Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
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die armen armen Apotheken. Gerade die, die sich teilweise eine goldene Nase an den Masken-Deal verdient haben, heulen nun rum "nur 6€ pro Zertifikat sei finanziell nicht tragbar".
 
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Hayda Ministral schrieb:
Ich seh da nur Priorität 1 bis 3. Gruppe 4 ist ohne Priorität.
Ich weiß echt nicht was diese Spitzfindigkeiten bringen sollen aber nein siehst du nicht. Von Priorität 1 bis 3 ist nirgends die Rede, da steht Gruppe 1 bis 4 und dazu jeweils eine Erklärung welche Priorität diese hat.

Wenn ich "Gruppe 1 - höchste Priorität" kurz und knapp Prio 1 nenne dann kann ich "Gruppe 4 - ohne Priorität" genauso Prio 4 nennen ob Prio 4 einen Prioritätswert größer 0 haben muss ist reine Definitionssache.

"Prio 4" ist kurz und prägnant, Zweck erfüllt.
 
Ich werde mich, solange es geht, nicht impfen lassen. Neulich nochmal die Zahlen angeguckt, hier in NRW schwankte das immer so zwischen 0,2%-0,3% Corona"erkrankte", aktuell sind wir bei ca. 0,06 % (aktuelle Zahlen RKI Dashboard) d.h. ca. 99,9%, haben KEIN Corona. Ja, ich weiß, Dunkelziffer, etc., aber selbst diese lässt mich ruhig schlafen.

Wenn ich sehe, wie scharf manche auf die Impfung sind, dessen Langzeitfolgen völlig unklar sind gegenüber einer Krankheit, die aktuell (siehe oben) ca. 0,06% der Bevölkerung betrifft und bei der die allermeisten Menschen es entweder gar nicht bemerken oder eher milde Symptome haben, dann muss ich mich doch sehr wundern. Man soll Corona nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber die Angst- und Panikmache der vergangenen Zeit sollte man mal kritisch hinterfragen, bzw. rechtfertigen dies in keinster Weise die aktuellen Maßnahmen.

Mein Gefühl ist, dass hier nicht immer logisch abgewogen wird:

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es mich erwischt? siehe Zahlen oben: sehr unwahrscheinlich
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es mich richtig heftig erwischt? Eher unwahrscheinlich, sofern man nicht zur Risikogruppe gehört)
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass ich (Langzeit)schäden von der Impfung bekomme? Dazu gibt es noch keinerlei Langzeitstudien, daher ist dies völlig unkalkulierbar und nicht realistisch einschätzbar

Jeder soll das bitte für sich selbst entscheiden, aber mir kommt es so vor, als ob manche den Impfstoff so aussuchen, wie was sie mittags essen wollen. Ich kenne nur wenige, die wirklich mit ihrem Arzt gesprochen und sich haben beraten lassen, viele lassen sich impfen, weil es gerade passt. Das finde ich wirklich erschreckend. Natürlich gibt es auch krasse Corona Fälle bei Jüngeren, aber die gibt es (leider) bei sehr vielen Krankheiten.

Es ist immer auch die Frage, wie darüber berichtet wird. Stellt euch z.B. mal vor, man würde jeden Tag die Zahlen der nicht an Corona Erkrankten groß in der Presse bringen (99,x%). Dieselben Zahlen, nur anders aufbereitet. Da schreien jetzt hier sicherlich einige laut "Framing", aber da geht in beide Richtungen. Wenn jeden Tag irgendwelche Horrorszenarien und Panikexperten zu Wort kommen und keine ausgewogene Berichterstattung stattfindet, dann ist dies ebenso Framing.

Für mich hat Corona daher eher eine politische, als ein medizinisches Bedeutung.

Insbesondere auch durch die jüngsten Berichte zur Intensivbettenlüge:

Ja, ich weiß, ein Bild Link, aber viele andere berichten auch darüber und es scheint etwas dran zu sein. Das würde bedeuten, dass man die krassesten Maßnahmen seit der Entstehung der Bundesrepublik verhängt hat aufgrund einer Lüge (sollte sich dies in der Form bewahrheiten). Viele haben schon Ende letzten Jahres darauf hingewiesen und wurde als VT, etc. beschimpft.

Hier noch etwas dazu (leider hinter der Bezahlschranke): https://www.welt.de/politik/deutsch...t-wird-unter-Umstaenden-doppelt-gezaehlt.html
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


1. Ich bin davon ausgegangen das du weißt das es zum Glück deutlich mehr genesene als schwere/tödliche Verläufe gibt.
2. Du hast doch mit dem...


...unausgewogenen Unsinn angefangen.

Ich habe gesagt: Corona ist gefährlich. Das ist in deinen Augen unausgewogen? Dann muss ich davon ausgehen, dass du denkst, Corona sei ungefährlich oder aber du liest absichtlich meine Beiträge nur selektiv, um mich dann anschließend in die Querdenkerecke zu stellen. Das finde ich unfair und zeugt nicht von Diskussionswillen.

Desweiteren habe ich gesagt, dass ich die meisten Coronamaßnahmen gut finde. Das ist also unausgewogen? Dann bist du also der Meinung, dass die meisten Coronamaßnahmen schlecht sind?
Oder hast du hier auch wieder nur selektiv gelesen und dein Unausgewogen bezieht sich nur auf einen Bruchteil meiner Antworten? Dann möchte ich dich bitten, meine Beiträge ganz zu lesen und diese Querschläger von wegen Querdenkerecke kannst du dir auch sparen. Danke.

Und weil man ja gerade nicht weiß, wen es genau trifft, kann man allgemein nur von einem Risiko sprechen, genau wie du auch ein Risiko hast, im Straßenverkehr umzukommen, am Rauchen zu sterben, einen spontanen Herzinfakrt zu bekommen (Siehe der dänische Fußballer). Möchtest du nun auch Fußball verbieten, weil da EINER mal einen Herzinfarkt bei bekommen hat? Ich denke nicht. Und warum nicht? Dort weiß man doch auch VORHER nicht, wen es trifft? Genau, du würdst Fußball nicht verbieten, weil das Risiko, durch einen vom Fußball ausgelösten Herzinfarkt zu sterben vernachlässigbar gering ist.

Und jetzt kommt Corona: Für einige Bevölkerungsschichten sehr gefährlich (Alte + mit Vorkerkrankungen auch jüngere), dennoch ist es für eine große Mehrheit eher ungefährlich und hier das Risiko zu sterben zwar höher, als beim Fußballspielen einen Herzinfarkt zu bekommen, aber dennoch deutlich kleiner als es beispielsweise bei den Pocken war (unbehandelt ca. 30% Lethalität).

Und man muss doch noch die Frage stellen könne, WO denn die Grenze gezogen werden soll? Bei x% Lethalität mit r-Wert von y machen wir wie jetzt das gesamte Programm an Maßnahmen und bei anderen Viruserkrankungen, die so viel schwächere nicht sind, machen wir gar nichts?

