Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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derMutant schrieb:
ähm, von GB habe ich nie gesprochen?! Soll ich dir jetzt von jedem Bundestaat einen Link präsentieren?! Was hast du gegen regionale Zeitungen? Darf ich nur glauben was im Spiegel oder in der Süddeutschen steht und alles andere ist minderwertiger Journalismus?!
Du hast kein Land direkt angesprochen. Da GB aber ein Land ist, was bereits viel geimpft hat und du das genannt hattest als Kriterium ist es nicht allzu weit hergeholt. Nenn doch einfach konkret, welche Lädner seit monaten offen sind? Florida ist eine einzige Ausnahme, die du aufzeigen konntest, ergo sind die USA ans sich bis vor kurzem auch im Lockdown gewesen und nciht offen wie du behauptest. Und ja, du müsstest dann schon einige Bundesländer benennen und belegen können, wo das ebenso sit, damit die Aussage "Diese USA sind offen" zumindest im Ansatz korrekt wäre. Ein einziger Bundesstaat lässt diese Aussage nicht zu...
Ich habe nichts gegen regionale Zeitungen. Die Sache ist nur: DIe Aussagen in diesem Artiekl sind überprüfbar falsch. Floria liegt nicht unterm Schnitt sondern ist ziemlich betroffen gewesen und zwar ziemlich exakt wie man es erwarten würde bei seiner Menge an Einwohner. Und ja, grade bei internationalen News sind regional Zeitungen selten besonders qualitativ. Was wenig verwunderlich ist, ist es schließlich weder ihr metier noch haben sie die entsprechenden finanziellen Mittel für diese Thematik.
 
Hallo

https://www.t-online.de/digital/id_...-vielerorts-noch-gar-nicht-einsatzbereit.html
Zitat:
"Hausärzte können noch keine digitalen Impfnachweise ausstellen"

Die Hausärzte scheinen noch Probleme mit dem ausstellen der QR Codes zu haben, bzw. das Sytem ist noch nicht einsatzbereit, über Impfzentren steht da nichts.
Ich habe gearde bei mir im Krankenhaus angerufen (ich habe aktuell Urlaub), die sind bereit und können mir den QR Code aushändigen, ob andere Krankenhäuser auch so weit sind weiß ich nicht.
Das wird nächste Woche einen Ansturm auf die Apotheken geben, es werden wohl auch nicht alle Apotheken mitmachen, man sollte besser ein paar Tage warten bis sich der Ansturm gelegt hat.

Grüße Tomi
 
Mustis schrieb:
Und ja, grade bei internationalen News sind regional Zeitungen selten besonders qualitativ. Was wenig verwunderlich ist, ist es schließlich weder ihr metier noch haben sie die entsprechenden finanziellen Mittel für diese Thematik.
Du scheinst hingegen die finanziellen Mittel und das nötige Hintergrundwissen für diese Thematik zu besitzen. Chapeau!
Zu den anderen „Arbeitsauträgen“ die du mir erteilt hast kann ich nur sagen, dass zumindest Texas und Mississippi bereits seit MONATEN fast alle Maßnahmen zurück genommen haben

https://www.google.de/amp/s/www.spi...uf-a-d2c18f50-c09f-4a02-a289-0966c7d184a4-amp

Die Welt scheint anschließend bei denen auch nicht untergegangen zu sein. Florida ist also kein Einzelfall.
Aber wie du weiter oben schon erwähnt hast, zeichnet sich bei uns das gleiche, zumindest in Ansätzen ab.
 
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Du verstehst es ja langsam. Aber weiterhin: kein land, auch nicht die usa, haben die lockdowns aufgehoben. Einzelne bundestaaten ja, aber auch hier in de galten selten überall die gleichen regeln.

Wenn man das gleich so formulieren würde statt sich fakten zurecht zu biegen bzw. furchtbar zu übertreiben, dann würde man dich vll auch gleich ernster nehmen.
 
