Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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Lipovitan schrieb:
Bei dem Begriff "Kosten" geht es aber um gerade um direkt! Ich erhalte eine Dienstleistung und zahle direkt das Entgelt dafür. Das sind per Definition "Kosten". Erhalte ich eine Dienstleistung ohne dafür direkt ein Entgelt entrichten zu müssen ist dies per Definiton für mich "kostenlos"!
Davon steht nichts in deiner Definition, da wird nicht gesagt von wem das Entgelt kommt und ob direkt oder indirekt von einem selbst. Aber ist ok, hat halt jeder eine andere Auffassung von kostenlos, gibt wichtigeres.
 
Nobsi schrieb:
Moin

Schonmal den Satz "Gemeinwohl geht vor Eigenwohl" gehört? Was soll der Staat denn anderes machen? Wer zum Gemeinwohl durch impfen nichts beitragen möchte, der muss für sein Eigenwohl halt zahlen.

Es kann ja nicht sein das die Allgemeinheit für deine Verweigerung die zusätzlichen Kosten mehrerer, nicht mehr nötigen Tests, bezahlen muss.

Gruß
Nobsi

Ich würde da früher ansetzen:

Wenn auch Wissenschaftler ungefiltert von sich geben, dass auch infizierte Vollgeimpfte andere (wen genau?) anstecken können, so wird es schwer eine kostenpflichtige Testpflicht für Ungeimpfte einzuführen.

Leute, die sichnicht impfen wollen, sollen doch für unter vier Euro je 5er Packungen kaufen und gute Vorräte aufbauen. Aber da kann man genauso mit einer Wand reden: "Warum soll ich mich testen, wenn ich mich nicht krank fühle?"
 
Wenn ich die ganzen Diskussionen hier lese, habe ich das Gefühl in ein Wurmloch gefallen zu sein und der Kalender zeigt wieder März 2020.


Uns fehlen noch, dann dürfte das Bullshit Bingo komplett sein: Bill Gates, Great Reset und Chipimplantierung.
 
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xXGerryxX schrieb:
Es wird keine relevanten Langzeitfolgen geben, sowie bei anderen Impfstoffen auch.
Von Corona... ich bin jetzt nicht auf die Schapsidee gekommen das explizit nochmals sagen zu müssen...

Was bei den Impfungen an Langzeitfolgen entstehen kann wissen wir ja. Aber bei Corona? Keine Ahnung wie wahrscheinlich da Langzeitfolgen trotz Impfung sind. Wenn das noch immer 0.1 oder 0.001% Wahrscheinlichkeit sind, dann gz wenn man es laufen lässt.
j-d-s schrieb:
Wir kamen bis Februar 2020 prima ohne Maskenpflicht irgendwo zurecht und durch die hohe Impfrate (komplette Risikogruppe hatte bereits Impfmöglichkeit) sehe ich keinerlei Grund, wieso es heute anders sein sollte.
Wir kamen auch mal ohne Anschall-, Kindersitzpflicht etc super zurecht. Sind halt jedes Jahr ne gewisse Anzahl an Menschen sinnlos gestorben...

Mich hat es ganz ehrlich seit Jahren zur Grippezeit angekotzt das Leute krank Öffis fahren... da hat es mich fast jedes Jahr dann irgendwann auch erwischt. Aber damals noch mit Maske fahren? Ähm ja. Vor allem bringt es total was wenn ich mit den Kids (2 und 4) fahre. Dann stecken die sich an und danach mich...

Wobei man auch an den Müll denken muss! Ich fände Alltagsmasken die waschbar sind daher recht optimal. Man reduziert die Wahrscheinlichkeit schon deutlich wenn sie alle tragen und verschmutzt nicht die Umwelt.
 
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Lipovitan schrieb:
Vollzitat entfernt.
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.

Nun... die Pandemie an sich ist nur dummerweise niemals vorbei. Das Coronavirus verschwindet nicht mehr. Es bleibt, es wird immer Infektionen geben, auch Tote (wobei die meisten davon deshalb weil sie die Impfung nicht wollten).
Gegenwärtig sind die Infektionszahlen sogar sehr niedrig - trotzdem will man nicht zur Normalität zurückkehren.
Das verheißt übles: Maskentragen für immer.

