Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Sind heute nach Bayern zum Einkaufen gefahren. Lief ganz gut. FFP2-Masken für Käufer, während für Verkäufer OP-Masken ausreichend sind, ist natürlich lächerlich. Aber wie auch immer.

Ob aber der Einkaufstourismus jetzt der ganzen Pandemiebekämpfung förderlich ist? Hm.
 
Pym schrieb:
Zitat gelöscht weil sonst der Anti-Vollzitat-Bot Ärger macht

Ja, eben: Es gibt Auflagen. Aber keine Schließung (zur Erinnerung: in D waren Restaurants seit 2.11.2020 geschlossen - bis heute also fast 7 Monate), nicht von Restaurants und auch nicht von bspw. Schwimmbädern oder Fitnessstudios.
Und die Auflagen sind dabei übrigens recht gering: Sperrstunde iirc um 22 Uhr, maximale Personenzahl pro Tisch, Abstandsgebot, Einschränkung von Alokoholausschank. Nicht dagegen: Maskenpflicht, Testpflicht, Registrierungspflicht.

Generell wurde in deutschen Medien immer wieder vom angeblichen "Ende des schwedischen Sonderwegs" berichtet, aber in der Realität gab es das nie. Auch, weil hier gerne Empfehlungen an Vorschriften interpretiert werden (bspw. gab es in Schweden durchaus Empfehlungen, bspw. Schwimmbäder zu meiden - aber es wurde eben keine Schließung angeordnet).

Aber jetzt erklär mir mal, wieso Schweden "nur begrenzt übertragbar" sein sollte?
 
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@Idon
Nur so ne Idee...
Für filtrierende FFP2-Halbmasken ohne Ausatemventil verkürzt sich die Tragedauer auf 75 Minuten. Die Einsätze können dann bis zu 5 pro Schicht betragen. Die Pausendauer bleibt bei 30 Minuten...
hier..
Wielange ist man als Kunde im Laden vielleicht maximal mal ne Stunde, bei Lebensmittel eher nur ne halbe...
Und man räumt auch keine Regale oder dergleichen ein etz..
 
Ich habe heute meine 2. Impfung (BionTech) bekommen, Zustand im Moment ist eher so meeeh. Mal gucken wie es morgen wird. 🤨
 
Idon schrieb:
Ob aber der Einkaufstourismus jetzt der ganzen Pandemiebekämpfung förderlich ist? Hm.
Sicherlich nicht besonders. Aber Manche stehen halt auf dumm Tüch.

Warum man den Mitarbeitern im Einzelhandel keine ffp2-Pflicht zumutet, liegt doch auf der Hand ... entweder man hält sich nicht an die Trageempfehlungen (wie von @drago-museweni angegeben) oder man muss den Menschen für eine 8-Stunden-Schicht eben mindestens 5 Pausen gönnen ... und das bedeutet, mehr Mitarbeiter einstellen und bezahlen.
Das würde sich auf die Preise auswirken ... und genau das findet der Kunde sicherlich noch unsinniger, als wenn die Mitarbeiter ihre OP-Masken 8 Stunden am Stück tragen (was den Trageempfehlungen der Hersteller nebenbei auch nicht entspricht).

In unserer Tanke gilt nebenbei noch immer OP - ODER ffp2 (u. vergleichbar) ... nur die "Alltagsmasken" lassen wir nicht mehr zu.
 
j-d-s schrieb:
Aber jetzt erklär mir mal, wieso Schweden "nur begrenzt übertragbar" sein sollte?
Ich weiß nicht um was es dem angesprochenen ging aber Schweden hat doch ein paar sehr relevante Unterschiede zu Deutschland.

Bevölkerungsdichte ist viel geringer und die Ballungsräume sind bedeutend kleiner.
Dazu haben sie sehr viel weniger Außengrenzen und diese zu Staaten mit sehr viel geringeren Fallzahlen als wir.

In Deutschland war die Grenzregion zu Dänemark auch nicht zufällig nur einen Bruchteil so betroffen wie die zu Tschechien.
 