Tomislav2007 schrieb:
die sind bereit und können mir den QR Code aushändigen, ob andere Krankenhäuser auch so weit sind weiß ich nicht.
Bei uns hat sich der Leiter des Medizincontrollings (er hat die die ganzen Impfungen und das drumherum organisiert) davon distanziert, das wäre nicht sein Aufgabenfeld.

Irgendwas soll noch kommen, aber da hält sich die KEL aktuell noch bedeckt, ich werde mich mal überraschen lassen.

So eilig hab ich es aber eh nicht, im Zweifelsfall nehme ich halt meinen normalen Impfpass mit, aber bin zurzeit eh kaum irgendwo, wo ich mich ausweisen müsste.
 
Hallo

mykoma schrieb:
Bei uns hat sich der Leiter des Medizincontrollings (er hat die die ganzen Impfungen und das drumherum organisiert) davon distanziert, das wäre nicht sein Aufgabenfeld.
Wer hat denn bei euch geimpft ?
Wir wurden bei uns im MVZ geimpft, die von Anfang an alles in einer Datenbank eingepflegt haben und jetzt nur noch den QR Code generieren müssen.
Der Kollege der das bei uns organisiert hatte von Anfang an mitbekommen das sich viele nur wegen Freiheiten impfen lassen und den QR Code möchten.
Der Hauptgrund wird wahrscheinlich sein dass das MVZ direkt (ohne Umweg über das Krankenhaus) mit den Krankenkassen abrechnen kann und während Corona weniger "normale" Patienten hatte.
Jetzt hat es sich gelegt, aber das letzte halbe Jahr haben die zwei "Impfmädels" im Akkord geimpft, jetzt können die noch die QR Codes abrechnen, was den finanziellen Corona Verlust kompensiert.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Wer hat denn bei euch geimpft ?
Ärzte aus dem Krankenhaus, 3 oder 4 Ärzte gleichzeitig aus unterschiedlichen Fachdisziplinen entweder Tagesweise oder abwechselnd für ein paar Stunden, je nachdem wie gut das Personal dafür freigestellt werden konnte.

Die Daten wurden auch direkt in eine Datenbank geschrieben, das haben der Leiter vom Medizincontrolling und seine Helfer gemacht.

Allerdings war es bei uns kein MVZ, sondern wurde komplett vom Krankenhaus organisiert.

Vermutlich hat die KEL schon was in die Wege geleitet und er soll noch die Füße still halten, bis sie ihr Pamphlet dazu an alle verteilen können.

Ich mache mir damit jetzt auch keinen Stress, komm ich heut nicht, komm ich morgen, ich verpasse ja nichts, nur weil ich meinen digitalen Impfpass erst später bekomme.
 
Meine Ärztin hat gemeint sie haben noch keinerlei Infos bekommen wie das mit dem digitalen Nachweis laufen soll und allen Kollegen die sie dazu kontaktiert hat ginge es genauso - mal sehen wie das aussieht wenn wir uns die zweite Impfung abholen...
 
@Magellan Die Ärzte brauch man zu sowas eigentlich gar nicht befragen. Die sind da immer die letzten die es mitbekommen. Es sei denn der Arzt selbst ist da engagiert und informiert sich.

Besser ist da die für deinen Arzt zuständige Kassenärztliche Vereinigung.

Das schreibt zum Beispiel die KV Nordrhein:

Nach Ansicht der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein vermitteln diese zum Teil den Eindruck, dass jeder schon jetzt problemlos über unterschiedliche Stellen ein E-Zertifikat erhalten kann. Zuletzt hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verkündet, dass der digitale Impfpass morgen (10.06.) an den Start gehen soll – nähere Einzelheiten dazu will Spahn morgen Mittag in einer Pressekonferenz verkünden.

Die KV Nordrhein macht dazu folgende einordnende Anmerkungen:

Ab dem kommenden Montag (14.06.) soll das Zertifikat in Apotheken zu bekommen sein, allerdings wird dies noch nicht in den nordrheinischen Arztpraxen und Impfzentren möglich sein!

Der Ausdruck der E-Zertifikate in den Impfzentren wird voraussichtlich erst Ende Juni möglich sein. Hierzu laufen noch Abstimmungen mit dem NRW-Gesundheitsministerium (MAGS) und IBM/UBIRCH als den für die Entwicklung des digitalen Impfpasses zuständigen Unternehmen.

