Ich bin auch bereits zweimal geimpft (mit BioNTech), genau wie meine Eltern.
Übrigens aufgrund von "Vorerkrankungen". Wobei "Vorerkrankung" ziemlich übertrieben klingt, aber es reichte aus, um offiziell in diese Kategorie zu fallen.
Mittlerweile ist die Impfung ja ohnehin für jeden freigegeben.
Ich hatte jeweils zwei-drei Tage nach der Impfung leichte Probleme (Kopfschmerz, Schwindel, Müdigkeit usw.),
inzwischen geht es mir genau wie vor den Impfungen. Meinen Eltern geht es genauso.
Ich hatte vor allem vor der Erst-Impfung auch leichte Bedenken bezügl. der Nebenwirkungen, bzw. nicht Nebenwirkungen sondern der Impf-Reaktion meines Körpers.
Zu der Zweit-Impfung bin ich dagegen völlig bedenkenlos gegangen.
Angst vor Hirnvenenthrombose, Herzmuskelentzündung usw.: Nein, überhaupt gar nicht.
Wobei ich dazu sagen muss, das ich mich nur mit BioNTech oder Moderna impfen lassen wollte, hätte es nur einen der anderen Impfstoffe gegeben, ich hätte abgewunken.
Tatsächlich habe ich auf die zweite Impfung weit weniger reagiert als auf die erste. Wahrscheinlich dachte sich mein Körper: "ach, kenne ich schon".
Jetzt warten wir nur noch auf das digitale Zertifikat, um das in die entsprechende Handy-App zu übertragen, damit man nicht ständig seinen Impfpass mitschleppen muss.
Ich habe grundsätzlich wenig Angst vor einer Corona-Infektion, auch schon vor den Impfungen.
Aber natürlich will ich auch nicht krank werden. Wobei ich - wenn überhaupt - Angst vor möglichen Langzeit-Folgen einer Infektion hätte.
Jetzt kann ich zumindest davon ausgehen das die Wahrscheinlichkeit eines ehr milden Krankheitsverlaufes deutlich größer ist als ohne Impfung,
für den unwahrscheinlichen Fall das ich mich doch irgendwie anstecken sollte.
Jeder Mensch ist anders. Wenn ich nur sehe wie es mir und meinen Eltern geht, kann ich nur jedem raten sich impfen zu lassen.
Klar, Impfschäden kommen immer wieder vor, bei jeder Impfung. Allerdings ist das sehr, sehr unwahrscheinlich.