Willst du das?

Lipovitan schrieb:
Vollzitat entfernt.
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.

Ja, hab ich vollständig gelesen. Vor allem die Modellierungen zur Intensivstationsbelegung auf Seite 9 (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile).

Wie du siehst, geht das Worst-Case-Szenario (völlige Normalität+"nur" 65% Impfrate 12-59-jährige) von maximal 12.500 Intensivpatienten aus. Wir haben eine Kapazität von 17.000 für Coronapatienten (weitere ca. 15.000 sind dauerhaft von Menschen mit anderen Erkrankungen belegt).

Noch wichtiger ist aber die Aussage vom Szenario "95% 60plus": Dort gibt es unter den gleichen Voraussetzungen (völlige Normalität, 65% Impfrate 12-59-jährige) nur 5.000 Intensivpatienten.
Was heißt das? Mit 5%-Punkten mehr Impfung 60+ kann man 7.500 Intensivpatienten verhindern, genauso wie wenn man stattdessen 20%-Punkte mehr der 12-59-jährigen impft.
Noch wichtiger ist aber: Diese 7.500 Intensivpatienten (wenn man "nur" 90% der über 60-jährigen impft) sind fast alles Menschen, die über 60 sind und die Impfung nicht wollten.

Da ist dann nicht wirklich einzusehen, wieso Nichtrisikogruppenangehörige Einschränkungen in Kauf nehmen sollten, um Impfablehnende Risikogruppenangehörige zu schützen.

Magellan schrieb:
Vollzitat entfernt.
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.

Es geht hier darum, dass wir umfassende Grundrechtseinschränkungen haben, die verfassungsrechtlich ausschließlich dann gerechtfertigt sein können, wenn sie unbedingt erforderlich sind, um eine Triage im Krankenhaus zu verhindern.

Sie sind nicht verhältnismäßig, wenn lediglich Menschen erkranken oder versterben - das geschieht bspw. jeden Winter bei den Grippewellen (bis zu 20.000 Tote pro Winter) auch, aber bisher wurde deshalb noch nie Maskenpflicht verordnet (und ich hab auch keine solchen Forderungen gehört).

Wir haben uns als Gesellschaft geeingt, dass wir nicht jedes einzelne Leben um jeden Preis schützen können, und bis März 2020 hat das auch keiner infrage gestellt. Denn die Freundin wird ja vermutlich bei der Influenza genauso gefährdet sein, auch bei anderen Erkrankungen.
Trotzdem hat vor März 2020 niemand eine allgemeine Maskenpflicht gefordert, das war Konsens, dass die Freiheit aller höher zu gewichten ist als die Gesundheit weniger.

Oder um die Frage anders zu stellen: Hältst du es für richtig, wenn man eine Maskenpflicht für alle 83 Mio. anordnet, weil ohne sie vielleicht 10 Leute an einer Infektion sterben könnten? Und wenn nein, wo ist die Grenze? 100? 1000?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Vollzitat entfernt.)
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In der Sendung Markus Lanz vom 13.07 habe ich erfahren, das meine Kanzlerin( :D) Sahra Wagenknecht auch noch nicht geimpft ist. Sie möchte lieber abwarten, bis es einen herkömmlichen Impfstoff in Deutschland gibt. Was sie damit meint, habe ich leider nicht ganz verstanden.
 
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j-d-s schrieb:
Oder um die Frage anders zu stellen: Hältst du es für richtig, wenn man eine Maskenpflicht für alle 83 Mio. anordnet, weil ohne sie vielleicht 10 Leute an einer Infektion sterben könnten? Und wenn nein, wo ist die Grenze? 100? 1000?
Moin

Von nur vielleicht 10 Leuten zu sprechen ist eine Verhöhnung der zahlreichen Toten und noch zahlreichereren Menschen, die ihr lebenslang unter den Folgen leiden werden.

Kann die Moderation diesen Wahrheitsverdreher nicht endlich mal einen Riegel vorschieben?

Gruß
Nobsi
 
Zuletzt bearbeitet:
@j-d-s
Wie kommst du denn zu der Annahme dass man ohne jegliche weitere Maßnahmen (Impfung, Maske usw) realtiv problemlos durch die weitere Pandemie käme?

