Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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Smartin schrieb:
Der Impfabstand ist 3-6Wo bei Biontech. Im schlimmsten Fall sind es als mit Karenz Mitte September. Bei mir ist die 2. Impfung aber nach 3 Wo und 5 Tagen angesetzt. Das geht schon und ist überschaubar.
Das RKI empfiehlt 6 Wochen.
Und ich habe mehrere (teils ältere, teils Vitamin B) Kollegen, die bei dem Abstand noch Probleme hatten.
Schüttelfrost, Durchfall, Schwindel. Bei der Erstimpfung war das kein Thema.

Und:
In England wurden 12 Wochen Abstand für eine bessere Wirksamkeit erforscht.
 
henpara schrieb:
Sorry, aber das stimmt nicht. Die Gefahr, dass etwas lethal endet ist überhaupt erst die eine Voraussetzung, dass wir etwas als gefährlich einstufen.

Das würde ich so nicht stehen lassen wollen. Warum zur Hölle muss etwas tödlich sein, damit es als gefährlich wahrgenommen wird?
Ich habe deutlich mehr Respekt vor Long Covid als vor der extrem geringen Gefahr daran zu sterben.
Deshalb finde ich es persönlich auch total albern, immer nur auf die Todesrate zu schauen, die glücklicherweise bei den jungen Leuten sehr gering ist.
Wenn dich ein Infekt monatelang einschränkt, ist das schon richtig scheiße und in meinen Augen auch gefährlich. Vielleicht nicht lebensbedrohlich gefährlich aber sowas kann einem easy die berufliche Karriere kosten, in jedem Fall aber Lebensqualität...
Und solche Einschränkungen treten auch bei jüngeren Menschen gar nicht so selten auf.

Für mich ist es ein absoluter Nobrainer mich impfen zu lassen. Montag gibt es endlich den ersten Schuss... :schluck:
 
Zuletzt bearbeitet:
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MichaW schrieb:
Mir ist aber nichts bekannt dass das mit Wirksamkeit oder Nebenwirkungen zu tun hat, wenn jemand dazu Quellen hat die was anderes sagen gerne posten.
Es ist halt einfach unter dem Ziel möglichst vieler Erstimpfungen sinnvoll den Zeitraum auszureizen.
MichaW schrieb:
In England wurden 12 Wochen Abstand für eine bessere Wirksamkeit erforscht.
Das gibt deine Quelle so aber nicht her, erstmal ist da nur die Rede von über 80 Jährigen und zweitens wird explizit gesagt dass die höhere Anzahl Antikörper einhergeht mit einer geringeren Anzahl T-Zellen - ein Fazit zur Wirksamkeit bzw. darüber was dann in Summe besser wäre wird nicht gezogen.
 
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Hallo

henpara schrieb:
Für mich ist es aber so, dass ich die Gefahreneinschätzug von Dingen von zwei Faktoren abhängig mache: Schlimmstmöglicher Folgeschaden und Wahrscheinlichkeit des Eintritts.
Genau und mit Fallschirm aus einem Flugzeug zu springen ist genau so gefährlich/ungefährlich wie ohne Fallschirm aus einem Flugzeug zu springen.
Niemand hat bisher zwei Kontrollgruppen (eine mit und eine ohne Fallschirm) aus einem Flugzeug geschmissen und die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet.

Das Ergebnis ist naheliegend/offensichtlich ? Das Ergebnis bei Corona ist auch naheliegend/offensichtlich, besuch mal eine Intensivstation deiner Wahl, aber das willst du wahrscheinlich gar nicht sehen.

henpara schrieb:
Und mich stört es weiterhin, dass du so tust, als wäre alles, was irgendwie tödlich enden könnte gleich gefährlich und müsste demnach gleich behandelt werden.
Mich stört das du dir Aussagen so zurecht biegst wie du es gerne hättest.
Ich habe nie behauptet das alle die gleichen Folgen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit bekommen können, ich schrieb das die schweren Folgen (wenn man sie bekommt) bei allen gleich enden können.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
Und ich bin immer mehr für massive Privilegien für geimpfte bzw. einen Impfzwang... Offensichtlich kann man, wie bei so vielen Themen, eine Menge Leute nur durch Daumenschrauben dazu bringen, ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bzw. Pflicht nachzukommen. Erschreckend traurig.
Und wie soll das aussehen? Dürfen ungeimpfte dann nur noch hinten im Bus sitzen und nicht vom gleichen Wasserhahn trinken. Oh wait, hatten wir das nicht schon mal?
 