Und wenn man diese Unverhältnismäßigkeit anspricht oder nachfragt, wo denn für die Menschen die Grenze gezogen werden soll, dann ist es natürlich einfacher, diese in die Querdenker Ecke zu stellen, um sie mundtot zu machen, als sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.

Also: Warum hat man bezüglich der Saisonalen Grippe, welche ja ebenso ansteckend ist und regemäßig für einen Haufen Tote verantwortlich ist, nie um irgendwelche Hygienemaßnahmen oder Veranstaltungsverbote gekümmert, aber jetzt bei Corona selbst noch Maskenpflicht bei Inzidenzen unter 10/100.000?

Warum Regeln für draußen, wo dort doch eine Ansteckungsgefahr praktisch ausgeschlossen ist?

Warum Schulen schließen, anstatt dort mit Tests dafür zu sorgen, dass die wenigen Kinder, die positiv sind, nicht unnötig viele anstecken?

Warum andererseits auf der Arbeit Hygienemaßnahmen anordnen, diese aber nur unzureichend kontrollieren?

Warum weiterhin Flugverkehr erlauben, so dass sich auch gefährlichere Varianten aus anderen Ländern weiterhin ganz schnell weltweit verbreiten können?

Warum weiterhin die Grenzen offenlassen, wenn doch alles so schlimm war?

Warum überhaupt noch den Luftverkehr von und nach China erlauben, wenn doch das Virus zunächst nur dort grassierte?

Warum hat man Ischgel noch erlaubt, wo doch das Virus achso gefährlich ist?

Entweder das Virus ist wirklich so gefährlich, dann hätte man sofort viel besser reagieren müssen. Oder aber das Virus ist gar nicht so gefährlich, dann wären viele der Maßnahmen übertrieben.

Wenn das Virus besonders gefählich für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist, dann soll man die bitte besonders schützen, dann muss man aber nicht das Leben aller einschränken.

Oder musstest du davor permanent Mund-Nasenschutz tragen, damit du nicht versehntlich einen Immunsupprimierten Transplantierten oder einen Krebspatienten mit einer für ihn lethalen Grippe ansteckst?

Nein? Und warum jetzt? Was ist der ach so große Unterschied? Wenn jedes Leben zählt, hätte man all diese Maßnahmen schon immer machen müssen. Wenn es auf die Zahlen ankommt, möchte ich gerne wissen, ab welcher Letahlität und welchem R-Wert man in Zukunft mit diesen Maßnahmen rechnen muss.

Und genau solche elementaren Fragen bleiben unbeantwortet, dabei wären sie allein Grundlage der Entscheidungen. Sie werden aber meiner Meinung nach nur unzureichend kommuniziert.

Und das hat weder was mit Corona leugnen noch mit Gefährlichkeit herunterspielen zu tun, wenn man die tatsächlichen Zahlen nennt.

Und 5 Todesfälle sind natürlich dramatischer, wenn sie von 5 angesteckten herrühren, als von 5Mio.

Im übrigen habe ich auch in den vergangenen Threads immer wieder darauf hingewiesen, dass ich mich an die Hygienemaßnahmen halte und auch schon geipmft bin, dennoch erlaube ich mir weiterhin auf unausgeglichene und unnütze Maßnahmen hinzuweisen und sie zu hinterfragen. Und ich erlaube mir auch diejenigen, welche nur schlimme Einzelfälle zu berichten haben, nicht zu vergessen, dass diese nicht das ganze Infektionsgeschehen abbilden, sondern eben nur den Worst-Case.

Das mus
 
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NedFlanders schrieb:
Ich werde mich, solange es geht, nicht impfen lassen.
Und ich bin immer mehr für massive Privilegien für geimpfte bzw. einen Impfzwang... Offensichtlich kann man, wie bei so vielen Themen, eine Menge Leute nur durch Daumenschrauben dazu bringen, ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bzw. Pflicht nachzukommen. Erschreckend traurig.
 
@henpara: Danke für diesen Post. Ich will jetzt hier nicht alles wiedergeben aber du sprichst sehr sehr viele wichtige Fragen an und ich finde es traurig, dass so etwas immer schnell in die Querdenken und VT Ecke gestellt wird.

Das sind wichtige Fragen, die man diskutieren muss. Oder auch, weshalb man immer noch die Inzidenzzahlen als Maßstab nimmt, obwohl schon lange klar ist, dass diese das Infektionsgeschehen gar nicht korrekt abbilden, weil z.B. bei einem "Infizierten" nach wie vor nicht unterschieden wird, ob derjenige z.B. beatmet werden muss, oder ob derjenige nur einen positiven Test ohne Symptome und ohne erhöhte erhöhte Virenlast hat. Wie will man da die richtigen Maßnahmen ableiten? Das ist imo überhaupt nicht möglich. Zudem kann die Inzidenzzahlen alleine durch die millionenfachen Testungen und die damit enthaltene Fehlerquote gar nicht auf einen realistischen Wert sinken, da man die Infektionszahlen immer in Zusammenhang mit der Anzahl der Tests ins Verhältnis setzen müsste, um realistische Werte zu bekommen. Ohne dies ist eine realistische Aussage gar nicht möglich und wir werden dann auch niemals die Zahlen bekommen, dass alles wieder back to normal ist.

Weil dies so seit über einem Jahr gemacht wird, darf und sollte man imo schon mal kritische Fragen stellen.
 
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NedFlanders schrieb:
Wenn ich sehe, wie scharf manche auf die Impfung sind, dessen Langzeitfolgen völlig unklar sind
Wenn ich sehe, wie du deinen Nonsens alle paar Monate versuchst zum Besten zu geben, wird ohnehin so einiges klar.

Die Nebenwirkungen - damit auch jene, die sich länger anhaltend auswirken - sind nach über 2 Milliarden geimpften Menschen (Teil-Impfung) bzw. 500 Millionen vollständig geimpften Menschen doch längst klar...

Du musst dir auch nicht wieder irgendwelche "Spätfolgen" ausdenken, die lange nach der Impfung plötzlich auftreten können - wird die verabreichte Substanz nämlich schon nach wenigen Tagen restlos vom Körper abgebaut.

NedFlanders schrieb:
Man soll Corona nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber die Angst- und Panikmache der vergangenen Zeit sollte man mal kritisch hinterfragen
Es gibt weitestgehend keine Angst- oder Panikmache sondern schlichtweg eine stets aktuelle Berichterstattung über die derzeitige Situation samt anziehender oder wegfallender Maßnahmen.
Ergänzung ()

NedFlanders schrieb:
Oder auch, weshalb man immer noch die Inzidenzzahlen als Maßstab nimmt, obwohl schon lange klar ist, dass diese das Infektionsgeschehen gar nicht korrekt abbilden, weil z.B. bei einem "Infizierten" nach wie vor nicht unterschieden wird, ob derjenige z.B. beatmet werden muss
Dein stetiges Nicht-Begreifen einfacher Basics ist zwar bezeichnend - aber auch ermüdend.