Im RKI Modell zum weiteren Verlauf werden eben solche Szenarien betrachtet:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile

Unter anderem wird die Intensivbelegung durch Corona Patienten in verschiedenen Szenarien berechnet, bei einer Impfquote (im Folgenden immer bezogen auf die 12-59 Jährigen) von 65% und ohne Kontakteinschränkungen läuft das z.B. auf einen Peak von über 12.500 coronabedingten Intensivpatienten hinaus, das ist ca das 2,5 Fache des bisherigen Maximalwertes. Von Maskenpflicht fallen lassen ist da aber noch gar keine Rede, das ergäbe nochmal eine deutliche Steigerung.

Erst bei 75% Impfquote und mit den bekannten Maßnahmen kommen wir auf "nur" 2000 belegte Intensivbetten.

Und bei sehr ambitionierten 85% Impfquote (und Maßnahmen) käme man dann recht gut durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
j-d-s schrieb:
Es geht hier darum, dass wir umfassende Grundrechtseinschränkungen haben, die verfassungsrechtlich ausschließlich dann gerechtfertigt sein können, wenn sie unbedingt erforderlich sind, um eine Triage im Krankenhaus zu verhindern.
Ich hab die Frage vor ein paar Seiten schon mal gestellt, aber wie üblich bei Diskussionen mit Schwurblern keine Antwort bekommen. Aber gerne ein weiterer Versuch...
Wo sind aktuell die Grundrechte umfassend eingeschränkt?
Wo steht in der Verfassung, dass man Grundrechte nur einschränken darf um ein Triage zu verhindern?
j-d-s schrieb:
Sie sind nicht verhältnismäßig, wenn lediglich Menschen erkranken oder versterben - das geschieht bspw. jeden Winter bei den Grippewellen (bis zu 20.000 Tote pro Winter) auch, aber bisher wurde deshalb noch nie Maskenpflicht verordnet (und ich hab auch keine solchen Forderungen gehört).
DU und Deine Schwurblerfreunde halten sie nicht für verhältnismäßig.
Wo kann ich nachlesen, dass "jeden Winter" bis zu 20k Menschen an Grippe sterben?
j-d-s schrieb:
Wir haben uns als Gesellschaft geeingt, dass wir nicht jedes einzelne Leben um jeden Preis schützen können, und bis März 2020 hat das auch keiner infrage gestellt.
Wo und wann haben wir uns darauf geeinigt? Steht das auch in der Verfassung?
j-d-s schrieb:
Trotzdem hat vor März 2020 niemand eine allgemeine Maskenpflicht gefordert,
Natürlich nicht, wieso auch? Gab ja vorher noch niemals ein Pandemie diesen Ausmaßes...
 
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Magellan schrieb:
@j-d-s
Wie kommst du denn zu der Annahme dass man ohne jegliche weitere Maßnahmen (Impfung, Maske usw) realtiv problemlos durch die weitere Pandemie käme?

Im RKI Modell zum weiteren Verlauf werden eben solche Szenarien betrachtet:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile

Unter anderem wird die Intensivbelegung durch Corona Patienten in verschiedenen Szenarien berechnet, bei einer Impfquote (im Folgenden immer bezogen auf die 12-59 Jährigen) von 65% und ohne Kontakteinschränkungen läuft das z.B. auf einen Peak von über 12.500 coronabedingten Intensivpatienten hinaus, das ist ca das 2,5 Fache des bisherigen Maximalwertes. Von Maskenpflicht fallen lassen ist da aber noch gar keine Rede, das ergäbe nochmal eine deutliche Steigerung.

Erst bei 75% Impfquote und mit den bekannten Maßnahmen kommen wir auf "nur" 2000 belegte Intensivbetten.

Und bei sehr ambitionierten 85% Impfquote (und Maßnahmen) käme man dann recht gut durch.
Das alles stimmt vorausgesetzt die Modelle des RKI stimmen und das tun sie leider nicht, wie man nach Ostern gesehen hat. Bin gespannt wie es dieses Mal läuft aber bin mir ziemlich sicher, dass es nicht so eintritt.
 
