Nein, aber der Sinn der Gesundheitsreform bestand ja darin, unternehmerische Anreize zu schaffen besonders kostensparend zu wirtschaften. Das wurde ja auch bewusst von Politik vorangetrieben.Tomislav2007 schrieb:Was hat das mit Staatsversagen zu tun, gibt es ein Gesetz das gierige Aktionäre/Vorstände (die Unternhemen immer mehr ausquetschen) vorschreibt ?
Ergänzung ()
Naja, der Artikel ist aber ziemlich dünn. Man muss der Studie nun wirklich zugute halten, dass sie von einer wissenschaftlichen Größe erstellt wurde. Und er bezieht in seinem Urteil ja auch die Folgen der Maßnahmen mit ein und kommt daher zu folgendem Urteil:stummerwinter schrieb:Hast du die Studie gelesen? Das war doch die Studie, die von vielen anderen Wissenschaftlern ziemlich zerlegt wurde...
Hier eine Zusammenfassung zu Studie: Bewertung
„Schließlich können sowohl COVID-19 als auch die Maßnahmen (insbesondere wenn sie zu aggressiv sind) das Leben, die Wirtschaft, die Zivilisation und die Gesellschaft im Allgemeinen zerstören. Eine katastrophale Auswirkung auf die psychische Gesundheit ist bereits gut dokumentiert. Katastrophaler sozialer Zusammenbruch und chaotische Ereignisse wie Unruhen, Kriege und Revolutionen haben eine unvorhersehbare Dynamik, aber wenn sie stattfinden, können sie verheerend sein. Viele Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden, können ernsthaft destabilisierend wirken und führen zu Hunderten von Millionen Menschen am Rande des Verhungerns, einer sprunghaft ansteigenden Arbeitslosigkeit und des daraus resultierenden Auftretens anderer infektiöser Krankheiten wie Tuberkulose und Kinderkrankheiten durch gestörte Impfpläne. Wir müssen lernen mit COVID-19 zu leben und wirksame, präzise, am wenigsten störende Maßnahmen anzuwenden. Damit können solche Katastrophen vermieden werden und es trägt dazu bei, die negativen Auswirkungen der Pandemie zu minimieren.“
https://tkp.at/2020/10/13/top-medizin-wissenschaftler-johnn-ioannidis-zieht-corona-bilanz/
Und damit hat er ja nicht unrecht. Viele Hilfsprogramme sind zusammengebrochen wodurch Tuborkulose, Malaria, Hunger usw erheblich zugenommen haben. Und bei uns sieht es doch auch nicht besser aus. Die Arbeitslosigkeit hat sich sprunghaft erhöht. Dazuz kommen über 2000000 Menschen in Kurzarbeit. Elektive Operationen werden weiterhin verschoben. Die Versorgung von Krebspatienten hat erheblich gelitten bzw. die Früherkennung wird nur noch sehr begrenzt wahrgenommen. Die psychische Belastung hat mehr wie deutlich zugenomme usw.
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