Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo

Ltcrusher schrieb:
Die beiden wurden im Februar und März mit dem Moderna Impfstoff geimpft.
Ich hatte im Februar 2021 die erste Astra Impfung und im Mai 2021 die zweite Astra Impfung, über ein Jahr habe ich nicht geimpft und nicht getestet im Krankenhaus gearbeitet.

mykoma schrieb:
unsere Medizintechniker haben auch keinen direkten Patientenkontakt, was das größte Risiko minimiert.
Da hast du natürlich Recht, das Risiko ist aber deutlich höher als z.B. in der Industrie am Fließband und scheinbar wurde/wird in der Industrie/Wirtschaft häufiger als in Krankenhäusern getestet.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ltcrusher schrieb:
Mit dem zweiten Teil des Zitats fange ich mal an. Respekt, dann warst du praktisch fast zwei Jahre in keinem Ladenlokal (Freizeit- oder Baumarkt, Elektronikmarkt, etc.), Restaurant und natürlich auch keiner behördlichen Einrichtung (z.B. um einen neuen Personalausweis zu machen).
ich hab ehrlich gesagt nichtmal eine Ahnung, wo man nun was für Auflagen hat um wohin zu kommen. Ich gehe ganz normal im Supermarkt einkaufen oder im Fressnapf tierfutter kaufen. Im Baumarkt brauchte ich hier auch noch nie etwas anderes als eine OP Maske.
Ltcrusher schrieb:
Und du wirst wahrscheinlich einen Beruf haben, der ggf. über die Option des Telearbeitsplatzes (Neudeutsch home office) verfügt. Es gibt genug Arbeitgeber, wo man 1x in der Woche so einen Schnelltest auf der Arbeit vornehmen muss.
nope, steinbildhauerei. Bin draussen an der frischen Luft und bau Grabanlagen auf und ab oder sonstige Tätigkeiten die mit naturstein zu tun haben. Hier bei uns besteht keine testpflicht für unseren 5 mann betrieb.

Ltcrusher schrieb:
Soll nicht nach Unfug klingen, aber vielleicht hast du es gehabt, ohne es zu wissen? Die Symptome sind nicht bei jedem gleich. Person a kriegt einen kompletten Kollaps, Person b hat vielleicht zwei, drei Tage Dünnschiss und kann sich nicht erklären, wovon.
Hatte ich ja erwähnt gehabt. Kann sein, dass ich schon in Kontakt mit dem Erreger kam. Wenn dem so gewesen sei, dann wurde ich jedenfalls nicht krank und dann ist es mir auch schlicht und ergreifend egal.
Aus meiner Familie war bislang niemand krank. Weder meine 65jährige Mutter, noch mein 77 jähriger vater. Meine schwester, mein schwager, mein bruder und meine nichte sind auch gesund und das obwohl alle miteinander in regem Kontakt stehen, da wir nur zwei straßen voneinander entfernt wohnen. Und die einzige person dieser ganzen Riege, die geimpft ist, ist mein Bruder. Und der sitzt im home office.

Ltcrusher schrieb:
Racheakt...puhhh...das ist schon schwere Kost. So eine Wortwahl treibt meiner Meinung nach den Keil noch tiefer.
Das ar freilich überspitzt formuliert. Aber es kommt einem langsam so vor, wenn man hier manche liest, wie sie wollen, dass nicht geimpfte ausgegrenzt werden und sogar mögliche Behandlungen aus der eigenen Tasche zahlen sollen, während sie scheinbar kein Problem damit haben, dass Raucher munter weiter am Glimmstengel ziehen und mit einer kaputten Lunge sowie Herzkreislaufsystem die krankenhäuser aufsuchen.

Ltcrusher schrieb:
Wie ich in einem anderen Post zu dem Thema schon schrieb, soll jeder selbst entscheiden. Aber sich als ungeimpfte Person in die "wir sind nun die unterdrückten" Ecke zu stellen ist nicht richtig. Es wird auch den Toten, die an / mit Corona gestorben sind, nicht gerecht.
Ich will mich doch gar nicht in diese Ecke stellen, ich kämpfe dagegen, dass man uns nicht geimpfte in diese Ecke stellt. Aber wenn Menschen wie dieser hamburger Bürgermeister fordern, dass man nicht geimpften Menschen das Leben schwer machen soll und diese Aussage regen zuspruch findet, dann weiß ich woran ich derzeit an der deutschen Gesellschaft bin und handle dementsprechend.
Das brignt mich dann zu diesem Zitat:
TheManneken schrieb:
Soso, oder anders ausgedrückt: du bist ignorant und unsolidarisch deinen Mitmenschen gegenüber. Oder wie soll man das anders interpretieren, wenn es dir völlig egal ist, ob du ggf. andere Menschen ansteckst - du fühlst dich ja gut, also kein Risiko was?

Nichts desto trotz kann ich das nur schwer glauben, wir man sich in fast 2 Jahren ausnahmslos um jeden Test gewunden hat - ist das etwas, worauf du stolz bist? Ich lasse mich mehrmals wöchentlich testen, mal abgesehen von der Testpflicht am Arbeitsplatz - wie bist du da herumgekommen? Rhetorische Frage. Und natürlich bin ich froh für jedes Mal, in dem das Ergebnis negativ ist. Und würde mich ohne Umschweife sofort freiwillig in Quarantäne begeben und einen PCR-Test anfordern, wenn das Ergebnis mal positiv wäre. Schlicht um der Ausbreitung nicht noch einen Bärendienst zu erweisen wie - wie man sieht - du offenbar. Herzlichen Glückwunsch und danke für alles.