Die Inzidenzen werden deshalb heran gezogen, weil sie das Infektionsgeschehen eben sehr wohl weitestgehend korrekt abbilden und es auch keine bessere Alternative dazu gibt.
Was sagt die Inzidenz aus? Wie viele Neu-Infizierte es in Region x pro 100.000 Einwohner gibt.

Nichts anderes als das ist wichtig, nämlich die täglich steigende oder sinkende Zahl an neuen Infektionen festzustellen um so ein Bild über die Ausbreitung sowie die Geschwindigkeit der Ausbreitung einer Pandemie zu erhalten.

Es ist dabei völlig unerheblich, wie viele davon beatmet werden müssen oder nicht etc. pp....

NedFlanders schrieb:
Wie will man da die richtigen Maßnahmen ableiten?
Indem man beobachtet, ob die Anzahl an neuen Infektionen abnehmen oder weiter steigen... Herr schenk Hirn.

NedFlanders schrieb:
Zudem kann die Inzidenzzahlen alleine durch die millionenfachen Testungen und die damit enthaltene Fehlerquote gar nicht auf einen realistischen Wert sinken
Die Fehlerquote der gängigen PCR-Tests liegt bei etwa 99,99% - damit holst du keinen vom Pferd, da kannst du noch so viele Strohmänner versuchen aufzubauen... ;)

NedFlanders schrieb:
da man die Infektionszahlen immer in Zusammenhang mit der Anzahl der Tests ins Verhältnis setzen müsste
Das wird auch stets getan. Dass Querulanten diesen Umstand jedoch ebenso stets ignorieren macht die Kritik nicht besser sondern einfach nur albern.
Ergänzung ()

henpara schrieb:
Also: Warum hat man bezüglich der Saisonalen Grippe, welche ja ebenso ansteckend ist und regemäßig für einen Haufen Tote verantwortlich ist, nie um irgendwelche Hygienemaßnahmen oder Veranstaltungsverbote gekümmert
Immer diese - verzeih - dümmlichen Vergleiche zwischen Äpfel und Birnen...

Die Grippe hat schlichtweg nicht das Potenzial, unsere Gesundheitssysteme zu überlasten. Grippe-Tote gibt es im Schnitt pro Jahr ein paar hundert, ab und an auch mal paar tausend (und ab und an auch Null). Zumal diese Zahlen was die "Grippe" betrifft nicht erfasst, sondern anhand der Übersterblichkeit geschätzt werden.

So soll es 2017/2018 ungewöhnlich viele (häufig sind es nämlich nur paar Hundert, immer wieder auch - tatsächlich - null!) Grippetote gegeben haben, nämlich 25.000. Dabei handelt es sich um eine Zahl, die durch die Berechnung der sogenannten Übersterblichkeit zustande kommt. In der Grippesaison 2017/2018 sind also etwa 25.000 Menschen mehr gestorben als aufgrund der durchschnittlichen Sterberate erwartet wurde - so und nicht anders kommen diese Zahlen für die Grippetoten jedes Jahr zustande.
Etwas ausführlicher wird dieser Umstand hier erläutert:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle

Tote "mit laborbestätigter Influenza-Infektion" an das RKI gemeldet wurden in der gleichen Saison 17/18 hingegen nur 1.674 Todesfälle. Könnt du hier auf Seite 32 nachlesen:
https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2018.pdf

Und das alles, obwohl es nie diese "Hygienemaßnahmen oder Veranstaltungsverbote" gab.
Auf der anderen Seite, mit Corona, gab es innerhalb von 12 Monaten über 80.000 erfasste Corona-Toten - trotz vieler Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen nachweislich signifikant senken.

henpara schrieb:
Warum Schulen schließen, anstatt dort mit Tests dafür zu sorgen, dass die wenigen Kinder, die positiv sind, nicht unnötig viele anstecken?
Weil Tests produziert und nicht einfach herbei gezaubert werden können.
Es gab einfach zu lange zu wenig Tests, um das im ganzen Land flächendeckend durchführen zu können.

usw... die meisten Fragen deines "Fragenkataloges" lassen sich mit etwas Recherche und etwas eigenem Nachdenken einfach beantworten.

henpara schrieb:
Warum überhaupt noch den Luftverkehr von und nach China erlauben, wenn doch das Virus zunächst nur dort grassierte?
Im Januar des letzten Jahres wusste man noch nicht, welche Gefahr dieses Virus mit sich bringt...

henpara schrieb:
Warum hat man Ischgel noch erlaubt, wo doch das Virus achso gefährlich ist?
Diese Frage darfst du der österreichischen regionalen Behörde stellen.
 
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Mustis schrieb:
Und ich bin immer mehr für massive Privilegien für geimpfte bzw. einen Impfzwang... Offensichtlich kann man, wie bei so vielen Themen, eine Menge Leute nur durch Daumenschrauben dazu bringen, ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bzw. Pflicht nachzukommen. Erschreckend traurig.
Ich weiß, "soziale und gesellschaftliche" Verantwortung ist immer das Totschlagargument. Ich hingegen finde es unverantwortlich, jemanden dazu zwingen zu wollen aufgrund der aktuelle Coronasituation sich einen Impfstoff spritzen zu lassen, dessen Langzeitfolgen nicht absehbar sind. Auch wenn viele der Meinung sind, dass es keine geben wird, wirklich sicher werden wir das wohl erst in einigen Jahren wissen. Weshalb ich dieser Meinung bin, habe ich weiter oben ausführlich dargelegt. Schade, dass du da nicht drauf eingehst. Wir kennen alle die offiziellen Zahlen, diese geben eine Zwangsimpfung in keinster Weise her. Im Übrigen hätte die Regierung dieses "Recht" schon vor der Einführung des neuen Infektionsschutzgesetzes gehabt.

Auch oben habe ich ausgeführt, weshalb eine Einschätzung der Gefährlichkeit des Infektionsgeschehens gar nicht möglich ist. Das wäre aber die Grundvoraussetzung, um mal einen vernünftigen Diskurs führen zu können, bei dem alle Seiten angehört und diskutiert werden und um dann die richtigen Schritte einzuleiten.
Erst waren wir bei einer Inzidenz von 100 "save", dann 50, dann 35, etc. wo soll das denn bitte noch hinführen?

Nehmen wir mal bei den Tests eine in meinen Augen unrealistische Fehlerquote von nur 0,1 Prozent an (das wären Laborbedingungen, wir alle wissen, das diese in der Realität niemals erreicht werden) – bei einer angenommen Test-Genauigkeit von 99,9 Prozent. Das führt dazu, dass unter 100.000 nachweislich gesunden Menschen 100 falsch-positive Testergebnisse zu erwarten sind. Je geringer die Infektionszahlen, desto mehr wird das Gesamtergebnis dadurch verfälscht.