FrankenDoM schrieb:
...


Wo kann ich nachlesen, dass "jeden Winter" bis zu 20k Menschen an Grippe sterben?
.
Wirst du nicht bzw. kaum lesen können. Alles, was es gibt, sind Hochrechnungen, aber keine 20.000 Totenscheine, auf denen steht, dass jemand an der Grippe gestorben ist.

Dann kann man einwenden, dass es sekundäre Erkrankungen (insbesondere die bakterielle Pneumonie) sind, die zum Tode führen (darum eher Totenscheine mit Lungenentzündungen, Herzproblemen usw). Auch kann man einwenden, dass die Grippetoten im Stillen sterben (also Pflegeheime usw).

Jeden Winter ist natürlich Blödsinn, denn in diesem Winter gab es praktisch keine Grippesaison. Lustig wird's, wenn man sich fragt, warum das so ist, wenn parallel die SARI-Zahlen (akute Atemwegserkrankungen oder so) relativ stabil waren? Oder waren sie deswegen stabil, weil meist Kinder an ihren typischen Erkältungen erkranken (keine Maskenpflicht und so) und die Eltern mit ihnen zum Arzt gingen? Wer sich die Mühe machen will, dem sei der Situationsbericht vom 08.07.2021 und der Influenza-Montasbericht (an den kommt man über den Situationsbericht vom 08.07.2021) ans Herz zu legen.

Aber wie soll man auf solche Äußerungen reagieren? Ich meine, während einer starken Grippesaison, die mit einer Erkältungssaison Hand in Hand verläuft,müssen auch Arztpraxen schließen, wird Kundenverkehr eingeschränkt (zumindest, wenn es den Arbeitgebern an ihren Mitarbeitern was liegt), sterben Menschen, sagen 10.000 oder gar 20.000. Kann man das ignorieren? Ok, die Rentenkassen werden entlastet, das ist doch was. Aber das wird hingenommen.

Also wäre doch die einfachste Reaktion: Was ist besser? 20.000 Grippetote plus 90.000 Coronatote (mit Maßnahmen und so) oder nur 20.000 Grippetote, aber keine 90.000 Coronatoten mehr, weil die bisherigen Maßnahmen wirken und die Spritzen vor schweren Verläufen schützen?
 
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j-d-s schrieb:
Das verheißt übles: Maskentragen für immer.
ich sehe kein problem damit auf absehbare zeit zumindest in öffentlichen gebäuden und im ÖPNV masken zu tragen. da kann ich mir deutlich "übleres" vorstellen.

offen gesagt ist es mir von anfang an unbegreiflich warum manche leute so ein massives "problem" mit masken haben. was stört dich denn so daran, warum ist das für dich was "übles"?
 
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j-d-s schrieb:
Wir kamen bis Februar 2020 prima ohne Maskenpflicht irgendwo zurecht...
Und haben uns dennoch auch mit alten Personen in das Wartezimmer der Hausärzte mit Grippe gesetzt.
Ich hoffe dieser Schwachsinn ist jetzt vorbei und eine Maskenpflicht gilt beim Arzt zu Epidemiezeiten dauerhaft im Wartezimmer.

j-d-s schrieb:
und durch die hohe Impfrate (komplette Risikogruppe hatte bereits Impfmöglichkeit) sehe ich keinerlei Grund, wieso es heute anders sein sollte.
Der nächste Lockdown wird kommen, so wie das Amen in der Kirche.
Das hat einerseits den Grund, weil sich rund 20 bis 30% nicht impfen lassen werden und zusätzlich, weil die Impfungen gegen die Delta Mutante nicht mehr so gut wirken, die Menschen rücksichtlos und planlos sind und im Gegensatz zu asiatischen Ländern viel weniger Disziplin haben.
Mittels der Impfung hätte man einen bequemen Weg aus der Krise, aber nicht mal der wird gegangen.

j-d-s schrieb:
Ergo gibt es keinerlei Grund, wieso man ALLE Menschen dazu ZWINGEN sollte, Masken zu tragen.
Damit die, die keine tragen können, geschützt sind, oder zum Beispiel kleine Kinder, die das nicht verstehen und genauso Überträger sein können. Mal davon abgesehen, dass man nicht überall Maske tragen muss.

