Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich muss mein Haus renovieren und parallel aus der alten Wohnung ausziehen. Dementsprechend habe ich es nicht immer geschafft, mich an die 21 Uhr-Sperre zu halten.
Ich frage mich bei diesen fixen Sperrzeiten ohnehin, wie mit Stau, Schichtbetrieb oder sozial notwendigen Aktivitäten umgegangen wird. Wirkungslos wird es ohnehin bleiben (siehe Studie Uni Gießen). Das Ausland hat es ja auch schon erkannt.
Gerade im Supermarkt hätte die Begrenzung des Einlasses, dann aber zu den maximalen Öffnungszeiten -> bessere Verteilung mehr gebracht.
Es bleibt zu hoffen, dass die FDP in Karlsruhe Erfolg hat.

Die Schulen sind ja auch wieder zu. Das komplette Jahr ist bei meinem Sohn verloren. Selbst in den Wochen, wo zumindest 50% des Unterrichts stattfand, herrschte das reinste Chaos. Ganze Fächer wurden seit fast einem Jahr nicht mehr gelehrt, die Hausaufgaben werden nicht kontrolliert und Arbeiten finden gar nicht statt.
Angeblich soll ab 165 Distanzunterricht sein. Hier ist die Grundschule jetzt komplett dicht?! Da war der eine doch nicht, was der andere tut.

Jetzt braucht man ja für etliches einen Schnelltest (u.a. Baumarkt!). Ich war nicht in der Lage eine Apotheke mit verfügbaren kostenlosen vor Ort-Schnelltests zu finden. Ganz toll organisiert ist das wieder. Mein Friseur akzeptiert zumindest die kostenpflichtigen Selbsttests für zu Hause, wenn sie vor Ort gemacht werden.

Ab heute wird nur noch online bestellt.
 
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Skysnake schrieb:
Klar die Überbevölkerung haben wir nicht, und auch unser Gesundheitssystem ist um Längen besser, aber
...und selbst unsere Querdenker halten auf ihren Nazi-Begegnungsveranstaltungen vermutlich mehr Abstand zueinander als die Menschen in Indien dort wo sich's ballt.

Das soll keine Schuldzuweisung sein, wir haben eine andere Vorbildung, anderes Selbstverständnis, andere Möglichkeiten.
 
ThomasK_7 schrieb:
@capitalguy

Deutschland wird zum selben Zeitpunkt wie Frankreich die 70% erreichen, da Deutschland im Moment bei der Impfquote noch vor Frankreich liegt (!) und beide Länder demnächst prozentual die gleichen Impfmittel erhalten.

wird das noch vor dem 01.08 der fall sein? & campingplätze sind dann auch wieder alle geöffnet?
 
Hallo

j-d-s schrieb:
In GB hat man bei 400.000 mit Biontech/Pfizer-Geimpften regelmäßig getestet. Ergebnis: 30% können auch nach der Impfung noch positiv getestet werden, 10% Symptome entwickeln.
Dann schützt die Impfung doch zu 90% und das entspricht dem Ergebnis der Studien im Vorfeld.
Niemand hat behauptet das die Impfung zu 100% wirkt und niemand erkrankt, die 10% entwickeln auch nur leichte Symptome und (so gut wie) niemand erkrankt schwer.
Fazit: Geimpfte müssen bevorzugt werden (bzw. ihre Grundrechte zurück bekommen) und die gleichen Lockerungen wie negativ getestete erhalten, so schnell wie möglich.

Grüße Tomi
 
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j-d-s schrieb:
https://www.srf.ch/news/panorama/impfschutz-vor-coronavirus-wie-ansteckend-sind-geimpfte

In GB hat man bei 400.000 mit Biontech/Pfizer-Geimpften regelmäßig getestet. Ergebnis: 30% können auch nach der Impfung noch positiv getestet werden, 10% Symptome entwickeln.

