Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Tomislav2007 schrieb:
Was hat das mit Staatsversagen zu tun, gibt es ein Gesetz das gierige Aktionäre/Vorstände (die Unternhemen immer mehr ausquetschen) vorschreibt ?
Nein, aber der Sinn der Gesundheitsreform bestand ja darin, unternehmerische Anreize zu schaffen besonders kostensparend zu wirtschaften. Das wurde ja auch bewusst von Politik vorangetrieben.
Ergänzung ()

stummerwinter schrieb:
Hast du die Studie gelesen? Das war doch die Studie, die von vielen anderen Wissenschaftlern ziemlich zerlegt wurde...

Hier eine Zusammenfassung zu Studie: Bewertung
Naja, der Artikel ist aber ziemlich dünn. Man muss der Studie nun wirklich zugute halten, dass sie von einer wissenschaftlichen Größe erstellt wurde. Und er bezieht in seinem Urteil ja auch die Folgen der Maßnahmen mit ein und kommt daher zu folgendem Urteil:
„Schließlich können sowohl COVID-19 als auch die Maßnahmen (insbesondere wenn sie zu aggressiv sind) das Leben, die Wirtschaft, die Zivilisation und die Gesellschaft im Allgemeinen zerstören. Eine katastrophale Auswirkung auf die psychische Gesundheit ist bereits gut dokumentiert. Katastrophaler sozialer Zusammenbruch und chaotische Ereignisse wie Unruhen, Kriege und Revolutionen haben eine unvorhersehbare Dynamik, aber wenn sie stattfinden, können sie verheerend sein. Viele Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden, können ernsthaft destabilisierend wirken und führen zu Hunderten von Millionen Menschen am Rande des Verhungerns, einer sprunghaft ansteigenden Arbeitslosigkeit und des daraus resultierenden Auftretens anderer infektiöser Krankheiten wie Tuberkulose und Kinderkrankheiten durch gestörte Impfpläne. Wir müssen lernen mit COVID-19 zu leben und wirksame, präzise, am wenigsten störende Maßnahmen anzuwenden. Damit können solche Katastrophen vermieden werden und es trägt dazu bei, die negativen Auswirkungen der Pandemie zu minimieren.“
https://tkp.at/2020/10/13/top-medizin-wissenschaftler-johnn-ioannidis-zieht-corona-bilanz/


Und damit hat er ja nicht unrecht. Viele Hilfsprogramme sind zusammengebrochen wodurch Tuborkulose, Malaria, Hunger usw erheblich zugenommen haben. Und bei uns sieht es doch auch nicht besser aus. Die Arbeitslosigkeit hat sich sprunghaft erhöht. Dazuz kommen über 2000000 Menschen in Kurzarbeit. Elektive Operationen werden weiterhin verschoben. Die Versorgung von Krebspatienten hat erheblich gelitten bzw. die Früherkennung wird nur noch sehr begrenzt wahrgenommen. Die psychische Belastung hat mehr wie deutlich zugenomme usw.
 
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stummerwinter schrieb:
Hast du die Studie gelesen? Das war doch die Studie, die von vielen anderen Wissenschaftlern ziemlich zerlegt wurde...

Hier eine Zusammenfassung zu Studie: Bewertung
Ja, ich habe die Studie (zumindest in Teilen) gelesen.
Dein Link ist vom Datum 25. Oktober 2020; die von mir verlinkte Studie vom 11. Dezember 2020. Er bezieht sich also auf eine andere, mir jetzt nicht bekannte Studie.

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stummerwinter schrieb:
Die haben nicht mal ein Impressum, zumindest habe ich keins gefunden...
Ich weiß nicht inwiefern der Inhalt des verlinkten Artikels (mit Nennung des Autors!!!) nun mit einem Impressum zu tun hat.
Dennoch, hier das Impressum: https://multipolar-magazin.de/impressum

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Tomislav2007 schrieb:
Das fehlende Personal verschärft die Lage aber sehr stark.
Da bin ich voll bei dir.
Tomislav2007 schrieb:
Was hat das mit Staatsversagen zu tun, gibt es ein Gesetz das gierige Aktionäre/Vorstände (die Unternhemen immer mehr ausquetschen) vorschreibt ?
  • Es war der Staat, welcher das Gesundheitswesen in großen Teilen privatisiert hat und weiter damit fort fährt.
  • Es war der Staat, welcher die unsinnigen Fallpauschalen eingeführt hat.
  • ......