In meinen Augen ist eine Unterscheidung zwischen CPR Test positiv, keine Symptome, leichte Symptome und schwer erkrankt (inkl. Abstufungen) bei der Diskussion um Infektionszahlen absolut unerlässlich. nicht unbedingt wegen der Inzidenzzahlen, aber wenn man uns erzählt, dass die Maßnahmen wegen dem Zusammenbruch des Gesundheitssystem notwendig sind und es stellt sich heraus, dass dem nicht so ist, dann besteht ganz einfach die Grundlage nicht mehr, das ist relativ einfach.

Btw. Grundrechte sind keine Privilegien und wenn es bei deiner Argumentation nicht nur um die Krankheit an sich gehen sollte, sondern darum, dass wir alle wieder zur "Normalität" zurückkehren können, dann sollte man mal die Maßnahmen hinterfragen. Weshalb man diese hinterfragen muss, habe ich ebenfalls weiter oben beschrieben. Wenn deine Meinung ist, dass man allen, die nicht deiner Meinung sind, Daumenschrauben anlegen sollte, dann finde ich das bedenklich.

@Scrypton: ich weiß, Meinungen wie meine sind dir ein Dorn im Auge, daher schlage ich vor, dass wir uns einfach höflich ignorieren, eine Diskussion hat in der Vergangenheit zu nichts geführt und war verschwendete Zeit (ich weiß, das hat sicherlich alles nur an mir mit meiner "falschen" Meinung gelegen. ;)). Das was du hier als die einzige Wahrheit anführst ist es durchaus wert diskutiert zu werden, aber ich glaube, mit uns beiden wird das nichts mehr.
 
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NedFlanders schrieb:
Ich hingegen finde es unverantwortlich, jemanden dazu zwingen zu wollen aufgrund der aktuelle Coronasituation sich einen Impfstoff spritzen zu lassen, dessen Langzeitfolgen nicht absehbar sind.
Schwachsinn zu wiederholen macht es nicht besser; Quark wird breit, wenn er getreten wird - nicht richtiger.

Die Nebenwirkungen - damit auch jene, die sich länger anhaltend auswirken - sind nach über 2 Milliarden geimpften Menschen (Teil-Impfung) bzw. 500 Millionen vollständig geimpften Menschen doch längst klar...

Du musst dir auch nicht wieder irgendwelche "Spätfolgen" ausdenken, die lange nach der Impfung plötzlich auftreten können - wird die verabreichte Substanz nämlich schon nach wenigen Tagen restlos vom Körper abgebaut.

NedFlanders schrieb:
Auch wenn viele der Meinung sind, dass es keine geben wird
Ob es welche gibt - und welche es gibt - ist halt einfach schon bekannt.
Dass es keine Nebenwirkungen gibt hat nie jemand behauptet.

NedFlanders schrieb:
Weshalb ich dieser Meinung bin, habe ich weiter oben ausführlich dargelegt.
Nein, hast du nicht - zitiere es doch bitte. ;)

NedFlanders schrieb:
Auch oben habe ich ausgeführt, weshalb eine Einschätzung der Gefährlichkeit des Infektionsgeschehens gar nicht möglich ist.
Quark bleibt Quark:
Die Einschätzung geht mit den Inzidenzen einher. Die Inzidenzen werden deshalb heran gezogen, weil sie das Infektionsgeschehen eben sehr wohl weitestgehend korrekt abbilden und es auch keine bessere Alternative dazu gibt.
Was sagt die Inzidenz aus? Wie viele Neu-Infizierte es in Region x pro 100.000 Einwohner gibt.

Nichts anderes als das ist wichtig, nämlich die täglich steigende oder sinkende Zahl an neuen Infektionen festzustellen um so ein Bild über die Ausbreitung sowie die Geschwindigkeit der Ausbreitung einer Pandemie zu erhalten.
 
NedFlanders schrieb:
Ich hingegen finde es unverantwortlich, jemanden dazu zwingen zu wollen aufgrund der aktuelle Coronasituation sich einen Impfstoff spritzen zu lassen, dessen Langzeitfolgen nicht absehbar sind. Auch wenn viele der Meinung sind, dass es keine geben wird, wirklich sicher werden wir das wohl erst in einigen Jahren wissen.

Es werden immer die Langzeitfolgen als Gegenargument von Impfungen angeführt. Was sagt denn das Paul-Ehrlich-Institut dazu?
"Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt", erklärt Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts.

Aha, dass ist ja spannend. Aber wie ist das bei dem neuen mRNA-Impfstoffen?
Dieses Prinzip gilt - so Stöcker - auch für mRNA-Impfstoffe. Auch deren Bestandteile werden im Körper schnell nach der Impfung abgebaut. Daten deuten darauf hin, dass die mRNA nach etwa 50 Stunden im Körper nicht mehr nachweisbar seien, erklärt Stöcker.
mRNA-Impfstoffe wurden nicht erst in der Corona-Pandemie völlig neu entwickelt. An ihnen wird seit Jahren geforscht, in der Krebstherapie, aber auch bei Impfstoffen. So hatte bereits im Jahr 2017 der Impfstoffhersteller CureVac klinische Prüfungen mit Impfstoffen auf mRNA-Basis gegen die Tollwut durchgeführt.

Achso mRNA-Impfstoffe sind gar nicht so neu und wurden gar nicht überstürzt entwickelt?

Sei mir nicht böse, aber wenn es um Sicherheit bei Impfstoffen geht dann vertraue ich dem PEI und messe entsprechend deiner Meinung wenig bis gar keinen Wert bei.
 
NedFlanders schrieb:
Nehmen wir mal bei den Tests eine in meinen Augen unrealistische Fehlerquote von nur 0,1 Prozent an (das wären Laborbedingungen, wir alle wissen, das diese in der Realität niemals erreicht werden) – bei einer angenommen Test-Genauigkeit von 99,9 Prozent. Das führt dazu, dass unter 100.000 nachweislich gesunden Menschen 100 falsch-positive Testergebnisse zu erwarten sind. Je geringer die Infektionszahlen, desto mehr wird das Gesamtergebnis dadurch verfälscht.

dann erkläre bitte mal die Zahlen:

"Der Wert deckt sich in dieser Größenordnung auch mit Resultaten aus Neuseeland, wo unter 65 000 Tests an 26 konsekutiven Tagen kein einziger positiv war. Auch in Deutschland gibt es viele Beispiele, wo unter über jeweils zehntausend Tests praktisch keiner positiv war, was auch hierzulande für eine Spezifität von zumindest etwa 99,99% spricht. Hätte Wodarg Recht, müsste dort immer etwa einer von 100 Tests positiv sein. Er hat aber unserer Ansicht und Analyse nach nicht Recht. Pandemie-Leugner Ludwig widerlegt hier also versehentlich Pandemie-Leugner Wodarg. Und merkt es nicht mal."