Alle diejenigen, die im Impfzentrum bereits ihre Zweitimpfung erhalten und ihren Termin über die KV Nordrhein oder die Kommunen gebucht haben, bekommen ihr E-Zertifikat automatisch in den nächsten Wochen per Post zugeschickt. Über den darinstehenden QR-Code können die Daten in die dafür vorgesehenen Apps wie „CovPass“ oder die Corona-Warn-App hochgeladen werden.

Um den Aufwand für die Arztpraxen möglichst gering zu halten, ist das Ausstellen der Impfzertifikate direkt aus dem Praxisverwaltungssystem (PVS) geplant. So können die dokumentierten Patientendaten aus dem PVS für das Zertifikat genutzt werden. Die Bundesregierung hat in einer Ausschreibung die PVS-Hersteller aufgefordert, mit dem Software-Update bis Ende Juni – spätestens zum 12. Juli – ein entsprechendes Modul bereitzustellen. Vorher werden die nordrheinischen Arztpraxen keine Zertifikate mit QR-Code erstellen können!

Update 10.06.2021 12:30 Uhr


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der Bundespressekonferenz unsere Meldung vom gestrigen Abend bestätigt. Demnach wird es erst "Schritt für Schritt" möglich sein in Impfzentren, Praxen und Apotheken - auch nachträglich - das Impfzertifikat zu erhalten.
Quelle
 
So gestern mittag wurde mir der erste Microsoft-Chip eingepflanzt;)..Ne bis heute morgen keinerlei Symptome, danach etwas Kreislaufprobleme bzw. Schwindel. Vor der Impfung (Biontech) wurde auch nochmal auf mögliche Herzmuskelentzündungen hingewiesen. Bleibt zu hoffen dass der ganze Kram irgendwann ein Ende hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
turbo1 schrieb:
So gestern mittag wurde mir der erste Microsoft-Chip eingepflanzt;)..Ne bis heute morgen keinerlei Symptome, danach etwas Kreislaufprobleme bzw. Schwindel. Vor der Impfung (Biontech) wurde auch nochmal auf mögliche Herzmuskelentzündungen hingewiesen. Bleibt zu hoffen dass der ganze Kram irgendwann ein Ende hat.
Schulterklopfer. :D
 
Erinnert ihr euch noch daran, wie über die Zutatenverwechslung zwischen J&J und Astrazeneka berichtet wurde und gesagt wurde, dass das keine Auswirkung auf uns haben soll?

Ich hatte das ja schon damals nicht geglaubt und nun kommt die endgültige Bestätigung...
 
https://www.tagesschau.de/inland/corona-impfzentren-103.html

Erneut zeigt sich, dass meine vor Wochen geäußerten Bedenken eben doch valide sind. Die Impfzentren einfach zu schließen, ist gefährlich, insbesondere weil mit der Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen zu rechnen ist (und im Herbst wirds ne 4. Welle geben, die, auch wenn sie nicht stark ausfällt, immer noch zu vielen "plötzlich" impfwilligen führen wird - sodass die Hausärzte alleine das nicht zügig leisten können).

Denn grundsätzlich muss man eben sagen: Sobald mal genug Impfstoff zur Verfügung steht, muss man den Menschen auch umfangreiche, niedrigschwellige Angebote machen.

Wichtig wäre da insbesondere, dass es keine lange Wartezeit gibt (also sowas wie heute anmelden, Termin in einem Monat), idealerweise sogar ganz ohne Anmeldung. Und natürlich freie Impfstoffwahl, das ist auf jeden Fall ein Schlüssel (genug Impfstoff bestellt ist auf jeden Fall und in ein paar Monaten wird man froh sein, wenn noch jemand den Impfstoff nimmt - da kann man ihm dann nicht vorschreiben wollen, welchen er nehmen soll).

Bzgl. der Örtlichkeiten kann ich nur darauf verweisen, dass bspw. hier in der Gegend eine Reihe an großen leerstehenden Gebäuden vorhanden sind, wo sofort Geschäfte o.ä. reinkönnten - oder eben ein Impfzentrum.
 