j-d-s schrieb:
Wer sich so vor dem Virus fürchtet, dem steht es ja frei, sich impfen zu lassen, und/oder ne FFP2, FFP3, oder gleich ne Gasmaske zu tragen.
"Sich fürchten". Du könntest hier genauso argumentieren jemand fürchtet sich, weil er den Gurt im Auto anlegt.
Diese Esoteriker-Argumentation mit der Angst, ist doch schon lange als reine Polemik durchschaut.
j-d-s schrieb:
Aber alle anderen zum Maskentragen zwingen zu wollen nur weil jemand selber keine besonders gut schützende Maske tragen will, das ist purer Egoismus.
Das ist eher die Verklärung des eigenen Egoismus.;)

Auch das Argument "sonst werden die Intensivstationen überlastet" gilt nicht mehr, wie auch das RKI bestätigt - dafür sind zu viele Risikogruppenangehörige geimpft, weswegen das auch theoretisch nicht mehr möglich ist.
Bitte den Link zu der Behauptung des RKI, dass theoretisch keine Intensivstationen mehr überlastet sein können. Genau das wird nämlich passieren, wenn sich Menschen so rücksichtlos wie du verhalten.
Einfach derzeit nach Großbritannien blicken. Bald liegt die Inzidenz dort bei 1000.
Ergänzung ()

Discovery_1 schrieb:
In der Sendung Markus Lanz vom 13.07 habe ich erfahren, das meine Kanzlerin( :D) Sahra Wagenknecht auch noch nicht geimpft ist. Sie möchte lieber abwarten, bis es einen herkömmlichen Impfstoff in Deutschland gibt. Was sie damit meint, habe ich leider nicht ganz verstanden.
Nachdem ihr offenbar mittlerweile 77 Jähriger Mann unter die Verschwörungstheoretiker gegangen ist, hat sie ihm eben beipflichten müssen und hat die krudeste Argumentation abgeliefert, die ich je von ihr gehört habe.
Aber es hat schon seinen Grund, warum Linke fordern, dass sie die Partei verlassen soll.
Wahrscheinlich hat sie sich ein Youtube Video vom Landschaftsökologen Clemens Arvay zur Gemüte geführt und denkt jetzt, dass ihr Immunsystem zu ihrem Schaden hin "umprogrammiert" wird.:rolleyes:
 
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Neue Erkenntnisse zu long-covid:
https://www.heise.de/hintergrund/Ur...raendert-Blutzellen-ueber-Monate-6130863.html

Besonders auffällig war, dass die roten Blutkörperchen von akut Erkrankten kleiner und nicht mehr so flexibel waren, wie rote Blutkörperchen das normalerweise sind. Sie können sich nicht mehr strecken und passen damit nicht mehr durch die feinen Kapillaren, mit denen unser Blutgefäßsystem einerseits jede Zelle des Körpers mit Sauerstoff versorgt und andererseits in der Lunge mit Sauerstoff beladen wird. Die Folgen liegen auf der Hand: Es kommt zu Gefäßverschlüssen, der Sauerstofftransport ist behindert, die Leistungsfähigkeit des Körpers nimmt ab – Erschöpfung stellt sich ein.

Außerdem waren die weißen Blutkörperchen bei Menschen mit akuter Infektion oder Genesenen deutlich weicher und größer als bei Gesunden. Das deutet auf eine – nicht sehr überraschende – sehr starke Immunreaktion hin. Allerdings konnten die Forschenden diese Deformationen auch noch sieben Monate nach der Genesung beobachten. Sie vermuten, dass das Virus das Zellskelett umbaut. Das Skelett der Zelle sorgt jedoch nicht nur für eine stabile Form, sondern ist essentiell für die Funktion der Zelle.

xXGerryxX schrieb:
Nachdem ihr offenbar mittlerweile 77 Jähriger Mann unter die Verschwörungstheoretiker gegangen ist, hat sie ihm eben beipflichten müssen und hat die krudeste Argumentation abgeliefert, die ich je von ihr gehört habe.
Aber es hat schon seinen Grund, warum Linke fordern, dass sie die Partei verlassen soll.