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Pym schrieb:
und mancher Pfleger/manche Pflegerin hat wegen der andauernden Belastung durch Covid-19-Patienten bereits gekündigt. Diesen Umstand kann man, wenn man so will, einfach weiter ignorieren und nur auf die Zahlen für Intensivbetten schauen.

Da die Überlastung der Pflegekräfte auch vor Covid-19 bereits überdeutlich war hat sich die Lage durch Covid-19 unter Umständen noch weiter verschlimmert. Auch z.B. durch Kündigungen, Erschöpfung, etc.
Dies kann man selbstredend nicht ignorieren.
Ebenso wenig sollte man jedoch ignorieren, dass in der jetzigen Lage lediglich die eklatanten Versäumnisse der Vergangenheit zum Tragen kommen, mit teils verheerenden Auswirkungen.
Frei nach dem Motto: Der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht.

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Es ist mir zu einfach, die Schuld für die Mißstände in unserem Land einfach auf ein etwaiges Fehlverhalten der Bürger zu begrenzen und dabei das jahrzehntelange Versagen der Politik ausser Acht zu lassen.
 
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Achim_Anders schrieb:
Das war die Schweden-Quelle, die ich beim Schreiben meines Textes unter anderem im Kopf hatte. Da steht, dass relativ gesehen mehr Schweden starben, insbesondere solange keine Masnahmen ergriffen wurden. Ebenso sank die Wirtschaftsleistung. Seitdem gibt es quasi keinen Sonderweg mehr, also bleibt meine Aussage von oben doch richtig.

Ohne/Wenig Maßnahmen = Wirtschaftsverlust wie mit Maßnahmen + mehr Tote.
Welche Maßnahmen hat/hatte denn Schweden jetzt konkret unternommen, außer dem verstärkten Schutz der älteren Bevölkerung?
Klar sank die Wirtschaftsleistung, aber doch noch weniger als bei uns!
Warum auch, hatte ja alles fast die gesamte Zeit auf!

Das die Schweden ihre anfängliche wir-tun-gar-nichts-Strategie im Laufe des Jahres 2020 aufgegeben hatten, sollte sich doch mittlerweile allgemein herumgesprochen haben. Es ist doch die Frage, was haben sie gemacht und wie unterscheidet sich dies von den deutschen Maßnahmen.
Keinen Schweden-Sonderweg mehr, halte ich für eine völlige verzerrte Aussage der aktuellen Lage des ganzen letzten halben Jahres! Schweden hatte bislang keinen lockdown!
Die Inzidenzien sind höher, die Todesraten seit halbem Jahr niedriger wie in Deutschland.
Lies den/die Artikel noch einmal ganz genau oder andere Quellen zu Schweden!
 
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ThomasK_7 schrieb:
Keinen Schweden-Sonderweg mehr, halte ich für eine völlige verzerrte Aussage der aktuellen Lage des ganzen letzten halben Jahres! Schweden hatte bislang keinen lockdown!
Ich lese irgendwie andere Informationen 😔🤔
https://www.swr.de/swr2/wissen/corona-in-schweden-der-sonderweg-ist-gescheitert-100.htm seit Januar gibt es stärkere Maßnahmen und ein Pandemie Schutzgesetz.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/schweden-corona-gustaf-101.html
Der König sagte schon im Dezember, der Weg sei gescheitert, weil es in Schweden eine klare Übersterblichkeit.

Die dritte Welle ist noch nicht vergleichbar, da stecken wir noch mittendrinnen.

"Universitäten und Schulen ab Klasse 9 waren und sind geschlossen, dort finden Distanz- und Online-Lernen statt." -> es gab sehr wohl Einschränkungen.