Khaotik schrieb:
Wer bis Ende Juni mit den Impfungen durch ist kann ggf. die Sommerferien mit der Familie noch im Exil verbringen an statt in Balkonien oder Schrankreich.
Ersteres wirst Du aber nur mit johnson & johnson schaffen, bei den übrigen Impfstoffen sind es halt 6-12 Wochen für die Zweitimpfung. Das reicht u.U. für Bayern. Oder die Reisewütigen müssen halt einfach ein paar Tests mit in ihre Reisekosten einplanen, wo ist das Problem?

Khaotik schrieb:
Das die Hausärzte strickt nach Prio vorgehen glaube ich kaum. Da wird mMn sicherlich auch massiv nach Vitamin B gearbeitet. Die ersten Seiten der Impflisten waren vermutlich schon voll bevor auch nur ein normaler Patient zwecks einem Termin anrufen konnte.
Das hängt halt sehr stark vom Arzt ab. Ihc habe hier in Bayern schon extrem unterschiedliche Vorgehensweisen erlebt. Zwischen "Impfung quasi sofort" bis zu "nicht vor Oktober, wenn die Versorgung so weitergeht wie bisher" war da alles dabei. Und das jeweils bei den eigenen Hausärzten der jeweiligen Personen Ü50 und ohne medizinische Indikation.

Der Rest hofft halt auf Sonderimpfaktionen, wo man dann halt zur Not ein paar Stunden in der Warteschlange (natürlich mit der selben ffp2-Maske) steht, wenn man sich den falschen Zeitpunkt aussucht.

uincom schrieb:
Das liegt aber an den Praxen. Wer heute noch nur eine Telefonleitung hat und nur darüber erreichbar ist, der ist bisschen hängen geblieben im Jahr 1970.
Dann fehlt nur noch der Sprachconputer dahinter, weil die Praxis sonst nicht nur 10 Leitungen sondern auch 10 (sonst für nichts in der Praxis einsetzbare) Mitarbeiter benötigt, die ans Telefon gehen und Termin organisieren. Wobei sich sowas doch ins Homeoffice für ein paar Studenten auslagern lassen würde.

Das Problem ist oft genug der fehlende Impfstoff und nicht die Ärzte oder deren Hotline.
 
drago-museweni schrieb:
@Idon
Nur so ne Idee...

hier..
Wielange ist man als Kunde im Laden vielleicht maximal mal ne Stunde, bei Lebensmittel eher nur ne halbe...
Und man räumt auch keine Regale oder dergleichen ein etz..


Das ändert aber doch nichts daran, dass die Verkäufer einen viel größeren Kontakt zu Fremden haben und somit potentiell eher angesteckt werden und andere anstecken.


DerOlf schrieb:
Sicherlich nicht besonders. Aber Manche stehen halt auf dumm Tüch.

Warum man den Mitarbeitern im Einzelhandel keine ffp2-Pflicht zumutet, liegt doch auf der Hand ... entweder man hält sich nicht an die Trageempfehlungen (wie von @drago-museweni angegeben) oder man muss den Menschen für eine 8-Stunden-Schicht eben mindestens 5 Pausen gönnen ... und das bedeutet, mehr Mitarbeiter einstellen und bezahlen.
Das würde sich auf die Preise auswirken ... und genau das findet der Kunde sicherlich noch unsinniger, als wenn die Mitarbeiter ihre OP-Masken 8 Stunden am Stück tragen (was den Trageempfehlungen der Hersteller nebenbei auch nicht entspricht).

In unserer Tanke gilt nebenbei noch immer OP - ODER ffp2 (u. vergleichbar) ... nur die "Alltagsmasken" lassen wir nicht mehr zu.

Dann liegt eure Tanke nicht in Bayern. Dort müssen Kunden FFP2 tragen.

Das Geldargument finde ich nicht durchgreifend. Ganze Branchen wurden zerstört und jetzt soll es wegen ein paar Euro für FFP2-Masken andere Regeln geben?
 
https://impfdashboard.de/
Am 21. Mai 2021 wurden in Deutschland 797.359 Impfdosen verabreicht. Damit sind nun 11.343.644 Personen (13,6 % der Gesamtbevölkerung) vollständig geimpft. Insgesamt haben 33.142.439 Personen (39,9 %) mindestens eine Impfdosis erhalten.
Wenn ich mich nicht vertan habe, dann sind innerhalb einer Woche zwei Millionen Zweitimpfungen durchgeführt worden.