Schließ nicht von dir auf andere. Wir haben bei dieser Thematik eine fundamental andere Ansicht und da werden wir auch nie auf einen Nenner kommen. Ich bin mir keiner Schuld bewusst, wenn ich als gesunder Mensch ganz normal mein Leben weiter lebe unter Einbeziehung der derzeit geltenden Hygienemaßnahmen. Ich halte anderen menschen zuliebe den vorgegebenen Abstand beim einkaufen ein, ich wasche meine Hände, ich huste/rotze ihnen nicht ins gesicht, trage beim einkaufen die medizinischen masken. Ich mache mich selbst jedoch nicht verrückt und teste mich andauernd auf irgend einen Erreger in der Sorge, ich könne ihn ja in mir tragen und wäre eine biologische Zeitbombe.
Abgesehen davon, hab ich noch eine andere Sicht auf diese gesellschaft, in der ich lebe. Ich bin homosexuell und wurde nicht immer mit diesem derzeit ekelhaft heuchlerischen regenbogenflaggen schwenkenden Kuschelkurs da draussen begrüßt. Ich weiß nicht ob dir das Gefühl bekannt ist, wenn du mit einem Menschen den du liebst auf der Straße unterwegs bist und dir hass und Drohungen entgegen kommen.
Damit will ich nicht auf die Tränendrüse drücken, ganz sicher nicht. Aber ich hab berechtigte Gründe für ein etwas differentierteres Bild von der Gesellschaft, der ich jetzt plötzlich so solidarisch gegenüber sein soll. Ich will ihr ganz sicher nichts böses, aber ich bin ihr auch nix schuldig und werde mir die Bürde auf die Schultern legen, ich sei für deren Gesundheit verantwortlich.
 
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FrankenDoM schrieb:
Vollzitat entfernt.
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.

Ich halte ja die Verwendung von diskreditierenden Ausdrücken wie "Schwurblern" für ein Kennzeichen mangelnden Verständnisses für die Meinungsfreiheit. Zivilisierte Menschen bezeichnen nicht andere als "Schwurbler" und arbeiten erst recht nicht mit Kategorisierungen wie "Schwurblerfreunde".

1. Ich schrieb, dass "bis zu" 20.000 Menschen pro Jahr an Grippe sterben. Also nicht jedes Jahr.
Kannst du hier nachlesen, 2018 gab es sogar 25.100 Grippetote in D: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren

2. Jawoll, das steht im Grundgesetz. Nennt sich Rechtsstaatprinzip. Ich weiß, du wirst mir jetzt widersprechen, aber als kurze Erklärung kannst du das hier lesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Verhältnismäßigkeitsprinzip_(Deutschland)), für weiterführendes wirst du bspw. den GG-Kommentar Maunz/Dürig bemühen müssen, bspw. Rn. 51 und 52.

3. Wenn wir - wie das RKI es vorhersagt - auch ganz ohne Gegenmaßnahmen keine 25.100 Toten durch Corona zu erwarten haben, weil genug Risikogruppenangehörige geimpft sind, dann ist die Pandemie vorbei.
Denn die Pandemie bezeichnet sich dadurch, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems droht und es besonders viele Todesopfer gibt. Sobald das nicht mehr der Fall ist, ist sie vorbei.

Manche mögen behaupten, die Pandemie sei erst vorbei, wenn das Virus ausgerottet sei - nur wird das niemals passieren. Nur einmal wurde ein Virus ausgerottet (die echten Pocken), was aber nur gelangt, weil die Pocken nur Menschen infizieren können. Corona dagegen stammt ja von Fledermäusen und hat auch erwiesenermaßen eine ganze Reihe von anderen Tieren schonmal infiziert. Dadurch bleibt das Virus in der Welt.

Deathangel008 schrieb:
ich sehe kein problem damit auf absehbare zeit zumindest in öffentlichen gebäuden und im ÖPNV masken zu tragen. da kann ich mir deutlich "übleres" vorstellen.

offen gesagt ist es mir von anfang an unbegreiflich warum manche leute so ein massives "problem" mit masken haben. was stört dich denn so daran, warum ist das für dich was "übles"?

Es ist aber nicht auf absehbare Zeit, sondern auf unabsehbare Zeit - für immer.

Das größte Problem ist aber, dass solange man Masken tragen muss, die Normalität nicht zurückkehrt, und es immer wieder Lockdowns geben wird, vor allem im Winter.
Die Maske ist Symbol der Unnormalität, der ständig drohenden Gefahr und somit Rechtfertigung für weitergehende Maßnahmen wie eben Lockdowns.

xXGerryxX schrieb:
Damit die, die keine tragen können, geschützt sind, oder zum Beispiel kleine Kinder, die das nicht verstehen und genauso Überträger sein können. Mal davon abgesehen, dass man nicht überall Maske tragen muss.