Einzig der Einzelhandel ist offen, sowie Bars und Restaurants bis 2030 Uhr. Das ist kein riesiger Sonderweg... Und die Übersterblichkeit zu den letzten Jahren ist viel höher als in Deutschland beispielsweise.
https://www.swr.de/swr2/wissen/corona-in-schweden-der-sonderweg-ist-gescheitert-100.html
Der direkte Vergleich zu den ähnlichen Nachbarstaaten ist auch echt richtig schlecht

Wirtschaftsvergleich für das Jahr 2020: Deutschland mehr Verlust beim Bip sowie höhere Staatsverschuldung bisher. Dafür Schweden deutlich gestiegenen Arbeitslosigkeit. Deutschland wächst 2021 bisher anscheinend schneller, marginal bisher. Mittelfristig dürften weniger arbeitslos günstiger kommen. Aber auch das ist Kaffeesatzlesererei.
 
EAT1963 schrieb:
Da die Überlastung der Pflegekräfte auch vor Covid-19 bereits überdeutlich war hat sich die Lage durch Covid-19 unter Umständen noch weiter verschlimmert. Auch z.B. durch Kündigungen, Erschöpfung, etc.
Dies kann man selbstredend nicht ignorieren.
Ebenso wenig sollte man jedoch ignorieren, dass in der jetzigen Lage lediglich die eklatanten Versäumnisse der Vergangenheit zum Tragen kommen, mit teils verheerenden Auswirkungen.
Frei nach dem Motto: Der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht.

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Es ist mir zu einfach, die Schuld für die Mißstände in unserem Land einfach auf ein etwaiges Fehlverhalten der Bürger zu begrenzen und dabei das jahrzehntelange Versagen der Politik ausser Acht zu lassen.
Und weil jetzt die Pflegekräfte überlastet sind, was ist dann vernünftig zu tun in der nächsten Zeit?

a) Die Politik der vergangenen Tage schelten, schimpfen und sich ggf. nicht an die Regeln halten.
b) Sich mit der negativen Kritik zurückhalten und sich an die Regeln halten, bis die Auslastungen der Intensivstationen soweit runter sind, dass sich die Pflegekräfte und Ärzte auch mal erholen können.
c) Wie b) plus Joker "Corona-Impfung".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, sry, falschen Link gezogen, aber auch zu dieser Studie gibt es kritik, zB: @SDZ (Zusammenfassung)

Und es ist nicht, dass er sagt, darum meine Frage ob gelesen, dass ein Lockdown nichts bringt wie von Dir geschrieben, sondern er aus seinen Zahlen heraus keinen Signifikanten Unterschied zwischen soften und harten Lockdown erkennen kann. Einzelne Maßnahmen sind Signifikant.

Du verlinkst eine Untersuchung und vermischt die Aussage mit Deiner Meinung, die aber eine andere Aussage trifft:

Alles was Lockdowns (nach meiner Meinung) bewirken ist:

  • Vernichtung von Unternehmen.
  • Vernichtung von Arbeitsplätzen.
  • Verarmung weiterer Teile der Gesellschaft.
  • Noch weiter zunehmende Monopolisierung und Marktmacht der Konzerne, wie z.B. Amazon.
  • etc.

Einzelne Maßnahmen haben in einzelnen Ländern Wirkung, in anderen nicht:

Wirkung.png


Wenn ich die Seite Multipolar aufrufe, kann ich keinen Link finden, der zum Impressum führt, aber vll liegt das an meinem Scriptblocker, vll kann das jemand anders mal prüfen.

Aber wenn eine Seite unreflektiert News von russichen bis hin zu Ultrarechten Seiten verbreitet, ist da eine gewisse Skepsis angebracht. Ja, es werden auch aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich News gepostet, trotzdem bleibt es ein Sammelbecken von Coronaleugern und Rechten.

Und wenn unser Freund Ken dafür Werbung macht, ist mir zumindest einiges klar...
 
@achim Anders

Schade, dass Du Dich von diesen tendenziell gemachten news von SWR2 leiten lässt.
Sie sind hauptsächlich vom Januar 2021, versehen mit einem Datum vom 9.4.2021.
Die Zahlen darin sind veraltet.