Wenn die Impfpriorität wegfällt, werden sich Menschen dann verstärkt mit J&J impfen lassen? Ein Schuss und Tschüss.
 
drago-museweni schrieb:
Nur so ne Idee...

hier..
Wielange ist man als Kunde im Laden vielleicht maximal mal ne Stunde, bei Lebensmittel eher nur ne halbe...
Und man räumt auch keine Regale oder dergleichen ein etz..

Imho: Ja, ist doof. Aber unabhängig ob doof oder nicht ist die Pflicht zum Tragen der Maske ein schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit den man nur mit den andernfalls zu erwartenden Risiken begründen kann. Und diese Risiken gelten für beide, Verkäufer wie Kunde, egal ob das nun doof ist oder nicht. Wenn also dem Kunden zuzumuten ist die FFP2 vorzuschreiben dann muss das auch dem Verkäufer zuzumuten sein. Dann muss der Verkäufer eben entsprechend häufiger Pausen machen.
PS: "ist doof" meine ich ernst. Ich habe nur ein einziges Mal versucht bei uns im Treppenhaus mit FFP2 vom 3 Stockwerke hoch zu laufen - never ever. Das Ding über den gesamten Arbeitstag zu tragen und dabei noch körperliche Arbeit zu leisten ist wirklich kein Spaß.
 
Idon schrieb:
Das Geldargument finde ich nicht durchgreifend. Ganze Branchen wurden zerstört und jetzt soll es wegen ein paar Euro für FFP2-Masken andere Regeln geben?
Du hast das Argument einfach nicht verstanden. Es geht nicht um die Kosten für die Masken, sondern um zusätzliche Belegschaft.

Ich erkläre es mal am Beispiel meiner Tankstelle.
Wir arbeiten in 5-Stunden-Schichten (weil man da keine Pausenzeiten einplanen muss). Wenn wir nun gezwungen wären, bei der Arbeit ffp2 zu tragen, dann würde das bedeuten, dass spätestens nach 90 Minuten (sind schon 15 mehr, als vom Hersteller angegeben) eine halbstündige Pause einzulegen wäre.
Mindestens eine der 5 Stunden wäre also Pausenzeit. Für die gesamte Öffnungszeit (15 Stunden) müssten also minimum 3 Stunden Pause irgendwie abgedeckt werden. An Werktagen könnte das der Stationsvorstand machen ... aber der hat normale Bürozeiten, ist also ab ca. 16:00 weg ... da fehlen noch 6 Stunden bis Ladenschluss.
Allerdings ist die Tankstelle meist einfach besetzt (Ausnahme: Werktage zu normalen Bürozeiten) ... und das bedeutet, dass in der halben Stunde Pause jemand anderes an der Kasse stehen muss, der ebenfalls 10,- die Stunde kassieren will.
Ansonsten ist natürlich alles auf Kante genäht ... wenn zu viel los ist, dann muss man eben mal 15 - 20 Minuten länger machen, damit man seine Schichtaufgaben auch abgearbeitet kriegt. Und das gilt für alle inkl. Stationsleitung ... auch die macht Überstunden, wenn was dazwischen kam, weil irgendwie ohne Puffer geplant wurde.
Eine ffp2-Pflicht für Verkäufer würde bei uns bedeuten, dass 2 neue Mitarbeiter eingestellt werden müssten ... und das erhöht die Personalkosten um ca. ein Viertel.

Das Problem mit der Einfachbesetzung wird ein Supermarkt kaum haben, aber auch bei dem kommen die Abläufe durcheinander, wenn plötzlich nach 1,5 Stunden eine Pause eingeplant werden muss und auch dort könnte es sein, dass das einige Mannstunden extra bedeutet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hayda Ministral schrieb:
Aber unabhängig ob doof oder nicht ist die Pflicht zum Tragen der Maske ein schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit den man nur mit den andernfalls zu erwartenden Risiken begründen kann.
Nicht nur das ... auch die Zumutbarkeit ist individuell zu beurteilen.
30 Minuten oder auch mal eine Stunde sind zumutbar ... 3, 4 oder mehr sind gerade bei körperlicher Arbeit aber unzumutbar.
Könnt ihr selbst ausprobieren ... einfach mal beim Hausputz durchgehend eine ffp2-Maske tragen.
Ich prophezeihe Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Konzentrationsprobleme nach etwa 3 Stunden mit Maske ... stelt euch vor, ihr habt dann noch ein oder zwei Stunden, bis ihr die Maske endlich los seid (wegen Feierabend oder Pause).