"Sich fürchten". Du könntest hier genauso argumentieren jemand fürchtet sich, weil er den Gurt im Auto anlegt.
Diese Esoteriker-Argumentation mit der Angst, ist doch schon lange als reine Polemik durchschaut.

Bitte den Link zu der Behauptung des RKI, dass theoretisch keine Intensivstationen mehr überlastet sein können. Genau das wird nämlich passieren, wenn sich Menschen so rücksichtlos wie du verhalten.
Einfach derzeit nach Großbritannien blicken. Bald liegt die Inzidenz dort bei 1000.

1. Kinder müssen nicht geschützt werden, weil es dort so gut wie nie schwere Verläufe gibt. Deshalb empfiehlt die Stiko auch bei 12-18-jährigen die Impfung nur für Vorerkrankte.

2. Ich weiß nicht, was das mit Esoterikern zu tun haben soll. Manche fürchten sich vor dem Virus, andere nicht. Übrigens muss das nicht mit der tatsächlichen oder vermuteten Gefährlichkeit des Virus zusammenhängen: Mir ist bspw. klar, dass die Wahrscheinlichkeit, wenn ich mich infizieren würde, zu sterben zwar gering ist, aber eben nicht null. Mich kanns also erwischen.
Trotzdem hab ich keinerlei Bedenken, mich ohne Maske mit Leuten zu treffen. Wenns mich erwischt, hab ich halt Pech gehabt. Aber solange will ich mein Leben leben, und zwar in Freiheit so wie bis Februar 2020.

3. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile
Siehe Seite 9: Auch bei keinen Gegenmaßnahmen nur 12.500 Intensivpatienten zu erwarten.
Kapazität für Coronapatienten: 21.200 (https://www.divi.de/divi-intensivre.../divi-intensivregister-tagesreport-2021-01-03) (zudem sind ca. 16.000 weitere Betten dauerhaft anderweitig belegt, Gesamtkapazität für alle wäre also ca. 37.200)

Magellan schrieb:
Vollzitat entfernt.
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.

Weil die Kapazität für Coronapatienten: 21.200 beträgt: (https://www.divi.de/divi-intensivre.../divi-intensivregister-tagesreport-2021-01-03) (zudem sind ca. 16.000 weitere Betten dauerhaft anderweitig belegt, Gesamtkapazität für alle wäre also ca. 37.200)

Vor allem aber: Vergleiche mal auf Seite 9 die beiden mittleren Graphen.
Oben ist der "gar nichts machen" Graph unter der Annahme, dass 65% 12-59 geimpft sind und 85% 60+ (das ist bereits jetzt der Fall).
Unten ist der Graph, was passiert, wenn von den Menschen über 60 nicht 85%, sondern 95% geimpft sind: 5.000 Intensivpatienten statt 12.500.
Ergo: 7.500 der Intensivpatienten im "Gar nichts machen"-Szenario sind Menschen über 60, die die Impfung ablehnen.

Einen Lockdown, um Menschen, welchen man ein Impfangebot macht, die dieses aber ablehnen, die Intensivstation zu ersparen, das ist ja wohl grob unangemessen.
Oder fändest du es richtig, wenn man Restaurants schließen würde, nur weil tausende Risikogruppenangehörige sich nicht impfen lassen wollen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Vollzitat entfernt.)
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floh667 schrieb:
Hatte ich ja erwähnt gehabt. Kann sein, dass ich schon in Kontakt mit dem Erreger kam. Wenn dem so gewesen sei, dann wurde ich jedenfalls nicht krank und dann ist es mir auch schlicht und ergreifend egal.
Nur weil du keine Symptome hast heißt das noch lange nicht, dass du nicht krank bist/warst und auch andere anstecken könntest.

Das sind ja auch die gefährlichsten Erkrankten. Also die die selbst keine bis fast keine haben aber ansteckend sind. Und das ist zumindest für eine Gewisse Zeit fast jeder Corona kranke. Daher lässt sich Corona auch sehr viel schwerer eindämmen als zum Beispiel die Influenza wo die Inkubationszeit sehr viel kürzer ist und man auch erst ansteckend ist kurz bevor oder nachdem man Symptome entwickelt hat.

floh667 schrieb:
während sie scheinbar kein Problem damit haben, dass Raucher munter weiter am Glimmstengel ziehen und mit einer kaputten Lunge sowie Herzkreislaufsystem die krankenhäuser aufsuchen.
Raucher zahlen für ihre Selbstzerstörung immerhin Tabaksteuer zudem war das Rauchen mal als Gesubdheitsmaßnahme sogar staatlich empfohlen. Ist zwar schon SEHR lange her, hat sich aber in die Gesellschaft gebrannt. Zudem sind Raucher Süchtige und daher krank. Wir als Gesellschaft tolerieren das zu einem gewissen Grad. Haben aber seit Jahren den Weg beschritten das Rauchen zu verhindern. Durch Verbot von Werbung durch Verbot von Rauchen an gewissen Orten, Verbot von gewissen Zusätzen wie in Mentholzigaretten und durch immer höhere Steuern.

Wir als Gesellschaft wollen halt im Prinzip nicht, dass die Leute überhaupt rauchen oder zumindest nicht viel. Bei einem Glimmstängel im Jahr wäre es auch egal, nur bleibt es zu 99.999999% nicht dabei...