Kommt drauf an wie viel Kapazität wir denn, auf Dauer, bei Arztpraxen und Betriebsärzten haben und was wir ab Oktober noch brauchen. Sobald mal alle impfwilligen die erste Dosis haben wird die benötigte Kapazität ja deutlich sinken und die Auffrischungen sind auch nicht so schlimm - selbst wenn man da alle jährlich impft wird das pro Woche gut 1 mio Impfungen bedeuten, das schaffen allein die Hausärzte an einem Tag.

Die Frage ist halt wann genau der Zeitpunkt sein wird zu dem die impfzentren heruntergefahren werden können ohne das impftempo zu behindern.
 
j-d-s schrieb:
sodass die Hausärzte alleine das nicht zügig leisten können).
Es gäbe, so ganz nebenbei, auch noch Betriebsärzte, die nur deshalb seit monaten nicht impfen, weil sie keinen Impfstoff bekommen und weil sie nicht durften. Für mich ist es jedenfalls viel niederschweliger, mir dort einen Termin zu holen wie im Impfzentrum in der Stadt (das sie auch erst vor kurzem eingerichtet haben) oder gar im 30km entfernten Impfzentrum, das nach Impfanmeldung immer noch für mich zuständig wäre. All die Leute aus dem Umkreis müssen grundsätzlich fahren und bevorzugen mit Sicherheit ihren Hausarzt im Ort, wenn sie die Wahl haben.

j-d-s schrieb:
Sobald mal genug Impfstoff zur Verfügung steht, muss man den Menschen auch umfangreiche, niedrigschwellige Angebote machen.
Niederschwellig ist das, was die Leute kenne und wo sie im Zweifel fußläufig hinkommen. Das dürfte abseits von Großstädten oder den Orten, in denen zufällig die Impfzentren angesiedelt wurden, eher der Hausarzt oder Betriebsarzt sein wie das oft nur extrem schwer per ÖPNV erreichbare Impfzentrum.

Wenn ich dann sehe, dass alleine 2020 die Hausärzte "nebenbei" 14 Mio Grippeschutzimpfungen durchgeführt haben und man nichts von Überfüllung oder Überlastung gehört hat, sondern in früheren Jahren allenfalls etwas über fehlenden Imfpstoff, dann lohnt sich m.M..n. allenfalls in Großstädten die Aufrechterhaltung der Impfzentren. Dort mag es die Haus-/Betriebsärzte signifikant entlasten.

Weiterhin gehe ich davon aus, dass alle impfwilligen bis September/Oktober vollständig geimpft sein könnten. Danach wären noch ein paar Nachzügler dran und eben die Nachimpfung nach 6 Monaten (und nicht nach 2-3 weil die Leute erst im Juli/August ihre Zweitimpfung bekommen haben). Damit ergibt sie eine automatische Verteilung der Leute (bei genügend Impfstoff) über die Zeit, die man auch durchaus steuern könnte. Ein Grund mehr, das nicht ohne Anmeldung zu machen, oder soll man dann die Leute, die erheblich zu früh zur Nachimpfung kommen, wieder wegschicken?
 
j-d-s schrieb:
Bzgl. der Örtlichkeiten kann ich nur darauf verweisen, dass bspw. hier in der Gegend eine Reihe an großen leerstehenden Gebäuden vorhanden sind, wo sofort Geschäfte o.ä. reinkönnten - oder eben ein Impfzentrum.
Ein sehr guter Hinweis. Wir brauchen mehr Impfzentren die mangels Impfstoff nicht impfen können. Zusätzlich zu den Hausärzten die mangels Impfstoff nicht impfen können und den Betriebsärzten die mangels Impfstoff nicht impfen können. Und es sollte unbedingt auch die Möglichkeit geprüft werden sich in den Apotheken mangels Impfstoff nicht impfen lassen zu können.