Die Artikel nach denen nicht von einer beeinträchtigung durch ffp2-Masken auszugehen ist, habe ich ebenfalls gelesen ... und war geschockt, dass in den Studien, auf die verlinkt wurde, an KEINER Stelle von anderen Masken als OP-Masken die Rede war. Das Urteil "ffp2 kann kein Problem sein" ist also aus meiner Sicht ein simpler Übertragungsfehler. In einigen der Studien stand sogar explizit drin, dass feinfilternde Masken (kn95, ffp2/3) NICHT getestet wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Khaotik schrieb:
"WenN dIe HaUsäRzTe iMpFen dÜrfEN wiRd aLleS BesSer!"
Türlich...
Khaotik schrieb:
Das hätte womöglich gestimmt wenn man gleichzeitig nicht verkündet hätte, dass die geimpften, sobald sie durch sind, alle Narrenfreiheit haben werden.
Wer bis Ende Juni mit den Impfungen durch ist kann ggf. die Sommerferien mit der Familie noch im Exil verbringen an statt in Balkonien oder Schrankreich.
Ich denke man hätte wenn man wollte genau so viele Dosen auch komplett ohne Hausärzte verimpfen können.

Die Organisation hätte aber besser sein können. Also bezüglich Terminvergabe.
Khaotik schrieb:
Ich kann die Praxen völlig verstehen, dass sie den Telefonsupport aussetzen. Da würde ich als Chef auch einschreiten, wenn sich meine Mitarbeiter/innen ständig anpöbeln oder gar bedrohen lassen müssen.
Ja ich auch. Allerdings war das auch nicht überraschend.
Khaotik schrieb:
Um aber die Versorgung sicherzustellen wäre aus meiner Sicht zumindest eine Impfanmeldung nur per Email sinnvoll. Sonstige Termine können dann weiterhin per Telefon vereinbart werden.
Schwierig. Nicht jeder hat/kann Mail. Aber so wie es jetzt ist, ist es natürlich eine Katastrophe. Wer nen Arzt brauch erreicht ihn aktuell kaum.
Khaotik schrieb:
Das die Hausärzte strickt nach Prio vorgehen glaube ich kaum. Da wird mMn sicherlich auch massiv nach Vitamin B gearbeitet. Die ersten Seiten der Impflisten waren vermutlich schon voll bevor auch nur ein normaler Patient zwecks einem Termin anrufen konnte.
Aber ganz ehrlich: Warum soll es denn in Arztpraxen anders laufen als in normalen Betrieben?
Wird wie überall beide Fälle geben. Ich traue unseren Ärzten aber im Großen und Ganzen schon zu, das sie sich an die Priorisierung halten.

Was mich z.b. gewundert hat war, das mich mein Arzt angerufen hat wegen Impfung nach rund zwei Wochen obwohl ich irgendwo ganz weit hinten stand und mit mindestens 6-8 Wochen hätte rechnen sollen. Ich gehe aber mal davon aus, das meine Vorgeschichte mich am Ende doch nach oben geschoben hat. Hatte da aber gerade den Termin im Impfzentrum bekommen am 27. Mit Biontech.

Von daher ist es dann im August dann auch durch
 
Wird bei den Infektionen eigentlich auch systematisch erfasst, wieviel von denen bereits geimpft wurden? Ich frage deshalb weil es bei uns erneut zu einem Ausbruch in einem Altenheim kam. Von den 20 Infizierten hatten 18 bereits seit Ende Januar ihre zweite Impfung erhalten.
 