Und genau hier kommt auch die Parallele zum Impfen. Nein sofern du nicht z.b. im Gesundheitswesen oder Bildungssektor arbeitest, wo andere nicht entscheiden können ob sie hin gehen oder nicht. Der nicht Geimpfte muss dann aber eventuell schon sich fragen,ob er dann eventuell nicht mehr überall hin darf ohne Test genau wie der Raucher nicht mehr überall qualmen darf. Und wie der Raucher Tabaksteuer zahlen muss, muss der ungeimpfte halt eventuell nen Test zahlen. Und je nach Inzidens wäre ich wegen Delta auch dafür das Geimpfte bei einer gewissen Inzidens von 50, 100 oder 200 bei z.b. Großveranstaltungen sich testen lassen müssen. Da würde ich dann auch die Kosten in der Regel denjenigen Zahlen lassen für Lust und Laune Veranstaltungen, aber nicht für den Schulbesuch etc. Btw dann natürlich auch nicht mehr den ungeimpften.

Am Ende wird keiner gezwungen man muss dann aber die Konsequenzen tragen. Ich sehe da auch keine großen Unterschied zu anderen Bereichen.

floh667 schrieb:
Ich halte anderen menschen zuliebe den vorgegebenen Abstand beim einkaufen ein, ich wasche meine Hände, ich huste/rotze ihnen nicht ins gesicht, trage beim einkaufen die medizinischen masken
So gehört sich das auch. Auch wenn leider zu viele sich nicht dran halten....
floh667 schrieb:
Ich mache mich selbst jedoch nicht verrückt und teste mich andauernd auf irgend einen Erreger in der Sorge, ich könne ihn ja in mir tragen und wäre eine biologische Zeitbombe.
Ne bei ner Inzidens von 8 oder 10 muss man sich nicht verrückt machen und ständig testen, aber bei 100+ sieht das komplett anders aus... und da ungeimpfte ein größeres Risiko haben zu erkranken und Erkrankte in der Regel Stunden bis Tage schon ansteckend sind bevor Sie Symptome entwickeln ist es wahrscheinlicher das sie jemand anderen anstecken. Also ist es auch begründbar zu sagen, dass sie sich öfter oder eben schon bei einer niedrigeren Inzidens testen lassen müssen.

Ich finde du machst es dir da etwas einfach mit deiner Entscheidung, wobei ich wie schon oft gesagt nicht nachvollziehen kann wie man sich als normaler gesunder Erwachsener nicht impfen lassen will.
 
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floh667 schrieb:
Hatte ich ja erwähnt gehabt. Kann sein, dass ich schon in Kontakt mit dem Erreger kam.
Die Schutzbehauptung hör ich komischerweise auch bei uns in der Firma von einigen Impfmuffeln.
"Covid ist nicht so schlimm, hatte ich bestimmt schon, Ich hatte vor ~1 Jahr ne Krankheit, dass was sicher Covid..." Das ist schon sehr Blauäugig.

Meine Familie ist bisher auch recht glimpflich davon gekommen.
Mit Ausnahme meiner Tante und ihres Mannes hatte keiner Covid
Ich find es gut, dass wir in meiner Familie bisher keine Covid Toten zu beklagen haben.
Und dass das auch so bleibt, wird sich geimpft.

Ich hab dabei selber wenig bis gar keine Angst vor Covid. (Respekt trifft es besser)
Ich hab aber noch weniger Angst vor der Impfung.
Also was soll der Geiz?
Rein mit der Nadel und gut ists!
 
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j-d-s schrieb:
dann ist die Pandemie vorbei.
Denn die Pandemie bezeichnet sich dadurch, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems droht und es besonders viele Todesopfer gibt. Sobald das nicht mehr der Fall ist, ist sie vorbei.
Das ist nicht die Definition einer Pandemie.
Anzahl der Todesopfer und Überlastung von Gesundheitssystemen sind entkoppelt vom Begriff der Pandemie, die beschränkt sich lediglich auf die Ausbreitung einer Infektionskrankheit.
Todesopfer sind möglich (s.u. zu erwartende schwere Verläufe), aber keinesfalls Voraussetzung.

(...)weltweite starke Ausbreitung einer Infektionskrankheit mit hohen Erkrankungszahlen und i. d. R. auch mit schweren Krankheitsverläufen.

Eine Pandemie ist zeitlich begrenzt, wobei es da meines Wissens nach keine festgelegten Grenzen gibt.
Ein Tag ist auf 24 Stunden begrenzt, eine Dekade auf zehn Jahre, stellt sich die Frage, wo (und von wem) der Schlussstrich gezogen wird.
 