Womit ich sagen will: Wir haben nicht zu wenige Impfkapazitäten sondern zu wenig Impfstoff. Diese ganzen Diskussionen darüber wer künftig zusätzlich impfen dürfte aber mangels Impfstoff nicht impfen kann ist in meinen Augen pure Volklore. Sommertheater um den Massen Gesprächsstoff zu liefern, als Ersatz für fehlende Sichtungen Nessis und des Yeti.
 
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Ist zwar gut ein Jahr alt, aber Masken klauen keinen Sauerstoff, Covid-19 schon.
 
gymfan schrieb:

Man muss freilich festlegen, dass es einen bestimmten Abstand geben muss vor der Drittimpfung.

Und die Kapazitäten kann man erheblich erhöhen, indem man die Abläufe strafft: Keine Beratung wenn nicht gewünscht und kein Beobachtungszeitraum. Dann ist man in weniger als 5 Minuten fertig.

Jaja, jetzt kommt "aber das ist medizinisch nicht gut, mimimi". Aber noch schlechter ist ein langsames Impftempo (so wie jetzt). Und wer nicht den "Schnellablauf" will, der kann immer noch zum Hausarzt gehen.

Und das mit ÖPNV mag an manchen Orten stimmen, aber man braucht sowieso erstmal Drive-In-Impfzentren.

Hayda Ministral schrieb:
Womit ich sagen will: Wir haben nicht zu wenige Impfkapazitäten sondern zu wenig Impfstoff. Diese ganzen Diskussionen darüber wer künftig zusätzlich impfen dürfte aber mangels Impfstoff nicht impfen kann ist in meinen Augen pure Volklore. Sommertheater um den Massen Gesprächsstoff zu liefern,

Ich sprach vom Herbst. Nicht jetzt. Die Schließung der Impfzentren ist ja auch für September, also pünktlich zum Herbst, angedacht.
Und wenn man die Zahlen von derzeit hochrechnet - ca. 800.000 Impfungen pro Tag - dann hat man eben Mitte bis Ende August die Lage, dass man genug Impfstoff hat und froh sein muss um jeden der ihn noch haben will.

Aber ich seh's schon kommen: Man ruht sich dann darauf aus, schließt die Impfzentren, führt die freie Impfstoffwahl nicht ein, verkürzt die Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung nicht (die laut Zulassung bspw. bei Biontech 3-6 Wochen sind, aber derzeit werden auf Anweisung des Bundesgesundheitsministeriums immer 6 Wochen gemacht), Studien zur Drittimpfung (wichtig für eine Zulassung!) startet man auch nicht und obendrauf verschenkt man wahrscheinlich viele Millionen Dosen in die Dritte Welt, ohne vorher in D mindestens 80 Mio. Dosen einzulagern.

Dann kommt der Oktober und November, die Zahlen steigen, man bemerkt dass die Wirksamkeit der Impfung nachlässt (nicht auf null, aber vielleicht statt 95% dann halt 50%) und man jetzt zügig viele Millionen Menschen Drittimpfen müsste, um die 4. Welle zu verhindern.
Da man aber dafür keine Studien und damit keine Zulassung hat, zudem keine Impfzentren und den Impfstoff in die Dritte Welt verschenkt hat, gibts dann eben wiedermal einen Lockdown.

Und die Politiker und Medien werden so wie manche Leute hier in den Chor einstimmen, damit hätte niemand rechnen können.
 
gymfan schrieb:
Es gäbe, so ganz nebenbei, auch noch Betriebsärzte, die nur deshalb seit monaten nicht impfen, weil sie keinen Impfstoff bekommen und weil sie nicht durften. Für mich ist es jedenfalls viel niederschweliger, mir dort einen Termin zu holen wie im Impfzentrum in der Stadt
Ich wurde diese Woche vom Betriebsarzt geimpft.
Finde ich Optimal.
Rundmail an alle, welche Dokumente Auszufüllen sind.
Zwei Damen von der Pforte haben die Dokumente geprüft.
Der Betriebsarzt hat dann nur noch gefragt ob ich irgendwelche Fragen habe.
Nein --> Rein mit der Spritze, Stempel ins Heft und auf Wiedersehen.
Waren keine 2 Minuten.
 
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