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+++ 09:19 Studie: Hoher Impfschutz gegen indische Mutante +++
Die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Astrazeneca bieten laut einer Studie der britischen Regierungsbehörde Public Health England einen recht hohen Schutz gegen eine Erkrankung mit der zunächst in Indien aufgetretene Virus-Variante B.1.617.2. Demnach schützen die beiden Präparate nach zweifacher Impfung beinahe so effektiv gegen eine durch diese Variante ausgelöste Corona-Erkrankung wie gegen eine durch die britische Variante B.1.1.7 hervorgerufene. Der Impfstoff von Pfizer/Biontech schützt laut Studie zwei Wochen nach der zweiten Dosis mit 88-prozentiger Effektivität gegen eine Erkrankung durch B.1.617.2., verglichen mit 93 Prozent bei der britischen Variante. Bei Astrazeneca liegt der Effekt gegen eine Erkrankung durch B.1.617.2 bei 60 Prozent, verglichen mit 66 Prozent bei B.1.1.7. Beide Impfstoffe wiesen den Angaben zufolge drei Wochen nach der Erstimpfung eine 33-prozentige Effektivität bei B.1.617.2 auf, während sie bei der britischen Variante zu dem Zeitpunkt jeweils bei rund 50 Prozent lag.

Also zum Glück haben wir nicht so viel Astrazeneca erhalten, aber auch 88% von Biontech ist jetzt nicht toll. Damit ist man selbst bei voller Impfung aller wahrscheinlich in der Nähe einer epidemischen Ausbreitungmöglichkeit.

Wenn ich jetzt dran denke wieviele sich noch nicht impfen lassen konnten wegen zu wenig Impfstoff, die mit schweren Verläufen zu rechnen haben, dann empfinde ich die aktuellen Lockerungen einfach nur noch unverantwortlich...

Vor allem denkt man ja jetzt sogar über den Wegfall der Maskenpflicht nach...

Ich war gestern 8h im Zoo, wo durchgehend Maskenpflicht bestand. Trotz Kinderwagen den Berg hoch schieben empfand ich die Maske nicht wirklich als behindernd. Nur an den Ohren hatces irgendwann geschmerzt. Da würde ich das nächste mal definitiv nach diesen Hacken bzw Watte für die Ohren schauen, damit das entlastet wird. Nach ein paar Wochen hat man dann sicherlich auch genug Hornhaut. Meine Frau fand es z.b. nur unangenehm. Die trägt die aber eh jeden Arbeitstag 6h plus.

Und noch was allgemeines zu den Masken und Schweden. Ja in Schweden lief es anders, dort ist aber die Bevölkerung anders drauf und nicht auf so einem Egotripp wie bei uns viele...

Muss man in Bezug auf Maskenpflicht nur mal nach Japan schauen. Die schütteln über uns nur die Köpfe aufgrund unserer Aufgeregtheit.

Ich fände es sehr erstrebenswert, wenn man auch nach der Pandemie Masken in den Öffis als normal ansehen würde. Ich war die letzten Jahre sicherlich zweimal in den Öffis angesteckt. Da hätte ich gerne eine Maske getragen, weil man wusste das gerade was Rum geht, es dann aber gelassen, weil man dann dumm angeschaut wird und ich auch im Geschäft keine List auf Diskussionen hatte.
 
DerOlf schrieb:
Nicht nur das ... auch die Zumutbarkeit ist individuell zu beurteilen.
30 Minuten oder auch mal eine Stunde sind zumutbar ... 3, 4 oder mehr sind gerade bei körperlicher Arbeit aber unzumutbar.
Du beschreibst die Zeitdauer der Zumutbarkeit, nicht die Zumutbarkeit an und für sich.

Bei einer Verkäuferin beispielsweise könnte man annehmen dass die Zumutbarkeit wieder gegeben ist wenn die Pausen lang genug oder die Arbeitszeiten insgesamt kurz genug sind.
 
@Jelais
Impfung schützt auch nicht vor Infektion, sondern vor leichten und schweren Verläufen. Die Aussage, dass es Infektionen bei Geimpften gab, ist also vollkommen sinnlos oder reine Stimmungsmache. Die einzige wichtige Information wäre, welche Symptome die Personen haben und welchen Verlauf.
 
Jelais schrieb:
Wird bei den Infektionen eigentlich auch systematisch erfasst, wieviel von denen bereits geimpft wurden? Ich frage deshalb weil es bei uns erneut zu einem Ausbruch in einem Altenheim kam. Von den 20 Infizierten hatten 18 bereits seit Ende Januar ihre zweite Impfung erhalten.
Es war niemals von einem 100% Schutz die Rede, weder in der Presse noch in den Aufklärungesbögen. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Covid19 ist nur bedeutend geringer (abhängig vom Impfstoff) und sie ist ebenfalls bedeutend geringer, einen schweren Krankheitsverlauf zu haben (was wohl das wichtigste bei alten Menschen ist).

