Scrypton schrieb:
Fantasier doch nicht so herum; das wird überhaupt nicht propagiert, weder hier noch in den Medien. Womit sich dein ganzes, vollumfängliches künstliches echauffieren, das nun weiter folgt selbst erledigt.
Andernfalls: Wer/wo propagiert das denn, dass nur(!) Hausärzte impfen sollten?
Zitat? Link?
Hausärzteverband spricht sich für Schließung der Impfzentren aus
Berlin. Der
Chef des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, ist für eine Schließung der Impfzentren. „Schon jetzt könnte man alle Impfstoffe in den Praxen verimpfen“, sagte Weigeldt der „
Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (F.A.Z.) mit Blick auf Hausarztpraxen
Sorry aber das, plus der Rest dieser grandiosen Idee und den Forderungen den Hausärzten das Impfen unbürokratische zu ermöglichen interpretiere ich als rein finanziell getriebenes Interesse...
Ich hoffe mal du lässt das jetzt nicht einfach so fallen...
Scrypton schrieb:
Diese aktive Entscheidung findet auch dann statt, wenn man alten Menschen bewusst nicht hilft - sie also bewusst und entschieden sterben lässt - um statt dessen junge Menschen zu behandeln. Allen voran ja dann, wenn man diese Situation, die das dann in dem Maße erforderlich macht, bewusst und entschieden entstehen lässt;
Nein, das ist nicht vergleichbar, denn 1. Hat jeder durch h sein persönliches Verhalten die Möglichkeit das Risiko maßgeblich zu steuern. 2. Würde es auch regional fundamental unterschiedliche Entwicklungen geben, die von der jeweiligen Auslastung in den Regionen abhängt. 4. Stünde es der Gesellschaft jederzeit frei zu erkennen, dass sie einen Fehler gemacht hat und dies korrigieren. Und das auf Kriesebene bereits. Nur weil man auf Bundesebene sagt man darf etwas, heißt das noch lange nicht, das lokal nicht der Notstand ausgerufen werden kann, weil dort eine andere Sicht vorherrscht.
Scrypton schrieb:
was du ja letztlich gefordert hast.
STOP die Ansicht hättest du ja schon vorher angedeutet aber nicht klar zum Ausdruck gebracht. Das ist eine bösartige und falsche Verleumdung. Lesekompetenz der Herr. Lesekompetenz. Ich habe gesagt, das man darüber einen gesamtgesellschaftlich Disput führen muss, weil es bei Betrachtung der Querdenker und allgemein der Proteste gegen die Maßnahmen eine sich quer durch die gesamte Gesellschaft ziehende Ablehnung gibt. Ja es sind nicht 80% und lange waren die Zustimmungswertw für sie Maßnahmen deutlich über 70%, das bröckelt aber immer weiter. Hier diese Sichtweisen einfahren zu negieren ist unklug, da man diese Leute damit einfach nur noch mehr in ihrer Blase abschottet. Man muss wie bei der AfD den harten Weg der Aufklärung bestreiten. Ansonsten landet man genau beim gleichen Ergebnis. Leute die sich von allem anderen Anwenden und dir gar nicht mehr glauben wollen egal was du sagst. Und die Leute werden erst wieder zuhören wenn sie das Ergebnis ihres Handelns live erleben...
Wenn du nämlich richtig lesen würdest, und vor allem auch über mehr als zwei Beiträge hinweg, dann wüsstest das ich das zumindest bisher als keine valide Option. Oder erinnerst du dich nicht mehr an den Angriff wegen - in diesem Fall wirklich meine Meinung - der Ansicht,man solle lieber nicht öffnen und riskieren, das Gastro und vor allem Friseure Pleite gehen, die dann eben doch öffnen dürften. Ob ich aber zu der gleichen Entscheidung noch kommen würde, wenn wir noch ein oder gar zweimal auf eine Mutation stoßen würden, die die bisherigen Impfungen nutzlos macht? Schwere Frage.
Ich weiß auch nicht, ob ich bei einer schonungslosen wissenschaftlichen Analyse nicht zu der Überzeugung kommen würde, dass die Maßnahmen zu hart waren in der aktuellen Situation
Für die erste Welle und die zweite gehe ich aber stark davon aus, dass sie angemessen waren, bzw. Um Weihnachten sogar zu laschen waren. - btw passt ja total zum Querdenker gelle...- ich würde aber vor allem erwarten, das am Ende raus kommt, das wenn man alles betrachtet sagen müsste, wir hätten lieber mehr für die Produktion von Impfstoff bezahlt/getan durch Belieferungszwang. Und zwar schon im Sommer 2020. Ich würde nicht ausschließen wie die Betrachtung allein auf die Alten ausfällt, bezüglich den Maßnahmen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, das bei einer Betrachtung inkl long Covid über alle Altersgruppen raus kommt, dass die Maßnahmen bisher unter den gegebenen Umständen angemessen oder gar zu laschen waren. Aber vor allem, dass die Fortsetzung der Maßnahmen auch richtig ist, bis 70-90% der Leute zumindest ein Impfangebot bekommen hat.