Tomislav2007 schrieb:
Das gefährliche bei Corona ist die mögliche Schwere des Verlaufs und nicht die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken.
Da schreibst du doch wortwörtlich, dass es für die Gefährlichkeit NICHT auf die Ansteckungsgefahr ankommt, sondern auf die mögliche Schwere des Verlaufs.

Tomislav2007 schrieb:
Das Ergebnis ist naheliegend/offensichtlich ? Das Ergebnis bei Corona ist auch naheliegend/offensichtlich, besuch mal eine Intensivstation deiner Wahl, aber das willst du wahrscheinlich gar nicht sehen.

Ich muss mir tatsächlich nicht eine Intensivstation anschauen um über das persönliche Leid Bescheid zu wissen, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Das ist aber doch keine coronaspezifische Eigenschaft, sondern trifft für alle sterbenden Menschen zu, die sie liebende Angehörige haben, also auch für Grippetote, für Verstorbene aus Unfällen im Straßenverkehr, für Verstorbene auf Grund von Rauchen, Alkohol und anderen Drogen.

Nur, dass bei all den anderen Möglichkeiten zu sterben noch nicht annähernd so ein Aufwand betrieben wurde, diese Todesfälle zu minimieren und gleichzeitig die Augen verschlossen worden vor allen möglichen Folgen (Übergewicht in der Bevölkerung das zu Todesfällen führen wird, versaute Leben auf Grund von psychischen Problemen, Kindsmisshandlung usw. usf.). Vielleicht solltest du dir mal eine Kinderpsychiatrie von innen anschauen - aber NEIN, das kann nicht der Weg sein, denn ich bleibe bei der Meinung, dass man das Geschehen ganzheitlich betrachten muss. Deshalb können Maßnahmen, die Kinder einschränken verhältnismäßig sein, wenn es nur wenig Kinder betrifft, und deshalb darf man sich gerade nicht nur die Kinderpsychiatrien anschauen um das ganze zu bewerten.

Beispiel Grippe: Dort gab es schon häufiger Wellen mit vielen Toten. Die Grippe kann auch bein jungen Menschen zum Tod führen. Die Grippe ist auch ansteckend.
Sie erfüllt also alles, was Corona auch erfüllt, allerdings auch einer niedrigeren Stufe.

Wärst du auch dafür bei jeder anstehenden Grippewelle Hygienemaßnahmen wie Corona festzulegen? Wenn ja, bis zu welcher Gefährlichkeit? Und wenn nein, warum nicht, wenn doch siehe oben alle Bedingungen, die du bei Corona festmachst ebenso erfüllt sind?

Grüße zurück
 
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MichaW schrieb:
Das RKI empfiehlt 6 Wochen.
Und ich habe mehrere (teils ältere, teils Vitamin B) Kollegen, die bei dem Abstand noch Probleme hatten.
Schüttelfrost, Durchfall, Schwindel. Bei der Erstimpfung war das kein Thema.

Und:
In England wurden 12 Wochen Abstand für eine bessere Wirksamkeit erforscht.
Alles richtig, lies aber auch den letzten Absatz in der britischen Studie. Ein zu großer Abstand birgt auch Risiken. Nicht umsonst verbreitet sich die Deltavariante gerade so massiv in GB, weil viele teilweise erst auch nur eine Impfung haben.
Obendrein ist das auch immer eine Frage der Abwägung, denn ob die Wirksamkeit bei 90 % oder vielleicht 95% liegt, ist dann nicht so der große Unterschied. Bei Astrazeneca ist der Unterschied deutlich größer (50% bei 4Wo, dagegen 80% bei 12Wo, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe).

Die Nebenwirkungen haben glaube ich nichts mit dem Abstand zu tun. Generell ist bei mRNA Impfungen bei der Boosterimpfung eine stärkere Reaktion. Bei den Vectorimpfstoffen (Astra) ist es umgekehrt.
 