https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/querdenker-anwalt-versehen-studie/

Damit sollte alles gesagt sein ;-)
 
NedFlanders schrieb:
Ich weiß, "soziale und gesellschaftliche" Verantwortung ist immer das Totschlagargument. Ich hingegen finde es unverantwortlich, jemanden dazu zwingen zu wollen aufgrund der aktuelle Coronasituation sich einen Impfstoff spritzen zu lassen, dessen Langzeitfolgen nicht absehbar sind.
1. Das ist kein Totschlagargument.
2. Es gibt keine Langzeitfolgen und es kann sie defacto auch nicht geben. Der Stoff zersetzt sich binnen Tagen, danach ist nichts mehr von der Impfung im Körper. Es ist nichts vorhanden, was Langzeitfolgen auslösen kann. RNA kann auch nicht auf diesem Weg das Erbgut verändern. Man sollte im wissenschaftlichen Bereich zwar vorsichtig mit absoluten Aussagen sein, aber in diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit gen 0. Da es inzwischen geimpfte gibt, bei denen die Impfung 1 1/2 Jahre zurückliegt und es absolut keinen Hinweise auf irgendwelche Spätfolgen gibt ist der Stand der Wissenschaft, dass es keine gibt. Sich nun irgendwelche Langzeitfolgen herbeizufantasieren ist hanebüchen.

NedFlanders schrieb:
Weshalb ich dieser Meinung bin, habe ich weiter oben ausführlich dargelegt.
Das hast du in keiner Weise. Du hast dir was zusammengespinnert und eine Gefahr skizziert und diese in Relation gesetzt zu den Gefahren einer Coronainfektion bzw. der Wahrscheinlichkeit, an Corona zu erkranken. Es gibt diese Gefahr aber nicht, ergo auch keine Relation zu Corona.

der ganze Rest sind Strohmänner auf die ich nicht eingehe. Weder die Zuverlässigkeit der Tests noch der Rest haben was mit den impfungen zu tun...

Fakt ist nur eines bei dir: Du erzählst Blödsinn und machst dir über die Gefahren von Dingen Gedanken, deren Wirkung und und Funktionsweise du nichtmal rudimentär verstanden hast. Dazu kommt, dass du Fakten schlicht ignorierst, wie jene, die Lipovitan aufgeführt hat (und die unterstreichen was sowohl ich als auch Scrypton sagten, weshalb ausgeschlossen werden kann, dass Langzeitfolgen auftreten können.)
 
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NedFlanders schrieb:
Nehmen wir mal bei den Tests eine in meinen Augen unrealistische Fehlerquote von nur 0,1 Prozent an
Das entspricht annähernd der Praxis in der Wirklichkeit - da ist nichts unrealistisch dran.
Tatsächlich liegt die Fehlerquote sogar nur bei 0,01%... ;)

Die Tests wurden und werden ausführlich in verschiedenen Instituten validiert, das kannst du z.B. in diesem wissenschaftlichen Paper nachlesen:
https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045

Die Spezifität liegt bei ~100%, wenn auch Fehler im Labor oder der "Lieferkette" freilich passieren können - daher sind es hierzulande gemeinhin 99,99%.
https://ars.rki.de/Docs/SARS_CoV2/Wochenberichte/20200707_Wochenbericht.pdf

Der Chef der Leipziger Klinik für Infektiologie berichtet im Ärzteblatt, dass unter 13.994 serologisch validierten Fällen nur EIN falsch positiver Fall war:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/t...=214890&autor=L%FCbbert%2C+Christoph+et+al%2E

Weiter testet z.B. das Unternehmen Centogene, das in Deutschland Coronatests durchführt, jede Woche zweimal seine 500 Mitarbeiter. Unter diesen mittlerweile 20.000 Tests war kein einziger falsch positiv:
https://www.spiegel.de/wissenschaft...aradox-a-1c86a930-45c1-4b8e-b9f2-08716b57f630

Die Test-Kits werden auch unabhängig regelmäßig geprüft. Zum Beispiel hier ist eine Liste von FINDDX von unabhängigen Qualitätskontrollen unterschiedlichen Test-Kits verschiedener Hersteller und das Ergebnis der Tests:
https://www.finddx.org/covid-19/sarscov2-eval-molecular/molecular-eval-results/

Bei 100 negativen Proben waren dabei fast immer 100% auch negativ.
Und so weiter und so weiter...

NedFlanders schrieb:
Das führt dazu, dass unter 100.000 nachweislich gesunden Menschen 100 falsch-positive Testergebnisse zu erwarten sind.
Siehe oben; wie wir in der Praxis (Realität) sehen ist dem nicht so.
Eine unsinnige Behauptung wirst du mit einem erfundenen und ebenso unsinnigen Beispiel nicht bekräftigen können.
 
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NedFlanders schrieb:
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es mich richtig heftig erwischt? Eher unwahrscheinlich, sofern man nicht zur Risikogruppe gehört)
Ich gebe dir eine bessere Antwort als "eher unwahrscheinlich":
Sehr viel wahrscheinlicher als heftige Nebenwirkungen der Impfung.

Wir haben rund 4000 Tote aus den unter 60 Jährigen - zum Vergleich haben wir wie viele Tote durch Impfungen? Selbst wenn ich nur die U30 Toten vergleiche ist die Impfung noch weit besser.

Und das sind jetzt nur die Toten - bei Covid haben wir massig Fälle mit langfristigen Folgen, bei Impfungen ist diesbezüglich kaum etwas aufgetreten.

Bzgl Langzeitfolgen: Ein Impfstoff bei dem absolut alles klar darauf hindeutet dass es keine Langzeitfolgen gibt ist also schlimmer als eine Krankheit bei der man bereits sicher weiß dass es Langzeitfolgen gibt?
Insgesamt ist dein Umgang mit Wahrscheinlichkeiten ziemlich unlogisch - Wahrscheinlichkeiten im Zusammenhang mit der Krankheit wertest du als nichtig ab während um Größenordnungen geringere Wahrscheinlichkeiten im Zusammenhang mit dem Impfstoff plötzlich entscheidend sind.

NedFlanders schrieb:
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es mich erwischt? siehe Zahlen oben: sehr unwahrscheinlich
Langfristig betrachtet ist das nach aktuellem Kenntnisstand sogar sehr wahrscheinlich. Es ist anzunehmen dass aufgrund globaler Zirkulation keine Herdenimmunität greifen wird und letztlich eine Durchseuchung aller ungeimpften stattfindet.