Schweden hat zwar ein Pandemiegesetz beschlossen, es aber bislang nur sehr wenig zur Anwendung gebracht bzw. nur die sinnvollen Maßnahmen umgesetzt.

Schweden ist sehr gut durch die 2. Welle gekommen, besser als Deutschland und die 2. Welle kam nach dem Interview mit dem König, welcher sich auf die 1. Welle bezog.
Schweden kommt auch aktuell sehr gut durch die 3. Welle, deren Scheitelpunkt bereits erreicht ist und ist wiederum deutlich besser als Deutschland, mit niedrigerer Todesrate bei höherer Inzidenz.

Der Einzelhandel ist offen geblieben und nur Einschränkungen ab 9. Klasse und kein einzigen lockdown bisher und das bezeichnest Du als nicht riesigen Sonderweg?
Zeige mir weitere Länder in Europa, welche ähnlich so gehandelt haben und deren aktuelle Sterberaten in der 3. und 2. Welle!

Die Zeit wird hoffentlich auch in unseren öffentlich rechtlichen Medien dazu führen, den schwedischen Sonderweg faktenbasiert und neutraler zu bewerten.
Schweden war lernfähig, wir haben den wie vielten lockdown?

Interview vom 30.3. schrieb:
Was wir aber definitiv wissen, ist, dass man in Schweden als Kind einem deutlich geringeren Risiko ausgesetzt ist, seinen Abschluss nicht zu schaffen, verglichen mit den Ländern, die die Schulen geschlossen haben.
 
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Inwiefern haben die Schweden gelernt? Die Maßnahmen wurden immer restriktiver, die alten werden sterben gelassen und die Infektionszahlen gehen stark hoch.
Letzteres kannst du in allen Medien lesen, sich diese, die deine Deutung höher stellen.
Zb.: https://m.focus.de/gesundheit/news/...e-wirksam-unser-lockdown-war_id_13037141.html


ThomasK_7 schrieb:
Schweden kommt auch aktuell sehr gut durch die 3. Welle, deren Scheitelpunkt bereits erreicht ist und ist wiederum deutlich besser als Deutschland, mit niedrigerer Todesrate bei höherer Inzidenz.
Liegt das an den nicht getätigten Maßnahmen oder an demografischen Voraussetzungen?

Hast du bei den Todeszahlen die Altersstruktur der Bevölkerung berücksichtigt? Die Inzidenzen von Schweden auf Deutschland übertragen hätte wahrscheinlich eine noch höhere Sterblichkeit zur Folge, weil die vulnerable Gruppe in Deutschland größer ist. Zumal die Schweden im Gegensatz zu Deutschland eine deutliche Übersterblichkeit zu den Vorjahren haben, auch in der zweiten Welle.

Leider bist du auf dem wirtschaftlichen Teil nicht mehr eingegangen, der ebenso nicht klar besser ist.
Besser ist der Weg für die unteren Jahrgänge der Schulen, Einzelhandel und Gastronomie. Schlechter für die verhältnismäßig mehr gestorbenen. In Deutschland haben wir kaum deine Übersterblichkeit zu den Vorjahren, in Schweden ist der trotz jüngerer Altersstruktur viel schlechter. Das schreibt nicht nur SWR, ich habe auch viel mehr Quellen angegeben und teilweise eigene Schlussfolgerungen einfließen lassen.
Ich bin ebenso einverstanden damit, dasswir da einfach eine andere Schlussfolgerung haben.
 
Pym schrieb:
Und weil jetzt die Pflegekräfte überlastet sind, was ist dann vernünftig zu tun in der nächsten Zeit?
Die Antwort darauf ist gar nicht so einfach und ich kann die gewiss nicht mit absoluter Sicherheit geben.