Ich habe Wagenknecht echt mal für ne smarte Frau gehalten, was mittlerweile von der kommt ist wirklich... erstaunlich.
 
j-d-s schrieb:
Das verheißt übles: Maskentragen für immer
und wo ist das Problem? Gibts in den asiatischen Ländern übrigens schon ewig und ist völlig Normal dort. Ich trage lieber Maske und muß die Fürze der anderen nicht ertragen :D

Übrigens muß man die Maske ja nicht dauerhaft tragen (soll man auch nicht), sondern nur da, wo es zu dichten Ansammlungen kommt oder sich dies nicht vermeiden lässt (innerhalb Gebäuden usw)

Man muß ja als normale Person nichtmal FFP2 tragen, medzinische Masken reichen oft durchaus aus..und durch diese ist es viel angenehmer zu atmen..manchmal merke ich garnicht, das ich überhaupt eine aufhabe. Verstehe die Ablehnung wirklich nicht
 
Skysnake schrieb:
Wobei man auch an den Müll denken muss! Ich fände Alltagsmasken die waschbar sind daher recht optimal. Man reduziert die Wahrscheinlichkeit schon deutlich wenn sie alle tragen und verschmutzt nicht die Umwelt.

Da haben alle sich eine goldene Nase dran verdient, bzw. jeder Laden hat die Stoffmaske verkauft, um später dann noch verboten zu werden, sodass nur die Arztmaske, KN95- und FFP2-Masken etc. erlaubt sind. Mit denen kann man dann noch mehr verdienen, weil man die nachkaufen muss. Kann man ja nicht waschen und wiederverwenden und ist auch nicht vorgesehen. Und apropos Müll, die Masken liegen hier mittlerweie überall, egal ob in der Stadt oder draußen auf dem Feldweg.

xXGerryxX schrieb:
... weil die Impfungen gegen die Delta Mutante nicht mehr so gut wirken ...

Hatten wir ja hier schon mit Update von Impfstoffen. Nur ab wann sich das lohnt? Dann wurde auch geschrieben, dass eine neue Zulassung benötigt wird. Ansonsten soll es ja besser sein, wenn man Biontech-Pfizer und Astra-Zeneca nimmt etc., also Kreuzimpfungen.
 
Magellan schrieb:
Jup das ist schon etwas älter an sich. Und auch ein Hauptgrund, warum ich bei meinen Kindern als auch bei mir als komplett Geimpfter doch etwas nervös bin mit der Ansteckung bei Delta. Nach so einer langen Zeit sollten ja eigentlich alle roten Blutkörperchen erneuert worden sein. Ich habe was von 120 Tagen Lebensdauer gefunden. Sprich auch neue werden wohl diese Veränderung haben. Oder?

DAS finde ich persönlich schon sehr beunruhigend, weil das ja Potenzial hat lebenslänglich so zu bleiben...
 
wolve666 schrieb:
und wo ist das Problem? Gibts in den asiatischen Ländern übrigens schon ewig und ist völlig Normal dort. Ich trage lieber Maske und muß die Fürze der anderen nicht ertragen :D
Was du persönlich machst und bevorzugst ist deine Sache. Aber zwing nicht andere dazu, die kein Interesse daran haben.
Das ist z.B eine Grundrechtseinschränkung und gehört zur freien Entfaltung, die derzeit durch einen Maskenzwang eingeschränkt ist.
Ergänzung ()

deekey777 schrieb:
Ich sehe da nichts, was mit Demokratie zu tun hat. Ich sehe auch nichts, was rechtfertigen würde, dass die Gemeinschaft 6-10 EUR pro Test zahlt, damit ein Ungeimpfter ins Fitnessstudio kann, am Besten 7 Tage die Woche.
Gefährliches Fahrwasser.
Warum soll die Gesellschaft dann mit ihren Beiträgen Raucher und Alkoholiker, Risikosportler medizinisch betreuen?
Deinen Gedanken kann man gaaanz einfach weiter spinnen, da er darauf beruht, Menschen auszugrenzen die auf Eigenverantwortung ein Krankheitsbild riskieren.
Du bist auf dem besten Wege, Menschen gänzlich aus der Gesellschaft auszugliedern, die andere Ansichten vertreten. Natürlich wirst du nun gegenargumentieren, dass deren Ansichten falsch sind und es hier um die Gesundheit der Nation ginge.
Aber hier empfehle ich mal diesen Kommentar https://www.aerzteblatt.de/archiv/32976/Gesundheitssystem-In-der-Fortschrittsfalle
Ergänzung ()