Skysnake schrieb:
Nur weil du keine Symptome hast heißt das noch lange nicht, dass du nicht krank bist/warst und auch andere anstecken könntest.
Sollte ich infiziert gewesen sein, kennt mein Immunsystem den Erreger nun. Sollte ich bis heute nie infiziert gewesen sein, bezeichne ich mich als gesund und damit hat es sich für mich. Wie ich es da mit der Gesellschaft Handhabe steht weiter oben. Und da ich die Gefährlichkeit des Virus anders einschätze wenn ich mir die nackten Zahlen ansehe, sehe ich keinen Grund meinen Körper absichtlich dem Stress einer Impfung auszusetzen. Ich werde meinen Körper nicht genau dann schwächen wenn es gilt, ihn möglichst gesund zu halten.
Skysnake schrieb:
Daher lässt sich Corona auch sehr viel schwerer eindämmen als zum Beispiel die Influenza wo die Inkubationszeit sehr viel kürzer ist und man auch erst ansteckend ist kurz bevor oder nachdem man Symptome entwickelt hat.
vielleicht sollte man auch einfach mal weg von dem gedanken, dieses Virus eindämmen zu wollen. Schnell mutierende RNA Viren kann man nunmal kaum oder gar nicht eindämmen. Man kann nur mit ihnen leben und ihre krankheitsbilder erforschen um diese effektiv behandeln zu können oder seinen eigenen Körper so stärken, dass die chance gering wird, dass diese Viren einem gefährlich werden können.
Letzteres tun die einen mittels Impfung, andere tun dies duch eine gesunde Lebensweise. Darum sollte man unterm Strich weg von dieser neuen heiligen Inzidenz-Zahl sondern hin zur Bewertung mittel schwerer krankheitsverläufe.
 
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Eine gesunde Lebensweise mit einer Impfung zu verglichen ist einfach nur Naiv!
 
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floh667 schrieb:
Letzteres tun die einen mittels Impfung, andere tun dies duch eine gesunde Lebensweise. Darum sollte man unterm Strich weg von dieser neuen heiligen Inzidenz-Zahl sondern hin zur Bewertung mittel schwerer krankheitsverläufe.
Die Lebensweise hat ziemlich wenig damit zu tun jobs dich erwischt oder nicht. Klar wenn du rauchst wie Schlot oder säufst oder 200kg hast, dann ist das was anderes, aber wenn du 100 gesunde nebeneinander stellst hast du stand heute keine Chance zu sagen ob es die jetzt schwer erwischt oder eben auch nicht.

Mit der Denkweise brächten wir auch keine Gurtpflicht im Auto. Man muss ja nur anständig Autofahren dann passiert einem auch nichts....

Sorry, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du die Verkehrsregeln auch nur als optionale Empfehlung empfindest...
floh667 schrieb:
Und da ich die Gefährlichkeit des Virus anders einschätze wenn ich mir die nackten Zahlen ansehe, sehe ich keinen Grund meinen Körper absichtlich dem Stress einer Impfung auszusetzen. Ich werde meinen Körper nicht genau dann schwächen wenn es gilt, ihn möglichst gesund zu halten.
Stress Impfung? LOL

Dir ist schon klar, dass die Impfung ganz unabhängig von der Person um Faktoren ungefährlicher ist als die Infektion?

Sorry aber die Denkweise ist ziemlich einfältig.
 
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floh667 schrieb:
Und da ich die Gefährlichkeit des Virus anders einschätze wenn ich mir die nackten Zahlen ansehe, sehe ich keinen Grund meinen Körper absichtlich dem Stress einer Impfung auszusetzen.


Nur um eines festzuhalten.

Du hast exakt zwei Möglichkeiten in deinem Verhalten gegenüber dem Corona Virus.

Dich damit anstecken oder impfen lassen. Über kurz oder lang wird es nur exakt diese zwei Optionen geben.

Und da du den Virus ja offensichtlich für wenig gefährlich hältst, müsste du die Impfung doch für NOCH ungefährlicher halten.
Da die Impfung nur das Spike Protein kopiert und dein Immunsystem darauf trainiert, bei einer tatsächlichen Infektion Antikörper zu bilden, ist es doch absehbar wie viel weniger gefährlich eine Impfung ist, da du dich so nicht der Gefahr einer schweren Komplikation durch eine ECHTE Corona Infektion aussetzt.

Lass mich also sagen, dass deine Argumentation dahingehend im besten Fall arg dünn ist, im schlimmsten Fall einfach Unfug darstellt.
 
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Skysnake schrieb:
Mit der Denkweise brächten wir auch keine Gurtpflicht im Auto. Man muss ja nur anständig Autofahren dann passiert einem auch nichts....

Sorry, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du die Verkehrsregeln auch nur als optionale Empfehlung empfindest...
hört doch jetzt endlich mal auf, diese dämlichen Vergleiche mit dem Anschnallen im Auto zu bringen.
Ich bin mir dem bewusst, das ein Unfall in unangeschnalltem zustand sehr viel schneller tödlich bzw. äußerst unangenehm enden wird/kann als eine Infizierung mit dem covid erreger. Demnach stufe ich persönlich die Gefahr, unangeschnallt mich im Auto fortzubewegen als wesentlich höher und gefährlicher ein, als das Virus.

Skysnake schrieb:
Stress Impfung? LOL

Dir ist schon klar, dass die Impfung ganz unabhängig von der Person um Faktoren ungefährlicher ist als die Infektion?

Sorry aber die Denkweise ist ziemlich einfältig.
Das ist deine Ansicht. Bislang bin ich ohne jegliche krankheitssymptome durch den Alltag gegangen. Ob ich infiziert war oder nicht, ist wie gesagt unbekannt. Würde ich mich nun impfen lassen, ist die chance je nach impfstoff sehr hoch, dass ich nebenwirkungen bekomme die mit einer kurzzeitigen krankschreibung einher gehen würden. D.h ich hätte meinen Körper damit unter stress gesetzt, während ich zuvor die ganze zeit mich bester Gesundheit erfreut hatte.
Und da ich (zum x-ten mal jetzt) die gefahr anders einschätze, schwer an diesem Virus zu erkranken, tue ich meinem Körper diese Prozedur nicht an, da ich sie als unnötig erachte. Da kannst du nun drüber denken wie du willst, das ist mir persönlich egal. Es ist mein Körper, mein Leben, meine Gesundheit und meine Entscheidung.