Hallo

henpara schrieb:
Da schreibst du doch wortwörtlich, dass es für die Gefährlichkeit NICHT auf die Ansteckungsgefahr ankommt, sondern auf die mögliche Schwere des Verlaufs.
Wieder einmal biegst du dir Aussagen so zurecht das sir dir gefallen, das habe ich so nicht geschrieben, dass das eine gefährlich ist heißt nicht dass das andere ungefährlich ist.
Ich schrieb: Das gefährliche bei Corona ist die mögliche Schwere des Verlaufs und nicht die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken. - Ich hätte nur für dich wohl gefährlichere schreiben sollen.
Wo kommen die vielen schweren Verläufe denn her wenn es kein/kaum Risiko gibt sich anzustecken ? Beim ALDI gekauft ?

henpara schrieb:
Ich muss mir tatsächlich nicht eine Intensivstation anschauen um über das persönliche Leid Bescheid zu wissen,
Das dachte ich mir, du könntest die Wahrheit sehen, so wie der randalierende Querdenker der anfangs brüllte "Corona ist eine Lüge" und sich hinterher bei allen per Handschlag entschuldigt hat.

henpara schrieb:
Nur, dass bei all den anderen Möglichkeiten zu sterben noch nicht annähernd so ein Aufwand betrieben wurde,
Welche von den anderen Möglichkeiten sind den ebenfalls eine ansteckende weltweite Pandemie ?
Mit fällt nur rauchen ein (was natürlich keine ansteckende Pandemie ist) und rauchen wurde nicht umsonst in Öffentlichen Gebäuden/Gaststätten/Arbeitsplätzen/etc. verboten.

henpara schrieb:
Vielleicht solltest du dir mal eine Kinderpsychiatrie von innen anschauen -
Wir haben eine Kinderneurologie im Haus, die ist nicht voller als vor Corona und die Kinder dort haben ganz andere Probleme als Corona.

henpara schrieb:
Beispiel Grippe: Dort gab es schon häufiger Wellen mit vielen Toten. Die Grippe kann auch bein jungen Menschen zum Tod führen. Die Grippe ist auch ansteckend.
Sie erfüllt also alles, was Corona auch erfüllt, allerdings auch einer niedrigeren Stufe.
Überraschung, was meinst du wofür es eine Grippeschutzimpfung gibt ?

henpara schrieb:
Wärst du auch dafür bei jeder anstehenden Grippewelle Hygienemaßnahmen wie Corona festzulegen? Wenn ja, bis zu welcher Gefährlichkeit?
Wenn eine Grippemutation genau so gefährlich wäre wie Corona dann würde es Sinn machen ebenfalls über Hygienemaßnahmen nachzudenken.
Was jetzt aber nicht bedeutet das ich mit allen Hygienemaßnahmen einverstanden war/bin, es gibt auch Hygienemaßnahmen die ich nicht verstehe.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
NedFlanders schrieb:
Ich hingegen finde es unverantwortlich, jemanden dazu zwingen zu wollen aufgrund der aktuelle Coronasituation sich einen Impfstoff spritzen zu lassen, dessen Langzeitfolgen nicht absehbar sind. Auch wenn viele der Meinung sind, dass es keine geben wird, wirklich sicher werden wir das wohl erst in einigen Jahren wissen.
Impfstoffe: Warum es keine Langzeitnebenwirkungen gibt.....

Viele wollen sich nicht gegen Corona impfen lassen, weil sie Spätfolgen fürchten. Doch Experten geben Entwarnung: Bei Impfungen sind generell keine Langzeit-Nebenwirkungen bekannt.

"Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt", erklärt Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts im Gespräch mit ZDFheute. "Die meisten Nebenwirkungen von Impfungen treten innerhalb weniger Stunden oder Tage auf. In seltenen Fällen auch mal nach Wochen."

Rest steht im Link: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaeden-100.html
 
Tharamur schrieb:
Impfstoffe: Warum es keine Langzeitnebenwirkungen gibt.....



Rest steht im Link: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaeden-100.html
Es gibt eine Studie, dass es keine Studien gibt, in denen über mögliche Verschlimmerungen der Vorerkrankungen nach der Impfung hinreichend aufgeklärt oder untersucht wird. Oder auch nicht.

Für die, die es ganz ernst nehmen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33113270/
Tomislav2007 schrieb:
...


Überraschung, was meinst du wofür es eine Grippeschutzimpfung gibt ?


Wenn eine Grippemutation genau so gefährlich wäre wie Corona dann würde es Sinn machen ebenfalls über Hygienemaßnahmen nachzudenken.
Was jetzt aber nicht bedeutet das ich mit allen Hygienemaßnahmen einverstanden war/bin, es gibt auch Hygienemaßnahmen die ich nicht verstehe.

