und sich nicht so leicht ablenken lassen. Ich bin auf die Begründung gespannt und auf die Reaktion der SPD, Grünen und CDU 😁
 
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Hallo

Skysnake schrieb:
Naja, die tagesaktuelle(?) Dokumentation ans RKI ist jetzt nicht der Normalfall und auch Biontech ist jetzt kein normaler Impfstoff bei der Handhabung.
Wieso ist die Dokumentation nicht der Normalfall ? Corona ist doch nicht die erste/einzige meldepflichtige Krankheit.
Ja, Biontech ist für Hausärzte nicht einfach in der Handhabung, deswegen sollten die auch eher AstraZeneca nehmen.

Die Hausärzte sollen 20 Impfdosen pro Woche bekommen, das sind 4 Impfungen am Tag und kein Fließbandimpfen: https://www1.wdr.de/nachrichten/hausaerzte-impfen-impfgipfel-merkel-100.html
Bei uns im Krankenhaus schafft eine Ärztin mit einer Arzthelferin gemütlich 5 Impfungen in 30 Minuten (inkl. Dokumentation/Übermittlung) und ich sehe beide mehrmals täglich in der Raucherecke.

deekey777 schrieb:
Ich wiß nicht, wann diese PK war (dabei waren Spahn, Wieler und eine Vertreterin der Hausärzte). Und genau die Dame hat schon mehr als klar gesagt, dass die Dokumentationspflicht für Hausärzte deutlich gesenkt werden muss.
Deutlich senken ist etwas anderes als...

deekey777 schrieb:
Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Hausärzte mitverdienen wollen - am Besten ohne jegliche Dokumentationspflicht.
...ohne jegliche Dokumentationspflicht.

Dieses Geheule im Vorfeld ist die ganz normale "Ich verdiene nicht genug und muss einen meiner Porsche verkaufen" Show der Ärzte um eine höhere Vergütung raus zu schlagen, einfach ignorieren.

deekey777 schrieb:
Es ist doch wie bei einer OP: Der Patient muss über die Risiken aufgeklärt werden, er muss in den Eingriff einwilligen und diese Einwilligung muss beweissicher dokumentiert werden.
Richtig, Ärzte müssen Patienten immer über mögliche Risiken aufklären, sich die Einwilligung unterschreiben lassen und immer alles dokumentieren, was soll jetzt das Geheule bei Corona ?
Es gibt nur einen Fall wo ein Arzt einen Patienten nicht über mögliche Risiken auklären muss und keine Einwilligung benötigt, das sind bewußtlose (Notfall) Patienten, dokumentieren bleibt.

deekey777 schrieb:
Hier kommt noch hinzu, dass die Impfung an das RKI übermittelt werden muss, also zig Unterlagen müssen durchgelesen werden und unterschrieben.
Es müssen nicht zig Unterlagen durchgelesen und unterschrieben werden, es sind genau so viele Unterlagen wie bei jeder anderen Impfung auch.
Es ist ein Blatt mit den Nebenwirkungen und zwei Blätter für die Patientenbefragung inkl. Einverständniserklärung, es gibt keinen Unterschied zu anderen Impfungen.
Die Meldung ans RKI kann man automatisch über die Praxissoftware machen (falls angebunden) oder per E-Mail oder als Fax, das benötigt bei Fax/E-Mail nur ein paar Minuten.
Es ist in der Medizin normal das 1/3 des Tages für Dokumentation/Administration drauf geht, das war noch nie anders und ist nicht erst seit Corona so geworden.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wieso ist die Dokumentation nicht der Normalfall ? Corona ist doch nicht die erste/einzige meldepflichtige Krankheit.
Ja, Biontech ist für Hausärzte nicht einfach in der Handhabung, deswegen sollten die auch eher AstraZeneca nehmen.

Die Hausärzte sollen 20 Impfdosen pro Woche bekommen, das sind 4 Impfungen am Tag und kein Fließbandimpfen: https://www1.wdr.de/nachrichten/hausaerzte-impfen-impfgipfel-merkel-100.html
Bei uns im Krankenhaus schafft eine Ärztin mit einer Arzthelferin gemütlich 5 Impfungen in 30 Minuten (inkl. Dokumentation/Übermittlung) und ich sehe beide mehrmals täglich in der Raucherecke.
Ja, ne Handvoll Impfungen werden Sie wohl am Tag schaffen. Das halte ich auch für realistisch. Wobei das auf Dauer durchaus auch Auswirkungen haben könnte auf die Auslastung. Ich könnte mir daher schon vorstellen das es gerade in den dünn besiedelten Gebieten wo es teils eh schon eine Unterversorgung gibt, dann auch nicht mit den Impfungen klappt.