Fazit: Geimpfte dürfen nicht bevorzugt werden. Lockerungen müssen für alle gleichermaßen gelten.
Es sei denn, man liest die Studie oder aber die Meldung der Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/grossbritannien-studie-erstimpfung-corona-101.html
Bereits die erste Impfung senkt das Risiko einer Corona-Infektion um etwa zwei Drittel. Das geht aus einer britischen Studie hervor. Eine Weitergabe der Infektion "in beschränktem Maße" sei dennoch möglich.
https://www.ndm.ox.ac.uk/files/coronavirus/ciscommunityvaccinationpaper20210417complete.pdf
Oder:
Results Odds of new SARS-CoV-2 infection were reduced 65% (95% CI 60 to 70%; P<0.001) in those ≥21 days since first vaccination with no second dose versus unvaccinated individuals without evidence of prior infection (RT-PCR or antibody). In those vaccinated, the largest reduction in odds was seen post second dose (70%, 95% CI 62 to 77%; P<0.001).There was no evidence that these benefits varied between Oxford-AstraZeneca and Pfizer-BioNTech vaccines (P>0.9).There was no evidence of a difference in odds of new SARS-CoV-2 infection for individuals having received two vaccine doses and with evidence of prior infection but not vaccinated (P=0.89). Vaccination had a greater impact on reducing SARS-CoV-2 infections with evidence of high viral shedding Ct<30 (88% reduction after two doses; 95% CI 80 to 93%; P<0.001) and with self-reported symptoms (90% reduction after two doses; 95% CI 82 to 94%; P<0.001); effects were similar for different gene positivity patterns.
Conclusion Vaccination with a single dose of Oxford-AstraZeneca or Pfizer-BioNTech vaccines, or two
doses of Pfizer-BioNTech, significantly reduced new SARS-CoV-2 infections in this large community
surveillance study. Greater reductions in symptomatic infections and/or infections with a higher viral
burden are reflected in reduced rates of hospitalisations/deaths, but highlight the potential for
limited ongoing transmission from asymptomatic infections in vaccinated individuals.



Liest sich irgendwie anders als die SRF-Meldung.

Die Untersuchung bestätigt eigentlich, was seit einigen Monaten bekannt ist: Bereits die erste Impfung kann nach 10-14 oder wie hier nach 3 Wochen ausreichenden Schutz bieten. Darum lieber die zweite Impfung hinausschieben und umso mehr Erstimpfungen.

Fazit: Geimpfte dürfen nicht bevorzugt werden. Lockerungen müssen für alle gleichermaßen gelten.
Das kann man so pauschal gerade nicht sagen. Einerseits hast du seit dem Beginn der Impfung mindestens bis Ende Mai und im schlimmsten Fall bis Ende Juni Recht, aber irgendwann gibt es so 40 Mio Erstgeimpfte, die seit ihrer Impfung statistisch gesehen mindestens 50%igen Schutz aufgebaut haben, sodass diese Personen untereinander und füreinander keine Gefahr darstellen. Man könnte sie zB in die Allianzarena stecken, ohne dass sie einander anstecken.

Dir zuzustimmen ist, dass, wenn sie sich doch anstecken, sie für Nichtgeimpfte Gefahr (falsche Sicherheit) sein können. Aber für Nichtgeimpfte sind alle gefährlich, die infektiös sind.
 
Meiner Meinung nach handelt es sich um gemeinschaftliches Problem, welches auch gemeinschaftlich gemeistert werden sollte. D. h. die Lockerungen sollten sich an einer gemeinschaftlichen Kennzahl wie der Impfquote und/oder der Infektionsrate orientieren und für alle gelten.

Im anderen Fall wäre mit massenhaften Betrug (gefälschte Impfausweise) zu rechnen, was wiederum zu einer Gefährdung vieler Menschen führt. Ich meine das egoistische und eigensinnige Klientel der Maskenverweigerer dürfte da nicht allzu viele Skrupel haben.
 
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@capitalguy
Wenn Du weniger auf russischen Seiten oder in der youtube-Universität surfen würdest, könnte auch Dir die Suchmaschine Deiner Wahl z. Bsp. folgende Meldung über den aktuellen Impfplan Europa anzeigen:
Meldung vom 8.4.21 schrieb:
So gut scheint sich die Produktion auf dem Kontinent zu entwickeln, dass Breton ein neues Versprechen wagt: „Wir haben jetzt genug Lieferzusagen bis Mitte Juli, dass wir sicherstellen können, dass 70 Prozent der erwachsenen EU-Bürger bis Mitte Juli geimpft werden können und mit allen Lieferzusagen, die wir haben, 100 Prozent der Erwachsenen bis zum Ende des Sommers“, sagte Breton einem kleinen Kreis von Journalisten am Donnerstag.
Nach dieser Meldung gab es aber wieder neue Meldungen über Lieferkürzungen versch. Hersteller, so dass sich der Plan so vielleicht nicht realisieren lässt und sich um geschätzt 1 Monat verschieben könnte (eigene Schätzung).