Menschen sind keine abgeschlossene Gruppe. Wir haben Reiseverkehr und Austausch und Kontinuität, also auch ohne zu reisen gibt es das Nachbardorf, und das hat wieder ein Nachbardorf, und so geht es weiter, einmal rund um die Welt. Und so werden sich Viren verbreiten, entsprechend ihrer grundsätzlichen Verbreitungsfähigkeit. In ein paar Jahren werden hundert Prozent der Bevölkerung entweder geimpft oder infiziert worden sein. Auch danach wird Sars-2 noch Menschen infizieren, nur werden das keine Erstinfektionen mehr sein. Die Erstinfektion ist ja das Blöde, danach ist die Krankheit, die es auslöst, weniger schlimm.
https://www.republik.ch/2021/06/05/herr-drosten-woher-kam-dieses-virus
 
Zuletzt bearbeitet:
Patank schrieb:
dann erkläre bitte mal die Zahlen:

"Der Wert deckt sich in dieser Größenordnung auch mit Resultaten aus Neuseeland, wo unter 65 000 Tests an 26 konsekutiven Tagen kein einziger positiv war. Auch in Deutschland gibt es viele Beispiele, wo unter über jeweils zehntausend Tests praktisch keiner positiv war, was auch hierzulande für eine Spezifität von zumindest etwa 99,99% spricht. Hätte Wodarg Recht, müsste dort immer etwa einer von 100 Tests positiv sein. Er hat aber unserer Ansicht und Analyse nach nicht Recht. Pandemie-Leugner Ludwig widerlegt hier also versehentlich Pandemie-Leugner Wodarg. Und merkt es nicht mal."

https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/querdenker-anwalt-versehen-studie/

Damit sollte alles gesagt sein ;-)
Nimmst du Portale wie Volksverpetzer & Co wirklich ernst? Kannst mal googlen und schauen was da an Kritik so alles ans Tageslicht kommt, in meinen Augen haben diese (und auch sonst niemand) die Wahrheit für sich gepachtet. Mit vielen Dingen haben sie sicherlich Recht, oftmals werden allgemeine Aussagen korrigiert, oder wenn Leute mal übers Ziel hinausschießen. Da stimme ich auf jeden Fall zu, dass zuvor eine sorgfältigere Prüfung stattfinden sollte. Den Ton finde ich dennoch nicht angemessen oder professionell. Dient einzig und alleine der Spaltung und verhindert einen echten Diskurs. Wenn ich sehe, dass der Volksverpetzer so etwas schreibt wie:

(wenn ich sein Geschwurbel richtig verstanden haben sollte LOL)

dann gehe ich davon aus, dass der Autor sich danach einen runterholt, weil er es den bösen VT mal wieder so richtig gezeigt hat. Das ist für mich unseriös und keine gute Berichterstattung.

Alleine dass der Volksverpetzer Wodarg und Ludwig als Pandemieleugner bezeichnet ist sachlich falsch, da beide die Pandemie nicht leugnen, sondern die staatlichen Maßnahmen für überzogen halten. Leider wird nicht mal auf die Punkte eingegangen, die recht gut vorausgesagt wurden, wie z.B. die Intensivbettenlüge, der Lockdown forever, kommt das Virus aus dem Labor?,...Sicherlich wird mal übers Ziel hinausgeschossen und das ist einer sachlichen Diskussion nicht förderlich, keine Frage, aber was ist denn mit den ganzen Themen, die sich bewahrheitet haben?

Ich fange jetzt auch nicht an, mich über diejenigen lustig zu machen, die dies alles als VT abgetan haben oder schreie wie hier so mancher ununterbrochen "Schwachsinn", etc.

https://web.de/magazine/politik/us-...mdienste-antworten-liefern-joe-biden-35849916

Für so etwas hat man die Menschen vor ein paar Monate ausgelacht und die VT Ecke gestellt, jetzt scheint es zumindest möglich zu sein, sonst würde das nicht offiziell untersucht werden. Machen Voksverpetzer & Co dann auch Richtigstellungen? Ich weiß nicht, ob sie sich vorab mal speziell zu diesem Thema geäußert hatten, aber neutral oder ganz sauber arbeiten diese nicht. Die Welt ist so einfach: wir haben Recht, die anderen sind die Spinner. Erstklassige Spaltung der Menschen.

Ich kann es nur nochmal wiederholen: bei einem so komplexen Thema, das alle Bereiche unseres Lebens beeinflusst, gibt es kein richtig/falsch, ebenso in der Medizin. Gerade bei neueren Thema, und da würde ich die mRNA Impfstoffe mal dazu zählen, gibt es ständig neue Erkenntnisse, ebenso in der Wissenschaft. Das was gestern noch als die Wahrheit galt ist Morgen schon wieder überholt. Sehr vermessen anzunehmen, man wüsste jetzt alles über Corona, die Impfstoffe und alles was damit zu tun hat. Die Vergangenheit hat bei den verschiedensten Themen gezeigt, dass dem nicht so ist.

Nur weil sich z.B. der Impfstoff auflöst, heißt das nicht, dass Langzeitfolgen damit ausgeschlossen sind. Nur weil es sich bei einer Quelle um eine offizielle oder staatliche Quelle handelt, ist das noch lange kein Zeichen für die einzige Wahrheit. Viele stehen in Abhängigkeit zur Politik, zum großen Geld und da kann man in meinen Augen nicht einfach drauf vertrauen, dass schon alles stimmen wird.

Zu jedem Link, der hier gepostet wird, gibt es wieder jede Menge "Gegenlinks" und dann geht das Ganze wieder von vorne los. Ich halte mich bei so etwas immer gerne auch an die eigenen Erfahrungen. Ausnahmslos alle Menschen, die ich kenn und in Quarantäne waren (so um die 30), hatten fast alle (einer hatte einen Schnupfen) keinerlei Symptome und haben auch ihre Kinder und/oder Partner nicht angesteckt.

Ich bleibe bei meiner Meinung (egal wie wirr die euch auch vorkommen mag), dass wir es hier mit einer Krankheit zu tun haben, die sicherlich kein Spaß, für die allermeisten Menschen jedoch eher harmlos ist und daher halte ich das Ganze drumherum für deutlich übertrieben.

Ich wünsche allen hier nur das Beste und auch dass alle ihre Impfung gut überstehen ohne Kurz- oder auch Langzeitfolgen (ernst gemeint ). Alles Gute euch allen. Wer möchte, darf dieses Posting gern als Sieg für sich verstehen und sich auf die Schulter klopfen, da mir eine Diskussion hier wie Zeitverschwendung vorkommt. Das geht euch sicherlich auch so, also lassen wir es besser.
 