Wie gesagt, ihren Beitrag können sie Beitragen, aber sich allein auf diese zu Verlassen und die Impfzentren zu schließen wäre aus meiner Sicht dumm. Das kann man machen, wenn Impfstoff ausreichend vorhanden ist und die trotzdem nichts zu tun haben.

Tomislav2007 schrieb:
s müssen nicht zig Unterlagen durchgelesen und unterschrieben werden, es sind genau so viele Unterlagen wie bei jeder anderen Impfung auch.
Es ist ein Blatt mit den Nebenwirkungen und zwei Blätter für die Patientenbefragung inkl. Einverständniserklärung, es gibt keinen Unterschied zu anderen Impfungen.
Die Meldung ans RKI kann man elektronisch über die Praxissoftware machen (falls angebunden) oder per E-Mail oder als Fax, das benötigt bei Fax/E-Mail nur ein paar Minuten.
Es ist in der Medizin normal das 1/3 des Tages für Dokumentation/Administration drauf geht, das war noch nie anders und ist nicht erst seit Corona so
Als Außenstehender ist das schwer zu beurteilen. Da ist man vollkommen auf die Berichte in den Medien angewiesen. Aber ja, mir kam das auch teilweise wie Gejammer vor. Ärzte haben da mit dem Marburger Bund ja durchaus ein gekonntes Sprachrohr...

Beurteilen will und kann ich das aber objektiv nicht. In dem Bereich ist für nicht vieles nicht nachvollziehbar...

Genau wie die Sache mit der Standardsoftware bei den Gesundheitsämtern die dann aber nicht eingesetzt wird von gewissen Ämtern. Warum auch immer....
 
Hallo

Skysnake schrieb:
Ja, ne Handvoll Impfungen werden Sie wohl am Tag schaffen. Das halte ich auch für realistisch.
Wie kommst du darauf das die nur eine Handvoll Impfungen schaffen ? Hausärzte alleine schaffen jedes Jahr im Herbst/Winter ca. 15 Millionen Grippeimpfungen und noch Masern-/Reiseimpfungen.
Durch die Hygienemaßnahmen fällt Grippe weg und die Kapazitäten können Hausärzte für Corona Impfungen nutzen, wenn die dafür ca. 15 Millionen Corona Impfungen machen kommen wir weiter.

Skysnake schrieb:
Wie gesagt, ihren Beitrag können sie Beitragen, aber sich allein auf diese zu Verlassen und die Impfzentren zu schließen wäre aus meiner Sicht dumm
Wieso wiederholst du das ? Es gibt niemanden der Impfzentren schliessen will, die Hausärzte sollen die Impfzentren lediglich unterstützen.
Es gibt keinen Grund wieso man die Hausärzte nicht dazunehmen sollte, vor allem jetzt nicht wo es wegen der Hygienemaßnahmen kaum Grippefälle/Grippeimpfungen gibt.
Die Hausärzte jammern ganz doll wegen dem angeblichen Aufwand bei Corona Impfungen, wann fangen die an zu jammern das die Verdienstausfall haben weil Grippeimpfungen ausfallen ?

Skysnake schrieb:
Genau wie die Sache mit der Standardsoftware bei den Gesundheitsämtern die dann aber nicht eingesetzt wird von gewissen Ämtern. Warum auch immer....
Es dauert halt seine Zeit bis alle Ärzte/Labore und Gesundheitsämter die Software installiert haben und an die Schnittstelle angebunden sind, das geht nicht von heute auf morgen.
Wir nutzen im Krankenhaus z.B. DEMIS und das funktioniert hervorragend und unkompliziert, damit übermitteln wir komplett automatisch ans RKI und Gesundheitsamt Düsseldorf:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/DEMIS/DEMIS_node.html
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/DEMIS/FAQ-Liste.html
https://www.healthcare-computing.de/was-ist-demis-a-984705/
https://www.aerztezeitung.de/Kooperationen/Rollout-des-Meldesystem-DEMIS-laeuft-411483.html

Skysnake schrieb:
Als Außenstehender ist das schwer zu beurteilen.
Skysnake schrieb:
Beurteilen will und kann ich das aber objektiv nicht. In dem Bereich ist für nicht vieles nicht nachvollziehbar...
Dann hör doch besser auf damit es zu beurteilen.

Grüße Tomi
 
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Wenn man zum jetzigen Zeitpunkt immer noch darüber diskutiert ob und wie Hausärzte mitimpfen sollen, dann kann die Lage nicht so schlimm sein. Ironie off.