Grüße Tomi
+ Die Grippe selbst bzw. die für den Menschen relevanten Grippeviren können selten eine Lungenentzündung verursachen, in den meisten Fällen sind das sekundäre Erkrankungen, die das geschwächte Immunsystem ausnutzen. Darum wurde zumindest im letzten Jahr älteren Menschen neben der jährlichen Grippeimpfung auch eine gegen Pneumokoken empfohlen.

Und das ist der Unterschied zu Sars-Cov-2: Das Coronavirus kann selbst eine Lungenentzündung plus Schädigung der Gefäße plus Blutgerinnsel verursachen und womöglich Schädigung des Nervensystems. Im schlimmsten Fall wird man sich nach einer Impfung mit Sars-Cov-2 anstecken, nur werden die Symptome eher Husti-Husti sein.
 
In Moskau, Sankt-Petersburg und eigentlich in ganz Russland brennt die Luft. Ja, die Zahlen sind noch nicht so extrem wie im Winter, aber die Hälfte der gemeldeten Neuansteckungen kommt aus Moskau. Und jetzt wird berichtet, dass fast 90% der Neuansteckungen aus Moskau durch Delta verursacht wurden.
 
Mal eine Frage zur Natur des Virus: Wie erklärt man sich genau die hohe Infektiösität, insbesondere im Vergleich gegenüber den Grippeviren?

Meine Annahme: Das Virus wird sich ja nicht leichter in der Luft / Gegenständen / ... verbreiten als bisherige Viren, sondern in den Menschen nutzt es andere Andockstellen, die es vermehrt gibt. Korrekt?
 
Das liegt an der Art und Weise, wie sich die Viren Zugang zu den menschlichen Zellen verschaffen. So werden dann auch verschiedene Organe "befallen":

-> https://www.swr.de/swraktuell/baden...op-auf-dem-weg-zur-anti-corona-pille-100.html
-> https://www.br.de/nachrichten/wissen/tueroeffner-fuer-coronavirus-entdeckt,SE9ZL9S
-> https://www.aerzteblatt.de/nachrich...erklaert-breites-Symptomspektrum-von-COVID-19

Es ist also nicht nur ACE-2, sondern auch noch andere Proteine, die als "Türöffner" fungieren.

Und es gibt Erklärungen, weshalb Viruslast und Erkrankungsintensitäten bei Menschen unterschiedlich sein können:
-> https://www.helmholtz-muenchen.de/aktuelles/uebersicht/pressemitteilungnews/article/49389/index.html
 
Zuletzt bearbeitet: (Bindestrich zwischen ACE und 2 nachgetragen.)
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deekey777 schrieb:
Der neue VOC-Bericht des RKI ist da, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...228C41452B5942BB40D8BE.internet092?nn=2386228
Delta bei 6%, aber weniger Fälle in KW22; und Alpha hat sich halbiert.
Ich hab das nochmal angesehen und muss meine ursprüngliche Antwort leider korrigieren.

Es sind nicht weniger Fälle mit Delta sondern nur weniger Sequenzierungen - in KW 22 wurde einfach nur halb so viel sequenziert wie in KW 21.

Wenn ich die Gesemtzahl der positiven Tests nehme ( https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Testzahlen-gesamt.html ) dann waren das in KW21 39.105, davon 3,7% = 1447 Delta Fälle.
KW22 macht 6,2% von 27.259 Fällen = 1690 Fälle

Macht eine Zunahme von knapp 17% in einer Woche. Zum Glück kommen wir von einer noch relativ niedrigen Basis aber nach 2 Monaten sieht das anders dann anders aus, insbesondere da zu KW21/22 noch deutlich mehr Einschränkungen bestanden als aktuell - man muss also davon ausgehen dass sich das Wachstum eher noch beschleunigt. Abzuwarten bleibt wie der Impffortschritt dem entgegenwirkt.

Bei gleichbleibend 17% wäre der Verlauf der Delta Zahlen:

KW21
1447​
KW22
1690​
KW23
1977​
KW24
2313​
KW25
2707​
KW26
3167​
KW27
3705​
KW28
4335​
KW29
5072​
KW30
5934​
KW31
6943​
KW32
8124​
KW33
9505​
KW34
11120​
KW35
13011​
KW36
15223​
KW37
17810​
KW38
20838​
 
Zuletzt bearbeitet:
Magellan schrieb:
Ich hab das nochmal angesehen und muss meine ursprüngliche Antwort leider korrigieren.