Laut DIVI - Aktuelle Lage - Zeitreihen (bitte auch "zusätzliche Zeitreihen" aufklappen) kann man erkennen, dass die Auslastung der Intensivstationen annähernd gleichbleibend ist, und das völlig unabhängig von der Belegung mit Covid-19-Patienten.
Von daher wird unser Verhalten, ob an Regeln haltend oder nicht, nichts Wesentliches an der Belastung des medizinischen Personals ändern.
Einzig Massnahmen wie personelle Aufstockung, angemessene Entlohnung, etc. führen hier nach meiner Meinung zum Ziel der Entlastung. Damit wäre umgehend zu beginnen um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.
Kurzfristig sehe ich hier keine Entlastungsmöglichkeiten, so sehr mir das auch leid tut für die Beschäftigten.

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Hier eine Aufstellung der Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht mit Stand vom 27. April 2021.
Zu erkennen ist, dass die relevante Sterblichkeit ab einem Alter von 50 (eher 60?!) Jahren zunimmt, womit dann wohl auch meine Wenigkeit ein erhöhtes Risiko hat. Ab einem Alter von 70 Jahren und dann besonders ab 80 steigt die Gefahr dann erheblich.
Doch auch ab 80 sind noch immer ca. 96% der Menschen eher nicht betroffen und verkraften eine etwaige Infektion recht gut (die 96% habe ich erlesen, kann jedoch die Quelle nicht mehr benennen...sorry).

Womit wir beim Schutz angelangt sind und damit den allenthalben empfohlenen Impfungen.
In Anbetracht dessen, dass
  • alle Impfungen eine vorläufige Zulassung haben
  • bei allen Imfungen erhebliche Nebenwirkungen auftreten
  • kein angebotener Impfstoff mangels Zeit auf etwaige langfristige Schäden geprüft ist
  • es zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass mRNA-Impfstoffe (z.B. Biontech/Pfizer) evtl. doch das menschliche Genom ändern
rate ich dazu eine Impfung genauestens zu überlegen:
  • Habe ich eine erhöhtes Risiko an Covid-19 zu erkranken?
  • Ist das Risiko einer Krankheit höher als das Risiko der Impfung?
Hier ist auf jeden Fall der Hausarzt zu Rate zu ziehen, da er den Patienten kennt und eine gesunde Abwägung und damit vernünftigen Rat erteilen kann.

Ein Durchimpfen der gesamten Bevölkerung halte ich für ein zu großes und nicht zu verantwortendes Risiko.

------------------------------------

Welche Massnahmen würde ich empfehlen?
  • Abstand, wenn ich erkrankt bin (Husten, Schnupfen, Halskratzen, etc.), wie ich es eigentlich schon immer handhabe, da ich es so von Kind an gelernt habe.
  • Abgewogene Hygienemassnahmen in den Bereichen, in denen Risikogruppen gefährdet werden können. Wenn hier Masken Sinn machen, dann bitte sehr.
 
Ich weis nicht woran es liegt, nur halte ich Deine Aussage: "Schwedens Weg sei gescheitert", eben für falsch und nicht mehr zeitgemäß.

Schweden hat gelernt und seine Anfangsstrategie geändert, welche jetzt aber immer noch in den Einzelmaßnahmen deutlich von den deutschen Einzelmaßnahmen abweichen.

Ich hoffe, es wird nach der 3. Welle hierzu noch eine wissenschaftliche Aufarbeitung/Analyse geben.
 
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Im letzten Punkt stimme ich dir vollkommen zu!

Ich möchte gerne nochmal auf die Bedeutung des Coronavirus für mich zurückkommen... Kann ich in Bergisch Gladbach diese Woche mit Anmeldung einkaufen gehen oder nicht? Wo kann ich mich dazu gesichert informieren, außer jetzt gleich die Geschäfte einzeln anzurufen?!
Inzidenz liegt bei 82 hier im Kreis. Sehr erfreulich!

Ich glaube das hier die Informationen versteckt sind --> Aber dieser Wust an pdfs und Verlinkungen ist doch ein schlechter Scherz, oder? :D
 
John Oliver:

Es mangelt jetzt an Impfwilligen. 🤦‍♂️

------
Linda und Bill Gates lassen sich scheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis jetzt 6,6 Millionen geimpfte von 82 Mio Einwohnern in Deutschland, und die fordern mehr Rechte??
Ich weiss nicht ob ich grade Laut lachen oder meine Anonymos Maske aufsetzen soll.