Noxiel schrieb:
Du hast exakt zwei Möglichkeiten in deinem Verhalten gegenüber dem Corona Virus.

Dich damit anstecken oder impfen lassen. Über kurz oder lang wird es nur exakt diese zwei Optionen geben.
Da hat wieder jemand eine Glaskugel und weiß wieder bescheid, dass sich jeder auf jeden fall anstecken wird.
Noxiel schrieb:
Und da du den Virus ja offensichtlich für wenig gefährlich hältst, müsste du die Impfung doch für NOCH ungefährlicher halten.
nochmals für dich: Die Impfung ist für mich ein absichtliches temporäres krank machen meines Organismus aus einem Grund, den ich als unverhältnismäßig bezüglich der Gefahr sehe, die dadurch abgewendet werden will/soll. Da interessiert es mich nicht, ob es nur ein Bestandteil des Erregers ist. Die Immunantwort des Körpers auf das verabreichte Serum ist das, was den Körper stresst und dir unwohlsein auslöst.

Dieses hin und her beruht darauf, dass wir unterschiedliche Ansichten zur Gefährlichkeit des Virus haben. Du siehst die gefahr als hoch an und nimmst dafür in Kauf dir dieses Serum spritzen zu lassen. ich sehe die gefahr als gering an und nehme dafür nicht in kauf, dieses Serum mir injizieren zu lassen.

Deiner Argumentation nach müsste ich mich auch gegen FSME impfen lassen, da ich im Herzen des südbadischen ortenaukreises lebe, was als Hochrisikogebiet für FSME (durch zeckenbisse) gilt.
 
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floh667 schrieb:
Da hat wieder jemand eine Glaskugel und weiß wieder bescheid, dass sich jeder auf jeden fall anstecken wird.

Wie passt das mit diesen Aussagen von dir zusammen?

floh667 schrieb:
vielleicht sollte man auch einfach mal weg von dem gedanken, dieses Virus eindämmen zu wollen. Schnell mutierende RNA Viren kann man nunmal kaum oder gar nicht eindämmen. Man kann nur mit ihnen leben und ihre krankheitsbilder erforschen um diese effektiv behandeln zu können oder seinen eigenen Körper so stärken, dass die chance gering wird, dass diese Viren einem gefährlich werden können.

floh667 schrieb:
Demnach halten sie es für vernünftiger, diese pandemie kontrolliert laufen zu lassen und die schweren Fälle mit einem funktionierenden (und nicht kaputt gesparten) gesundheitssystem abzufangen und ggf. jene Fälle zu isolieren

Verstehe ich das richtig: Du hältst es für vernünftiger die Pandemie kontrolliert durchlaufen zu lassen um eine Immunisierung auf dem natürlichen Weg zu erreichen. Das würde auch bedeuten, dass du dich in jedem Falle infizierst.

floh667 schrieb:
Da interessiert es mich nicht, ob es nur ein Bestandteil des Erregers ist. Die Immunantwort des Körpers auf das verabreichte Serum ist das, was den Körper stresst und dir unwohlsein auslöst.

Eine Corona Infektion löst all die von dir genannten Dinge ebenfalls aus. Mit dem Unterschied, dass dies nicht in einem ärztlichen begleiteten Umfeld und unvorbereitet stattfindet und mit Pech auf der Intensivstation endet.
 
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floh667 schrieb:
(...)hört doch jetzt endlich mal auf, diese dämlichen Vergleiche mit dem Anschnallen im Auto zu bringen.(...)
Der Vergleich mit der Gurtpflicht ist nicht ganz stimmig, defekte Bremsen passen besser. Mit einem laxen Umgang bzgl. Covid gefährdet man sich und andere Menschen.
 
Binalog schrieb:
Mit einem laxen Umgang bzgl. Covid gefährdet man sich und andere Menschen.
Dann kann man bei ordentlichem Umgang bzgl. Covid sich und andere Menschen nicht mit Impflicht drohen, wie es abgewandelt immer mehr zu Tage kommt.
 
floh667 schrieb:
Und da ich (zum x-ten mal jetzt) die gefahr anders einschätze, schwer an diesem Virus zu erkranken, tue ich meinem Körper diese Prozedur nicht an, da ich sie als unnötig erachte.
Es ist doch total unerheblich ob du jetzt denkst daran schwer zu erkranken oder nicht. Es geht doch insbesondere auch darum die Wahrscheinlichkeit andere unabsichtlich zu infizieren deutlich reduzieren.... das nennt sich denken ans Gemeinwohl..
floh667 schrieb:
Dieses hin und her beruht darauf, dass wir unterschiedliche Ansichten zur Gefährlichkeit des Virus haben. Du siehst die gefahr als hoch an und nimmst dafür in Kauf dir dieses Serum spritzen zu lassen. ich sehe die gefahr als gering an und nehme dafür nicht in kauf, dieses Serum mir injizieren zu lassen.
Nur spielt das eine untergeordnete Rolle, sondern fast nur die relative Gefährlichkeit von Impfung vs Infektion.