Es sind nicht weniger Fälle mit Delta sondern nur weniger Sequenzierungen - in KW 22 wurde einfach nur halb so viel sequenziert wie in KW 21.

Wenn ich die Gesemtzahl der positiven Tests nehme ( https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Testzahlen-gesamt.html ) dann waren das in KW21 39.105, davon 3,7% = 1447 Delta Fälle.
KW22 macht 6,2% von 27.259 Fällen = 1690 Fälle

Macht eine Zunahme von knapp 17% in einer Woche. Zum Glück kommen wir von einer noch relativ niedrigen Basis aber nach 2 Monaten sieht das anders dann anders aus, insbesondere da zu KW21/22 noch deutlich mehr Einschränkungen bestanden als aktuell - man muss also davon ausgehen dass sich das Wachstum eher noch beschleunigt. Abzuwarten bleibt wie der Impffortschritt dem entgegenwirkt.

Bei gleichbleibend 17% wäre der Verlauf der Delta Zahlen:

KW21
1447​
KW22
1690​
KW23
1977​
KW24
2313​
KW25
2707​
KW26
3167​
KW27
3705​
KW28
4335​
KW29
5072​
KW30
5934​
KW31
6943​
KW32
8124​
KW33
9505​
KW34
11120​
KW35
13011​
KW36
15223​
KW37
17810​
KW38
20838​

Die Frage ist eher: Wen wird's erwischen? Ich würde nicht wirklich darauf setzen, dass überwiegend Kinder und Jugendliche angesteckt werden, was nicht schlimm sei, weil sie eher leichte Symptome, wenn überhaupt, haben werden.
Covid ist für Kinder nicht gefährlich. Keine Hospitalisierungen. Kein PIMS. Kein Longcovid. Jedenfalls nicht für deutsche Kinder. In England sieht das so aus. [IMG]https://abs-0.twimg.com/emoji/v2/72x72/1f447.png[/IMG] (Quellen: NHS England Data, .gov Data, ONS Data). Und wir wissen, deutsche Kinder sind ganz anders! 1/
https://twitter.com/RAinDiercks/status/1406998688401080321?s=20

Neuer Situationsbericht aus UK: https://assets.publishing.service.g...ants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf

Ab Seite 43 geht es nur um Delta, aber auch davor interessante Daten. So Tabelle auf Seite 12 (´+Abbildung 16 auf Seite 49). Ich bin so dreist und behaupte, dass die (vollständige) Impfung sehr gut schützt, aber wenn man doch erwischt wird und zu Risikogruppen gehört, dann kann es böse enden.
 
Zuletzt bearbeitet:
deekey777 schrieb:
[...] wenn man doch erwischt wird und zu Risikogruppen gehört, dann kann es böse enden.
Und erneut: das gilt auch für Masern, Mumps, Röteln, Grippe...

Man braucht es also nicht extra zu erwähnen, dass jemand der zur Risikogruppe gehört schlechte Karten hat. Das ist nichts neues. Es ist nichts was spezifisch für Covid19 gilt.

Im Kontext Lissabon war zu hören dass Portugal keine so excessive Testkultur betreibt wie Deutschland. Kann das jemand bestätigen oder verneinen? Weiß jemand wie es bezüglich Tests in GB aussieht?

Ich halte das Risiko einer weiteren Welle bei Impfung Plus Test für überschaubar. Problematisch wirds wieder werden mit den Ferienrückkehrern. Diesen Faktor könnte man entschärfen wenn man sie nicht gleich am nächsten Tag zur gegenseitigen Befruchtung in die Schule schickt sondern vier Wochen im Homeschooling belässt.
 
Hayda Ministral schrieb:
das gilt auch für Masern, Mumps, Röteln, Grippe
Dem kann ich zustimmen, hier gibt es auch bereits explizite rechtliche Vorgaben, um zB Schwangere bzw. das ungeborene Kind zu schützen.
Eine befreundete Internistin wurde wegen fehlendem Ringelröteln-Schutz von der Betriebsärztin unverzüglich ins Beschäftigungsverbot geschickt.

Hayda Ministral schrieb:
Risiko einer weiteren Welle
Bei Impfungen/Tests sind ich zu, aber das steht und fällt mit der Entwicklung des Virus, sollte eine neue Variante auftreten, gegen die die aktuellen Impfstoffe nur bedingt wirksam sind, steht uns eine große Welle bevor.
Aktuell hat es aber zumindest den Anschein, das dieser Fall (noch) nicht eintreten wird.
 
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