Das kann ja wohl nicht deren ernst sein, es wurden sowieso fast nur Priviligierte Menschen geimpft oder besser gesagt Systemrelevante^^

Und diese 6,6 Mio sollen jetzt vorteile gegenüber den nicht geimpften bekommen?
6,6 Mio sind nichtmal 10% aller Deutschen Einwohner...
Ich hole mir schon mal Popcorn, das wird interessant.

Es wird immer absurder, Deutschland hat also in fast 6 Monaten, nichtmal 10% der Bevölkerung geimpft...
Denn eben erst Urlaub 2023^^
 
Was ist eigentlich mit den leuten die sich "illegal" vorgedrängelt haben bei der impfreihenfolge ? (ich nenne sie auch garnicht "nur" Politiker weil es sicher auch genug andere gab die das gemacht haben)

die werden dann doppelt belohnt ?,
naja sofern man sagen muss die belohnungen sind eh er vernachlässigbar
ausser beim reisen wird es sicher im einzelhandel/gastro früher oder später genauso gut kontrolliert werden wie letztes jahr die ausgefüllten zettel nach richtigkeit
 
Cyberdunk schrieb:
Bis jetzt 6,6 Millionen geimpfte von 82 Mio Einwohnern in Deutschland, und die fordern mehr Rechte??
Im Grund fordern sie (bzw. fordert man für sie) weniger Einschränkung ihrer Rechte. Und das ist für mich nachvollziehbar.

Mein Papa und meine Mama sind übrigens beide eher nicht systemrelevant. Und von privilegiert würde ich bei den beiden auch nicht reden. Sind nur beide über 70 und haben beide mit Vorerkrankungen die zusammen mit einer Viruserkrankung (Grippe oder Corona egal) schnell zu Lebensgefahr führt.
 
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Cyberdunk schrieb:
Das kann ja wohl nicht deren ernst sein, es wurden sowieso fast nur Priviligierte Menschen geimpft oder besser gesagt Systemrelevante^^

...
Es wird immer absurder, Deutschland hat also in fast 6 Monaten, nichtmal 10% der Bevölkerung geimpft...
Hast Du Dir mal die Prioliste angeschaut? Was sind für Dich priviligierte Menschen?

Wieso ist das absurd? Wenn Leerdenker demonstrieren dürfen, können diese Personen auch Ihre Grundrechte zurück fordern. Es geht um die Widerherstellung des Normalzustandes und nicht um Sonderrechte...

Dass die Diskussion kommen würde und auch musste war doch absehbar...

Und ab Juni werden wr sicher einen deutlichen Schub bekommen...

Gestern Info in der Firma bekommn, dass die Vorbereitungen über Betriebsarztimpfungen laufen, bei uns geht es ab Juni für alle los...

@EAT1963: hast du Belege für deine Meinung?

  • bei allen Imfungen erhebliche Nebenwirkungen auftreten => zB Gehinrvenentrombosen: das Risiko bei einer Coviderkrankung ca. 8 x bis 10 x als bei einer Impfung, wurde hier bereits verlinkt
  • es zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass mRNA-Impfstoffe (z.B. Biontech/Pfizer) evtl. doch das menschliche Genom ändern => das geht "technisch" nicht, nur in Telegramgruppen

  • Habe ich eine erhöhtes Risiko an Covid-19 zu erkranken? => Du hast das Problem nicht verstanden, jeder kann an Covid-19 erkranken und trägt ein Risiko zu sterben und sonstiger Nebenwirkungen, ggf gibt es nur keine Krankheitsanzeichen
  • Ist das Risiko einer Krankheit höher als das Risiko der Impfung? => JA, es gibt keine gegenteilige Zahlen
Gerade aktuell: Anstieg bei schweren Verläufen bei Schwangeren
 
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Cyberdunk schrieb:
Bis jetzt 6,6 Millionen geimpfte von 82 Mio Einwohnern in Deutschland, und die fordern mehr Rechte??
Ich weiss nicht ob ich grade Laut lachen oder meine Anonymos Maske aufsetzen soll.
Moin

Warum denn nicht? Von denen geht doch keine Gefahr aus.