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Hayda Ministral schrieb:
Nun sind die Risiken von Rauchen und Saufen ja nun ausgiebigst bekannt. Es entstehen jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe im Gesundheitssystem. Die Kosten durch Verletzungen in Kontaktsportarten wie Fußball, Boxen, etc. werden wenig thematisiert, dürften aber ebenfalls erheblich sein.
Ich sage ja auch nicht, dass jedes Risiko abgebildet sein sollte. Aber gerade die beiden von Dir genannten Beispiele zeigen es doch. Fußball ist durchaus ein normaler Sport. Klar kann da auch immer mal was passieren, aber nicht so viel mehr wie bei anderen Gelegenheiten (man kann auch im Alltag mal umknicken oder sich was zerren oder ähnliches). Boxen dagegen ist eine Sportart, die ein erhebliches Risiko mit sich bringt, da der Körper nun mal nicht darauf ausgelegt ist, geschlagen zu werden, und das sogar bis zur Bewusstlosigkeit Warum sollte dieses erhöhte Risiko nicht dazu führen, dass man eine Zusatzversicherung abschließen muss?
Hayda Ministral schrieb:
Der Punkt ist: Wenn man anfängt das Verhalten zum Kriterium für die Krankenversicherung zu machen dann öffnet man ein Loch das direkt in die Hölle führt. Dann darf man selbstverständlich nicht bei Corona stehen bleiben, denn Corona ist nur Risiko unter vielen.
Da, wo Leute bewusst konkrete hohe gesundheitliche Risiken eingehen, warum sollte da die Allgemeinheit für deren Verwirklichung gerade stehen? Wenn einer S-Bahnsurfing betreibt, weil es ihm den Kick gibt, warum sollte der Staat/Allgemeinheit dafür aufkommen, wenn er Querschnittsgelähmt bis ans Ende seiner Tage auf Hilfe angewiesen ist. Wenn scheiße bauen konsequenzenlos bleibt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn immer mehr scheiße gebaut wird.
Hayda Ministral schrieb:
Weil Du dann ALLES und JEDEN auf solches Verhalten überwachen musst. Die Diskussion gab es gefühlt schon immer für Risiko-Sportarten wie Skifahren. Auch da hat man sich bisher immer dagegen entschieden.
Du brauchst nicht zu schreien, ich verstehe Dich auch so.
Es muss nicht jedes Verhalten überwacht werden. Man kann festlegen, welche sportliche Aktivitäten eine zusätzliche Versicherung benötigen. Dann weiß man zB. wenn ich mich auf Ski stellen, brauche ich eine Zusatzversicherung, die ich ggf. auch tageweise mit dem Skipass erwerben kann/muss (wäre schon aus Haftpflichtgründen sehr sinnvoll). Da braucht nichts überwacht zu werden. Man legt fest welche Aktivitäten eine solche Versicherung benötigen und die Krankenkassen sind verpflichtet, die Zusatzversicherung unbürokratisch anzubieten. Und wie gesagt, ich rede nicht von jedem Risiko, das über in Watte gepackt nichts tun hinausgeht. Ich rede von den Risiken, die aus der Sache heraus ein deutlich höheres Risiko darstellen und den Fällen, wo Leute bewusst hohe Risiken eingehen. Warum soll der Staat dafür aufkommen, wenn Du in Heimarbeit an Sprengstoff rumbastelst um für Sylvester selbst zu bauen und Dir dabei die Finger wegsprengst? Einerseits werden den Leuten Leistungen vorenthalten, die wirklich sinnvoll wären, weil kein Geld mehr da ist, aber dafür soll der Staat aufkommen? Das sehe ich nicht so.
Hayda Ministral schrieb:
Soweit ich weiß nicht bei der Krankenversicherung. Die Augenbehandlung des Säufers wird ebenso bezahlt wie die Krebstherapie des Rauchers und die Knie-OP des 50jährigen der untrainiert und übergewichtig zum Fußballtraining angetreten ist.
Wie gesagt es geht weniger um allgemeine Lebensrisiken, sondern vielmehr um konkreten Gefahren, die bewusst in Kauf genommen werden.
Und dazu gehört auch, wenn man, um aufs eigentliche Thema zurückzukommen, dass man obwohl es vorbeugenden Schutz durch Impfungen gibt, diese unbegründet ablehnt und damit die Verwirklichung der Risiken bewusst in Kauf nimmt.
 
Jelais schrieb:
Ich finde es etwas vermessen, das Risiko der Nebenwirkungen so abzutun. Das Risiko ist eben nicht für jeden gleich. Bei Astra sind es meist jüngere Frauen bei Biontech eher jüngere Männer Die davon betroffen sind. Deren Risiko müsste man zunächst ermitteln. Man darf die Fälle letztendlich nicht auf die Gesamtheit der geimpften Menschen herunter brechen. Das wäre nur zulässig, wenn jede Bevölkerungsgruppe bzw. Altersgruppe das gleiche Risiko trägt.
Und jeder Mensch hat das Recht, zu entscheiden ob er ein Risiko trägt oder nicht.

Hier merkt man deutlich, dass niemand selbst von schwereren Nebenwirkungen betroffen ist.
Das Risiko ist trotzdem äußerst gering, selbst wenn Du ein nur auf die Vergleichsgruppe runterbrichst. Auch dann reden wir von wenigen 100 Fällen bei mehreren Millionen Geimpften. Zumal man das Risiko auch steuern kann, da es bekannt ist, und man nur auf die entsprechenden Symptome achten muss.
 
Lipovitan schrieb:
Man hat erkannt, dass bei AstraZeneca ein Risiko für eine Thrombose besteht und man hat entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Viele vergessen auch, dass mit Covid 19 auch ein erhebliches Thromboserisiko verbunden ist.
https://www.aerzteblatt.de/nachrich...ch-COVID-19-deutlich-hoeher-als-durch-Impfung
Ergänzung ()

MichaW schrieb:
Selbst wenn ich zum 15.7. einen Termin für die Erstimpfung bekäme, 6-8 Wochen später die Zweitimpfung und
2 Wochen später habe ich dann zum Oktober endlich Vollschutz.
Der Impfabstand ist 3-6Wo bei Biontech. Im schlimmsten Fall sind es als mit Karenz Mitte September. Bei mir ist die 2. Impfung aber nach 3 Wo und 5 Tagen angesetzt. Das geht schon und ist überschaubar. Klar besser wäre es, wenn alle möglichst schnell ein Angebot bekommen. Kann man nur hoffen, dass es zügig weitergeht mit dem Impfen.
Ergänzung ()

Ginnychen schrieb:
Oh, ein Leidensgenosse. Bei mir - NRW, Mitte 40, einigermaßen gesund, und in der falschen Branche arbeitend, da ist nichts zu machen, weder beim Impfzentrum noch beim Hausarzt. In der Firma wird auch nicht geimpft.
Ich kann nur raten, dranbleiben und möglichst überall die Fühler ausstrecken, beim Arzt, bei den Impfzentren und wo man sonst auch rankommen kann. Möglichst viele Angeln ins Wasser werfen und dann so fair sein, die anderen Termine abzusagen, wenn man die Impfung bekommen hat. Dann freuen sich andere.
Man muss dran bleiben, ständig bei der Hotline anrufen und nach freien Terminen fragen, da immer wieder mal was frei wird. Dann hat es bei mir sogar zwei mal geklappt. Man braucht Geduld und Glück, aber das wird schon. Gib nicht auf! Habe jeden Tag mehrfach durchgerufen. Die sind (was ich sagen kann) sehr nett und geduldig.
Ich war überall auf der Liste, und dann habe ich kurzfristig einen Anruf meines Hausarztes bekommen. 1 Wo später Impftermin. Völlig unerwartet. Das wird schon. Ich drücke Dir/Euch die Daumen. Nicht verzagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