Du hättest aber auch schon hier und anderswo lesen können, dass Geimpfte durch den digitalen europäischen Impfpass ab 1.7.2021 in versch. Ländern Freiheiten bekommen sollen. Wie das in Deutschland oder Frankreich im August 2021 gehandhabt wird, kann ich zum heutigen Tag nicht abschätzen.
Deutschlands Regierung ist meiner Meinung nach mit die Konservativste, was Öffnungen/Lockerungen betrifft.
Jegliche Modellprojekte entstanden "von unten" und nicht als "Regierungsalternative". Auch der digitale Impfpass entsteht nicht auf Initiative Deutschlands.
Für Frankreich fehlt mir jeglicher Einblick, aber hier ein aktueller Artikel, welcher Unterschiede beschreibt.


btw.
Ich war heute noch einmal im Baumarkt (kombinierter Bau- und Gartenmarkt), um wichtige Verbrauchsmaterialien zu holen. Es waren alle Einkaufswagen im Einsatz, aber über die Größe des Marktes hat es sich gut verteilt. Keiner von der Marktleitung wusste, wie es ab nächste Woche weitergehen soll (sind hotspot-Gebiet). Morgen wollten Sie noch einmal aufmachen, haben sie den Kunden heute erzählt. Streng genommen dürften sie ab 24.4.21, 0 Uhr, nicht mehr.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Dann schützt die Impfung doch zu 90% und das entspricht dem Ergebnis der Studien im Vorfeld.
Niemand hat behauptet das die Impfung zu 100% wirkt und niemand erkrankt, die 10% entwickeln auch nur leichte Symptome und (so gut wie) niemand erkrankt schwer.
Fazit: Geimpfte müssen bevorzugt werden (bzw. ihre Grundrechte zurück bekommen) und die gleichen Lockerungen wie negativ getestete erhalten, so schnell wie möglich.

Grüße Tomi
Wenn aber nicht das Kriterium "kann das Virus nicht übertragen" das maßgeblich sein soll (da es eben 30% der Geimpften immer noch können), sondern "kann nicht die Intensivstation benötigen", dann müsste man es den Menschen auch freistellen sich zu registrieren, dass man, falls man an Corona schwer erkrankt, die Behandlung erst nach allen anderen bekommt und dadurch dann auch genauso behandelt wird als wäre man geimpft.

Denn es ist ja deren freie Enscheidung sich nicht zu schützen und wenn sie die Konsequenzen dann auch tragen ist das doch ihr gutes Recht. Sie einzuschränken um sie vor sich selbst zu schützen ist abwegig.
 
downforze schrieb:
Ich frage mich bei diesen fixen Sperrzeiten ohnehin, wie mit Stau, Schichtbetrieb oder sozial notwendigen Aktivitäten umgegangen wird. Wirkungslos wird es ohnehin bleiben (siehe Studie Uni Gießen). Das Ausland hat es ja auch schon erkannt.
Die Studie der Uni Gießen ist nur eine von vielen und mit der Beurteilung der Wirksamkeit wäre ich vorsichtiger. Welche Länder sind mit "Ausland" gemeint, die die Wirkungslosigkeit einer Ausgangssperre erkannt haben sollen?
 
downforze schrieb:
Angeblich soll ab 165 Distanzunterricht sein. Hier ist die Grundschule jetzt komplett dicht?! Da war der eine doch nicht, was der andere tut.
Das Gesetz vom Bund ist eine "Notbremse" - natürlich können und sollen die förderalen Bundesländer eigentlich niedrigere Inzidenzen und Krankenhausbelastungen anstreben. die von dir genannten Diskrepanz ist also unproblematisch.