Zwei Beispiele.

Wenn die Erkrankung 80% Mortalität hat die Impfung aber 90% dann wird es keine Impfempfehlung geben und ich mich nicht impfen lassen.

Wenn die Erkrankung zu 0.01% tödlich ist die Impfung aber nur zu 0.0001% dann werde ich mich impfen lassen...

Wie gesagt es kommt auf die relative Wahrscheinlichkeit an..
floh667 schrieb:
nochmals für dich: Die Impfung ist für mich ein absichtliches temporäres krank machen meines Organismus aus einem Grund, den ich als unverhältnismäßig bezüglich der Gefahr sehe, die dadurch abgewendet werden will/soll. Da interessiert es mich nicht, ob es nur ein Bestandteil des Erregers ist. Die Immunantwort des Körpers auf das verabreichte Serum ist das, was den Körper stresst und dir unwohlsein auslöst
Dann geh aber bitte nie mit den öffentlichen auf Achse und schaff dir bitte keine Kinder an. Denn wenn die in den Kindergarten kommen wirst du erstmal mit Bazillen bombardiert die du nicht kennen wirst...

Sorry, aber ja manche müssen sich danach krank schreiben lassen, aber statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit niedriger als bei der Infektion. Und KEINER kann sagen ob das bei ihm passiert oder nicht. Aber da du ja ausschließen kannst schwer zu erkranken sollte es ja eigentlich für sich auch ein leichtes sein aus zu schließen, dass du von der Impfung krank wirst....

Zumal die Meisten maximal nen bischen Schmerzen an der Einstichstelle haben. War bei mir und meiner Frau bei den Biontech Impfungen auch. Da war es schmerzlicher als ich beim raus tragen des Kinderfahrrades letzte Woche umgeknickt bin....
floh667 schrieb:
Da kannst du nun drüber denken wie du willst, das ist mir persönlich egal. Es ist mein Körper, mein Leben, meine Gesundheit und meine Entscheidung.
Dann musst du zur Not halt auch mit den Konsequenzen leben, wenn die Mehrheit eine andere Sichtweise hat. Beim Autofahren sieht es die Mehrheit auch anders trotz mancher Unverbesserlichen. Trotzdem kann dich keiner zwingen an die Regeln zu halten. Zur Not musste halt Strafen zahlen oder in den Bau wenn der Führerschein dann irgendwann ganz weg ist und die Leute weiter fahren.
floh667 schrieb:
Deiner Argumentation nach müsste ich mich auch gegen FSME impfen lassen, da ich im Herzen des südbadischen ortenaukreises lebe, was als Hochrisikogebiet für FSME (durch zeckenbisse) gilt.
Ja da sollte man sich impfen lassen, aber wenn du es nicht machst, dann ist das erstmal genau NUR dein Problem, weil du keinen damit anstecken kannst...
 
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Skysnake schrieb:
Es ist doch total unerheblich ob du jetzt denkst daran schwer zu erkranken oder nicht. Es geht doch insbesondere auch darum die Wahrscheinlichkeit andere unabsichtlich zu infizieren deutlich reduzieren.... das nennt sich denken ans Gemeinwohl..
Wie ich dazu stehe habe ich auch hier erläutert

Skysnake schrieb:
Sorry, aber ja manche müssen sich danach krank schreiben lassen, aber statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit niedriger als bei der Infektion. Und KEINER kann sagen ob das bei ihm passiert oder nicht.
Bei Astra zenica sinds 8/10 die sich haben krankschreiben lassen müssen, da die nebenwirkungen so stark waren. Zumindest laut einem Arzt im Deutschlandfunk.

Skysnake schrieb:
Dann geh aber bitte nie mit den öffentlichen auf Achse und schaff dir bitte keine Kinder an. Denn wenn die in den Kindergarten kommen wirst du erstmal mit Bazillen bombardiert die du nicht kennen wirst...
keine Sorge, ich mag öffentliche verkehrsmittel eh nicht und bevorzuge mein Auto. Und das mit dem Kinder kriegen hat sich mehr oder weniger auch erledigt, siehe hier
Als meine Nichte im Kindergarten war, wurde ich übrigends auch nicht mit bazillen bombadiert. Abgesehn davon, was willst du mir damit sagen? Du bist doch derjenige, der so wahnsinnig angst vor Krankheitserregern hat und sich gegen alles und jeden impfen lässt, nicht ich.
 
Wer sich nicht impfen lässt, der macht meines Erachtens nicht von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch, sondern ich halte diese Person für wenig nützlich, weil sie Mitmenschen bewusst gefährdet und mitträgt, dass der weltweite Problemzustand anhält.
Der Messerstecher von Würzburg hat ja auch nicht im Rahmen seiner Meinungsfreiheit gehandelt.


Was ich nach wie vor lächerlich finde ist jedoch das Festhalten an Inzidenzwerten: Wir waren heute unterwegs und weil im Ziellandkreis, der etwa 20 Einwohner hat, die Inzidenz <10 ist, sind keine Tests oder Nachweise notwendig. Natürlich kommen aber nahezu alle Besucher der auch von uns besuchten Einrichtung nicht von dort, sondern womöglich auch aus Gebieten, die viel stärker betroffen sind.