Nachdem aber bis heute noch niemand einen Statistik führt, ob Personen, die mit Covid19 verstorbe sind auch ursächlich an Covid19 verstorben sind, dürfte sich um die Frage, wer trotz Impfung an Covid19 erkrankt, auch kaum jemand kümmern.

deekey777 schrieb:
Wenn die Impfpriorität wegfällt, werden sich Menschen dann verstärkt mit J&J impfen lassen? Ein Schuss und Tschüss.
Wenn es den Leuten nur um ihren ach so wichtigen Billigurlaub geht (der ist nahezu überall mit PRC-Test möglich, teilweise auch nur damit), dann u.U. ja.

Die Frage ist eher, wer die Wahl des Impfstoffes hat, ohne VitaminB zum Hausarzt, falls die überhaupt unterschiedliche Impfstoffe bestellen können.
 
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Jelais schrieb:
Wird bei den Infektionen eigentlich auch systematisch erfasst, wieviel von denen bereits geimpft wurden? Ich frage deshalb weil es bei uns erneut zu einem Ausbruch in einem Altenheim kam. Von den 20 Infizierten hatten 18 bereits seit Ende Januar ihre zweite Impfung erhalten.
Am Besten nicht auf den Link klicken, sonst besteht die Gefahr an Bullshit zu ersticken, daher quote ich lieber:



Guten Tag Herr Reitschuster,
...
Nach über 36 Mio. verabreichten Impfdosen wurden laut RKI insgesamt 57.146 (0,016 %) geimpfte COVID-19 Fälle gemeldet, davon waren 44.059 (77 %) 1x geimpft und 13.087 (23 %) 2x geimpft. Zu den 2x Geimpften kann aufgrund der Kürze der Beantwortungszeit nicht angegeben werden, ob die Erkrankung 15 Tage nach 2. Impfung (Beginn Zeitpunkt des anzunehmenden vollständigen Immunschutzes durch die Impfung) auftrat und damit als Impfdurchbruch zu werten ist.

Von den 1x Geimpften (n=44.059) wurde bei 28.270 (64 %) Personen ein Erkrankungsbeginn übermittelt für 4.562 (10 %) wurde eine Hospitalisierung angegeben und bei 2.045 (4,6 %) Personen angegeben, dass diese verstorben seien.

Von den 2x Geimpften (n=13.087) wurde bei 4.999 (38 %) Personen ein Erkrankungsbeginn übermittelt, für 1.659 (13 %) wurde eine Hospitalisierung angegeben und bei 662 (5,1 %) Personen angegeben, dass diese verstorben seien.

Angaben zum Anteil mit intensivmedizinischer Behandlung liegen bei beiden Gruppen nicht vor.

Mit freundlichen Grüßen
XXXX XXXX
Referat Presse
Bundesministerium für Gesundheit
https://reitschuster.de/post/2-707-menschen-nach-impfung-an-covid-19-gestorben/


---------------
https://assets.publishing.service.g...Concern_VOC_Technical_Briefing_12_England.pdf
Seite 41:
PHE has undertaken analysis of vaccine effectiveness against symptomatic disease with
VOC21-APR-02 (B.1.617.2), using the national genomic and immunisation datasets. The
full methodology and analysis will be published here. These findings suggest that while
there is a reduction in vaccine effectiveness against VOC-21APR-02 (B.1.617.2) after one
dose, any reduction in vaccine effectiveness after 2 doses of vaccine is likely to be small
(Table 9). These data combine all vaccines, and a breakdown by vaccine is provided in
the full analysis.

B.1.617.2 ist schon eine fiese Variante.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Du hast das Argument einfach nicht verstanden. Es geht nicht um die Kosten für die Masken, sondern um zusätzliche Belegschaft.
[...]

Ich habe das verstanden. Na und? Nochmal: Ganze Branchen wurden zerstört und jetzt plötzlich sollen finanzielle Aspekte eine Rolle spielen?

Das ist absurd.
 
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