Zum förderalem System gehören unterschiedliche Herangehensweise - jetzt kann man sagen: alles doof, die wissen nicht was der andere macht.
Oder man akzeptiert, dass es politische unterschiedliche Herangehensweisen gibt, die öffentlich immer und immer wieder diskutiert werden. Der Vorteil ist, dass sich ggfs. Best practice Beispiele durchsetzen. ( Wenn der Wahlkampf diese nicht überlagert)
 
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Hallo

j-d-s schrieb:
Wenn aber nicht das Kriterium "kann das Virus nicht übertragen" das maßgeblich sein soll
Das war und ist nicht das Kriterium,...

j-d-s schrieb:
sondern "kann nicht die Intensivstation benötigen"
...das Kriterium war und íst genau das, nämlich nicht (schwer) zu erkranken.
Eine Impfung soll als erstes die geimpften schützen und nicht die nicht geimpften.

j-d-s schrieb:
(da es eben 30% der Geimpften immer noch können)
Sind nur 30% nicht deutlich besser als 100% ?
Entscheidend ist nicht das 30% der geimpften ein positives Testergebnis haben können, entscheidend ist das nur 10% der geimpften Symptome entwickeln können.

j-d-s schrieb:
dann müsste man es den Menschen auch freistellen sich zu registrieren, dass man, falls man an Corona schwer erkrankt, die Behandlung erst nach allen anderen bekommt und dadurch dann auch genauso behandelt wird als wäre man geimpft.
Ich wäre sogar dafür das Impfverweigerer und vor allem Coronaleugner unterschreiben das sie gar nicht medizinisch behandelt werden wollen.

j-d-s schrieb:
Denn es ist ja deren freie Enscheidung sich nicht zu schützen und wenn sie die Konsequenzen dann auch tragen ist das doch ihr gutes Recht. Sie einzuschränken um sie vor sich selbst zu schützen ist abwegig.
Wer sich nicht impfen lasen will der gefährdet andere und nicht nur sich selbst.

j-d-s schrieb:
Sie einzuschränken um sie vor sich selbst zu schützen ist abwegig.
Es ist aber nicht abwegig sie einzuschränken um andere zu schützen.

Tectrex schrieb:
Solange sowas hier passiert :
Was soll denn passiert sein ? Geimpfte haben sich infiziert aber erkranken nicht, demnach funktioniert die Impfung doch genau so wie sie soll.

Was glaubt Ihr beiden eigentlich, das wir Corona zu 100% besiegen können ? Das wird nie passieren, Corona wird für immer bleiben, wir können es nur auf ein Minimum eindämmen.

Skaiy schrieb:
Im Justizministerium soll an konkreten Erleichterungen für Geimpfte und von Covid-19 Genese gearbeitet werden.
Ich hoffe das kommt so schnell wie möglich, das Geimpfte und Genesene den gleichen Status bekommen wie Menschen mit negativem Testergebnis.

Skaiy schrieb:
@j-d-s und @Tectrex, das ist der entscheidende Satz aus dem Link::
Zitat:
"Es sei "nach aktueller Feststellung des Robert Koch-Instituts davon auszugehen, dass Geimpfte und Genesene ein geringeres Risiko haben, andere Menschen anzustecken, als durch einen Antigentest negativ Getestete", zitiert die "Bild" aus dem Entwurf. Daher seien "die Erleichterung oder die Ausnahmen auch für Geimpfte und Genese vorzusehen"."

Wer sich nicht impfen lassen will, der kann den Weg gehen beim Besuch von was auch immer ein negatives Testergebnis vorzulegen.

Grüße Tomi
 
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Aus dem Tagesschau-Link:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dämpfte derweil Erwartungen, Geimpfte könnten schnell mehr Freiheiten zurückerhalten. "Aktuell haben über 20 Prozent eine Erstimpfung erhalten", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er gehe davon aus, "dass wir im Juni oder Juli über Ausnahmen sprechen können". Dabei sei die Politik stark auf die Expertise der Wissenschaft angewiesen. "Ich glaube, dass Geimpfte mehr Freiheiten zurückerhalten werden - spätestens dann, wenn allen Impfwilligen ein Impfangebot gemacht werden konnte", fügte der Minister hinzu.