Gruß
Nobsi
 
Cyberdunk schrieb:
Ich weiss nicht ob ich grade Laut lachen oder meine Anonymos Maske aufsetzen soll.
Ich würde dir eine 3. Option empfehlen, sich zu informieren.

1. Es wurden bereits über 21 Millionen Menschen geimpft. Deine 6 Millionen sind jene mit der 2. Dosis. Bereits die erste Dosis hebt den Schutz deutlich an. Deine Aussage ist somit (gezielt?) irreführend. Hinzukommt, dass die 2. Impfung einige Wochen später gegeben werden muss, bei Biontech ca. 6 Wochen. Logisch also, dass die zu zweiten Mal geimpften noch recht wenig sind. Die Wahrheit ist, in DE haben über ein Viertel der Bevölkerung bereits eine Impfung erhalten.

2. Wir impfen nicht seit knapp 6 Monaten. Wie kommst du auf den Trichter? Die allererste Impfung in DE ist 5 Monate her, der große Impfstart in den Zentren ca. 3. In wirklich 6 Monaten anch der ersten Impfung werden wir grob geschätzt 30-35 Mio erstgeimpfte und knapp um die 10 Mio 2. geimpfte haben (meine persönliche Schätzung).

3. Und fast nur priviligierte? Welche Privilegien haben die denn? Ärzte, Pfleger, ÖDler, beamte und alte Menschen zu sein? In meiner Gegend gibt es sogar eine Warteliste, wo jeder genommen wird, wenn Restdosen anfallen. Wer sich bemüht, bekommt ergo mit etwas glück ganz ohne Gruppierung seine Impfung.

4. Diese Geimpften fordern diese Privilegien auch weniger. Vielmehr steht zur Debatte, wie es rechtlich haltbar sein soll, dass Geimpfte weiterhin die Auflagen einhalten müssen. Diese Auflagen dürfen nämlich nur mit Grund auferlegt werden. Der Grund fällt bei den Geimpften aber in diesem Falle weg. Es gibt folglich also keine rechtliche Grundlage mehr. Das ist der Hauptgrund, warum man darüber diskutiert. Weil man muss, sofern man nicht illegal (weil ohne Rechtsgrundlage) die Maßnahmen durchsetzen will bei den geimpften...
 
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Mustis schrieb:
1. Es wurden bereits über 21 Millionen Menschen geimpft. Deine 6 Millionen sind jene mit der 2. Dosis. Bereits die erste Dosis hebt den Schutz deutlich an.

Dafür hätte ich gern mal Belege, dass die erste Impfung den Schutz deutlich anhebt.
Für mich heisst geimpft, vollständig! und das ist eben erst bei 6,6 Mio Menschen der Fall.

Mustis schrieb:
Wir impfen nicht seit knapp 6 Monaten. Wie kommst du auf den Trichter? Die allererste Impfung in DE ist 5 Monate her

O Entschuldigung Impfstart war am 27.12.20 also fast 6 Monate, mein Fehler.:rolleyes:
 
Cyberdunk schrieb:
O Entschuldigung Impfstart war am 27.12.20 also fast 6 Monate, mein Fehler.
Nein, das war die erste Impfung und nicht Impfstart in den Zentren. Das ist doch nicht so schwer zu kapieren. Und das sind dann noch immer keine fast 6 Monate, sondern ziemlich exakt 5 Monate. Einen ganzen Monat dazu zu dichten, na ja.... Was macht das schon aus bei aktuel um die ca. 1 Millionen impfungen täglich nich wahr? :rolleyes:

zum anderen: https://www.butenunbinnen.de/nachri...-die-corona-impfung-fragen-antworten-100.html
(Die angesprochene Oxford-Studie kannst du bei Interesse ja ergooglen)
bei Personen, die bereits mit Covid infiziert waren, reicht ohnehin eine Dosis (irgendwo steht da auch was zur Schutzwirkung nur einer Impfung): https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html
 
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