mx- schrieb:
Ich möchte in dem gleichen Atemzug, dass diese Leute ebenfalls auf jegliche Unterstützung unseres Gesundheitssystems verzichten, sobald Sie an einer Corona-Infektion erkranken.
Ich fordere selbiges für Raucher, Alkoholiker und Risikosportler, sobald diese in Zusammenhang mit ihrem Konsum bzw ihrer sportlichen Aktivität das Gesundheitssystem in Anspruch nehmen.

Das ist Wahnsinn wie hier mittlerweile die Gesellschaft gespalten wird und aktiv die Ausgrenzung von Menschen gefordert wird. Wieso greift bei sowas kein Moderator ein?😉
 
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floh667 schrieb:
Das ist z.B eine Grundrechtseinschränkung und gehört zur freien Entfaltung, die derzeit durch einen Maskenzwang eingeschränkt ist.

Nein ist es nicht. Es gibt kein Grundrecht im Restaurant oder auf einem Konzert rumzulaufen wie ich will. Sonst könnte ich ja auch nackt kommen. Wie willst Du nicht? Dachte, dass das ein Grundrecht ist...

floh667 schrieb:
Warum soll die Gesellschaft dann mit ihren Beiträgen Raucher und Alkoholiker, Risikosportler medizinisch betreuen?

Wenn Du eine Tablette/Impfung oder sonst was erfindest, die dafür sorgt, dass diese Kosten erst gar nicht entstehen und diese dann verweigert wird, dann sind wir vergleichbar. Vorher ist das mal wieder nur blablabla...

Jeder hat das Recht sich nicht impfen zu lassen, was ich völlig Ok finde, aber jede Entscheidung hat Konsequenzen im Leben. In dem Beispiel zahle ich dann eben 6-10€ wenn ich ins Fitnessstudio will und dieses eben einen Test/Genesung oder Impfung fordert.
Auch das schränkt keine Grundrechte ein, die fordern nämlich auch, dass man nicht mit verdreckten Schuhen trainiert oder ein Handtuch unterlegt.
Die könnten auch fordern, dass alle Männer blau und alle Frauen rosa tragen müssen sonst kommen sie nicht rein. Auch das schränkt kein Grundrecht ein.
 
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FrankenDoM schrieb:
Wenn Du eine Tablette/Impfung oder sonst was erfindest, die dafür sorgt, dass diese Kosten erst gar nicht entstehen und diese dann verweigert wird, dann sind wir vergleichbar. Vorher ist das mal wieder nur blablabla...
Nö wieso? Es obliegt der Eigenverantwortung dieser menschen, ob sie sich dem Konsum hingeben oder diese Sportart betreiben. Das ist macht es ja noch schlimmer, da es eben nichtmal eine unsichtbare Gefahr ist, der man sich offensichtlich nicht bewusst entziehen kann, sondern greifbar und vermeidbar ist.
D.h wer eigenverantwortlich das Risiko eingeht, Krankheiten die durch das konsumieren von tabakwaren zu bekommen, oder durch Alkoholkonsum, müsste demnach ebenso eigenverantwortlich das finanzielle Risiko tragen. Genauso wie es hier im Forum von einigen von Menschen fordert, die sich nicht impfen lassen möchten.

FrankenDoM schrieb:
Nein ist es nicht. Es gibt kein Grundrecht im Restaurant oder auf einem Konzert rumzulaufen wie ich will. Sonst könnte ich ja auch nackt kommen. Wie willst Du nicht? Dachte, dass das ein Grundrecht ist...
es ging um den maskenzwang in der Öffentlichkeit in Bezug auf die Grundrechtsdebatte. Nicht um den Besuch in fitnessstudios oder Konzerthallen.
 
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