Im Juni/Juli kann man darüber sprechen, da gehe ich mit. Aber solange nicht alle ein Impfangebot erhalten haben, sollte m. E. die Solidarität, die auch bei der Festlegung der Impfreihenfolge zugrunde lag, weiter praktiziert werden. Zudem bleibt das Problem des zu erwartenden massenhaften Betrugs mit Impfpässen.

Die Gesellschaft bedarf keines weiteren Spaltungspotenzials, davon gibt es schon genug.

Jetzt ist man so weit gekommen, da kommt es auf ein paar Wochen auch nicht mehr an. Dann eben nochmal die Hilfsgelder verlängern. Hätte man nur nicht die Öffnungsfehler vor Ostern (und den Landtagswahlen) gemacht, dafür muss nun die Zeche gezahlt werden, aber darüber zu klagen hilft jetzt auch nichts mehr.
 
Hallo

Binalog schrieb:
Aber solange nicht alle ein Impfangebot erhalten haben, sollte m. E. die Solidarität, die auch bei der Festlegung der Impfreihenfolge zugrunde lag, weiter praktiziert werden.
Warum soll man Corona Tests für geimpfte vergeuden wenn es keinen Sinn macht ? Corona Tests wachsen nicht kostenlos auf Bäumen.
Es wäre solidarischer, sinnvolller und günstiger das geimpfte wie getestete/genesene behandelt werden und die Corona Tests nur den nicht geimpften/genesenen zur Verfügung gestellt werden.
Laut RKI geht von geimpften ein geringeres Ansteckungsrisiko aus als von negativ getesteten, warum soll man dann geimpften nicht die gleichen Erleichterungen geben wie negativ getesteten ?

Binalog schrieb:
Die Gesellschaft bedarf keines weiteren Spaltungspotenzials, davon gibt es schon genug.
Was für eine Spaltung ? Es ist für jeden etwas dabei:
1. Impfung
2. Genesung
3. Negatives Testergebnis

Die einzigen die die Gesellschaft spalten sind Querdenker und Impfverweigerer, wer sich nicht impfen oder testen lassen will hat Pech gehabt.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Warum soll man Corona Tests für geimpfte vergeuden wenn es keinen Sinn macht ? Corona Tests wachsen nicht kostenlos auf Bäumen.
Weil den Kosten der Corona-Tests auf der einen mit der Gleichbehandlung der Bürger auf der anderen Seite abzuwägen ist.

Witzigerweise hat noch keiner gefragt anhand konkret welchen Kriteriums wir wieder zur Normalität zurückgehen sollten. In meinen Augen wäre das x Wochen nachdem jeder Bundesbürger nachweislich sein Impfangebot erhalten hat. Dejenige für den eine potentiell Corona-Verseuchte Konzerthalle ein tödliches Risiko darstellt ist in meinen Augen nicht anders zu bewerten als derjenige, für den eine potentiell Grippe-, Masern-, Windpocken-, Mumps-, wasauch immer -verseuchte Konzerthalle ein tödliches Risiko darstellt. Ja, ist Scheiße, aber nein, deswegen gingen vorher nicht 80 Millionen in Geiselhaft und sollten hinterher auch wieder nicht 80 Millionen in Geiselhaft gehen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
"Es sei "nach aktueller Feststellung des Robert Koch-Instituts davon auszugehen, dass Geimpfte und Genesene ein geringeres Risiko haben, andere Menschen anzustecken, als durch einen Antigentest negativ Getestete", zitiert die "Bild" aus dem Entwurf. Daher seien "die Erleichterung oder die Ausnahmen auch für Geimpfte und Genese vorzusehen"."

Das würde ich anhand der Studie aus England in Zweifel ziehen. Ein Schnelltest hat eine Genauigkeit irgendwo bei 98% oder so (dass der Getestete nicht infektiös ist), eine Impfung nur 70%.

Und selbst wenn man die 90% der "Wirkung gegen Symptome" nehmen würde, wäre das immer noch ein schlechteres Ergebnis als die 98% des Tests. Und selbst in den Studien zu Beginn waren immer 94-95% Wirkung der Impfung angegeben - niemand hat also je mehr als 95% Wirksamkeit der Impfungen behauptet. Außer das RKI, so wie ich diese Behauptung interpretiere.