NedFlanders schrieb:
Ich werde mich, solange es geht, nicht impfen lassen. Neulich nochmal die Zahlen angeguckt, hier in NRW schwankte das immer so zwischen 0,2%-0,3% Corona"erkrankte", aktuell sind wir bei ca. 0,06 % (aktuelle Zahlen RKI Dashboard) d.h. ca. 99,9%, haben KEIN Corona. Ja, ich weiß, Dunkelziffer, etc., aber selbst diese lässt mich ruhig schlafen.
Das gefährliche bei Corona ist die mögliche Schwere des Verlaufs und nicht die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken.

NedFlanders schrieb:
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es mich erwischt? siehe Zahlen oben: sehr unwahrscheinlich
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es mich richtig heftig erwischt? Eher unwahrscheinlich, sofern man nicht zur Risikogruppe gehört)
Stell dir diese Fragen mal bei der Impfung, die Wahrscheinlichkeit von Impfschäden ist geringer als einen schweren Verlauf bei Corona zu bekommen.

NedFlanders schrieb:
Wie wahrscheinlich ist es, dass ich (Langzeit)schäden von der Impfung bekomme? Dazu gibt es noch keinerlei Langzeitstudien, daher ist dies völlig unkalkulierbar und nicht realistisch einschätzbar
Das ist nicht wahrscheinlich, du verstehst das Wort Langzeitschäden falsch, Schäden die bei einer Impfung erst nach einer langen Zeit auftreten gibt es nicht.
Langzeitschäden sind Schäden die direkt nach der Impfung auftreten und lange anhalten, das können wir ausschliessen, dafür impfen wir schon lange genug.

henpara schrieb:
Ich habe gesagt: Corona ist gefährlich. Das ist in deinen Augen unausgewogen? Dann muss ich davon ausgehen, dass du denkst, Corona sei ungefährlich oder aber du liest absichtlich meine Beiträge nur selektiv, um mich dann anschließend in die Querdenkerecke zu stellen. Das finde ich unfair und zeugt nicht von Diskussionswillen.
Komm aus der Opferrolle raus, das zieht bei mir nicht, unausgewogen ist...

henpara schrieb:
Für den überwiegenden Teil der Menschen ist die Risikoerhöhung, die durch Corona kommt vernachlässigbar.
...dieser Unsinn.

henpara schrieb:
Und jetzt kommt Corona: Für einige Bevölkerungsschichten sehr gefährlich (Alte + mit Vorkerkrankungen auch jüngere), dennoch ist es für eine große Mehrheit eher ungefährlich und hier das Risiko zu sterben zwar höher,
Für Jüngere wäre Corona ungefährlicher wenn Jüngere keinen schweren Verlauf bei Corona haben könnten, das stimmt aber nicht, Jüngere können auch einen schweren Verlauf haben.
Das Jüngere nicht so oft wie Ältere einen schweren Verlauf bekommen macht einen schweren Verlauf zwar unwahrscheinlicher aber Corona nicht ungefährlicher für Jüngere.
Russisches Roulette kann mit einer Kugel im Lauf genauso tödlich enden wie mit 2 Kugeln im Lauf, auch wenn die Wahrscheinlickeit zu sterben mit 2 Kugeln steigt.

henpara schrieb:
Warum Regeln für draußen, wo dort doch eine Ansteckungsgefahr praktisch ausgeschlossen ist?
Was für Regeln gibt es draußen denn noch ? Ich saß die letzten 10 Tage in meinem Urlaub 3x im Biergarten, da gab es keine Regeln außer den Namen aufzuschreiben.

henpara schrieb:
Warum andererseits auf der Arbeit Hygienemaßnahmen anordnen, diese aber nur unzureichend kontrollieren?
Ist das bei euch so ?

henpara schrieb:
dennoch erlaube ich mir weiterhin auf unausgeglichene und unnütze Maßnahmen hinzuweisen und sie zu hinterfragen.
Da mache ich sogar mit, ich fand/finde auch einige Maßnahmen unausgewogen bis nicht nachvollziehbar, das ist aber etwas anderes als zu behaupten das Corona ungefährlich ist (für wen auch immer).

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Jüngere nicht so oft wie Ältere einen schweren Verlauf bekommen macht einen schweren Verlauf zwar unwahrscheinlicher aber Corona nicht ungefährlicher für Jüngere.
Sorry, aber das stimmt nicht. Die Gefahr, dass etwas lethal endet ist überhaupt erst die eine Voraussetzung, dass wir etwas als gefährlich einstufen.

Machen wir ein anderes Beispiel:
Aus dem 10. Stock springen geht für 90% der Versuchsteilnehmer tödlich aus.
Russisches Roulette geht für 17% tödlich aus.

Für mich ist deshalb das Springen aus dem 10. Stock gefährlicher, als Russisches Roulette zu spielen.
Du siehst das offenbar anders. Demnach gehe ich davon aus, dass für dich alle Risiken, die potentiell tödlich ausgehen, gleich gefährlich sind. Zwischen Autofahren und Motorradfahren ist also bezogen auf die Gefahr kein Unterschied. Als geisterfahrer auf der Autobahn zu fahren ist also genau so gefährlich, wie in der richtigen Richtung zu fahren.

Und warum? Wenn ich dich richtig verstanden habe liegt es nur daran, dass man ja nicht vorhersehen kann, wen es genau trifft. Und das trifft bei meinen Beispielen auch zu.

Für mich ist es aber so, dass ich die Gefahreneinschätzug von Dingen von zwei Faktoren abhängig mache: Schlimmstmöglicher Folgeschaden und Wahrscheinlichkeit des Eintritts.

Und deshalb ist für meine Kinder nach wie vor der Straßenverkehr gefährlicher, als Corona unter den in Deutschland getroffenen Maßnahmen, wie ich auch mit Zahlen ein paar Seiten weiter vorne dargelegt habe.

Und mich stört es weiterhin, dass du so tust, als wäre alles, was irgendwie tödlich enden könnte gleich gefährlich und müsste demnach gleich behandelt werden. Denn die Konsequenz wäre eine noch größere Einschränkung unseres Lebens, weil man mit der Argumentation auch bei der Grippe alles dichtmachen müsste, Straßenverkehr überhaupt nicht mehr möglich ist usw. usf. Deshalb widerspreche ich noch ein letztemal dem Argument etwas sei gefährlich, weil es tödlich enden kann, unabhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit.
 
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