Der Zeitpunkt ab dem genügend Impfstoff für die Impfzentren und die Hausärzte zur Verfügung steht, konnte man sich doch schon seit vielen Monaten vorstellen.

Das man es nicht geschafft hat die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass:

  • Haus- und Kinderärzte mitimpfen (und zwar so viel wie geht)
  • Für die Dokumentation und Aufklärung eine DINA4-Seite mit einer Unterschrift der zu impfenden Person genügt

ist bezeichnend für die inkonsequente Priorisierung in dieser Pandemie.

Datenschutz? Haftungsrisiken? Kosten?...

Es fehlen nur noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die Entsorgung der leeren Impfstoffampullen und der Denkmalschutz beim Einrichten von Impfstationen.
 
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Bis jetzt und wohl auch in den nächsten Wochen/Monaten ist es doch an sich egal ob die Hausärzte 10 am Tag oder gar keine Impfungen machen würden. Das würde halt einfach bei den Impfzentren wegfallen, da die Menge des Impfstoffs der begrenzende Faktor ist.

Meine Mutter dürfte sich impfen lassen, aber die Terminvergabe ist gestoppt weil es keinen Impfstoff für zusätzliche Termine gibt. Und das wäre egal wo geimpft wird genau gleich...
 
Mir ging es darum, dass man vorbereitet ist, wenn die Kisten auf einmal dastehen und nicht dann mit einer Klein-Klein-Diskussion bzgl. der Prozesse (wer, wie, wo, was) beginnt. Die müssten m. E. längst in der Schublade liegen und ab dem Zeitpunkt der großen Lieferungen vom ersten Tag an laufen.
 
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Naja, soweit ich das verstanden habe sollen die Hausärzte ja ab April Impfen. Die werden also Wochen oder gar Monate Zeit haben die Abläufe zu üben, bevor der Impfstoff nicht mehr der limitierende Faktor ist.

Also die Impfkapazitäten sind denke ich wirklich das kleinste Problem das man binnen Tagen ausbauen kann wenn nötig.

Gerade gelesen. Da wird man sprachlos oder?
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der SPD nannte als Grund für die Durchstecherei, dass sich die Politiker am Bildschirm beraten müssten. "Vor Corona saßen wir bei einer Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin in einem Raum, ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da ist selten was nach außen gedrungen. Heute tagen wir virtuell und wissen gar nicht ganz genau, wer dabei ist und mithört".

Also ich muss im Honeoffice auch vertrauliche Gespräche führen und gehe mal davon aus, dass das such klappt so lange keine Industriespionage betrieben wird.

Da sollten es doch unsere Bundes und Landesregierungen schaffen. Die haben doch eigentlich alle abhörsichere Konferenzräume und sollten auch an das Bundesnetz angeschlossen sein.

Aber hey sichere end zu end Verschlüsselung muss ja verhindert der werden...
 
Skysnake schrieb:
ICH versteh schon das es nicht entweder oder gibt, aber les dir nochmal durch was propagiert wird. Wenn nur die Hausärzte impfen dann wären alle Probleme gelöst auf magische Weise gelöst.
Fantasier doch nicht so herum; das wird überhaupt nicht propagiert, weder hier noch in den Medien. Womit sich dein ganzes, vollumfängliches künstliches echauffieren, das nun weiter folgt selbst erledigt.

Andernfalls: Wer/wo propagiert das denn, dass nur(!) Hausärzte impfen sollten?
Zitat? Link?

Skysnake schrieb:
Also von Erschießungskommando zu reden ist ziemlich zynisch. Das geht in die Richtung Euthanasie. Also etwas wo jemand anders aktiv über die Beendigung eines Lebens entscheidet.
Diese aktive Entscheidung findet auch dann statt, wenn man alten Menschen bewusst nicht hilft - sie also bewusst und entschieden sterben lässt - um statt dessen junge Menschen zu behandeln. Allen voran ja dann, wenn man diese Situation, die das dann in dem Maße erforderlich macht, bewusst und entschieden entstehen lässt; was du ja letztlich gefordert hast.

Darum bin ich doch ganz froh, dass bei uns Menschen wie du nichts zu entscheiden haben - wir haben diese Maßnahmen, um es eben nicht so weit kommen zu lassen.

Skysnake schrieb:
Die meisten Punkte werden 99.999% der Leute gleich sehen, aber z.b. bei der Abtreibung ist das aber nicht so. Wer will sich jetzt hier anmaßen eine absolute Entscheidung zu fällen?
Was für ne einfallsreiche Frage... nicht.
Natürlich die Mutter als jeweilige Betroffene.