Aus meiner Sicht muss es immer und überall einen Nachweis geben (Impfung oder Test) und Tests müssen Geld kosten. Und zwar nicht Deckungsbeitrag, sondern mit doppelter Strafsumme, um das stark finanziell belastete Krankenkassensystem zu unterstützen.
Wer sich das nicht leisten kann oder will, der kann sich ja impfen lassen oder daheim bleiben. Insoweit gibt es hier also auch eine Wahlmöglichkeit.
 
Idon schrieb:
Wer sich nicht impfen lässt, der macht meines Erachtens nicht von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch, sondern ich halte diese Person für wenig nützlich, weil sie Mitmenschen bewusst gefährdet und mitträgt, dass der weltweite Problemzustand anhält.

Das ist genau das Problem, was ich oft sehe: Es wird von Medien und Politikern so dargestellt, als seien Einschränkungen und Lockdowns automatische Folge von "hohen" Infektionszahlen.
Stimmt aber nicht: Jegliche Einschränkung und jeder Lockdown wurde von der Regierung bzw. dem Parlament ("Bundes-Notbremse") verhängt.

Man könnte auch darauf verweisen, dass wir in D nie auch nur in die Nähe einer Triage kamen, alle Risikogruppen die Chance hatten sich impfen zu lassen und morgen alle Beschränkungen aufheben.

Der "Problemzustand" besteht also alleine in den Entscheidungen der Politiker, und sonst nirgends.

+++

Davon abgesehen stimmt "gefährdet seine Mitmenschen" nicht. Nichtrisikogruppenangehörige sind prinzipiell nicht gefährdet, weil das Virus bei denen nur sehr selten überhaupt eine schwere Erkrankung auslöst.

Hierzu der Bericht des Bundesamts für Gesundheit (Schweiz): https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de...nload.pdf/BAG_COVID-19_Woechentliche_Lage.pdf

-85% aller Corona-Krankenhauspatienten hatten eine oder mehrere Vorerkrankungen
-96% aller Corona-Todesfälle litten an einer oder mehreren Vorerkrankungen

Außerdem sind alle diese Zahlen immer niedriger je jünger die Infizierten sind; besonders alle unter 50 sind äußerst gering.

+++

Bzgl. der Schulen und der Kinder, die nicht geimpft werden können und die Stiko es nicht empfiehlt:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...2021/2021-06-22-de.pdf?__blob=publicationFile

Es gab in Deutschland keinen einzigen Todesfall, jemals, bei einem Infizierten unter 20 ohne Vorerkrankungen. Nie.

Fazit: Für seine eigene Gesundheit braucht nicht jeder die Impfung. Und für die Gesundheit anderer ist sie auch nicht nötig, weil man nur andere anstecken kann, denen die Impfung angeboten wurde, die sie aber nicht nehmen wollten.

Es ist also jeder selbst nur für sich verantwortlich, und wer die Impfung nicht nimmt, wird wohl kaum den Anspruch anmelden können, es sollten sich bitte alle anderen impfen, damit der Ungeimpfte geschützt ist.
 
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Idon schrieb:
Wer sich nicht impfen lässt, der macht meines Erachtens nicht von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch, sondern ich halte diese Person für wenig nützlich, weil sie Mitmenschen bewusst gefährdet und mitträgt, dass der weltweite Problemzustand anhält.
Der Messerstecher von Würzburg hat ja auch nicht im Rahmen seiner Meinungsfreiheit gehandelt.

!!!-Ist das Absenden des Kommentares, der Uhrzeit geschuldet, Menschen so zu diskreditieren, die sich nicht impfen lassen können, oder wollen, als wenig nützlich darzustellen. Da muss man schon fragen, weshalb derart menschenverachtende Beiträge freigeschalten werden.-!!!

Zum Thema. Gestern kam ein Interview mit einem Psychologen, dessen Meinung wohl gehört werden sollte. Der schon mal von "Impfmuffel" sprach, " Wir brauchen keine Bestrafung für "Impfmuffel", sondern ein Belohnungssystem" brachte Beispiele zu und verfing sich dann, "Impfmuffel" müssten wenn sie erkranken für die Kosten selbst aufkommen und nicht die KK belasten. Unglaublich, das selbst die Moderatorin nachkackte, das ist doch aber eine Bestrafung. Der Psychologe überrascht über dies journalistische Nachfragen, begegnete ganz resolut, "Nein, ist es nicht". So verkrustet und verhärtet sind die Ansichten. Unfassbar.
 
@lokoro

Erkrankungsbeiträge selbst zu bezahlen halte ich für falsch, das müssen Raucher, Motorradfahrer oder Menschen, die in Duisburg wohnen, ja auch nicht.

@j-d-s

Nicht jeder kann sich impfen lassen bzw. nicht bei jedem schlägt die Wirkung an. Zum Rest verweise ich auf Polio und Masern, sowohl die faktische Ausrottung, als auch die Rückkehr.

Das Problem der milden Verläufe ist nur unter Laborbedingungen interessant. Oder welcher Mensch unter 20 lebt isoliert? Es geht ja darum, andere (nicht) anzustecken.
 
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