Scrypton schrieb:
Darum bin ich doch ganz froh, dass bei uns Menschen wie du nichts zu entscheiden haben - wir haben diese Maßnahmen, um es eben nicht so weit kommen zu lassen.
Wie gesagt, Lesekompetenz. Wir leben in einer Demokratie. Daher müssen die Dinge auch von der Gesellschaft getragen werden, vor allem ihnen aber auch ehrlich die geforderten Optionen diskutiert werden. Und es ist nun mal so, dass die Querdenken der Auffassung sind, dass das alles nicht so schlimm ist und nur im erwartbaren Rahmen liegt. Man könnte also sagen unter " allgemeines Lebensrisiko" verbucht werden.
Scrypton schrieb:
Was für ne einfallsreiche Frage... nicht.
Natürlich die Mutter als jeweilige Betroffene.
Ich habe keinen absoluten Anspruch, ebenso wenig wie es 100 prozentige Sicherheit bei was auch immer gibt. So der Staat es der Kirche freistellt, das zu tun und so lange eben Abstände usw. eingehalten werden, dann ist das eben so.
Ach so, den Einzelhandel, Gastro usw kann man also guten Gewissens über Monate dicht machen, aber Wenn's an die heilige Kuh der Kirche geht, dann ist das verschmerzbar, weil man wird sich ja bestimmt schon an die Regeln halten, was ja im Einzelhandel etc definitiv nicht der Fall wäre und daher Existenzen zerstört werden.... oh wir Moment mal. Die Freikirchen, etc waren ja überhaupt noch nie Schwerpunkte, weil sich Dutzende Leute komplett ohne Regeln zum Gottesdienst getroffen haben...
Meinst du nicht, dass das ganz schön zynisch ist? Nen Präesenzgottesdienst, bei dem niemanden irgendwas abgeht, wenn er MAL ausfällt, höher ein zu Stufen als die Schließung von Geschäften, die Existenzbedrohend sind.
Scrypton schrieb:
Quark... speziell mit der gesetzlichen(!) hast du dir ja wohl das schlechteste Beispiel überhaupt ausgesucht.
Die nämlich kann nicht sagen: Der ist (oder wird) mir zu teuer, den hau ich raus. Im Gegenteil - was auch immer gesundheitlich passiert und ganz unabhängig davon, wie dessen Lebensstil und Hobbys aussehen, er/sie bleibt stets versichert und zwar immer zu den gesetzlich entsprechenden Beiträgen, die deshalb nicht steigen oder sinken werden.
Nein, es wird bei der Gesetzlichen keiner rausgeworfen, aber es wird nicht jede Leistung bezahlt, die Leben retten könnte, oder auch nur Leiden mindern.
Wenn du ein Kind mit gravierenden Sehfehler hast, dann viel Spaß als Eltern, das wird eine ziemliche finanzielle Belastung.
Dann schau dir Vorsorgeuntersuchungen beim Frauernarzt an. Das würde wie gesagt die letzten Jahre stark zurückgefahren. Von Schall 2x im Jahr auf 1x alle 2 Jahre.
Scrypton schrieb:
Aber bitte: Womit/wodurch wird von einer gesetzlichen Krankenversicherung ein Menschenleben ökonomisch bewertet und in wie fern hat das am Ende auch Einfluss auf das einzelne Menschenleben?
Nicht herum schwadronieren, sondern ein konkretes und reales Beispiel anführen.
Kronkretesch Beispiel. Neuer Ionen Strahlungspletz in Heidelberg. Arbeitskollegin mit inoperablen Gehirntumor. Also genau die richtige Patientin dafür. Die Kasse hat es nur nicht genehmigt. Blöd halt, dass die Anlagen zich Millionn kosten und auch in Unterhalt richtig teuer sind. Aber ja, bei der Gesetzlichen wird ja nie unter ökonomischen Gesichtspunkten entschieden.
Daher legt ja auch niemals jemand Wert darauf wenn möglich bei einem Unfall als BG Fall eingestuft zu werden...
Scrypton schrieb:
Bei Privatversicherungen/Zusatzversicherungen - oder auch bei ner Arbeitsunfähigkeitsversicherung zum Beispiel - trifft das schon viel eher zu. Hierbei werden durchaus Vorerkrankungen usw. berücksichtigt, die dann den Preis deutlich anheben.
Klar, wenn du zu teuer wirst versuchen die dich los zu werden, aber bis dahin zahlen die erstmal mehr als die gesetzlichen.
Aber mal ganz nebenbei was hat das Verhalten der privaten mit dem der gesetzlichen zu tun? Ah ja richtig nichts.... das ist mal wieder nur so ein Ablenkungsmanöver...