Skysnake schrieb:
Die katholische Kirche hat abgelehnt auf Präsenzgottesdienste zu verzichten an Ostern weil das ja gar nicht geht. Realistisch betrachtet werden dadurch sicher Leite sterben. Wie bringst du das bitte mit deinem absoluten Anspruch in Einklang?
Ich habe keinen absoluten Anspruch, ebenso wenig wie es 100 prozentige Sicherheit bei was auch immer gibt. So der Staat es der Kirche freistellt, das zu tun und so lange eben Abstände usw. eingehalten werden, dann ist das eben so.

Skysnake schrieb:
Dann schau mal bitte in den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Da wird das täglich/jährliche gemacht.
Quark... speziell mit der gesetzlichen(!) hast du dir ja wohl das schlechteste Beispiel überhaupt ausgesucht.
Die nämlich kann nicht sagen: Der ist (oder wird) mir zu teuer, den hau ich raus. Im Gegenteil - was auch immer gesundheitlich passiert und ganz unabhängig davon, wie dessen Lebensstil und Hobbys aussehen, er/sie bleibt stets versichert und zwar immer zu den gesetzlich entsprechenden Beiträgen, die deshalb nicht steigen oder sinken werden.

Aber bitte: Womit/wodurch wird von einer gesetzlichen Krankenversicherung ein Menschenleben ökonomisch bewertet und in wie fern hat das am Ende auch Einfluss auf das einzelne Menschenleben?
Nicht herum schwadronieren, sondern ein konkretes und reales Beispiel anführen.

Bei Privatversicherungen/Zusatzversicherungen - oder auch bei ner Arbeitsunfähigkeitsversicherung zum Beispiel - trifft das schon viel eher zu. Hierbei werden durchaus Vorerkrankungen usw. berücksichtigt, die dann den Preis deutlich anheben.
 
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@Skysnake

???

Das wird wohl kaum "der Russe" an die Bild Zeitung durchstechen. Es sind einfache politische Spielereien und das quid pro quo der Bild ist gleich mit garantiert.
 
Die meisten (niedergelassenen) Hausärzte impfen doch ohnehin schon in den meisten Impfzentren, zumindest bei uns. Die würden dann also wieder in den Zentren fehlen wenn sie selber impfen.
Und in den Impfzentren impfen auch Kinderärzte usw.

Ich stelle es mir auch schwer im Tagesgeschäft einer Hausarzt Praxis am Tag ausreichend Impfungen durchzuführen.

Da fand ich den Vorschlag von AKK gar nicht so schlecht, das ZSAN kleine Stützpunkte mit 24/7 Impfungen betreiben soll, aber da wurde irgendwie nix draus.

In Bayern haben wir ja für die Vergabe "IMCO". Dort bin ich schon länger angemeldet. Bisher war ich Gruppe 2 (höhere Prio), weil ich bei der freiwilligen Feuerwehr bin, und ÖPNV Bereich arbeite. Nun bin ich wieder Gruppe 4 (sehr niedrig)
Finde es ja ok, das ich warten muss, aber das hin und her schieben ist auch seltsam. Zudem hat man sich wohl entscheiden die freiwilligen Feuerwehren warten zu lassen. Das mag ja für eine kleine Dorfeuerwehr mit 3 Einästzen im Jahr vertretbar sein, aber bei uns mit 300 Einsätzen pro Jahr und nur 60 Aktiven, würden ein paar Corona Infektionen schon ein Loch in die Einsatzbereitschaft reisen.

Und wir geraten eben oft in Situationen wo keine Maske getragen werden kann, oder der Abstand nicht eingehalten werden kann. Das geht schon bei einem simplen Brandmelder mit dem Ausrüsten mit Atemschutz los.
 
So nun hats mich erwischt.

Seit gestern habe ich Fieber 38,5, Husten und Schüttelfrost, sonst keine Symptome.
Ein selbsttest Heute gemacht der Negativ war und wenn es Morgen noch nicht besser oder schlimmer ist habe ich noch ein Test da.

Die Frage die ich mir die ganze zeit stell ist: Soll ich die 116117 anrufen oder nicht, ich will ja auch keine Panik verbreiten.
 
Die Frage die ich mir die ganze zeit stell ist: Soll ich die 116117 anrufen oder nicht, ich will ja auch keine Panik verbreiten.
Kannst du dich selbst für die kommenden 2 Wochen in Quarantäne stecken? Dann würde ich nicht anrufen. Sollten sich die Symptome verschlimmern oder du keine Quarantäne einhalten können lieber ab ins KH/Hausarzt, dort wirst du dann sowieso getestet. Vorher aber anrufen und fragen, wie du dich als potentiell positiver Coronapatient am sichersten verhältst.
 
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