Und ja, natürlich ist 70%, 90% usw. besser als die Rate von Ungeimpften niemanden anstecken zu können (wobei, die müssen auch erstmal infiziert sein und das sind weit unter 1%), aber solange man in D jeden Fall als superschlimm ansieht und die Leute in Quarantäne sperrt, kann man nicht plötzlich sagen "na aber 70% oder 90% ist auch gut genug" - vor allem wenn über 99% der Menschen gar nicht infiziert sind.

Tomislav2007 schrieb:
Wer sich nicht impfen lasen will der gefährdet andere und nicht nur sich selbst.

Momentan kann sich ja nicht jeder impfen lassen, das geht rein mathematisch nicht weil es nicht ausreichend Impfdosen gibt. Du kannst nicht jemanden diskriminieren, weil er keine Impfung bekommt, obwohl er wollen würde.

Aber ich denke das ja langfristig: Was ist, wenn irgendwann jeder einzelne in Deutschland die Chance hatte, sich impfen zu lassen? Ist es dann immer noch gerechtfertigt, irgendwelche Maßnahmen zu machen, auch jegliche Einschränkungen für Ungeimpfte?
Denn selbst wenn der Ungeimpfte weiter eine Gefahr für andere darstellt - die anderen sind auch alles Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten.
Mit welchem Grund willst du dann noch Einschränkungen machen? Wenn jeder Geimpft werden konnte, dann ist jeder dennoch Corona kriegt selber Schuld.

Ich fürchte aber, dass man das vor Gericht wird durchsetzen müssen, weil Söder und Co. auch bei 70% Impfrate und niedrigen Zahlen den Populismus und die Spaltung nicht sein lassen können, von "Impfverweigerern" reden und diese Menschen ausgrenzen und diskriminieren - denn sie stellen ja eine Minderheit dar, und sie können sich ja auch testen lassen, und das System mit "Zutritt nur für Geimpfte oder Getestete" habe ja gut funktioniert.
So wird man das dann, so meine Befürchtung, vonseiten der Regierung zeitlich unbegrenzt (für viele Jahre) weiter führen wollen, obwohl es gar kein nennenswertes Infektionsgeschehen mehr gäbe (so wie in Israel). Die Rückkehr zur Normalität - und das heißt eben, keine Vorteile durch Impfung oder Test, so wie im Februar 2020 auch - fürchte ich, wird es mit unserer Regierung nicht geben. Die werden warten, bis das ein Gericht anordnet.
 
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Man sollte Bedenken, das es eine Bevölkerungsgruppe gibt, für die noch gar nicht absehbar ist, wann die eine Impfung bekommen könnten. Da laufen die Studien ja erst.

Lockerungen für geimpften sehe ich gar nicht als Thema so lange <50% voll geimpft sind. Und danach kann ich mir kur vorstellen, das geimpften den getesteten gleichgestellt werden, aber die AHA Regeln weiter gelten. Insbesondere in den Öffis. Da fahren die Kids nämlich mit, die sich bisher ja gar nicht impfen können und die auch nicht sagen können dann fahre ich halt nicht...

Wenn allen Erwachsenen ein Impfangebot gemacht werden konnte inkl Zweitimpfung! Würde ich nochmals 4 Wochen drauf schlagen und dann die Beschränkungen bis auf die AHA Tegeln/Maskenpflicht aufheben.
Die Kids sind ja nicht sehr gefährdet.

Ich persönlich wäre aber gar nicht traurig wenn z.b. eine Maskenpflicht im Winter/Frühjahr zur Grippe/Corona Zeit bestehen bleiben würde. Von mir aus auch nur mit Allltagsmasken. Das bringt schon einiges. Da sind die Asiaten uns schon lange voraus und wir noch im Mittelalter...
 
j-d-s schrieb:
Momentan kann sich ja nicht jeder impfen lassen, das geht rein mathematisch nicht weil es nicht ausreichend Impfdosen gibt. Du kannst nicht jemanden diskriminieren, weil er keine Impfung bekommt, obwohl er wollen würde.
Moin

Ich sehe da keine Diskriminierung. Es geht halt nach der Notwendigkeit. Wenn ein Notarzt zwei Patienten gleichzeitig behandeln muss, wird er auch den schwerer Verletzten zuerst behandeln.

Gruß
Nobsi
 
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